Test Silvestertischbombe Migros "Fish Party"

Alle Jahre wieder lädt der Meerwasseraquarianer seine gleichgesinnten Freunde zur feucht-fröhlichen Silvesterparty ein um das alte Jahr aus- und das neue einzuläuten. Grössere Mengen an Salzstangen, Nüsschen und Hauptspeisen sind eingekauft, der Champagner liegt auf Eis und der Partykeller ist bunt dekoriert. Aber etwas fehlt noch: Als Höhepunkt der Party soll eine gewaltige Explosion den Saal erfüllen und die Gäste mit einem Schauer von Schnäuzen, Pappnasen und Plastikpfeifchen begeistern! Aber irgendwie mag so eine konventionelle Tischbombe, die es saisonal bedingt nun an jeder Ecke und Tanke zu kaufen gibt, nicht zu überzeugen. Die Bombe müsste doch zum allgemeinen Motto "Verzauberung unter dem See Tanz" passen. Was soll man tun? Eine konventionelle Tischbombe kaufen, diese ausweiden und mit selber ausgeschnittenen Fischmotiven füllen? Vielleicht kleine Eheim-Saugnäpfe reinpacken oder Fitzelchen von Filterwatte? Soll die Bombe aber nützlichere Gaben verteilen, wie zum Beispiel Strömungspumpen, LED-Leuchten, Beutel voller Live-Sand oder Kübel mit Tropic Marin Salz, wird diese im Kaliber wohl etwas gross und übersteigt das Budget und Know-How in Sachen Sprengstoff eines Durschnittsaquarianers. Ausserdem wird man bei der Beschaffung der Zutaten für die benötigte Menge Dynamit, wohl bald Besuch von Männern in ausgebeulten Mänteln bekommen und auf Guantanamo ist man zwar von Meer umgeben aber innen ist nix mit Meerwasseraquarium.

Aber kein Grund zur Verzweiflung: Die Product Manager Party Non-Food der Migros diesen Sommer ein Seminar abgehalten und beim Brainstorming entstand die Idee einer Tischbombe für Meerwasseraquarianer. Die Bombe ist zwar mit dem Verkaufspreis von 14.90 CHF eher Fine-Food als M-Budget aber schliesslich - so hat die Marktstudie ergeben - sind Meerwasseraquarianer auch bereit für einen Fisch kleiner als eine Makrele über 50 Franken zu bezahlen: Das Marktsegment ist also "Low" in seiner Preissensivität aber "High" wenn es um Partylaune geht. Die Tischbombe wurde entwickelt und produziert und befindet sich nun in den Regalen aller grösseren Migros-Filialen (wenigstens im MMM Passage Frauenfeld war sie heute in ausreichender Menge erhältlich). Bevor sich nun meine Leser mit Höchstgeschwindigkeit in die nächste Migros-Filiale begeben und sich am Tisch mit der Silvesterdeko wilde Rammeleien um die letzte Tischbombe liefern, hat euer liebster Meerwasser-Blogger diese für euch getestet und deren Sprengung in einem
Video dokumentiert.

Die Tischbombe aus der Migros Marke "Fish Party"


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14.90 CHF ist ein stolzer Preis, aber immerhin stammt die Bombe nicht aus dem Nahen Osten sondern ist Made in Switzerland


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Die Bombe hat ihre Innereien gut im Raum verteilt: Das gibt die Höchstnote 6


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Der Inhalt bietet eine Mischung aus üblichem Partymaterial und wenig Fischspezifika: Darum nur die Note 2


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Auch Ameisen fallen bei der Migros unter den Begriff "Fish Party": Ich werde künftig deren Fischstäbchen genauer unter die Lupe nehmen


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Zwei Nemos und zwei Dories werden in der Silvesternacht maskiert abtanzen


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Vier weitere Gäste können sich immerhin mit Fischpapphütchen festlich-maritim dekorieren


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Um Mitternacht ruft Klaus begeistert: "Lasst uns das Fish Party Memo-Game spielen!"


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"Fast so spannend wie Strippoker letztes Jahr", meint Veronika gähnend


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Ich bin schon in wilder Silvesterlaune: "Keine Angst meine Fische, ich bin es doch nur, euer Andi!"


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Technikbeckenputzen statt Schlittelpartie

Ich fahre heute zeitig um 9 Uhr 30 los um meine Tochter abzuholen, die ein paar Tage bei mir in den Ferien sein wird. Nach dem 5. Versuch mit dem Auto die steile Strasse vor meinem Haus hochzukommen, gebe ich auf. Ich schreibe ein SMS, dass es bei mir wohl Mittag werden wird, bis ich eintreffe, und mache mich nützlich. Das Technikbecken strotzt wieder vor Algen und Dreck und will dringend geputzt werden.

Das war mal eine Bubble-King 2000 Dispergatorpumpe…


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Der Einsiedlerkrebs hat die Karusselfahrt nicht überlebt


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Meine Essigsäure ist auch nach 2 Jahren noch gut


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Die guten Algen ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpf…. in den Abfall!


