<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" 
    xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
    xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
    xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
    xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
    xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">
	<channel>
<title>Meerwasseraquarium Blog www.andreas-horvath.ch News</title><link>https://www.andreas-horvath.ch/index.html</link><description>Neuigkeiten</description><dc:language>de-ch</dc:language><language>de-ch</language><dc:date>2016-12-28T17:54:41+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
<sy:updateBase>2000-01-01T12:00+00:00</sy:updateBase>
<lastBuildDate>Thu, 31 Dec 2015 16:08:38 +0100</lastBuildDate><item><title>Reinigungsarbeiten an der Zuchtanlage</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-28T17:54:41+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161228.html#unique-entry-id-136</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161228.html#unique-entry-id-136</guid><content:encoded><![CDATA[Nach dem Joggen heute Vormittag, der Fischf&uuml;tterung bei Philipp und dem abendlichen Apnoe-Tauchtraining, lege ich mich mit dem iPad auf's Sofa und schaue Youtube-Videos: Nachdem ich gen&uuml;gend Filme gesehen habe &uuml;ber Indische Dorfk&uuml;che und das H&auml;uten und Zerteilen von Alligatoren, gehe ich in den Keller und reinige zwei Rechteckbecken in meiner Zuchtanlage. In den Becken sind je 2 Lysmatas und sind total verlangt. Die 4 Garnelen d&uuml;rfen sich neu ein sauberes Becken teilen. Die 4 Kaudernis kommen in einen sauberen Kreisel und ihr bisheriger Kreisel wird mittels Schwamm im laufenden Betrieb grobgereinigt.<br /><br /><h2>Mit der Glaspfeife kann ich den Kauderni-Nachwuchs bequem und f&uuml;r die Tiere schonend umsetzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC289757" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc289757.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine 4 Lysmatas (vermutlich 2 x Wurdemanni und 2 x Bogessi) kommen alle zusammen in ein neues Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC289785" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc289785.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Garnele tr&auml;gt Eier, die kommt bald in einen Kreiseltank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC289772" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc289772.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das neue Becken wird beschnuppert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC289767" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc289767.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Besch&#xe4;ftigungstherapie</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-26T12:27:56+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161226.html#unique-entry-id-135</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161226.html#unique-entry-id-135</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin am Nachmittag vom 24. Dezember bei <a href="http://seaplanet.ch/aquaristik.aspx" rel="external">Seaplanet</a> um diverse Triton-L&ouml;sungen zu kaufen, da fragt mich Davide, ob ich nicht einen Beh&auml;lter f&uuml;r die Dosierung von Facto Balls konstruieren k&ouml;nne. Ich finde das eine Super-Idee und &uuml;berlege mir auf dem Nachhauseweg, wie ich das machen k&ouml;nnte. Erst strebt mir eine Art Gitterkugel vor, da ich die Vorstellung runde B&auml;llchen in einen runden Ball zu geben, reizvoll finde. Der Name w&auml;re dann "Bacto Ball - Ball" oder so &auml;hnlich. Am ehesten w&uuml;rde ich die Kugel auf zwei H&auml;lften machen mit einem Mechanismus um diese zusammenzuhalten. Wie ich weiter dar&uuml;ber nachdenke, finde ich dies dann aber doch etwas fehleranf&auml;llig und verwerfe den Gedanken. Eine viereckige "Kiste" erf&uuml;llt den Zweck ebenso und ist einfacher in der Handhabung und braucht im Technikbecken wohl auch weniger Platz.<br /><br />Die Vorbereitungen f&uuml;r die Einladung f&uuml;r den Heiligabend erlauben es mir dann nicht mehr, mit der Konstruktion am PC zu beginnen. Am 25. finde ich dann aber etwas Zeit um einen ersten Prototypen zu konstruieren. Die Kiste soll aus &auml;sthetischen Gr&uuml;nden ein W&uuml;rfel (also alle Kanten gleich lang) mit 4 abgerundeten Kanten werden. Beim Deckel bin ich mir unschl&uuml;ssig, ob dieser von aussen schliessen oder in die Box reingehen soll. Letzteres ist optisch ansprechender aber m&uuml;hsam zum &ouml;ffnen und k&ouml;nnte zum "Fingernagelkiller" werden: Also soll der Deckel gr&ouml;sser werden als der W&uuml;rfel.<br /><br />W&auml;hrend ich den ersten Prototypen drucke, &uuml;berlege ich mir, ob ich statt den "gefr&auml;sten" Schlitzen (nat&uuml;rlich sind die gedruckt und nicht gefr&auml;st, sehen aber so aus und haben sogar an den Enden Radien) runde S&auml;ulen machen soll. Das w&uuml;rde das Teil f&uuml;r den Kenner als nicht konventionell fabriziert erkennbar machen. Da ich aber Festigkeitsprobleme bef&uuml;rchte und ich die S&auml;ulen ja nicht dicker machen kann als die Wandst&auml;rke, verwerfe ich die Idee wieder. Sp&auml;t am Abend, konstruiere ich dann - mehr aus Spass - noch eine Version die ich "Bacto Ball Dice" nenne, welche statt Schlitze &uuml;ber Augen wie ein Spielw&uuml;rfel verf&uuml;gt. Um optisch aber an einen Spielw&uuml;rfel zu erinnern, m&uuml;ssten die L&ouml;cher aber recht gross werden und dann m&uuml;sste ich in den L&ouml;chern wieder Stege reinmachen, damit die Bacto Balls nicht rausgesp&uuml;lt werden. Ich verwerfe die Idee wieder und schreibe den Aufwand der Konstruktion als Programmier&uuml;bung ab.<br /><br />Die ersten Prototypen, die aus meinem 3D Drucker kommen, verwende ich f&uuml;r verschiedene Tests. Als erstes teste ich die Funktionalit&auml;t, was bei der Bacto Ball Box im Wesentlichen das Schlie&szlig;en und &Ouml;ffnen des Deckels umfasst. Der Deckel sollte einigermassen leichtg&auml;ngig zu bedienen sein, muss dann aber doch fest genug sitzen, dass er nicht einfach abf&auml;llt. Bis ich da das genaue Mass gefunden haben (es liegt im Bereich von Zehntelmillimeter) muss ich einige Exemplare drucken und ausprobieren. Des weiteren mache ich Festigkeitstests. Die Wandst&auml;rke bei allen Fishgimmicks, die Hohlk&ouml;rper bilden, f&uuml;hre ich als globale Variable in meinen Konstruktionsprogrammen. Auf diese Weise, kann ich mit der &Auml;nderung einer einzigen Zahl, Teile mit verschiedenen Materialdicken erstellen und so das Optimum suchen. Das Optimum heisst dick genug als dass es unter normalen Umst&auml;nden nicht kaputt geht ("normale Umst&auml;nde" heisst, dass man das Teil auch mal etwas gr&ouml;ber anfassen darf aber nat&uuml;rlich nicht mutwillige Zerst&ouml;rung; Ich bin ja immerhin im Kunststoffbau t&auml;tig und da sind die M&ouml;glichkeiten einigermassen limitiert) aber doch nur so viel Material, dass die Druckzeit und die Druckkosten nicht &uuml;berm&auml;ssig ansteigen, weil ich sonst das Teil nicht mehr verkaufen kann.<br /><br />Den Vormittag des 26. verwende ich dann f&uuml;r Reinigungsarbeiten an meinen Bypass-Aufzuchtbecken. Die Becken sind immer stark verlangt und zwischendurch muss ich das Wasser ablassen und diese gr&uuml;ndlich mit Klinge und Schwamm reinigen. Mittag ist jetzt schon vorbei, jetzt will ich noch eine halbe Stunde lang Apnoe-&Uuml;bungen machen und mache mich dann auf den Weg zu Philipp (der Weihnachten/Neujahr in Bali verbringt) um seine Fische zu f&uuml;ttern und nach dem Rechten zu sehen.<br /><br /><h2>Die Bacto Reef Balls Box</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC259658" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc259658.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das wird mein Werbebild: Gelb wirkt frisch, gibt einen sch&ouml;nen Kontast zu Schwarz und der Betrachter soll auf einen Blick die Funktion des Produktes begreifen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC259654" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc259654.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier noch die Version des Werbebildes ohne Flasche</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC259649" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc259649.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>8 B&auml;llchen f&uuml;r mein Becken um die Box zu testen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269671" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269671.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rein mit der Box ins Technikbecken; sie sinkt wie erwartet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269677" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269677.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Versionen der Deckel mit unterschiedlich breiten Stegen: Wo liegt das Optimum zwischen Festigkeit und Materialverbrauch/Preis?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269686" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269686.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In dieser Version sind die Stege zu schmal: Beim &Ouml;ffnen oder Schliessen des Deckels k&ouml;nnte ein "Grobmotoriker" mit dem Daumen die Stege eindr&uuml;cken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269694" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269694.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein umlaufender Steg in der Mitte (rot eingezeichnet) w&auml;re auch eine M&ouml;glichkeit die Rippen zu versteifen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269687mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269687mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So h&auml;tte der "Bacto Ball Dice" ausgesehen, wird aber eine Designstudie bleiben und nie auf den Markt kommen (hier ist auch der "Fingernagelkiller-Deckel" zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Bacto Ball Dice" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/bacto-ball-dice.png" width="762" height="896" /><br /><br /><h2>Meine Bypass-Aufzuchtbecken wollen generalgereinigt werden: Die Tiere aus dem linken Becken warten im Eimer, w&auml;hrend ihr Becken geputzt wird, danach rotiere ich die Bewohner jeweils um eine Position nach links</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269659" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269659.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles wieder sauber und alle Bewohner an ihrem neuen Platz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269681" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269681.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Das neue Becken f&uuml;hlt sich toll an!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269736" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269736.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"und wo ist unsere alte Deko? Hast du das jetzt unseren Nachbarn gegeben?"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269731" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269731.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>"dem sch&ouml;nsten Fisch, geb&uuml;hrt das sch&ouml;nste Becken", findet Pablo, der Picasso-Nemo</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269728" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269728.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Angeber! Sch&ouml;nheit kommt von innen und ich stehe auf Natur-Look!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC269737" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc269737.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Blick ins Innere einer UOA Membrane</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-22T11:47:09+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161222.html#unique-entry-id-134</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161222.html#unique-entry-id-134</guid><content:encoded><![CDATA[Seit der Franz&ouml;sischen Revolution habe ich gef&uuml;hlt die Membrane meiner UOA nicht gewechselt. Habe ich die Membrane eigentlich &uuml;berhaupt schon mal gewechselt, frage ich mich gerade? Da der TDS-Wert seit geraumer Zeit nicht mehr unter 2 f&auml;llt (vom TUNZE TDS-Meter wird sogar 7 angezeigt) ist es Zeit f&uuml;r eine Generalrevision und Ersatz s&auml;mtlicher Patronen. Ich kann ja nicht Wasser predigen im Fish & Tipps Video aber dann selber Wein trinken und trotz Algenwuchs nicht reines Wasser in mein Becken geben. Nach einer guten Viertelstunde sind alle Patronen an der UOA ersetzt und sie schnurrt wieder zufrieden vor sich hin und produziert Nachf&uuml;llwasser mit 0pp.<br /><br />Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie so eine UOA-Membrane von Innen aussieht? Damit ihr jetzt nicht alle eure Wasseraufbereitungsanlagen auseinandernehmen m&uuml;sst, hat dies euer liebster Aquarienblogger f&uuml;r euch gemacht.<br /><br /><h2>Meine UOA zeigt permanent 2PP an: Es ist zeigt f&uuml;r den Ausstausch der Patronen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229543" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229543.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein ganzer Satz Ersatzpatronen f&uuml;r die Vertex Puratek Deluxe 200</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229546" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229546.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Werkzeug war in der Schublade: Ein Griff und die Sucherei ging los&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229547" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229547.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der gebrauchte Feinfilter sieht optisch gut aus, aber ich sehe nicht in seine 50um Poren rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229549" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229549.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gab es da auch ein Werkzeug um die Membrane zu &ouml;ffnen? Egal, der Schraubstock tut es auch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229553" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229553.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach einer Viertelstunde h&auml;ngt alles wieder an seinem Platz, ist dicht und zeigt wieder 0 pp an</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229558" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229558.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wollen wir uns die Membrane mal genauer unter die Lupe nehmen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229559" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229559.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Lage Membrane, eine Lage Netzgewebe und das ganze aufgerollt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229567" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229567.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Netzgewebe ist wohl eine Art Abstandhalter und sorgt daf&uuml;r, dass sich die Doppelmembrane unter Druck ausdehnen kann</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229562" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229562.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Membrane ist doppelwandig: Hier drin ist das Ausgangswasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229563" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229563.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Arbeiten wir uns zum Zentrum der Rolle vor: Durch die L&ouml;cher wird das Wasser zwischen die beiden Membranschichten geleitet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229568" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229568.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Material ist weggeschnitten und jetzt sind die L&ouml;cher in der Achse gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC229569" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc229569.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop sieht die Membrane aus wie eine Kokosmatte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_12_22_1164" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_12_22_1164.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Fish &#x26; Tipps Folge #3 Nitrat&#x2c; Phosphat und Algen im Meerwasseraquarium</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-21T00:16:40+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161221.html#unique-entry-id-133</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161221.html#unique-entry-id-133</guid><content:encoded><![CDATA[Heute l&auml;dt Tayfun von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> die Folge #3 von Fish & Tipps zum Thema "Nitrat, Phosphat und Algen im Meerwasseraquarium" hoch. Die Folge ist hier zu finden: <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-3-mit-andreas-horvath-algenprobleme/">http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-3-mit-andreas-horvath-algenprobleme/</a><br /><br />Wer sich eingehender mit den Tipps befassen m&ouml;chte, kann die im Video besprochenen Punkte auch hier nachlesen: <a href="http://www.andreas-horvath.ch/Downloads/files/Algen%20im%20Meerwasseraquarium%20V4.pdf">http://www.andreas-horvath.ch/Downloads/files/Algen%20im%20Meerwasseraquarium%20V4.pdf</a><br /><br /><h2>Fish & Tipps Folge #3</h2><br /><a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-3-mit-andreas-horvath-algenprobleme/" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Fish &#38;#38; Tipps #3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/fish-0026-tipps-00233.jpeg" width="800" height="504" /></a>]]></content:encoded></item><item><title>Rollei Actioncam 425</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-20T23:45:19+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161220.html#unique-entry-id-132</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161220.html#unique-entry-id-132</guid><content:encoded><![CDATA[Da ich neulich regelm&auml;ssig filme, sei es f&uuml;r die Serie Fish & Tipps auf <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> oder f&uuml;r das w&ouml;chentliche Training mit den Divecorner Apnoetauchern, will ich mir eine Action Cam zulegen. Die aktuellen Modelle von <a href="http://de.shop.gopro.com/" rel="external">GoPro</a> sind zwar cool und technisch &uuml;berragend, kosten aber unversch&auml;mt viel. Ich lande nach etwas Online-Recherche und Nachfrage in einigen Gesch&auml;ften bei der <a href="https://www.rollei.com/products/film-and-video/actioncams/" rel="external">Rollei Actioncam 425</a>. Die Kamera ist augenf&auml;llig eine Kopie von GoPro und bietet ordentliche Bildqualit&auml;t f&uuml;r gut die H&auml;lfte des Preises vergleichbarer Modelle. Obschon in der Werbung und auch auf der Verpackung gross "4K" angepriesen wird, muss man aber wissen, dass der Sensor nicht wirklich die Datenmenge f&uuml;r 4K liefert, sondern die fehlende Information einfach interpoliert wird. Das ist in etwas so, wenn ein Sportwagen auf dem Tacho 300 anzeigt, effektiv aber nur 250 f&auml;hrt und dann den Rest hochrechnet. Da man aber eh mit dem Wagen nur im Stau steckt, kann einem das ziemlich schnuppe sein. F&uuml;r meine Einsatzzwecke (Unterwasser Schwimmbad, See und Meer und dann und wann zu Hause), ist die Kamera mit dem mitgelieferten Unterwassergeh&auml;use (bis 40m) die richtige Wahl: Schliesslich habe ich nicht die Ambition auf Skiern Steilh&auml;nge runterzubrettern, mich von Hochh&auml;usern zu st&uuml;rzen oder in einem Kajak die Niagaras runterzufahren. Den ersten Video auf der Kamera drehe ich im heimischen Aquarium; ich alter Adrenalinjunkie!<br /><br /><h2>Mein erstes Video gedreht auf der neuen Action Cam</h2><br /><a href="https://youtu.be/msvI6Z3mxr8" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Mein Meerwasseraquarium" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/mein-meerwasseraquarium.jpeg" width="800" height="452" /></a><br /><br /><h2>Die Rollei Actioncam 425 im Unterwassergeh&auml;use bis 40m</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC219532" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc219532.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den Griff habe ich von <a href="http://www.thingiverse.com/thing:278035" rel="external">Thingiverse</a> runtergeladen und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC219531" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc219531.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Oh, was ist das f&uuml;r ein Ding: Kann man das essen?"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC219537" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc219537.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Cool, ich mache jetzt ein Selfie: Docface!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC219536" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc219536.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Ich bin echt gut drauf!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC219535" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc219535.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Die Killerfrage auf Facebook und etwas Montagearbeit</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-19T22:08:48+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161219.html#unique-entry-id-131</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161219.html#unique-entry-id-131</guid><content:encoded><![CDATA[Erst mal zum angenehmen Teil: Ich raffe mich sp&auml;ter am Abend noch vom Sofa auf, gehe in den Keller und montiere die Wandhalterung f&uuml;r den Tunze Water Level Controller. Ich muss die Konstruktion noch leicht &uuml;berarbeiten, da Tunze bei den neueren Controllern die Lage des Stromanschlusses versetzt hat. Einmal mehr bin ich froh, dass ich auf 3D Drucker produziere und nun nicht kistenweise Spritzgussteile in den M&uuml;ll werfen muss. Ich bin zwar langsamer und teurer in der Produktion, aber daf&uuml;r kann ich flexibel auf &Auml;nderungen reagieren und meine Produkte permanent weiterentwickeln.<br />Des weiteren habe ich heute Abend eine verkleinerte Version des Sea Urchins gemacht, welche ich in den Kreiseltank mit den 4 Kaudernis setze: Ich bin gespannt, ob die 4 Schaffhauser das neue Teil akzeptieren werden.<br /><br />Jetzt aber zum etwas unangenehmeren Teil: Ist euch eigentlich auch schon aufgefallen, dass im Facebook, immer, wenn jemand hilfesuchend sein aquaristisches Problem schildert ("Hilfe, meine Korallen bleichen aus!", "Hilfe, das Wasser ist so tr&uuml;b", "Hilfe, mein Zwergkaiser hat sich grad &uuml;bergeben und schwimmt jetzt mit Schlagseite!") fast schon reflexartig jemand die Antwort hinbellt: "Poste erst mal deine Wasserwerte!". Ich gebe zu, oft ist die Frage nach den Wasserwerten berechtigt, denn aufgrund der Antwort kann man rasch auf die aquaristische Erfahrung des Fragenden schliessen:<br /><br /><ul class="dashed"><li>Anf&auml;nger Stufe 1: "Keine Ahnung, ich habe keine Tests"</li><li>Anf&auml;nger Stufe 2: "Der H&auml;ndler hat gesagt, mein Wasser sei top"</li><li>Anf&auml;nger Stufe 3: "ist alles im gr&uuml;nen Bereich"</li><li>Anf&auml;nger Stufe 4: "Wasserwerte sind alle im Normbereich - mit Salifert gemessen"</li><li>Anf&auml;nger Stufe 5: "Nitrit 0, Nitrat 0, Phosphat 0, Silikat 0 &hellip;</li><li>Anf&auml;nger Stufe 6: "Nitrat 0.05 und Phosphat 15"</li><li>Anf&auml;nger Stufe 7: Hier der Link zu meiner letzten ICP-OES Analyse&hellip;</li><li>Fortgeschrittener: (der h&auml;tte die Frage schon gar nicht gestellt) </li></ul><br />Ich gebe zu, das aquaristische Beratungsbusiness ist hart: Jahrein, jahraus die selben Fragen: <br /><ul class="dashed"><li>"ist das eine Glasrose?" (in 99% der F&auml;lle lautet die Antwort: Ja, Anschlussfrage: "Was muss ich jetzt machen?", Zusatzantwort: "Kill it with Fire!"/"Nuke it from Orbit!")</li><li>"Da kriecht was aus meinem Lebendstein, gut oder b&ouml;se? Sorry, aber die Aufnahme ist unscharf, verwackelt und unterbelichtet, habe nur ein altes Handy und das ist mir gestern ins Klo gefallen"</li><li>"Ich habe mir SPS gekauft, supersch&ouml;ne, superheikle Sorten und erst war alles gut und jetzt bleichen sie alle aus, was k&ouml;nnte das sein?"</li><li>"Das Wasser in meinem Aquarium ist tr&uuml;b und stinkt, das Becken l&auml;uft seit letzter Woche aber der H&auml;ndler hat gesagt ich solle gleich voll besetzen"</li><li>"Hallo - ich habe mir ein Aquarium gekauft, was im Keller einer H&uuml;hnerfarm unter einem Haufen Ger&uuml;mpel lag. Ich habe 2 Stunden lang Guano von den Scheiben gekratzt und das Becken bef&uuml;llt, jetzt l&ouml;st sich der Silikon und es l&auml;uft Wasser raus, kann ich da normalen Bausilikon nehmen?"</li><li>"Hallo Leute! Ich m&ouml;chte mit Meerwasseraquarium anfangen. Habe da in der Bucht ein Aqua Medic Reefer 2000 Futura Maximus gesehen. Taugt das Becken was und was kostet mich das ganze? Brauche ich eine Str&ouml;mungspumpe oder geht das ganze auch ohne so Zeugs"</li><li>"Ich habe einen Brabble Magirus XT-1515 RJF / eine LED Jumbo-Jebao-Jalapeno, wie stelle ich den richtig ein, der sch&auml;umt n&auml;mlich gar nicht / die Mondlichtsimulation ist zu blau geht das auch mehr so violett?"</li></ul><br />Nat&uuml;rlich nervt das mit der Zeit, dass die Leute anstatt sich ein Buch zu kaufen oder ihre Frage mal in Google einzugeben, einfach mal ins Facebook rausposaunen im Sinne von: "Hey, ich bin auch da, helft mir aber dalli-dalli, denn in 2 Minuten habe ich die Antwort woanders auch selber gefunden!".<br /><br />Aus meiner Sicht erleben wir derzeit grad die 3. Evolution, wie man sich zu aquaristischen Themen schlau macht:<br /><br /><ul class="dashed"><li>Informationsbeschaffung V1: Man liess sich beraten vom H&auml;ndler, wo man sich mit Fischen, Korallen und aquaristischem Zubeh&ouml;rs eingedeckt hat. Des weiteren las man in B&uuml;chern und war in einem Aquarienverein. Beim Stammtisch konnte man sich dann bei den alten Hasen die ben&ouml;tigte Information einholen. Der H&auml;ndler versuchte einen nat&uuml;rlich &uuml;ber den Tisch zu ziehen und seine &uuml;berteuerten Ladenh&uuml;ter loszuwerden. Die Informationen in B&uuml;chern war v&ouml;llig veraltet und da darin keine Produktetests stehen, sind B&uuml;cher v&ouml;llig praxisfremd. An die Experten am Stammtisch kam man als Anf&auml;nger nie ran, den die sassen immer ganz am Ende des Tisches und diskutierten lieber unter ihresgleichen als sich von Anf&auml;ngern L&ouml;cher in den Bauch fragen zu lassen.</li><li>Informationsbeschaffung V2: Das Internet wurde popul&auml;r und die Foren kamen auf. In den Foren herrschte eine gewisse Hackordnung und die Administratoren sorgten f&uuml;r einen mehr oder weniger passenden Umgangston und schritten ein bei groben Beleidigungen und l&ouml;schten konsequent ausl&auml;nderfeindlichen und sexistischen Klumpatsch. Um in der Forenhierarchie aufzusteigen, musste man sich mit vielen intelligenten Posts einen Namen als Experte machen und Leute, die im Sinne von "Quantit&auml;t vor Qualit&auml;t" einfach zu allem und jedem ihren Senf gaben ohne etwas N&uuml;tzliches beizutragen, waren bald ge&auml;chtet, wurden gemobbt und verschwanden irgendwann wieder so wie sie gekommen waren. Nicht ohne aber zuvor noch ihr zusammenramassiertes aquaristisches Habundgut im Forum "aus beruflichen Gr&uuml;nden" zu verscherbeln.</li><li>Informationsbeschaffung V3: Foren verlieren zunehmend an Bedeutung und werden ersetzt durch Whatsapp-Gruppenchats und Facebook-Gruppen. Erstere haben den Vorteil, dass wie in Foren die Teilnehmeranzahl &uuml;berschaubar ist und somit die Leute einen Ruf zu verlieren haben. Weil die Gruppen aus Praktikabilit&auml;tsgr&uuml;nden eher klein sind (10-20 aktive Benutzer maximal, ansonsten erstickt man in der Flut der Meldungen) wird eine aktive soziale Kontrolle ausge&uuml;bt und so kommt nicht jeder Idiot in die Gruppe rein, aber fliegt bei Fehlverhalten ganz schnell wieder raus. Aus meiner Sicht am schlimmsten ist die Frage- und Beratungsqualit&auml;t bei Facebook-"Fach"-Gruppen. Da werden im Chat-Stil unausgegorene Fragen ohne Hintergrundinformation gestellt und oft kommt es mir so vor, als sei der Fragende gar nicht echt an einer Antwort interessiert, sondern wollte einfach in einer Phase der Langeweile etwas interaktive Unterhaltung unter Gleichgesinnten konsumieren. Noch schlimmer als die Fragenden, sind aber die "Experten", welche auf die Frage antworten, resp. diese in den meisten F&auml;llen auch nur kommentieren im Sinne von: "Was bist denn du f&uuml;r einer um so eine doofe Frage zu stellen - wart's ab, ich werden deine Doofheit gleich der ganzen Welt outen!"</li></ul><br />Ich frage mich, ob wir irgendwann da hin gelangen und einfach im direkten Gespr&auml;ch (von mir aus kann da ja auch ein technisches Kommunikationsmittel verwendet werden) jemanden ein Problem schildern und um Hilfe oder eine zumindest eine Meinung bitten und sich der Angesprochene dann auch ehrlich Zeit nimmt sich das anzuh&ouml;ren und dann eine Antwort oder einen Rat aus bestem Wissen und Gewissen zu geben. Dies ohne herablassend zu sein, ohne den Fragenden blosszustellen und auch mal die Gr&ouml;sse zu haben zu sagen: "Das weiss ich nicht, da musst du leider jemand anderes fragen".<br /><br /><h2>Ich montiere meine Osmolator-Steuereinheit an der Wand: Die Wandhalterung (<a href="https://www.fishgimmicks.com/de/gimmicks-fuer-das-aquarium/46-wall-mount-tunze-osmolator.html" rel="external">Fishgimmicks Wall Mount Tunze Osmolator</a>) gibt es in meinem Webshop</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC199526" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc199526.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vor der Montage merke ich, dass TUNZE bei neueren Controllern den Stromanschluss um einen Zentimeter verschoben hat: Habe darum gleich eine Version gemacht, die universell passt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC199525" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc199525.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r den Kreiseltank habe ich eine kleinere Version des <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/zubehoer-fuer-zuechter/15-sea-urchin.html" rel="external">Fishgimmicks Sea Urchins</a> gemacht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC199521" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc199521.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mal sehen ob Hansj&ouml;rgs kleine Kaudernis das neue Spielzeug akzeptieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC199522" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc199522.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>CITES Vergehen - Nachtrag</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-17T17:43:43+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161217.html#unique-entry-id-130</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161217.html#unique-entry-id-130</guid><content:encoded><![CDATA[Auf meinen Blog-Artikel vom 13.12.2016 <a href="http://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161213.html" rel="external">"CITES Vergehen: Dokumentierter Fall"</a> habe ich viel Feedback bekommen. Die Schweiz ist klein und damit f&uuml;r viele Meerwasseraquarianer der Weg &uuml;ber die Grenze zum Einkaufen kurz. Des weiteren werden immer mehr Waren im Internet gekauft und aufgrund der Euroschw&auml;che ist der Einkauf in ausl&auml;ndischen Webshops, trotz der Transport- und Verzollungskosten, attraktiv. Des weiteren gibt es Aquarianer, die an ganz speziellen Korallen interessiert sind, welche sie in der Schweiz nicht finden und darum diese gerne im Ausland bestellen m&ouml;chten.<br /><br />Offenbar ging ein Ger&uuml;cht um, dass nachgez&uuml;chtete Ableger bis zu einer Maximalgr&ouml;sse von 3cm von CITES ausgenommen seien und darum problemlos in die Schweiz importiert werden d&uuml;rfen. Ein Bekannter von mir, hat eine entsprechende Anfrage ans Bundesamt f&uuml;r Lebensmittelsicherheit und Veterin&auml;rwesen BVET gerichtet:<br /><br /><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Von: xxxxxx xxxxx [</span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#0A5186;"><u><a href="">mailto:xxxxx_xxxxx@hotmail.com</a></u></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">]<br />Gesendet: Freitag, 16. Dezember 2016 11:42</span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; "><br /></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">An: _BLV-EDAV-Bewilligung <</span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#0A5186;"><u><a href="mailto:infobew@blv.admin.ch">infobew@blv.admin.ch</a></u></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; "><br /></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Betreff: Re: AW:: Einfuhr Steinkorallen aus Drittl&auml;ndern</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>Guten Tag.<br />Ich habe noch einmal eine Frage zum Thema Stein- Korallen Import. Diesmal aus Deutschland. Mir wurde von einem deutschen H&auml;ndler gesagt dass die Einfuhr von kleinen Ableger die aus Nachzuchten gemacht werden (ca. 3cm) ohne CITES &uuml;ber die Grenze genommen werden k&ouml;nnen. Dass als Privatperson. Dies werde von der Grenze toleriert. Diese Ableger werden mit einem Beleg geliefert dass es sich um Nachzuchten handelt.&nbsp;</em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>Da ich inzwischen mehr Freude an Nachzuchten habe, als an Tieren die der Wildnis entnommen werden, w&auml;re das f&uuml;r mich als Privatperson eine erfreuliche Sache.&nbsp;</em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>K&ouml;nnen sie dass best&auml;tigen dass die Einfuhr von kleinen Ableger (Nachzuchten) auch von CITES pflichtigen Steinkorallen (Acropora ssp.) von Deutschland in die Schweiz ohne Dokumente gemacht werden kann?&nbsp;</em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>&nbsp;</em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>Vielen Dank f&uuml;r Ihre Antwort und freundliche Gr&uuml;sse</em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; color:#453BCC;"><em>xxxx xxxxx<br /><br /></em></span>Es gibt also noch Hoffnung und es ist ja nicht einsichtig, warum man Nachzuchten nicht importieren soll, es geht bei CITES ja um den Artenschutz im Sinne von Schutz der Arten in ihren nat&uuml;rlichen Habitaten und nicht um Nachzuchten. Leider erhielt mein Bekannter aber eine abschl&auml;gige Antwort:<br /><em><br /></em><span style="color:#453BCC;font-weight:bold; "><em>Von:</em></span><span style="color:#453BCC;"><em> <</em></span><span style="color:#0A5186;"><em><u><a href="mailto:cites@blv.admin.ch">cites@blv.admin.ch</a></u></em></span><span style="color:#453BCC;"><em>><br /></em></span><span style="color:#453BCC;font-weight:bold; "><em>Datum:</em></span><span style="color:#453BCC;"><em> 16. Dezember 2016 um 13:55:31 MEZ<br /></em></span><span style="color:#453BCC;font-weight:bold; "><em>An:</em></span><span style="color:#453BCC;"><em> <</em></span><span style="color:#0A5186;"><em><u><a href="">xxxxx_xxxxx@hotmail.com</a></u></em></span><span style="color:#453BCC;"><em>><br /></em></span><span style="color:#453BCC;font-weight:bold; "><em>Betreff:</em></span><span style="color:#453BCC;"><em> </em></span><span style="color:#453BCC;font-weight:bold; "><em>AW: AW:: Einfuhr Steinkorallen aus Drittl&auml;ndern</em></span><span style="color:#453BCC;"><em><br /><br /></em></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">Sehr geehrter Herr xxxxx</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">Es handelt sich dabei um eine erkl&auml;rbare Fehlinformation. Das CITES-&Uuml;bereinkommen wurde von &uuml;ber 180 L&auml;ndern unterzeichnet, also praktisch der ganzen Welt. Anhang II Exemplare ben&ouml;tigen danach CITES-Bewilligungen, unabh&auml;ngig ob es sich um Wild- oder Nachzuchtexemplare handelt, egal ob gross oder klein. Weltweit gibt es wenige Ausnahmen von der Bewilligungspflicht, diese betreffen aber keine lebenden Exemplare und auch keine anderen Korallenprodukte.</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">Innerhalb der EU wird das &Uuml;bereinkommen teilweise nicht nach dem Standard der restlichen &uuml;ber 150 L&auml;nder vollzogen. Konkret k&ouml;nnen gewisse Anhang II Exemplare innerhalb der EU mit Nachzuchtbelegen die Grenze passieren. Wir sind nicht in der EU und handhaben es wie der Rest der Welt, Sie ben&ouml;tigen daher auch f&uuml;r diese kleinen, nachgez&uuml;chteten Exemplare Ausfuhr-CITES aus Bonn und Einfuhrbewilligungen von.</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:14px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">&nbsp;</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">Freundliche Gr&uuml;sse</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">xxxx xxxxxx</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Stv. Leiter CITES Schweiz</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Eidgen&ouml;ssisches Departement des Innern EDI</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Bundesamt f&uuml;r Lebensmittelsicherheit und Veterin&auml;rwesen BLV</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#183669;">Internationales/Artenschutz</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Schwarzenburgstrasse 155, CH-3003 Bern</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#453BCC;">Telefon +41 (0)58 462 xx xx, Telefax +41 (0)58 463 85 22</span><span style="font:16px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#0000FE;"><u><a href="http://www.cites.ch/">www.cites.ch</a></u></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#183669;"> /</span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#0000FE;"><u><a href="mailto:cites@blv.admin.ch">cites@blv.admin.ch</a></u></span><span style="font:13px .AppleSystemUIFont; color:#0000FE;"><u><br /><br /></u></span>Auch das ist also offenbar keine Option: Wer legal Steinkorallen aus Deutschland in die Schweiz importieren m&ouml;chte, muss den komplizierten und kostspieligen Weg gehen und sich die CITES Dokumente besorgen, einen Zugang ins System TRACES beantragen, eine Bewilligung einholen und die 88 CHF f&uuml;r die Artenschutz-Kontrolle hinbl&auml;ttern. Man sieht, f&uuml;r ein paar Korallen lohnt sich das nicht. Offensichtlich ist der Aufwand auch f&uuml;r die Schweizer Meerwasserh&auml;ndlers zu hoch und aus diesem Grunde bestellen wohl die meisten H&auml;ndler ihre Ware beim Grossh&auml;ndler, wie z.B. <a href="http://aqua-trade.ch/" rel="external">Aqua-Trade</a>.<br /><br />Bei meiner Recherche zum Thema CITES bin ich auf den <span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><a href="file:///Users/Andreas/Downloads/CITES_Biennial_Report_Switzerland.pdf" rel="external">CITES Biennial Report Switzerland 2013/2014</a></span><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"> gestossen. Offenbar muss jedes Land, welches CITES ratifiziert hat, alle zwei Jahre einen detaillierten Report abliefern &uuml;ber die Handhabung von CITES, ihren Mitarbeiterbestand, deren Ausbildung und &uuml;ber ausgesprochene Strafen und Beschlagnahmungen.<br /><br />Anbei ein Auszug der List der ausgesprochenen Bussen:<br /><br /></span><h2>Im Jahr 2013 wurden 3 Bussen ausgesprochen: 2 kleinere F&auml;lle von einigen Steinkorallen und ein grosser Fall von kommerziellem Import von Steinkorallen, Seepferdchen und M&ouml;rdermuscheln</h2><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><br /><br /></span><img class="imageStyle" alt="CITES Vergehen Seite 1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/cites-vergehen-seite-1.jpeg" width="787" height="695" /><br /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="CITES Vergehen Seite 2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/cites-vergehen-seite-2.jpg" width="724" height="393" /><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><br /></span><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><br /></span><h2>Die bislang gr&ouml;sste verh&auml;ngte Busse von 20'000 CHF f&uuml;r den Import von 1.5 Kg Kaviar und aufgrund der Hausdurchsuchung weitern 2.5Kg und 8.5Kg Kaviar</h2><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><br /></span><img class="imageStyle" alt="CITES Vergehen Seite 3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/cites-vergehen-seite-3.jpeg" width="757" height="520" /><br /><br /><h2>2014 ein Fall von Medikamenten, welche Seepferdchen enthielten, kein Fall im Bereich der Meerwasseraquaristik</h2><br /><img class="imageStyle" alt="CITES Vergehen Seite 4" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/cites-vergehen-seite-4.jpg" width="746" height="472" /><br /><br />Wie man sehen kann, ist die Anzahl der verh&auml;ngten Bussen im Zusammenhang mit Meerwasseraquaristik in den Jahren 2013 und 2014 gering (Total 3 F&auml;lle). Der Report f&uuml;r die Jahre 2015/16 wird wohl im Sommer 2017 erscheinen und dann auch den Fall von M. auflisten. Man darf gespannt sein, ob es bei dieser kleinen Anzahl von verh&auml;ngten Bussen bleibt, oder ob die Meerwasseraquaristik mehr in den Fokus der Beh&ouml;rden gelangt ist.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Update Aquarium und Zuchtanlage</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-16T11:32:19+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161216.html#unique-entry-id-129</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161216.html#unique-entry-id-129</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend messe ich Nitrat: Rekordwert von 5mg/L, das hatte ich das ganze Jahr nicht. Zur Sicherheit messe ich heute nochmals und kann den Wert best&auml;tigen. Phosphat liegt unver&auml;ndert bei 0.15mg/L und damit um Faktor 10 zu hoch. Die Reduktion von Nitrat von 20-30mg/L auf 5mg/l f&uuml;hre ich auf die Zugabe von Bacto Balls zur&uuml;ck, die ich nun seit gut 6 Wochen dosiere. Des weiteren dosiere ich wieder vermehrt TheraP und Special Blend und habe seit zwei Wochen einen Reaktor mit Pellets am laufen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Haupteffekt tats&auml;chlich von den Bacto Balls kommt: Die Dinger scheinen wirklich zu funktionieren! Seit der Zugabe, habe ich allerdings vermehrt rote Bel&auml;ge im Becken, die sich weiter ausbreiten (das ist auch der Grund, weswegen ich begonnen habe auch die Produkte von MicrobeLift zuzuf&uuml;hren). Erst dachte ich, es handle sich um Cynaos aber unter dem Mikroskop haben sich diese eindeutig als Rote Fadenalgen zu erkennen gegeben.<br /><br />Gestern Abend waren Philipp und Ricky bei mir: Philipp hat mir ein Kauderniweibchen gebracht, dass in seinem Becken gemobbt wurde und von Ricky bekam ich meinen UV-Kl&auml;rer zur&uuml;ck. Bei Pizza, Dessert und Getr&auml;nken haben wir uns bestens unterhalten. Ich weiss nicht mehr, wie wir darauf gekommen sind, aber irgendwann haben wir begonnen ein Video von "<a href="https://www.youtube.com/channel/UCYJ61XIK64sp6ZFFS8sctxw" rel="external">Gronkh</a>" zu schauen. Gronkh ist ein Youtuber mit &uuml;ber 4 Millionen Abonnenten (und das bei einem deutschsprachigen Kanal!). Ein Job, von dem sich vermutlich nicht mal schlecht leben l&auml;sst. Gronkh testet Computerspiele und kommentiert diese. Ich bin zwar nicht so der Gamer-Typ aber <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cJoPB3G_khg" rel="external">dieses Video</a> ist auch f&uuml;r Nichtgamer absolut zu empfehlen.<br /><br /><h2>Nitrat - zweimal gemessen - ist auf 5mg/L runtergekommen: Freude herrscht!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169384" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169384.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Phosphat ist immer noch bei 0.15, da muss noch was gehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169390" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169390.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Reduktion von Nitrat, das lange auf 20mg/L - 30mg/l war, ist eindeutig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Messwerte" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/messwerte.jpeg" width="800" height="292" /><br /><br /><h2>Nebst Bakto Balls dosiere ich nun wieder h&auml;ufiger MicrobeLift TheraP und Special Blend</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169395" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169395.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und seit 2 Wochen l&auml;uft bei mir ein Pelletreaktor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169393" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169393.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was erst aussah wie Cynon, entpuppt sich nun als&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169479" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169479.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>rote Fadenalgen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_12_16_1151" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_12_16_1151.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Algen k&ouml;nnen nicht schlecht sein, Millionen von Zooplanktons k&ouml;nnen sich nicht irren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_12_16_1158" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_12_16_1158.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Philipp bringt mir gestern eine Kauderni-Dame</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169445" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169445.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt habe ich zwei B&ouml;cke und eine Geiss: Hoffentlich gibt es bald Doppelnachwuchs!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169476" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169476.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ein sch&ouml;ner Fisch mit Fleck auf der Nasenspitze</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169453" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169453.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schneckenzucht l&auml;uft wie geschmiert, aber Gras w&auml;chst nicht schneller, wenn man daran zieht: Ich muss leider manche Kunden hinhalten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169405" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169405.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gestern bekam ich Lysmata Wurdemanni Nachwuchs: Die Weihnachtsferien und langen Wintern&auml;chste k&ouml;nnen kommen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169403" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169403.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den 4 Kaudernis, die ich von Hansj&ouml;rg bekommen habe, geht es pr&auml;chtig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169397" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169397.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Riffb&auml;rschchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169502" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169502.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Boss im Becken - aber er muss sich die Macht mit 2 weiteren Doktoren teilen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169509" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169509.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Acanthochromis Polyacanthus aus der Nachzucht von Markus Kalcher: Zwei Fische aus dem Wurf h&auml;tte ich noch zu verkaufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC169512" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc169512.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Mein Unverm&#xf6;gen an Pixxar Merchandising Artikeln vorbeizulaufen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-15T23:13:16+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161215.html#unique-entry-id-128</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161215.html#unique-entry-id-128</guid><content:encoded><![CDATA[Es soll Frauen geben, die k&ouml;nnen an keinem Schuhgesch&auml;ft vorbeilaufen ohne - wie von einem imagin&auml;ren Faden gezogen - den Laden zu betreten und Schuhe zu kaufen. Mir ist solches Tun v&ouml;llig fremd und w&uuml;rde es einen Schuh geben, der seine Farbe wie ein Cham&auml;leon von Schwarz nach Braun variieren k&ouml;nnte, sich die Beschaffenheit der Sohle der Jahreszeit anpassen w&uuml;rde und ewig hielte, dann w&uuml;rde ich diesen Schuh kaufen und fortan f&uuml;r den Rest meines irdischen Daseins Schuhgesch&auml;ften fernbleiben. Der Vorgang im Kleinhirn einer Frau im Schuhkaufwahn muss demjenigen gleichen, der sich bei einem Drogenabh&auml;ngigkeiten abspielt, wenn er auf Entzug ist und er seinem Stammdealer mit vollen Hosen-, Bauch- und Backentaschen begegnet. Ich gebe zu, auch ich versp&uuml;re dann und wann den unwiderstehlichen Zwang mir etwas zu kaufen und zwar jedesmal wenn ich an einem Merchandising Artikel von Finding Nemo vorbeilaufe. Das Wort "vorbeilaufe" trifft den Sachverhalt allerdings unzureichend, denn ich bleibe stehen, nehme den Fisch in die Hand, betrachte ihn voller Entz&uuml;ckung, werfe einen Blick auf das Preisschild, stelle mir vor, wie gut der Nemo oder die Dorie sich auf der Br&uuml;stung vor dem Aquarium passen w&uuml;rde. Dann wieder &uuml;berlege ich, wie lange ich arbeiten muss, um die 19.95 CHF zu verdienen und dass mein Haus doch schon reichlich gef&uuml;llt ist von allerlei unn&uuml;tzem Nemo-Zeugs. Dann erwacht meine journalistische Ader und ich denke, wie ich von dieser Dorie tolle Fotos im Hellen und bei Dunkelheit machen k&ouml;nnte und welche Geschichte ich den Lesern meines Blogs vorsetzen k&ouml;nnte um den Kauf zu rechtfertigen.<br /><br />Diese wundersch&ouml;ne Gummi-Dorie von Philips mit eingebautem LED-Licht zum sanften Einschlafen gibt es derzeit im W&uuml;hlregal von Interdiscount f&uuml;r 19.95 anstatt 29.95.<br /><br /><h2>Wer von meinen Lesern w&uuml;rde es schaffen an einer "Imaginative Lightning Philipps Disney Finding Dory Softpal Playful Light Friend"-Dorie vorbeizugehen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC159366" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc159366.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Kauf mich, kauf mich", flehte sie mich im Laden an</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC159368" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc159368.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Sch&ouml;n ist es hier bei dir - Mensch - viel sch&ouml;ner als im Preisvorteil-Regal von Interdiscount umgeben von Schundware zu Ramschpreisen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC159371" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc159371.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei Dunkelheit sieht Dorie mit ihren leuchtenden Augen etwas spookey aus, ich werde sie also nicht dem Kinderheim spenden, sondern selber behalten...</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC159380" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc159380.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>CITES Vergehen: Dokumentierter Fall</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-13T22:36:32+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161213.html#unique-entry-id-127</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161213.html#unique-entry-id-127</guid><content:encoded><![CDATA[Seinerzeit als die CITES-Bestimmungen in der Schweiz in Kraft gesetzt wurden, habe ich mich &uuml;ber das neue Gesetz informiert und hierzu die f&uuml;r uns Meerwasseraquarianer relevanten Punkte zusammengestellt. Das Dokument ist <a href="http://www.andreas-horvath.ch/Downloads/files/Uebersicht%20CITES%20fuer%20Meerwasseraquarianer%20V3.pdf" rel="external">hier</a> zu finden und ist immer noch aktuell. Die meisten von uns werden, wie ich, gedacht haben: Es wird schon nicht so heiss gegessen werden wie gekocht wurde und die Beh&ouml;rden werden schon ein gesundes Augenmass walten lassen bei der Anwendung des Gesetzes: Im Fokus steht schliesslich der internationale Schmuggel von Elfenbein, Nashorn-Horn (heisst das wirklich so, oder heisst es nur &bdquo;Nashorn&ldquo;?), exotischen Schlangen und Papageien. Uns Meerwasseraquarianer wird man schon in Ruhe lassen und was geht mich die ganze Sache eigentlich an...?<br /><br />Nun wurde aber ein Fall an mich herangetragen, bei dem ein Meerwasseraquarianer wegen Vergehen gegen das Tierschutzgesetz/CITES in Konflikt mit dem Gesetz geriet und empfindlich geb&uuml;sst wurde.<br /><br />Besagter Meerwasseraquarianer, nennen wir ihn M., hat am 25.2.2013 (also vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes &uuml;ber den Verkehr mit Tieren und Pflanzen gesch&uuml;tzter Arten (BGCITES) am 1. Oktober 2013) bei einem bekannten H&auml;ndler in Deutschland diverse Artikel bestellt, darunter 10 Kg Lebendgestein und eine Seriatopora Hystrix. Als Lieferadresse hat er die Adresse eines Bekannten in Deutschland angegeben.<br /><br /><h2>Rechnung f&uuml;r die Bestellung beim H&auml;ndler in Deutschland; man beachte Position 4 und 8</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20130225 Rechnung" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20130225-rechnung.jpeg" width="800" height="1131" /><br /><br />Am 1.3.2013 ist die bestellte Ware dann beim Freund eingetroffen und M. holte die Ware mit dem Auto ab und fuhr anschliessend &uuml;ber den unbesetzten Grenz&uuml;bergang T&auml;gerwilen wieder in die Schweiz. Hinter der Grenze wurde der Wagen von M. von einer mobilen Zollkontrolle im PKW &uuml;berholt und angehalten. Beim Vorzeigen des Lieferscheins wurden die Beamten hellh&ouml;rig und nach telefonischer R&uuml;cksprache wurde M. auf dem Grenzposten &uuml;ber 4 Stunden festgehalten und befragt.<br /><br />Am 21.3.2013 erhielt M. ein Schreiben des Bundesamts f&uuml;r Veterin&auml;rwesen (BVET) (dieses wurde inzwischen in Bundesamt f&uuml;r Lebensmittelsicherheit und Veterin&auml;rwesen BLV umbenannt) in welcher der Sachverhalt dargestellt wurde und M. eine Frist von einem Monat einger&auml;umt wurde um die CITES-Dokumente vorzulegen und im Nachhinein eine Einfuhrbewilligung zu beantragen. Des Weiteren wurde M. darauf hingewiesen, dass ihm die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt wurde auf die Koralle und das Riffgestein zu verzichten oder eine Fristverl&auml;ngerung zu beantragen. M. verlangte daraufhin von seinem H&auml;ndler in Deutschland sowohl schriftlich als auch telefonisch die entsprechenden CITES-Dokumente.<br /><br /><h2>Erstverf&uuml;gung des BVET vom 21.3.2016</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20130321 Einfuhr von lebenden Korallen" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20130321-einfuhr-von-lebenden-korallen.jpg" width="800" height="1131" /><br /><br />Da dieser die CITIES-Papiere nicht vorlegen konnte, w&auml;hlte M. schliesslich die Option auf die Koralle und das Lebendgestein zu verzichten. Er brachte diese an die im weiteren Verlauf angegebene Stelle beim Flughafen Kloten; was aus der Koralle und dem Lebendgestein wurde, ist ihm nicht bekannt. Das Lebendgestein im Wert von 125 EUR und die Koralle im Wert von 8.90 EUR war zwar verloren aber damit, so dachte M., habe sich die Sache erledigt.<br /><br />&Uuml;ber zwei Jahre sp&auml;ter, n&auml;mlich am 4.5.2016 erhielt M. eine Gerichtsurkunde von der Eidgen&ouml;ssischen Zollverwaltung mit der Bekanntmachung, dass gegen ihn ein Strafverfahren er&ouml;ffnet worden sei.<br />M. wurden 3 Tatbest&auml;nde vorgeworfen:<br />-	Eine Widerhandlung gegen das Zollgesetz ZG, SR631.0<br />-	Eine Widerhandlung gegen das Bundesgesetz &uuml;ber die Mehrwertsteuer MWSTG SR641.20)<br /><br /><em>[Anm. Der Wert der Ware liegt zwar unter der Freigrenze von 300 CHF, da aber die Sachen vorlagepflichtig gewesen w&auml;ren, machte sich M. auch der Hinterziehung der Mehrwertsteuer schuldig]</em><br /><br />-	Eine Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz (TschG; SR455)<br /><br /><h2>Er&ouml;ffnung Strafverfahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20160504 Nichtanmelden von Korallen Seite 1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20160504-nichtanmelden-von-korallen-seite-1.jpg" width="800" height="1131" /><br /><br /><h2>Schlussprotokoll Seite 1</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20160504 Nichtanmelden von Korallen Seite 2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20160504-nichtanmelden-von-korallen-seite-2.jpeg" width="800" height="1131" /><br /><br /><h2>Schlussprotokoll Seite 2</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20160504 Nichtanmelden von Korallen Seite 3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20160504-nichtanmelden-von-korallen-seite-3.jpeg" width="800" height="1131" /><br /><br />Daraufhin nahm sich M. einen Anwalt und liess sich in der Sache juristisch beraten.<br /><br />Dem Anwalt von M. wurde dann am 28.10.2016 der Strafbescheid zugestellt. In Anwendung von Art. 128 ZG<br /><br />Strafverfolgung<br />1) Wiederhandlungen werden nach diesem Gesetz und dem VStrR verfolgt und beurteilt.<br />2) Verfolgende und urteilende Beh&ouml;rde ist die EZV.)<br /><br />der Art. 26 Abs. 1 und 27 BGCITES<br /><br />Mit Busse bis zu 40 000 Franken wird bestraft, wer vors&auml;tzlich zuwiderhandelt:<br />a. den Bestimmungen der Artikel 6 Absatz 1, 7 Absatz 1 und 11 Absatz 1;<br />b. den Vorschriften, die der Bundesrat oder das EDI gest&uuml;tzt auf die Artikel 7 Absatz 2, 9 und 11 Absatz 3 erl&auml;sst und deren Missachtung f&uuml;r strafbar erkl&auml;rt worden ist.<br /><br />In Verbindung mit Art. 2 Abs. 2 StGB<br /><br />Hat der T&auml;ter ein Verbrechen oder Vergehen vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begangen, erfolgt die Beurteilung aber erst nachher, so ist dieses Gesetz anzuwenden, wenn es f&uuml;r ihn das mildere ist.<br /><br /><em>[Anm.: BGCITES trat erst am 1.10.2013 in Kraft, also 7 Monate nach dem Vorfall an der Grenze. Offenbar ist das Strafmass gem&auml;ss BGCITES aber geringer als dasjenige des alten Gesetzes und kommt somit in diesem Fall zur Anwendung. Mir ist allerdings unklar, gegen welche Bestimmung des alten Tierschutzgesetztes M. verstossen haben soll.]</em><br /><br />Sowie der Art. 96, 101 und 103 MWSTG<br /><br />Mit Busse bis zu 800 000 Franken wird bestraft, wer die Steuerforderung zulasten des Staates verk&uuml;rzt, indem er:<br />a.	vors&auml;tzlich oder fahrl&auml;ssig bei der Einfuhr Waren nicht oder unrichtig anmeldet oder verheimlicht;<br /><br />4&nbsp;Erf&uuml;llt eine Handlung sowohl den Tatbestand einer Hinterziehung der Einfuhrsteuer oder einer Steuerhehlerei als auch einer durch die EZV zu verfolgenden Widerhandlung gegen andere Abgabenerlasse des Bundes, so wird die Strafe f&uuml;r die schwerste Widerhandlung verh&auml;ngt; diese kann angemessen erh&ouml;ht werden.<br /><br />3&nbsp;In Strafsachen mit engem Sachzusammenhang, bei denen sowohl die Zust&auml;ndigkeit der ESTV als auch die der EZV gegeben ist, kann die ESTV im Einvernehmen mit der EZV die Vereinigung der Strafverfolgung bei einer der beiden Beh&ouml;rden beschliessen.<br />4&nbsp;Die Strafverfolgung kann unterbleiben, wenn Schuld und Tatfolgen gering sind (Art. 52 StGB2). In diesen F&auml;llen wird eine Nichtanhandnahme- oder Einstellungsverf&uuml;gung erlassen.<br /><br /><h2>Strafbescheid vom 28. Oktober 2016</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20161031 Strafbescheid Seite 1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20161031-strafbescheid-seite-1.jpg" width="800" height="1131" /><br /><br /><h2>Strafbescheid vom 28. Oktober 2016</h2><br /><img class="imageStyle" alt="20161031 Strafbescheid Seite 2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/20161031-strafbescheid-seite-2.jpg" width="800" height="1131" /><br /><br /><br />Obschon der Anwalt von M. Verfahrensm&auml;ngel feststelle, hat er seinem Mandanten geraten die Busse von 400 CHF zu akzeptieren, da die Kosten f&uuml;r den Weiterzug des Verfahrens die Busse um ein Mehrfaches &uuml;berschritten h&auml;tten. Daraufhin akzeptierte M. die Strafe und beglich die Busse. Da das Vergehen mit einer Busse von unter 5'000 CHF bestraft wurde, gilt M. nach diesem Vorfall nicht als vorbestraft.<br />
