Genf und Larven geht nicht gut zusammen

Ich reise für 3 Tage mit meinen Kindern nach Genf. Am Montagmorgen füttere ich kräftig alle meine Tiere und da wir am Mittwochabend wieder zurück sein werden, sollten meine Fische und Larven gut über die Runden kommen. So war der Plan, leider ist dieser nicht aufgegangen: Die Tiere im Riffbecken und die adulten Tiere in den Bypassbecken und in den Zuchtbecken haben die Durststrecke gut überstanden, aber die L. Wurdemanni Larven, die L. Boggessi Larven und die A. Ocellaris Larven haben leider nicht überlebt. Ich könnte mich ohrfeigen, hat mir doch Anita angeboten am Dienstag vorbeizukommen und die Tiere zu füttern. Immerhin hat das Clownfischpäärchen im Riffbecken heute wieder ein Gelege gemacht, sodass die Zucht weitergehen kann, allerdings trägt keine meiner Garnelen derzeit Eier, sodass meine Garnelenzucht eine Zwangspause einlegen muss.

Die Glasrosen spriessen in den Bypassbecken und ich habe Angst, dass ich deswegen Tiere verlieren könnte. Die Becken beziehen ihr Wasser aus dem Klarwasserabteil meines Technikbeckens, in dem die Glasrosen wuchern: Wenn diese Glasrosen also Gameten freisetzen, landen diese auch in den Bypassbecken. Ich setze deshalb die Pumpe in ein Becken weiter rechts und hoffe somit weniger Gameten, oder am besten keine mehr, in die Bypassbecken zu pumpen. Morgen werde ich alle Becken gründlich reinigen und auch die Freilandcopepodenkultur neu ansetzen. Die Copepoden stagnieren nämlich und ich frage mich, ob ich diese allenfalls mit dem Rotibomb, welches ja auch Hefe enthält, überfüttert habe.

Zum Glück habe ich übernächste Woche Ferien und dann habe ich wieder mehr Zeit um alle Becken auf Vordermann zu bringen. Einstweilen bitte ich meine Leser um Nachsicht und biete darum als Ersatz ein paar Bilder von Genf.

Die Blumenuhr gehört zu den Top-10 Sehenswürdigkeiten von Genf: Na, ja, in Zürich hat es doch auch so eine…


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Die Vereinten Nationen in Genf sind sehenswert: Die grossen Versammlungen finden zwar in New York statt, aber hier werde viel Detailarbeit verrichtet in Bezug auf Menschenrechte


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Die Decke in diesem Sitzungsraum wurde von einem Spanischen Künstler gestaltet und symbolisiere das Meer, welches nur auf den ersten Blick Blau erscheine aber im Detail aus über 30 Farben bestehe.


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Das Wetter in Genf war strahlend sommerlich und fast schon etwas zu warm


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Ein Tofucurry bestellt man hier wohl besser nicht


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Ich gebe meiner Tochter einen Crashkurs in Available Light Fotografie: Sie macht das schon sehr gut!


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Statue der 4 Reformatoren: Der zweite von Links ist Calvin, die Namen der anderen sind mir leider entfallen; da ich katholisch bin, dürfte man mir das wohl verzeihen


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Diese Skulptur steht vor dem Besucherpavillon des CERNs


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Das Theorem der vernachlässigten Larven müsste man wohl noch ergänzen…


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