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Alles voller Dreck und Kohlestückchen, da sich der Reissverschluss einer Filterstrumpftüte geöffnet hat


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Der Dreck kommt in den Ausguss


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Frohe Weihnachten meinen Lesern

Heute früh stehen Anita und ich zeitig auf und gönnen uns einen Lauf zum Stählibuckturm oberhalb Frauenfeld. Die Strecke ist etwas über 10 Km lang und beinhaltet 330 Höhenmeter. Mit müden Beinen kommen wir nach 1 Stunde 48 Minuten zu Hause an: Damit ist unser sportliches Tagwerk vollbracht und wir können die nächsten zwei Tage mit entspanntem Gewissen Weihnachtsgebäck, Gans, Ente, Lachs verschlingen und mit reichlich Moussierendem runterspülen… Die sportiv-interessierten Leser können unseren Lauf hier im Detail betrachten: Laufroute

Euch, meinen Lesern, wünsche ich ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben!

Mein Baum ist aquarianisch geschmückt


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Katzen, die natürlichen Feinde der Fische

Kann man gleichzeitig ein Fisch- und Katzenfreund sein? Seit wir aus dem Paradies verjagt wurden sind Katzen und Fische natürliche Feinde, fast so wie Hund und Katz. Bei letzterer Konstellation hingegen sei es aber manchmal so, dass Katzen den Spiess umdrehen und mit gezielten Prankenhieben gegen die Schnauze und Augen der Hunde, diese auf Distanz halten. Dass sich hingegen Fische erfolgreich gegen Katzenangriffe wehren, wäre mir neu. Allerdings habe ich schon in Forenbeiträgen gelesen, dass Katzen beim Versuch sich eine Zwischenmahlzeit aus dem Aquarium zu fischen, ins Becken gefallen sind und davon traumatisiert, sich fortan auf den Konsum von Whiskas und Sheba beschränken. Da bei mir öfters, wenn ich lüfte, die Nachbarkatze auf Besuch kommt, ist etwas Erziehung nötig um meine Fisch vor der drohenden Gefahr durch Miezen zu warnen. Die armen Kerle sind ja weit weg von ihren Müttern im Ozean aufgewachsen und darum muss hier der Aquarienbetreiber für die nötige Aufklärung sorgen.

Hier passt ein sooooooo grosser Fisch rein!


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Ich rieche frischen Fisch!


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"Mir läuft das Wasser im Mund zusammen"


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"Hallo Nachbar, du kannst mir jetzt eines deiner farbigen Häppchen servieren!"


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Erziehung tut Not: "Fische, nehmt euch in Acht vor Katzen!"


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Die Marea-Strömungspumpe wirbelt Sand auf und Kofi bläst zum Halali


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Durch den Sandsturm wird allerlei Gewürm freigelegt, wie hier ein Röhrenwurm


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Endlich wieder mal was Ordentliches zwischen die Kiemen kriegen!


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Aquarienputz oder Hemden Bügeln?

Sonntag, früher Abend. Anita ist für knapp 2 Stunden nach Hause gefahren um bei sich nach dem Rechten zu sehen. Was soll ich in der Zeit anfangen: In der Waschküche warten Hemden aufgehängt auf der Leine darauf gebügelt zu werden. Morgen fliege ich nach Paris und am Mittwochmorgen habe ich ein Meeting mit dem Global CIO. Da sollte ich ein sozialkompatibles Hemd mit Krawatte tragen. Andererseits hat eine der beiden Strömungspumpen seit 2 Tagen eine Macke und darum habe ich gestern Abend ausser Betrieb genommen. Hemden gegen Pumpen, wem gebe ich heute Priorität? Darauf vertrauend, dass ich in meinem Kleiderschrank bestimmt noch ein halbwegs passables Hemd habe und ich notfalls den Laundry-Service des Hotels in Anspruch nehme, entscheide ich mich für Pumpen putzen.

Die vielen Fadenalgen setzen der Strömungspumpe zu, ausserdem hat diese kürzlich etwas Sand abbekommen


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Igittegitt


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Die Magneten reinige ich immer als erstes und hefte sie ans Gestell des Luftentfeuchters. Schon einmal habe ich mir zwischen Magnet und Halterung die Finger eingeklemmt…


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Von führenden Gebissträgern empfohlen


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"Man sieht gar nicht, dass sie schon die Dritten haben", lautete der Kommentar als ich die Gebisszahnbürste kaufte


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Auf diesen Pumpen als Unterlage könnte man sein Frühstücksbrot schmieren


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Das Extra-Rohr für die Kabel ist Gold wert


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Sieht doch recht ordentlich aus, auf jedem Fall besser als die Kabel aussen an der Scheibe runterhängen zu lassen


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Im Unterschrank kommen die Kabel raus und können angeschlossen werden


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Kapitän Schettino liess seine Passagiere bestimmt nie in den Maschinenraum, ich will mal nicht so sein


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Die rechte Hälfte des Unterschrankes ist eher herzeigbar


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Jetzt noch Scheiben putzen, von innen…


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… und von aussen


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Gesamtansicht meines Aquariums

Es ist wieder mal an der Zeit ein paar Gesamtansichten meines Aquariums zu posten.

Gesamtansicht von vorne mit Normalbrennweite


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Keine Angst, meine Frontscheibe ist nicht gekrümmt!