Die Kostenfolgen f&uuml;r M. sind schlussendlich die Folgenden:<br /><br />Verlust 10 Kg Lebendgestein:	125 EUR<br />Verlust Seriatopora Hystrix:	8.90 EUR<br />Schreibgeb&uuml;hren BVET:		120 CHF<br />Anwaltskosten:				806 CHF<br />Busse und Spruchgeb&uuml;hr:		490 CHF<br /><strong>TOTAL					1'560 CHF</strong><br /><br />Als engagierte Meerwasseraquarianer sind wir wohl alle der Meinung, dass Tier- und Artenschutz wichtig ist und der Gesetzgeber zu Recht bei H&auml;ndlern, bei Z&uuml;chtern und beim internationalen Handel seine Hebel ansetzt. Ob es allerdings im Sinne des Gesetzgebers ist, einzelne Meerwasseraquarianer, die aus Unwissen oder Sorglosigkeit eine Koralle und Lebendgestein aus dem EU Raum in die Schweiz einf&uuml;hren, zu verfolgen, darf bezweifelt werden. Offensichtlich wurde das Lebendgestein und die Koralle ja nicht in Deutschland der Natur entnommen und es gibt keine Hinweise, dass diese wiederrechtlich und ohne g&uuml;ltige CITES-Dokumente aus dem Herkunftsland in die EU eingef&uuml;hrt wurden. Bekanntlich ist die Schweiz nicht Teil der EU, aber welchen Sinn macht das harte Durchsetzen von CITES-Bestimmungen im Grenzverkehr mit der EU? In vielen Bereichen herrscht freier Waren- und Personenverkehr zwischen der Schweiz und der EU, welchem Zweck dienen nun die Schranken im Bezug auf CITES? Sollten sich die Vollzugsbeh&ouml;rden nicht besser auf die Kontrolle am Flughafen konzentrieren, wo Touristen direkt aus den Herkunftsl&auml;ndern exotischer Meeresbewohner ankommen und ggf. getrocknete Seepferdchen, Muscheln und aufgeblasene Kugelfische im Gep&auml;ck mitf&uuml;hren? Ein rigoroses Durchgreifen w&uuml;rde dem Artenschutz mehr bringen als die Verfolgung von Meerwasseraquarianern, die eine Koralle aus Deutschland in die Schweiz importieren.<br /><br />Nach diesem Vorfall sollte nun jedem Meerwasseraquarianer klar sein, dass ein Import von Steinkorallen, Lebendgestein, Seepferdchen oder weiterer CITES gesch&uuml;tzter Arten schwerwiegende Konsequenzen haben kann und die Beh&ouml;rden auch vernehmlich kleine F&auml;lle, hart bestrafen.<br /><br />Ich danke M. f&uuml;r die Erlaubnis die Unterlagen auf <a href="http://www.andreas-horvath.ch/" rel="external">www.andreas-horvath.ch</a> und Facebook ver&ouml;ffentlichen mit der Absicht andere Meerwasseraquarianer vor Schaden zu bewahren. Auf Wunsch von M. und eines Vertreters des Bundesamtes f&uuml;r Lebensmittelsicherheit und Veterin&auml;rwesen (BLV) ver&ouml;ffentliche ich die Unterlagen anonymisiert.<br /><br />Gibt es weitere Meerwasseraquarianer, die wegen Vergehen gegen das BGCITES belangt wurden oder ist dies ein Einzelfall? Solltet ihr betroffen sein, nehmt bitte mit mir Kontakt auf und ich bin gerne bereit die entsprechenden Unterlagen hier zu ver&ouml;ffentlichen.<span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ersatz Tunze Water Level Controller und Bau einer Wandhalterung</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-11T16:42:14+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161211.html#unique-entry-id-126</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161211.html#unique-entry-id-126</guid><content:encoded><![CDATA[Seit einer guten Woche merke ich, dass mir immer wieder der Pegel im Technikbecken gefallen ist. Erst reinige ich den Sensor des Tunze Water Level Controllers 5017 mit einem Schwamm, aber das behebt das Problem nicht. Als n&auml;chstes lege ich den Sensor f&uuml;r eine Stunde in S&auml;ure ein aber das Symptom bleibt gleich: Der Controller meldet "Level", dh. Pegel erreicht auch wenn der Sensor komplett aus dem Wasser ist. Entweder meldet der Sensor M&uuml;ll oder die Elektronik hat etwas Salzwasser abbekommen, was auch nicht weiter erstaunlich w&auml;re, ist dieser doch direkt &uuml;ber dem Technikbecken montiert.<br /><br />Ich bestelle ein Ersatzger&auml;t und nehme dieses heute in Betrieb. Es funktioniert tadellos aber die Art der Befestigung ist sehr unbefriedigend: Mittels mehrer Kabelbinder befestige ich das Ger&auml;t an einem Rohr, welches der Wand entlang f&uuml;hrt. Der Controller weisst n&auml;mlich keinerlei M&ouml;glichkeiten auf, um ihn an der Wand zu festigen, von den beiden selbstklebe Velcro-St&uuml;cken mal abgesehen. Da macht es sich die Firma Tunze etwas einfach! Fr&uuml;her h&auml;tte mich das ge&auml;rgert aber heute sehe ich das als Chance um selber was zu konstruieren: Also setze ich mich an den Computer und konstruiere einen "Fishgimmicks Tunze Water Level Controller 5017 Wall Mount"; ich gebe zu, dass der Name marketingtechnisch noch etwas glattgeschliffen werden sollte. Den ersten Prototypen drucke ich im Schnellverfahren mit wenig Aufl&ouml;sung und hohlen W&auml;nden. Um zu testen, dass die Dimensionen stimmen, die Ausschnitte f&uuml;r die Kabel am richtigen Ort sind, reicht das voll und ganz. Das fertige Ger&auml;t werde ich dann mit 3mm oder 5mm Wandst&auml;rke in Vollmaterial drucken.<br /><br /><br /><h2>Der neue Water Level Controller 5017 liegt bereit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119297" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119297.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>5 Jahre hat mir das Ding gute Dienste geleistet, jetzt ist es wohl altersschwach geworden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119299" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119299.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der neue Water Level Controller ist am Platz des alten und ebenso unprofessionell befestigt (noch)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119303" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119303.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Sensor misst den Pegel optisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119304" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119304.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und die Elektronik l&auml;sst die Pumpe anlaufen; so muss es sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119305" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119305.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>den ersten Prototypen drucke ich fast hohl: nur 15% Infill, das heisst wenig St&uuml;tzen zwischen den Aussenfl&auml;chen des Objektes und damit geringe Druckfestigkeit</h2><img class="imageStyle" alt="PC119309" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119309.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Water Level Controller passt gut ins Geh&auml;use: Es hat genug Spiel dass er reingleitet aber nicht so viel, dass er lottert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119311" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119311.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Ausschnitte sind noch nicht ganz optimal zentriert; ein Detail zwar aber sowas wirkt unausgereift und ist ja im Nu korrigiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC119313" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc119313.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schoppingrausch im Sektenladen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-10T17:50:05+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161210.html#unique-entry-id-125</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161210.html#unique-entry-id-125</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Nachmittag gehe ich mit meinen beiden Teenagern (ich kann ja nicht "Kinder" schreiben) shoppen in die weihnachtlich beleuchtete Altstadt von Winterthur. Normalerweise wollen meine beiden Engelchen eigentlich in der Stadt, wo sie zur Schule gehen, nicht in Begleitung von Elternteilen gesehen werden. Ich frage mich deswegen, was wohl heute in sie gefahren ist? Vielleicht haben sie die D&auml;mmerungsverh&auml;ltnisse und die sp&auml;rliche Beleuchtung einberechnet und damit die Chancen unerkannt zu bleiben g&uuml;nstig eingesch&auml;tzt? Vielleicht liegt es auch daran, dass ich heute zuf&auml;lligerweise nicht ganz so peinlich wie sonst angezogen bin (Jeans, blaues T-Shirt und Jacke; das muss ich mir merken!). Jedenfalls verlief der Nachmittag &auml;usserst harmonisch und so liess ich mich nicht lumpen und nebst dem Probieren von "<a href="http://vollenweiderchocolatier.ch/shop/de/product/121/category/17" rel="external">Vollenweider Theaterkugeln</a>" (der besten Praline der n&ouml;rdlichen Halbkugel; wenn nicht der ganzen Welt, denn die S&uuml;dhalbkugel ist nicht bekannt als Produzentin von Schokoladenkugeln) habe ich die F&uuml;sse meiner Nachkommenschaft und diejenigen ihres Erzeugers mit neuen Winterschuhen ausgestattet.<br /><br />Nat&uuml;rlich gingen wir auch auf den Weihnachtsmarkt und nebst den vielen St&auml;nden mit Heizdecken, Weihnachtsdekoration, Kerzen und sonstigen unn&uuml;tzen Zeugs, gibt es da einen Stand mit ungarischen Lebensmitteln, bei dem ich alle Jahre mit meinen zusammengeklaubten Resten von eingerostetem Hausungarisch <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hungarian_sausages" rel="external">Kolb&agrave;sz</a> (ungarische Wurst) und <a href="https://hu.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6p%C3%B6rty%C5%B1" rel="external">T&ouml;p&ouml;rty&uuml;</a> kaufe. Ich muss meinen Lesern nicht erkl&auml;ren, was ungarische Wurst ist: Das kann sich jedermann vorstellen und das Erzeugnis aus der Land der Magyaren is zwar &auml;usserst schmackhaft aber ehrlich gesagt auch besser als italienische, spanische, t&uuml;rkische oder senegalesische Wurst. In Hinblick auf Wurst h&auml;lt sich mein Patriotismus zum Land meiner Ahnen doch in Grenzen. Der absolute Kn&uuml;ller ist aber "T&ouml;p&ouml;rty&uuml;", in Teilen &Ouml;sterreichs oder vielleicht auch in l&auml;ndlichen Gegenden von S&uuml;ddeutschland als "<a href="http://www.tz.de/muenchen/gastronomie/griebenschmalz-selbst-gemacht-rezept-alfons-schuhbeck-tz-2651962.html" rel="external">Grieben</a>" bekannt. Es handelt sich dabei um St&uuml;cke von Schweinehaut mit dem darunterlegenden Unterhautfettgewebe, welches in der Pfanne gebraten wird. Den Vorgang nennt die l&auml;ndliche Hausfrau "auslassen" und war zu Zeiten meiner Grossmutter die g&auml;ngige Methode zur Herstellung von Brat&ouml;l f&uuml;r die anschliessende Zubereitung von Wienerschnitzel. Die Schweinehaut schrumpelt zusammen, man l&auml;sst diese auf einem Blech oder Sieb ausk&uuml;hlen und isst sie dann in Salz getunkt mit frischem Brot und dazu (so zumindest die Ungarn) Paprika oder rohe Zwiebel. Ich weiss, dass ich nun wegen dieser Beschreibung 100% meiner gegangen und gut 2/3 meiner vegetarischen Leserschaft verloren habe aber ich bringe zu meiner Verteidigung vor: Das Zeugs schmeckt wunderbar w&uuml;rzig, ist knusprig und erinnert mich an meine Kindheit! <br /><br />Den absoluten aquaristischen Kn&uuml;ller entdecke ich allerdings in einem Gesch&auml;ft, welches ich nur recht selten betrete: Es handelt sich um einen Laden am Oberen Graben in Winterthur, der <a href="http://www.madalbal.ch/" rel="external">Madal Bal</a> heisst. Die Luft im Gesch&auml;ft ist geschw&auml;ngert vom Duft von R&auml;ucherst&auml;bchen und die Tablare sind voll mit Tand aus Fernost. Die Verk&auml;uferin tr&auml;gt einen Sari (dar&uuml;ber einen selbstbestrickten Pulli, offenbar ist ihr kalt, denn Winterthur liegt im Gegensatz zu <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hO7EqVfkwpI" rel="external">Kalkutta ja nicht am Ganges</a>) und hinter der Kasse h&auml;ngt das Bild von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Sri_Chinmoy" rel="external">Sri Chinmoy</a>. Der Name "Sri Chinmoy" ist mir vor etwa 30 Jahren das erste Mal begegnet in Zusammenhang mit Marathonl&auml;ufen: Der Herr war nicht nur ein indischer Philosoph, Denker und Sektenguru, sondern auch Ausdauersportler. Wie ich nun auf Wiki rausgefunden habe, gibt es in der Schweiz eine ganze Reihe von Madal Bal L&auml;den und der Firmengr&uuml;nder sei von Sri Chinmoy inspiriert. Religionen, Sekten und Gurus sind nicht mein Ding aber dennoch muss ich zugeben: Der Laden hat es in Sachen Aquaristik echt drauf: Nicht nur finde ich darin einen Magnetnemo, sondern auch eine Fischleuchte, welche mir mit 13 CHF durchaus erschwinglich erscheint: Also lasse ich mich nicht lumpen und r&uuml;hre hier die Werbetrommel f&uuml;r das Gesch&auml;ft! Hier noch mein Tipp: Vor dem Betreten tief einatmen, direkt zu den Fischlampen laufen, eine nehmen, den vorher abgez&auml;hlten Betrag von 13 CHF auf den Tresen legen und rauslaufen. Auf diese Weise vermeidet man es, seinen K&ouml;rper mit der von R&auml;ucherst&auml;bchen und Sektenf&uuml;hrern geschw&auml;ngerten Luft sakral zu verunreinigen. <br /><br /><h2>Das Resultat meines vorweihnachtlichen Einkaufsrausches: Lauter unentbehrliche Sachen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109269" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109269.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>K&uuml;rbiskern&ouml;l kommt in eine meiner Lieblingssalatsaucen und aus der Raps&ouml;lbutter und den Raps-Kernen gibt es heute eine leichte Vorspeise (ger&ouml;stete Weissbrotscheibe, bestrichen mit Raps&ouml;lbutter und darauf ger&ouml;stete Raps-Kerne)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109272" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109272.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />Hier schlagen meine ungarischen Gene durch: Kolb&agrave;sz (scharfe Salami) und T&ouml;p&ouml;rty&uuml; (Grieben)<br /><img class="imageStyle" alt="PC109270" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109270.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r sowas muss man wohl ungarische Chromosomen haben: Wie sonst k&ouml;nnte man gebratene Schweinehaut lecker finden?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109295" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109295.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Essentielle K&uuml;chenutensilien aus dem Skandinavien-Billgladen. Topflapfen (2 CHF) und eine Kochm&uuml;tze (8 CHF)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109274" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109274.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Nemo-Magnet aus <a href="https://www.srichinmoy.org/" rel="external">Sri Chinmoy's</a> Ladengesch&auml;ft in Winterthur</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109281" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109281.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt werden meine Leser aus ihren Sesseln springen: Die Attraktion des Tages!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109286" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109286.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Es werde Licht und es ward Licht" f&uuml;r 13 CHF aus dem Madal Bal in Winterthur</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC109290" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc109290.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht das Gesch&auml;ft von aussen aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1024" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_1024.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Aufnahmen f&#xfc;r Fish &#x26; Tipps Folge #3</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-08T09:50:25+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/125179337c88e3ce00c6a6568f861db4-124.html#unique-entry-id-124</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/125179337c88e3ce00c6a6568f861db4-124.html#unique-entry-id-124</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend kommt Tayfun von <a href="http://aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> zu mir und wir nehmen Folge #3 von Fish & Tipps zum Thema "Nitrat, Phosphat und Algen im Meerwasseraquarium" auf. Um unseren Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen zu erm&ouml;glichen, haben wir die besten Szenen, die es nicht in das fertige Video schaffen werden, zusammengeschnitten: Das Making-of und Outtakes! Dieser Film sei hier, sozusagen als Bonusmaterial, schon mal vorab ver&ouml;ffentlicht. Das fertige Video wird kurz vor Weihnachten erscheinen und ihr k&ouml;nnt euch schon mal freuen: Denn Vorfreude ist ja schliesslich die sch&ouml;nste Freude!<br /><br /><a href="https://youtu.be/UMvT0xqCBu0" rel="external">Hier geht es zum Video</a><br /><img class="imageStyle" alt="Fish &#38;#38; Tipps #3 Making-of and Outtakes" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/fish-0026-tipps-00233-making-of-and-outtakes.jpeg" width="800" height="555" />]]></content:encoded></item><item><title>Nachzucht von Amphiprion Spitzbubi und Vanilleclownfischen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-07T10:23:47+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161207.html#unique-entry-id-123</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161207.html#unique-entry-id-123</guid><content:encoded><![CDATA[<br /><h2>Diese schn&ouml;den Sterne, Herzen, Glocken, Tannenb&auml;umchen verscherbeln wir auf dem n&auml;chsten Flohmarkt: Wir wollen Fische z&uuml;chten!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079220" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079220.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist die Ausr&uuml;stung, welche man f&uuml;r die Fischzucht braucht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079221" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079221.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hygiene ist wichtig, wir wollen die Jungfische nicht mit Vibrionen kontaminieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079222" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079222.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aufzuchtbleche liegen bereit und der Bodengrund ist eingebracht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079226" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079226.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Behandlung verhindert, dass die Jungfische am Bodengrund festkleben: Denn in der ersten Phase ihres Lebens binden sie sich gerne am Substrat</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079225" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079225.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst wird das Rohmaterial f&uuml;r die sp&auml;tere Aufzucht auf gleichm&auml;ssige Dicke gebracht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079227" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079227.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem passenden Werkzeug ist das eine Sache von Sekunden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079228" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079228.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Jungfische werden jetzt vorsichtig ausgestochen: Wir stellen sicher, dass s&auml;mtliche Flossen gut ausgebildet sind</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079229" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079229.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nitrat und Phosphatabf&auml;lle k&ouml;nnen wir einfach rezyklieren und in den Kreislauf zur&uuml;ckf&uuml;hren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079231" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079231.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wir lassen die Abfallstoffe verklumpen und bearbeiten dann den n&auml;chsten Schlupf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079232" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079232.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Als n&auml;chstes z&uuml;chten wir Amphiprion Spitzbubi</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079234" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079234.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aufzucht unterscheidet sich nicht grundlegend von den Vanilleclowns</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079235" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079235.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch hier achten wir darauf, die Dichte bei der Aufzucht recht hoch zu halten ohne dass die Tiere aber besch&auml;digt werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079236" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079236.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r den fortgeschrittenen Z&uuml;chter: So produzieren wir Hybriden!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079237" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079237.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Bild ist selbsterkl&auml;rend: Das Genmaterial wird zusammengef&uuml;gt und nur wenig vermischt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079239" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079239.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Vanilleclowns im Aufzuchtbecken, sie brauchen noch 8 Minuten bei 160 Grad Umluft f&uuml;r ihre finale Metamorphose</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079244" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079244.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>zwei Vanilleclowns haben sich unter die Amphiprion Spitzbubi gemischt. Eigentlich wollen wir Reinkulturen, denn die Tiere haben unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse in Bezug auf Temperatur und Zeit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079243.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Amphiprion Spitzbubi/Vanilli Hybride; wer will, kann sich auch an die Nachzucht von Vanilli/Spitzbubi Hybriden wagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079246" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079246.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt kommt die kritische Phase der Zucht: Zeit und Temperatur sind strikte einzuhalten!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079248" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079248.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weitere Zutaten werden ben&ouml;tigt f&uuml;r die Vollendung der Vanilleclowns</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079249" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079249.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die beiden Spurenelemente gut miteinander vermischen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079250" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079250.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und mit der Mischung die Fische gleichm&auml;ssig bestreuen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079252" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079252.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ich sagte: Gleichm&auml;ssig!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079261" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079261.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Selco zur Anreicherung der Amphiprion Spitzbubi</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079253" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079253.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die weiblichen Fische dick mit Selco bestreichen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079255" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079255.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf ein Weibchen kommt jeweils ein M&auml;nnchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079256" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079256.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weibchen, f&uuml;r die kein passendes M&auml;nnchen gefunden werden kann&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079257" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079257.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; werden ebenso mit Selco bestrichen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079258" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079258.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; dann aber noch vor der Paarung verspiesen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC079260" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc079260.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Schaffhauser Kauderni ziehen bei mir ein</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-06T19:05:51+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/02e5ddafa18acdae890bd937353d03ef-122.html#unique-entry-id-122</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/02e5ddafa18acdae890bd937353d03ef-122.html#unique-entry-id-122</guid><content:encoded><![CDATA[Hansj&ouml;rg, den ich aus dem <a href="http://www.aquaristikforum.ch/" rel="external">aquaristikforum.ch </a>kenne, ruft mir letzte Woche an: Bei ihm sind wieder Kaudernis geschl&uuml;pft und er gibt mir Jungtiere ab zum Aufziehen. Weil ich am Wochenende weg bin und Hansj&ouml;rg am Montagabend, wird es Dienstag bis wir einen Termin finden, der uns beiden passt. Heute nach der Arbeit fahre ich von Winterthur nach Schaffhausen und werde von Evelyn und Hansj&ouml;rg mit Kaffee und Kuchen empfangen. Wir fachsimpeln im Wohnzimmer vor dem 800 Liter Becken von Hansj&ouml;rg, welches eine Standzeit von 30 (dreissig) Jahren aufweist! Anschliessend steigen wir in den Keller, wo Hansj&ouml;rg einen kleinen aber feinen Aquarienraum eingerichtet hat: Zwei gr&ouml;ssere Becken stehen an der Wand und weitere kleinere Becken sind &uuml;berall im Raum verteilt. Wir verpacken die Kaudernis zum Schutz vor der K&auml;lte und dann trete ich den Heimweg an. Zu Hause angekommen, passe ich die kleinen B&ouml;hnchen an mein Wasser an und setze sie dann in den vorbereiteten Kreiseltank. Die angesetzten Artemianauplien sind leider noch nicht geschl&uuml;pft (es ist relativ k&uuml;hl in meinem Keller) aber vielleicht schl&uuml;pfen die ja noch bevor ich zu Bett gehe?<br /><br />Meine Schneckenzucht l&auml;uft ziemlich gut, dennoch bin ich nicht in der Lage die grosse Nachfrage nach Schnecken zu bedienen. Warum gibt es nicht mehr Z&uuml;chter, die sich an Schnecken heranwagen? Gerne stehe ich mit Rat, Zuchttieren und Material (ich habe ja eine Schneckenzuchtanlage entwickelt, siehe <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/zubehoer-fuer-zuechter/43-snail-farm-in-a-box.html" rel="external">Snail-Farm-in-a-Box</a>) zur Verf&uuml;gung.<br /><br /><h2>Wer entdeckt die kleinen Erbschen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC069206" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc069206.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Rudel von 4 Schaffhauser B&ouml;cken und Geissen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC069196" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc069196.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Lasst euch nicht so h&auml;ngen, hoch die Hinterteile!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC069198" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc069198.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schneckenzucht l&auml;uft fast von selber</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC069213" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc069213.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>dunkle, voltgefressene Schnecken auf dem Sandbett</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC069218" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc069218.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fisch und Reptil 2016 Sindelfingen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-12-04T18:05:07+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161204.html#unique-entry-id-121</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161204.html#unique-entry-id-121</guid><content:encoded><![CDATA[Am Mittwoch im B&uuml;ro sehe ich beim Blick in meinen Outlook-Kalender, dass dieses Wochenende wieder <a href="http://www.messe-sindelfingen.de/en/veranstaltung/fisch-und-reptil-2016/" rel="external">Fisch & Reptil in Sindelfingen</a> ist. Ich schreibe Anita ein SMS um sie zu fragen, ob sie wieder Lust hat, hinzufahren. Die Antwort l&auml;sst nicht lange auf sich warten: Sie ist lustig, also "Fisch ahoi!". Ich buche ich uns ein Hotel in Sindelfingen (diesmal das <a href="http://www.hotelberlin-sindelfingen.de/" rel="external">Hotel Berlin</a>) und dazu zwei Karten in der Mitte von Reihe 13 f&uuml;r das Musical "<a href="https://www.si-centrum.de/mary-poppins-das-musical" rel="external">Mary Poppins"</a> in Stuttgart am Samstagabend. Mit H&ouml;chstgeschwindigkeit rasen wir am Samstagvormittag &uuml;ber die deutschen Autobahnen nach Sindelfingen und treffen da auch nach knapp 2 Stunden ein. Die Fahrt von der Autobahnausfahrt zum Messestandort, die Suche nach einem Parkplatz, das Warten auf den nicht kommenden Park+Ride-Bus und das anschliessende Zirkeln im Parkhaus verschlingt dann aber nochmals fast zwei Stunden. Kurz nach 13 Uhr stehen wir dann endlich in der Messehalle.<br /><br />Die Messe ist &auml;hnlich wie letztes Jahr und die meisten Hersteller haben ihre St&auml;nde an derselben Stelle und Umfang aufgebaut. Ehsan Dashti von <a href="http://www.triton.de/" rel="external">Triton</a> ist dieses Jahr nicht vertreten aber sonst scheinen alle wieder da zu sein. Beim sp&auml;ten Mittagessen (Maultauschen mit Kartoffelsalat in viel zu viel brauner Tunke) begegne ich <a href="http://hennings-miniriff.jimdo.com/" rel="external">Henning Wiese</a>, der offenbar nach seinem Vortrag (den ich leider verpasst habe) Hunger versp&uuml;rt hat. Nach etwa 4 Stunden habe ich alle St&auml;nde besucht, ein paar Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, gen&uuml;gend Fotos gemacht und beide H&auml;nde voll mit Tragetaschen&hellip;<br /><br />Wir machen uns auf ins Hotel, welches unweit des Messegel&auml;ndes liegt. Es bleibt gerade gen&uuml;gend Zeit um die Fotos zu sichten, mich zu rasieren, zu duschen und mich f&uuml;r das Musical aufzubretzeln. Ist ja nicht fair, wenn Anita in vollem Prunk mit hochhackigen Schuhen und Kleid ruml&auml;uft und ich immer noch im T-Shirt mit den Sossenflecken von den Maultaschen  im Foyer des Musicals rumstehe. Mit Hemd, Manschettenkn&ouml;pfen, Veston auf Musical gepimpt, machen wir uns auf den Weg zum <a href="https://www.stage-entertainment.de/unternehmen/theater-vermietung/stage-apollo-theater.html" rel="external">Apollo-Theater</a> nach Stuttgart. Diesmal verfahre ich mich, trotz Navi, nur etwas 3 Mal bis ich die Einfahrt ins Parkhaus finde&hellip; (n&auml;chste Jahr dann hoffentlich nur noch 2 Mal). Die Zeit reicht noch f&uuml;r ein kleines Abendessen (Rindergulasch mit Sp&auml;tzle), ein Bier und ein Glas Rotwein: Das Vergn&uuml;gen kann beginnen! Das Musical begeistert uns beide und jetzt kann ich sogar: "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Supercalifragilisticexpialigetisch" rel="external">Supercalifragilisticexpialigetisch</a>" aussprechen.<br /><br />Am Sonntagvormittag machen wir uns wieder von Sindelfingen auf nach Stuttgart und besuchen den Weihnachtsmarkt. Trotz ausgiebigem Fr&uuml;hst&uuml;ck im Hotel, kann ich nicht widerstehen eine "Th&uuml;ringer im Br&ouml;tchen" zu probieren: Lecker! Die Sonne schafft es nicht die Nebeldecke zu durchbrechen und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt haben wir nach gut 2 Stunden genug Weihnachtsmarkt gesehen und nehmen die Heimfahrt unter die R&auml;der. Der Verkehr hat gegen&uuml;ber gestern zugenommen aber wieder geniesse ich den Nervenkitzel auf &uuml;bersichtlichen Bereichen der Autobahn mit 200 Sachen durch die Landschaft zu brettern.<br /><br />Ich hoffe, dass Anita dank attraktiven Rahmenprogramms, auch 2017 wieder mit mir an die Fisch & Reptil 2017 kommen wird!<br /><br /><h2>Auf geht's zur Fisch & Reptil 2016 nach Sindelfingen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039025" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039025.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Messehalle in der &Uuml;bersicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039124" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039124.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein IKEA-Regal voller Riffkeramik beim Stand von Arka</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039042" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039042.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Anita fand dieses Becken sehr sch&ouml;n, bis ich sie aufkl&auml;rte, dass weisse Korallen nur totes Korallenskelett sind; aber ich gebe zu: Optisch sind die Skelette sch&ouml;n angeordnet und bilden einen Kontrast zu den Korallen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039038" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039038.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am Stand von K&ouml;lle Zoo d&uuml;rfen Abyss-Pumpen zeigen, was sie an Druck so draufhaben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039035" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039035.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpen spritzen wechselweise Wasser im Acrylzylinder nach oben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039037" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039037.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>10% Messerabatt sind eher bescheiden, andere Hersteller bieten 20% oder gar&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039033" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039033.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip;bis zu 50% mit etwas Gl&uuml;ck (ich habe nur 15% Rabatt am Gl&uuml;cksrad erdreht f&uuml;r meine MicrobeLift Bakterien)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039109" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039109.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Kreisel f&uuml;r Quallen - w&uuml;rde aber wohl auch f&uuml;r die Aufzucht von Jungfischen gehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039031.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Preis ist deftig, also keine Konkurrenz f&uuml;r die <a href="https://www.fishgimmicks.com/en/accessories-for-breeders/25-acrylic-kreisel-tank.html" rel="external">Fishgimmicks Acrylic Kreisel Tanks</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039032" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039032.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kommen nach den Nano-Becken jetzt die Pico Becken?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039026" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039026.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r Meerwasser ist so ein Deziliter Wasser wohl kaum stabil zu halten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039029" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039029.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kleiner Nebenverdienst von Wayde und Brett: Sie machen Werbung f&uuml;r Aquarienprodukte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039129" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039129.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ob diese Lollies wohl auch f&uuml;r Meerwassertiere gehen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039123" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039123.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der Zwischenzeit sind die Bacto Balls auch in der Schweiz erh&auml;ltlich: Also kein Grund f&uuml;r einen Grauimport</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039121" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039121.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aufmachung dieses Standes ist gut gemacht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039119" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039119.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bio-CO2: Vermutlich Hefe und Kohlehydrate in L&ouml;sung. Die weisse Scheibe ist eine W&auml;rmeplatte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039117" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039117.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der "Billige-Jakob" der Aquaristik</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039111" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039111.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Technik aus China zu Hammerpreisen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039114" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039114.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mist, die Saugglocke nach D. Knop wollte ich mal als Fishgimmicks machen: Aber 25 Euro kann ich nicht unterbieten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039113" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039113.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Lieblingsbecken von Anita (nach dem ich ihr dasjenige mit den Korallenskeletten schlechtgeredet habe)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039131" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039131.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es handelt sich schliesslich um die Fisch & Reptil: Also folgen nun ein paar Bilder von Reptilien</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039094" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039094.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ein Cham&auml;leon</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Chamaeleon" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/chamaeleon.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es lief ein Wettbewerb f&uuml;r Terrariengestaltung: Ich h&auml;tte dieses Klapperschlangen-Terrarium zum Sieger erkl&auml;rt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039091" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039091.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Obschon ich sonst Nemo-Kitsch zugeneigt bin, konnte ich in diesem Fall widerstehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039088" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039088.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Messehalle wirkt hell und aufger&auml;umt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039087" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039087.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aeolidiella Stephanieae in Gr&ouml;sse M f&uuml;r 18.95 Euro: Die Schnecken aus meiner Nachzucht (in Gr&ouml;sse L) sind mit 15 CHF in dem Fall spottbillig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039081" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039081.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das sind doch noch Schneckenkinder, lasst die doch erst mal etwas wachsen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039083" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039083.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hat da jemand Probleme die Temperatur im Becken zu halten oder kocht er Bouillabaise?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039079" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039079.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tonr&ouml;hren f&uuml;r Cichliden und Garnelen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039078" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039078.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Man beachte das Halsband dieser jungen Frau</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039050" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039050.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieser LED-Strahler auf Basis von PC-L&uuml;ftern ist mir letztes Jahr schon aufgefallen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC039044" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc039044.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am Sonntag fahren wir zum Weihnachtsmarkt nach Stuttgart</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049136" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049136.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Katzen &uuml;ber Katzen - aber wenig Fische</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049151" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049151.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hooooo! Hooooooooo! Hoo!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1010" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_1010.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jingle Balls auf der Blockfl&ouml;te: Die M&auml;dels haben es drauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049150" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049150.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Clevere Idee, warum aber keine Fischb&auml;ckerei?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049145" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049145.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Fischgrillerei ist ja auch okay: Aber wie isst man diese Dinger ohne Besteck im Stehen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049143" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049143.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Fleischliebhaber kommen nicht zu kurz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049158" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049158.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>B&auml;ren, Motorr&auml;der, Pferde, Minions, Schl&uuml;mpfe: Ist Nemo und Dorie schon wieder out?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049134" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049134.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Ausbeute: Ein Ammonio Alert; das Prinzip gibt es ja schon, jetzt ein neuer Hersteller</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049163" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049163.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hiermit werde ich dann Aquaristik-Weihnachtsgeb&auml;ck backen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049168" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049168.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Falle f&uuml;r Borstenw&uuml;rmer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049165" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049165.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ein Pelletsfilter in Kreiselform</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049172" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049172.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dazu ein Beutel Bio Pellets</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049171" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049171.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich setze den Pelletfilter in das Technikbecken meines Riffbeckens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049179" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049179.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich finde das Tempo, wie die Pellets rotieren, etwas gar hoch, aber die Pumpe ist schon maximal heruntergeregelt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC049180" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pc049180.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Der sch&#xf6;nste Tauchgang meiner Ferien</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-11-28T21:11:16+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161128.html#unique-entry-id-120</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161128.html#unique-entry-id-120</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Leser werden es bemerkt haben: F&uuml;r zwei Wochen war Ruhe im K&ouml;rbchen und von mir nichts zu h&ouml;ren. Letzte Woche war ich in <a href="https://www.google.ch/maps/place/Basler+Studienheim/@47.129449,6.918055,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x478dfda39adce269:0xb1aec957ade1f175!8m2!3d47.129449!4d6.920249?hl=en" rel="external">La Ferri&egrave;re im Jura</a> und habe einer Klasse von 17-21 J&auml;hrigen Gymnasiasten aus Basel die Grundbegriffe der Wirtschaft beigebracht. Ich mache dies im Rahmen der <a href="http://www.wirtschaftswochen.ch/" rel="external">Wirtschaftswochen</a> und werde von <a href="https://www.axa.ch" rel="external">meinem Arbeitgeber</a> f&uuml;r diese T&auml;tigkeit von der Arbeit freigestellt. Im Zentrum der Ausbildung steht eine Wirtschaftssimulation, bei welcher die Sch&uuml;ler in 4 konkurrenzierenden Gruppen ein Unternehmen &uuml;ber 5 Gesch&auml;ftsjahre f&uuml;hren. Im Rahmen der Simulation werden die Sch&uuml;ler an Themen wie Marketing, Finanzen, Investitionen und Personal herangef&uuml;hrt und m&uuml;ssen Gesch&auml;ftsberichte analysieren, Entscheide f&auml;llen, Investitionen t&auml;tigen, Maschinenauslastungen berechnen, eine Marketingkampagne entwerfen und Verhandlungen f&uuml;hren. Die Woche war zwar anstrengend aber &auml;usserst befriedigend.<br /><br />Die Woche zuvor war ich auf einer Tauchsafari im Roten Meer. Dieses Mal war ich auf der <a href="http://www.blueplanet-liveaboards.com/tauchkreuzfahrt/my-blue-pearl" rel="external">Blue Pearl</a> auf der Route von Marsa Alam - Elphinstone -  Daedalus - Zabargad - Rocky - Marsa Alam. Das Wetter war sehr angenehm (tags&uuml;ber 27-29 Grad Lufttemperatur), das Wasser immer noch sehr war bei 27 Grad und wir hatten nur wenig Wind und somit ruhige See. Auf mehreren Tauchg&auml;ngen haben wir Hammerhaie und Longimanus gesehen, mein Highlight war aber ein anderer Tauchgang, von dem ich nun berichten m&ouml;chte.<br /><br />An einem Tauchgang, gegen Ende der Woche, waren wir nur zu Viert in einem Schlauchboot und wurden an der Nordseite eines NW-SE ausgerichteten Riffes ausgeladen. Vom Briefing wussten wir, dass das Riff keinen Drop-off hat (also nicht einen der &uuml;blichen fast senkrecht abfallenden W&auml;nde), sondern dem Riff ein flacher Korallengarten vorgelagert ist. Ans s&uuml;d&ouml;stlichen Ende des Riffes schliesse ein weiteres, kleineres rundes Riff an, dieses sollen wir &ouml;stlich umrunden (also Riff rechte Schulter) und k&auml;men dann am S&uuml;dende wieder zu unserem Safariboot, welches da vor Anker liegt. Mein Buddy und ich liessen uns auf das Signal hin r&uuml;ckw&auml;rts aus dem Schlauchboot fallen, tauchten auf eine Tiefe von 5 Metern ab um uns dann gegenseitig das Okay-Zeichen, als Signal f&uuml;r das weitere Abtauchen, zu geben. Erst tauchten wir auf einer Tiefe von 16-18 Meter rechtwinklig vom Riff weg &uuml;ber einen sch&ouml;nen Korallengarten voller Steinkorallen. Nach einer Weile meinte mein Buddy, ein sehr guter Taucher mit viel S&uuml;sswassererfahrung aber das erste Mal im Roten Meer, dass wir nun nach links, also in Richtung Norden abbiegen sollen. Ich war einigermassen verwirrt, denn unsere allgemeine Richtung w&auml;re ja eigentlich Richtung S&uuml;den, aber vielleicht lag ich ja falsch&hellip;? Dann kamen wir zu einem Canyon aus Steinkorallen, ca 3-4 Meter hohe St&auml;mme einer mir unbekannten Korallenart mit armdicken S&auml;ulen. Mein Buddy war etwas weiter von mir entfernt (vielleicht 10-15 Meter) und die M&auml;dels hinter uns (das 2. Buddy Team) folgte uns offensichtlich, war aber noch 30-40 Meter hinter uns. Vor mir sehe ich einen Schwarm von etwa 200-300 gelben Fischen bewegungslos etwa 2 Meter &uuml;ber dem Grund schweben. Langsam und ohne zu atmen (man ist ja schliesslich Apnoetaucher&hellip;) n&auml;here ich mich von hinten dem Schwarm. Die Fische, jeder etwa 25cm lang, scheinen mich wahrzunehmen aber bleiben unbeeindruckt und stoisch in der Wassers&auml;ule stehen. Also r&uuml;cke ich sachte vor, bis ich mich mitten im Schwarm befinde. Aus den Augenwinkeln schaue ich nach links und dann nach rechts und halte weiterhin die Luft an. Nun bewegt sich der Schwarm nach rechts und so drehe auch ich mich leicht nach rechts. Der Schwarm kommt zum Stillstand und ich kann vorsichtig etwas Luft ausatmen und einen tiefen Atemzug nehmen. Nun dreht der Schwarm nach links und gehorsam folge auch ich dem Schwarm in die neue Richtung. Nun bleibt der Schwarm regungslos stehen und scheint mich als Mitglied in ihrem Verbund aufgenommen zu haben: Ich bin zwar nicht gelb, viel zu gross und ungeschickt, stinke nach Gummi, mache L&auml;rm beim Atmen aber sonst scheine ich aus Fischsicht ganz okay zu sein.<br /><br />Nun tauchen wir, unsere Kolleginnen haben inzwischen zu uns aufgeschlossen, durch den Canyon. Wir folgen zwei Fledermausfischen, welche die Gr&ouml;sse und Form von Klodeckel haben. Die Unterwasserlandschaft ist bizarr und gleicht dem Grand Canyon aus der Vogelperspektive. Die Korallen sind nicht ver&auml;stelt und bieten den kleineren Riffbewohnern nur wenig Schutz, darum sind zwischen den hohen S&auml;ulen nur wenig Fische auszumachen. Wir tauchen durch den Canyon und ich f&uuml;hle mich erinnert an die Szene aus "Independence Day", bei der ein Kampfjet eine fliegende Untertasse im Tiefflug durch den Grand Canyon jagt (um kurz darauf abzust&uuml;rzen und stinksauer den Ausserirdischen an seinem Schwanz aus dem Ufo zu zerren). Wie wir aus dem Canyon herauskommen ist nun wieder die Zeit gekommen mich zu orientieren: Ich schaue auf meinen Kompass und versuche mich an die Zeichnung beim Briefing zu erinnern: "Norden war oben, das Riff l&auml;uft nach S&uuml;d-Ost, dann kommt das kleine Riff und dann unser Boot&hellip;." Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht und die Navigation im Korallengarten ohne erkennbares Riff oder Drop-off ist nicht ganz einfach. Mutig gebe ich per Handzeichen meinem Buddy die neue Richtung vor und er folgt mir ohne Widerspruch. "Hat er erkannt, dass die vorherige Richtungsangabe falsch war", geht es mir durch den Kopf. Wir tauchen durch einen weiteren Canyon, dann noch einen und geniessen die bizarre Landschaft. Mir ist dennoch etwas unbehaglich und vergewissere mich immer wieder mittels Kompass und der in meinem Kopf gespeicherten Karte, dass wir in die richtige Richtung tauchen. Dann kommen uns ein paar unbekannte Taucher von rechts entgegen. Einer davon schiebt eine ausladende Videoausr&uuml;stung mit Doppelscheinwerfer vor sich her und tr&auml;gt auf dem R&uuml;cken ein Kreislaufger&auml;t wie ich es noch nie gesehen habe. Ist das ein Eigenbau? Nicht ins Bild des erfahrenen Tauchers passt aber, dass er nur Badehosen tr&auml;gt und sein Flossenschlag den typischen Anf&auml;ngerfehler aufweist: Mit angewinkelten Knien radelt der Taucher durch die Gegend ohne viel Vortrieb zu erzeugen anstatt mit gestreckten Knien aus der H&uuml;fte das Wasser nach hinten &uuml;ber das Flossenblatt abzuleiten. Dass wir hier immerhin Taucher antreffen, beruhigt mich ein wenig: So komplett falsch k&ouml;nnen wir nicht sein. Wir tauchen erneut durch einen Canyon, da sehe ich eine Meeresschildkr&ouml;te 3 Meter vor mir herzhaft in eine Weichkoralle beissen. Das Wasser tr&uuml;bt sich leicht vom austretenden Saft der Koralle w&auml;hrend die Schildkr&ouml;te gen&uuml;sslich kaut. Erneut h&ouml;re ich auf zu atmen (ohne aber aktiv die Luft anzuhalten) und schwimme einen leichten Bogen um mich der Schildkr&ouml;te von vorne zu n&auml;hern. Das Tier ist jetzt noch etwa 50cm vor mir und ich etwa auf der H&ouml;he der Weichkoralle. Die Schildkr&ouml;te z&ouml;gert erst, entscheidet sich aber, dass ich nicht wirklich gef&auml;hrlich bin, und holt sich ein zweites Mal einen Schnabel voll Keniab&auml;umchensalat. Gen&uuml;sslich schmatzt die Schildkr&ouml;te und ich erw&auml;ge, ob ich das verbleibende St&uuml;ck Weichkoralle abreissen soll um es ihr mit der Hand zu verf&uuml;ttern. W&uuml;rde mir die Schildkr&ouml;te wohl aus der Hand fressen? Ich lasse es bleiben&hellip; Dennoch reizt es mich, mit der Schildkr&ouml;te zu interagieren und so hebe ich die Hand und f&uuml;hre sie sanft vor den Schnabel der Schildkr&ouml;te. Die Schildkr&ouml;te zeigt einen Anflug von nach meiner Hand schnappen und so ziehe ich sie etwas zur&uuml;ck. Die Schildkr&ouml;te folgt meiner Hand. Hand rauf, Kopf geht hoch, Hand runter, das Tier senkt den Kopf. Wie wunderbar das ist: Das Tier nimmt mich wahr, hat keine Angst vor mir und interagiert ("spielen" w&auml;re wohl zu hoch gegriffen) mit diesem komischen S&auml;ugetier.<br /><br />Wie ich mich von der Schildkr&ouml;te abwende, sehe ich, dass meine 3 Kollegen unser Schauspiel fasziniert beobachtet haben. Vor uns ist eine Sandfl&auml;che und dahinter ein weiteres Riff. Wir m&uuml;ssen am S&uuml;dende des langen Riff angekommen sein und vor uns liegt nun das kleinere, runde Riff. Optimistisch tauche ich voran zur Aussenseite des kleinen Riffs. Gespannt schaue ich immer wieder nach oben und suche die Wasseroberfl&auml;che nach den gespannten Tauen unseres Schiffes ab. Ein Blick nach hinten zeigt, dass eine der beiden Taucherinnen in der Zwischenzeit an der Longhose (dem &uuml;berlangen Atemschlauch) meines Buddies angedockt hat. Auch mein Luftvorrat geht langsam zu Neige und ich versuche sehr ruhig zu atmen und die Tiefe von 5 Metern zu halten um m&ouml;glichst wenig Luft zu verbrauchen. Nach einigen Minuten sehe ich &uuml;ber uns das Seil und etwa 20 Meter vom Riff entfernt die dunkle Silhouette eines Bootes. Mich dem Boot n&auml;hernd, erkenne ich die runde Unterseite der Leitern am Heck: Das ist die <a href="http://www.blueplanet-liveaboards.com/tauchkreuzfahrt/my-blue-pearl" rel="external">Blue Pearl</a>, wir haben es geschafft!<br /><br />Von diesem Tauchgang, dem sch&ouml;nsten des ganzen Urlaubs, habe ich keine Bilder, denn meine Kamera blieb an Bord. Ich kann nicht mal mehr sagen an welchem Tauchplatz wir waren, wir waren weder tief noch haben wir Grossfische (Haie, Mantas, Barrakudas, Napoleons, Delfine, &hellip;) gesehen.<br /><br />Anbei eine Auswahl der besten Aufnahmen von meiner diesj&auml;hrigen Tauchsafari.<br /><br /><h2>Auge in Auge mit einem Rotfeuerfisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB148384" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb148384.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich liebe solche Offenblendenportraits</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB148356" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb148356.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Schwarm F&uuml;silier Fische</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB158560" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb158560.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&auml;chergorgonie an einem &uuml;berh&auml;ngenden Drop-off</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB158535" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb158535.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Korallenw&auml;chter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB148325" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb148325.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Keine Ahnung was dies f&uuml;r eine Grundel ist: Aber sie hat ausdrucksstarke Augen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB148187" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb148187.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Tridacna an der Steilwand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB127816" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb127816.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Zauberb&#xe4;lle</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-11-05T11:20:48+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161105.html#unique-entry-id-119</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161105.html#unique-entry-id-119</guid><content:encoded><![CDATA[Die Leser, welche mich kennen, werden wissen, dass ich selten in Begeisterungsst&uuml;rme ausbreche und Aquarienprodukte in den Himmel lobe. Ich lasse mich auch nicht kaufen und schreibe keine Gef&auml;lligkeitsberichte, nur weil mir jemand ein Produkt umsonst &uuml;berl&auml;sst. Diese Fauna Marin Bakto Reef Balls habe ich selber gekauft, den regul&auml;ren Preis bezahlt und bin mit Claude Schumacher weder verwandt, verschw&auml;gert oder sonstwie liiert. Dennoch muss ich sagen: Diese kleinen B&auml;llchen sind voll der Hammer! Vor 6 Tagen habe ich in die Zuchtanlage und ins Technikbecken des Riffbeckens diese B&auml;llchen dosiert (siehe Beitrag vom 31. Oktober 2016) und wie ich gestern ins Becken schaue, muss ich sagen: "Wow, diese Farben, das Wasser ist ja kristallklar!". Heute best&auml;tigt auch Anita, dass die Farben kr&auml;ftiger erscheinen, als sonst. Der Nitratwert ist von 20mg/L auf 10mg/L gesunken, was aber noch im Bereich der Messgenauigkeit liegt (die beiden Werte liegen bei meinem Tr&ouml;pfchentest gleich nebeneinander). Es scheint aber tats&auml;chlich so zu sein, dass diese B&auml;llchen eine Wirkung zeigen!