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Froschaugenperspektive über's Eck


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Ersatz der Osmolatorpumpe und ein unerwartetes Geschenk

Am Samstagabend merke ich, dass meine Tunze Osmolator weder tunzt noch osmoliert. Nach etwas Fehlersuche ist das Problem rasch lokalisiert: Die Pumpe, wohl ein Zubehörteil aus dem Autohandel, konstruiert um 200'000 Kilometer lang Scheibenwaschwasser durch enge Düsen zu fördern, hat ihren Geist aufgegeben und ist über den Jordan getreten um nicht zu sagen in die ewigen Jagdgründe der Scheibenwischwasserpumpen eingegangen. Wäre mir das beim Auto passiert, wäre jetzt nicht nur Samstagabend, die Strasse voller Matsch der an die Windschutzscheibe spritzt, die Sicht vernebelt und ich auf dem Rückweg vom Skifahren auf der Autobahn kurz vor Sargans: Ein klarer Fall um erstens ein Medley an gotteslästerlichen Flüchen vorzugtragen und anschliessend zweitens dem TCS Pannendienst anzurufen um dann drittens zwei Stunden lang im Dunkeln auf dem Pannenstreifen zu stehen und auf den Pannenhelfer zu warten. So gesehen habe ich ja grosses Glück gehabt ist nur dieses Nachfüllteil vom Aquarium kaputt! Erst versuche ich die Pumpe von meinem in der Wühlkiste vor sich hingammelnden Raetiariff-EG3 anzuschliessen, aber das Teil ist über die Jahre auch festgehockt. Zerlegen kann man diese Pumpen auch nicht und ebendieses in Essigsäure einzulegen verspricht auch nicht viel Erfolg (Osmosewasser ist ja nicht kalkhaltig). Ich schaue online auf der Tunze-Seite nach wie die Pumpe heisst und mache mich dann mit wenig Hoffnung auf Erfolg auf die Suche in Schweizer Online-Shops. Ein Lichtblick: Die Pumpe ist im Online-Shop von seaplanet.ch aufgeführt und so schicke ich Davide ein eMail um zu fragen, ob er diese Pumpen nicht zufälligerweise an Lager habe. Kurze Zeit später bekomme ich seine Antwort: Die Pumpen seien an Lager und ob ich gleich vorbeikommen wolle um eine zu holen? Na, wer sagt's denn: Schneller als der TCS Pannendienst und das an einem Samstagabend! Da ich aber meine Kinder (Zwischenzeitlich sollte ich mich an den Ausdruck "meine Jugendlichen" gewöhnen) bei mir habe und ich behelfsmässig über das Wochenende das Osmosewasser auch von Hand nachfüllen kann, gebe ich Davide Bescheid, dass ich die Pumpe am Dienstag, während der regulären Öffnungszeiten, abholen werde, ist ja schliesslich kein richtiger Notfall. Heute fahre ich nach der Arbeit nach Oberohringen und hole die Pumpe - und da sie nicht viel kostet - noch eine zweite als Reserve.

Zu Hause angekommen, gehe ich wie immer erst den Briefkasten leeren: "Hähähä, da ist eine Schachtel von Tunze in meinem Milchkasten!?" Einen kurzen Moment stutze ich und frage mich, ob ich am Wochenende irgendwo eine Ersatzpumpe bestellt habe und dies in einem Anfall von geistiger Umnachtung, Amnesie oder Alzheimer vergessen habe. Da ich aber meinen Konsum an psychedelischen Stimulanzien eigentlich recht gut im Griff habe, erscheint mir dies doch eher unwahrscheinlich. Der Absender ist Heinz aus Winterthur, ein ehemaliger Meerwasseraquarianer und trotz Hobbyaufgabe regelmässiger Leser meines Blogs. Was ist denn da wohl drin? Neugierig mache ich das Paket auf und finde darin eine Karte und Schokolade-Nemos und -krebse! Heinz schreibt, dass er auf meinem Blog immer wieder gerne die Bilder des Segelflossendoktors, den ich von ihm übernommen habe, anschaut und sich freut, dass es diesem gut geht. Heute will ich den Zebrasoma Desjardinii verwöhnen und so gebe ich ihm eine Extraportion seines Lieblings-Flockenfutters. Danke Heinz, you made my day!

Meine Nachfüllanlage hat eine Panne


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Trotz Schmuddel und Glasrosen: Der Wasserstandssensor verrichtet seinen Pegelmeldedienst einwandfrei


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Der Tunze Osmolator behauptet "Pump on" aber die Pumpe pumpt nicht; jemand scheint hier also faustdick zu lügen…


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Na gut, wenn es schon äusserlich sichtbar rostet, dann hätte auch mein Herz schon längst aufgehört zu pumpen


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Eine neue Pumpe ist gut, zwei neue Pumpen sind besser!


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Plätscher, plätscher, jetzt f(t)unzt es wieder!


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Die Ersatzpumpe kommt in meine wohlorganisierte Schublade für Aquarienersatzteile welche nur für Banausen einen leicht unordentlichen Eindruck macht


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"Ei wie fein!", ein unerwartetes Geschenk!


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Die leckersten Nemos und Krebse seit es Schokolade gibt


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Heinz, deinem Zebrasoma Desjardinii geht es bestens. Schau selbst: Von rechts…


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… oder von links….


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… oder von oben: Er ist der Chef im Becken und es geht im prächtig!


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Nachtrag: Wer das Gefühl hat, etwas stimme an seiner Kamera mit dem Autofokus nicht…


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Kann sich mit etwas Bastelaufwand einen Front-/Backfocus-Detektor basteln


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Anleitung und Druckvorlage gibt es hier: www.traumflieger.de/desktop/fokusdetektor/fokusdetektor.php Bei meiner Olympus E-620 scheint der AF okay zu sein


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Tanzender Algenbüschel im Technikbecken

Am Sonntagmorgen, ich mache mich gerade auf um eine Runde Joggen zu gehen, entdecke ich im Technikbecken einen Büschel roter Fadenalgen die einen Tanz aufführen. Jeder, der den Film "American Beauty" gesehen hat, kann nachvollziehen, welche Faszination diese Darbietung auf mich hat: Youtube Video.

Wahre Schönheit zeigt sich dem Betrachter auch in seinem Technikbecken


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"Vongole klein OG" und "MSC Schwertmuscheln"

Der Besuch im Coop Grüze, mit seiner grossen Frischfischabteilung, ist doch immer wieder einen Besuch wert: Meine Fische freut es auf jedem Fall!

Für meine kleinen Freunde gibt es nur das Beste aus dem Coop


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eine Portion Vongole und Schwertmuscheln (der Rest kommt erst mal ins Technikbecken)


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Das grosse Fressen geht los


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Wenn Viele sich streiten, freut sich der Schlangenseestern


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Der Feilenfisch hat eine erfolgreichsversprechende Strategie um die Muscheln zu attackieren


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Einfach drauf los und reinbeissen, ob das wohl klappt du Dummerchen?


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Ausflug des Schlangenseesterns

Man kann ja schliesslich nicht immer nur unter Steinen sitzen und mit Armen und Beinen nach Futter greifen. Irgendwann packt auch den häuslichsten Schlangenseestern das Fernweh und dann macht er sich auf Wanderschaft. Wie es wohl an der Frontscheibe des Beckens aussehen mag? Kann ich da wohl hochklettern? Von da oben kommt doch jeweils das feine Futter rein, mal sehen ob ich mit meinen Armen in die Keksdose greifen kann?

Der grüne Schlangenseestern macht einen Ausflug zur Frontscheibe seines Heims


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Die Polypen stehen gut heute


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Desjardini-Portrait


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Kofferfisch


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Fuchsgesicht


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Feilenfisch


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Solarcaine gegen Glasrosenvernesselung

Meine beiden Strömungspumpen sind arg mit Algen zugesetzt und möchten gereinigt werden. Während ich auf den Elektrolux-Monteur warte, der bei meinem brummenden Kühlschrank einen Exorzismus durchführen soll, beginne ich die Pumpen aus dem Becken zu nehmen. Wenig überraschend, kaum bin ich bis zu den Ellenbogen im Wasser, läutet es an der Haustüre. Da der Fehler am Kühlschrank schnell gefunden ist (eine Rohr ist zu nahe beim Kondensor und gerät ins Schwingen) und es Handwerker üblicherweise nicht so schätzen, wenn man Ihnen bei der Arbeit dauernd über die Schultern schaut, gehe ich in den Keller und putze die Pumpen. Aufgrund eines Postings im Riffquaristik-Forum will ich diesmal die Pumpen ganz am Boden mit Strömungsrichtung nach oben montieren. Zu diesem Zwecke muss ich tief in den Schacht greifen und berühre dabei mit der Innenseite meines Unterarmes die Glasrosen. Nachdem die Pumpen angeschlossen sind, alles kontrolliert ist, der Kühlschrank nicht mehr brummt, beginnt mein Arm zu brennen. Das Brennen wird zunehmend stärker und klingt auch nach intensivem Einseifen und Abspülen nicht ab. Irgendwie erinnert mich der Schmerz an die Geschichte mit den roten Ameisen auf welche ich mich als Jugendlicher mal mit kurzen Hosen gesetzt habe…

Nebst Kamillosan, welches mir zu fettig ist, habe ich noch eine Tube Solarcaine zu Hause. Ein Mittel, welches bei Sonnenbrand Wunder wirkt. Es soll nun zeigen, dass es auch bei glasrosenbedingten Hautschädigungen wirkt: Ich creme meinen Unterarm dick damit ein. Während ich diese Zeilen schreibe, den rechten Arm in unnatürlichen Winkel haltend, um die Tischplatte nicht zu verschmieren, kann ich meinen Lesern mitteilen: Solarcaine kann ich bei Sonnenbrand wärmstens (eher kühlendst) empfehlen: Bei Vernesselungen wirkt es aber nicht!

Die beiden Strömungspumpen sollen eine kreisförmige Strömung bewirken

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Hier musste ich tief runtergreifen: Aua!


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Gar nicht so einfach sich selber den rechten Arm zu fotografieren: Hier wäre eine Selfiestange nützlich


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Aua in der Ellenbogenkehle


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Solarcaine: Kühlende und schmerzlindernde Lotion


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Trotz der dicken Schicht Lotion: Es wird nicht besser (aber ein Indianer kennt ja keinen Schmerz)


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Nachtrag: Später am Abend wird das Brennen immer stärker und die Pusteln beginnen zu nässen. Ich creme dann meinen Arm doch noch mit Kamillosan ein und binde ihn über Nacht ein: Am nächsten Morgen sieht er dann so aus.