<br /><br /><h2>Gesamtansicht meines Beckens heute: Es sind zwar einige meiner grossen Korallenst&ouml;cke eingegangen, aber das Becken sieht wieder viel besser aus, als noch vor ein paar Wochen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PB057693" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pb057693.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fish &#x26; Tipps Folge 2: Aquarienfotografie</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-11-04T00:30:38+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161103.html#unique-entry-id-118</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161103.html#unique-entry-id-118</guid><content:encoded><![CDATA[Die Folge #2 von Fish & Tipps zum Thema Aquarienfotografie ist online. Ihr findet den Film hier: <a href="https://youtu.be/s0ocZDohjKo" rel="external">YouTube</a> oder hier: <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-2-mit-andreas-horvath/">aquariumfreaks.tv</a> Ich habe euch die im Film gezeigten Beispielfotos mit den jeweiligen Erkl&auml;rungen in diesen Blog-Beitrag kopiert. Mit den gezeigten Bildern decke ich die h&auml;ufigsten Probleme bei Aquarienfotos in etwa ab. Ich hoffe meine Tipps helfen euch, um k&uuml;nftig noch bessere Fotos von euren Fischen, Korallen, Gorgonien, Schw&auml;mmen, Kebsen und was da sonst noch im Wasser kreucht und fleucht, zu machen. Mein Tipp ultimativer Tipp f&uuml;r bessere Aquarienfotos: &Uuml;bung macht den Meister, macht Fehler (immer wieder neue), betrachtet eure Aufnahmen kritisch am PC und setzt euch gleich wieder mit der Kamera vors Aquarium!<br /><br />Wenn euch das Video gef&auml;llt, vergesst es nicht zu liken. Tayfun, Marino und ich freuen uns &uuml;ber jeden Kommentar: Wenn ihr das Video m&ouml;gt, dann schreibt das in den Kommentar! Habt ihr Verbesserungsvorschl&auml;ge, schreibt sie hin! Findet ihr das Video und die Serie v&ouml;llig unm&ouml;glich und wollt uns auf den Mond schiessen: Lasst Dampf ab, auch daf&uuml;r ist das Kommentarfeld gut geeignet!<br /><br /><img class="imageStyle" alt="Fish &#38;#38; Tipps #2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/fish-0026-tipps-00232.jpg" width="653" height="490" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Kompaktkamera DSCN1264" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/kompaktkamera-dscn1264.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Kompaktkamera DSCN1270" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/kompaktkamera-dscn1270.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Kompaktkamera DSCN1259" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/kompaktkamera-dscn1259.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Kompaktkamera DSCN1247" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/kompaktkamera-dscn1247.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Handykamera IMG_0669" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/handykamera-img_0669.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Handykamera IMG_0684" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/handykamera-img_0684.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Handykamera IMG_0644" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/handykamera-img_0644.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Handykamera IMG_0661" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/handykamera-img_0661.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Handykamera IMG_0680" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/handykamera-img_0680.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Spiegelreflex Kamera PA207532" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/spiegelreflex-kamera-pa207532.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Spiegelreflex Kamera PA207533" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/spiegelreflex-kamera-pa207533.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Spiegelreflex Kamera PA207548" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/spiegelreflex-kamera-pa207548.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="Spiegelreflex Kamera PA207550" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/spiegelreflex-kamera-pa207550.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Fauna Marin Bakto Reef Balls</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-31T19:00:51+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161031.html#unique-entry-id-117</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161031.html#unique-entry-id-117</guid><content:encoded><![CDATA[K&uuml;rzlich lese ich von einem neuen Produkt von Fauna Marin: Bacto Reef Balls. Es handelt sich um gallertartige K&uuml;gelchen aus einem organischen Polymer und darin seien Bakterien eingebettet. Ich dosiere ja schon seit l&auml;ngerem die Bakterienprodukte von Microbelift und halte diese f&uuml;r eine gute Sache. Systematisch habe ich die Wirkung der Bakterienzugabe zwar nie untersucht, aber mir scheint die Sache plausibel: Um im Becken immer wieder die von uns gew&uuml;nschten Bakterienpopulationen zu st&uuml;tzen, geben wir regelm&auml;ssig frische St&auml;mme ins Wasser. Dies soll verhindern, dass &uuml;ber Zeit andere, allenfalls unerw&uuml;nschte Bakterienst&auml;mme die Vorherrschaft &uuml;bernehmen und&hellip;<br /><br />(ich wurde beim Schreiben unterbrochen, weil eine Horde Zombies an meiner T&uuml;re geklingelt hat. Ignorieren war keine Option, denn die Gespenster haben mich beim Vorbeilaufen am Fenster, vom Schein des PC's erleuchtet, bereits entdeckt. Blitzartig gehe ich gedanklich meine Vorr&auml;te an S&uuml;ssigkeiten durch: Kristallzucker&hellip;, Sultaninen&hellip;., Puderzucker&hellip;., Kuchendekor&hellip;, Assugrin&hellip;., eingelegte Dosenpfirsiche&hellip;. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich die Monster mit eingelegtem Kompott davon abhalten kann mir, meiner Haust&uuml;re und meiner Gartenbepflanzung Saures zu geben. Da f&auml;llt mir ein: Ganz hinten im K&uuml;chenschrank  muss doch noch eine angebrochene Packung Kekse liegen! Etwas erleichtert &ouml;ffne ich also die T&uuml;re, begr&uuml;sse vorsichtig die Meute und bitte die Monster einen kurzen Moment zu warten. In der K&uuml;che f&uuml;lle ich hastig die Reste der br&ouml;seligen Kekse in eine Plastikt&uuml;te um. Da f&auml;llt mein Blick auf die Schale mit frischen &Auml;pfeln&hellip;? Soll ich? Dazu noch einen Spruch von wegen Karies und "an apple a day keeps the Doctor away"? Ich lasse diese erzieherischen Sp&auml;sse besser bleiben, ich will ja nicht morgen verkohlte Post aus meinem Briefkasten klauben und beim &Ouml;ffnen der T&uuml;re in Senf greifen - also soll halt die Terroristenbande meine Kekse kriegen! Zur&uuml;ck an der T&uuml;re, frage ich die militante Truppe, wer denn hier der Obermonsterer sei? Alle zeigen auf den kleinw&uuml;chsigen Spiderman, der in seinem blau/roten Kost&uuml;m provokativ direkt vor mir steht. Spinnenmann tr&auml;gt Fussballschuhe und hat offensichtlich den Auftrag, mich auf Kommando ins Schienbein zu treten, sollte ich die Herausgabe von S&uuml;ssem verweigern. F&uuml;r gef&auml;hrliche Aufgaben nimmt man ja immer den J&uuml;ngsten der Gruppe - das war ja bei uns auch so. Zum Gl&uuml;ck habe ich Laotse gelesen, denn dieser schrieb: <em>"Untelsch&auml;tze nie deinen Gegnel auch wenn el klein scheint!</em>", also vermeide ich jegliche Konfrontation. Da ich kooperiere und Bonsai-Spiderman die Plastikt&uuml;te mit den Keksen in die Hand dr&uuml;cke, l&auml;sst Al Kaida Spinnenmann freundlicherweise davon ab, mir blaue Flecken zu verpassen. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben uns ja hohes Kulturgut vererbt wie Mickey Mouse, McDonalds und Donald Trump, aber eigentlich hatten wir in der Alten Welt doch mit dem "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4benlicht" rel="external">R&auml;&auml;beliechtliumzug</a>" schon einen netten und friedfertigen herbstlichen Brauch, wozu also jetzt das hier?")<br /><br />&hellip; die n&uuml;tzlichen Bakterien verdr&auml;ngen. Bei diesem Produkt handelt es sich wohl um die Kombination von Bakterienst&auml;mmen mit einer Kohlenstoffquelle. Das w&auml;re also quasi die Ehe von Bakterien und Wodka in einem gut zu dosierenden Produkt. Das k&ouml;nnte nat&uuml;rlich funktionieren, birgt meiner bescheidenen Meinung nach, aber die Gefahr einer Bakterienbl&uuml;te. Bei der Wodkamethode ist das Band zwischen der keine Wirkung feststellbar ist und wo sich die Bakterien explosionsartig ausbreiten, doch recht schmal - aus diesem Grunde empfehle ich diese Wokda-Methode auch nicht (obschon sie zweifelsohne funktioniert).<br /><br />Auf <a href="http://www.salzwasserwelten.de/allgemein/kleine-kugeln-grosse-wirkung/" rel="external">salzwasserwelten.de</a> gibt es einen sehr positiven Bericht &uuml;ber die Bacto Reef Balls. Der Autor hat bereits Stunden nach dem Einsetzen der B&auml;lle eine Wirkung in seinem Becken gesehen. Da huste ich mal eine Runde und kr&auml;usle meine Stirnfalten: Wie sollen die paar Bakterien in den 16 B&auml;llchen in meinem 800 Liter Becken nach Stunden schon was bewegt haben? Ich bin ja gespannt, ob ich auch eine Wirkung gestellten kann: Abgerechnet wird am 11. Oktober 2016, da fliege ich in die Ferien und zuvor werde ich nochmals Nitrat messen.<br /><br /><h2>Zwei B&uuml;chsen Fauna Marin Facto Reef Balls treffen heute bei mir ein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317673" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317673.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die B&auml;lle sehen aus wie M&M's f&uuml;r Quallen und riechen nach gar nichts: Das ist schon mal ein grosser Vorteil gegen&uuml;ber den Microbelift-Stinkbomben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317677" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317677.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ziemlich fotogen diese K&uuml;gelchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317680" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317680.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sie lassen sich zusammendr&uuml;cken wie weiche Kontaktlinsen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317681" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317681.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aufgeschnitten sieht man, dass die B&auml;lle innen hohl sind</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317685" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317685.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>2 B&auml;llchen auf 100 Liter, das ist nicht viel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317676" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317676.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst mal Nitrat messen: 20mg/L in meinem Riffbecken: Viel zu hoch!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317689" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317689.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>10mg/L in der Zuchtanlage ist auch zu hoch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317691" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317691.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am 13.11. ist die n&auml;chste Portion f&auml;llig, ich fliege allerdings schon am 11&hellip; .</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA317686" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa317686.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Milchh&#xfc;&#xfc;sli</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-28T08:46:07+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161028.html#unique-entry-id-116</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161028.html#unique-entry-id-116</guid><content:encoded><![CDATA[Was Bittesch&ouml;n ist ein "Milchh&uuml;&uuml;sli", werden sich meine Leser aus dem Norden und Osten unseres grossen Kantons fragen? Schweizerdeutsch zeichnet sich unter anderem durch extensive Verwendung des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diminutiv" rel="external">Diminutiv</a> aus. Wir w&uuml;nschen uns "es sch&ouml;ns T&auml;gli" ("ein gutes T&auml;gchen"), wir trinken ein "T&auml;ssli Kafi" ("ein T&auml;sschen Kaffee") oder schlagen vor: "G&ouml;mmer no no uf es Pierli?" ("gehen wir noch auf ein Bierchen?"). Der Verwendung des Diminutivs ist aber keineswegs durchg&auml;ngig, folgt aber klaren Verwendungsregeln, wenn auch diese nicht unbedingt logisch nachvollziehbar sind. Selbst eine respektable 2 Millionen Villa kann also noch ein "H&uuml;&uuml;sli" ("H&auml;uschen") sein und eine 75 Personen fassende Seilbahn ein "B&auml;nli".  Niemals hingegen w&uuml;rde ein Schweizer von "Fr&auml;nkli" sprechen, wenn der einen "Franken" meint - unsere W&auml;hrung ist gross und stark, da wird nichts verkleinert! Jemand, der sowas von sich gibt, ist augenblicklich als Deutscher entlarvt, der anbiedernd versucht, den Schweizer Dialekt nachzuahmen. Nach diesem kleinen Exkurs ins Schweizerdeutsch, wissen jetzt also alle meine Leser zwischen Konstanz (die wussten das ja sowieso schon) und Flensburg, was ein "Milchh&uuml;&uuml;sli" ist: Ein kleines H&auml;uschen f&uuml;r Milch. Was aber hat es nun auf sich, mit diesem Begriff?<br /><br />Beim "Milchh&uuml;&uuml;sli" handelt es sich um eine feste Redewendung zwischen Philipp und mir und geht auf folgende Geschichte zur&uuml;ck: Als Philipp mit seiner damaligen Freundin und heutigen Ehefrau zusammenzog, wurde ihr gesamter Hausrat in Bananenschachteln verpackt, ordentlich beschriftet und sch&ouml;n gestapelt in der Garage verstaut. Da Philipp bereits &uuml;ber einen kompletten Hausrat mit Mixer, Toaster, Entsafter und sonstigem Ger&auml;t verf&uuml;gte und sich auch bei Mary schon einiges an Geschirr, T&ouml;pfen, Entsaftern und Bettw&auml;sche angesammelt hatte und sich auch noch einiges an &uuml;ber die Jahrzehnte zusammengesammeltes Aquarienmaterial von Philipp dazugesellte, war die Garage mit Bananenschachteln alsbald gut ausgef&uuml;llt. Wenn ich hier "ausgef&uuml;llt" schreibe, dann meine ich auch ausgef&uuml;llt: Wortw&ouml;rtlich vom Boden bis zur Decke! Philipp ist aber keineswegs unordentlich, im Gegenteil, ich kenne wenig Leute, die so gut organisiert und ordentlich sind wie er: Die Kisten waren alle sch&ouml;n ausgerichtet und gestapelt, als w&auml;re da ein Maurer mit Senkblei und Schlagschnur am Werke gewesen.<br /><br />In einem Gespr&auml;ch, einige Jahre sp&auml;ter, erw&auml;hnte Philipp dann irgendwann den damals auch mir nicht gel&auml;ufigen Begriff des "Milchh&uuml;&uuml;sli". Beim Milchh&uuml;&uuml;sli handelt es sich um das neben der Garage stehende Geb&auml;ude, in welchem der Bauer des benachbarten Bauerngeh&ouml;fts fr&uuml;her die Milch verarbeitete. Wo der Bauer heute seine Milch verarbeitet, ist mir unbekannt, vermutlich hat er wohl seinen Hof von Viehwirtschaft auf die eintr&auml;glichere Finanzundsteuerberatungswirtschaft umgestellt? Eben dieses Geb&auml;ude wollte Philipp nun mieten um seinem Auto, das wegen der Bananenschachteln in der Garage, ganzj&auml;hrig draussen stehen musste, einen Unterstand zu gew&auml;hren. Offenbar war es mein Freund leid, w&auml;hrend der Wintermonate jeden Morgen die Scheibe frei zu kratzen und im Sommer eingetrocknete Beeren und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Guano" rel="external">Guano</a> vom Lack zu waschen - seine Beweggr&uuml;nde sind ja durchaus nachvollziehbar. Mein Vorschlag, dass er doch alternativ erw&auml;gen solle, die Garage aufzur&auml;umen und Sachen, die schon seit Jahren da unangetastet und aufgrund der H&ouml;he der Kistenstapel auch unantastbar eingelagert sind, zu entsorgen oder karitativen Zwecken zuzuf&uuml;hren, stiessen aber auf taube Ohren.<br /><br />Seither verwenden Philipp und ich den Begriff "Milchh&uuml;&uuml;sli" f&uuml;r die Erweiterung von Raum zum Zwecke der Vermeidung von Aufr&auml;umen und Wegwerfen. Wenn mir also Philipp von notorischem Platzmangel auf den Festplatten seiner IT Ger&auml;te erz&auml;hlt und mich fragt, wie er denn mittels Festplattentausch, NAS oder Cloudstorage die Kapazit&auml;t erh&ouml;hen k&ouml;nnte, dann lautet meine lapidare Antwort jeweils: "Milchh&uuml;&uuml;sli!" und meine damit, dass er seine Dateien aufr&auml;umen und Kopien von Kopien von Ordnern l&ouml;schen solle.<br /><br />Da ich in letzter Zeit Immer wieder mit Warnungen von iTunes konfrontiert werde, dass mein iPhone aufgrund mangelnder Kapazit&auml;t nicht gebackuped werden k&ouml;nne und iMovie sich weigert Filme in h&ouml;chster Qualit&auml;t zu speichern, weil zu wenig Speicherplatz zur Verf&uuml;gung stehe, stehe nun auch ich vor der Aufgabe meine iBananenschachteln aus der iGarage zu r&auml;umen. Ich l&ouml;sche erst mal die PST-files von den letzt-, verletzt und vorvorletzten Jahren an eMails, die ich sowieso nie mehr lesen werden und dann noch Backup-Kopien von Gesch&auml;ftsdaten von Firmen, f&uuml;r die ich vor Jahrzehnten gearbeitet habe - diese Daten geh&ouml;ren sowieso nicht mir und haben auf einem Privatger&auml;t nichts verloren. Nachdem ich also mehrere Bananenkisten an Ordnern und Dateien gel&ouml;scht habe, war erst mal Ruhe. Aber schon einige Wochen sp&auml;ter - dass ich neuerdings zu Hause Videos schneide, tr&auml;gt sicher seinen Teil dazu bei - &uuml;berl&auml;uft meine Festplatte wieder. Jetzt muss also ein "Milchh&uuml;&uuml;sli" her in Form einer 4 TB grossen SSHD Platte, die ich in meinem Mac verbauen will. Gl&uuml;cklich ist, wer wie ich &uuml;ber einen Uralt-iMac der Bauart "21.5 Inch Mid 2011" verf&uuml;gt, denn diese lassen sich, im Gegensatz zu den neueren Macs mit dem schlanken Geh&auml;use, noch relativ einfach &ouml;ffnen. Der rahmenlose Monitor wird von kr&auml;ftigen Magneten in Position gehalten und kann mittels Saugn&auml;pfen gel&ouml;st werden. Dann sind 8 Torxx-Schrauben zu l&ouml;sen, ein paar Flachbandkabel sorgf&auml;ltig zu entfernen und die Eingeweide des Computers liegen offen vor einem.<br /><br />Wer sich selber an ein solches Unterfangen wagt, soll aber wissen, dass ein Apple Mac in Bezug auf Hardware weit weniger offen ist, als ein Standard-PC mit Windows: Apple verwendet zwar Festplatten von Seagate, hat darauf aber einen Temperatursensor anbringen lassen und verwendet spezielle Firmware. Nimmt man nun eine viel g&uuml;nstigere Standard-SATA-Platte von Seagate, funktioniert diese zwar grunds&auml;tzlich, aber wegen des fehlenden Temperatursensors l&auml;uft der L&uuml;fter fortan permanent auf 100% Leistung. Dass man modernere iMacs nicht mehr oder nur noch nach Entfernen einer Klebeschicht mittels einer Art <a href="https://www.ifixit.com/Guide/iMac+Intel+21.5-Inch+EMC+2638+Hard+Drive+Replacement/28781" rel="external">Pizzar&auml;dchen</a> &ouml;ffnen kann, finde ich schon eine ziemliche Zumutung. Da verfolgt Apple offensichtlich die Haltung "Function follows Design". Softwareseitig kann Apple dann allerdings wieder punkten: Nach dem Einschalten meines iMacs mit jungfr&auml;ulicher Platte, erscheint nach Druck von Alt-R die Frage nach WLAN und WLAN-Passwort, daraufhin wird im Hintergrund ein Mini-OS vom Web geladen und schon kann ich ohne weitere M&uuml;hen das Ger&auml;t von meiner TimeMachine restoren.<br /><br />Die Arbeit ist getan und ich habe wieder reichlich Platz um fr&ouml;hlich und ohne Angst nicht mehr speichern zu k&ouml;nnen, weiter zu bloggen!<br /><br /><h2>Der Patient liegt sediert auf dem Operationstisch und die oberste Hautschicht entfernt - Die Magnethalter sind gut zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277654" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277654.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Bauchraum ist er&ouml;ffnet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277656" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277656.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Des entnommene Organ mit Kapazit&auml;tsengpass</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277658" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277658.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Milchh&uuml;&uuml;sli liegt bereit - es kann eingepflanzt werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277655" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277655.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Operationswunde ist verschlossen - aber lebt der Patient noch?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277657" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277657.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hurra, der Patient atmet und seine Vitalfunktionen sind noch vorhanden: Operation gelungen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA277659" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa277659.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Dreharbeiten f&#xfc;r Fish &#x26; Tipps Folge #2</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-20T21:48:56+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161020.html#unique-entry-id-115</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161020.html#unique-entry-id-115</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend kommen Tayfun und Marino von  <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> zu mir um Fish & Tipps Folge #2 abzudrehen. Weil leerer Magen nicht gut filmt, habe ich einen mit Chorizo und Knoblauch gespickten Schweinebraten im Grill und dazu selbstgestampften Kartoffelstock und Salat vorbereitet. Nachdem jeder von uns zwei grosse Teller Schweinebraten intus hat und dazu noch Vanilleeis mit Panettone und Espresso, setzen sich Tayfun und ich auf's Sofa, w&auml;hrend Marino die Kameras einrichtet. Der Hosenbund zwickt und Knoblauch rumpelt im Magen: Schweres Essen vor den Dreharbeiten, war vielleicht doch nicht so eine gute Idee&hellip;.? F&uuml;r Folge #3 mache ich dann doch wohl besser nur ein kleines H&auml;ppchen vorher und den Dessert verschieben wir auf die Nachbesprechung&hellip;<br /><br />Wir witzeln noch, dass falls uns die Themen f&uuml;r Fish & Tipps mal ausgehen sollten, wir eine Kochsendung f&uuml;r den M&auml;nnerabend machen. Konzept der Sendung w&auml;re die Zubereitung von Mahlzeiten, die unsere Frauen f&uuml;r uns nicht kochen (und umgekehrt) weil a) zu schwer b) zu ungesund und c) zu aufw&auml;ndig. Markenzeichen des Formates w&auml;re, dass das Kochen begleitet wird von M&auml;nnergespr&auml;chen &uuml;ber M&auml;nnerthemen und dazu trinken wir Bier aus der Dose. Ist das jetzt wirklich unsere Idee und gibt es sowas allenfalls schon auf einem der vielen Privatsender? Das w&auml;re doch das perfekte Format f&uuml;r <a href="http://www.dmax.de/" rel="external">DMAX</a> um die L&uuml;cken zu f&uuml;llen zwischen den Sendungen &uuml;ber Fischkutter, Holzf&auml;ller, Occasionsh&auml;ndler und Custom Bikes: Wir w&uuml;rden doch <a href="http://www.animalplanet.com/tv-shows/tanked/bios/wayde-king/" rel="external">Wade</a> und <a href="http://www.animalplanet.com/tv-shows/tanked/bios/brett-raymer/" rel="external">Brett</a> von <a href="http://www.acrylicaquariums.com/" rel="external">"Tanked"</a> glatt die Quoten abjagen! <br /><br />Bei Folge #2 von Fish & Tipps geht es um das Thema "Aquarienfotografie". Die meisten Aquarianer haben ja sicher schon Aufnahmen gemacht vom Aquarium, den Korallen und ihren Fischen. Manche sind wohl mit den Resultaten nicht so ganz zufrieden und m&ouml;chten mehr aus ihren Bildern herausholen. Wir gehen auf verschiedene Kamerasysteme ein und zeigen ein paar Tricks wie man zu besseren Bildern kommt. Mit Beispielbildern erl&auml;utern wir g&auml;ngige Fehler und erkl&auml;ren, wie man diese vermeidet.<br /><br />Ein paar Stunden sp&auml;ter haben Tayfun und Marino ihre Ausr&uuml;stung gepackt und sich verabschiedet. Ich habe aufger&auml;umt, das Wohnzimmer ist wieder wohnlich, die K&uuml;che sauber, der Geschirrsp&uuml;ler l&auml;uft und ich kann mich zur&uuml;cklehnen. Bis die Folge dann online geht, liegt noch ein grosses St&uuml;ck Arbeit vor Tayfun und Marino: Das Schneiden der Szenen, das Einf&uuml;gen von Bildern und Kommentaren und das Vertonen ist eine zeitraubende Angelegenheit. Ich habe gestern ein kurze Sequenz von unserem Apnoe-Training geschnitten und sass gut 2 1/2 Stunden vor dem Mac f&uuml;r einen Clip von nur 90 Sekunden! Ich will mir gar nicht ausmalen, wie viele Stunden Arbeit die Beiden jetzt noch in diese Folge stecken m&uuml;ssen: Darum meine Bitte an euch: Liked, kommentiert, abonniert und shared die Videos von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a>: Tayfun und Marino opfern ihrer Freizeit um diese Videos f&uuml;r euch zu machen!<br /><strong><br /></strong><h2>Tayfun und Marino verwandeln mein Wohnzimmer in ein Fernsehstudio</h2><strong><br /></strong><img class="imageStyle" alt="IMG_0686" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_0686.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die rechte Wange und das rechte Ohr von Tayfun dem Anchorman von aquariumfreaks.tv</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207638" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207638.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Kameramann Marino ist in seinem Element</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207637" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207637.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Schnee" in der oberen linken Ecke und Schlagschatten unten, aber sonst ist das Bild ganz brauchbar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207563" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207563.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine interessante Pose meines Segelflossendoktors</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207562" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207562.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Was machen all die Leute und die vielen Lichter auf der anderen Seite des Glases?"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207597" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207597.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Chromis sind schwierig zu fotografieren, weil ihre Schuppen das Licht so stark reflektieren; dieses hier ist aber recht gut geworden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207614" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207614.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Kriegt mein Nemo Altersflecken? Die Pigmentfehler in der Binde scheinen sich zu vermehren. Der Fisch ist dank offener Blende vom Hintergrund freigestellt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207626" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207626.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Ein typischer Vertreter der Nadel- und Fadenfische&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207568" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207568.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; oder heisst es "Gattung der Nadelbaumfische"?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207567" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207567.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Quatsch mit Sosse: Seenadeln geh&ouml;ren, wie die Seepferdchen, zu den "R&ouml;hrenm&auml;uler"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA207575" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa207575.jpg" width="800" height="600" /><strong><br /></strong>]]></content:encoded></item><item><title>Fish &#x26; Tipps auf Aquariumfreaks.tv</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-15T11:46:22+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161015.html#unique-entry-id-114</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161015.html#unique-entry-id-114</guid><content:encoded><![CDATA[An einem Abend im September hat mir Tayfun von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumsfreaks.tv</a> angerufen und mir seine neue Idee vorgestellt: Anstelle von isolierten Sendungen m&ouml;chte er eine Art Serie mit Tipps und Tricks machen? Die Idee finde ich nat&uuml;rlich gut, ebenso die Vorstellung ein ber&uuml;hmter Serienheld wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monk_(Fernsehserie)" rel="external">Monk</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alf_(Fernsehserie)" rel="external">Alf</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Al_Bundy" rel="external">Al Bundy</a> zu werden und so haben wir uns auf Montagabend vorletzter Woche verabredet. In Bezug auf Themenwahl l&auml;sst mir Tayfun freie Hand und so habe ich vorgeschlagen eine erste Folge zum Thema PVC-U zu machen. Vor gut zwei Wochen kamen dann Tayfun und Marino zu mir und beim Abendessen haben wir die Idee von Fish & Tipps weiter besprochen. Ich habe mir schon im Vorfeld etwas Gedanken gemacht und meinen Werkbank sauber geputzt und im Kellervorraum aufgestellt. Dazu noch eine Reihe an PVC-U Teilen und Werkzeug. Mit Baustrahlern haben wir meinen Keller dann ausgeleuchtet, Marino, der Kameramann von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> hat die Kameras aufgebaut und wir haben einen ersten Dreh gemacht. Als dieser im Kasten war, hat uns Marino zu Recht darauf hingewiesen, dass ich zu viel und zu lange gequasselt habe (der Rahmen ist etwa 10 Minuten pro Sendung) und Tayfun und ich zu wenig interagieren. Wir sollen das Thema nicht so trocken r&uuml;berbringen, sondern locker-flockig auch mal Spr&uuml;che machen und uns gegenseitig aufziehen. Marino hatte fr&uuml;her einen sehr erfolgreichen Youtube-Channel und dankend nehmen wir seinen Rat an. F&uuml;r den zweiten Dreh habe ich mich dann k&uuml;rzer gefasst und Tayfun und ich haben interagiert wie zwei Fernsehprofis auf der Bank von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wetten,_dass..%3F" rel="external">"Wetten Dass?"</a>. Aber seht selber, was dabei herausgekommen ist.<br /><br />Nun sind Ideen gefragt, was wir in den k&uuml;nftigen Folgen von Fish & Tipps machen sollen. Schickt die Ideen bitte per Mail oder WhatsApp an mich oder auch direkt an <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> oder als Kommentar auf <a href="https://www.facebook.com/AquariumFreaksTV/?fref=ts" rel="external">Facebook</a>.<br /><br />Das ist mal meine Liste an Ideen:<br />- Salinit&auml;t, Dichte, Refraktometer & Co.<br />- Futter (Futterarten, wie viel, wie Frostfutter auftauen)<br />- Wasseraufbereitung, Umkehrosmose etc<br />- Aquarienfotografie<br />- Copepodenkultur im Garten/Balkon (erst im Fr&uuml;hling)<br />- Ableger erstellen und kleben<br /><br /><a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-1-mit-andreas-horvat/">http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-1-mit-andreas-horvat/</a><strong><br /></strong><img class="imageStyle" alt="aquariumfreakstv" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/aquariumfreakstv.jpg" width="800" height="599" /><strong><br /></strong>]]></content:encoded></item><item><title>Ist es lauter mit Dorie f&#xfc;r Aquarien zu werben?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-13T18:38:01+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161013.html#unique-entry-id-113</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161013.html#unique-entry-id-113</guid><content:encoded><![CDATA[(Anmerkung zum Titel: Ich musste 51 Jahre warten, bis es mir endlich verg&ouml;nnt war den Begriff "lauter" in der alternativen Bedeutung des &uuml;blichen "Schatz, stellst du bitte den Fernseher <strong>lauter</strong>!" zu verwenden, also lasst mir bitte die Freude.)<br /><br />Am Samstag war ich mit meinen Kindern im Kino und wir haben uns "Findet Dorie" angesehen. Als Meerwasseraquarianer und Fan von "Findet Nemo", liess ich mir dies nat&uuml;rlich nicht entgehen. Ehrlich gesagt, fand ich den Film nicht sonderlich gut: Er f&auml;llt qualitativ deutlich hinter dem ersten Teil ab. Den Spannungsbogen, den "Findet Nemo" mit den regelm&auml;ssigen Wechseln der Erz&auml;hlung aus dem Aquarium in der Zahnarztpraxis und den Abenteuern von Marlin und Dorie im Ozean aufgebaut hat, haben die Macher des Sequels leider nicht hinbekommen. Sehenswert ist der Film f&uuml;r Meerwasseraquarianer aber dennoch, wenn auch meine vordringlichere Filmempfehlung "Snowden" lautet, den meine Kinder und ich uns dann am Sonntag auch noch geschaut haben. Von "Snowden" sind wir alle Drei unisono begeistert, was aufgrund von Alters- und Geschlechtsunterschieden sonst eher selten der Fall ist. Dass elektronische Kommunikation jederzeit &uuml;berwacht werden kann und auch wird, war meinen Kindern bis dato wohl nicht bewusst. Ich konnte es dann aber bei der anschliessenden Filmbesprechung auf der Heimfahrt nat&uuml;rlich nicht lassen, meine Kinder aufzuziehen mit: "W&auml;re ich Oliver Stone, w&auml;re ich weniger dokumentarisch vorgegangen und h&auml;tte den kleinen Snowden durch das Riff irren lassen auf der Suche nach seinen Eltern&hellip;.!"<br /><br />Nun aber zum eigentlichen Thema, welches ein ernstes ist:  Schon l&auml;nger wird in den verschiedenen Meerwasserforen &uuml;ber den sch&auml;dlichen Einfluss des Filmes auf die Aquarienindustrie und unser Hobby diskutiert. Ich habe mich immer aus solchen Diskussionen rausgehalten, da ich mich nicht gerne mit fundamentalistischen Tiersch&uuml;tzern auseinandersetze. Bei solchen Diskussion verliert man sowieso immer, denn die z&uuml;ndenden Argumente liegen, so muss ich zugeben, meist bei der Gegenseite. Ausserdem driftet die Diskussion dann meist rasch weg in Richtung Tierfabriken und Vegetarismus und ich lasse mir halt ungern auf meinen Teller Wiener Schnitzel spucken. Meine Haltung in Sachen Dory-Film und Einfluss auf die Aquaristik ist, dass hier der Fachhandel seinen Job schon richtig machen wird und die potentiellen "Meine-Kinder-h&auml;tten-gerne-eine-Dorie"-Kunden sanft aber zielstrebig von ihrem Vorhaben abbringen oder in Richtung S&uuml;sswasseraquarium mit ein paar Neons und Guppys umpolen werden.<br /><br />Was aber, wenn nun ein Hersteller gezielt mit dem Film Werbung macht? Tetra hat offenbar einen ordentlichen Batzen Geld &uuml;ber den Ozean zu Pixar geschickt und darf nun wohl als einziger Aquaristikproduktehersteller mit dem Film Werbung machen. Grunds&auml;tzlich finde ich das nicht per se moralisch verwerflich. Sportartikelhersteller d&uuml;rfen ja auch mit Fussball-WMs oder Olympischen Spielen Werbung machen und das st&ouml;rt ja auch keinen. Kein vern&uuml;nftiger Mensch wird nun aufgrund eines Schweini-Konterfeis auf einem Fussballschuh ernsthaft annehmen, dass er nach Erwerb ebendieses Produktes werde kicken k&ouml;nnen wie ein Profi-Fussballer. F&uuml;r mich ist es darum entscheidend, wie nun der Film als Werbemittel eingesetzt wird: Ist der Verweis auf den Film ein Aufh&auml;nger um generell auf die Produkte des Herstellers hinzuweisen oder wird suggeriert, dass man sich als Anf&auml;nger einen Palettdoktorfisch zulegen soll?<br /><br />Ich bin &uuml;berzeugt, dass sich die Marketingabteilung von Tetra die Sache gut &uuml;berlegt hat. Es werden ja alles Profis am Werk sein und die Thematik kam ja auch schon beim Teil 1 des Filmes auf. Kein Hersteller will sich der Schmach eines Shitstorms auf den Sozialen Medien aussetzen und darum werden die Marketing-Jungs und M&auml;del von Tetra hier besondere Sorgfalt an den Tag gelegt haben. Allerdings finde ich, dass der Eiertanz nicht sonderlich gut gegl&uuml;ckt ist und zwar aus 3 Gr&uuml;nden, welche ich im Folgenden erl&auml;utern werde:<br /><br />- auf der Schachtel lese ich "Finding Dory Starter Line Aquarium" oder wenn man nur die grossen Buchstaben liest "Dory Aquarium"; hier wird doch suggeriert, dass es sich beim Produkt um ein Aquarium handelt, welches speziell f&uuml;r die Haltung von Dory geeignet sei. Damit wird jetzt der beratende Verk&auml;ufer in eine Defensivposition gedr&auml;ngt, in welcher er/sie einem Kunden erkl&auml;ren muss, dass ein solches Aquarium f&uuml;r die Haltung eines Palettdoktors nicht geeignet ist. Der Fachh&auml;ndler wird durch diese Werbung nun in die Rolle des Spielverderbers gedr&auml;ngt, der die bewusst falsch geweckte Emotion nun wieder relativieren muss.<br /><br />- Auf der Webseite findet sich in grosser Schrift der Satz: "<em>W&auml;hlen Sie Ihre Haustiere mit Bedacht aus. Wenn Sie sich f&uuml;r S&uuml;&szlig;wasserfische entscheiden, helfen Sie dabei, dass freilebende Meerwasserfische in ihren Familien zusammenbleiben k&ouml;nnen.</em>" Obschon inhaltlich korrekt, wird hier generell von Meerwasseraquaristik abgeraten, was ich in diesem Zusammenhang nicht korrekt finde. Hier h&auml;tte doch eigentlich der Hinweis kommen sollen, dass das angepriesene Becken f&uuml;r Meerwasser und insbesondere die Haltung von Palettdoktoren ungeeignet ist. Diese Aussage wollte Tetra nun offenbar so nicht machen und spielt somit subtil mit dem Ausdruck "S&uuml;sswasserfische" und "Meerwasserfische". Ob es einem der Aquaristik Unkundigem der Sachverhalt "Dory gleich Meerfisch ungleich S&uuml;sswasserfisch" zwingend erschliesst, wage ich zu bezweifeln. Aus meiner Sicht w&auml;re hier ein klarer Hinweis in der Art "Das angebotene Becken eignet sich nicht f&uuml;r Dory." die bessere Wahl gewesen; n&auml;mlich klar, einfach und unmissverst&auml;ndlich.<br /><br />- Auf der Webseite ist dann ein Button mit Aufschrift "OFFIZIELLES STATEMENT" angebracht. Hinter dem Button versteckt sich ein unformatiertes PDF-Dokument, welches dann die entsprechenden Angaben zur Haltung von Doktorfischen macht. Obschon die Information im Dokument durchaus korrekt ist, finde ich das Vorgehen auch hier nicht korrekt. Mit der Beschriftung "Offizielles Statement" distanziert sich der Anbieter subtil von den darin gemachten Aussagen. Wenn es ein offizielles Statement gibt, dann gibt es unterschwellig ja auch ein inoffizielles Statement und dieses wird dann wohl lauten: "Klaro, schmeiss rein' deine Dorie in unser 54 Liter Becken!". Der Hinweis hinter dem Button als eigenst&auml;ndiges Dokument ohne Logo und Formatierung erinnert an das Kleingedruckte von Vertr&auml;gen, wo es dem Konsumenten bewusst schwer gemacht wird, den Inhalt zu erfassen.<br /><br />Aus obigen 3 Gr&uuml;nden komme ich zum Schluss, dass sich die Werbung, welche Tetra mit dem Film "Findet Dorie" macht, sehr hart an der moralisch vertretbaren Grenze bewegt. Aus meiner Sicht erweist sich Tetra hier einen B&auml;rendienst in Bezug auf Arten- und Riffschutz. Um bestehende, sachkundige Kunden nicht zu ver&auml;rgern, sollte die Marketing-Abteilung von Tetra hier dringend nachbessern.<br /><br /><br /><h2>Aktuelle Seite auf <a href="https://www.tetra.net/de/de/beratung/magazin/fuer-einsteiger/themenaquarien/findet-dorie-aquarium">https://www.tetra.net/de/de/beratung/magazin/fuer-einsteiger/themenaquarien/findet-dorie-aquarium</a> </h2><br /><img class="imageStyle" alt="Finding Dory A" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/finding-dory-a.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Man beachte den Link "Offizielles Statement"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Finding Dory B" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/finding-dory-b.jpg" width="737" height="553" /><br /><br /><h2>Das Dokument "Offizielles Statement" </h2><br /><img class="imageStyle" alt="Finding Dory C" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/finding-dory-c.jpg" width="700" height="525" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Guns &#x27;n&#x27; Roses</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-10T19:15:04+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161010.html#unique-entry-id-112</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161010.html#unique-entry-id-112</guid><content:encoded><![CDATA[Ich gebe zu: Der Titel des heutigen Blog-Beitrages ist etwas gesucht: Erstens braucht es f&uuml;r die Glasrosenjagd keine Gewehre sondern Schaber, Pinzette und Litermass und zweitens heissen Glasrosen auf Englisch "Aiptasia". Meine Gewissensbisse, hervorgerufen durch die reisserische und irref&uuml;hrende Wahl des Titels, sind aber nur unwesentlich gr&ouml;sser als diejenigen, welche den Blick-Chefredakteur bei seiner t&auml;glichen Arbeit bef&auml;llt. Was des Blicks (Anmerkung f&uuml;r meine deutschen Leser: "<a href="http://www.blick.ch/" rel="external">Blick</a>" entspricht inhaltlich und von der Aufmachung her in etwas eurer <a href="http://www.bild.de/" rel="external">Bild-Zeitung</a>) Auflagenzahlen sind, ist des Bloggers "Hit Counts" und darum freue ich mich grad diabolisch &uuml;ber die auf meine Seite gelockten und nun herb entt&auml;uschten Anh&auml;nger von Hardrock, welche bislang den Themen der Meerwasseraquaristik nicht aufgeschlossen waren und sp&auml;testens jetzt merken, dass sie auf einer v&ouml;llig falschen Site gelandet sind.<br /><br />Ausserdem schrieb doch auch Christian Morgenstern: <br /><br />Ein Wiesel sass auf einem Kiesel inmitten Baggerseen.<br />Wi&szlig;t ihr weshalb?<br />Das Mondkalb verriet es mir im Stillen:<br />Das raffinierte Tier tat's um des Reimes willen.<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; color:#000000;"><br /></span><br />In diesem Sinne kann ich mich also auch des Namen von Rockbands bedienen um einen reisserischen Titel &uuml;ber einen trivialen Sachverhalt zu setzen. H&auml;tte der inhaltlich treffendere Titel "Die F&uuml;tterung von Aeolidiella Stephanieae mit Glasrosen" etwa des Lesers Interesse geweckt?<br /><br />Nun gut, jetzt wo ich die Leser schon mal bis hier unten angelockt habe, kann ich ihnen ja auch noch ein paar Fakten zum Thema Schneckenf&uuml;tterung zumuten: Alle paar Tage haben meine Aeolidiella Schnecken Kohldampf und m&ouml;chten ein paar fette, braune Glasrosen auf den Teller serviert bekommen. Also mache ich mich mit Litermass, Glaskeramikschaber und Plastikpinzette auf die Suche: In einem meiner vielen Becken, werden ja schon noch Glasrosen zu finden sein! Heute werde ich im Ablaufschacht meines Riffbeckens f&uuml;ndig und kann ein paar fette Exemplare abschaben. Als erstes landet die Beute in einem Gef&auml;ss mit Aquarienwasser zur Sp&uuml;lung. Ich will ja m&ouml;glichst nur Glasrosen in meine Stephanieae-Zucht bringen und nicht auch noch Kalkrotalgen, Seesterne und sonstiges Gew&uuml;rm. Sind dann erst mal gen&uuml;gend Glasrosen im Gef&auml;ss, fische ich diese mit der Pinzette raus, und gebe dann das schleimige Ding zu den Schnecken. Die Glasrosen sind nat&uuml;rlich wegen der groben Prozedur arg gestresst, schleimen sich geh&ouml;rig die Windeln voll und brauchen dann jeweils erst ein verl&auml;ngertes Wochenende im Wellnesshotel, bevor sie ihre Tentakeln wieder ausfahren und fies werden k&ouml;nnen. In der Zwischenzeit herrschen ideale Verh&auml;ltnisse f&uuml;r meine Kampfschnecken, welche vom leckeren Geruch angelockt, gleich angewieselt kommen und sich &uuml;ber die leckere Beute herzumachen.<br /><br /><h2>Halali: Ich blase zur Glasrosenjagd</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA107519" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa107519.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine B&uuml;chse ist blau: Ein Glaskeramikschaber schabt auch gut Glasrosen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA107522" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa107522.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das erlegte Wild muss erst mal etwas ausbluten bevor ich es den Schnecken zum Frass vorwerfe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA107524" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa107524.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rennt herbei, ihr Schneckenvieher: O'zapft is!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA107527" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa107527.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Hinter die Kulissen von fishgimmicks geschaut - 3D Konstruktion</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-09T12:53:32+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161009.html#unique-entry-id-111</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161009.html#unique-entry-id-111</guid><content:encoded><![CDATA[Heute f&uuml;hre ich meine Blog-Leser hinter die Kulissen von Fishgimmicks und zwar die Konstruktion von 3D Teilen. Ich werde manchmal gefragt, woher ich denn die Teile nehme, welche ich auf meinem 3D Drucker ausdrucke? Ich "nehme" diese Teile nicht von irgendwoher, sondern entwickle diese von Grund auf selber. In der Tat gibt es Plattformen (z.B. <a href="http://www.thingiverse.com/">http://www.thingiverse.com/</a>) wo man fertige 3D Teile herunterladen kann, allerdings d&uuml;rfte ich solche Teile aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden nicht kommerziell anbieten. Bei Fishgimmicks ist es also so, dass ich eine Idee habe, ich mir im Kopf &uuml;berlege, wie ich dieses Teil konstruieren k&ouml;nnte (das mache ich meistens auf einer Joggingrunde) und ich mich dann an meinen iMac setze, OpenSCAD starte und mit der Konstruktion beginne. Der Vorgang dauert dann ein paar Stunden, bis ich dann das erste Mal das Teil ausdrucken kann. Dann folgenden mehrere Iterationen von testen, optimieren der Konstruktion und erneutem Ausdrucken, bis ich dann ein Teil in der Hand halte, welches ich mit gutem Gewissen meinen Kunden anbieten kann.<br /><br />Bis dann aus einem Plastikteil ein fertiges Produkt entsteht, ist allerdings noch einiges an Arbeit n&ouml;tig: Ich muss den Preis kalkulieren, Fotos machen, eine SEO-freundliche Beschreibung erstellen, eine Bedienungsanleitung verfassen und dann das Produkt in meinem Online-Shop Einpflegen. Damit dann potentielle Kunden auf das neue Produkt aufmerksam werden, erstelle ich dann meist noch einen Artikel in Facebook und lasse eine Google Marketing Kampagne laufen.<br /><br />Lass' uns heute mal gedanklich zusammen den "Doser Master", einen Schlauchhalter f&uuml;r Balling/Triton etc. gedanklich zusammen konstruieren.<br /><br /><br /><h2>Ich beginne die Konstruktion mit einer Grundplatte mit gerundeten Ecken (Diese Teil gibt es nicht im Standardumfang von OpenSCAD: Hierf&uuml;r habe ich eine Bibliothek angelegt von Teilen, welche ich h&auml;ufig ben&ouml;tige)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097503" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097503.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von der Grundplatte subtrahiere ich vertikale Zylinder (hier rot markiert); ich bohre diese quasi aus der Grundplatte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097504" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097504.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r die sp&auml;teren Schraubenl&ouml;cher bohre ich wieder L&ouml;cher, diesmal horizontale, mit dem Durchmesser eines Kernlochbohrers f&uuml;r das sp&auml;tere M5-Gewinde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097505" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097505.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In einer Programmschleife generiere ich liegende Zylinder, welche von der Grundplatte subtrahiert werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097506" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097506.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, die Grundplatte w&auml;re nun fertig, machen wir uns als n&auml;chstes an den Halter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097502" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097502.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine senkrechte Platte vorne&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097509" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097509.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine senkrechte Platte hinten, in diese sind die zwei L&ouml;cher f&uuml;r das sp&auml;tere M5-Gewinde bereits "gebohrt"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097510" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097510.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die beiden Platten verbinde ich mit einer "Br&uuml;cke". Diese besteht aus einem Zylinder, von dem ein innerer, kleinerer Zylinder subtrahiert wurde. Von Beiden subtrahiere ich dann in der unteren H&auml;lfte einen W&uuml;rfel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097511" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097511.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht der Quelltext f&uuml;r obiges Werkst&uuml;ck aus: Zylinder minus kleiner Zylinder minus Kubus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097512" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097512.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>fertig ist die Halterung, welche &uuml;ber den Glasrand gesteckt und mittels zweier Schrauben fixiert werden kann</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097508" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097508.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Grundplatte zusammen mit Halter gibt den fertigen Schlauchhalter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097513" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097513.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anzahl Kan&auml;le kann ich im Programm flexibel eingeben: Ein Schlauchhalter f&uuml;r 25 Anschl&uuml;sse gef&auml;llig?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA097515" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097515.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tataaaaa: So w&uuml;rde theoretisch ein Schlauchhalter mit 25 Anschl&uuml;ssen aussehen! (das Teil w&auml;re allerdings zu gross f&uuml;r meinen 3D-Drucker und wer braucht schon so ein Mega-Teil?)</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="PA097514" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pa097514.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Danke Philippe f&#xfc;r den Wink mit dem Zaunpfahl</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-10-04T20:49:26+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161004.html#unique-entry-id-110</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20161004.html#unique-entry-id-110</guid><content:encoded><![CDATA[Heute bekomme ich ein Mail von Philippe aus Steckborn mit dem unterstehenden Bild. Ja, ich gebe zu, ich vernachl&auml;ssige meine Leser auf's &Auml;rgste und da sitzt ihr nun Morgen f&uuml;r Morgen in euren tristen B&uuml;ros, nippt betr&uuml;bt an euren Kaffeetassen und schaut Tag f&uuml;r Tag auf den unver&auml;nderten letzten Beitrag von meinem Blog vom September - einer glatten aquaristischen Ewigkeit! Woran mag meine Schreibfaulheit nur liegen? Okay, klar, ich habe ein neues Hobby begonnen, aber so viel Zeit nimmt das Apnoetauchen nun auch nicht in Anspruch. Es ist auch nicht so, dass ich generell nichts mehr machen w&uuml;rde in der Meerwasseraquaristik, ganz im Gegenteil: Wenn ich an die letzten 10 Tage zur&uuml;ckdenke, dann hatte ich etwa 3 mal Kundenbesuch in Sachen Ocellaris und Schnecken, das Filmteam von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> war bei mir (das neuste Projekt ist noch geheim&hellip;), ich habe zweimal Pakete mit Schnecken zur Post gebracht (zwei weitere Express-Sendungen sind f&uuml;r morgen geplant), habe bestimmt 10-15 Posts auf Facebook zu irgendwelchen aquaristischen Themen gemacht (gerade eben z.B. meinen Senf zu einer Frage bzgl. der korrekten Montage von Tankdurchf&uuml;hrungen gegeben), ich bin aktuell grad dran eine Spezialanfertigung eines 8-Fach Dosierschlauchhalters f&uuml;r Fishgimmicks zu machen und die toten Korallenskelette habe ich neulich auch aus meinem Riffbecken entsorgt. Des weiteren mache ich nat&uuml;rlich die t&auml;gliche Pflege der Zuchtanlage, dazu noch gelegentliches Reinigen des einen oder anderen Beckens und ansonsten der &uuml;bliche Aufwand f&uuml;r F&uuml;tterung, Scheiben putzen und Bodengrund absaugen. Im Gesch&auml;ft habe ich einen neuen Chef bekommen, der nat&uuml;rlich mit seinen Ideen neuen Schwung in den Laden bringt und des weiteren r&uuml;ckt das Jahresende in greifbare Entfernung und ich versuche im Beruf noch ein paar Sachen im alten Jahr abschliessen zu k&ouml;nnen. Meine Leser merken schon: Ich habe einfach enorm viel um die Ohren und da scheint mir am Abend einfach die Energie zu fehlen um ein paar Fotos zu machen, mich an den PC zu setzen und mir was Originelles einfallen zu lassen um die Kaffeepause meiner Leser zu vers&uuml;ssen.<br /><br />Um aber keine Melancholie aufkommen zu lassen, hier die Meldung des (gestrigen) Tages -  wenn auch nicht in aquaristischer Hinsicht: Beim gestrigen Apnoe-Training in Steckborn habe ich eine Tiefe von 17.6 Metern erreicht. Na gut, f&uuml;r die meisten Leser mag dies zu Achselzucken f&uuml;hren: Pelizzari, Mayol und der andere, dieser Kubaner, schaffen doch 200 Meter und mehr&hellip;. Danke f&uuml;r die motivierenden Worte, aber schliesslich haben auch diese G&ouml;tter im Apnoe-Olymp einmal klein angefangen. Mit 17.6 Metern bin ich immerhin der kleinsten Gr&ouml;sse an Kinderschuhen entwachsen und r&uuml;cke langsam in einen Bereich vor, wo mir nicht mehr unbedingt v&ouml;llige Talentfreiheit attestiert wird. Um meine Leistung, auf welche ich durchaus - meine Leser merken es - stolz bin, zu verdeutlichen: Stellt euch gedanklich auf den Balkon eines 6 Stockwerke hohen Geb&auml;udes. Jetzt schaut ihr runter zur Strasse und diese Strecke bin ich mit nur einem Atemzug und nur mit dem Antrieb meiner Flossen nach unten getaucht, habe mich unten f&uuml;r den Bruchteil einer Sekunde umgesehen und bin dann die ganzen 6 Etagen wieder hochgeschwommen! Na, jetzt seid ihr aber tief beeindruckt, oder nicht? Am Ende des Tauchtrainings sind mein Tauchbuddy und ich dann wieder zur&uuml;ck in Ufern&auml;he und ich habe versucht eine Minute lang auf einer Tiefe von 5-6 Metern zu bleiben: Ganz gelungen ist es mir zwar nicht, aber 55 Sekunden sind doch schon ganz passabel.<br /><br />Was mich bei meinen kleinen Erf&ouml;lgchen im Apnoetauchen erstaunt, ist, dass ich etwas Neues begonnen habe am 14. August 2016 (das war das Datum des Kurses) und sieben Wochen sp&auml;ter habe ich mich in den meisten Aspekten um 100-200% verbessern k&ouml;nnen. Kann es sein, dass auch in anderen Bereichen unseres Lebens so viel unausgesch&ouml;pftes Potential in uns steckt, dass wir uns in allem, wenn wir es nur wirklich wollen, in so kurzer Zeit substantiell verbessern k&ouml;nnen?<br /><br /><h2>Philippe's Wink mit dem Zaunpfahl</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Zeitung" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/zeitung.jpg" width="640" height="480" /><br /><br /><h2>Mein bisheriger Tiefenrekord: 17.6 Meter in 36 Sekunden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Divelog" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/divelog.jpg" width="800" height="537" /><br /><br /><h2>Mein bisheriger Rekord im Zeittauchen: 55 Sekunden auf maximal 6 Metern Tiefe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Divelog2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/divelog2.jpg" width="800" height="542" />]]></content:encoded></item><item><title>Von Ausserirdischen entf&#xfc;hrt?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-09-25T15:21:18+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160925.html#unique-entry-id-109</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160925.html#unique-entry-id-109</guid><content:encoded><![CDATA[In der Berner Meerwasserszene scheint das Ger&uuml;cht herumzugehen dass ich von Ausseriridschen entf&uuml;hrt wurde und f&uuml;r wissenschaftliche Experimente missbraucht worden sei - oder so &auml;hnlich&hellip; Auf jedem Fall bekomme ich heute ein WhatsApp von Andi, der sich nach meinem Wohlergehen erkundigt und sich indirekt beklagt, dass ich schon lange nichts mehr im Blog geschrieben habe. Der Zufall will es, dass ich Andi's Nachricht erhalte, als ich grad mit einer Hand die Kamera halte und mit der anderen Hand mit einen Schraubenzieher eine Anemone am Fuss kitzle. Wenn das keine Gedanken&uuml;bertragung ist?<br /><br />Auf jedem Fall kann ich alle besorgten Leser beruhigen: Mir geht es hervorragend, alle meine Becken laufen und ich merke bei mir selber, aber auch bei den Verk&auml;ufen aus Zucht und den Fishgimmicks, dass die Aquaristiksaison wieder begonnen hat. Dieses Wochenende hatte ich drei Kunden f&uuml;r Schnecken, Kaudernis, Ocellaris und eine Anemone, das Gesch&auml;ft bl&uuml;ht und ich kann meine Zuchttiere absetzen. Es ist sch&ouml;n zu sehen, wie eine zunehmende Zahl von Aquarianern den Weg zum Z&uuml;chter auf sich nehmen und nicht Importtiere beim H&auml;ndler kaufen.<br /><br />Derzeit habe ich noch 2 Paar Acanthochromis, ein Paar Kauderni, 3-4 Paar Ocellaris und wieder gut 10 St&uuml;ck Schnecken abzugeben: Wer zuerst kommt, malt zuerst!<br /><br />P.S. in der Tat wurde ich von Ausserirdischen entf&uuml;hrt und mit ihrem Raumschiff verschleppt. Nach dem sie mit mir aber ihre Experimente durchgef&uuml;hrt haben, haben sie mich auf dem R&uuml;ckweg von der Vega freundlicherweise wieder in Felben-Wellhausen abgesetzt und ich habe keinen sichtlichen Schaden davongetragen und kann darum jetzt wieder munter drauflosbloggen&hellip;<br /><br /><h2>Meine Zuchtanlage habe ich um eine weitere Snail-Farm-in-a-Box erweitert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257453" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257453.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Heute habe ich wieder ein P&auml;&auml;rchen Ocellaris verkauft: Es hat aber noch welche da</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257450" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257450.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine zweite - verbesserte - Schneckenzuchtanlage: Ich mag den Namen "Snail-Farm-in-a-Box!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257432" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257432.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Schnecken habe ich in den Reaktor gesetzt und warte, dass sie sich einleben und vermehren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257433" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257433.