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Das Unterwasser Kameraequipment kommt in eine ordentliche Kiste

Die graue Kunststoffkiste, in welcher ich meine U/W-Kamera aufbewahre, erweist sich schon nach kurzer Zeit als "Wühlkiste" in welcher anstelle von Ordnung ein ziemliches Durcheinander herrscht. Die Kiste hat nicht genügend Grundfläche und das Stapeln der Teile in der 3. Dimension erweist sich als praxisuntauglich. Durch Zufall stosse ich auf das Angebot eines grossen, wasser- und druckdichten Kunststoffkoffer im "Peli-Case-Design". Ich hole den Koffer am Samstag in Uster ab und heute komme ich dazu, diesen einzurichten.

In meiner Fotokiste herrscht ein ziemliches Durcheinander


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Im Modell 7630B von Explorer Cases kann man wohl auch unbeschadet den Kilimanjaro runterschlitteln


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Fast wie ein Tangram legen: So sollten alle Teile in den Koffer passen


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Die Schaumstoffteile lassen sich einfach - fast zu leicht - herausrupfen


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Die erste Ebene ist fertig


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Jetzt ist alles verstaut, nur etwas fehlt…? (ich halte es in der Hand)


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Gerade handlich ist das Köfferchen ja nicht…


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Mein Unterwassergehäuse ist wieder dicht


Mein Unterwasserkameragehäuse ist wieder dicht: Die Übeltäter waren die Durchführung der unteren Schlaufenbefestigung und die Frontlinse des Planports (letzteres ist ein bekanntes Problem, wie ich später rausfinde). Ich mach am Samstagmorgen einen erfolgreichen Testtauchgang mit leerem Gehäuse im Untersee bei Steckborn, der allerdings im 7mm Nassanzug ohne Handschuhe zu einer Zitterpartie (im eigentlichen Sinn des Wortes) wird. Ich fülle meine Tauchflasche und hole zu Hause die Kamera mit dem 8mm Fisheye-Objektiv und mache am Nachmittag einen zweiten Tauchgang, diesmal im Trocki: Das Gehäuse bleibt dicht und es gelingen mir ein paar ordentliche Aufnahmen.

Die hintere Schraube der Schlaufenbefestigung war die eine Leckstelle


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Sicherungsclip entfernen, reinigen, O-Ring fetten und jetzt ist der Gehäusedurchbruch wieder dicht


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Die Frontlinse des Planports muss gut angezogen werden, sonst löst er sich unter Druck (Der Frontring drückt die Linse gegen einen O-Ring). Das passende Werkzeug gibts bei Hasler AG und heisst "Stirnlochschlüssel"


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Eine Plattform auf 5m Tiefe für die Anfängerschulung


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War das mal ein Eimer oder ein Blumentopf?


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Ein "Fischriis" als Kindergarten für Jungfische


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Die Natur hat ein unverkrampfteres Verhältnis zu Algen als wir Aquarianer


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Einst ein Scooter, jetzt ein Wrack


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Nach dem Tauchgang spüle ich die Kamera im Osmosebecken


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Den Mund mit Krevetten voll genommen

Ich habe noch eine ganze Tüte Crevetten in meinem Aquarien-Tiefkühlschrank. Bevor die Dinger ranzig werden, will ich sie an die Fische verfüttern: Also nehme ich eine kleine Handvoll gefrorener Crevetten nach oben und gebe diese, bevor mir die Hand abfriert, ins Becken. Dumm ist nur, dass Krediten schwimmen und darum bodennahe Tiere leer ausgehen: Schon nach kürzester Zeit hängen alle Crevetten am Überlaufkamm, wo es nur der kluge Kofferfisch schafft, diese wieder wegzukriegen.
Heute ist der Schlangenseestern gut im Vordergrund zu sehen: Also packe ich ein paar der kleinen Engerlinge und gehe mit der Hand nahe an den Seestern ran. Dieser schnuppert die Beute natürlich sofort und ist ganz aus dem Häuschen. Ich klebe ihm die feinen Leckerbissen an seine stacheligen Arme, die er dann sogleich zum Mund führt. Nach dem Verzehr von 4 Crevetten, ist der Körper des Schlangenseesternes nun ziemlich unförmig, fast wie meiner nach dem Verzehr von 4 Cremeschnitten...

Schlangenseestern mit 4 Crevetten intus


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Was gibt es noch über Nemo zu sagen ausser dass er süss ist?


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Fischsuppe von unten


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Fische und Korallen in freier Wildbahn und dann säuft mir die Kamera ab

Gestern Abend komme ich aus den Ferien zurück: Ich war auf einer 10-tägigen Tauchsafari im Roten Meer (Brothers, Daedalus, Zabargad, Rocky Island, Elphinstone) und anschliessend noch 3 Tage im Hotel in Port Ghalib/Marsa Alam. Die Fotoausbeute der ersten Tauchgänge war vielversprechend, bis mir beim Abstieg zum Wrack der Numibia, ich will auf gut 20 Meter gerade eine Übersichtsaufnahme des Wracks schiessen, auffällt, dass der Autofokus pumpt und im Liveview Wassertropfen zu sehen sind! Ich schaue durch die Rückwand und ç%&£$€@!!! (fluchen unter Wasser geht nicht so gut!) da ist schon eine ziemliche Menge Wasser im Gehäuse. Ich signalisiere meinem Buddy, dass ich ein Problem mit der Kamera habe und beginne den kontrollierten Notaufstieg. Ich steige in zügigem Tempo hoch, schiesse aber nicht nach oben, schliesslich will ich wegen der Kamera nicht meine Gesundheit auf's Spiel setzen. An der Oberfläche angekommen, packe ich einhändig meine orange Signalboje aus um das Zodiac auf mich aufmerksam zu machen. Das Schlauchboot kommt und ich übergebe meine Kamera dem Fahrer mit der Bitte diese Port nach unten zurück zum Boot zu bringen. Ich steige konsterniert wieder ab und setze den Tauchgang ohne Kamera mit meinen beiden Buddies, die noch am Wrack sind, fort.

Zurück im Boot spüle ich Gehäuse und Kamera mit Süsswasser aber natürlich ist es zu spät: Die Kamera macht keinen Mucks mehr. Bei späteren Versuchen mit dem leeren Gehäuse, zeigt sich die Schwachstelle bei einer Kameradurchführung und der Frontscheibe des Planports. Noch während der Ferien finde ich auf Ricardo.ch ein Angebot für genau dieselbe Kamera mit 5 Objektiven. Die Sache ist natürlich ärgerlich, aber so komme ich zu einem neuen Body, einem Erstatz-50mm-f2 Makro-Objektiv und als besonderes Schmankerl das 8mm Fisheye für meinen Domeport. Die anderen Objektive kann ich unter Wasser nicht benutzen und werde diese wohl weiterverkaufen.


Das Aquarium lief ohne Probleme während meiner Ferienzeit


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Unterwasserlandschaft mit Weitwinkelobjektiv


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Steinkorallen im Vordergrund, Sandfläche hinten


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Rotfeuerfisch


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Eine ganze Bruderschaft von Chromis Viridis


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Schwarzbandpreussenfisch


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So ein Blaupunktrochen ist wohl etwas zu gross für mein Aquarium


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Nemo mit Gelege


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Die Wirkung von Salzwasser in meiner Olympus E-620 ist verheerend


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So also sieht die Sensoreinheit aus: Sie ist schwimmend aufgehängt für die Bildstabilisation


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Zwei dieser Mini-Motörchen, bewegen den Sensor entgegen dem Zittern der Fotografenhand


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Halloween für Meerwasseraquarianer

Lange genug hat die Halloween-Industrie die Bedürfnisse von uns Meerwasseraquarianern ignoriert: Was finden wir da an Motiven: Nur olle Skelette, Hexen, Monster und doofe Kürbisfratzen! Aber ist man auf der Suche nach maritimen Motiven um das Fest zu dekorieren, herrscht Ebbe in den Halloween-Regalen der Warenhäusern. Wir müssen uns unsere gruselige Deko also selber bauen und damit ist die Zeit gekommen, dass jemand endlich eine Bauanleitung für Meerwasseraquarianer geeigneter Kürbisschnitzwerke veröffentlicht.

Sowas kennt jeder: Monsterfratzen à gogo


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Sowas kann jeder, ist ja voll öde!


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Das es auch besser geht, sei hiermit bewiesen: Doktorfisch und Qualle geben sich ein Stelldichein


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Auf die Qualle folgt ein Asterina Seestern


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... dann eine Tischkoralle und zum Schluss noch ein Kofferfisch (gerade letzterer ist besonders geeignet für Kürbisschnitzanfänger)


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Fische in freier Wildbahn

Diese Wochenende unternehme ich zwei Tauchgänge um meine neue Unterwasserkamera zu erproben. Ich verfolge damit mehrere Ziele:
- überprüfen ob das Gehäuse dicht ist (besser ein Leck im Süsswasser als das Rote Meer im Gehäuse)
- mich ans Handling der Kamera unter Wasser gewöhnen
- ein paar gute Bilder schiessen.

Am Freitag fahre ich am frühen Abend nach Rheinau. Ich habe das Kit-Zoom drauf mit dem Domport. Schon unterwegs stelle ich fest, dass ich vergessen habe das Säckchen Silikagel ins Gehäuse zu legen. Ich sollte mir eine Checkliste schreiben! Meine Befürchtung, dass die Linse von innen beschlagen würde, ist zum Glück unbegründet. Ich steige oberhalb der Zollbrücke ins Wasser, da ich erst ungestört von den beiden Anglern und anderen Tauchern ein paar Versuche im seichten Wasser machen will. Das Gehäuse ist dicht und so mache ich Testfotos vom Untergrund, von Wasserpflanzen, Steinen und Blättern. Beim Auslösen friert das Bild auf dem Display ein, während der Blitz erst eine gefühlte halbe Sekunde später auslöst. Für unbewegte Objekte mag das in Ordnung sein, für den grossen Walhai, der grad mit einer Robbe spielt, ist dies eher von Nachteil. Es scheint am Liveview zu liegen, vielleicht muss ich da im Menü noch was umkonfigurieren.

Heute fahre ich am frühen Morgen, bei dichtem Nebel wieder nach Rheinau, diesmal das Makro und Planport im Gepäck. Auch den Trocknungsbeutel habe ich diesmal eingelegt. Aufgrund der Erfahrung vom Tauchgang am Freitag, bei dem die Kamera/Blitz-Konfiguration immer ein unangenehmes Drehmoment aufwies (Die Kamera will leicht nach oben, der Blitz am Ende des Armes stark nach unten), habe ich mir am Samstag bei Fantic in Sirnach noch ein Blitzarmelement mit Auftrieb besorgt. Diesmal liegt die Ausrüstung gut im Wasser und lässt sich viel angenehmer bedienen. Auch die Betätigung von Inflator und Nase (zum Druckausgleich) geht recht gut von der Hand, ist halt alles eine Sache der Gewöhnung. Das Scharfstellen und Auslösen mit dem Makro ist noch ein Stück schwieriger: Oft löst die Kamera gar nicht aus, da es ihr wohl zu dunkel ist, da muss ich unbedingt noch die richtigen Einstellungen im Menü wählen.