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der bestehenden Anlage hat es &uuml;berall Schneckengelege</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257439" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257439.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In den Tont&ouml;pfchen kuscheln sich Schnecken in allen Gr&ouml;ssen aneinander</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257443" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257443.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei den Wurdemannis ist im Moment nicht viel los: Viele eiertragende Elterntiere aber noch keine Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257426" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257426.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich zweifle allerdings, ob es sich bei diesen Garnelen wirklich um Wurdemannis handelt: K&ouml;nnten auch K&uuml;kenthali sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257419" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257419.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>von den 1. August "Eidgenossen" Kardin&auml;len ist nur noch ein Paar &uuml;brig: Gestern habe ich wieder zwei aus der Gruppe verkauft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257410" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257410.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anemone muss aus dem Becken, damit ich dieses putzen kann</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257382" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257382.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>vorsichtig kitzle ich die Anemone am Fuss mit einem grossen (und damit stumpfen) Schraubenzieher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257384" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257384.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei der Aufzuchtbecken sind wieder blitzblank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9257392" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9257392.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Unausgewogene Kapazit&#xe4;ten in meiner Schneckenzucht</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-09-16T12:24:40+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160916.html#unique-entry-id-108</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160916.html#unique-entry-id-108</guid><content:encoded><![CDATA[Der Leiter Marketing meiner Schneckenzucht hat sich beim Leiter Vertrieb beschwert, dass er das Marktpotential des Absatzkanals &uuml;ber Postversand unzureichend aussch&ouml;pfe. Daraufhin hat der Leiter Vertrieb mit der Procurement-Abteilung zusammengesetzt und die Beschaffung von Versandbeh&auml;ltern und W&auml;rmebeuteln beauftragt. Der Leiter Procurement hat daraufhin eine Marktschau mit anschliessendem Ausschreibungsverfahren gemacht und sich f&uuml;r ein Produkt der Firma Faust Laborbedarf entschieden, welches sich durch besondere Wasserdichtigkeit und einen g&uuml;nstigen Einkaufspreis von Konkurrenzprodukten abhebt. Da eine Verpackungseinheit dieser Probebeh&auml;lter aus 154 St&uuml;ck besteht, hat nun der Leiter Einkauf dem Produktionsleiter mitgeteilt, dass er die Schneckenproduktion auf 1000 St&uuml;ck pro Monat hochfahren solle, worauf ihm dieser entgegnet haben soll: "Du hast sie ja wohl nicht mehr alle!?"<br /><br />Der beigezogene externe Berater ist zum Schluss gekommen, dass in der Schneckenzucht Horvath AG bei der Abstimmung ihre internen Kapazit&auml;ten noch unausgesch&ouml;pftes Verbesserungspotential vorhanden ist.<br /><br />Ich habe jetzt 10er Einheiten dieser Versandbeh&auml;lter in den <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/zubehoer-fuer-zuechter/42-snail-delivery-box.html" rel="external">Fishgimmicks-Webshop</a> gestellt, so dass andere Schneckenz&uuml;chter nicht auch gleich so einen unvern&uuml;nftigen Grosseinkauf t&auml;tigen m&uuml;ssen. <br /><br /><br /><h2>Mit diesen W&auml;rmebeuteln kann ich Aeolidiella Stephanieae Schnecken auch per Expresspost verschicken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9167356" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9167356.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schneckchen kommen dann jeweils in so einen wasserdichten Probenbeh&auml;lter rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9167362" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9167362.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe gen&uuml;gend Probenbeh&auml;lter um bis ans Ende meiner Tage Schnecken zu versenden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9167357" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9167357.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vielleicht k&ouml;nnte ich aus diesen Deckeln auch ein Mobil&eacute; basteln?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9167361" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9167361.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Unterteile der Beh&auml;lter w&uuml;rden sich auch als aparte Einwegsalatsch&uuml;sselchen eignen oder aber als Beh&auml;ltnis f&uuml;r Karamellch&ouml;pfli f&uuml;r eine ganze Rekrutenschule</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9167360" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9167360.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Habt ihr eure Brote eingepackt?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-09-09T09:58:33+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160909.html#unique-entry-id-107</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160909.html#unique-entry-id-107</guid><content:encoded><![CDATA[Heute kann ich &uuml;ber Mittag zwei Kunden Aeolidiella Stephanieae aus meiner Zucht ausliefern. Ich reinige bei dieser Gelegenheit das Aufzuchtbecken, allerdings nicht bevor ich jedes St&uuml;ck PVC-Rohr und jedes Steinchen minuti&ouml;s nach Schnecken abgesucht habe. Versandbeh&auml;lter habe ich bestellt und diese sind unterwegs zu mir. Heat Packs habe ich auch besorgt, damit ich k&uuml;nftig Schnecken auch mit Overnight-Express verschicken kann. Dies scheint mir in der k&uuml;hlen Jahreszeit einfacher zu sein, als im Hochsommer, denn heizen ist weniger komplex als k&uuml;hlen (das konnte schliesslich auch schon <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lucy" rel="external">Lucy</a> - nicht die mit den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xxaOItEmu3U" rel="external">Diamanten im Himmel</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cro-Magnon-Mensch" rel="external">Cro Magnon</a> - nicht der mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=huBNgxolXFo" rel="external">Panda Maske</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi" rel="external">&Ouml;zi</a> , nicht der mit dem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=kw8V_-WRdHk" rel="external">blonden Bart</a>.)<br /><br />Nach dem ich die Schnecken sorgf&auml;ltig mit der Pasteur-Pipette angepustet und angesaugt habe, gebe ich diese ins Transportgef&auml;ss. Als guter Schneckenpapa lasse ich meine Kleinen nat&uuml;rlich nicht wegziehen, ohne ihnen ein paar Brote geschmiert zu haben: Sprich, ich suche ein paar extra-leckere Glasrosen, sp&uuml;le diese in Meerwasser und gebe ein paar davon ins Transportgef&auml;ss.<br /><br />Mit den 3 Bestellungen (zwei liefere ich morgen aus und eine wird am Wochenende abgeholt) bin ich derzeit ausgeschossen: Die kleinen Schnecken m&uuml;ssen erst wieder t&uuml;chtig Glasrosen mampfen bevor sie gross genug sind um in die weite Welt zu ziehen. Obschon es komfortabel erscheinen mag in einem Business zu sein, wo die Nachfrage gr&ouml;sser ist als das Angebot, w&uuml;rde ich gerne mehr Schnecken produzieren um keine Kunden vertr&ouml;sten zu m&uuml;ssen: Ich muss meine z&uuml;chterischen Anstrengungen also intensivieren.<br /><br /><h2>7 Thurgauer Nacktschnecken bereit f&uuml;r die Auslieferung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9097291" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9097291.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die beiden zanken sich um die Glasrose, welche ich ihnen als Wegzehrung eingepackt habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9097296" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9097296.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Glasrosen sind gut gen&auml;hrt, haben dunkle Zotten und k&ouml;nnen sich somit in Ruhe im neuen Becken eingew&ouml;hnen bevor der Hunger sie zur Jagd treibt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9097294" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9097294.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hiermit kann ich k&uuml;nftig auch Schnecken per Post versenden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9097306" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9097306.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Der Sommer ist vorbei: In die Startl&#xf6;cher&#x21;</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-09-07T22:47:21+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160907.html#unique-entry-id-106</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160907.html#unique-entry-id-106</guid><content:encoded><![CDATA[Heute fr&uuml;h hatte ich das erste Mal das Gef&uuml;hl, dass der Herbst angebrochen ist: Ich schaue nach dem Aufwachsen um 6:30 aus dem Fenster und sehe dicken Nebel &uuml;ber dem Thurtal h&auml;ngen! Ich liebe die Schweiz und bin &uuml;berzeugt, dass es in keinem anderen Land dieser Welt so sch&ouml;n ist zu leben, wie hier. Aber wenn ich einen Wunsch zur Verbesserung anbringen k&ouml;nnte: Liesse es sich einrichten, dass der Sommer 1 Monat fr&uuml;her anfangen w&uuml;rde und 1 Monat l&auml;nger dauern w&uuml;rde??? April und Mai sollte fr&uuml;hlingshaft sein wo Hartgesottene bereits draussen sitzen w&uuml;rden in den Caf&eacute;s und Restaurants allenfalls mit einer dieser grauen Wolldecken auf den Knien, der Juni, Juli, August und September richtig heiss mit Temperaturen zwischen 25 und 35 Grad sodass man viel Zeit draussen verbringen k&ouml;nnte m&ouml;glichst an, in und unterhalb (der Oberfl&auml;che von) von Gew&auml;ssern, gefolgt von einem herbstlichen Oktober, der zum Spazieren und joggen einl&auml;dt und einem noch angenehmen November mit Raureif auf den Wiesen. Dezember bis M&auml;rz d&uuml;rfte es dann von mir aus schneien, hageln, vereisen, rutschen, toben und erdbeben und wenn ich jeden Morgen Schnee schippen m&uuml;sste, w&uuml;rde ich mich nicht beklagen.<br /><br />Einen guten Punkt hat der Herbstanfang allerdings: Langsam erwacht nach der "Sommerstarre" das aquaristische Interesse wieder, ich sp&uuml;re den Puls des Salzwassers in meinen Adern schlagen und so putze ich die zwei Kreiseltanks und einen Rechtecktank. Bei Pascal in Konstanz kaufe ich 5 Lysmata Wurdemanni, deren Zucht ich den ganzen Sommer lang vernachl&auml;ssigt habe. Die Aufzucht der Wurdemannis gibt eine angenehme "Grundlast" an z&uuml;chterischen Aufgaben, einfach gen&uuml;gend Arbeit, damit es sich lohnt allmorgendlich in den Keller zu steigen, die verschiedenen Futterkulturen zu bewirtschaften und damit es etwas zu beobachten gibt mit Auge, Lupe und Mikroskop. Also ich freue mich auf den Herbst!<br /><br /><h2>Ich putze zwei Kreiseltanks und ein rechteckiges Aufzuchtbecken zur Feier des Herbstanfangs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>5 Lysmata Wurdemannis d&uuml;rfen bei mir einziehen (so ganz sicher bin ich mir nicht, ob dies wirklich Wurdemannis sind, die Unterschiede sind doch recht subtil)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077248" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077248.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nat&uuml;rlich werden erst ein paar Fahndungsfotos geschossen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077225" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077225.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>3 von 5 Tieren tragen Eier und kommen in den Kreiseltank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077217" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077217.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vor ein paar Stunden waren die Tiere aschfahl, haben jetzt aber ihre sch&ouml;ne, kr&auml;ftige rote Farbe wiedererlangt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077209" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077209.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sexy, meine Sexy Shrimps; gewachsen sind sie auch und d&uuml;rfen aus dem etwas veralgten Rechteckbecken in den sauberen Kreisel umziehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077253" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077253.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wie es scheint, sind aber alle meine 5 Thors Weibchen; da ist bei der Geschlechtsidentifikation beim Kauf wohl was schief gelaufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077249" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077249.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine 6 Banggai Kardinalbarsche sind jetzt 5 Wochen alt und wenn jemand juvenile Tiere aufziehen will, w&auml;ren sie zu verkaufen: eMail gen&uuml;gt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077236" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077236.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schneckenzucht mit den Aeolidiella Stepahnieae l&auml;uft gut, allerdings ist die Nachfrage derzeit gr&ouml;sser als mein Nachschub an verkaufsbereiten Schnecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077270" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077270.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Zwei Turteltauben habe ich in Flagranti erwischt: Man beachte die gesunde, br&auml;unliche Farbe der Zotten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9077272" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9077272.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Neue Dosieranlage f&#xfc;r die Triton Base Elementz</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-09-04T12:47:21+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160904.html#unique-entry-id-105</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160904.html#unique-entry-id-105</guid><content:encoded><![CDATA[Seit vielen Jahren schon benutze ich deine <a href="http://www.grotech.de/" rel="external">Grotech</a> TEC3 NG Dosierpumpe mit 3 Kan&auml;len. Diese hat bestimmt schon 8 und mehr Jahre auf dem Buckel und wenn ich mich richtig erinnere, habe ich diese seinerzeit gebraucht auf eBay gekauft. Wie ich dann auf Triton umgestiegen bin, brauchte ich einen 4. Kanal um Aquarienwasser in den Ausguss zu bef&ouml;rdern um das Ansteigen der Salinit&auml;t wegen Zugabe der Base Elementz auszugleichen. Also habe ich mir das Erweiterungsmodul mit 2 zus&auml;tzlichen Kan&auml;len gekauft. Grunds&auml;tzlich lief die Pumpe immer wie gew&uuml;nscht, bis sie nun leider zum zweiten Mal mit Triton Elements geflutet wurde aufgrund abgesprungener Schl&auml;uche. Das erste Mal hat es die Pumpe noch &uuml;berlebt, beim zweiten Mal habe ich sie versehentlich w&auml;hrend ein paar Tagen in einem See aus Base Elementz 2 eingeweicht und das hat sie nicht verkraftet. Kanal Nummer 2 ist ausgefallen und bei Kanal 3 hat es schon Rostflecken. Den Bruchteil einer Sekunde habe ich dar&uuml;ber nachgedacht, einen Ersatzmotor bei Grotech zu bestellen, aber angesichts dessen, dass heute eine 6-Kanal Dosierpumpe f&uuml;r 129 EUR / 140 CHF zu haben ist, den Gedanken rasch verworfen. Tja, tut mir leid: Ich bin zwar schon f&uuml;r reparieren, flicken und basteln, aber wenn ich f&uuml;r den gleichen Preis eine neue Pumpe kaufen kann, dann schmilzt mein &ouml;kologisches Gewissen wie Vanilleeis im Backofen!<br /><br />Das Erweiterungsmodul EP II zu meiner Grotech ist unversehrt und wenn es jemand brauchen kann, habe ich es hier auf eBay eingestellt: <a href="http://www.ebay.de/itm/-/302061606550?">http://www.ebay.de/itm/-/302061606550?</a><br /><br />Die M&ouml;glichkeit die einzelnen Pumpen kalibrieren zu k&ouml;nnen, finde ich sehr praktisch. Aufgrund Fertigungstoleranzen aber noch viel mehr der Schlauchl&auml;ngen und -Innendurchmesser der eigenen Installation, k&ouml;nnen die dosierten Mengen ziemlich variieren. Da sich die Grotech nicht kalibrieren liess, habe ich jeweils Dosiermengen ver&auml;ndert, wenn ich feststellte, dass zum Beispiel der erste Kanister schon leer ist, w&auml;hrend der 2. noch etwas Fl&uuml;ssigkeit drin hat und der 3. noch zu einem Drittel voll ist. Das ist nat&uuml;rlich reichlich unelegant und dies hat ATI besser gel&ouml;st: Man l&auml;sst die Anlage eine Referenzmenge von 100ml dosieren und daraufhin speichert die Anlage sich die Anzahl Impulse (resp. eher die Zeit, denn es handelt sich ja nicht um Schrittmotoren) welche ben&ouml;tigt sind um diese Menge zu f&ouml;rdern. Der Anfangswert sind 200 Impulse und nach der Kalibrierung aller Kan&auml;le variieren die Einstellungen im Bereich von plus/minus 20%.<br /><br /><br /><h2>Meine gute, alte Grotech Dosieranlage wurde vom Zahn der Zeit arg in Mitleidenschaft gezogen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047192" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047192.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beim &Ouml;ffnen hatte ich erst Hoffnung, dass nur der vordere Teil mit den Pumpen korrodiert sei</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047196" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047196.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Irrtum, sprach der Igel" und die Grotech landet im Abfall</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047197" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047197.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine <a href="http://atiaquaristik.com/en/?one_page_portfolio=dosierpumpe-dp-6" rel="external">ATI DP6 Dosierpumpe</a> bekommt man f&uuml;r schlappe 129 EUR, w&auml;hrend f&uuml;r die <a href="http://www.grotech-aquarientechnik.de/product_info.php/info/p477_TEC-4-NG--4-Kanal--kalibrierbar.html" rel="external">Grotech TEC 4 NG</a> 429 EUR zu l&ouml;hnen sind, wohlgemerkt hat dieser aber nur 4 Kan&auml;le</h2><img class="imageStyle" alt="P9047173" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047173.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei der ATI liegt noch eine Ersatzkassette bei, das finde ich sehr lobenswert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047175" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047175.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Noch auf dem Schreibtisch spiele ich etwas im Men&uuml; rum und setze Datum und Uhrzeit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047174" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047174.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kassetten lassen sich einfach herausnehmen und kopf&uuml;ber montieren, so gehen die Schl&auml;uche oben weg und nicht nach unten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047176" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047176.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Obschon ich die Schl&auml;uche sichere, es bleibt eine fummelige Angelegenheit und die Folgen eines abgefallenen Schlauches, sind ja jetzt bekannt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047177" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047177.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diesen 5 Fach Schlauchhalter habe ich selber gemacht, falls Interesse besteht, stelle ich ihn in den Fishgimmicks-Webshop</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047188" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047188.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpe l&auml;sst sich kalibrieren: Pfeil-Hoch f&uuml;r Start und wenn 100ml dosiert sind, wieder Pfeil-Hoch dr&uuml;cken, das ist alles</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047182" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047182.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf Kanal 2 hat die Pumpe nur 191 Einheiten (Sekunden? Schritte? Impulse?) gebraucht um die 100ml zu dosieren, default sind 200 Schritte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047184" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047184.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles ist einigermassen sauber verschluckt. Kanal 5, der Aquarienwasser in den Ausguss bef&ouml;rdert versehe ich mit einem R&uuml;ckflussventil</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9047191" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p9047191.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Ich verleihe mir den Deppen-Preis</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-31T23:01:54+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160831.html#unique-entry-id-104</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160831.html#unique-entry-id-104</guid><content:encoded><![CDATA[Heute habe ich die besondere Ehre mir feierlich den Deppenpreis zu erreichen. Florian, aufmerksamer Leser meines Blogs, hat mich auf einen Fehler im gestrigen Blog-Eintrag &uuml;ber den Red Sea KH Test aufmerksam gemacht.<br /><br />Beachten wir untenstehendes Bild: Hier sehen wir, dass ich v&ouml;llig korrekt die Spritze mit der Indikatorfl&uuml;ssigkeit aufgesogen habe, bis dass der Stempel der Spritze bei der 1ml Markierung steht. Die 1ml Markierung ist zwar nicht zu sehen, aber dennoch ist klar zu erkennen, dass ich nicht den Anf&auml;ngerfehler gemacht habe die Luftblase, die zwangsl&auml;ufig entsteht, weil wegen der aufgesteckten Spitzenspitze erst Luft eingesaugt wird, aus der Spritze zu pressen (so wie in den Krankenhaus-Filmen, wo Spritzen stets umgedreht werden und das rettende Gegengift erst im hohen Bogen quer durch den Raum gespritzt wird, bevor der Held dann endlich die Spritze verpasst bekommt um im letzten Moment seinen tragischen Tod durch Vergiftung zu verhindern)<br /><br /><h2>Bei diesem Bild stimmt noch alles&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307162" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307162.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem die Farbe umgeschlagen ist, lese ich Oberdepp nun von der Spritze den Wert ab und schreibe dazu im gestrigen Blog-Eintrag: 0.24ml!!! Was f&uuml;r ein Unsinn! Nat&uuml;rlich h&auml;tte er jetzt nicht den Pegel der Fl&uuml;ssigkeit, sondern wiederum den Stand des Stempels ablesen m&uuml;ssen und dieser liegt unverkennbar bei 0.42ml und eben nicht bei 0.24ml!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307167" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307167.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit diesen 0.42ml h&auml;tte ich nun die Subtraktion von 1ml vornehmen m&uuml;ssen, w&auml;re bei 0.58ml zugegebener Indikatorfl&uuml;ssigkeit gelandet und h&auml;tte dann aus der Tabelle die KH von 8.1 ablesen k&ouml;nnen.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_0059" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_0059.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br />Ich danke Florian f&uuml;r seine Aufmerksamkeit und dass er sich die M&uuml;he gemacht hat mir zu schreiben und dann trotz wiederholter Nachfrage und meinerseitigem nicht-Kapierens nicht die Geduld verloren zu haben, sondern beharrlich mich zu &uuml;berzeugen versucht hat, bis dann endlich bei mir der Groschen fiel. Ein Kr&auml;nzchen f&uuml;r Florian und ich streue Asche &uuml;ber mein Haupt.<br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>KH Test von Red Sea</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-30T12:39:47+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160830.html#unique-entry-id-103</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160830.html#unique-entry-id-103</guid><content:encoded><![CDATA[Heute berichte ich vom RedSea KH/Alkalinity Pro Test Kit, welches ich gestern gekauft habe. Mein Salifert Testkit, hat &uuml;ber die Jahre ausgedient, die Titrierfl&uuml;ssigkeit ist zur Neige gegangen und das Ablaufdatum ist zu Zeiten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XVI." rel="external">Ludwig des 16.</a> abgelaufen. Der RedSea Test ist ansprechend verpackt. Die farbige Kartonschachtel kann man wegschmeissen (ich meine nat&uuml;rlich der Reststoffverwertung zuf&uuml;hren) und den Test fortan in der schnucken, schwarzen Plastikbox aufbewahren. Als erstes f&auml;llt eine Titrierapparatur auf mit eingelegter 1ml Spritze: Sowas hat ja nicht jeder! Die 10ml Spritze und der Probebeh&auml;lter sind Standard, wie bei anderen Herstellern auch. Die Gebrauchsanleitung ist mehrsprachig und so gehe ich gleich in den Abschnitt "Deutsch" &uuml;ber. "2ml der zu messenden Fl&uuml;ssigkeit&hellip;. bla-bla-bla". Ich also r&uuml;ber zum Technikbecken und messe mit der 10ml Spritze 2ml Aquarienwasser ab. Aber Hoppla, das ist doch jetzt irgendwie komisch&hellip; Bei genauerem Lesen der Anleitung merke ich, dass es sich um eine Universalanleitung f&uuml;r verschiedene RedSea-Testkits handelt. Beim Abschnitt zum KH-Test ist dann auch pl&ouml;tzlich von 10ml die Rede. Na, ja, sowas mag die Produktion, Lagerhaltung und Konfektionieren von RedSea erleichtern, aber damit werden die den diesj&auml;hrigen Oscar f&uuml;r besondere Anwenderfreundlichkeit und &Ouml;kologie wohl haarscharf verpassen. Aber egal, wir wollen ja nicht so sein und das Titrierteil sieht ja wirklich cool aus und ich will endlich damit lostitrieren wie ein Oberchemiker!<br /><br />Als n&auml;chsten Schritt schraube ich das Probierglas unten an den Titrierer und wundere mich, dass jetzt nicht ein paar Tropfen einer Indikatorl&ouml;sung zugegeben werden m&uuml;ssen. So war es zumindest bei meinem Salifert KH Test und so kenne ich das auch z.B. von PH-Tests. Hier l&auml;uft es aber anders. Ich entnehme die Spritze dem Titrierstab und m&ouml;chte die Fl&uuml;ssigkeit aufziehen, aber welche nun? Die Beschreibung der Fl&uuml;ssigkeit stimmt nicht mit der Aufschrift der beiden Flaschen &uuml;berein. Also sowas! Ich halte den Inhalt der roten Flasche f&uuml;r passender und ziehe davon 1ml in die Spritze auf und setze diese wieder auf den Titrier-o-Maten. Jetzt tr&ouml;pfchenweise von der Fl&uuml;ssigkeit in die Wasserprobe geben und diese f&auml;rbt sich hellblau. Beim weitertr&ouml;pfeln wird mein Wasser zunehmend blauer und nun muss ich aufpassen, den Punkt nicht zu verpassen, wo die Farbe der Fl&uuml;ssigkeit umschl&auml;gt. Ich habe M&uuml;he mit dem Titrierapparat nur einzelne Tropfen reinzugeben, aber dies ist wohl Gew&ouml;hnungssache. Endlich schl&auml;gt die Farbe der Fl&uuml;ssigkeit um: Allerdings nicht, wie auf der Karte vermerkt nach Rot, sondern in so eine undefinierbare Farbe zwischen Braun, Malve und Aubergine (habt ihr gewusst, dass eine durchschnittliche Frau bis zu 16 Millionen Farbnuancen unterscheiden kann und diese auch problemlos benennen und memorieren kann? Wir M&auml;nner haben nur eine Farbtiefe von 4 bit und k&ouml;nnen damit 16 Farben unterscheiden: Rot, Blau, Gr&uuml;n, Gelb, Orange, Schwarz, Weiss und Braun. Oh, das waren ja nur 8 Farben, das heisst bei mir pers&ouml;nlich sind es sogar nur 3 bit. Habt ihr euch auch schon gewundert, wenn beim Schlendern durch IKEA eure Begleiterin pl&ouml;tzlich verk&uuml;ndet: "Schau, Schatz, dieser Teppich w&uuml;rde genau zur Farbe unserer Stehlampe im Vestib&uuml;l passen?" Mann: "&auml;h, ja, passt wohl, vielleicht etwas zu dunkel, ne, ne, passt!" und denkt "Was denn f&uuml;r eine Stehlampe??? Was zum Teufel ist ein Vestib&uuml;l???")<br /><br />Nun lese ich, wie ich es von Salifert gewohnt bin, von der Spritze den Wert ab: 0.24ml und gehe damit in die Tabelle. ?&pound;$?@#? Die Tabelle endet bei 0.38ml, wieso liege ich so daneben? Bei nochmaligem Lesen, schnalle ich es endlich: Der Wert in der Tabelle entspricht der zugegebenen Menge der roten Fl&uuml;ssigkeit, nicht der verbleibenden Menge Fl&uuml;ssigkeit in der Spritze! Auch hier meine Kritik: Da hat der Hersteller aus einer Produzentenoptik etwas designed, nat&uuml;rlich ist relevant, wie viel der S&auml;ure/Indikatorl&ouml;sung zugegeben wurde und nicht wieviel noch in der Spritze &uuml;brig ist. Aus der Konsumentenoptik ist es allerdings genau umgekehrt: Ich will einfach einen Wert ablesen k&ouml;nnen und damit in der Tabelle was nachschlagen aber doch nicht erst noch h&ouml;here Mathematik bem&uuml;hen um meine 0.24ml von 1ml abzuziehen und dann mit dem Ergebnis in die Tabelle zu gehen!? Am anwenderfreundlichsten w&auml;re es ja sowieso, wenn ich den KH-Wert direkt an der Spritze ablesen k&ouml;nnte und somit keine Tabelle mehr n&ouml;tig w&auml;re: Ist es denn so vermessen zu verlangen, speziell bedruckte Spritzen beizulegen?<br /><br />Positiv zu vermerken ist, dass das Testkit nicht nur den eigentlichen Test beinhaltet, sondern eine Flasche einer L&ouml;sung um den KH zu erh&ouml;hen liegt gleich bei. Ist das Kundenfreundlichkeit oder simples Marketing um den Kunden, ist die Flasche erst mal leer, wieder RedSea kaufen zu lassen. Ich gebe hier dem Hersteller "the benefit of doubt", also bekommen sie hier wenigstens einen Punkt f&uuml;r Kundenfreundlichkeit.<br /><br /><br /><h2>Das KH/Alkalinity Pro Test Kit von Red Sea</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307152" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307152.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nimmt man die &auml;ussere Verpackung weg, kommt eine schwarze Plastikbox zum Vorschein: Chic!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307151" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307151.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Unboxing kann beginnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307153" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307153.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Fl&auml;schchen ist nichts besonderes</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307157" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307157.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die 10ml Spritze auch nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307156" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307156.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anleitung ist ziemlich umfangreich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307154" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307154.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der Anleitung, sind auch die anderen Testkits von Red Sea beschrieben, prompt beginne ich beim Falschen zu lesen. Das ist Produzentenfreundlich aber nicht unbedingt im Sinne des Kunden. In der Anleitung ist dann von "Alkalinity Pro Titrant" die Rede, die entsprechende Flasche ist aber mit&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307160" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307160.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; "KH Alkalinity Pro" angeschrieben. Die andere Flasche ist es nicht, also muss diese hier schon die richtige sein.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307161" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307161.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Titrierspritze ist gut gemacht: Unten kann man das Glas anschrauben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307162" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307162.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Test besteht nur aus der einen L&ouml;sung: Erst wird die Probe blau gef&auml;rbt und  sp&auml;ter schl&auml;gt die Farbe dann um</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307164" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307164.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gem&auml;ss Anleitung sollte die Farbe nach dem Umschlag Rot sein, bei mir ist es eher eine Art "<a href="http://www.mundmische.de/bedeutung/10615-Hornhaut_Umbra" rel="external">Hornhautumbra</a>" oder "<a href="http://songtextubersetzung.com/otto-waalkes/mobelmesse-55512.html" rel="external">Leberwurstgrau</a>"&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307166" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307166.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der verbleibende Pegel liegt bei 0.24ml, die Tabelle verlangt aber etwas h&ouml;here Mathematik, denn man muss die zugegebene Menge ablesen, nicht die verbleibende: Wie doof ist das denn?(Anmerkung vom 31.8.2016: Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen, siehe dieser Beitrag: <a href="http://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160831.html">http://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160831.html</a>)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307167" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307167.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach der Subtraktion von 1ml - 0.24ml komme ich dann nach Adam Riese auf 0.76ml was einer H&auml;rte von 10.6 entspricht oder sind es jetzt 3.8???</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307170" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307170.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beim RedSea Testkit, handelt es sich nicht nur um einen KH-Test, sondern die Fl&uuml;ssigkeit um den KH zu erh&ouml;hen ist auch gleich dabei</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8307171" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8307171.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>K-Phyto&#x2c; K-Zoo und K-Fuzz</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-29T21:45:57+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160829.html#unique-entry-id-102</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160829.html#unique-entry-id-102</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend kommt Stefan Heim von <a href="http://shop.korallen-haus.ch/de/" rel="external">korallen-haus.ch</a> zu mir auf Besuch. Meine Stammleser m&ouml;gen sich vielleicht noch erinnern, dass ich, kurz nachdem ich die Bypass-Becken eingerichtet habe, zwei Picasso-Nemos in Gossau gekauft habe: Die Nemos sind von Stefan und immer noch wohlauf. Leider haben die beiden auff&auml;llig gef&auml;rbten Fische eine Beziehungskrise und gehen seit einem kurzen Ausflug ins Riffbecken getrennte Wege in getrennten Becken. Einer der beiden f&uuml;hrt seither eine wilde Ehe mit einem Amphiprion Ocellaris, die aber bislang kinderlos geblieben ist. Das mag daran liegen, dass der Picasso Perculanisch redet und die Liebesbeteuerungen in Ocellari nicht versteht? Vielleicht sind die beiden ja aber auch einfach zu jung oder katholisch-konservativ und halten nichts von vorehelichem Sex.<br /><br />Stefan bringt mir meine Bestellung mit, unter anderem MicrobeLift TheraP und SpecialBlend, einen hochwertigen <a href="http://www.redseafish.com/reef-care-program/reef_foundation_program/kh-alkalinity-pro-test-kit/" rel="external">KH-Test von RedSea</a> und eine von mir bestellte Flasche K-Zoo von <a href="http://koralsea.com/" rel="external">KoralSea</a>. Des weiteren bringt mir Stefan drei Shots mit: Es handelt sich aber hierbei weder um B52's, noch um Feigling's oder R&ouml;teli (wer nicht weiss, was das ist, soll <a href="http://kindschi.ch/produkt/buendner-roeteli-likoer/" rel="external">hier</a> nachsehen. Wer auf S&uuml;sses und Klebriges aus den B&uuml;ndner Bergen steht, wird das Getr&auml;nk lieben. Wer allerdings wie ein entfernter Bekannter von mir, der zuf&auml;lligerweise so heisst wie ich und auch so aussieht wie ich, sich damit in einer Bergh&uuml;tte unbedarft an einem Wetttrinken beteiligt, wird am n&auml;chsten Morgen um die Erfahrung reicher sein, zu wissen, wie sich ein atomarer Urkater anf&uuml;hlt), sondern um K-Phyto, K-Zoo und K-Fuzz und diese wollen wir heute Abend gemeinsam testen.<br /><br />Als erstes geben wir eine Probe vom K-Phyto unter das Mikroskop: Es handelt sich um verschiedene Sorten von Phytoplankton und die Zellen sind alle intakt, sprich sch&ouml;n rund. Dazwischen entdecken wir auch Ciliaten, welche sich mit raschen Bewegungen ihrer Geisseln (den Cilien) fortbewegen. Es ist erstaunlich, dass lange Zeit kein industrielles, lebendes Phytoplankton auf dem  Markt verf&uuml;gbar war und auf's Mal sind solche Produkte von verschiedenen Herstellern erh&auml;ltlich. Ohne jetzt das K-Phyto im Detail getestet zu haben, gehe ich davon aus, dass es sich gut eignet um direkt ins Becken gegeben zu werden zur F&uuml;tterung von Korallen und Filtrieren. Des weiteren kann man damit sein Zooplankton f&uuml;ttern oder das Produkt verwenden um damit eine eigene Kultur hochzuziehen. Auf der <a href="http://koralsea.com/" rel="external">KoralSea-Website</a> steht folgendes zum K-Phyto:<br /><em><br />K-Phyto 250ml is a high quality live phytoplankton mix that will improve your marine aquariums health.</em><br /><em>	&bull;	A highly concentrated live mix of 4 species of marine phytoplankton.<br />	&bull;	Produced using a unique process that creates a low nutrient, clean intact algae cell feed.<br />	&bull;	Size range from 5-20micron<br />	&bull;	Ideal for all filter feeders.<br />	&bull;	Boosts the microfauna & health of your marine aquarium.</em><span style="font:17px .AppleSystemUIFont; color:#262626;"><br /></span><br />Als n&auml;chstes nehmen wir uns das K-Zoo vor. Schon von blossem Auge sind Copepoden in der L&ouml;sung zu erkennen, die Kulturdichte ist allerdings nicht sehr hoch. Wir entnehmen zwei Proben und bei beiden Tieren handelt es sich um eiertragende Weibchen: Das K-Zoo l&auml;sst sich also bestimmt sehr gut verwenden um eine Copepodenkultur hochzuziehen oder aber auch f&uuml;r das Animpfen eines neuen Beckens oder eines Algenrefugiums. Direkt f&uuml;r die Zucht von z.b. Pterapogon Kauderni k&ouml;nnte man es nat&uuml;rlich auch benutzen, allerdings w&auml;re dann eine 250ml Flasche zu wenig ergiebig (diese w&uuml;rde ca. f&uuml;r einen Tag f&uuml;r einen Bestand von ca. 10 Banggais ausreichen). Auf der KoralSea-Internetpr&auml;senz ist zu lesen:<br /><br /><em>K-Zoo 250ml is a high quality live food for your marine fish and corals. A live mix of marine benthic and pelagic copepods with rotifers.<br />	&bull;	Size range from 10 &ndash; 1500 microns.<br />	&bull;	Ideal for finicky feeders such as mandarins fish and pipefish.<br />	&bull;	Improves colour and vitality of your marine fish and corals.<br />	&bull;	Boosts the micro fauna & health of your marine aquarium.</em><span style="font:17px .AppleSystemUIFont; color:#262626;"><br /></span><br />Es w&auml;re mir nicht aufgefallen, dass da zwei verschiedenen Copepodenarten in der Flasche w&auml;ren (benthic = sessil, pelagic = in der Str&ouml;mung lebend) und Rotifers (Brachionus) habe ich auch keinen gesehen (wir haben die L&ouml;sung aber auch nicht abgeseilt und gezielt danach gesucht). Allerdings k&ouml;nnte es sein, dass es sich bei der Flasche um eine Vorproduktion handelt und das endg&uuml;ltige Produkt dann dichter ist und anders zusammengesetzt ist.<br /><br />Zu guter Letzt nehmen wir uns das K-Fuzz vor. In der Flasche schwimmen weinrote Algenb&uuml;schel etwa in Form einer Pflanzenbl&uuml;te und der Gr&ouml;sse eines Kirschkerns. Solche Algen habe ich bislang noch nie gesehen und weiss darum nicht, um welche Art es sich handelt. Unter dem Mikroskop ist sie einer Fadenalge nicht un&auml;hnlich. Wir geben vom K-Fuzz ins Becken mit den Teenager-Nemos, aber die interessieren sich nicht sonderlich f&uuml;r das unbekannte rote Zeugs, ebensowenig die Kaudernis. Die Acanthochromis beissen probehalber rein aber spucken die unbekannte Alge dann wieder aus. Also gehen wir hoch ins Wohnzimmer und geben eine Portion ins Riffbecken: Da pr&auml;sentiert sich das Bild nun anders und die Fische, allen voran die Doktoren, pr&uuml;geln sich um das Zeug. Unter dem Mikroskop zeigt sich, dass im K-Fuzz auch Zooplankton drin ist, also gewissermassen Gem&uuml;se mit Proteineinlage.<br /><br />KoralSea schreibt &uuml;ber K-Fuzz auf ihrer Webpage:<br /><br /><em>K-Fuzz 250ml is a live marine algae food that your marine fish will love.<br />	&bull;	K-Fuzz is a temperate marine algae from the family acrochaetium.<br />	&bull;	High in natural vitamins.<br />	&bull;	Improves the colour and vitality of your fish.<br />	&bull;	Ideal for finicky feeders including Tangs & other herbivores.<br />	&bull;	Will not grow in a tropical marine aquarium.</em><span style="font:17px .AppleSystemUIFont; color:#262626;"><br /></span><br />Die Suche nach "acrochaetium" f&uuml;hrt mich dann zu einer Seite, wo man alle Arten von Plankton f&uuml;r Schulungszwecke kaufen kann und das Bild &auml;hnelt demjenigen von K-Fuzz sehr: <a href="http://www.carolina.com/algae/acrochaetium-living/153465.pr">http://www.carolina.com/algae/acrochaetium-living/153465.pr</a> Ich m&uuml;sste jetzt erst recherchieren, worin der besondere N&auml;hrwert dieser Kaltwasserrotalge liegt. Gem&auml;ss Stefan haben sich alle seine Fische rasch an den wohl ungewohnten Geschmack der Alge gew&ouml;hnt und sch&auml;tzen die Abwechslung sehr. Somit kann ich das K-Fuzz f&uuml;r Aquarianer empfehlen, die mal etwas Abwechslung in ihren Speiseplan bringen m&ouml;chten.<br /><br />Den Jungs von KoralSea, ans&auml;ssig in Irland, m&ouml;chte ich eine Empfehlung abgeben: Bei der Namenswahl eurer n&auml;chster Produkte, lasst ihr mal vorg&auml;ngig &uuml;berpr&uuml;fen, ob die von euch angestrebten Begriffe in den Sprachen der Zielm&auml;rkte, nicht unbeabsichtigte Assoziationen wecken.<br /><br /><br /><h2>Bei K-Phyto handelt es sich um eine Mischung aus lebendem Phytoplankton</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8297143" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8297143.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop sind mindestens 3 Arten von Phytoplankton zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1113" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1113.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Zellen sind rund und somit intakt; ich kann keine gequetschten oder geplatzten Zellen entdecken, das heisst die L&ouml;sung wurde wohl nicht oder nur sehr sanft zentrifugiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1116" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1116.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>K-Zoo ist eine Kultur aus Copepoden, gem&auml;ss Beschreibung m&uuml;ssten da zwei Arten von Copepoden und auch Brachionus drin sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8297145" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8297145.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beide Probetierchen, welche wir entnehmen, sind tragende Weibchen, ein gutes Zeichen f&uuml;r eine stabile Kultur</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1148" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1148.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die kleinen Zyklopenaugen sind in der Eih&uuml;lle schon gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1142" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1142.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Copepoden sehen alle gut gen&auml;hrt aus und haben ihre D&auml;rme gef&uuml;llt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1141" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1141.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Bei K-Fuzz handelt es sich um eine rote Kaltwasseralge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8297140" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8297140.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikro sieht sie aus wie Fadenalgen, einfach in Orange</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1131" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1131.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die einzelnen Zellen der Alge inkl. Zellkerne sind gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_29_1123" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_29_1123.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das Ocellaris-Paar, welches ich von Thomas bekommen habe, hat zum ersten Mal ein Gelege gemacht: Darum ist Frau Nemo neulich so aggro drauf und hat nach der Hand gebissen, welche sie n&auml;hrt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1161" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1161.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Balling f&#xfc;r Praktiker - die hundertunderste Abfassung zum Thema</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-22T20:14:29+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160822.html#unique-entry-id-101</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160822.html#unique-entry-id-101</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt Hunderte von Anleitungen f&uuml;r die Balling-Methode und somit kann ich doch auch die Hundertunderste schreiben.  Meine Anleitung soll sich aber von den vorangehenden dahingehend unterscheiden, dass ich diese aus Sicht eines Nicht-Chemikers schreibe und meine Leser mit unn&ouml;tigem Ballast weitgehend verschonen werde. Anlass zum heutigen Blog-Eintrag ist eine Anfrage eines befreundeten Meerwasseraquarianers, dessen KH und Ca-Werte gesunken sind und der mich um nach Rat gefragt hat. Bei der Formulierung meiner Antworten in WhatsApp habe ich bemerkt, dass ich auch erst wieder mein Wissen auffrischen musste und ich fand, dass die verf&uuml;gbare Informationen teilweise recht umfangreich aber oftmals auch &uuml;berm&auml;ssig kompliziert sind.<br /><br /><h2>Kalzifikation und Kalk</h2><br />Als Kalzifkation bezeichnet man den Vorgang der Kalkbildung, was einige Organismen in unseren Aquarien f&uuml;r ihr Wachstum brauchen. An erster Stelle seien nat&uuml;rlich Steinkorallen zu nennen, derselbe Vorgang trifft aber auch zu f&uuml;r Muscheln, Schnecken und Kalkrotalgen (das sind die harten r&ouml;tlichen Bel&auml;ge auf Lebendsteinen und oft auch am Absch&auml;umer - nicht zu verwechseln mit Cyanobakterien). Wir kennen Kalk als Ablagerung in Wasserleitungen, als h&auml;ssliche Flecken auf den Badezimmerarmaturen oder in etwas ge&auml;nderter Form auch als Marmor &uuml;ber den wir schreiten, sollten wir mal wieder eine Bankfiliale betreten. Was wir umgangssprachlich als Kalk bezeichnen ist chemisch gesehen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumcarbonat" rel="external">Calciumcarbonat</a> und dessen Formel lautet CaCO3. Damit nun unsere Steinkorallen, Muscheln etc. Kalk bilden k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen sie grob gesagt zwei Komponenten: Kalzium (oder auch Calcium geschrieben) und Karbonat. Nun ist es aber leider so, dass man nicht einfach in den Aquarienladen oder die n&auml;chste Apotheke laufen kann um sich je eine T&uuml;te Calcium und Karbonat zu kaufen, denn bei beiden handelt es sich um Ionen, das heisst elektrisch geladene Molek&uuml;le. Das Calcium hat zwei positive Ladungen und wird daher als Ca 2+ geschrieben und das Carbonatmolek&uuml;l hat 2 negative Ladungen und wird darum als CO3 2- ausgedr&uuml;ckt.<br /><br />Ebenso wenig wie wir nicht in der Eisenwarenhandlung Magnete bestehend nur aus Nordpolen kaufen k&ouml;nnen und es keine Batterien gibt, die nur Pluspole haben, ist es auch nicht m&ouml;glich nur Ionen einer bestimmten Ladung herzustellen und in Dosen abzuf&uuml;llen. Na gut, wird sich der Leser denken, dann kaufe ich halt eine T&uuml;te mit gemahlenem Kalk und dann habe ich da ja meine positiv geladenen Calcium-Ionen und meine negativ geladenen Karbonat-Ionen drin. Von dem Pulver gebe ich einen ordentlichen Kochl&ouml;ffel voll ins Aquarium und gut ist. Leider ist das aber nicht so einfach: Die Kalziumionen und die Karbonationen f&uuml;hlen sich als Paar so wohl, dass sie sich auch fein gemahlen nicht trennen m&ouml;gen. Erst S&auml;uren, wie zum Beispiel Essigs&auml;ure oder die S&auml;ure welche in <a href="http://www.durgol.com/de-de/?gclid=CjwKEAjwxeq9BRDDh4_MheOnvAESJABZ4VTqDoz7Acc3wNanZF3Sre0a_XbG1rFDYdacCrdPXTczcRoCyvvw_wcB&=" rel="external">Durgol</a> oder sonstigen kommerziellen Entkalkungsmitteln drin ist, vermag das Kalk in seine zwei Bestandteile zu trennen. Die zwei Ionen sagen vor dem Traualtar also sinngem&auml;ss: "Bis dass die S&auml;ure uns scheidet&hellip;" Was wir also ins Aquarium geben w&uuml;rden, w&auml;re einfach Kalkpulver und bei den im Aquarienwasser vorhersehenden pH-Werten (dieser Wert zeigt an, wie sauer oder basisch eine Fl&uuml;ssigkeit ist) w&uuml;rde der Kalk Kalk bleiben, sich am Boden als Pulver absetzen und w&uuml;rde den Korallen nicht zur Verf&uuml;gung stehen.<br /><br /><h2>Kalkreaktor</h2><br />Wenn wir den Gedanken der direkten Kalkzugabe aber weiterspinnen, gibt es hierf&uuml;r tats&auml;chlich eine technische L&ouml;sung, n&auml;mlich den Kalkreaktor. In einem Reaktionsgef&auml;ss wird Korallenbruch (oder k&uuml;nstlich hergestellter Kalk) in kohlens&auml;urehaltigem Aquarienwasser aufgel&ouml;st und dann tropfenweise ins Aquarium gegeben. In den Reaktor wird &uuml;ber eine pH-Sonde und ein Magnetventil gesteuert Kohlendioxyd (CO2) aus einer Flasche eingeleitet, dieses l&ouml;st sich im Wasser zu Kohlens&auml;ure und damit der Kalk in seine zwei Bestandteile gel&ouml;st. F&uuml;r sehr grosse Becken ist ein Kalkreaktor eine g&uuml;nstige M&ouml;glichkeit um die Korallen mit Kalzium- und Karbonationen zu versorgen. F&uuml;r normalgrosse Becken (ich sag mal so unter 5000 Litern) ist der technische Aufwand hierf&uuml;r aber unverh&auml;ltnism&auml;ssig hoch. Ein Kalkreaktor ist auch nicht ganz ungef&auml;hrlich, falls n&auml;mlich zu viel der Kohlens&auml;ure in unser Becken gelangt, kann der pH sehr stark absinken und ausserdem f&ouml;rdert CO2 das Algenwachstum (darum haben die Kollegen von der S&uuml;sswasserbrigade immer diese Flaschen im Unterschrank rumliegen). Das dauernde Nachf&uuml;llen der CO2-Flasche ist ebenfalls unbequem und f&uuml;hrt bei grossen Flaschen zu Bandscheibenvorf&auml;llen und Leistenbr&uuml;chen.<br /><br /><h2>Ballingmethode</h2><br />Der Ansatz des Meerwasseraquarianers und Chemikers <a href="https://www.youtube.com/watch?v=j6AAD71UpQU&feature=youtu.be" rel="external">Hans-Werner Balling</a> ist nun der folgende. Er machte sich auf die Suche nach Stoffen, die Kalziumkarbonat respektive Karbonat-Ionen enthalten und deren jeweilige Gegenspieler im Aquarium keinen Schaden anrichten. Herr Balling wurde f&uuml;ndig und hat <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Calciumchlorid" rel="external">Kalziumchlorid</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat" rel="external">Natriumhydrogencarbonat</a> gefunden. Das Kalzium-Ion ist also verpaart mit Chlorid-Ionen und das Karbonat hat seinen Gegenspieler in Form von Natrium-Ionen. Wenn wir diese Salz in Wasser aufl&ouml;sen, dann bekommen wir, wie gew&uuml;nscht, Kalzium-Ionen und Karbonat-Ionen und gleichsam als Abfallprodukt noch Chlor-Ionen (korrekterweise heisst es "Chlorid-Ionen", aber f&uuml;r uns Laien ist das nicht matchentscheidend) und Natrium-Ionen. Was aber richten nun diese Chorionen und Natriumoinen in unserem Wasser an? Schadet es den Fischen oder vergiftet es irgendwie das Wasser? Das ist nun das Geniale am Ansatz von Balling: Sowohl Chlorid- wie auch Natriumionen haben wir eh schon zuhauf in unserem Becken und jeder, der schon mal Nudel gekocht hat, kennt den Geschmack dieser Ionen: Es ist nichts anderes als aufgel&ouml;stes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumchlorid" rel="external">Kochsalz</a> mit der Formel NaCl (Natriumchlorid).<br /><br />Kalziumchlorid gibt es zu kaufen, w&auml;re allerdings in Reinform recht teuer. Darum wird f&uuml;r die Ballingmethode das g&uuml;nstigere Kalziumchlorid Dihydrat verwendet. Dabei handelt es sich um CaCl2 (H2O)2. Das H2O in Klammern heisst nichts anderes, als dass in unserem Calziumchlorid noch etwas Wasser eingebaut ist. Genau genommen kommen auf jeden Teil CaCl2 noch 2 Teile von H2O (Wasser). Die Wassermolek&uuml;le sind in die Gitterstruktur des Salzes eingebaut, wir m&uuml;ssen uns also nicht vorstellen, dass unsere T&uuml;te durchsuppt vom pappig-feuchten Salz&hellip; Das extra Wasser tut uns nicht weh, solange bei der Zugabe ber&uuml;cksichtigt wird, dass halt in einem Gramm Kalziumchlorid Dihydrat nicht nur ein Gramm Kalzium und Chloridiomen drin sind, sondern ein Teil des Gewichtes aus Wasser besteht. Die Rechnerei &uuml;berlassen wir sowieso den Chemikern oder dem <a href="http://www.aquacalculator.com/" rel="external">AquaCalculator</a> und darum brauchen wir uns hier&uuml;ber keine Sorgen zu machen. Kalziumchlorid Dihydrat k&ouml;nnen wir als Pulver im Meerwasserfachhandel kaufen und ein Kilo davon kostet z.B. bei <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wasseraufbereitung-chemisch/Alles-zur-Balling-Methode/Balling-Salze/Calciumchlorid-Dihydrat-1000-g::2301.html" rel="external">Mrutzek </a>aktuell 8.90 EUR.<br /><br />Natriumhydrogencarbonat, das zweite Balling-Salz ist ebenfalls recht erschwinglich und kostet aktuell 6.90 EUR pro Kilogramm.<br /><br /><h2>Was hat es auf sich mit dieser komischen NaCl-freien Meersalzmischung?</h2><br />Grunds&auml;tzlich k&ouml;nnten wir nun einen sinkenden Ca-Wert im Becken mit der Zugabe von Kalziumchlorid Dihydrat korrigieren und einen sinkenden KH-Wert mit der Zugabe von Natriumhydrogencarbonat. Wir m&uuml;ssten nur beachten, dass wir nicht zu viel auf's Mal ins Becken geben, damit die rasche &Auml;nderung unsere Tiere nicht &uuml;berm&auml;ssig stresst. Die maximale t&auml;gliche Zugabemenge ist ebenfalls im AquaCalculator hinterlegt und wenn wir uns an dessen Dosieranleitung halten, dann sind wir auf der sicheren Seite. Des weiteren sollte die Zugabe zeitlich gestaffelt oder zumindest an verschiedenen Stellen im Becken erfolgen, damit sich die Ionen nicht sogleich spontan zu Kalk verbinden und ausf&auml;llen.<br /><br />Was ist nun das Problem bei diesem Vorgehen? Bei der Zugabe der beiden Ballingsalze entsteht ja als Abfallprodukt Kochsalz (NaCl) und damit wird &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum unser sch&ouml;nes der Natur nachempfundenes Meerwasser zusehends kochsalzlastiger. Ob das &Uuml;berhandnehmen von Natrium und Chlorionen tats&auml;chlich einen sch&auml;dlichen Einfluss auf unsere Bewohner haben, mag dahingestellt bleiben, aber auf jedem Fall h&auml;tten wir nach einer Weile ein Salzwasser, das sich in seiner Zusammensetzung immer weiter vom nat&uuml;rlichen Meerwasser entfernt und das m&ouml;chten wir vermeiden. Wie kriegen wir nun also dieses Zuviel an Kochsalz wieder aus unserem Wasser? In dem wir Kartoffeln darin kochen vielleicht? Die Antwort lautet: "Gar nicht!". Wir l&ouml;sen das Problem auf andere Weise: Wir geben einfach von all den anderen Komponenten von Meerwasser dazu und lassen das Kochsalz weg. Auf diese Weise stimmen die Mengenverh&auml;ltnisse der Ionen untereinander wieder. Wer bis jetzt noch nicht der Meinung war, dass die Balling-Methode (und dessen Erfinder) ziemlich clever sind, wird jetzt sp&auml;testens davon &uuml;berzeugt sein. Da die Hersteller von Meersalzmischungen einfach verschiedenste Salz miteinander mischen und in K&uuml;bel abf&uuml;llen, m&uuml;sste es nun einfach einen Hersteller geben, der f&uuml;r uns eine Salzmischung zubereitet, wo alle Komponenten bis auf das Kochsalz drin sind. Gibt es nicht, gilt nicht, denn gibt es schon: <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wasseraufbereitung-chemisch/Aufkalkung/Remineralisierung/Grotech-Mineral-pro-instant-1000g-Dose-00159::1899.html" rel="external">Grotech</a> oder auch <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wasseraufbereitung-chemisch/Alles-zur-Balling-Methode/Tropic-Marin-Balling-Produkte/Tropic-Marin-Pro-Special-Mineral-1800-g::1388.html" rel="external">TropicMarin</a> haben solche Salze im Angebot.<br /><br /><h2>Wo aber liegt der Fehler?</h2><br />Keine Methode ist vollkommen und so auch nicht die Balling-Methode. So ganz stimmen diese Rechnereien nicht und mit der Zeit summieren sich die Fehler und ausserdem steigt wegen der st&auml;ndigen Zugabe von Salzen die Salinit&auml;t in unserem Becken an. Da wir die Mengen der gel&ouml;sten Ionen nicht genau genug messen k&ouml;nnen um gezielte Korrekturen vornehmen zu k&ouml;nnen (aber auch da h&auml;tten wir ja das Problem, dass wir nicht einzelne Ionen sondern nur Salz (und dieses besteht ja - wie wir nun wissen - immer aus zwei Ionen) machen wir einfach die Korrektur aller Fehler mit dem Holzhammer: Regelm&auml;ssig alle 2 Wochen ersetzen wir 10-15% unseres mit Fehlern behafteten Wassers mit frisch angesetztem Meerwasser und korrigieren somit einen Teil der Fehler. Gleichzeitig messen wir die Salinit&auml;t mit einem kalibrierten Refraktometer und nehmen die Korrektur mit etwas zus&auml;tzlichem Salz oder mehr Osmosewasser vor. Zwar nicht perfekt aber tausendfach erfolgreich im Einsatz und durchaus praxistauglich!<br /><br /><h2>Was tun mit Magnesium?</h2><br />Die Korallen verbrauchen nicht nur Karbonath&auml;rte und Kalzium, sondern zu einem weitaus geringeren Teil auch Magnesium. Hier gibt es nun eine Erweiterung zur Balling-Methode mit zwei weiteren Salzen (<a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wasseraufbereitung-chemisch/Alles-zur-Balling-Methode/Balling-Salze/Magnesiumchlorid-Hexahydrat-1000-g::1376.html" rel="external">Magnesiumchlorid</a> und <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Wasseraufbereitung-chemisch/Alles-zur-Balling-Methode/Balling-Salze/Magnesiumsulfat-Heptahydrat-1000-g::2303.html" rel="external">Magnesiumsulfat</a>). Hier wird es f&uuml;r den Nicht-Chemiker aber schon richtig kompliziert und ich rate dem Normalaquarianer es bleiben zu lassen. Magnesium wird nur in geringen Mengen verbraucht und es sollte m&ouml;glich sein, den Wert durch die normalen Wasserwechsel im Normbereich zu halten. Falls nicht, w&uuml;rde ich eher zum Wechsel zu Triton oder Sangokai raten als die aufgebohrte Balling-Methode zu verwenden. Diese w&uuml;rde den chemisch wenig versierten Meerwasseraquarianer rasch intellektuell &uuml;berfordert und man k&ouml;nnte irgendwann beim Anmischen der L&ouml;sungen Fehler machen mit unabsehbaren Folgen.<br /><br /><h2>und was ist los mit den Spurenelementen?</h2><br />Stellen wir uns gedanklich die in Meerwasser gel&ouml;sten Ionen als farbige Kugeln in der Spielecke von McDonalds vor, dann haben wir grosse farbige Kugeln f&uuml;r Chlor, Natrium, Magnesium, Schwefel und Kalium. Nachdem unser Nachwuchs also sein Happy Meal verdr&uuml;ckt und den Tisch und seine Patschh&auml;ndchen mit Ketchup vollgekleckert hat, schicken wir ihn zu den B&auml;llen. Voller Freude w&uuml;hlt also unser Junge im Bad der gelben, roten, blauen, gr&uuml;nen und orangen B&auml;llen und kommt dann pl&ouml;tzlich mit einem kleinen Stecknadelkopf in brauner Farbe angerannt: "Papi, schau, was ich gefunden habe: Ein Bromid-Ion!". Wenig sp&auml;ter kommt auch unser M&auml;dchen und bringt uns ein kleines, golden blitzendes Staubk&ouml;rnchen: "Mami, ich habe Gold-Ion gefunden!" In etwa so m&uuml;ssen wir uns die Mengenverh&auml;ltnisse der Makroelemente zu den Spurenelementen vorstellen. Die Makroelemente sind die grossen, wichtigen Hauptbestandteile des Meerwassers, w&auml;hrend die Spurenelemente die kleinen, unscheinbaren aber nichtsdestotrotz wichtigen Nebendarsteller sind. Diese kleinen Fitzelchen von Mangan, Molybd&auml;n, Nickel, Barium und wie sie alle heissen, sind die Krux der Meerwasseraquaristik. Sie sind in so geringen Mengen vorhanden, dass sich die Salzhersteller schwertun diese in der genau ben&ouml;tigten Menge beizumischen und wir armen Aquarianer sind nicht in der Lage diese mit unseren Tr&ouml;pfchentests zu messen. Was also k&ouml;nnen wir tun: Wir machen fleissig Wasserwechsel mit einem guten Markensalz und vertrauen auf die Kompetenz und Sorgfalt der Salzhersteller. Allenfalls geben wir Spurenelementel&ouml;sungen zus&auml;tzlich in unsere Becken, wissen aber nie so genau, ob wir nicht allenfalls &uuml;berdosieren, weil wir ja den Verbrauch nicht kennen und auch nicht wissen wieviel von welchem Spurenelement schon in unserem Salz drin war.<br /><br /><h2>Was hat es mit den anderen Methoden auf sich wie Triton, Sangokai, Zeovit etc.</h2><br />Mit dem Aufkommen der Triton-Methode wurde ein neues Element in die Meerwasseraquaristik eingef&uuml;hrt: Die Wasseranalyse mit professionellen Ger&auml;ten. Diese sind in der Lage eine Vielzahl der Makro- und Spurenelemente zu erfassen und diese mengenm&auml;ssig zu bestimmen. Dies erlaubt es uns nun gezielt die fehlenden Spurenelemente zu erg&auml;nzen oder auszud&uuml;nnen. Auf diese Weise k&ouml;nnen auch Stoffe gemessen werden, die wir keinesfalls in unserem Wasser vorfinden wollen wie z.B. Schwermetalle, welche oftmals als unerw&uuml;nschte Beigabe von Spurenelementen oder Salzmischungen in unser Becken geraten oder noch schlimmer in Form einer vor sich hinrostenden Schraube im Technikbecken.<br />Andere Methoden funktionieren &auml;hnlich, teilweise wird aber statt einer Wasseranalyse die F&auml;rbung bestimmter Korallen als Indikator f&uuml;r den Mangel bestimmter Spurenelementen hinzugezogen.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Hypokritischer Nitratratgeber</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-21T16:06:42+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160821.html#unique-entry-id-100</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160821.html#unique-entry-id-100</guid><content:encoded><![CDATA[Kennt ihr eigentlich meinen Ratgeber "<a href="http://www.andreas-horvath.ch/downloads/files/Algen%20im%20Meerwasseraquarium%20V4.pdf" rel="external">Algen im Meerwasseraquarium und Senkung von NO3 und PO4</a>"? Falls ja, schmeisst das Dokument weg, es wurde von einem scheinheiligen, hypokritischen Typen geschrieben der selber 40mg/L Nitrat in seinem k&uuml;mmerlichen Becken hat und dessen Korallen ein Siechendasein fristen! Als einzige Entschuldigung mag ich den Spruch &uuml;ber des Schusters Kinder Leisten vorbringen, aber der Schaden an meiner Glaubw&uuml;rdigkeit ist bereits geschehen. Bevor es also so weit kommt, dass ich Kunden der Erzeugnisse meiner Fisch-, Garnelen- und Schneckenzucht nicht mehr zu Hause empfangen kann und die &Uuml;bergabe der Tiere an konspirativen Treffen in P&auml;rken, Tiefgaragen und Autobahnrastst&auml;tten organisieren muss, will ich mein Riffbecken wieder auf Vordermann bringen. Es ist halt einfach so (Achtung! Es folgt eine Entschuldigung!), dass sich mein aquaristischer Schwerpunkt in letzter Zeit auf die Zucht verlagert hat und ich aus diesem Grunde das Riffbecken etwas vernachl&auml;ssigt habe und ausserdem f&uuml;ttere ich wegen der Zucht viel zu ausgiebig und blablabla bin ich ein fauler Hund geworden!<br /><br />Heute ist also Technikbecken-Putzen angesagt. Schon <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Oscar_Wilde" rel="external">Oscar Wilde</a> hat gesagt: "Willst du reichen Korallenwuchs haben, dann reinige erst dein Technikbecken"! Es steckt viel Weisheit in den Worten dieses Mannes, wenn ich auch etwas unsicher bin, ob er Meerwasseraquarianer war und ob der Spruch wirklich von ihm stammt. Wenn immer ich aber in einem Restaurant einen Kaffee bestelle und die Spr&uuml;che auf den Zuckerbeutelchen lese, dann sind da in der Mehrzahl weise Spr&uuml;che von Oscar Wilde drauf. Es ist also gut m&ouml;glich, dass mir mein Ged&auml;chtnis einen Streich spielt und ich ungerechtfertigt obigen Spruch dem Irischen Autor zuweise. Hat der eigentlich sein ganzes Leben lang nur weise Spr&uuml;che f&uuml;r Zuckert&uuml;tchen geschrieben? Nie ein ganzes Buch, ein Theaterst&uuml;ck oder so? Immer nur Zucker, Zucker, T&uuml;tchen f&uuml;r T&uuml;tchen und schlaue Spr&uuml;che! Wie muss es sich denn posthum anf&uuml;hlen, wenn sein ganzes k&uuml;nstlerisches Schaffen sich nur in das kollektive Ged&auml;chtnis der nachfolgenden Generationen in Form von Spr&uuml;chen f&uuml;r die Zuckert&uuml;tchen verewigt hat? Es ist also h&ouml;chste Zeit, dass die Zuckerm&uuml;hle Frauenfeld anstelle des ewigen Spr&uuml;cheklopfers Wilde einen ihrer lokalen Autoren ber&uuml;cksichtigt und k&uuml;nftig eine Sonderedition mit dem Aufdruck <em>"Willst du reichen Korallenwuchs haben, dann reinige erst dein Technikbecken (Andreas Horvath, 1965)"</em> rausbringt.<br /><br />Ich tue also, was ich in meinem Algen, Nitrat und Phosphatratgeber rate: Ich befreie mein Technikbecken von Schlamm und sorge daf&uuml;r, dass der Absch&auml;umer wieder mit H&ouml;chstleistung arbeitet. Des weiteren werde ich etwas Zur&uuml;ckhaltung &uuml;ben bei der F&uuml;tterung und fleissig Bakterien der Firma MicrobeLift zugeben. Ich gebe mir 4 Wochen Zeit, denn ich postuliere ja auch Geduld in meinem Ratgeber, und dann will ich den Nitratwert wieder auf 5-10mg/L haben und das Phosphat bei 0.1mg/L. Wenn dann diese Werte sich wieder eingependelt haben, werde ich eine Triton-Analyse durchf&uuml;hren und auch wieder beginnen die Triton-Spurenelemente beizugeben.<br /><br />Alle meine Freunde, G&auml;ste und Kunden, die in den n&auml;chsten 3 Monaten bei mir auf Besuch kommen, bitte ich um Nachsicht: Das Problem ist erkannt, ich gelobe Besserung und das Becken wieder auf dem Wege der Besserung.<br /><br /><h2>Einst war ich so stolz auf das Wachstum meiner Funghia und jetzt das!?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217119" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217119.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch die zweite Funghia hat schon bessere Tage gesehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217118" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217118.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die rote Montiplatte ist in grossen Teilen nur noch totes Korallenmaterial: Ver&auml;tzt von der Anemone</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217117" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217117.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Echinopora Lamellosa war mal der Blickfang in meinem Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217116" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217116.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Absch&auml;umer raus und allen Schmodder raussaugen und frisches Wasser rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217101" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217101.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Absch&auml;umer wird zerlegt, entkalkt und gereinigt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217100" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217100.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach der Reinigung kommt die Montage; dieser Riesen-Schraubenzieher kommt selten genug zum Einsatz, vermutlich nur immer zum Anlass der Absch&auml;umerreinigung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217103" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217103.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Fast wieder komplett montiert: Rein mit dem Ding ins Technikbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217107" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217107.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei diesem Schraubendreher bin ich mir sicher: Er kommt NUR f&uuml;r diese eine Schraube am Absch&auml;umer Bubble King 250 zum Einsatz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217104" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217104.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>kleinere und damit k&uuml;rzere Schraubendreher gehen nicht bei der Nylonschraube, also muss ein grosskalibriges aber kurzes Exemplar den Job machen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217106" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217106.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt ist mein Technikbecken wieder herzeigbar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217109" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217109.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von Glasrosen und Kalkrotalgen &uuml;berwachsene Abyzz A200 R&uuml;ckf&ouml;rderpumpe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217111" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217111.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, von jetzt an geht es wieder aufw&auml;rts mit meinem Becken!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8217114" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8217114.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Schlechte Bedienung und Fertigstellung der Ringleitung</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-17T13:57:14+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160817.html#unique-entry-id-99</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160817.html#unique-entry-id-99</guid><content:encoded><![CDATA[Heute will ich mein Projekt "Ringleitung" fertigstellen. Rasch merke ich, dass mein Rohrschneider f&uuml;r die dickwandigen Rohre, die ich extra bestellt habe um gen&uuml;gend Fleisch f&uuml;r die Gewinde zu haben, nicht geeignet ist. Ich brauche ein Schneiderad mit gr&ouml;sserem Durchmesser. Zum Gl&uuml;ck gibt es unweit von Felben-Wellhausen in Frauenfeld mehrere Werkzeughandlungen f&uuml;r Profis. Also gehe ich in das erste Gesch&auml;ft an prominenter Lage beim Kreisel Frauenfeld Ost. Nach 5 Minuten Wartezeit kommt ein Verk&auml;ufer zu mir und fragt nach meinen W&uuml;nschen. "Ich m&ouml;chte mit diesem Rohrschneiden ein Rohr mit 3.6mm Wandst&auml;rke schneiden und brauche dazu ein anderes Schneiderad", &auml;ussere ich meinen Wunsch. Zielsicher &ouml;ffnet der Verk&auml;ufer eine Schublade mit Schneider&auml;dern. "Na, also, kein Problem", denke ich. "Doch Problem, du Heimwerker, gleich ziehe ich meine Profi-Nummer ab" denkt sich wohl der Verk&auml;ufer und fragt mich nach der Marke meines Rohrschneiders. Diese ist auf den Griff des Ger&auml;tes gedruckt woraufhin der Verk&auml;ufer meint: "Die haben wir nicht, die ist wohl aus dem Baumarkt?". Ich &uuml;berlege kurz und murmle was von "weiss nicht mehr, wo ich die herhabe, vermutlich online bestellt" und &uuml;berlege noch kurz ob ich hinzuf&uuml;gen soll: "&hellip; oder auf einer Baustelle geklaut." Voller Optimismus f&uuml;ge ich noch an: "Die werden ja wohl alle passen, sehen ja alle gleich aus!". Der Verk&auml;ufer ist da anderer Meinung und ist sichtlich genervt von Heimwerker im Allgemeinen und mir im Speziellen: "Nach unseren Erfahrungen sind keine der Schneider&auml;der der verschiedenen Hersteller untereinander kompatibel". Da er keine Anstalten macht einen Schraubenzieher oder eine Schublehre zu holen um die Kompatibilit&auml;t meines Rohrschneiders mit seiner gut gef&uuml;llten Schublade voller Schneider&auml;der zu machen, mache ich mich aus dem Staub, wie gesagt, in Frauenfeld-Ost gibt es mehr als eine Werkzeughandlung und in diese werde ich meine Rubel fortan nur noch in Ausnahmef&auml;llen tragen.<br /><br />Also fahre ich 400 Meter zum n&auml;chsten Gesch&auml;ft und stelle mein Gef&auml;hrt auf deren Parkplatz vor dem Haus. Weswegen sich der Eingang neuerdings hinter dem Haus, in maximaler Entfernung von den Kundenparkpl&auml;tzen befindet, ist mir etwas schleierhaft. Jedenfalls werde ich gleich bedient und auf meinen vorbereiteten und vorgetragenen Satz bzgl. Wandst&auml;rke, Schneiderad und Kunststoffrohr, werde ich kompetent dahingehend beraten, dass das Gesch&auml;ft &uuml;ber keinen Sanit&auml;rbedarf verf&uuml;ge und ich mich an <a href="https://www.dkh.ch/da/de/da/kontakt/verkaufsstandorte_s_z/standort_weinfelden/weinfelden.html" rel="external">Debrunner Acifer in Weinfelden</a> wenden soll (da arbeitet meine Freundin; ihr Chef freut sich bestimmt, wenn seine Firma von der Konkurrenz empfohlen wird) oder gleich um die Ecke zu Keller Stahl gehen soll. Immerhin ist die Bedienung freundlich, die Beratung kompetent wenn auch im Resultat sehr unbefriedigend. Also laufe ich wieder ums Haus herum und fahre die n&auml;chsten 150 Meter zum dritten Gesch&auml;ft. In Gedanken male ich mir schon aus, wie ich die Rohre mit der S&auml;ge kappen werde wie ein Heimwerker&hellip;<br /><br />Auch bei <a href="http://www.kellerstahl.ch/home/" rel="external">Keller Stahl</a> werde ich sofort bedient und der Verk&auml;ufer l&auml;uft mit mir zur Wand mit den Rohrschneidern und den R&auml;dchen. "Dieses R&auml;dchen hier sieht passend aus", sage ich und der Verk&auml;ufer geht zum Tresen und holt einen Schraubenzieher. Der herbeigeschaffte Schraubenzieher ist zu klein, also l&auml;uft er noch ein Mal und kommt mit einem passenden Schraubendreher zur&uuml;ck. Ich schraube mein R&auml;dchen ab, das neue an, es passt und verflogen sind alle Bedenken wegen Inkompatibilit&auml;t und "der ist wohl vom Baumarkt". Der Verk&auml;ufer scannt den Strichcode an der Wand und reicht mir den Handscanner: Damit soll ich als Barzahler im ersten Stock zur Kasse gehen, sie h&auml;tten hier im Laden kein Bargeld. Also steige ich die kurze Treppe hoch, klingle am Schalter, &uuml;berreiche den Scanner und lege die 22.10 CHF in Bar auf den Tresen und bekomme daf&uuml;r eine Quittung.<br /><br />Wieder zu Hause mache ich mich an die Arbeit und k&uuml;rze spielend mit meinem gepimpten Rohrschneider die Rohre. Ich bohre L&ouml;cher in diese und schneide Gewinde rein. Die Nylon-Nippel lassen sich zwar nur schwerg&auml;ngig eindrehen, aber schlussendlich sind alle drin und ich zufrieden. Mit je einem Tropfen Sekundenkleber versiegle ich die Gewinde, dass diese auch bestimmt luftdicht sind. Dann verklebe ich die Rohre sch&ouml;n rechtwinklig mit den B&ouml;gen und klebe das Reduzier-T-St&uuml;ck ein. Bewaffnet mit Bohrhammer und Staubsauger bohre ich die 4 L&ouml;cher in die Kellerdecke um die Clips festzud&uuml;beln. Wie dann die Ringleitung fest an der Decke h&auml;ngt, ist es ein Leichtes noch die Einspeisung vom Kompressor her passgenau einzukleben.<br /><br />Sieht gut aus meine Ringleitung, ist aus Standardteilen g&uuml;nstig und einfach herzustellen und sollte eigentlich in keinem Aquarienkeller fehlen.<br /><br /><br /><h2>Bei Keller Stahl wurde ich gut bedient, so sollte es sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177060" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177060.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Rad k&ouml;nnte k&auml;me sogar mit noch dickeren Wandst&auml;rken zu Gange</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177061" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177061.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>mit 1m langen Rohren, wird mein Luftquadrat aber riesig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177056" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177056.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ja klar, die Radien der B&ouml;gen kommen ja noch hinzu, das Quadrat h&auml;tte etwa 124cm Seitenl&auml;nge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177058" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177058.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem neuen Rad am Rohrschneider k&uuml;rze ich mit Leichtigkeit die Rohre auf die ben&ouml;tigte L&auml;nge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177063" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177063.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Gewindeschneider frisst G 1/4 G&auml;nge durch den Kunststoff. Weiss jemand, ob man beim Gemeindeschneiden in Kunststoff auch Schneide&ouml;l verwenden soll?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177068" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177068.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Nippel von Hand unter Druck zwei G&auml;nge einschrauben und dann mit dem Gabelschl&uuml;ssel eindrehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177070" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177070.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Geschafft, alle Nippel sind drin und mit Sekundenkleber gesichert und abgedichtet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177072" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177072.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt kommt das Verkleben der Rohre mit den Fittingen an die Reihe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177073" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177073.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beide Seiten erst mit Tangit-Reiniger entfetten, dann Kleber drauf und mit dem Pinsel Axial verstreichen: Am Schluss muss ja alles luftdicht sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177078" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177078.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Clips schraube ich an die Decke: Ein Clip pro Seite sollte gen&uuml;gen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177079" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177079.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na, wie gef&auml;llt meine neue Ringleitung?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177083" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177083.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Clips haben sogar einen Sicherungsring, das h&auml;lt bombenfest</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177091" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177091.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mehr als gen&uuml;gend Anschl&uuml;sse stehen zur Verf&uuml;gung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177088" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177088.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die unbenutzten Anschl&uuml;sse sind mit Gardena-H&auml;hnchen verschlossen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177096" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177096.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier ist die Einspeisung der Luft in den Ring zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8177086" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8177086.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Bau einer Ringleitung - Planung und Materialbestellung</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-12T12:54:08+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160812.html#unique-entry-id-98</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160812.html#unique-entry-id-98</guid><content:encoded><![CDATA[Aus meinem Projekt "Druckdose" ist innerhalb eines Tages das Projekt "Ringleitung" entstanden. "Wenn schon, denn schon richtig", lautet meine Devise und der Aufwand f&uuml;r eine Ringleitung an der Decke ist nicht viel h&ouml;her, als f&uuml;r eine Druckdose in L-Form. Die Ringleitung wird von der Form her eher eine Quadratleitung aber vom Prinzip her bleibt es nat&uuml;rlich ein Ring.<br /><br />Die Informatiker unter meinen Lesern werden sich vielleicht noch an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Token_Ring" rel="external">TokenRing</a> von IBM erinnern? Dieses Netzwerk basierte auf einem ringf&ouml;rmigen Koaxialkabel in welchem ein Token (eine Bitfolge) kreiste und die angeschlossenen Stationen durften nur reden, wenn sie gerade das Token hatten. Diese Netzwerke wurden vollst&auml;ndig von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethernet" rel="external">Ethernet</a> abgel&ouml;st und werden sich heute wohl kaum mehr irgendwo finden: Schade eigentlich, denn das Konzept war gut und erinnert etwas an meine Ringleitung (wenn auch ohne Token). Die Druckdose entspricht dann eher Ethernet mit dem Hub/Switch in der Mitte und der sternf&ouml;rmigen Verteilung an die Endger&auml;te. Ich k&ouml;nnte jetzt auch noch das Prinzip von <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Carrier_sense_multiple_access_with_collision_detection" rel="external">CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection)</a> mit Hilfe der Druckdose erl&auml;utern, aber das w&uuml;rde dann wirklich zu weit f&uuml;hren&hellip;<br /><br />Ich w&auml;hle f&uuml;r den Ring PVC-U Rohr 50mm in extra starker Ausf&uuml;hrung mit 3.7mm Wandst&auml;rke. Da werde ich L&ouml;cher reinbohren und G 3/4 Gewinde reinschneiden f&uuml;r die bereits erfolgreich im Acrylic Kreisel Tank eingesetzten Nylon Schraubnippel. Ich kann die Gewinde mit Teflonband dichten oder gebe einen Tropfen Sekundenkleber drauf, das wird bombenfest halten und dicht sein. An die unbenutzten Nippel werde ich ein St&uuml;ck Schlauch montieren mit den Gardena H&auml;hnchen dran, so vermeide ich auch die mechanische Belastung der Gewinde (3.7mm "Fleisch" ist ja nicht viel f&uuml;r ein Kunststoffgewinde) wegen Bet&auml;tigung der H&auml;hne.<br /><br />Die Lufteinspeisung mache ich mit einer 32mm Leitung und einem entsprechenden Reduzier T-St&uuml;ck. Ans Ende der 32mm Einspeisung kommt eine 32/20mm Reduktion und da klebe ich einen Schlauchanschluss rein f&uuml;r an den Gummischlauch der vom Kompressor kommt.<br /><br />Das Material bestelle ich bei <a href="https://www.pvc-welt.de/" rel="external">pvc-welt.de</a>, die liefern typischerweise in Rekordgeschwindigkeit und sp&auml;testens am Montag kann ich die Sachen an der Pickpoint-Station in Konstanz holen.<br /><br /><br /><br /><h2>So soll meine Ringleitung dann aussehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Ringleitung V1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/ringleitung-v1.jpg" width="800" height="370" /><br /><br /><h2>Hier sollte Platz sein an der Decke f&uuml;r eine Ringleitung mit 1m Kantenl&auml;nge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8127040" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8127040.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Gardena-Hahn angeschliffen mit UHU Repair h&auml;lt zwar, aber die Frage ist wie lange? Am besten wird der geschraube/geklebte Nippel aus Nylon halten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8127037" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8127037.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der bestellte Silikonschlauch trifft heute bei mir ein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8127041" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8127041.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist der richtig coole dickwandige Silikonschlauch: Damit werde ich meine Trition-Dosieranlage neu verschlauchen (analog: "verdrahten") in Hinblick auf die Umstellung auf die Core7 Elements</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8127043" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8127043.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wenig sp&auml;ter klingelt der DHL-Mann und bringt die bestellte Ware von Mrutzek: Leckerlis f&uuml;r meine Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8127045" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8127045.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Bau einer Druckdose - Klebertest</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-11T21:53:30+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160811.html#unique-entry-id-96</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160811.html#unique-entry-id-96</guid><content:encoded><![CDATA[Ein Meerwasseraqarianer hat &uuml;blicherweise f&uuml;r die Vertreter der S&uuml;sswasserfraktion nur ein m&uuml;des L&auml;cheln &uuml;brig: Ja, ja, ihr mit euren <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Mattenfilter" rel="external">HMF</a>'s und Guppys, die ihr - kaum ist der Nitritpeak vorbei - in eure Becken setzt und welche sich von alleine fortpflanzen! Ein bisschen Restrespekt ist allenfalls noch &uuml;brig f&uuml;r Diskusz&uuml;chter, die scheinen einen &auml;hnlich grossen Aufwand zu betreiben wie die Meerwasserkollegen. Wenn wir aber mal unser &Uuml;berlegenheitsgehabe beiseite legen, m&uuml;ssen wir zugeben, dass es da doch einige S&uuml;sswasserkollegen gibt, die es schwer drauf haben. Bei einigen Themen, wie zum Beispiel der Verteilung von Druckluft im grossen Stil, sind uns die Zuckerwasserkollegen um Meilen &uuml;berlegen. Oder hat jemand von euch schon mal den Begriff "Druckdose" oder "Ringleitung" geh&ouml;rt? Das Problem ist das folgende: Will ich in einem Raum &uuml;berall Druckluft mit gleichm&auml;ssigem Druck zur Verf&uuml;gung haben, kann ich nicht einfach meterlange Silikonschl&auml;uche verlegen, denn diese engen Schl&auml;uche haben zu viel Reibung und so kommt nach 5 Metern am anderen Ende nur noch ein laues L&uuml;ftchen raus, statt dicke Pusteluft. Man kann sich das zur Anschauung folgendermassen vorstellen: Habe ich einen Gartenschlauch in welchen ich alle paar Meter ein Loch gebohrt habe, dann spritz das Wasser zwar munter aus dem ersten und vielleicht noch zweiten Loch, aber ab dem 5. Loch kommt da nur noch Nieselregen und aus dem letzten Loch noch ein feines Rinnsal. Stelle ich hingegen ein Fass in die Mitte meines Gartens und bohre meine L&ouml;cher alle in derselben H&ouml;he rundherum in mein Fass, dann sprudelt das Wasser eifrig aus allen L&ouml;chern und das auch noch gleich stark. Das ist das Prinzip der Druckdose. Verwende ich Luft, dann kann das Fass auch liegen und die L&ouml;cher brauchen auch nicht mehr auf gleicher H&ouml;he angeordnet zu sein. Wird allerdings das Fass etwas gar lang, dann mache ich besser einen ringf&ouml;rmiges Fass und h&auml;tte somit die Ringleitung erkl&auml;rt (wobei ich zugeben muss, dass hier das Fassbeispiel eher wenig zur Kl&auml;rung des Sachverhaltes beigetragen hat&hellip;).<br /><br />Wer mal so eine Ringleitung in der Praxis sehen will, soll &uuml;ber seinen meerwasserbedingten Schatten springen und mal bei diesem L-Wels-Z&uuml;chter reinschauen: <a href="http://www.l-welse.com/reviewpost/showproduct.php/product/1609">http://www.l-welse.com/reviewpost/showproduct.php/product/1609</a><br /><br />Ich wollte mir schon l&auml;nger mal so eine Druckdose f&uuml;r an die Decke meines Kellers bauen, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Jetzt ist aber der Verteilbalken (eine Art schlecht konstruierte Druckdose) meines Resun-Kompressor undicht geworden und so will ich das Vorhaben endlich umsetzen.<br /><br />Das gr&ouml;sste Problem sehe ich beim Einkleben der Anschl&uuml;sse f&uuml;r die Ausg&auml;nge. Was ich auf jedem Fall vermeiden m&ouml;chte ist, dass meine Anlage schon nach ein paar Mal ein- und ausstecken der Schl&auml;uche undicht wird, denn dann w&auml;re ich ja gleich weit wie mit meinem jetzigen undichtem Verteilbalken. Als erstes versuche ich die orangen H&auml;hnchen des <a href="http://www.gardena.com/ch/de/water-management/micro-drip-irrigation-system/regulierventil/" rel="external">Gardena Micro-Drip Systems</a>. Diese sind vermutlich aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen" rel="external">Polypropylen</a> (PP) und ich weiss nicht, wie ich dieses fest mit PVC-U verkleben kann. Ich versuche es erst mit der Kombination von <a href="http://www.tangit.de/" rel="external">Tangit-Reiniger und Kleber</a> und dann noch mit <a href="https://www.bauhaus.info/spezialkleber/uhu-extrem-kleber-max-repair-/p/22361075" rel="external">UHU Max Repair</a>. Beides h&auml;lt nicht. Heute der zweite Versuch mit denselben Klebstoffen aber diesmal rauhe ich die Oberfl&auml;chen auf. Sollte auch das nicht halten, werde ich mal Tante Google anwerfen und mir einen geeigneten Kleber f&uuml;r diese Anwendung suchen; irgendwas wird es ja daf&uuml;r schon geben, hoffe ich.<br /><br /><h2>So machen es die S&uuml;sswasserprofis (Bild von <a href="http://www.l-welse.com/reviewpost/showproduct.php/product/1609" rel="external">L-Welse.com</a>)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Ringleitung" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/ringleitung.jpg" width="600" height="450" /><br /><br /><h2>Der Verteilbalken an meinem Kompressor ist undicht geworden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8117024" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8117024.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich brauche derzeit nur 4 Anschl&uuml;sse f&uuml;r die Grobverteilung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8117025" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8117025.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Feinverteilung auf die Becken &uuml;bernimmt ein Verteilbalken mit Anschlusshahnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8117027" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8117027.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Anstelle des Verteilbalkens soll k&uuml;nftig eine Druckdose an die Decke kommen; aber wie kann ich die H&auml;hnen stabil einkleben?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8117031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8117031.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Leckende Puratek</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-10T10:08:08+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160810.html#unique-entry-id-95</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160810.html#unique-entry-id-95</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend, wir wollen uns gerade auf den Weg Richtung Schaffhausen ans "<a href="http://www.starsintown.ch/" rel="external">Stars in Town</a>" machen, sehe ich vor der Kellert&uuml;re eine Pf&uuml;tze am Boden! &pound;$@&euro;*%&, warum gerade jetzt!??! Ein Blick zum Technikbecken, alles okay! Ein Blick zur Bypassbecken: Dieses &uuml;berl&auml;uft nicht! Ein Blick zur Zuchtanlage: Auch da l&auml;uft nichts &uuml;ber! Erstmal aufatmen, aber woher kommt das Wasser? Bei genauerem Hinsehen erkenne ich, dass ein Rinnsal von der Umkehrosmoseanlage nach unten auf den Boden l&auml;uft. Da wird wohl ein Anschluss undicht geworden sein aber so auf die Schnelle kann ich die undichte Stelle nicht finden. Also schalte ich die Anlage aus und lasse zur Erinnerung das Handtuch am Boden liegen, nicht, dass ich sie morgen im Halbschlaf wieder einschalte.<br /><br />Einmal mehr bew&auml;hrt sich meine Vorsicht mit Anlagen die unter Leitungswasserdruck stehen: Immer nur laufen lassen, wenn man zu Hause ist. Das Wasservolumen in meinem Aquarium mag noch so gross sein, an das Leitungssystem von Felben-Wellhausen kommt es nicht hin: In meinem Aquarium sind gut 800 Liter Wasser, sollte das alles auslaufen, ist das wohl nicht einmal 1cm Wasserstand in meinem Keller. L&ouml;st sich aber einer der vielen Anschl&uuml;sse an der Umkehrosmoseanlage, dann l&auml;uft es und es l&auml;uft und es l&auml;uft und irgendwann kann ich, sofern noch zug&auml;nglich, aus der Garage mein Tauchzeugs holen um in meinem Keller einen Wracktauchgang zu machen.<br /><br />Heute fr&uuml;h mache ich mich auf die Fehlersuche. Die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen sind diese Steckverbinder. Diese halten zwar bombenfest, m&ouml;gen es aber nicht besonders, wenn man an ihnen dauernd herumzupft. Leider macht dies aber die Druckerh&ouml;hungspumpe. Anstatt konstant zu pumpen und ordentlich Druck zu machen, bringt diese Schl&auml;ge auf's System sodass die Steckverbinder permanent Zug-/Druckbelastungen ausgesetzt sind. Ich kontrolliere alle Verbinder, lasse die Anlage wieder laufen aber kann den leckenden Anschluss nicht finden. Also nehme ich die UOA von der Wand und ersetzte ein paar angescheuerte Schl&auml;uche. Wieder an der Wand, tropft die Anlage aber nach wie vor. Also schraube ich die Druckerh&ouml;hungspumpe ab und dann noch die mittlere Kunststoffs&auml;ule. Da endlich finde ich den &Uuml;belt&auml;ter: Ein feiner Wasserstrahl schiesst mit ordentlich Druck aus einem der Schl&auml;uche. Dieses wurde durch die Schl&auml;ge an einer scharfen Kante &uuml;ber die Jahre abgewetzt und offenbar wurde gestern kurz vor dem Konzert noch der letzte Rest Plastik zwischen meinem Kellerboden und dem Innern des Rohres weggescheuert. Kleine Ursache, grosse Wirkung, aber diesmal habe ich Schwein gehabt!<br /><br /><h2>Gerade rechtzeitig bemerke ich gestern Abend die Pf&uuml;tze unter der Umkehrosmoseanlage: Heute ist Fehlersuche und Reparatur angesagt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107003" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107003.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Vertex Puratech l&auml;sst sich einfach zerlegen, aber ich finde das Leck erst nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107004" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107004.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst wie ich die Druckerh&ouml;hungspumpe abschraube&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107008" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107008.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; und dann noch die mittlere S&auml;ule entferne, finde ich die lecke Stelle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107007" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107007.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein durchgescheuerter Kunststoffschlauch ist der &Uuml;belt&auml;ter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107019" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107019.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem der Schlauch ersetzt und alles wieder an seinem Platz ist, schnurrt die Anlage wieder wie ein K&auml;tzchen (ein K&auml;tzchen mit nicht mehr ganz neuer Membrane allerdings)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8107010" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8107010.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Zu Besuch bei Coral Dreams in Oberglatt</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-06T15:07:00+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160806.html#unique-entry-id-94</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160806.html#unique-entry-id-94</guid><content:encoded><![CDATA[Anita muss an unserem ersten Ferientag erst ihre Wohnung auf Vordermann bringen, denn morgen erwartet sie G&auml;ste. Also ist f&uuml;r mich die perfekte Gelegenheit um endlich zu <a href="https://www.coraldreams.ch/" rel="external">Coral Dreams</a> nach Oberglatt zu fahren. Das Gesch&auml;ft wurde  erst vor Kurzem er&ouml;ffnet und ich kenne Franziska und Natascha noch von Rio Xingu in Winterthur und Aqula in Oetwil. Ich finde es super, dass Mutter und Tochter gemeinsam ein Gesch&auml;ft er&ouml;ffnet haben und w&uuml;nsche beiden einen super Start und viel Erfolg! Ich hoffe, dass meine kleine Fotostrecke nicht nur meine Leser animiert, auch mal ihr Geld bei Franziska und Natascha auszugeben, sondern soll auch als Orientierungshilfe dienen: Bei aller Perfektion wie der Laden eingerichtet ist und die Ware pr&auml;sentiert wird, ein kleines Manko bleibt: Ist man erst mal da gelandet, wo das Navi findet, dass sich "Im Sack 2" befindet, kommt man sich sprichw&ouml;rtlich vor wie in einem dunklen Sack: Das Kundenauge ist auf blaues Licht, Schaufensterfront mit Aquarien, surrenden Klimaanlagen und einem davor stehenden Lieferwagen mit Firmenaufschrift eingerichtet, aber hiervon ist in Oberglatt nichts zu sehen. Darum der entscheidende Hinweis f&uuml;r alle Leser: Ihr m&uuml;sst in das Geb&auml;ude rein! Der Eingang ist neben dem Caf&eacute; und es riecht davor nicht wie &uuml;blich nach Feuchtraum, sondern nach frisch gewaschener W&auml;sche!<br /><br /><h2>Bis zur Adresse "Im Sack 2c" f&uuml;hrt einen ja das Navi: Wobei, ich sehe keine Hausnummer, wie war das jetzt schon wieder mit den geraden Hausnummern auf der rechten Seite vom Dorfzentrum her gesehen oder umgekehrt?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066800" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066800.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein &auml;lterer Herr mit der Weste voller Katzenhaare, der mich schon zum zweiten Mal an ihm vorbeikurven sieht, beginnt wild zu gestikulieren und lotst mich in den Parkplatz: "Nein, Aquarium Gesch&auml;ft hat es hier nicht - hmmm - vielleicht im Gemeindehaus&hellip;?" Ich parke erst mal das Auto und mache mich dann zu Fuss auf die Suche&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066798" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066798.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ach so, Coral Dreams nach lins, also laufe ich erst mal links ums Haus herum, ich will ja weder Waschen noch B&uuml;geln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066797" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066797.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt erst begreife ich: Das Laden ist da drinnen zwischen Caf&eacute; und Waschsalon</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="P8066796" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066796.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na, wer sagt's denn, das h&auml;tte sogar Odysseus gefunden!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066795" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066795.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>hier jetzt auch das vertraute blaue Licht, welches f&uuml;r Aquariengesch&auml;fte und Fussg&auml;ngerunterf&uuml;hrungen typisch ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066770" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066770.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Laden ist in einem ehemaligen Lebensmittelmarkt, sp&auml;ter Lagergeb&auml;ude untergebracht. Die Farbwahl ist sehr gekonnt, man merkt, hier haben Frauen das Sagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066784" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066784.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gleich beim Eingang zwei grosse Fischverkaufsanlagen: Alles ist sehr sauber, da sind weder Glasrosen noch Algen oder Salzr&auml;nder zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066783" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066783.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>sehr professionell und sehr aufger&auml;umt die Anlage!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066782" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066782.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das sind UV-Schutzbrillen f&uuml;r das Verkaufspersonal: In den Unterschr&auml;nken hinter der Anlagen sind offene UV-Kl&auml;rer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066786" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066786.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da erkennt man die weibliche Note: Kein Mann w&uuml;rde Handt&uuml;cher so sch&ouml;n stapeln und nach Farbt&ouml;nen sortieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066785" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066785.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>sehr schick das Eckbecken neben dem Eingang in die Lagerr&auml;ume und Werkstatt des Gesch&auml;ftes</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066789" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066789.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So eine Aufh&auml;ngung habe ich noch nie gesehen: Wirkt sehr stabil, sehr hochwertig und sehr flexibel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066790" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066790.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Herbert zeigt mir dann ein St&uuml;ck dieser Alu-Profile: Das ist Profiware und nicht zu vergleichen mit dem Zeugs aus dem Baumarkt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066771" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066771.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da werden keine Eckverbinder mit dem Hammer eingeschlagen sondern alles ist mit Inbusschrauben verschraubt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066773" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066773.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine sch&ouml;ne Auswahl der Easy Reef Futterprodukte, die seit der Messe in aller Munde sind</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066792" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066792.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Sortiment von Sangokai und Triton ist sch&ouml;n aufger&auml;umt zu finden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066793" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066793.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Korallen- und Muschelverkaufsbecken hat tolle Dimensionen: Sowas w&auml;re cool in der Mitte einer grossen Loft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066788" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066788.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Grosse Auswahl an Tunze Artikeln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066781" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066781.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Gesch&auml;ft hat im Grundrisse die Form eines "L", mit gleichlangen Seiten, also doch kein "L", sondern ein Korporalsabzeichen, ein Quadrat wo ein kleineres Quadrat die eine Ecke weggeschnitten hat&hellip; Ach, ich gebe es auf, ihr wisst schon, was ich meine&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066779" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066779.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ist man an der Kasse vorbei um's Eck gelaufen, sieht man, dass der Laden wohl weit und breit derjenige mit den meisten Quadratmetern ist</h2><img class="imageStyle" alt="P8066777" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066777.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>S&uuml;sswasser ist zwar nicht (mehr) mein Ding, aber die Pflanzenanlage sieht einfach toll aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066776" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066776.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kuschelecke zum Verweilen, Schwatzen und Lesen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066775" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066775.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Schlupf von gestern Nacht sind definitiv KEINE Amphiprion Ocellaris: Ich vermute, ich habe, wie schon einmal, Flavivertex-Grundeln gesch&ouml;pft!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8066815" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8066815.jpg" width="800" height="599" />]]></content:encoded></item><item><title>Was ist los mit meinen Larven?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-05T22:45:53+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160805.html#unique-entry-id-93</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160805.html#unique-entry-id-93</guid><content:encoded><![CDATA[Wie ich vorletzte Woche aus dem Kurzurlaub in Genf zur&uuml;ck kam, sah ich gleich das Nemogelege. Es war noch recht orangefarben und d&uuml;rfte wohl vom selben Tag, also Mittwoch, stammen. Somit errechne ich den heutigen Abend als den Tag 9 und lege mich auf die Lauer. Ich finde es schon mal komisch, dass die Larven 10 Minuten zu fr&uuml;h erscheinen, dies liesse sich aber mit den sommerlich erh&ouml;hten Temperaturen in meinem Becken erkl&auml;ren. Die Larven schwimmen t&uuml;chtig zur Oberfl&auml;che und soweit ist alles normal. Erst sp&auml;ter im Salzk&uuml;bel wird mir klar, was diesmal anders ist: Die Larven sind komplett durchsichtig und man sieht nur das Augenpaar als kleinen, schwarzen Punkt. Ich habe keine Ahnung, wieso dies beim heutigen Schlupf so ist und kann nur Vermutungen anstellen: Futtersituation der Eltern, zu warme Temperaturen oder Wasserwerte.<br /><br />Mal sehen, ob ich ein paar Larven durch die Metamorphose bringe. <br /><br /><br /><h2>Normalerweise sieht man die Larven am Boden des Salzeimers, heute sind sie jedoch kaum zu erkennen und darum auch nicht z&auml;hlbar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8056767" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8056767.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>blasse, kleine Bindf&auml;den</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8056768" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8056768.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aber unter dem Mikroskop sehen sie wie A. Ocellaris aus, oder t&auml;usche ich mich da?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_05_1069" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_05_1069.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Unten sieht man wohl den Verdauungsapparat mit dem After</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_05_1067" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_05_1067.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Was ist wohl der sonderbare Flecke am Schwanzende?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_05_1068" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_05_1068.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Das Infinite-Monkey-Theorem - angewendet auf Planktonzucht</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-04T20:12:35+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160804.html#unique-entry-id-92</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160804.html#unique-entry-id-92</guid><content:encoded><![CDATA[Nimmt man genug Schimpansen und l&auml;sst diese gen&uuml;gend lange mit ausreichend vielen Schreibmaschinen herumspielen, wird einer davon <a href="http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/krieg_und_frieden/leo_n_tolstoi/ISBN3-86647-176-9/ID14577625.html?ProvID=10907254" rel="external">Krieg und Frieden</a> schreiben. So lautet in etwas das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Infinite-Monkey-Theorem" rel="external">Infinite-Monkey-Theorem</a>. So weit so gut, dass m&uuml;sste eigentlich jedermann einleuchten und w&uuml;rde ausserdem der Firma <a href="http://www.typewriters.ch/collection/HERMES.html" rel="external">Herm&egrave;s</a> zu neuem Glanz verhelfen. Ebenso w&uuml;rde man in der Teppichetage von <a href="http://www.chiquita.de/de/" rel="external">Chiquita Brands International Inc.</a> wegen des Experimentes Luftspr&uuml;nge machen, denn schliesslich macht das viele Tippen auf Dauer ja auch hungrig.<br /><br />Was hat das aber nun mit Planktonzucht zu tun?<br /><br />Hier kommt nun das Andreas-Infinite-Planktonkultur-Theorem zur Anwendung: Nimmt man eine gr&ouml;ssere Anzahl von Gef&auml;ssen mit Salzwasser und Phytoplankton und stellt diese an verschiedenen Orten im und ums Haus herum auf, dann wird man jederzeit &uuml;ber gen&uuml;gend Plankton f&uuml;r die Fischzucht verf&uuml;gen. So habe ich heute zum Beispiel festgestellt, dass sich aus meiner Planktonkultur vor dem K&uuml;chenfenster mit einem Copepodenansatz eine wunderbar dichte Brachionus-Kultur entwickelt hat. Copepoden habe ich zwar keine einzige gefunden, die haben wohl ihre Habseligkeiten in ein Taschentuch gepackt, deren Enden verknotet, einen Stock durchgesteckt, das B&uuml;ndel auf die Schulter geladen und sind auf Wanderschaft gegangen, vermutlich in eine meiner Brachionuskulturen im Keller! Fischerjoe, Planktonexperte und Betreiber von <a href="http://plankton-shop.ch/" rel="external">plankton-shop.ch</a> werden, wenn er nun diese Zeilen nun liest, die Haare zu Berge stehen: "Andreas, Reinkultur geht aber anders, ich habe dir doch gesagt wie das geht!" Ich weiss, Joe, aber ich bin da ganz der Pragmatiker und freue mich, wenn sich irgendetwas in meinen Kulturen vermehrt, was ich meinen Fischlarven, den Wurdemanni-Larven und den Banggai-Babies verf&uuml;ttern kann. Irgendwann werde ich das schon noch hinbekommen sauber zu arbeiten, mir nach dem Einf&uuml;llen der Artemiazysten die H&auml;nde waschen, Gef&auml;sse mit Alkohol desinfizieren und mir nicht dauernd am alten Handtuch die Copepodengriffel abwischen.<br /><br />Mit dem Garten halte ich es &uuml;brigens &auml;hnlich: Unkraut gedeiht wunderbar auf meiner Rabatte und warum soll ich dieses ausreissen, wenn sich doch meine teuer erworbenen und vom G&auml;rtner eingepflanzten lila Immergr&uuml;n so schwer tun? Erfreue ich mich halt an Schachtelpalmen, Gr&auml;sern, stachligen Disteln und was da sonst noch alles bl&uuml;ht, das Zeugs ist ja auch gr&uuml;n&hellip;<br /><br /><h2>Eine meiner zahlreichen Planktonkulturen: Diese hier leistet mir Gesellschaft beim Gem&uuml;se r&uuml;sten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P8046727" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p8046727.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aus 3 Liter der gr&uuml;nen L&ouml;sung gewinne ich gesch&auml;tzte Zehntausend Brachionen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_08_04_1063" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_08_04_1063.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Brachionus in erstklassiger 1A Exportqualit&auml;t; diese hier ist ein M&auml;nnchen, dh. Stammvater vieler kleiner Brachi&ouml;nchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_29_1047" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_29_1047.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Schneckenpflege mit Lupe</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-08-03T23:44:23+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160803.html#unique-entry-id-91</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160803.html#unique-entry-id-91</guid><content:encoded><![CDATA[Heute ist mal wieder Schneckenpflegeabend. Ich nehme die Bechergl&auml;ser vom Glasregal und stelle diese, aufsteigend nach Datum sortiert, an die gut beleuchtete Stelle vor die Planktonreaktoren. Mit der Lupe suche ich erst die W&auml;nde, dann von unten den Boden und dann von oben die Wasseroberfl&auml;che nach Schnecken oder Schneckenlarven ab. In 4 Gl&auml;sern, die teilweise noch vom Mai stammen, ist auch nach l&auml;ngerer Suche nichts zu erkennen und so wasche ich diese Gl&auml;ser aus und desinfiziere sie anschliessend mit Alkohol. Tja, man kann nicht immer gewinnen im Leben und in der Schneckenzucht sowieso nicht!<br /><br />In einem Teil der Gl&auml;ser finde ich Schneckenlarven oder zumindest kleine Striche, die Schneckenlarven sein k&ouml;nnten. In diesen Gl&auml;sern wechsle ich 20ml Wasser mit der Spritze (dies entspricht 10% des Volumens) und gebe Glasrosen aus dem Technikbecken hinein. In ein paar Gl&auml;sern sind schon von blossem Auge gut die kleinen Schneckchen zu erkennen, die tlw. 5mm gross sind. Auch da mache ich Wasserwechsel, f&uuml;ttere die Schnecken mit frischen Glasrosen (die sch&ouml;n Braunen, m&ouml;glichst kleinen Exemplare aus dem Technikbecken), markiere die Gl&auml;ser mit Klebeband und stelle die Gl&auml;ser zur&uuml;ck auf's Regal.<br /><br />In immerhin zwei der Gl&auml;ser waren bei der letzten Kontrolle keine Schnecken sondern nur Larven zu sehen und die F&uuml;tterung mit Glasrosenschleim scheint Wirkung gezeigt zu haben: In beiden Bechern finde ich umgewandelte Schnecken. Das Vorhandensein von Glasrosen ist sicherlich der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Umwandlung von Larven zu Schnecken, doch scheint dies mit grossen, intakten Glasrosen nicht immer zu funktionieren und da scheint der Schneckenschleim den gew&uuml;nschten Effekt zu erzielen.<br /><br />Ich habe einen Video zusammengeschnitten als Einf&uuml;hrung in die Zucht von A. Stephanieae, diesen findet ihr auf <a href="https://youtu.be/DlzUy572Hss" rel="external">YouTube</a>.<br /><br /><br /><br /><h2>eine ca. 5mm grosse, sehr dunkel gef&auml;rbte Aeolidiella Stephanieae; diese hat sich also an einer braunen Glasrose den Magen vollgeschlagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9587" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9587.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit der Lupe suche ich jeden der Becher mehrmals ab</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9585" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9585.jpg" width="798" height="599" /><br /><br /><h2>Diese Schnecke d&uuml;rfte ihre Endgr&ouml;sse mit fast 4.5 Zentimetern erreicht haben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9611" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9611.jpg" width="800" height="599" />]]></content:encoded></item><item><title>Und nun zu was ganz anderem: Empfang&#x2c; Entschl&#xfc;sselung und Einspeisung von ADS-B Daten</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-30T13:42:53+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160730.html#unique-entry-id-90</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160730.html#unique-entry-id-90</guid><content:encoded><![CDATA[St&ouml;rche k&ouml;nnen ja nicht immer fliegen, sondern m&uuml;ssen sich zwischendurch auch mal etwas ablenken mit Fr&ouml;sche jagen und Nester auf Schornsteinen bauen. Mir geht es genau so: Ich kann ja nicht nur immer Meerwasseraquarium machen und Larven br&uuml;ten, sondern brauche auch mal etwas Abwechslung und mache zwischendurch auch mal was ganz anderes (keine Angst, es geht hier nicht um den Bau von Nestern auf Kaminen!). Vielleicht geht es meinen gesch&auml;tzten Blog-Lesern ja auch so und darum heute Mal zur Abwechslung mal was ganz anderes, das vorne und hinten nichts mit Meerwasseraquarium zu tun hat (na ja, das eine oder andere Teil wird man unzweifelhaft als Meerwasser-relevant einstufen k&ouml;nnen): Der Empfang, die Entschl&uuml;sselung und Einspeisung von ADS-B Daten! "H&auml;&auml;&auml;&auml;, was ist denn das schon wieder", werdet ihr wohl jetzt denken, darum ganz von vorne und mit m&ouml;glichst wenig Fachchinesisch und vielen Bildern.<br /><br />Verkehrsflugzeuge und viele Hubschrauber, Segelflieger und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Montgolfi%C3%A8re" rel="external">Montgolfieren</a> (ich liebe diese Wort, es t&ouml;nt so altmodisch) haben ein Ger&auml;t eingebaut, welches sich Transponder nennt. Aufgabe dieses Senders ist es, den Fluglotsen ihre Arbeit zu erleichtern: Statt nur einem Punkt auf dem Radarschirm, wird das Bild durch zus&auml;tzliche Daten, welche vom Flugzeug automatisch gesendet werden, angereichert. Zu diesen Daten geh&ouml;rt die Flugnummer, die H&ouml;he, die Position, die Geschwindigkeit, das Rufzeichen und anderes. Die Signale werden auf 1090 MHz einmal pro Sekunde gesendet. Mit der geeigneten Ausr&uuml;stung, kann man diese Signale im Umkreis von ca. 200-400Km empfangen. 1090 MHz ist schon eine ziemlich exotische Frequenz und ein normales Kofferradio ist hierzu nicht zu gebrauchen. Nun gibt es aber USB-Sticks, die eigentlich f&uuml;r den Empfang von DVB-T gedacht sind. Diese Dinger kosten unter 30 Euro und die meisten sind mit dem 820T oder 820T2 Chip ausgestattet. Die Entwickler dieses Chips waren entweder sehr kreativ oder aber sorglos, jedenfalls l&auml;sst sich mit einem speziellen Treiber der Chip so umprogrammieren, dass er im Bereich von 25 MHz bis 1800 MHz alles empf&auml;ngt. Die ganze Signalverarbeitung und Demodulator wird mittels Software gemacht und das ist gegen&uuml;ber traditionellen R&ouml;hren- oder Transistorradios ein v&ouml;llig neues Konzept: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Software_Defined_Radio" rel="external">Software Defined Radio (SDR)</a>. Mit SDR kann man also so ziemlich alles empfangen: Radiostationen, CB-Funk, Amateurfunk, Polizeifunk (illegal), Flugfunk (vermutlich auch illegal), Taxifunk (vermutlich legal aber langweilig) oder eben die ADS-B Signale. Nat&uuml;rlich schl&auml;gt hier mein Informatikerherz h&ouml;her: Ein Radio ohne Schwingkreis, ohne Zwischenfrequenz ohne Demodulator, ohne Verst&auml;rker sondern einfach ein St&uuml;ck Software! Wie genial ist das denn!?<br /><br />Wer nun denkt, daf&uuml;r brauche es einen richtig grossen Computer mit gigantischer Rechenleistung, der t&auml;uscht sich. Es gibt das Programm f&uuml;r Windows oder Mac und als besonderer Clou auf f&uuml;r den Einplatinen-Unix-Computer <a href="http://www.conrad.ch/ce/de/product/1419716/Raspberry-Pi-3-Model-B-1-GB-ohne-Betriebssystem?ref=searchDetail" rel="external">Raspberry Pi</a>. Ich habe mir f&uuml;r den Zweck den derzeit st&auml;rksten Raspberry Pi gekauft, das Model 3 B mit 4 USB Schnittstellen, Ethernet, Bluetooth und WLAN f&uuml;r CHF 59.95 bei <a href="http://www.conrad.ch/ce/de/product/1419716/Raspberry-Pi-3-Model-B-1-GB-ohne-Betriebssystem?ref=searchDetail" rel="external">Conrad</a>. Ein Rechner mit dieser Ausstattung und zu diesem Preis. H&auml;tte ich eine Zeitmaschine und w&uuml;rde ich so einen Rechner nur 30 Jahre in die Vergangenheit bringen, ich w&uuml;rde mit der Rechenleistung ganze Rechenzentren mit Mainframes f&uuml;r Hunderte von Millionen Dollar schlagen! Wie geil w&auml;re das denn!? Mit diesen Rechnern kann man herrlich herumbasteln aber die richtige Killerapp fehlte mir bis anhin, bis ich auf diese Geschichte mit ADS-B Empfang gestossen bin.