Bevor ich in den Urlaub fahre, will ich noch ein oder zwei Tauchgänge machen, um ein paar Dinge zu optimieren. Mit den Handbüchern und Internet ist dies doch deutlich einfacher als auf einem schaukelnden Safariboot vor den Brother Islands wo der Buddy schon drängt mich endlich anzuziehen...

Am Freitagabend steige ich beim Wehr in Rheinau ins Wasser


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Blätter haben die von Anfänger-Unterwasserfotografien geschätzte Eigenschaft nicht davonzuschwimmen


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Ein paar Dachziegel am Boden, dann Blick nach oben: Ich bin unter der Zollbrücke angekommen


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Die Brückenpfeiler sind imposant: Wie hat wohl diese Baustelle unter Wasser ausgesehen: Caisson-Arbeiter?


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ein kleinerer Wels will von mir abgelichtet werden


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Ein Selfie nach dem Auftauchen


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Eine gelungene Makroaufnahme eines etwas unspektakulären Objektes


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Ich wirble mit den Flossen etwas Dreck auf und schon kommen die Fische angeschwommen um Futter zu erwischen


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Muschelkolonie mit Offenblende 2.0


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Ein nebliger Sonntagmorgen, nach 48 Minuten fast regungslos im Wasser wird mir kühl


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Einer der Top-Divespots der Schweiz: Zollbrücke Rheinau


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Die ersten Tauchversuche mit der Kamera in der Badewanne und Aquarium

Ich bringe heute meine Freundin zum Flughafen und ich habe nun 10 Tage lang sturmfrei. Jetzt kann ich bis zum Abwinken mit meiner neuen Kamera rumspielen. Heute soll sie ihren ersten Tauchgang in der Badewanne und im Aquarium unternehmen. Erst fahre ich aber nach Konstanz und kaufe mir ein gebrauchtes Olympus Zuiko Digital 50mm f2.0 Macro Objektiv. Den entsprechende Planport, der alleine mehr kostet als das gebrauchte Objektiv, kann ich nun auch zum Einsatz bringen: Es wäre doch eine Verschwendung, wenn dieser ungenutzt in der Kiste vor sich hinschimmeln würde. Meine bisherige Erfahrung mit Unterwasserfotografie ist, dass sich eigentlich die besten Erfolge mit Makroaufnahmen einstellen. Im Makrobereich haben die "Hobbyblitze" die noch zahl- und transportierbar sind, eine ausreichende Wirkung, während für Übersichtsaufnahmen meist das Licht nicht reicht.

Wer schon mal auf einem Tauschschiff war, der weiss, was die Unterwasserfotografen dauernd treiben: Umgeben von Unmengen Toilettenpapier, Papierservietten, Taschentüchern und Handtüchern fetten sie ihre O-Ringe und reinigen Linsen und trocknen Gehäuse. Das A und O der Unterwasserfotografie ist halt pedantische Sauberkeit! Eine Fusel, ein Sandkorn oder ein Haar an einem O-Ring wird unweigerlich dazu führen, dass Wasser ins Gehäuse dringt und Kamera und Objektiv unreparabel zerstört werden. Wenn man Glück hat, findet man dann gebraucht noch irgendwo wieder dieselbe Kamera und Objektiv ansonsten kann man künftig das Gehäuse benutzen um darin Kresse anpflanzen. Zu Hause in der warmen Stube ist Sauberkeit ja kein Problem, auf einem schaukelnden Schiff, wo die mitreisenden Passagiere Nüsse knacken, Bierbüchsen öffnen und Krümelgebäck verspeisen, kann eine saubere Umgebung dann aber schon eine ziemliche Herausforderung werden. Man muss sich erst einen Arbeitsplatz schaffen, den man völlig asozial von potenziellen Nestbeschmutzern abschirmt ("Friss dein Prinzenrolle woanders!") und dann so sauber macht, wie sonst nur die heimische Klobrille wenn sich die Queen bei einem zum 5-Uhr-Tee angemeldet hat.

Je nach Objektiv gehört zum Gehäuse der entsprechende Domport: Dieser ist für das Fischauge, die Weitwinkelobjektive und das Standardzoom 14-44mm


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Die O-Ringe müssen gefettet werden damit der Silikon geschmeidig bleibt: Eine Dichtfunktion hat das Fett allerdings nicht, weniger ist also mehr


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Die Rückwand ist durch zwei O-Ringe abgedichtet


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Der innere O-Ring hat eine geriefelte Oberfläche


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Ein Beutel Silikagel verhindert das Beschlagen der Optik


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Alles ist dicht, jetzt heisst es: Wasser marsch!


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Der erste Versuch ist noch ohne Kamera: Alles ist dicht (zumindest auf Badewannentiefe)


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Als Kind kannte ich dies als "Slime", heute heisst das "Cyberclean" und dient der Reinigung von High-Tech Geräten


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Mit dem Cyberclean reinige ich den Spezial-Blitzkabelanschluss (es handelt sich um eine Austauschbuchse von Heinrich Weinkamp und kostet das kleine Vermögen von 174€)


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Das TTL-Kabel muss natürlich auch an beiden Seiten wasserdicht sein


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Die Kamera sitzt im Gehäuse


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Alles dicht: Falls nicht, wäre es ja nur sauberes Trinkwasser und da würde sich der Schaden wohl noch in Grenzen halten


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Jetzt ab ins Salzwasser: Die Bartkoralle


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Die Echinopora Lamellosa


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Die Goniopora


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Die Funghia


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Die grüne Röhrenkoralle wirkt etwas gelblich: Ein Farbstich


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Das Bild ist knackig scharf


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Flötenkoralle


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Ich habe meiner Olympus ein Zuiko Digital 50mm f2.0 Macho gegönnt: Eine Spitzenlinse für Portrait und Makro


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Jetzt kann ich auch den Planport verwenden, wohlgemerkt kostet dieser neu 585 CHF: Viel Geld für etwas Alu und Glas


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Ab in die Wanne und erste Makros vom Plastik-Pinzetti


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Die Röhrenkoralle im Makro


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So schön ist mir noch kein Bild der Bartkoralle gelungen


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Makroaufnahme der Acropora Enzmann


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Mit dem Gehäuse und dem 50er-Macro gelingen mir tolle Aufnahmen im Aquarium


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Wow: Das Bild der Ricordea Florida mag gefallen


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Echinopora Lamellosa in Grossaufnahme


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Goniopora Polypen


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Das Gehäuse getrocknet, die Kamera wieder rausgenommen läuft mir der Azurriffbarsch vor die Linse


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Offene Polypen dank Scheibenreinigung

Am Nachmittag putze ich gründlich die nach einer Woche stark veralgten Aquarienscheiben. Ein paar Stunden später fällt mir auf, dass das Polypenbild der LPS besser denn je ist: Kann es sein, dass sie wegen der nun herumschwebenden Algen in Extase geraten sind? Das wäre ein klarer Hinweis, dass ich wieder mal meine Phytoplanktonkultur auf Vordermann bringen sollte. Auf jedem Fall ist jetzt eine gute Gelegenheit mit meiner neuen Olympus E-620 Bilder zu machen um mich für die geplanten Unterwasserfototauchgänge im Roten Meer vorzubereiten: Erst wenn ich die Kamera an sich wie im Schlaf bedienen kann, werde ich es schaffen eine scharfe, umverwackelte Makroaufnahme des Auges des Walhais im Streiflicht aufzunehmen....

Euphyilia


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Goniopora


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Bartkoralle


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Echinopora Lamellosa


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"Foxy" das Fuchsgesicht


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Doktor


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"Kofi" der Kofferfisch


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Unterwasser Spiegelreflex Kamera

Über viele Jahre habe ich bei meinen Tauchgängen auf eine einfache Sony-Kompaktkamera mit UW-Gehäuse gesetzt. Da mir die neuere der beiden Kameras (ich habe mal eine auf eBay nachgekauft, da die erste schon ziemliche Altersmacken aufwies) im letzten Tauchurlaub abgesoffen ist (die O-Ringe einmal zu wenig gepflegt...), gönne ich mir in Hinblick auf den kommenden Tauchurlaub etwas richtig Tolles: Eine Olympus-Spiegelreflex in einem richtigen Unterwassergehäuse mit Domport und Profi-Blitz! Ich ersteigere die Ausrüstung, da ich einziger Bieter bin, recht günstig auf Ricardo. Die Kamera hat schon ein paar Tausend Auslösungen auf dem Buckel, aber die Unterwasserausrüstung ist noch jungfräulich-unbetaucht (ausser ein paar Schwimmbadtests). Was will man mehr? 3...2...1...meins! Schon die ganze Woche freue ich mich und hoffe, dass ich, zurück aus Paris, am Donnerstagabend einen Abholschein der Post im Briefkasten vorfinden werde. Ich komme gestern Abend, 2 Stunden später als geplant wegen verspätetem Flug, zu Hause an und da ist auch dieser gelbe Zettel im Briefkasten, Juhuiiii!

Ich mache heute erste Versuche um mich mit der Ausrüstung vertraut zu machen. Nach dem ich die Kissensofas und die eigenen Füsse ausreichend abgelichtet habe, gehe ich in den Garten um die Kamera, noch ohne Gehäuse und Blitz, in freier Wildbahn zu erproben. Wie dann die Kamera im Gehäuse eingebaut ist, der Blitz provisorisch befestigt und verdrahtet (wohlgemerkt alles wasserdicht und doppelt mit Silikon-O-Ringen abgedichtet), mache ich erste Aufnahmen von den Fischen im Aquarium - zur Sicherheit aber noch von aussen durch die Scheibe. Erst wenn ich mit der Ausrüstung gut vertraut bin, werde ich mich damit mal in die Badewanne setzen um meine Zehen zu fotografieren!

Da werden tauchfotografische Träume wahr


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Die ersten Testaufnahmen mache ich noch ohne Gehäuse im Garten


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Die Chiliausbeute ist gut heuer


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Dann packe ich die Kamera ins Gehäuse und mache Aquarienaufnahmen (noch aus dem Trockenen)


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Auch ein Unterwasserkamera-Selfie darf nicht fehlen: Kuckuck, ich mache grad ein Duckface!


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