<br /><br />Nachdem wir also diese ADS-B Signale mit dem umprogrammierten DVB-T Stick empfangen haben, m&uuml;ssen die Telegramme noch dekodiert werden. Die Daten sind nicht verschl&uuml;sselt und wenn man die Struktur der Daten kennt (diese ist nicht geheim, resp. wurde reverse-engineered), kann man diese in Klartext anzeigen. Dies erledigt ein Open Source Programm namens <a href="https://github.com/antirez/dump1090" rel="external">dump1090</a>. Das Programm stellt dann die Rohdaten, die dekodierten ADS-B Telegramme auf verschiedenen Netzwerkports zur Verf&uuml;gung und als besonderer Clou ist ein kleiner Webserver implementiert, sodass man sich die Daten auch in Form von Flugzeugen auf einer Karte mittels Browser betrachten kann.<br /><br />Mit meiner Antenne und meinem Empf&auml;nger sehe ich Flugzeuge bis etwa halbe Strecke nach Paris und bis Frankfurt. Leider ist mein Empfang wegen dem Nachbarhaus und dem suboptimalen Antennenstandort gegen S&uuml;den und Osten etwas limitiert und ich empfange aus dieser Richtung nur Signale von sehr hoch fliegenden Flugzeugen, die relativ nahe sind. Besser w&auml;re es, die Antenne mit einem Mast direkt auf's Dach zu setzen, aber daf&uuml;r ist mir der Aufwand mit Dachdecker und Elektriker (Blitzschutz) dann doch zu gross.<br /><br />Obwohl es schon cool ist, wenn man nun im Liegestuhl im Garten liegend mit dem iPad die Flugzeuge, die einem &uuml;ber den Kopf fliegen identifizieren kann, ist es doch noch viel besser, wenn man diese Daten anderen Leuten zur Verf&uuml;gung stellt, die selber nicht &uuml;ber diese Empfangsinfrastruktur verf&uuml;gen. Dies macht nun ein weiteres Programm auf dem Raspberry Pi: <a href="https://www.flightradar24.com/raspberry-pi" rel="external">frfeed24 von flightradar24.com</a>. <a href="https://www.flightradar24.com/" rel="external">Flightradar24.com</a> basiert auf Daten von solchen Empf&auml;ngern auf der ganzen Welt und jedermann kann sich so gratis und franko einen &Uuml;berblick verschaffen, was da irgendwo in der Welt am Himmel herumfliegt. Das Programm verlinkt die Rohdaten dann noch mit weiteren Datenquellen wie z.B. Fotos von Flugzeugen, Flugpl&auml;nen und Standorten von Flugh&auml;fen etc. Man kann damit also zum Beispiel, wie ich heute Morgen, den Flug seiner Kinder in die Ferien nach Stockholm verfolgen oder das &Uuml;berfliegen des Roten Meeres durch die Solar Impulse von letzter Woche. Auch kann man zum Beispiel die Ballone des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Project_Loon" rel="external">LOON-Projektes von Google</a> &uuml;ber Kalifornien und an der Westk&uuml;ste S&uuml;damerikas sehen, welche Internet in 3. Welt L&auml;nder bringen soll. Wenn ihr also k&uuml;nftig auf <a href="https://www.flightradar24.com/" rel="external">Flightradar24</a> ein Flugzeug seht im Dreieck zwischen Paris, Frankfurt und Felben-Wellhausen, dann kann es sein, dass diese Daten von meiner Umfangsanlage stammen. Damit hier niemand Unfug treibt und gefakte Daten einspeist, werden Flugzeuge auf Flightradar24 erst dargestellt, wenn die Information von mehreren Stationen best&auml;tigt ist.<br /><br />Jedem, dem ich bisher von diesem Projekt erz&auml;hlt habe, kam mit derselben Frage: Was nun, wenn Terroristen auf diese Daten zur&uuml;ckgreifen? Erstens werden Milit&auml;rflugzeuge und klassifizierte Fl&uuml;ge (also z.B. diese der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Air_Force_One" rel="external">Airforce One</a>) ausgeblendet und zweitens ist ein Terrorist, der in der Lage ist, ein Flugzeug vom Boden aus vom Himmel zu holen, wohl auch in der Lage das Flugzeug anderweitig zu identifizieren.<br /><br />Ich hoffe ich habe euch Appetit gemacht euch selber so eine Empfangsanlage zu bauen: Die Kosten belaufen sich auf unter 200 CHF f&uuml;r Raspberry Pi, Antenne und DVB-T Stick. F&uuml;r weitergehende Informationen d&uuml;rft ihr euch gerne an mich wenden oder ihr findet diese <a href="http://www.satsignal.eu/raspberry-pi/dump1090.html" rel="external">hier</a>.<br /><br /><br /><h2>Die Antenne ist optimiert f&uuml;r die Frequenz von 1090 MHz auf welcher die ADS-B Signale von den Flugzeugen gesendet werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306679" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306679.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Mast ist noch etwas improvisiert: Ein PVC-U Rohr und Briden vom Bau meiner Bypass-Anlage; Blitzschutz ist nur was f&uuml;r Schw&auml;chlinge&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306678" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306678.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Antennenkabel gelangt &uuml;ber einen N&auml;sseschutz aus Silikonschlauch (der Aquarianer in mir) ins Innere der Box</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306672" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306672.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Elektronik ist in einem wassergesch&uuml;tzten Geh&auml;use untergebracht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306680" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306680.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein USB-Netzteil, ein Raspberry Pi Model 3 B und ein DVB-T Empf&auml;nger mit dem 820T2 Tuner Chip</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306671" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306671.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Moment l&auml;uft die Anlage noch mit 230V aber ich m&ouml;chte sie gerne sp&auml;ter einmal auf Solarbetrieb umr&uuml;sten; das ist dann aber wieder ein gesondertes Projekt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306675" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306675.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Hardware im Gesamt&uuml;berblick, nun zur Software&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7306677" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7306677.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><h2>Auf dem Raspberry Pi l&auml;uft der dump1090-process, welcher die Daten entschl&uuml;sselt und &uuml;ber einen Netzwerkport zur Verf&uuml;gung stellt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="raspberry-pi.tiff-_1200x900" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/raspberry-pi.tiff-_1200x900.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Verbinde ich mit dem Browser auf den Raspberry, dann sehe ich die Rohdaten und die Flugzeuge mit ihren Positionen auf der Karte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="dump1090" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dump1090.jpg" width="800" height="414" /><br /><br /><h2>Der Daemon fr24feed holt sich die Daten von dump1090 ab und speist sie in die Datenbank von flightradar24.com ein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="fr24feed" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/fr24feed.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf der Seite von <a href="https://www.flightradar24.com/47.19,7.64/8">https://www.flightradar24.com</a> sehe ich mein Konto und die Statistik der Daten, welche ich einspeise.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="flightradar24-statistics.tiff-_1200x900" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/flightradar24-statistics.tiff-_1200x900.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Polar-Plot zeigt, dass ich mehrheitlich Signale aus Nord und West empfange, diese aber bis 200 Nautische Meilen (370 Km)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Polar-Plot" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/polar-plot.jpg" width="500" height="425" /><br /><br /><h2>Weil ich Daten einspeise, bekomme ich gratis ein Business Account von Flightradar und kann somit nicht nur Flugbewegungen weltweit verfolgen, sondern auch Zusatzfunktionen nutzen. Hier macht ein Helikopter grad einen Rundflug um Luzern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="flightradar24.tiff-_1200x900" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/flightradar24.tiff-_1200x900.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schlechte Laune&#x2c; Putzen und Eierfund</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-28T20:37:00+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160728.html#unique-entry-id-89</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160728.html#unique-entry-id-89</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Morgen habe ich richtig den Frust. Ist es weil ich meine Larven in die ewigen Jagdgr&uuml;nde geschickt habe, weil der Kurzurlaub vorbei ist oder bin ich einfach schlecht aufgelegt? Eigentlich habe ich eine recht konstante Gem&uuml;tsverfassung und Stimmungsschwankungen sind mir fremd. Was also tun gegen die schlechte Laune? Ich st&uuml;rze mich gleich nach dem Aufstehen in Arbeit und entleere und reinige das Becken ganz rechts meiner Bypass-Anlage. Eine Stunde sp&auml;ter sieht das Becken wieder richtig schmucke aus und meine Laune hat sich auch gebessert, na also, geht doch!<br /><br />Am Abend putze ich dann auch noch das Becken ganz links und setze probehalber 5 halbw&uuml;chsige Nemos aus der Zuchtanlage ins Bypassbecken. Da die beiden alteingesessenen Ocellaris vom Umsetzen, den Runden im Salzk&uuml;bel und dem nun f&uuml;r sie fremd aussehenden Becken etwas desorientiert sind, st&ouml;rt es sie auch nicht weiter, dass ihnen die Str&ouml;mung da 5 geschlechtslose Jungnemos angeschwemmt hat. In der Natur wird das wohl auch so sein: Beim Tauchen habe ich noch nie eine freie Anemone gesehen, also werden sich die Jungtiere auch in Anemonen setzen, die bereits besetzt sind.<br /><br />Beim Putzen entferne ich auch den Heizstab, der jetzt im Sommer sowieso nur ein Aiptasiaf&auml;nger ist. Gerade als ich den Heizstab unter Leitungswasser sp&uuml;len m&ouml;chte, sehe ich Eier an dessen R&uuml;ckseite kleben. Sind das vertrocknete Lobstereier von der letzten F&uuml;tterung? Die Schalen scheinen aber hart zu sein. Also gebe ich diese in eine Sch&uuml;ssel mit Aquarienwasser um diese, bis ich die Reinigungsarbeiten abgeschlossen habe, frisch zu halten. Von blossem Auge erkennte ich helle und dunkle Kugeln, von 3-4mm Gr&ouml;sse. In deren Innern sind weitere K&uuml;gelchen zu entdecken. Die Lupe hilft nicht viel, die Vergr&ouml;sserung reicht nicht aus, um die K&uuml;gelchen im Innern identifizieren zu k&ouml;nnen. Erst unter dem Mikroskop werde ich f&uuml;ndig: Es handelt sich um Schneckeneier! Die Augen, dh. die sp&auml;teren F&uuml;hler lassen sich gut erkennen, auch die Hinterteile der Schecken und nat&uuml;rlich die Schneckenh&auml;uschen. Ich gebe die Eier in den letzten noch freien Larvenkreisel und bin gespannt, wann diese schl&uuml;pfen werden.<br /><br />Ich m&ouml;chte eine Nachf&uuml;llanlage in meine Schneckenzuchtanlage Snail-Farm-in-a-Box montieren. Allerdings h&auml;lt der Saugnapf des Schwimmers nicht auf dem Polyethylen. Also bastle ich mir einen Schwimmerhalter aus Plexiglas, das noch rumliegt. Die Scheibe habe ich ohne grosse Absichten gekauft, haupts&auml;chlich nur darum, weil Orange meine Lieblingsfarbe ist. Inzwischen habe ich aus dem einen Glas bereits eine Nemo Ablaichstation, zwei Boxenhalter f&uuml;r Musikbeschallung im Keller und jetzt diesen Sensorhalter gebaut. Plexiglas ist wirklich ein universelles Material f&uuml;r Aquarianer, fast wie Holz f&uuml;r einen Schreiner.<br /><br /><br /><h2>Die Dremels&auml;ge im Haus erspart einem den Handwerker</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286594" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286594.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit etwas &Uuml;bung gelingen auch freih&auml;ndig gerade Schnitte; ein paar mal &uuml;ber ein Schleifpapier ziehen und die Kante ist glatt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286597" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286597.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der sch&ouml;nste Moment in der Bearbeitung von Plexiglas ist wenn man die Schutzfolie abziehen darf!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286598" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286598.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine improvisierte Helling</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286599" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286599.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Doppelmeter hat genau die gew&uuml;nschte Dicke um das zweite Glas w&auml;hrend des Verklebens zu st&uuml;tzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286669" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286669.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Igitt, wie sieht denn das aus: Habt ihr etwa in euer Becken gesch&hellip;. ihr Ferkel!?"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286602" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286602.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich lasse das Wasser ab, damit ich die Fische besser rausfanden kann. Das Becken l&auml;uft im Bypass zum Technikbecken, also kann ich ohne weiteres das Wasser ins TB laufen lassen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286603" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286603.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Ocellaris und zwei Banggai Kardinalbarsche m&uuml;ssen vor&uuml;bergehend ihr Becken r&auml;umen und mit einem Salzeimer Vorlieb nehmen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286604" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286604.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Fische &uuml;ben Kreisschwimmen bis ich ihr Becken wieder hergerichtet habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286605" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286605.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich nutze die Gunst der Stunde und setze probehalber f&uuml;nf halbw&uuml;chsige A. Ocellaris zu den beiden grossen Clowns</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286623" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286623.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Becken der Banggais kommt dann morgen dran; jetzt mag ich keine Becken mehr putzen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286632" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286632.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ei-Ei, sieh an, was ich hinter dem Heizstab gefunden habe: Ei, Ei, Ei!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286612" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286612.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop ist rasch zu sehen, dass es sich um Schneckeneier handelt und diese sich munter bewegen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_28_0964" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_28_0964.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Einen freien Kreisel habe ich noch: Warum nicht mal Schneckenzucht im Kreiseltank?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7286617" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7286617.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Genf und Larven geht nicht gut zusammen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-27T22:49:21+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160727.html#unique-entry-id-88</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160727.html#unique-entry-id-88</guid><content:encoded><![CDATA[Ich reise f&uuml;r 3 Tage mit meinen Kindern nach Genf. Am Montagmorgen f&uuml;ttere ich kr&auml;ftig alle meine Tiere und da wir am Mittwochabend wieder zur&uuml;ck sein werden, sollten meine Fische und Larven gut &uuml;ber die Runden kommen. So war der Plan, leider ist dieser nicht aufgegangen: Die Tiere im Riffbecken und die adulten Tiere in den Bypassbecken und in den Zuchtbecken haben die Durststrecke gut &uuml;berstanden, aber die L. Wurdemanni Larven, die L. Boggessi Larven und die A. Ocellaris Larven haben leider nicht &uuml;berlebt. Ich k&ouml;nnte mich ohrfeigen, hat mir doch Anita angeboten am Dienstag vorbeizukommen und die Tiere zu f&uuml;ttern. Immerhin hat das Clownfischp&auml;&auml;rchen im Riffbecken heute wieder ein Gelege gemacht, sodass die Zucht weitergehen kann, allerdings tr&auml;gt keine meiner Garnelen derzeit Eier, sodass meine Garnelenzucht eine Zwangspause einlegen muss.<br /><br />Die Glasrosen spriessen in den Bypassbecken und ich habe Angst, dass ich deswegen Tiere verlieren k&ouml;nnte. Die Becken beziehen ihr Wasser aus dem Klarwasserabteil meines Technikbeckens, in dem die Glasrosen wuchern: Wenn diese Glasrosen also Gameten freisetzen, landen diese auch in den Bypassbecken. Ich setze deshalb die Pumpe in ein Becken weiter rechts und hoffe somit weniger Gameten, oder am besten keine mehr, in die Bypassbecken zu pumpen. Morgen werde ich alle Becken gr&uuml;ndlich reinigen und auch die Freilandcopepodenkultur neu ansetzen. Die Copepoden stagnieren n&auml;mlich und ich frage mich, ob ich diese allenfalls mit dem Rotibomb, welches ja auch Hefe enth&auml;lt, &uuml;berf&uuml;ttert habe.<br /><br />Zum Gl&uuml;ck habe ich &uuml;bern&auml;chste Woche Ferien und dann habe ich wieder mehr Zeit um alle Becken auf Vordermann zu bringen. Einstweilen bitte ich meine Leser um Nachsicht und biete darum als Ersatz ein paar Bilder von Genf.<br /><br /><h2>Die Blumenuhr geh&ouml;rt zu den Top-10 Sehensw&uuml;rdigkeiten von Genf: Na, ja, in Z&uuml;rich hat es doch auch so eine&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7256332" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7256332.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Vereinten Nationen in Genf sind sehenswert: Die grossen Versammlungen finden zwar in New York statt, aber hier werde viel Detailarbeit verrichtet in Bezug auf Menschenrechte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266376" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266376.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Decke in diesem Sitzungsraum wurde von einem Spanischen K&uuml;nstler gestaltet und symbolisiere das Meer, welches nur auf den ersten Blick Blau erscheine aber im Detail aus &uuml;ber 30 Farben bestehe.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266390" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266390.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Wetter in Genf war strahlend sommerlich und fast schon etwas zu warm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266427" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266427.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Tofucurry bestellt man hier wohl besser nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266458" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266458.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich gebe meiner Tochter einen Crashkurs in Available Light Fotografie: Sie macht das schon sehr gut!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266509" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266509.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Statue der 4 Reformatoren: Der zweite von Links ist Calvin, die Namen der anderen sind mir leider entfallen; da ich katholisch bin, d&uuml;rfte man mir das wohl verzeihen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7266441" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7266441.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Skulptur steht vor dem Besucherpavillon des CERNs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7276543" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7276543.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Theorem der vernachl&auml;ssigten Larven m&uuml;sste man wohl noch erg&auml;nzen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7276548" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7276548.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Larventiming wegen Ausgang</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-23T21:50:28+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160723.html#unique-entry-id-87</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160723.html#unique-entry-id-87</guid><content:encoded><![CDATA[Anita und ich gehen heute in den Ausgang ins <a href="http://www.floor-club.ch/v4/wb/pages/events.php" rel="external">Floor nach Kloten an die &Uuml;40-Party</a>. Allerdings ist heute auch der 9. Tag meines Ocellaris-Geleges. Wir schauen uns, wie oft am Samstagabend, zwei Folgen von "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monk_(Fernsehserie)" rel="external">Monk</a>" an und Punkt 20:05 l&ouml;sche ich das Licht im Aquarium und lasse die Rolll&auml;den runter. Auch stelle ich die Str&ouml;mungspumpe und die R&uuml;ckf&ouml;rderpumpe ab. Dann schauen wir noch eine Reportage &uuml;ber ein Paar, welches ohne Abfall zu produzieren, lebt und um 20:35 setzen wir uns vor's Becken. Ich z&auml;hle laut die verbleibenden Minuten bis 20:45. Sehr zur Verbl&uuml;ffung von Anita erscheinen die Larven tats&auml;chlich wie vorausgesagt um 20:45. Die Larven sammeln sich in grosser Anzahl im Lichtkegel des Schranklichts, welches ich am Beckenrand eingeh&auml;ngt habe. Anita sieht mir eine Weile lang beim Larvensch&ouml;pfen zu und macht sich dann ab ins Badezimmer um sich f&uuml;r den Ausgang bereit zu machen. Ich sch&ouml;pfe fleissig weiter, beeilen muss ich mich erfahrungsgem&auml;ss nicht, denn das weibliche Ausgangs-Vorbereitungsritual ist &auml;hnlich p&uuml;nktlich wie die Ocellaris-Larven und dauert exakt 120 Minuten.<br /><br />Wie ich dann gen&uuml;gend Larven gesch&ouml;pft habe, setze ich diese im Keller in den vorbereiteten Kreisel und verteile auch noch ein paar Dutzend Larven auf die beiden anderen Kreisel (L.Boggessi und L.Wurdemanni) und zu den gr&ouml;sseren Br&uuml;dern kommen auch noch Ocellaris Larven.<br /><br />Anita ist noch immer im Badezimmer, also kann ich mich noch ruhig an den PC setzen, diesen Blogeintrag schreiben und aufgrund der Fotos die Anzahl Larven ausz&auml;hlen. Um 22 Uhr sind alle Larven versorgt und auch Anita bereit, dass wir uns ins Nachtleben st&uuml;rzen k&ouml;nnen.<br /><br /><h2>Der erste Eimer ist voll mit Wasser und Larven: 432 Larven ergibt die Volksz&auml;hlung!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236302" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236302.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch im zweiten Eimer sind viele Larven drin, die Ausz&auml;hlung ergibt 239 Larven: Also Total 671 Larven, das ist neuer Rekord!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236301" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236301.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst leere ich das meiste Wasser vorsichtig zur&uuml;ck ins Technikbecken, heute habe ich dabei "nur" ein gutes Dutzend Larven weggesp&uuml;lt. Jetzt kommt das Umsch&ouml;pfen mit dem Becher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236308" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236308.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mehr Larven pro Becher erwische ich nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236305" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236305.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>jetzt vorsichtig im Kreisel unter Wasser den Becher ausleeren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236306" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236306.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Becher raus und kontrollieren, dass keine Larve h&auml;ngen geblieben ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7236307" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7236307.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Bef&#xfc;llung der Schneckenfarm</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-19T23:20:27+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160720.html#unique-entry-id-86</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160720.html#unique-entry-id-86</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend verbringe ich ein paar Stunden im Keller um meine Snail-Farm-in-a-Box in Betrieb zu nehmen. Noch funktioniert sie nicht 100%-ig, denn der Pegel im Schneckenreaktor ist zu hoch. Ich experimentiere herum, wie ich diesen kontrollieren kann: Die Menge Sand scheint wenig Einfluss zu haben und der Widerstand ist auch in einer fingerdicken Schicht noch zu gross (Banger schreibt in seinem Buch von einer 3 Inch dicken Schicht, das w&auml;ren gerundete 7.5cm). Ich muss den Pegel in der inneren Box &uuml;ber den Pegel der &auml;usseren Kiste einstellen. Im Extremfall bohre ich halt ein zweites Loch und setze den Ablauf tiefer und habe dann halt zwei Not&uuml;berl&auml;ufe.<br /><br />Nach 21 Uhr beginnt mein Magen zu knurren und ich mache einen Abstecher zu Burgerking in Frauenfeld. Oh, was sieht da mein Holzauge? Ein Meerwasseraquarium in einer Fastfood-Kneipe??? Ja wo gibt es denn sowas? Das Becken ist noch in der Einfahrphase, unbeleuchtet und nebst Algenbel&auml;gen und ein paar Einsiedlerkrebsen und Weichkorallen ist nur eine Kardinalgarnele zu sehen. Ich bin gespannt, wie das Becken in ein paar Monaten aussehen wird.<br /><br /><h2>Als erstes f&uuml;lle ich den Aussenbeh&auml;lter mit Leitungswasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196282" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196282.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wie erwartet, steigt der Pegel bis zur Unterkante des Ablaufs und fliesst von da runter ins Technikbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196283" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196283.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich nehme die Pumpe f&uuml;r den inneren Kreislauf in Betrieb: Alles funktioniert wie geplant und Wasser schiesst aus den L&ouml;chern des Berieselungsrohrs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196284" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196284.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt bef&uuml;lle ich das Technikbecken mit Leitungswasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ist die Kiste voll, wird sie arg bauchig, das ist sehr ung&uuml;nstig, denn die oberen Kisten k&ouml;nnten herunterfallen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196290" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196290.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Also bekommt die Filterbeckenbox erst mal einen engen Bauchgurt: Ich werde einen tieferen Pegel fahren m&uuml;ssen, ist ja keine L&ouml;sung auf Zeit mit dem SpanSet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196292" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196292.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Pumpe marsch! Und schon pl&auml;tschert Wasser aus dem Technikbecken in den Schneckenreaktor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196286" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196286.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Pegel steigt und steigt&hellip;. Wasser tropft aus den L&ouml;chern in den L&auml;ngsw&auml;nden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196289" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196289.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Problem l&ouml;se ich sp&auml;ter, erst mal Sand aus dem Riffbecken f&uuml;r den "Schneckenr&uuml;ckhaltefilter"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196298" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196298.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich lasse die Anlage erst mal etwas laufen, die Salinit&auml;t muss ich dann noch genau einstellen</h2><img class="imageStyle" alt="P7196299" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196299.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit der schw&auml;cheren Pumpe klappt es einigermassen und ich kann den Pegelstand in der inneren Box stabilisieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196300" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196300.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Absch&auml;umer aus dem ersten Becken soll wiederbelebt werden: Aber nicht mit diesem Stecker!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196293" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196293.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die geneigten Leser m&ouml;gen zwei wichtige Details erkennen: Das Erdkabel ist l&auml;nger als Phase/Nullleiter und die Aderendh&uuml;lsen sorgen f&uuml;r geringen &Uuml;bergangswiderstand auch nach Jahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196294" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196294.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unerwartet treffe ich auf ein Meerwasseraquarium im Burgerking in Frauenfeld</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9384" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9384.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Hinweis ist schon mal gut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9382" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9382.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nebst der Kardinalgarnele sind ein paar Einsiedlerkrebse und Weichkorallen im Becken; soweit also ganz gut f&uuml;r die Einfahrphase</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9383" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9383.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich weile mit Anita am See, da erreicht mich ein SMS: Stromausfall im Technikbecken!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9391" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9391.png" width="600" height="800" /><br /><br /><h2>Zu Hause angekommen, finde ich rasch die Ursache: Ein Schlauch ist von der Dosierpumpe abgesprungen und hat ein Netzteil unter (Salz)Wasser gesetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9389" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9389.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Netzteil ge&ouml;ffnet, gesp&uuml;lt und jetzt zum Trocknen ausgelegt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9390" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9390.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich empfehle jedem Aquarianer sich so eine Alarmanlage zuzulegen, welche bei Stromunterbr&uuml;chen &uuml;ber SMS alarmiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9392" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9392.jpg" width="600" height="800" />]]></content:encoded></item><item><title>Lysmata Boggessi Nachwuchs</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-19T07:21:58+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160719.html#unique-entry-id-85</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160719.html#unique-entry-id-85</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe nicht sonderlich gut geschlafen, was unter anderem daran liegt, dass ich am Morgen unter meinem R&uuml;cken ein Buch und das iPad vorfand: Ich komme mir vor wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Prinzessin_auf_der_Erbse" rel="external">die Prinzessin auf der Erbse</a>! Etwas Bewegung tut gut und so steige ich um 6 Uhr in der Fr&uuml;h in den Keller und erwarte schon, dass die L. Boggessi Larven geschl&uuml;pft sind. Schon gestern Abend sah ich, dass Mama-Boggessa kaum ihre Eier unter den Schwimmbeinen verstecken konnte, so gross waren die. So ist es dann auch und im mittleren Kreisel schwimmen die Larven. Ich fange die Elterntiere mit dem Kescher und setze sie zur&uuml;ck ins Zuchtbecken. F&uuml;r den Schlupf der Larven nehme ich immer zwei Tiere in der Hoffnung, dass sie sich auch gleich nach dem Schlupf wieder befruchten.<br /><br />Heute gibt es ein abwechslungsreiches Fr&uuml;hst&uuml;ck f&uuml;r die vielen hungrigen M&auml;uler: Ein Mix aus Copepoden, Brachionus, frischgeschl&uuml;pften Artemianauplien und etwas &auml;ltere Artemianauplien. Ich halte es wie mit der menschlichen Ern&auml;hrung: Ein abwechslungsreicher Kostplan ist Garant daf&uuml;r, dass man von allen N&auml;hrstoffen gen&uuml;gend abkriegt.<br /><br /><h2>Schneesturm im Kreisel mit den L. Boggessi</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196237" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196237.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich sah schon gestern Abend, dass die Eier unter den Schwimmbeinen der Boggessi-Mama riesengross waren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196243.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die stolze Boggessi-Mama</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196238" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196238.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und der freudige Boggessi-Papa (oder umgekehrt? Oder beide zusammen?)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196239" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196239.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem Kescher setze ich die Elterntiere aus dem Kreisel wieder ins Zuchtbecken; danke f&uuml;r den Tipp, Joe: Besser die Eltern umsetzen als die empfindlichen Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196252" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196252.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kreisel beschriften</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196266" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196266.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sonst habe ich in 2 Wochen keine Ahnung mehr wer, wann und wo auf die Welt gekommen ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196267" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196267.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Larvenstadium sehen Boggessi aus wie Wurdemanni; selbst die erwachsenen Tiere sind nicht einfach zu unterscheiden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196268" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196268.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Artemiafr&uuml;hst&uuml;ck f&uuml;r Alle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196257" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196257.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Supernauplien von der Artemiatankstelle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196258" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196258.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>W&auml;hrend ich diesen Blog-Beitrag schreibe und duschen werde, schwimmen die Artemianauplien in N&auml;hrl&ouml;sung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196260" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196260.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r das Abendessen werden die Nauplien von Mrutzek aqua biotica orange+ durchtr&auml;nkt sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196262" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196262.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><h2>Aus meiner Garagenplatzkultur hole ich noch eine nahrhaftes Fr&uuml;hst&uuml;ck: halbw&uuml;chsige Artemia, Copepoden und Brachionus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196274" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196274.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Heute wird es heiss und damit haben meine Tierchen in der Aussenstation Heisshunger</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196275" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196275.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Shake it, Baby, shake it!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196276" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196276.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rein mit dem guten Zeugs ins Plastikbecken vor der Garageneinfahrt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196277" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196277.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Leckerli f&uuml;r alle Copepoden, Brachioni und Artemia</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7196278" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7196278.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Snail-Farm-in-a-Box</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-18T23:04:02+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160718.html#unique-entry-id-84</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160718.html#unique-entry-id-84</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend ist mir nach Basteln zu Mute. Da mein solargest&uuml;tzter ADS-B Transponderempf&auml;nger mit Raspberry Pi mit Einspeisung ins <a href="https://www.flightradar24.com/" rel="external">flightradar24.com</a> noch nicht ganz ausgegoren ist, mache ich mich an mein anderes Projekt: Die Snail-Farm-in-a-Box! Im Buch <a href="http://www.advancedaquarist.com/2011/6/media" rel="external">"breeding berghia nudibranches" von Dene Banger</a> wird ein &auml;hnliches Prinzip erl&auml;utert, mit welchem der Autor nach seinen Angaben erfolgreich den nordamerikanischen Markt mit Schnecken versorgt hat und zweitweise davon recht gut leben konnte. Da die von Banger beschriebene Farm aber auf Teilen, die es nur in den USA zu kaufen gibt, basiert, passe ich das Design f&uuml;r Europa an. Auch die Installation auf einem Teewagen, kann mich nicht so ganz &uuml;berzeugen und so nehme ich als Basis eine <a href="https://www.utzgroup.ch/eurobehaelter-rako/" rel="external">Utz-Box</a> mit Rollengestell.<br /><br />Das Prinzip der Snail-Farm-in-a-Box ist das folgende: In der inneren Box ist ein Sandbett, welches die Schnecken davon abh&auml;lt fortgesp&uuml;lt zu werden. Das Wasser fliesst durch das Sandbett und durch das Siebgewebe und die L&ouml;cher im Boden in die &auml;ussere Box. Diese dient dazu in der inneren Box einen definierten Wasserpegel einzustellen. Eine kleine Pumpe f&ouml;rdert Wasser aus der &auml;usseren Box in die innere Kiste. Ein zweiter Kreislauf bewegt nun das Wasser aus dem Technikbecken ebenfalls in die innere Box und das Wasser l&auml;uft aus der &auml;usseren Box zur&uuml;ck ins Technikbecken. Mit dieser Methode k&ouml;nne man die Elterntiere, Gelege, Schneckenlarven und jugendlichen Schnecken alle in derselben Umgebung halten. Kannibalisch seien die Schnecken anscheinend nicht. Im Technikbecken ist ein Absch&auml;umer und die noch zu planende Nachf&uuml;llanlage. Im Original von Banger hat er noch einen semi-automatische Wasserwechselanlage integriert, die lasse ich aber weg. Der Zweck des Technikbeckens ist weiterhin, f&uuml;r ausreichend Wasservolumen zu sorgen, damit sich Salinit&auml;tsschwankungen aufgrund von Verdunstung nicht so rasch auswirken.<br /><br />Erst mal muss der Kleber und der Aquariensilikon trocknen und dann mache ich dann den ersten Testlauf.<br /><br /><br /><h2>Was liegen denn da alles f&uuml;r Kistchen in meinem Keller?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186212" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186212.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Scheint schon was mit Aquarium zu tun zu haben&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186213" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186213.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nicht gedacht, dass sich mit diesen Lochfr&auml;sen aus China, 15 St&uuml;ck f&uuml;r 11 Euro tats&auml;chlich L&ouml;cher bohren lassen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186214" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186214.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Loch ist sogar einigermassen rund geworden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186215" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186215.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das wird der Ablauf ins Technikbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186216" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186216.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wo ein angestauter Ablauf, ist auch ein Notablauf von N&ouml;ten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186218" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186218.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese beiden St&auml;be halten nicht nur die innere Box in Position</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186220" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186220.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem Heissluftgebl&auml;se erw&auml;rmt und der Flachzange zusammengedr&uuml;ckt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186221" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186221.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das werden auch die beiden Einl&auml;ufe vom Technikbecken und vom Pegelbecken (so nenne ich die &auml;ussere Box); beide Rohre sind gelocht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186224" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186224.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit der Lochkreiss&auml;ge schneide ich 6 L&ouml;cher in den Boden der inneren Box</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186228" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186228.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da rein kommt eine gelochte PVC-Platte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186225" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186225.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Platte klebe ich mit Aquariensilikon ein und klebe dar&uuml;ber noch ein Siebgewebe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186234" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186234.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, die Snail-Farm-in-a-Box ist fertig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186229" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186229.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anschl&uuml;sse f&uuml;r die Wassereinl&auml;sse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186232" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186232.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Deckel passt auch noch drauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186233" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186233.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tataaaaaa: Die Schneckenfarm in der Rappelkiste</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7186230" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7186230.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fotosafari in allen Becken mit der U/W Coolpix</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-17T14:12:13+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160717.html#unique-entry-id-83</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160717.html#unique-entry-id-83</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Nikon Coolpix ist gut geeignet f&uuml;r Unterwasseraufnahmen im Aquarium. Sie ist klein und handlich und das LCD-Display ist auch unter Wasser noch gut zu erkennen. Aus meiner Sicht einziger Mangel ist, dass die Kamera zu wenig Einstellm&ouml;glichkeiten hat. Es w&auml;re toll, es g&auml;be im Men&uuml; sowas wie "Advanced Options" um da zum Beispiel den Blitzanteil reduzieren, den AF-Punkt versetzen oder Blende und Verschlusszeit manuell einstellen. Ja ich weiss, die Kamera ist f&uuml;r ein anderes Kundensegment gemacht, aber ich sag ja bloss&hellip;<br /><br /><br /><h2>Die Nikon Coolpix ist nicht nur in meiner Lieblingsfarbe lackiert, sondern macht auch recht ordentliche Aquarienunterwasseraufnahmen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7176211" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7176211.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Anemone (oder was von ihr noch &uuml;brig ist) habe ich aus dem Zuchtbecken zur Kur ins Riffbecken getan; von Genesung ist aber nichts zu sp&uuml;ren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1076" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1076.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sollte eine Anemone aussehen </h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1075" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1075.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Funghia hatte schon bessere Tage: Sie hat einiges Gewebe verloren, als mir neulich der KH auf 4 fiel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1098" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1098.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hirnkoralle (favia speciosa)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1083" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1083.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wie ein Margaritenbeet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1080" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1080.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Ocellaris-Gelege ist von unten gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1095" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1095.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Der Eingang der Knallkrebsh&ouml;hle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1086" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1086.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Seeigel soll im Aufzuchtbecken f&uuml;r Liebesstimmung unter den Banggais sorgen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1104" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1104.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Gr&uuml;nes Gras auf violettem Cynoteppich; Der Kontrast ist sch&ouml;n&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1103" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1103.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Berghia-Becken habe ich PVC-Teile, welche mit ich im Technikbecken mit Glasrosen &uuml;berwachsen lasse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1126" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1126.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kuckuck: Aus dem PVC-U Fitting schaut eine Glasrose und sonnt sich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1125" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1125.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Wonneproppen; Wer erkennt die Boggessi F1 Garnele?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1111" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1111.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da sitzt er doch der Kleine; &auml;hhh: Grosse!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1135" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1135.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch das kann man mit Salz anstellen, anstatt es ins Aquarium zu kippen: Man kann es zur Herstellung von Speiseeis verwenden!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9355" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9355.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Crushed Ice und ordentlich Kochsalz raufgekippt und die Temperatur des Schmelzwassers sinkt auf fast -18 Grad Celsius</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9353" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9353.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Nemos am Ablaichen (nicht ganz jugendfrei)</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-14T17:43:15+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160714.html#unique-entry-id-82</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160714.html#unique-entry-id-82</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Nemos im Riffbecken erwische ich heute in flagranti beim Sex. Das Weibchen hat einen dicken Bauch und ihre Laichpapille ist geschwollen und ausgefahren. Abwechselnd schwimmen die beiden kopf&uuml;ber an dieselbe Stelle unter der Tischkoralle, das Weibchen klebt die knallorangen Eier an und und dann ist das M&auml;nnchen an der Reihe um seinen Samen &uuml;ber die Eier zu verteilen. Das Blitzlicht irritiert die beiden und dass ich ihnen beim Sex zusehe, wohl auch. Also lasse ich es bei den beiden Bildern bewenden und freue mich auf kleine Nemolarven in 8 oder 9 Tagen.<br /><br /><h2>Die Laichpapille des Weibchens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7146193" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7146193.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein paar der orangen, zapfenf&ouml;rmigen Eier sind schon zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7146197" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7146197.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>RotiBomb</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-12T21:58:12+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160712.html#unique-entry-id-81</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160712.html#unique-entry-id-81</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Grosspackung <a href="http://algova.com/" rel="external">Algova</a> RotiBomb ist eingetroffen: Direktschmuggelimport von der Paketstation in Konstanz. Da der Name des Produktes in Hinblick auf internationalen Versand etwas ungl&uuml;cklich gew&auml;hlt ist und das Produkt von der Konsistenz her an Thail&auml;ndische Drogen und vom Geruch an Chinesischen Gr&uuml;ntee erinnert, liess ich mir die Sendung an die Packstation liefern. Die Jungs und M&auml;del von der Tanke haben es irgendwie versifft das Paket beim Eingang zu scannen und so lag es eine Woche lang zwischen anderen Sendungen von Thail&auml;ndischen Drogen und Chinesischem Gr&uuml;ntee im Paketlager der Tankstelle&hellip;<br /><br />Nun hat es mich zum Gl&uuml;ck doch noch erreicht und ich gebe meinen verschiedenen Copepodenkulturen (eine draussen neben der Garage, zwei im Keller und dann noch zwei in der K&uuml;che (bin ich eigentlich noch ganz bei Trost; sollte ich statt Fischzucht mein Geld nicht besser in Thail&auml;ndische Drogen investieren?) je eine Prise vom Wunderzeug rein. Eigentlich habe ich erwartet, dass sich die Copepoden auf das Bombenfutter st&uuml;rzen wie Teenager auf Eistee, Handy und Fritten, aber ganz so ist es dann doch nicht. Die Cops behalten die steife Oberlippe und gehen die Sache an wie Englische Ladies, die eine neue Sorte Gr&uuml;ntee geschenkt bekommen: "Well, let us try this new tea after supper, Darling.". Wenn man den Angaben auf dem Beipackzettel glaubt, dann "besteht das Futter aus 5 Algenarten und 8 verschiedenen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Probiotikum" rel="external">probiotischen Bakterien</a> und Hefen und wird unter sterilen Bedingungen unter Nutzung eines speziellen Vermischungsverfahren produziert". Auf gut Deutsch heisst das: "Oma hat sich die H&auml;nde gewaschen und das Haarnetz angezogen, bevor sie 5 Sorten Nori Algen vom Asia Supermarkt mit der B&auml;ckerhefe im Mixer verquirlt und in T&uuml;ten abf&uuml;llt hat".<br /><br />Ich will ja nicht spotten und hoffe auf einen durchschlagenden Erfolg mit dem neuen Futter.  Die Bedingungen bei mir sind im Moment hervorragend: Meine Outdoor-Copepodenkultur explodiert fast und ich habe in der ganzen Wassers&auml;ule eine dichte Kultur von orangen-schimmernden Copepoden. Die Kultur l&auml;uft mir fast ZU gut, sodass ich bef&uuml;rchte, dass sie schlagartig zusammenbrechen k&ouml;nnte wegen Dichtestress (die SVP/AfD l&auml;sst gr&uuml;ssen&hellip;.).<br />Gut, dass ich das jetzt hier schriftlich festhalte: Falls ich also in 1-2 Wochen das Gef&uuml;hl haben sollte, meine Copepodenkultur explodiere, seit ich sie mit RotiBomb f&uuml;ttere, dann erinnert mich bitte dran, dass die Kultur schon sehr gut lief BEVOR ich mit dem RotiBomb begann.<br /><br />Per Stand heute ist der Webauftritt von <a href="http://algova.com/" rel="external">algova</a> noch &auml;usserst rudiment&auml;r und die Produkte werden &uuml;ber das <a href="http://www.ebay.de/usr/algova_plankton_shop" rel="external">deutsche eBay</a> vertrieben. Algova schreibt &uuml;ber sich: <em>"algova ist ein junges, hochinnovatives Unternehmen aus dem Schnittbereich von Biotechnologie und Aquakultur. Hauptgesch&auml;ftsfelder sind Herstellung und Vertrieb von Plankton-Futtermitteln und Aqua-Probiotika." </em>Gem&auml;ss des Firmenprofils bezieht die Firma also nicht einfach Rohstoffe und konfektioniert diese, sondern produziert die Algen selber - das wiederum ist hochinteressant und ich bin gespannt mehr &uuml;ber die Firma zu erfahren.<br /><br />Das Futter scheint sehr &auml;hnlich zu sein dem <a href="http://www.zoo-silbermann.de/xtc/product_info.php?info=p9527_Green-Devil-Food--Hauptfutter-fuer-Zooplankton-100-ml.html" rel="external">Green Devil Food</a>, welches von Silbermann vertrieben wird: Wer beliefert nun wen oder beziehen beide aus der gleichen Quelle?<br /><br />Die 500g RotiBomb werde ich kaum im Verlaufe eines guten Jahres verf&uuml;ttern: Ihr k&ouml;nnt euch also bei mir melden mit Angabe der gew&uuml;nschten Menge und ich schicke euch in Beutel abgef&uuml;llte Thaidrogen - ich meine RotiBomb zum Selbstkostenpreis plus Porto. Wer will, kann sich eine reservierte Portion des Zauberfutter auch bei mir abholen und bekommt dazu noch eine Tasse Chinesischen Gr&uuml;ntee serviert.<br /><br /><h2>Die 500g Packung Rotibomb wird bis zum Ende aller Tage halten: Vielleicht kann ich damit den Erzengel Gabriel beim J&uuml;ngsten Gerichts bestechen - vorausgesetzt er ist auch Fischz&uuml;chter?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7126158" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7126158.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mist, das Zeugs h&auml;lt nur bis Oktober 2017, das heisst ich muss mich sputen mit meiner Copepodenzucht&hellip;. Gedanke: Wozu habe ich eigentlich eine Badewanne, eine Dusche reicht doch&hellip;.?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7126159" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7126159.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Priobiotik-Hype ist von Joghurts nun auf Fischfutter &uuml;bergeschwappt; das hat doch was mit rechtsdrehenden (oder waren es linksdrehende?) Bakterien zu tun&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7126171" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7126171.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hau rein das Zeug und bald hast du Copepoden gross wie Hummer!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7126170" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7126170.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop zeigt sich, dass die Angabe, dass es sich um eine Mischung verschiedener Algenarten handelt, plausibel ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_12_0950" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_12_0950.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die gr&ouml;sseren St&uuml;cke sehen aus wie extrudierte Pellets: Ob das die Hefe ist?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_12_0946" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_12_0946.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Zooplankton liebt die Sommerhitze</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-10T18:18:23+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160710.html#unique-entry-id-80</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160710.html#unique-entry-id-80</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Outdoor-Zooplanktonkultur explodiert fast in der Sommerhitze: Das warme Wasser und die starke Sonneneinstrahlung l&auml;sst wohl das Phytoplankton im Eimer bl&uuml;hen und damit gibt es mehr als genug Futter f&uuml;r verschiedenes tierisches Plankton; entsprechend hoch sind die Vermehrungsraten. Ich nehme 3 Liter recht gr&uuml;nes Wasser aus der Glasrosenzucht, siebe 3 Liter Wasser aus der Outdoorkultur ab und erg&auml;nze den Pegel mit dem Wasser aus dem Glasrosenbecken. Das Glasrosenbecken bekommt daraufhin 3 Liter frisches Salzwasser. Eigentlich k&ouml;nnte ich ja rundherum Wasserwechsel machen und ganz am Schluss das Wasser vorne wieder reinleeren: Eine Art aquaristisches Perpetuum Mobile!<br /><br />Heute konnte ich zum ersten Mal Aeolidiella Stephanieae / Berghia Schnecken "ernten": In der Kultur mit dem Gelege vom 31.5.2016 waren heute etwa 5 schon recht grosse Schnecken zu finden. Ich denke, dass sie mit einer Gr&ouml;sse von 2-3mm nun ins Durchlaufbecken zu den Erwachsenen k&ouml;nnen. Die Wasserqualit&auml;t ist da bestimmt besser, als in einem 200ml Becherglas. <br /><br /><h2>In der Glasrosenkultur bl&uuml;ht das Phytoplankton, das ist perfektes Futter f&uuml;r meine Outdoor-Copepodenkultur</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106086" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106086.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Copepodenkolonie explodiert fast in meinem Eimer draussen: Sie scheinen das Licht und die Hitze zu m&ouml;gen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106087" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106087.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Abfluss ist gleich daneben, ich siebe 3 Liter der Planktonl&ouml;sung ab und f&uuml;lle den Eimer anschliessend mit 3 Liter Phytoplanktonl&ouml;sung auf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106088" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106088.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine grosse Portion besten Copepodenmixes</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106090" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106090.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gem&auml;ss Auskunft von Joe ist das eine Tisbe, d.h. eine Harpacticoide Copepode (sprich eine bodenlebende Copepode)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_10_0929" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_10_0929.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Auch dies sei eine Tisbe, einfach eine andere Entwicklungsstufe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_07_10_0942" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_07_10_0942.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die kleinen Ocellaris haben Copepoden zum Fressen gern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106101" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106101.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>meine Wonneproppen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106154" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106154.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>14 kleine Nemolein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106138" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106138.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>dauernd herrscht Zoff unter den Br&uuml;dern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106127" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106127.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Berghia-Schnecke st&uuml;rzt sich gleich auf die kleine Glasrose vor ihr</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7106115" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7106115.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Ocellaris zu Unzeiten</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-08T08:11:06+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160708.html#unique-entry-id-79</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160708.html#unique-entry-id-79</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Nachmittag sehe ich den Eintrag in meiner Agenda f&uuml;r den Abend: "Ocellarisgelege 8. Tag". Das heisst heute ist Larvensch&ouml;pfen angesagt. &Uuml;blicherweise kommen am 8. Tag zwar nur eine Handvoll Larven, sodass sich das absch&ouml;pfen kaum lohnt aber dennoch ist das jeweils eine gute Hauptprobe f&uuml;r den 9. Tag, wenn dann pl&ouml;tzlich 300 Larven sich auf einmal an der Wasseroberfl&auml;che tummeln. Um 20:40 lasse ich die Rolll&auml;den herunter, stelle eine Bier bereit, schalte den Fernseher an und dimme das Licht &uuml;ber dem Aquarium auf 2% der weissen LED's eines einzelnen Moduls. P&uuml;nktlich um 21:00 ist Anpfiff des EM-Halbfinalspiels Deutschland - Frankreich und ebenso Anpfiff f&uuml;r mich um im Becken die Str&ouml;mung auszuschalten und das Licht nun komplett zu l&ouml;schen.<br /><br />Ich habe jetzt eine knappe Halbzeit Zeit bis 21:40, bis die ersten Larven p&uuml;nktlich im Strafraum erscheinen werden. So kommt es dann auch und ich bin auch nicht &uuml;berrascht, dass es diesmal mehr Larven sind, als &uuml;blich: Die sommerlichen Temperaturen werden f&uuml;r eine raschere Entwicklung gesorgt haben. In der Verl&auml;ngerung f&auml;llt das erste Tor f&uuml;r Frankreich und ich habe etwa 20 Larven in meinem Eimer. Die Pause und die erste H&auml;lfte der 2. Halbzeit verbringe ich im Keller um die Larven vom Eimer in den Kreisel zu setzen. Diesmal gr&uuml;ne ich das Wasser nicht schon in der ersten Nacht ein: Mir wurde in einem Forum gesagt, dass dies zu Larventod f&uuml;hren k&ouml;nne, da die Larven in der ersten Nacht ihre Schwimmblase zu f&uuml;llen h&auml;tten und dabei st&ouml;re das Plankton. In der Tat: Heute fr&uuml;h sind noch alle Larven am Leben, der Tipp war also gut!<br /><br />Wie ich aus dem Keller wieder nach oben komme, ist der Spielstand dann auch schon 2:0 und damit das Schicksal der Deutschen Nationalelf besiegelt. Das Schicksal der Ocellarislarven, die gestern Nacht nicht geschl&uuml;pft sind, ist allerdings auch besiegelt: Heute Abend sind Anita und ich an die Hochzeitsparty von Valentina und Philipp (Voni) eingeladen und da werden die Larven leider im Magen der Banggais und im Absch&auml;umer landen.<br /><br /><h2>Nemogewusel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8779" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8779.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Viele, viele, bunte Nemos!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8753" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8753.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>14 Amphiprion Ocellaris vom letzten Schlupf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8762" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8762.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Sie sind schon richtige Anemonenkuschler geworden ("Anemonenkuschler" ist in der Fischwelt ein Schm&auml;hwort wie bei uns "Warmduscher": Wenn also ein Hai zu einem anderen sagt er sei ein Anemonenkuschler, dann ist mit den Haien nicht mehr gut Kirschen essen)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8754" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8754.jpg" width="800" height="599" />]]></content:encoded></item><item><title>Zu Gast bei Holger und Tabea</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-06T23:51:32+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160706.html#unique-entry-id-78</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160706.html#unique-entry-id-78</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend bin ich bei Holger und Tabea in Rafz eingeladen. Holger hat bei mir ein paar Produkte gekauft und heute durfte ich diese bei ihm in Action betrachten. Ich muss schon zugeben, ist schon ein tolles Gef&uuml;hl, wenn man so in einer fremden Wohnung steht und man sieht da Produkte die man selber konstruiert hat! Als erstes sticht mir der Acrylic Kreisel Tank ins Auge, in dem munter 11 einmonatige Banggai Kardinalbarsche schwimmen. Der Kreisel passt perfekt in die Aussparung des Nanounterschranks. Im Nanobecken tummeln sich einige Mini Grundeln mir unbekannten Namens und dazu 3 <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/835_Thor_amboinensis.htm" rel="external">Thor Amboinenis</a> auch bekannt unter der Bezeichnung "Sexy Shrimp". Den &Uuml;bernamen haben die kleinen Garnelen nicht etwa wegen ihres h&uuml;bschen Aussehens erhalten, sondern weil sie unaufh&ouml;rlich ihr Hinterteil hin- und her bewegen. Es w&uuml;rde mich sehr reizen diese Garnelen zu z&uuml;chten: Ich werde mich heute vor dem ins Bett gehen, mal noch mit Zuchtberichten schlau machen.<br /><br />Das Riffbecken von Holger und Tabea ist mit Korallen reich besetzt und sie klagen &uuml;ber &uuml;berm&auml;ssigen Korallenwuchs. Diese Probleme sollte man haben, sind doch die meisten Aquarianer schon froh, wenn ihre Korallen mal ein bisschen Wuchs zeigen! Was mich erstaunt ist, wie dick die Fische im Becken sind: Runde B&auml;uche wohin man sieht und dennoch so gute Wasserwerte? Im Unterschrank summt leise ein 200er Bubble King vor sich hin, der holt bestimmt viel vom Dreck raus. Die beiden Banggai Kardinalbarsche sind imposant: Ich stelle fest, dass mein vermeintlich erwachsenes Tier im Riffbecken offenbar noch lange nicht seine Endgr&ouml;sse erreicht hat. Zum ersten Mal sehe ich wie ein M&auml;nnchen aussieht mit Larven im Mund. Der Kiefer ist ausgeh&auml;ngt und gibt dem Tier den etwas d&uuml;mmlichen Gesichtsausdruck eines Pelikans: Der Unterkiefer, respektive die Haut dazwischen ist deutlich sichtbar nach aussen gew&ouml;lbt. Jetzt weiss ich, worauf ich k&uuml;nftig bei meinen Tieren achten muss. Gelesen und geh&ouml;rt habe ich davon schon, aber das live zu sehen, ist schon was anderes.<br /><br />W&auml;hrend wir auf dem gem&uuml;tlichen Balkon das Abendessen geniessen, kommen die beiden Miezek&auml;tzchen vorbei. Der Begriff "Miezek&auml;tzchen" mag allerdings im Falle der Katzen von Tabea und Holger etwas irref&uuml;hrend sein: Es handelt sich nicht um K&auml;tzchen, sondern um Katzen, um Grosskatzen! Von der Gr&ouml;sse her sind die Tiere irgendwo zwischen normaler Hauskatze und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liger" rel="external">Liger</a> (so ein Tier gibt es wirklich, ist eine Hybride von L&ouml;we und Tiger) anzusiedeln. Auf jedem Fall ist deren Fell flauschig und "Pummel" l&auml;sst sich von mir bereitwillig den Kopf kraulen.<br /><br />Die zwei Riesenhamsterratten haben ein eigenes Zimmer nur f&uuml;r sich und darin ist raumf&uuml;llend ein massiver K&auml;fig mit zwei Etagen. Die Haltung dieser Afrikanischen Nagetiere ist bewilligungspflichtig wobei wir bei Tisch noch diskutieren, weswegen das so ist: Die Tiere sind nicht giftig, nicht vom Aussterben bedroht und eine invasive Art sind sie wohl auch nicht, da sie die hiesigen Temperaturen im Winter kaum &uuml;berleben k&ouml;nnten. Auf jedem Fall hat der Kantonstierarzt den K&auml;fig abgenommen und Tabea ist wohl schweizweit derzeit die einzige offizielle Riesenhamsterrattenbesitzerin. Wer mehr &uuml;ber diese Tiere erfahren m&ouml;chte, findet in der Brosch&uuml;re, die Tabea mit einer Kollegin erstellt hat, weitergehende Informationen: <a href="http://www.rattenclub.ch/exoten/gambia_riesenhamsterratte.pdf">http://www.rattenclub.ch/exoten/gambia_riesenhamsterratte.pdf</a><br /><br />Die Riesenhamsterratten quieken und verlangen ihr Abendessen und Tabea bereitet Avocado und Banane gemischt mit K&ouml;rnern vor. Holger ist derweil damit besch&auml;ftigt Wasser vom Nano ins Riffbecken und zur&uuml;ck zu transferieren. Mit einer bemerkenswerten Sorgfalt und Ruhe saugt Holger mit einem Schlauch auch noch das letzte Restchen Frostfutter aus dem Kreisel. Da staune ich, bei mir geht das Absaugen immer zackzack und wenn ich heute ein K&ouml;rnchen nicht erwische, dann sauge ich es halt morgen ab. F&uuml;r mich ist es Zeit zu gehen und so verabschiede ich mich von den Beiden. Bei der Fahrt durch die Nacht lasse ich mir den Abend durch den Kopf gehen und bin sicher, dass ich diesen noch lange in sch&ouml;ner Erinnerung halten werde. Sollten mich meine Reisen je nach Gambia verschlagen und sich mir beim Joggen eine Riesenhamsterratte in meiner Wade verbeissen, dann weiss ich, wem ich anrufen kann!<br /><br /><h2>Der Fishgimmick Aquarium Organizer im Unterschrank von Holger und Tabea</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066009" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066009.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Fishgimmick Acrylic Kreisel Tank sieht aus wie gemacht f&uuml;r in den Unterschrank unter dem Nano</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066040" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066040.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>T&auml;glicher Wasseraustausch zwischen Nanobecken und Riffbecken und Kreiseltank und Riffbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066056" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066056.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Richtig sexy diese Arschwackler-Sexy-Shrimp: Die m&ouml;chte ich dann auch mal halten und wenn m&ouml;glich z&uuml;chten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066034" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066034.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die SPS im Riffbecken stehen wie eine Eins und zeigen sch&ouml;ne Wachstumsspitzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066016" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066016.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch die LPS stehen gut im Fleisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066024" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066024.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Ich bewache das Thermometer, bin also ein Thermometerw&auml;chter!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066031.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na, wer erkennt das Geschlecht dieses Banggai Kardinalbarsches?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066029" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066029.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Klarer Fall: Es ist ein Bock und gut zu erkennen am schwangerschaftsbedingt ausgeh&auml;ngten Kiefer und der durchgezogenen Linie von der Schwanzflosse zur hintersten Binde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066029mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066029mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />Wenn das vorher der Bock war, na dann ist das&hellip;?<br /><img class="imageStyle" alt="P7066020" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066020.jpg" width="800" height="600" /><br />(War eine Fangfrage: Es ist der gleiche Bock von der anderen Seite)<br /><br /><h2>Welches Geschlecht hat der Banggai in der Bildmitte?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066017" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066017.jpg" width="800" height="600" /><br />(Es ist das M&auml;del: Die Linie von der Schwanzflosse ist nicht durchgehend bis zur hinteren Binde)<br /><br /><h2>Ein P&auml;rchen Amphiprion Ocelllaris Black</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066022" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066022.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das n&auml;chste Tier sieht man eher selten in heimischen Aquarien</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066055" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066055.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es handelt sich um Gambia Riesenhamsterratten (die Warnung von Holger kam prompt, dass ich mit dem Finger nicht zu nahe an den K&auml;fig ran soll, denn "Kino" ist gegen&uuml;ber Fremden bissig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7066044" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7066044.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Copepodenschmaus</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-07-02T20:04:46+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160702.html#unique-entry-id-77</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160702.html#unique-entry-id-77</guid><content:encoded><![CDATA[Mein letztes Fl&auml;schchen Babynahrung ist nach einem Monat im K&uuml;hlschrank schimmlig geworden, Herr Hipp soll da k&uuml;nftig mehr Konservierungsstoffe reingeben&hellip; ;-) Heute kaufe ich eine andere Marke, "Zartes Gartengem&uuml;se" aus dem sch&ouml;nen Garten von Nestle! Anbei eine Fotoanleitung, wie man aus dem Babybrei und Tomatenmark eine leckere Suppe f&uuml;r Copepoden und Artemia anr&uuml;hrt.<br /><br /><h2>Die Zutaten f&uuml;r den Copepodenschmaus: Babynahrung mit Karotten und Erbsen und dazu noch Tomatenmark</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7025995" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7025995.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Teel&ouml;ffel bestes Tomatenmark</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7025996" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7025996.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und zwei Teel&ouml;ffel Babybrei: Appetitlich, nicht?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7025997" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7025997.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit etwas warmem Wasser l&auml;sst sich der Brei gut vermischen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7025999" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7025999.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bis es eine breiige Suppe wird, lecker!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7026000" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7026000.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit Wasser auff&uuml;llen: Man sieht die Fettaugen in der Br&uuml;he; Vitamin A ist fettl&ouml;slich, dass weiss doch jedes Baby, also muss in Karottenmus immer auch etwas Oel rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P7026002" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p7026002.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Freilandfutter f&#xfc;r die unbekannten Larven</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-28T20:38:00+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160628.html#unique-entry-id-76</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160628.html#unique-entry-id-76</guid><content:encoded><![CDATA[Ich poste den Video, den ich gestern von diesen unbekannten Larven gemacht habe im Forum von <a href="http://ig-meeresaquaristik.de/index.php?page=Thread&postID=73805#post73805" rel="external">IG-Meeresaquaristik.de</a>. Die Antworten, welche ich erhalte, sind sehr kompetent und wir kreisen die Larven ein als <a href="http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/9181_Cryptocentrus_cinctuslarva.htm" rel="external">Cryptocentrus cinctus larva - Zitronen-W&auml;chtergrundel</a> oder <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/23_Pseudochromis_flavivertex.htm" rel="external">Pseudochromis flavivertex - Gelbr&uuml;cken-Zwergbarsch</a>. Aufgrund der blauen und gelben Pigmente um die Augen, tippe ich eher auf Letzteres, es w&uuml;rde mich ja auch erstaunen, wenn das Paar Zitronengrundeln schon nach einer guten Woche in meinem Becken Nachwuchs h&auml;tte. Auf jedem Fall sind die Larven deutlich kleiner als A. Ocellaris und w&uuml;nschen ihre Buletten gerne in kleine H&auml;ppchen geschnitten. Da ich nicht sonderlich gut darin bin unter dem Mikroskop Futtertiere zu filetieren, muss ich mir was anderes einfallen lassen. Die grosse Stunde meiner Freiluftkultur ist gekommen: Ich siebe ein paar Liter der Br&uuml;he durch und lege den Inhalt des feinen Siebes unter das Mikroskop: Es sind zwar viele Chitinpanzer zu finden aber der sind auch genug Ein-, Mehr- und Vielzeller vorhanden, damit sich die kleinen Larven ein passendes Filet Mignon raussuchen k&ouml;nnen. Bei diesem Zufallsfang (w&auml;ren die Larven nicht gleichzeitig mit den Ocellaris geschl&uuml;pft, w&auml;ren alle von mir unbemerkt im Absch&auml;umer verendet) kann ich nichts verlieren und nur gewinnen: Also rein mit dem Futter auch wenn es vielleicht bakteriologisch nicht ganz kosher oder halal ist.<br /><br /><h2>Der Postbote und die Nachbarn werden sich schon wundern, was der Spinner da wieder vor's Haus gestellt hat</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285947" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285947.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Solar-Teichbel&uuml;ftung gibt's bei Conrad: Sie pumpt allerdings nur bei direkter Sonneneinstrahlung; genau dann, wann das Plankton erh&ouml;hten Sauerstoffbedarf hat</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285950" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285950.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Blubber Blubber mit Sonnenenergie</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9097" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9097.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Grad als klinische Reinkultur kann ich das nicht bezeichnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285948" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285948.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Siebe ineinander gestellt: Das grobe nat&uuml;rlich zuerst, ist ja logo</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285944" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285944.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r diejenigen, welche als Kind nie im Sandkasten spielen durften: Das grobe Sieb zuerst, nicht umgekehrt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285945" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285945.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Doofe Insekten, die sich meine Kultur als Zwischenlandeplatz ausgesucht haben; w&auml;re rundherum ja Platz genug gewesen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285952" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285952.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im feinen Sieb sammelt sich ein buntes Allerlei</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285951" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285951.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop zeigt sich: Getier in allen Gr&ouml;ssen aber auch viele leere Chitinh&uuml;llen; sind bestimmt Ballaststoffreich&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_28_0924" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_28_0924.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Auf jedem Fall hat es reichlich Brachis drin aber auch Ciliaten und mir unbekannte Kleinlebewesen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_28_0922" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_28_0922.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Viele, viele, bunte Nemos! Wer genau hinsieht, sieht da aber auch noch etwas anderes&hellip;</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="P6285986" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285986.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der hier sieht doch sehr un-Nemo aus, oder? (als Gr&ouml;ssenvergleich beachte man die frischgeschl&uuml;pfte Artemia Nauplien auf 8 Uhr)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9118" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9118.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer frisst hier wen? Die Artemianauplien sind auf jedem Fall nicht mundgerecht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9100" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9100.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht eine eint&auml;tige Nemolarve aus, die ist ja schon ordentlich pigmentiert, das Gr&uuml;n ist wohl ein Artefakt unter LED-Licht, sie erscheinen eher ockerfarben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9150" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9150.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wir sind uns einig, das hier ist eine ganz andere Larve?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9142" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9142.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>etwas kleiner als die A. Ocellaris und der K&ouml;rper eher torpedoartig; das wird von der Form her eher einmal Forelle und nicht Karpfen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9140" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9140.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Augen reflektieren das Umgebungslicht und sind gelb/blau irisierend</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9138" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9138.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aus euch Larven wird mal was anderes werden  als Anemonenkuschler</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285969" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285969.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich hoffe meinen stylischen Bozenhalter f&uuml;r den Fischkeller m&ouml;gen meine Leser zu begeistern: Es wird euch nicht entgangen sein, dass ich mehr Zeit im Keller als im Wohnzimmer verbringe und mit fetziger Musik macht Reaktoren putzen doppelt Spass!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6285990" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6285990.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Des einen Leid&#x2c; des anderen Freud</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-27T21:08:52+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160627.html#unique-entry-id-75</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160627.html#unique-entry-id-75</guid><content:encoded><![CDATA[Schon seit einer Weile st&ouml;rt mich der Schmutz und die Unordnung auf meinem alten Aqua Medic Unterschrank wo ich meine Zuchtutensilien wie Spritzen, Schl&auml;uche, Futter, Siebe, Pinzetten, Lupe usw. aufbewahre. Nach der Arbeit liege ich im Liegestuhl im Garten und &uuml;berlege, wie ich eine Glasrosenzucht auf die Beine stellen kann um den Futternachschub der Aeolidiella Stephanieae sicherzustellen. Warum nicht die beiden Sachen kombinieren? Ich organisiere den Arbeitstisch um und mache da drauf gleich die Glasrosenzucht! Gedacht, getan und aus ist es mit dem Sonnenbad. Zwei Stunden sp&auml;ter erstrahlt der Keller in neuem Glanz und m&ouml;gen die Glasrosen gedeihen im neuen Aiptasia-Aufzuchtbecken!<br /><br />Gestern Abend haben sich schon ein paar vereinzelte Ocellaris-Larven angek&uuml;ndigt. Diese fr&uuml;hreifen Kerle sind leider etwas schwimmschwach, schaffen es nicht an die Oberfl&auml;che und fallen der Gier des Kauderni zum Opfer. Dieser "Vorschlupf" ist untr&uuml;gliches Kennzeichen, dass am n&auml;chsten Abend der grosse Schlupf erfolgen wird. Um 21:05 drehe ich vorzeitig das Licht des Riffbeckens ab, lasse die Rolll&auml;den hinunter und stelle die Str&ouml;mungspumpe und R&uuml;ckf&ouml;rderpumpe aus. Exakt um 21:45, also wie immer 40 Minuten nach dem Lichterl&ouml;schen meldet sich die erste Larve. Jetzt geht es Schlag auf Schlag und ich komme fast nicht mehr nach mit Absch&ouml;pfen. Der erste Eimer, immerhin ein 25Kg Salzk&uuml;bel ist im Nu voll und so trage ich ihn in den Keller runter um einen neuen Eimer zu holen. Auch den zweiten Eimer f&uuml;lle ich mit Larven und ich h&auml;tte noch mehr sch&ouml;pfen k&ouml;nnen, aber h&ouml;re irgendwann mal auf damit.<br /><br />Die Ocellaris-Larven sind wie &uuml;blich in schmutzigem Orange gef&auml;rbt aber da sind noch andere Larven. Etwas kleiner als die Ocellaris, transparent-silbern und mit Augen, welche den Schein der Taschenlampe reflektieren. Noch w&auml;hrend des Absch&ouml;pfend gehe ich gedanklich meine Besitzliste durch: Ich habe ein P&auml;rchen Mandarinfische, aber das sind Freilaicher, dann noch ein P&auml;rchen Kardinalbarsche, das wiederum sind Maulbr&uuml;ter, dann noch Grundeln und die Schwalbenschw&auml;nzchen: Irgendwie scheinen die Larven aber nicht zu passen! So ein Meerwasseraquarium <a href="http://www.werhatdasgesagt.de/film-zitate/forrest-gump-zitate/das-leben-ist-wie-eine-schachtel-pralinen-man-weiss-nie-was-man-kriegt/" rel="external">ist halt wie eine Schachtel Pralinen: Man weiss nie, was man kriegt!</a> Ich verteile die Larven auf einen Kreisel und ein Rechteckbecken und gebe eine erste Portion Artemianauplien, Brachionus und Copepoden. Sp&auml;ter am Computer z&auml;hle ich die Larven mit Photoshop aus, ich komme auf 565 Larven, das k&ouml;nnen nicht alles nur Ocellaris gewesen sein!<br /><br /><br /><h2>Jetzt sieht er sch&ouml;n aufger&auml;umt aus mein Arbeitstisch mit Glasrosen und Copepodenzucht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275926" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275926.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Licht befestige ich in bekannter Manier: L-Profilblech an die Decke schrauben und fertig ist die flexible Lampenhalterung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275910" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275910.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den meisten Aquarianern ein Graus, f&uuml;r Stephanieae-Z&uuml;chter essentiell: Gesicherter Nachschub an Glasrosen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275919" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275919.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Luftheber f&uuml;r etwas Str&ouml;mung und ein Heizstab sollten gen&uuml;gen: Aiptasia sind nicht besonders anspruchsvoll</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275938" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275938.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Aaaaatacke!", die Stephanieae bl&auml;st zum Angriff auf eine Glasrose</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275928" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275928.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im einen K&uuml;bel z&auml;hle ich 254 Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275942gezaehlt" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275942gezaehlt.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und im anderen 311: Das k&ouml;nnen nicht nur Ocellaris gewesen sein!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6275941gezaehlt" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6275941gezaehlt.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Kreiseltankputzen f&#xfc;r den n&#xe4;chsten Wurf Ocellaris</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-26T17:26:14+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160626.html#unique-entry-id-74</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160626.html#unique-entry-id-74</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Vormittag rennen Anita und ich nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck einmal um den Flughafen Z&uuml;rich. Meiner Erinnerung nach, ist die Strecke 16 Km, aber wir haben einmal einen Abzweiger verpasst und so kommen wir schlussendlich auf 18.5 Km Strecke. Am Nachmittag habe ich schwere Beine und meine Knie schmerzen, also machen wir keine grossen Spr&uuml;nge mehr und lassen dieses Jahr das <a href="http://www.albanifest.ch/" rel="external">Albanifest in Winterthur</a> aus. Da sich f&uuml;r heute Nacht oder sp&auml;testens Montagabend ein neuer Schlupf Ocellaris-Larven angek&uuml;ndigt hat, muss ich heute Nachmittag die Vorbereitungen treffen. Die F1-Wurdemanni ist gross genug und darf ins Rechteckbecken umziehen. Ich reinige den Kreisel und entkalke ihn mit <a href="http://www.durgol.com" rel="external">Durgol</a>, dem Standard-Entkalkungsmittel in jedem Schweizer Haushalt. Mit der S&auml;ure gehen diese lila Flecken problemlos weg und man spart sich die Kratzer im Plexiglas und muss nicht mit der harten Seite des Schwammes rumkratzen. Allerdings habe ich eine kleine Wunde am Finger und das Zeugs brennt h&ouml;llisch!<br /><br />Die Nemo Kinder setze ich mit der "Crack-Pfeife" in den frisch geputzten Kreisel um. Nun kommt der Nemokreisel an die Reihe um geputzt zu werden. Ich kenne leider noch kein gutes Mittel, um die Fadenalgen aufzul&ouml;sen, hat mir da jemand einen Tipp?<br /><br />Den ehemaligen Nemokreisel schliesse ich nach der Reinigung wieder am Kreislauf an. Weil ich nun das Rechteckbecken an den Kreislauf angeschlossen und etwa Wasser beim Herausnehmen in den Kreisel gelassen habe, l&auml;uft die Nachf&uuml;llanlage wie verr&uuml;ckt und treibt mir die Salinit&auml;t nach unten: Also rasch eine Handvoll Salz in das Technikbecken der Zuchtanlage geschmissen. Da ich die Becken der Zuchtanlage relativ h&auml;ufig reinige und auch beim Bodengrund absaugen Wasser verloren geht, kann ich mir gezielte Wasserwechsel ersparen und so verfahren wie heute.<br /><br /><h2>18.5 Km in 2 Stunden 46 ist zwar nicht sehr schnell; aber das Ziel ist ja durchzuhalten - will ich schnell wo hin, dann nehme ich ja das Auto, Rennen ist f&uuml;r's Vergn&uuml;gen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Rund um den Flughafen" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/rund-um-den-flughafen.jpg" width="441" height="331" /><br /><br /><h2>Die 14 Amphiprion Ocellaris schwimmen im frisch geputzten Kreisel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265813" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265813.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wenn er mich so anschaut mit seinen kleinen Kulleraugen, kann ich nicht anders und gebe ihm ein paar Nauplien&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265876" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265876.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Seine Flanke ist noch etwas braun, das wird sich aber wohl auswachsen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265873" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265873.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist vermutlich das gleiche Tier aber von der anderen Seite (ist nicht so einfach einen Flohhaufen zu fotografieren)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265869" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265869.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ist das jetzt immer noch der gleiche Nemo oder ein anderer? (ich werde ihnen Ohrmarken stecken!)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265863" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265863.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist jetzt bestimmt ein anderer; die mittlere Binde ist ganz kurz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6265832" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6265832.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Crack-Pfeifchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9051" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9051.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Ob es zum Crack rauchen taugt, weiss ich nicht, aber es ist perfekt um damit Larven und kleine Fische umzusetzen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9049" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9049.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Bef&#xf6;rderung &#xfc;ber Nacht und Schnecken f&#xfc;r&#x27;s Auge</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-25T06:53:36+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160625.html#unique-entry-id-73</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160625.html#unique-entry-id-73</guid><content:encoded><![CDATA[&Uuml;ber Nacht wurde meine Gruppe von Ocellaris Larven zu Oberleutnants bef&ouml;rdert. Stolz schwimmen die Kleinen heute fr&uuml;h im Kreisel rum und tragen ihre zweite Binde zur Schau. Nach nur 11 Tagen haben sich die Larven zu kleinen Fischen umgewandelt. Bei diesem Wurf hatte ich recht viele Ausf&auml;lle in der ersten Nacht aber seither ist keine Larve mehr ausgefallen. Morgen Abend oder sp&auml;testens Montag oder am Dienstag steht wieder ein Schlupf von Ocellaris an, meine Clownp&auml;&auml;rchen im Riffbecken ist sehr produktiv. Ich werde dieses Mal noch viel vorsichtiger sein beim &Uuml;berf&uuml;hren der Larven in den Kreisel um Ausf&auml;lle in der ersten Nacht zu vermeiden.<br /><br /><h2>Hier schwimmt er, mein kleiner Trupp von Oberleutnants</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_25_0836" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_25_0836.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Stillgestan&hellip;. Stillgeschwommen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_25_0907" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_25_0907.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Ocellaris teilen sich den Kreiseltank mit Lysmata Wurdemanni, die schlafen um diese Uhrzeit aber noch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_25_0892" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_25_0892.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>"H&ouml;r auf mit Blitzen und bring' uns Fr&uuml;hst&uuml;ck", rufen die Clownies</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_25_0859" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_25_0859.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>"Mein Br&ouml;tchen bitte mit extra viel Zooplanktella!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_25_0846" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_25_0846.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das Becken f&uuml;r die Stephanieae-Elterntiere; ich kann fast t&auml;glich 1-2 Laichschn&uuml;re entnehmen; die Tiere halten sich gerne im Dunkeln auf, darum die PVC-Teile</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9031.jpg" width="600" height="800" /><br /><br /><h2>Die Laichschn&uuml;re kommen in 200ml Bechergl&auml;ser. T&auml;gliches Auff&uuml;llen mit Osmosewasser und Wasserwechsel jeden 2. Tag ist Pflicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9032" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9032.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein gute Lupe geh&ouml;rt zur Berghia-Z&uuml;chterausr&uuml;stung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9029" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9029.jpg" width="600" height="800" /><br /><br /><br /><br /><h2>Auch gut geeignet ist der <a href="https://www.olloclip.com/" rel="external">Olloclip Marcoaufsatz f&uuml;r's iPhone</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9030" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9030.jpg" width="600" height="800" /><br /><br /><h2>Schneckenz&uuml;chter brauchen gute Augen: Na, wer sieht da Schnecken?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9026" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9026.jpg" width="600" height="800" /><br /><br /><h2>Erst bei Vergr&ouml;sserung sind die jungen Schnecken zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9025" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9025.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Voil&agrave;, darf ich vorstellen: Die F1 Berghia Nachwuchsmannschaft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_9023" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_9023.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Optimierung der Umkehrosmoseanlage</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-22T22:41:31+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160622.html#unique-entry-id-72</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160622.html#unique-entry-id-72</guid><content:encoded><![CDATA[Um &Uuml;berschwemmungen vorzubeugen, ist meine Umkehrosmoseanlage im Normalfall stromlos und ohne Wasserdruck. Erst wenn der Pegel im Nachf&uuml;llbecken tief gefallen ist (so etwa alle 3-4 Tage), gebe ich Wasserdruck auf die Anlage und schalte sie ein. Sie produziert nun fleissig Reinstwasser bis das Nachf&uuml;llabteil im Technikbecken voll ist. Ein Schwimmerschalter schaltet nun den Strom der Anlage aus. Es ist mir schon passiert, dass der Schwimmerschalter h&auml;ngen geblieben ist oder nicht ausgel&ouml;st hat. F&uuml;r diesen Fall ist etwas h&ouml;her im Osmoseabteil nochmals ein Schwimmerschalter, der dann &uuml;ber einen Tunze Water Level Controller der Anlage den Strom kappt. Ich habe also zwei Schalter in Serie geh&auml;ngt und erst wenn beide Strom geben, fliess Strom zur UOA. Jetzt gibt es noch die Fehlerm&ouml;glichkeit, dass das Magnetventil, welches ich vor die Anlage geschaltet habe, h&auml;ngenbleibt. Ich k&ouml;nnte jetzt theoretisch zwei Magnetventile in Serie schalten, aber das ist mir dann doch zu aufw&auml;ndig. Stattdessen lasse ich die Anlage nur laufen wenn ich zu Hause bin und ansonsten ist sie, wie gesagt durch einen Schalter stromlos und der Wasserhahn zugedreht.<br /><br />Schon seit l&auml;ngerem nervt mich aber wie da ein T-Stecker in einem Schaltadapter steckt und dieser wiederum an einem losen Kabel. Das kann man sch&ouml;ner machen!<br /><br />Im Forum von <a href="http://ig-meeresaquaristik.de/" rel="external">IG-Meeresaquaristik.de</a>, wo ich meine Zuchtanlage vorstelle, werde ich darauf hingewiesen, dass Phytoplankton besser w&auml;chst, wenn im Reaktor auch Dunkelzonen vorhanden sind. Ich versuche Dunkelzonen zu erreichen, in dem ich den Reaktor von oben beleuchte; ich bin gespannt, ob ich Ver&auml;nderungen feststelle. Des weiteren soll ich meine Brachionuskulturen nicht beleuchten (ich tu dieses, damit sich in der L&ouml;sung auch das Phytoplankton vermehrt), sondern diese gezielt f&uuml;ttern und schauen, dass am n&auml;chsten Tag alles Phyto gefressen wurde. Auch das ist ein Versuch wert und so l&ouml;sche ich die Lampen hinter den Zooreaktoren.<br /><br /><br /><h2>Das Gefummel mit Schaltstecker, Doppelstecker und losen Kabeln nervt schon lange</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225775" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225775.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In Kalksandstein bohren ist wie nach einer st&uuml;rmischen &Uuml;berfahrt im Hafen herumtuckern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225776" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225776.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die 3 K&auml;stchen habe ich schon vorg&auml;ngig verdrahtet (und dabei auch schon die Sicherung rausknallen lassen)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225777" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225777.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles ist angeschlossen und funktioniert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225779" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225779.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>L&auml;mpchen an heisst: Strom auf der Umkehrosmoseanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225785" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225785.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der LED-Strahler &uuml;ber dem Phytoplanktonreaktor soll f&uuml;r Dunkelzonen am Boden sorgen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6225786" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6225786.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Schneckenparade</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-19T06:53:00+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160619.html#unique-entry-id-71</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160619.html#unique-entry-id-71</guid><content:encoded><![CDATA[Meine 10 Stephaniae/Berghia Schnecken sind fleissig am laichen. Gerade am Anfang, konnte ich allmorgendlich mehrere Laichschn&uuml;re ernten. Ver&auml;ndern sich die Bedingungen f&uuml;r die Schnecken, dann vermehren sie sich wie verr&uuml;ckt. Mit diesem Verhalten passen sie sich der Vermehrungsstrategie der Glasrosen an. Berghia (das ist der alte Name der Schnecken, wird aber immer noch h&auml;ufig verwendet) sind absolute Nahrungsspezialsten und fressen nur und ausschliesslich Glasrosen. Das ist Segen und Fluch zugleich: Ein Segen, weil die Tiere sehr gut darin sind ein Becken glasrosenfrei zu machen. Aber auch ein Fluch, denn sind die Glasrosen mal alle aufgemampft, werden die Schnecken zwangsl&auml;ufig eingehen. Auch f&uuml;r die Zucht gibt es zu beachten: L&auml;uft die Zucht der Berghias mal richtig an, wird schnell die Verf&uuml;gbarkeit von Glasrosen in gen&uuml;gender Menge, rasch zum Problem. Hat man keine Glasrosen mehr, werden die gez&uuml;chteten Berghias sterben wie Fliegen<br /><br />Mit einer abgeschnittenen Pasteur-Pipette kratze und sauge ich die Eischn&uuml;re von der Scheibe des Ablaichbeckens und gebe diese in 200ml Laborgl&auml;ser (gibt es bei <a href="http://shop.faust.ch/" rel="external">faust.ch</a>). Die Gl&auml;ser beschrifte ich mit der Beschriftungsmaschine und das Etikett dient gleichzeitig als Pegelanzeige f&uuml;r den Wasserstand. 200ml ist nur eine sehr geringe Menge Wasser und da gilt es die Wasserqualit&auml;t gut im Auge zu behalten. Jeden Tag kontrolliere ich die Gl&auml;ser und erg&auml;nze verdunstetes Wasser mit Osmosewasser. Sp&auml;ter am Tag, meist Abends, mache ich dann mit einer Spritze einen 10% Wasserwechsel, d.h. ich entnehme mit der Spritze 20ml pro Becher und gebe 20ml gereiftes Meerwasser hinzu.<br /><br />Nach etwa einer Woche suche ich irgendwo an einem Zubeh&ouml;rteil (meistens an einem Heizstab) ein m&ouml;glichst kleines Glasr&ouml;schen und gebe dieses in den Becher. Dei Schnecken entwickeln sich nur dann, wenn sie in unmittelbarer N&auml;he einer Glasrose sind. Die Eischn&uuml;re unter dem Mikroskop betrachtet, zeigen rege Aktivit&auml;t: Die Schnecken bewegen sich in ihren H&auml;uschen und sind umgeben von allerlei wuselnden Kleinstlebewesen.<br /><br />Von Marcel kaufe ich das Buch <a href="https://www.amazon.com/Breeding-Berghia-Nudibranches-best-secret/dp/1461065674?ie=UTF8&*Version*=1&*entries*=0" rel="external">"Breeding Berghai Nudibranches" von Dene Banger</a>. Das Buch beschreibt recht detailliert den Bau einer modularen Berghia-Zuchtstation. Diese sei erweiterbar um die Berghai-Zucht als Kleingewerbe betreiben zu k&ouml;nnen (allerdings ist der Markt in Nordamerika etwas gr&ouml;sser, als der in der Schweiz resp. Europa). Die Anlage wird auf einem Teewagen aufgebaut und besteht im Wesentlichen aus zwei Zuchtkammern, die aus je einem doppelwandigen Kunststoffbecken bestehen mit einem Sandbett im inneren Beh&auml;lter. Eine Pumpe l&auml;sst das Wasser von Innen durch das Sandbett in die &auml;ussere Kammer fliessen. Im unteren Teil des Teewagens ist ein einfaches Technikbecken untergebracht und dazu noch eine halbautomatische Wasserwechsel und Nachf&uuml;llanlage. Mit dieser Anlage werden die Gelege bei den Elterntieren belassen, der Ansatz ist also anders, als derjenige, welche ich verfolge: Entnahme der Gelege und diese in separaten Beh&auml;ltern grossziehen. Das Buch ist nicht schlecht, allerdings liegt der Fokus auf dem Bau dieser Anlage und nicht auf der Zucht der Schnecken selbst. Da es aber das einzige Buch zum Thema Stephanieae/Berghia-Schneckenzucht ist, will ich mich nicht beklagen und sauge die Informationen darin auf wie ein Schwamm.<br /><br /><br /><h2>Meine Stephanieae-Gl&auml;ser stehen in Reih und Glied und nach Datum sortiert auf dem Glasregal</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195753" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195753.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Beschriftungskleber dienen als Pegelstandsmarkierung: Hier muss ich mit Osmosewasser auff&uuml;llen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195754" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195754.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Versuch: Ist die Wasserqualit&auml;t besser mit Fadenalgen im Glas?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195755" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195755.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Glas mit einem Mini-Glasr&ouml;schen drin&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195756" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195756.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; und hier ein Glas mit einer richtig fetten, braunen Glasrose</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195757" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195757.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Buch "breeding berghia nudibranches" von Dene Banger geht es schwergichtig um den Bau einer Stephanieae-Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195760" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195760.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Berghia-Zuchtanlage auf einem Teewagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6195762" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6195762.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>So sehen die Eischn&uuml;re kurz nach dem Ablaichen aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0771" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0771.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Bei der Kontrolle der Schneckengl&auml;ser entdecke ich eine Art "Wurm"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0782" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0782.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Hier ist der Wurm gestreckt; er bewegt sich eher wie eine Schnecke, das wird doch keine Berghia sein?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0783" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0783.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das Gesicht mit den zwei Augen ist ziemlich charakteristisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0788" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0788.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Ich mache mich auf die Suche: Da entdecke ich die gleichen Gesichter, die aber noch in den H&auml;uschen stecken: Das m&uuml;ssen also die gesuchten Stephanieae sein!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0812" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0812.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Dieses Gelege stammt vom 10.6.2016, ist also 9 Tage alt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0803" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0803.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Gelege vom 15.6.2016, also erst 4 Tage alt: Keine Augen zu entdecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0817" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0817.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Allerlei Verunreinigungen in den Schneckengl&auml;sern: Hier ein Spaghettiwurm umgeben von Artemia-Cysten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0792" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0792.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Vermutlich eine Mysis, aber sie scheint den Schnecken nichts anzuhaben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0813" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0813.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Eine Schnecke, vermutlich mit den Kalkrotalgen eingeschleppt: Sieht aus wie ein Orientalisches Mosaik</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0796" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0796.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Meine erste F1 Wurdemanni/Boggessi wird immer r&ouml;ter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_06_19_0760" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_06_19_0760.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Skateboards f&#xfc;r die Planktonreaktoren</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-18T18:48:31+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160618.html#unique-entry-id-70</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160618.html#unique-entry-id-70</guid><content:encoded><![CDATA[Von Marcel kaufe ich ja unter anderen einen <a href="http://knepo.de/planktonreaktor_und_zubeh_r.html" rel="external">KnePo-Planktonreaktor</a>, damit habe ich jetzt 4 davon: Mehr als genug f&uuml;r eine reiche Planktonernte! Die Reaktoren sind 22cm breit und das Regal 90cm: Sie w&uuml;rden also reinpassen, w&auml;ren da nicht diese Bretter mit Rollen, die ein paar Zentimeter breiter sind. Die Bretter sind daf&uuml;r gedacht, dass man die Reaktoren zum "br&uuml;ten" nach hinten zum Licht schieben kann und man vorne den Platz als Ablagefl&auml;che nutzen kann. Zur Entnahme zieht man den Reaktor dann dank Rollen leichtf&uuml;ssig nach vorne und anschliessend wieder zur&uuml;ck. Andi, von dem ich die Anlage und auch die Reaktoren mit den Brettern gekauft habe, hat ein Malergesch&auml;ft und ist nat&uuml;rlich versiert im Bearbeiten und Versiegeln von Holz. Wie ich also heute im Coop B+H stehe, schaue ich mich bei den Abfallbrettern um und sehe da eine PVC-Platte. Da kommt mir die Idee, dass ich das doch viel besser gleich in PVC oder Plexiglas machen k&ouml;nnte, dann muss ich mir wegen Feuchtigkeit und der Versiegelung des Holzes keine Gedanken machen.<br /><br />Zwei Stunden Basteln heute Nachmittag im Keller und die 4 Planktonrollbretter sind fertig. Schade, hat sich die Technologie nicht ganz so entwickelt, wie vorhergesagt im Film "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0088763/" rel="external">Back to the Future</a>", sonst h&auml;tte ich nat&uuml;rlich 4 kleine <h2><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TkyLnWm1iCs" rel="external">Hoverboards</a></h2> f&uuml;r meine Reaktoren gebaut!<br /><br /><h2>Ich s&auml;ge die 5mm Plexiglasplatte in 4 St&uuml;cke &agrave; 22 x 22 cm: Jeweils zwei Kanten muss ich schleifen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185725" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185725.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Anzeichnen der Ecken f&uuml;r die Rollen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185728" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185728.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich zeichne die Lage der Schraubenl&ouml;cher an</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185729" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185729.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>2 L&ouml;cher pro Rolle, 4 Rolle pro Platte und das bei 4 Platten: 32 L&ouml;cher sind zu bohren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185732" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185732.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Versenken macht Spass</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185735" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185735.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der sch&ouml;nste Moment in der Verarbeitung von Plexiglas ist, wenn man die Schutzfolie abzieht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185738" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185738.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Montage der Rollen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185740" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185740.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das erste Planktonskateboard ist fertig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185742" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185742.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der neue Reaktor passt jetzt neben seine 3 KnePo-Br&uuml;der</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185746" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185746.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem Skateboard kann man die Reaktoren zur Entnahme ganz einfach nach vorne ziehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185748" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185748.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die urspr&uuml;nglichen Bretter von Andi k&ouml;nnte ich weiterverwenden unter Pflanzenk&uuml;beln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185750" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185750.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Will jemand die 3 Bretter haben, eMail an mich gen&uuml;gt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6185751" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6185751.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fischmakros</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-17T12:59:03+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160617.html#unique-entry-id-69</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160617.html#unique-entry-id-69</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe eine Canon D40 Spiegelreflexkamera. Diese habe ich im Jahr 2008 in England gekauft, als ich ein Jahr lang da gearbeitet habe. Nun fotografiere ich aber schon seit geraumer Zeit ausschliesslich mit der Olympus Micro Four Third E620. Etwa 95% der Aufnahmen mache ich mit dem Olympus 50er Macro. Die Canon ist fest auf dem Mikroskop montiert um da jederzeit Aufnahmen machen zu k&ouml;nnen von Plankton und sonstigem Aquariengewusel. Heute nehme ich die Canon vom Mikroskop und schraube das Sigma 135er Zoom drauf und setze mich vor das Bypass-Becken um ein paar Makros zu schiessen. Schon bei den ersten Aufnahmen wird mir klar: Wow, die Kamera ist mega! Das Sucherbild viel heller als bei der Olympus, weniger Ausl&ouml;severz&ouml;gerung, weniger Spiegelschlag und ein angenehmeres Ausl&ouml;seger&auml;usch. Auch das 135er Makro weiss zu &uuml;berzeugen: Dank der l&auml;ngeren Brennweite liegt die Aufnahmedistanz bei ca. einem Meter, das heisst, man muss nicht an der Scheibe kleben, was die Tiere weniger erschreckt. Hier die Ausbeute meiner Fotosafari im Keller. F&uuml;r mich ist klar, ich werde k&uuml;nftig die Canon h&auml;ufiger vom Mikroskop nehmen, ist ja viel zu schade drum.<br /><br /><h2>Sulu - Seenadel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8635" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8635.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Der Schwanz der Seenadel sieht aus wie ein chinesischer F&auml;cher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8591" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8591.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Dunckerocampus pessuliferus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8543" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8543.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Was hat der Sch&ouml;pfer wohl geraucht am Tag als er die Sulu-Seenadeln erschuf?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8532" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8532.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Peppermint-Shrimp Allerlei: Zwei Boggessi und eine Wurdemanni</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8593" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8593.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Acanthochromis Polyacanthus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8498" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8498.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Pterapogon kauderni</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8469" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8469.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Amphiprion Ocellaris und Percula</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8430" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8430.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Picasso Percula mit Aggressionsproblem</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8615" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8615.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Virtueller Rundgang durch meinen Zuchtkeller</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-16T23:14:07+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160615.html#unique-entry-id-67</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160615.html#unique-entry-id-67</guid><content:encoded><![CDATA[Im Forum von <a href="http://ig-meeresaquaristik.de/" rel="external">ig-meerwasseraquaristik.de</a> wurde ich gebeten, doch mal meine Zuchtanlage vorzustellen. Ich bin also heute Abend, leider schon nach Lichterl&ouml;schen, in den Keller runter und habe herumfotografiert und anschliessend im Forum Bildbeschreibungen geschrieben. Den Lesern meines Blogs m&ouml;chte ich den Rundgang nat&uuml;rlich auch nicht vorenthalten; seid also eingeladen und kommt mit in meinen Keller runter!<br /><br /><h2>Beginnen wir den Rundgang mit der Gesamt&uuml;bersicht: Ganz links das Technikbecken des Wohnzimmerbeckens, in der Mitte Ablaich-/Teeniebecken als Bypass zum TB. Ganz rechts die Zuchtanlage, die einen eigenen Wasserkreislauf bildet.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165689" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165689.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Technikbecken meines 800 Liter 120x120cm Riffbeckens eine Etage h&ouml;her im Wohnzimmer. Wasserfluss ist von rechts nach links mit Absch&auml;umer, Vliessfilter, Algenrefugium und Klarwasserabteil. Ganz rechts ist noch ein Abteil f&uuml;r Osmosewasser. Sehr praktisch ist der grosse Waschtisch gleich neben dem Technikbecken (z&uuml;chten heisst ja im Wesentlichen: putzen, putzen, putzen...), dar&uuml;ber UOA und Luftentfeuchter.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165694" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165694.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das in 3 Abteile unterteilte Ablaich- und Teenagerbecken. Das Becken l&auml;uft im Bypass zum Technikbecken und verf&uuml;gt &uuml;ber einen zentralen Ablaufschacht.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165696" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165696.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Zuchtanlage mit 3 Larvenkreiseln, 4 kleinen Rechteckbecken, einem grossen Rechteckbecken unten links und dem Technikbecken unten rechts.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165700" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165700.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine 3 Reaktoren mit derzeit 2 x Brachionus und 1 x Nannochloropsis</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165703" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165703.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Berghia/Stephanieae Schneckenzucht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8796" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8796.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Dinger sind sehr praktisch um &uuml;berall bequem Luft zu haben.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165706" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165706.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Elektronik des Technikbeckens ist in einem Badezimmerschrank untergebracht, den ich kopf&uuml;ber an die Wand montiert habe: Der Ausschnitt f&uuml;r den Siphon des Waschbeckens dient als Kabeleinf&uuml;hrung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165718" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165718.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Lampenschiene an der Decke ist sehr flexibel um rasch mal eine andere Lampe aufzuh&auml;ngen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6165715" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6165715.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Halteplatte f&uuml;r die Aufh&auml;ngung habe ich aus einer Lichtschalter-Abdeckung gebaut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8795" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8795.jpg" width="600" height="800" /><br /><br /><h2>Dennis, der derzeit mit seiner Frau auf Weltreise ist, schickt mir dieses Foto vom "Lotteworld Aquarium in Seoul S&uuml;dkorea": Nicht schlecht, Herr Specht!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSC01593" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dsc01593.jpg" width="800" height="450" />]]></content:encoded></item><item><title>Meine erste F1 Lysmata Boggessi Garnele</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-15T23:34:36+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160615.html#unique-entry-id-68</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160615.html#unique-entry-id-68</guid><content:encoded><![CDATA[Meine erste Wurdemanni-Garnele (ich nenne sie noch so aus Gewohnheit, weiss jetzt aber, dass es eigentlich Lysmata Boggessi sind) hat sich von der Larve zu einer finalen Garnele umgewandelt. Ich habe die grosse H&uuml;rde der finalen Metamorphose nach 40 Tagen geschafft. Gesch&auml;tzt ist das mein 10. Versuch Lysmata Wurdemanni/Boggessi aufzuziehen und ich habe nun 9 Methoden gefunden, wie man die Garnelen nicht aufziehen kann.<br /><br /><h2>Meine erste Boggessi-Garnele: Sie wird hoffentlich gross, wird viele Garnelchen zeugen und nach einem erf&uuml;llten Garnelenleben sanft entschlafen: Ich werde sie Urvater Abraham nennen.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8764" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8764.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Felben - Luzern - Felben und 269 Nemolarven</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-14T23:10:09+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160614.html#unique-entry-id-66</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160614.html#unique-entry-id-66</guid><content:encoded><![CDATA[Andi, von dem ich die Zuchtanlage letzten Dezember gekauft habe, schickt mir ein WhatsApp, dass Marcel, ein Kollege von ihm, Planktonreaktoren zu verkaufen habe. Ich nehme mit Marcel Kontakt auf. Wir kennen uns bereits aus dem <a href="http://www.riffaquaristik.ch/" rel="external">riffaquaristik.ch-Forum</a> und von zwei Workshops (siehe <a href="../Riffbau Workshop/" title="Riffbau Workshop">Riffbau Workshop</a> und <a href="../Wassertest Workshop/" title="Wassertest Workshop">Wassertest Workshop</a>) und machen f&uuml;r heute Abend ab. Ich fahre nach Luzern und kann mir im Zuchtraum von Marcel aussuchen, was f&uuml;r mich von Interesse ist und packe dann alles auf seinen Esstisch. Marcel h&ouml;rt mich Zucht und Meerwasseraquaristik auf, was ich Anbetracht seines mit bunten Korallen reichlich gef&uuml;llten Wohnzimmerbeckens, sehr schade finde. Nach einer Weile ist auch der Esstisch reichlich gef&uuml;llt mit 3 Planktonreaktoren, einer E27-LED-Leuchte, Aktivkohle, Spritzen, einem Buch &uuml;ber Stephanieae-Zucht und Messbechern, werden wir uns nach kurzer Verhandlung einig. Marcel hilft mir beim Heruntertragen und Einladen ins Auto und schon bin ich wieder auf der Autobahn Richtung Ostschweiz. Nach 21 Uhr esse ich was Ungesundes an der Rastst&auml;tte Forrenberg und schalte via Handy zu Hause schon mal das Aquarienlicht aus: Heute ist der 9. Tag des Ocellaris-Geleges und gestern haben sich bereits ein paar wenige Larven angek&uuml;ndigt.<br /><br />Zu Hause angekommen, stelle ich die Str&ouml;mungs- und R&uuml;ckf&ouml;rderpumpe ab und lege mich auf die Lauer: Noch ist nichts zu sehen. Also lese ich noch die Zeitung auf dem iPad und wie ich kurz nach 22 Uhr ins Becken sehe, ist da der Teufel los: Larven &uuml;ber Larven dr&auml;ngen sich im Licht der Taschenlampe. Nach einer knappen Stunde habe ich fast alle Larven abgesch&ouml;pft. Eine Handvoll Larven will partout nicht nach oben steigen oder wurden unterwegs von den Banggais verspeisen. Vorsichtig setze ich die H&auml;lfte der Larven in den Acrylic Kreisel Tank mit den Wurdemanni Larven von vorgestern und die andere H&auml;lfte in ein Rechteckbecken. Im Kreisel sind noch genug Brachionus von gestern und heute und f&uuml;r eine hohe Futterdichte habe ich fast zu wenig Brachionus f&uuml;r den Rechtecktank: Da werde ich morgen mit Artemianauplien nachhelfen m&uuml;ssen.<br /><br />Nach getaner Arbeit setze ich mich an den Computer und z&auml;hle das Handyfoto der Larven im Salzk&uuml;bel aus: Ich komme auf 269 Larven, das ist doch ein stattliches Resultat! Danke sch&ouml;n, meine beiden Ocellaris, dass ihr nach einj&auml;hriger Abstinenz wieder mit Laichen begonnen habt und mir heute so zahlreichen Nachwuchs geschenkt habt! <br /><br /><h2>Meine Mitbringsel aus Luzern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8767" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8767.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>269 Amphiprion Ocellaris Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8771 gezaehlt" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8771-gezaehlt.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schl&#xfc;pfrige Witze und Bandscheibenvorfall wegen Gas</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-13T18:45:10+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160613.html#unique-entry-id-65</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160613.html#unique-entry-id-65</guid><content:encoded><![CDATA[Mir ist k&uuml;rzlich aufgefallen, dass meine CO2-Flasche nie leer wird. K&ouml;nnte es sein, dass da gar kein CO2 fliesst? Bei Pascal kaufte ich am Samstag einen JBL-Blasenz&auml;hler. Mich wundert, dass bei "Blasenz&auml;hler" die Witzindustrie noch nicht angesprungen ist: Das ist doch eine Steilvorlage f&uuml;r einen Witz in der Art von: "Betritt ein Mann ein Aquariengesch&auml;ft und fragt nach einem Blasenz&auml;hler&hellip;" (bitte vervollst&auml;ndigen, die besten Blasenz&auml;hler-Witze werden hier ver&ouml;ffentlicht). Also habe ich Samstag besagtes Z&auml;hlger&auml;t zwischen meine CO2-Anlage und den Phytoplanktonreaktor geh&auml;ngt. Etwa eine Blase pro Sekunde eingestellt und schwups war die Flasche heute Morgen leer. Da ist ja wohl deftig was schief gelaufen: Vermutlich war bisher der Druck zu tief, sodass gar kein CO2 gestr&ouml;mt ist und jetzt daf&uuml;r zu viel.<br /><br />Da sich <a href="http://www.atso-onlineshop.ch/" rel="external">ATSO</a> in Felben-Wellhausen auf reinen Online-Handel verlegt hat, es <a href="http://www.moneyhouse.ch/u/aqua_design_ag_CH-020.3.020.979-5.htm" rel="external">Rio Xingu</a> nicht mehr gibt und S&uuml;sswasseraquaristikgesch&auml;fte in meiner Gegend rar geworden sind, gehe ich heute nach der Arbeit mit meiner 2 Liter CO2-Flasche zu <a href="http://www.pangas.ch/de/index.html" rel="external">PanGas</a> nach Winterthur. Der Herr an der Kasse belehrt mich, dass ich &uuml;ber eine Kaufflasche verf&uuml;ge und deren Bef&uuml;llung mindestens einen Monat dauern w&uuml;rde und ausserdem m&uuml;ssten sie noch meinen Namen in den Flaschenhals einschlagen. Ich gebe ja zu, es war etwas naiv von mir anzunehmen, dass der Typ meine Flasche entgegennimmt, hinter der Theke an den CO2-Zapfhahn geht und meine Flasche f&uuml;llt, w&auml;hrend mir noch ein Espresso oder frisch gezapftes Haldengut spendiert wird, um die 10 min&uuml;tige Wartezeit zu verk&uuml;rzen&hellip; Aber grad ein Monat? M&uuml;ssen die denn meine Flasche erst per Dschunke in die Innere Mongolei verschiffen, damit die da in einer Jurte von Hand punziert und dann an die &ouml;rtliche CO2-Pipeleine Peking-Moskau angeschlossen wird?<br /><br />Also frage ich, was denn eine Standflasche koste und ob ich mit einer solchen mein 2 Liter Fl&auml;schchen mittels &Uuml;berstr&ouml;mschlauch bef&uuml;llen k&ouml;nne? Ich merke, wie sich der Mann ab mir zu nerven beginnt: Nein, dass gehe nicht, sei verboten und gef&auml;hrlich und ich w&uuml;rde eine Waage ben&ouml;tigen und sowieso und &uuml;berhaupt. Er reicht mir einen Zettel mit den Preisen f&uuml;r Mietflaschen. Eine mittelgrosser Beh&auml;lter von 9-18.9 Liter kostet im Jahr 62 Franken Miete. Das ist ja ganz okay, finde ich und ich frage mich ob ich so eine Standflasche neben meine Zuchtanlage stellen soll. Die n&auml;chstgr&ouml;ssere Flasche ist dann schon ein Grossbeh&auml;lter von 19-99 Liter und kostet 84 M&auml;use. Vorsichtig erkundige ich mich nach dem Format und Gewicht der 20 Liter Flasche: Sie sei ein Meter hoch und w&uuml;rde etwa 20 Kg wiegen. Dazu k&auml;me noch das Gewicht der F&uuml;llung von 15 Kg. 35 Kg ist zwar ein rechter Brocken aber als ehemaliger Kraftsportler ja noch irgendwie handhabbar. Also entscheide ich mich f&uuml;r die 20 Liter Flasche. Die F&uuml;llung kostet nat&uuml;rlich noch extra, doch die Preise sind degressiv, das heisst das meiste Geld geht f&uuml;r Handling drauf und nicht f&uuml;r die Menge des gekauften Gases. Nach get&auml;tigtem Kauf wuchte ich die Flasche auf den R&uuml;cksitz meines Autos, was f&uuml;r mich als Hobbyjogger ex Hobbykraftsportler noch knapp machbar ist. Zu Hause kommt sie auf einen Rolli, ich muss sie dann noch &uuml;ber die Schwelle tragen wie eine Hochzeitsbraut und rolle sie dann in meinen Aquarienkeller. Zum Gl&uuml;ck ist meine Zuchtanlage nicht im 3. OG eines Miethauses ohne Lift, denn Bandscheibenvorfall l&auml;sst gr&uuml;ssen. Erstaunlich ist, dass die F&uuml;llung 15 Kg wiegt: Ist ja nur Gas, warum ist das so schwer? Ich bin aber zuversichtlich, dass der Transport der leeren Flasche, dann doch viel einfacher sein wird, als die der Vollen.<br /><br />Bei der Montage der CO2-Armatur kann ich meinen 30er-Gabelschl&uuml;ssel zum Einsatz bringen. Diesen habe ich mal gekauft um ein Goldkettchen aus einem K&uuml;chenablauf zu bergen und habe bei dieser Gelegenheit erfahren d&uuml;rfen, was sich im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte an ekligem Zeugs in so einem Siphon festsetzt. Seither fristet das Werkzeug ein Schattendasein in meiner Werkstatt und insgeheim hoffe ich, dass ich diesen vielleicht mal zum Einsatz bringen k&ouml;nne um damit einem Einbrecher eins &uuml;ber die R&uuml;be zu ziehen. Aber gl&uuml;cklicherweise sind Einbrecher hierzulande doch eine selten anzutreffende Spezies und zweitens w&uuml;rde mir ein solcher kaum zugestehen, dass ich erst in den Keller gehe, um da mein tolles Chrom/Vanadium-Monster zu holen, w&auml;hrend er mein Tafelsilber aus der Schublade r&auml;umt. <br /><br />Nach getaner Arbeit frage ich mich, was ich mit dem vielen CO2 noch f&uuml;r Unsinn anstellen k&ouml;nnte: Damit Ballone zu f&uuml;llen, ist ja nicht so zweckm&auml;ssig und Sprudelwasser selber machen auch nicht so der Br&uuml;ller. Ein Schaumbad mit Kohlens&auml;ure aufpeppen, t&ouml;nt interessant, aber man k&ouml;nnte dabei im d&uuml;mmsten Fall ersticken und das liest sich dann doof als Ursache im Totenschein. Feuer damit ausmachen, w&auml;re lustig und ich denke schon, wie ich mit Silvan und Alexandra, meinen wissbegierigen Gymnasiasten-Kindern, ein Experiment machen k&ouml;nnte: Glimmender Span in ein Becherglas und Sauerstoff dar&uuml;bergiessen (eine 2 Liter Flasche mit Sauerstoff habe ich immer hinter dem Fahrersitz meines Autos f&uuml;r hoffentlich nie eintretende Tauchunf&auml;lle) und der Span sollte hell aufflammen. Dann das Gegenexperiment und CO2 aus meiner neusten Errungenschaft dar&uuml;bergiessen zum L&ouml;schen. Habe ich schon erw&auml;hnt, dass meine Kinder im Teenageralter sind: Ihr k&ouml;nnt euch also ausmalen, auf wie viel Interesse so ein Experiment stossen w&uuml;rde: Null, nada, rien; Damit h&auml;tte man vielleicht noch Jugendliche zu Zeiten von Albert Anker rocken k&ouml;nnen aber damit lockt man keine Teenies des 21. Jahrhunderts hinter ihren iPhones hervor!<br /><br /><br /><h2>Bei Pangas gibt es nur Flaschen zum Mieten: eine 10 Liter Flasche kostet im Jahr 62 CHF, eine 20 Liter Flasche 84 CHF</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135687" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135687.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich dachte immer im Publikumsverkehr m&uuml;ssten Preisangaben inkl. MWSt. sein? Aber ich will ja keinen Aufstand machen im Laden von Pangas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135686" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135686.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Inhalt der Flasche, also das Gas, kommt dann noch obendrauf: Ich nehme Kohlendioxid 3.0, das ist g&uuml;nstiger als das f&uuml;r Lebensmittel zugelassene; Plankton f&uuml;r Algenquark darf ich damit also nicht begasen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135685" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135685.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der R&uuml;cksitz ist versaut, aber was soll's, ist ja nur Auto</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135669" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135669.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die 20 Liter Flasche ist gef&uuml;llt gut f&uuml;r einen Leistenbruch oder Bandscheibenvorfall</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135671" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135671.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich hatte die ganze Zeit Bef&uuml;rchtungen, aber sie passt in den Spalt zwischen Zuchtanlage und Wand!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135676" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135676.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Teflonband ist wohl &uuml;berfl&uuml;ssig, denn da ist eine Gummidichtung, aber doppelt gemoppelt ist immer gut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135677" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135677.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Lieblingswerkzeug: Der 30er Gabelschl&uuml;ssel! *schmatz*</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135679" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135679.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Blasenz&auml;hler kommt an die Wand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135681" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135681.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Allzu gerne h&auml;tte ich ein Fishgimmicks konstruiert, aber der Blasenz&auml;hler kommt schon von Haus auf mit Wandhalterung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135682" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135682.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ach so, CO2-Flaschen sind nur zu 50 Bar gef&uuml;llt, als Taucher bin ich nat&uuml;rlich von 200 Bar ausgegangen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135683" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135683.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Tip von Fischer-Joe: Copepoden wollen neben Babybrei auch Tomatenmark auf ihre Pizza haben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6135666" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6135666.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Rathbunae&#x2c; Boggessi&#x2c; Pederseni&#x2c; Bahia oder es ist nicht alles Wurdemanni was gl&#xe4;nzt</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-12T08:26:40+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160612.html#unique-entry-id-64</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160612.html#unique-entry-id-64</guid><content:encoded><![CDATA[Die meisten Aquarien, die in ein Meerwassergesch&auml;ft laufen und nach Wurdemanni-Garnelen oder einfach "die Garnelen welche Glasrosen fressen" fragen, werden nicht Lysmata Wurdemanni, sondern Lysmata Boggessi bekommen. Ich muss zugeben, dass mir der Unterschied auch erst k&uuml;rzlich aufgefallen ist, nachdem ich pl&ouml;tzlich so tiefrote Garnelen neben den eher blass-fleischfarbigen Garnelen sah. Die Unterschiede in der F&auml;rbung und im Muster sind auch erst zu erkennen, wenn die Tiere ausgewachsen, stressfrei und gut ern&auml;hrt sind. Die echten Lysmata Wurdemanni haben tiefrote L&auml;ngs- und Querstreifen, welche allerdings nicht durchgezogen sind, sondern eher wie ein Tarnmuster aussehen. Die Lysmata Boggessi hingegen sind generell fahler in der Farbe und verf&uuml;gen nur &uuml;ber lachsfarbene L&auml;ngsstreifen, welche aber von vorne bis hinten durchgezogen sind. Den meisten Aquarianern wird es nun egal sein, welche Garnelen sie in ihr Becken setzen, Hauptsache ist, dass diese die b&ouml;sen Glasrosen wegmachen. Hier muss ich allerdings aus eigener Erfahrung anf&uuml;gen, dass auch eine Armee von Wurdemannis oder Boggessis oder auch Rathbunaes (diese sind im Handel nur selten zu finden) nicht an Glasrosen gehen wird, so lange besseres Futter in ausreichender Menge vorhanden ist. Um also effizient ein Riffbecken von Glasrosen zu befreien, m&uuml;sste man schon ziemlich viele Tiere einsetzen und &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit so sparsam f&uuml;ttern, dass die Garnelen kein Frostfutter abbekommen und sich notgedrungen an Glasrosen halten.<br /><br />Die Einteilung der Lysmata Wurdemanni und Verwandter scheint auch f&uuml;r Biologen nicht ganz so deutlich zu sein: <a href="http://decapoda.nhm.org/pdfs/27306/27306.pdf">http://decapoda.nhm.org/pdfs/27306/27306.pdf</a><br />(<span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;">A WESTERN ATLANTIC PEPPERMINT SHRIMP COMPLEX: REDESCRIPTION OF LYSMATA WURDEMANNI, DESCRIPTION OF FOUR NEW SPECIES, AND REMARKS ON LYSMATA RATHBUNAE CRUSTACEA: DECAPODA: HIPPOLYTIDAE Andrew L. Rhyne and Junda Lin).  Zitat: The present study is the first revision of the western Atlantic peppermint shrimp complex Lysmata wurdemanni (Gibbes). Lysmata wurdemanni, originally described from Florida and South Carolina, is redescribed. Gibbes&rsquo; types of L. wurdemanni are considered as lost, therefore, a neotype is selected from specimens collected near Key West, Florida. Lysmata rathbunae Chace is rediagnosed; the locality of this species is restricted to Florida and Yucat&aacute;n; Chace&rsquo;s &ldquo;variety&rdquo; of L. rathbunae is separated from L. rathbunae and assigned to a new species. In total, four new species are recognized: Lysmata ankeri n. sp., Lysmata boggessi n. sp., Lysmata pederseni, n. sp. (corresponding to Chace&rsquo;s &ldquo;variety&rdquo; of L. rathbunae), and Lysmata bahia n. sp.; all four previously were mistaken for L. wurdemanni and/or L. rathbunae. Classical morphological and morphometrical analyses (Discriminant Function Analysis), in conjunction with examination of life color patterns and interbreeding experiments, were used to corroborate the separation of these cryptic species. Each species may be most easily recognized by the unique color pattern. Lysmata pederseni, n. sp. also differs ecologically in being associated with tube sponges. Lysmata rathbunae appears to be a deep-water species, while the other five species are found mostly in shallow waters.<br /></span><span style="font:12px .AppleSystemUIFont; color:#000000;"><br />Sinngem&auml;ss heisst das: <br />Die urspr&uuml;nglich beschriebene Form von Lysmata Wurdemanni ist verloren gegangen (Anm. quasi der Prototyp der der biologischen Artbestimmung diente) und darum hat man Garnelen, gesammelt in Key West - Florida und neu als L. Wurdemanni beschrieben. Die L. Rathbunae wurde rebklassifiziert und gibt es ausschliessliche in Florida und Yucatan. Die urspr&uuml;nglich beschriebenen Rathbunaes wurden neu eingeteilt in L. ankeri, L. boggessi, L. pederseni und L. bahia. Diese Arten unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre F&auml;rbung und Verhalten (L. pederseni lebt in R&ouml;hrenschw&auml;mmen und L. rathbunae lebt im Tiefwasser).<br /></span><br /><br /><h2>Das ist eine echte Lysmata Wurdemanni - gar nicht so h&auml;ufig zu finden im Handel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125634" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125634.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Stolz zeigt uns die Wurdemannigarnele ihre Kronjuwelen: Gr&uuml;ne Eier leuchten wie kleine Smaragde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125624" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125624.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dies ist eine Lysmata Boggessi, ihre Eier sind gelb</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125603" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125603.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sind die Tiere erwachsen, gut gen&auml;hrt und die Scheibe geputzt sind die Unterschiede in Muster und F&auml;rbung klar zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125597" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125597.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Lysmata Wurdemanni flitzt durch den Kreisel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125592" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125592.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />Eine wissenschaftliche &Uuml;bersicht des Lysmata Komplexes (<a href="http://decapoda.nhm.org/pdfs/27306/27306.pdf">http://decapoda.nhm.org/pdfs/27306/27306.pdf</a>)<br /><img class="imageStyle" alt="Tafel Wurdemanni" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/tafel-wurdemanni.jpg" width="603" height="880" /><br /><br /><h2>Die Larven dieser Nacht stammen von der echten Lysmata Wurdemanni</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125647" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125647.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Seenadeln haben die Nacht gut &uuml;berstanden und fressen heute fr&uuml;h Artemianauplien</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6125649" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6125649.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Grossreinmachen und Seenadeln</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-11T17:28:09+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160611.html#unique-entry-id-63</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160611.html#unique-entry-id-63</guid><content:encoded><![CDATA[Seit ich die T5-Leuchte &uuml;ber die Bypass-Becken geh&auml;ngt habe, bl&uuml;hen die Cyanos wie Veilchen im Garten resp. im Gesicht eines Boxers. Auch die Glasrosen f&uuml;hlen sich dank Intensivf&uuml;tterung mit feinem Futter wie die Maden im Speck und haben das Becken fest im Griff: Also sch&ouml;n anzusehen ist das nicht gerade. Ich spucke kr&auml;ftig in die H&auml;nde und putze heute nacheinander alle 3 Teenager/Ablaichbecken auf Hochglanz. Ich entleere das Becken ganz rechts, gebe deren Bewohner in ein Reservebecken, putze die Scheiben und den Boden gr&uuml;ndlich mit Klinge und Schwamm, lasse das Dreckwasser ab, sauge die Reste mit dem Nassauger aus dem Becken und mache die Schlussreinigung mit Leitungswasser. Nacheinander putze ich alle 3 Beckenabteile und lasse die Tiere dabei von links nach rechts rotieren: Ich hoffe, die neuen, sauberen Becken gefallen ihnen!<br /><br />Anita und ich waren gestern beim Gr&ouml;nemeyer-Konzert in St. Gallen: Es war absolut genial, der Herr aus Bochum (immerhin 60 Jahre alt) hat das Stadion gerockt! Weil ich Anita gestern abgeholt habe, ist sie heute ohne Auto bei mir und ich bringe sie nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck nach Hause. Von M&auml;rstetten ist es nicht mehr weit bis Konstanz und so fahre ich zu <a href="https://www.aquaristik-pascal.de/" rel="external">Pascal</a>. Ich kaufe ein kleineres Netzchen um Garnelen besser handhaben zu k&ouml;nnen. Dann noch einen CO2-Blasenz&auml;hler f&uuml;rs Phytoplankton, da ich sonst nie weiss, ob ich gen&uuml;gend CO2 zuf&uuml;hre. Dann f&uuml;nf Packungen Artemia, von denen ich gleich ein paar Tiere den Wurdemanni-Larven verf&uuml;ttere: Diese st&uuml;rzen sich wie L&ouml;wen auf Gazellen und bald schon schwimmen alle Larven durch den Kreisel mit einer fetten Artemia in den H&auml;nden an denen sie gen&uuml;sslich herumknabbern.<br /><br />Schon das letzte Mal habe ich bei Pascal Sulu-Seenadeln gesehen: Diese stammen aus einer Nachzucht und Bastian demonstriert mir, dass sie an feines Frostfutter gehen. Im Riffbecken haben sie wohl zu viel Stress aber im Teenagerbecken d&uuml;rften sie die n&ouml;tige Ruhe finden. Schon beim Anpassen im Eimer merke ich, dass die Seenadeln hinter den Wurdemanni Garnelen her sind, das klappt also schon mal nicht mit der Vergesellschaftung Seenadel und Garnele. Also kommen die Sulu-Seenadeln in das Becken ganz links mit einem Nemopaar und sonst nichts drin.<br /><br /><h2>Igitt: Die Teeniebude muss dringend aufger&auml;umt und gr&uuml;ndlich geputzt werden!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115438" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115438.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Rotation beginnt mit den Tieren ganz rechts: Sie kommen f&uuml;r zwei Stunden ins Reservebecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115436" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115436.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die ganze Inneneinrichtung wird gr&uuml;ndlich im Waschbecken geputzt: Die fishgimmicks-Ablaufgitter bew&auml;hren sich hervorragend: Noch nie ist mir ein Tier in den Ablaufschacht geraten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115444" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115444.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Nasssauger leistet gute Dienste um die letzten Tropfen aus den Becken zu schl&uuml;rfen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115440" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115440.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da kommt kein Schlauch mehr hin, nur mit Saugkraft bekommt man die letzten Millimeter Wasser und Dreck aus dem Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115441" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115441.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt d&uuml;rfen die Tiere aus dem mittleren Becken ganz nach rechts, und die Putzerei geht in der Mitte weiter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115446" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115446.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und das Spiel wiederholt sich im Becken ganz links: Die Tiere haben ihre Becken eins nach rechts rotiert, wie im Volleyball</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115452" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115452.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Algen k&ouml;nnen eine Augenweide sein: Ich habe kr&auml;ftiges Wachstum im grossen Becken der Zuchtanlage: Mir soll es recht sein, das perfekte Algenrefugium!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115455" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115455.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei Pascal kaufe ich heute ein Paar <a href="http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1111_Dunckerocampus_pessuliferus.htm" rel="external">Sulu-Seenadeln (Dunckerocampus pessuliferus)</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115529" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115529.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe neue Heizst&auml;be gekauft f&uuml;r die Zuchtbecken: Diese sind elektronisch geregelt und als besonderer Clou haben sie eine digitale Temperaturanzeige</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115535" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115535.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas gross sind die Dinger aber sonst ziemlich perfekt f&uuml;r eine Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115581" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115581.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles wieder sauber: Die Anlage ist wieder vorzeigbar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115583" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115583.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hoffentlich bald wieder Wurdemanni-Larven im Anzug</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115558" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115558.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Larve wird in wenigen Tagen die finale Metamorphose antreten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115480" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115480.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eigentlich sieht sie schon wie eine fertige Wurdemanni Garnele aus: Nur die Paddel sind noch larventypisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115474" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115474.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle F&uuml;hler, Beine, Schwimmbeine und der Schwanz sind dran: Die Augen h&auml;ngen noch an Stielen und das Paddel muss auch noch weg</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115475" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115475.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Aeolidiella Stephanieae/Berghia Schnecke beim Glasrosenmampfen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6115467" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6115467.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Fischhaschisch oder Kameldung? - Test der Masstick</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-06-02T12:55:38+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160602.html#unique-entry-id-62</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160602.html#unique-entry-id-62</guid><content:encoded><![CDATA[Bei Mrutzek ist ein neues Futter zu finden: <a href="http://onescape.de/produktdetails.php?id=141637&kid=0&s=1" rel="external">masstick</a>. Die Beschreibung lautet: <br /><br /><em>Masstick - Futterpaste<br />Masstick ist eine selbsthaftende Paste in Pulverform die mit etwas Wasser aktiviert wird. Einmal angemischt, kann die Paste an jeder Oberfl&auml;che im Aquarium befestigt werden entsprechend der Bed&uuml;rfnisse der Tiere.<br /><br />Masstick ist die perfekte Verbindung aus Wissenschaft und Natur. Nat&uuml;rliche Garnelenvorkommen im Naturreservat Veta la Palma bilden die Grundlage f&uuml;r eine einzigartige Futterpaste. In ganz Europa wird dieses Futter bereits von Z&uuml;chtern und Importeuren benutzt um Importe und Nachzuchten zu versorgen. Bei der Produktion wird vollst&auml;ndig auf den Ankauf von Rohstoffen verzichtet. Alle Zutaten sind direkt aus der eigenen Zucht. Die spezielle Pulverform erlaubt eine zus&auml;tzliche Anreicherung mit Vitaminen oder auch Medikamenten. Auf diese Weise kann Masstick gezielt auf die Bed&uuml;rfnisse der Tiere abgestimmt werden. Masstick l&ouml;st ich unter Wasser nicht auf und treibt nicht durch das Wasser. Auf diese Weise wird sichergestellt dass das vollst&auml;ndige Futter verbraucht wird und keine Reste unn&ouml;tig das Wasser belasten. Au&szlig;erdem haben alle Tiere genug Zeit Futter aufzunehmen.</em><br />(aus <a href="http://meerwasserforum.info/index.php?page=Thread&postID=731952" rel="external">www.meerwasserforum.info</a>)<br /><br />Ich bestelle davon einen kleinen Probebeutel, denn ich will das Zeugs testen. Das Futter ist gefriergetrocknet wie Astronautennahrung oder Nescafe. Es l&auml;sst sich mit Wasser nur schwer anr&uuml;hren und will kr&auml;ftig durchgeknetet werden. Da ich auf &uuml;berreichende D&uuml;fte an meinen Fingern allergisch reagiere (z.B. vermeide ich deswegen zum Beispiel auch das Ber&uuml;hren von K&auml;serinde - Jeder spinnt auf seine Weise), graust es mich etwas mit blossen H&auml;nden in die nach Fisch riechende Paste zu greifen. Zum Gl&uuml;ck habe ich eine ganze Packung Operationshandschuhe, mit welchen ich meine Hand vor der Duftschleuder sch&uuml;tze.<br /><br />Ich knete die Masse zu einer Wurst und daraus forme ich K&uuml;gelchen. Ein paar Resten klebe ich im Keller an die Bypassbecken. Keine Reaktion der Nemos, die scheinen den Duft des Futters nicht zu m&ouml;gen. Dann also mit einer ganzen Kugel hoch zum Riffbecken, Linke Hand mit der Kugel ins Wasser und mit der rechten die Kamera ausrichten, da schnappt der Doktor zu und beisst mich in den Finger: Ich erschrecke, ziehe pl&ouml;tzlich meine Hand zur&uuml;ck und lasse die Kugel fallen. Sofort st&uuml;rzt sich der Schlangenseestern drauf und l&auml;sst nicht mehr los. Es scheint, beim Duft des Futters dreht sowohl mein Zebrasoma Velifer wie auch der Schlangenseestern komplett durch. Eine weitere Kugel forme ich zu einer Stange und halte sie mit spitzen Fingern ins Wasser: Kofi kommt angeschwommen und springt vor Begeisterung fast aus dem Wasser.<br /><br />Fazit: Das Futter scheint den meisten Fischen (zumindest den Gemischtkostlern) sehr zu schmecken: Das Anr&uuml;hren und kneten und die anschliessende Lagerung im Tiefk&uuml;hler finde ich pers&ouml;nlich etwas aufwendig.<br /><br />Vor einer knappen Woche stelle ich fest, dass die Bartkoralle ihre Polypen nicht &ouml;ffnet. Dies kommt mir spanisch vor, da diese Koralle sonst immer sehr gut dasteht und des weiteren ist sonderbar, dass ein abgebrochenes St&uuml;ck, ebenfalls alle Polypen zu hat. Warum sollten beide Korallen gleichzeitig ihren "Bad Hair Day" haben? Wie es am n&auml;chsten Tag nicht besser wird, kontrolliere ich den KH-Wert meines Wassers. Oh Schreck: Dieser ist auf knapp 4 abgesunken, kein Wunder! Ich stelle dann fest, dass meine Grotech Dosierpumpe im Programmiermodus steht in welchem sie ja nicht dosiert. Ich habe keine Ahnung, wann ich das letzte Mal da was gemacht habe, war es eine Woche oder eher zwei? Ein dummer Fehler von mir mit schwerwiegenden Konsequenzen!<br /><br />Ich erh&ouml;he den KH erst mal auf 5 und am n&auml;chsten Tag auf 6, aber es ist schon zu sp&auml;t. Das Wasser ist sonderbar tr&uuml;b und so mache ich zwei grosse Wasserwechsel von je 120 Liter. Wie ich gestern von einem kurzen Gesch&auml;ftstrip nach London zur&uuml;ckkomme, ist auch eine Acropora nur noch Skelett. Beide Korallen sind nicht mehr zu retten, also hole ich einen Eimer und beginne im Becken aufzur&auml;umen: Eine tote Acro, die grosse Bartkoralle und der kleinere Bruder, zwei tote Seeigel und jede Menge Muschelschalen und Schneckenh&auml;uschen. Das Bartkorallenskelett stinkt ziemlich eklig, die ist also am verfaulen, was wohl auch der Grund f&uuml;r den Tod der beiden Seeigel ist. Ich gebe Bakterien ins Becken und hoffe, dass es sich bald wieder stabilisieren wird.<br /><br /><h2>Der 14g Beutel Masstick von Mrutzek</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025320" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025320.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wo zum Teufel liegt El Pto. de Santa Maria-Cadiz? Hier findet ihr die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/El_Puerto_de_Santa_Mar%C3%ADa" rel="external">Antwort</a>&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025321" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025321.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Luftdichte Verpackung um die Drogenhunde am Zoll zu t&auml;uschen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025322" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025322.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>14g Fischpulver mit 7ml Osmosewasser mischen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025324" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025324.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit R&uuml;hren wird das nichts!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025325" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025325.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aber ich will ja nicht, dass meine Finger die n&auml;chsten Tagen nach Fisch stinken: Also m&uuml;ssen Handschuhe her</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025327" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025327.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier kann man nochmals tief in die anale Kindheitsphase eintauchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025328" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025328.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas Kameldung an die Scheibe gepappt: Die Nemos sind vom Klecks an der Scheibe aber nur tangential ber&uuml;hrt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025334" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025334.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach dem Doktorenbiss, f&auml;llt mir die Kugel runter: Der Schlangenseestern ist begeistert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025336" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025336.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die n&auml;chste Kugel forme ich zu einer Stange um und f&uuml;ttere von oben: Auch Kofi liebt den Fischhaschisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025340" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025340.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich entsorge einen K&uuml;bel voll Korallenskelett, Muschelschalen, Schneckenh&auml;uschen und zwei toten Seeigel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6025342" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p6025342.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Schneckenzucht von Daniel</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-31T00:21:10+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160531.html#unique-entry-id-61</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160531.html#unique-entry-id-61</guid><content:encoded><![CDATA[Ich fahre heute einen weiten Weg vom Felben-Wellhausen nach <a href="https://www.google.ch/maps/place/4305+Olsberg/@47.5230187,7.7558176,14z/data=!4m5!3m4!1s0x4791b56d093ffacf:0x922add8484e646d3!8m2!3d47.5207312!4d7.7832261" rel="external">Olsberg</a>. Ihr braucht jetzt kein schlechtes Gewissen zu haben von wegen Fensterplatz in Geografie, ich musste den Ort, als ich das Berghia-Verkaufsinserat von Daniel las, auch erst googeln. Olsberg liegt im Fricktal, also kurz vor Basel. Die Zeit im Auto vertreibe ich mir mit dem Anh&ouml;ren der letzten Abstimmungs-Arena zum Thema "Service Public". Mein Abstimmungs-Couvert habe ich zwar schon am Morgen in den Briefkasten geworfen, ich habe "Nein" gestimmt, aber die Diskussion ist interessant und die Zeit vergeht rasch. Der Feierabendverkehr ist zum Gl&uuml;ck schon vorbei und so treffe ich noch vor der vereinbarten Zeit bei Daniel ein. Daniel hat im Wohnzimmer ein sch&ouml;nes 1600 Liter Becken mit Acroporas, welche bis an die Wasseroberfl&auml;che reichen und einem Wald aus Gorgonien. Leider hat Daniel mit seinem Becken &Auml;rger, denn ein oder mehrere Borstenw&uuml;rmer haben Gefallen am Silikon gefunden und an einer Stelle ist bereits Wasser ausgetreten. Ich h&auml;tte es nicht geglaubt, dass sowas tats&auml;chlich m&ouml;glich ist, h&auml;tte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen. Ich habe von solchen F&auml;llen geh&ouml;rt, aber noch nie gesehen.<br /><br />Gibt es im Riffbecken im Wohnzimmer schon sehr viel zu sehen, quellen mir im Keller die Augen &uuml;ber: S&auml;mtliche Becken (und diese sind nicht wenig) sind zu einem einzigen Gesamtkreislauf mit ca. 3500-4000 Liter Wasser zusammengeschlossen. In der Mitte des Raumes steht das Aufzuchtbecken f&uuml;r Glasrosen. Diese dienen der Ern&auml;hrung der Stephanieae-Zucht von Daniel. In Reih und Glied stehen kleine Gl&auml;ser mit Schneckengelegen. Das Becken mit den Elterntieren ist ein einfaches Glasbecken mit etwas Sand, einem Heizstab und ein paar Korallenfragmenten. So wenig braucht es also, um erfolgreich Berghias zu z&uuml;chten.<br /><br />Wie mir Daniel alles zeigt und wir ins Diskutieren geraten, vergesse ich die Zeit und merke erst gegen 21:40, dass ich noch &uuml;ber eine Stunde Fahrt vor mir habe und heute der 9. Tag des Ocellaris-Geleges ist. Ich fahre also durch die Nacht und h&ouml;re diesmal einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FVa170v8lcs" rel="external">Vortrag von Ehsan Dashti aufgenommen in Sindelfingen</a>, welches ich voriges Jahr in Sindelfingen verpasst habe. Obschon ich die Triton-Methode sehr gut finde und Ehsan Dashti sehr kompetent ist, &uuml;berzeugt mich seine Argumentation nicht: Ehsan redet viel davon, dass Meerwasseraquarianer Glauben mit Wissen ersetzen sollen und Wissen nicht mit Erfahrung verwechseln d&uuml;rfen, aber so richtig schl&uuml;ssig erkl&auml;rt er nicht, was er damit meint. Auch wenn ich eine ICP-OES-Analyse eines Produktes mache, woher weiss ich denn, dass die Analyse korrekt ist?<br /><br />Zu Hause angekommen setze ich die ebenfalls gekaufte Tubastrea ins Bypass-Becken und mache mich auf Larvenjagd vor dem Ocellaris-Gelege. Diese sind aber nicht lustig und entweder habe ich den Schlupf heute verpasst oder aber die Larven spielen mir einen Streich und kommen erst morgen, am 10. Tag zur Welt. Allerdings muss ich morgen gesch&auml;ftlich nach London und um die Zeit, w&auml;hrend dem die Larven wohl schl&uuml;pfen werde, sitze ich zwischen Notting Hill und Marble Arch bei einem der zahlreichen Chinesen und futtere eine halbe Peking Ente. Pech gehabt, schon wieder ein Gelege verpasst; ich hoffe die Nemos laichen fleissig weiter und beim n&auml;chsten Mal klappt das Timing.<br /><br /><br /><h2>Daniel in seinem Aquarienkeller</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305288" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305288.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>An der Wand die Osmoseanlage und die Harzs&auml;ule, der obere 400 Liter Tank ist f&uuml;r Osmosewasser, der untere f&uuml;r Salzwasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305275" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305275.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Elektroinstallation ist ganz professionell!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305276" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305276.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das grosse Becken dient dem Glasrosennachschub</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305277" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305277.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Azoobecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305292" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305292.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Becken ist voller Tubastreas, diese hier ist allerdings grad zu</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305293" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305293.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das von Daniel verwendete Staubfutter bleibt lange in der Schwebe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305291" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305291.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Elternbecken f&uuml;r die Stephanieae/Berghia Schnecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305284" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305284.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Gelege kommen in kleine Gl&auml;ser und stehen ungeheizt auf einem Becken: Das Klebeband markiert den Pegel f&uuml;r das Auff&uuml;llen mit Osmosewasser; so bleibt die Salinit&auml;t einigermassen konstant</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305283" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305283.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Gef&auml;ss mit den verkaufsfertigen Tieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich bekomme die Tiere, die ich aussuche, von Daniel handverlesen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305289" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305289.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Problem mit den Knepo-Reaktoren kenne ich auch: Die H&auml;hne tr&ouml;pfeln nach</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305286" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305286.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was wuselt da unter dem Scheibenmagneten? Wie Mysis sehen die mir nicht aus und so bitte ich Daniel mir ein paar Tiere mitzugeben zur Untersuchung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305278" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305278.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zu Hause unter dem Mikroskop: "Doch, Daniel, hast Recht gehabt, es sind Mysis!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_05_30_0671" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_05_30_0671.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Diese Mysis hat offenbar grad gut gespiesen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_05_30_0670" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_05_30_0670.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Auch der Schwanz ist voll und ganz ein Mysisschwanz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_05_30_0669" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_05_30_0669.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Eine Aeolidiella Stephanieae oder auch Berghia Verrucicornis</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5315316" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5315316.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Daniels Aussage hat sich best&auml;tigt: Die Schnecken werden beim Umsetzen zum Laichen animiert. Heute fr&uuml;h finde ich 6 Gelege im Tupperware-Geschirr</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5315300" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5315300.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schneeflocken Ende Mai?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-30T06:35:14+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160530.html#unique-entry-id-60</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160530.html#unique-entry-id-60</guid><content:encoded><![CDATA[Was soll dieser reisserische Titel? Der Monat Mai hat zwar wettertechnisch ein paar Kapriolen gemacht aber geschneit hat es heute bestimmt nicht! Doch, hat es: In meinem Larvenkreisel mit der schwangeren Lysmata Amboinensis drin. Ich wache heute Morgen eine Stunde vor dem L&auml;uten des Weckers auf und gehe in den Keller. Mein Gef&uuml;hl hat mich nicht get&auml;uscht: Im Kreisel herrscht Schneesturm. Wie aber bekomme ich nun das Muttertier aus dem Kreisel raus? Bei den Wurdemannis habe ich jeweils ein kleines Garnelennetzchen genommen, aber daf&uuml;r ist die Weissbandputzergarnele viel zu gross. Auch in den Garnelenkescher aus Glas will sie nicht hineinpassen.  Schlussendlich nehme ich eine 70-auf-30-er-Reduktion, was die Garnele dankend als H&ouml;hle annimmt und so kann ich sie rausnehmen und in eines der Bypass-Becken setzen. In den Kreisel gebe ich einen Liter Brachionusl&ouml;sung und m&ouml;chte das Wasser noch mit einem Schluck Nyos PhytoMaxx eingr&uuml;nen. Die Flasche stank allerdings schon beim &Ouml;ffnen nach Schwefelwasserstoff und der Geruch wird zusehends schlimmer: Da ist wohl biologisch was gekippt, trotz, dass die Flasche noch nicht abgelaufen ist und ich diese im K&uuml;hlschrank aufbewahre. Ich werde diese zu <a href="http://seaplanet.ch/" rel="external">Seaplanet</a> bringen und hoffe, dass Davide sie mir ersetzt.<br /><br /><h2>Schneesturm im Larvenkreisel mit der Lysmata Amboinensis</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305258" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305258.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Lysmata Amboinensis Pulver 30 gut!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305262" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305262.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt sind meine Schl&auml;uche sauber aufgeh&auml;ngt und liegen nicht mehr auf dem Boden herum</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5305273" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5305273.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Goethe war Aquarianer</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-25T20:44:01+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160525.html#unique-entry-id-59</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160525.html#unique-entry-id-59</guid><content:encoded><![CDATA[Habt ihr gewusst, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe" rel="external">Goethe</a> ein Meerwasseraquarianer war? Dass er Anemonen in seinem Aufzuchtbecken hatte, ist euch entgangen? Dann wisst ihr auch nicht, dass diese Anemonen dauernd herumwanderten und sich nicht richtig &ouml;ffneten? Wochen- wenn nicht Monatelang br&uuml;tete Goethe &uuml;ber die Ursache, aber kam einfach nicht drauf. Erst am 22. M&auml;rz 1832, Goethe lag bereits auf dem Sterbebett, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen und er rief mit seinem letzten Atemzug <a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Letzte_Worte" rel="external">"Mehr Licht!"</a>.<br /><br />Wie ich heute also "Mehr Licht!" rufe, mache ich das wohlweisslich nicht im Bett, sondern im Keller: Schliesslich will ich noch viele Blogeintr&auml;ge schreiben damit meine Leser was zu lesen haben w&auml;hrend ihren Kaffeepausen. Ich schraube ein gelochtes Winkelblech, dass sich auch schon &uuml;ber dem Technikbecken bestens bew&auml;hrt hat, an die Decke und h&auml;nge mein Backup-Model <a href="http://shop.aquaillumination.com/" rel="external">AI Sol Blue</a> dran. Das Modul konnte ich vor ein paar Jahren g&uuml;nstig gebraucht kaufen und hielt dieses als Backup in meinem Unterschrank bereit. Zusammen mit der <a href="http://www.aquaillumination.com/lighting/prime/" rel="external">AI Prime</a> sollen die beiden Lampen f&uuml;r ordentlich Licht sorgen, damit sich die Anemonen auch wohl f&uuml;hlen in den Bypassbecken.<br /><br /><h2>Fritz Fleischer, Mehr Licht! (Goethes letzte Worte). Auch: Goethes Tod. Am Sterbelager: Ottilie von Goethe.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Fritz_Fleischer-Mehr_Licht!" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/fritz_fleischer-mehr_licht0021.jpg" width="600" height="478" /><br /><br /><h2>Es musste mehr Licht her &uuml;ber den Bypassbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5255225" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5255225.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Aqua Illumination Blue Sol und eine Aqua Illumination Prime verrichten jetzt zusammen den Dienst</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5255228" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5255228.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Art der Aufh&auml;ngung hat sich gut bew&auml;hrt: Flexibel und Lampen sind rasch auf- und runterh&auml;ngt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5255229" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5255229.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Anemone lechzt nach Licht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5255234" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5255234.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Licht her, Licht her, oder ich fall um!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5255237" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5255237.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Babyalarm im Cumulus Zentralrechner und Besuch bei Thomas</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-23T22:41:04+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160523.html#unique-entry-id-58</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160523.html#unique-entry-id-58</guid><content:encoded><![CDATA[Ich pflege meine Eink&auml;ufe im Migros mit dem Self-Scanning-System abzuwickeln. Der <a href="https://www.migros.ch/de/cumulus.html" rel="external">Cumulus-Rechner</a> weiss also nicht nur, was ich alles so an Nahrung oben in meinen Rachen hineinstopfe, sondern ist auch genauestens dar&uuml;ber im Bilde mit welchem Toilettenpapier ich mir anschliessend das Ende meines Verdauungstraktes abwische. So weit so gut, bin ich halt ein gl&auml;serner Kunde! Nat&uuml;rlich hat der Migros-Zentralrechner l&auml;ngstens geschnallt, dass ich mir gestern den Bart abrasiert habe  (ich habe heute seit Monaten wieder einmal Einmalrasierer gekauft) und dass ich jeweils am Wochenende Thai-Curry zubereite, l&auml;sst sich aus meinen allsamst&auml;glichen Eink&auml;ufen von asiatischem Gem&uuml;se, Tofu, Zitronengras und Kokosmilch ebenfalls ableiten. Heute allerdings verbl&uuml;ffe ich das Big Data Programm des orangen M's und in der Cumulus-Zentrale schrillen die Alarmglocken: Die Limmatdruck-Druckmaschinen machen Sonderschichten um all die Werbeprospekte von Babyartikel zu drucken, mit welchen Migros in den n&auml;chsten Wochen und Monaten meinen Briefkasten zum&uuml;llen wird: Cumulus-Kunde 2 099350660468 Horvath Andreas Felben-Wellhausen 19650819 hat ein Baby bekommen! Das Baby ist kurz vor Weihnachten 2015 auf die Welt gekommen, denn nun sind 6 Monate Stillzeit um und der stolze Papa kauft zum ersten Mal Babynahrung! Windeln kauft er offenbar noch im Denner, Aldi, Lidl oder Coop, denn entsprechende Eink&auml;ufe wurden bei Migros noch nicht verzeichnet. Da ist doch reichlich Cross-Selling-Potential vorhanden: Lasst uns also die geballte Marketingartillerie auf ihn abfeuern!  Ich freue mich derweilen schon auf die Musterkoffer mit Schnullern, Windeln und Poposalben, die bald in mein Haus flattern werden! Zum Gl&uuml;ck haben die Nachbarn letzte Woche tats&auml;chlich ein Baby bekommen, denn ich w&uuml;sste nicht, wohin mit den Sachen! Meine "Babies" sind n&auml;mlich kleine Wurdemanni-Garnelen und die verlangen nach handfesterer Nahrung als immer nur diese proteinlosen Artemianauplien.<br /><br />Zum zweiten Mal lese ich das Buch von April Kirkendoll "How to Raise & Train Your Peppermint Shrimp" und verinnerliche ihre Tipps und Anweisungen. Ern&auml;hrt man Wurdemanni Larven mit frischgeschl&uuml;pften Artemianauplien, dann bringt man sie gut bis in die 3. Woche allerdings beginnen sie dann wegzusterben wie Fliegen auf der Fensterbank im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YQHsXMglC9A" rel="external">Hello-Video von Adele</a> und die wenigen &uuml;berlebenden Tiere werden die finale Metamorphose nie antreten. Offenbar bekommen ihnen auf Dauer diese fetthaltigen aber aminos&auml;urenarmen Artemianauplien nicht. Sie wollen richtig was zu beissen haben und da m&uuml;ssen entweder tote Ocellaris-Larven herhalten (Voni &uuml;bt sich gerade in der Anwendung der von ihm entdeckten neuartigen Methode der Koedukation von Wurdemanni und Ocellaris-Larven in einem Kreisel) oder aber 5-10mm grosse Artemia Teenies. Artemia kann man zwar mit Bierhefe auf respektable Gr&ouml;sse hochpushen aber vom N&auml;hrwert her sind solche nur schn&ouml;de Mc Artemia Burger.<br /><br />Nun kommt also das Rezept von April Kirkendoll ins Spiel: <em>"I mix one teaspoon of baby food pureed sweet potatoes, and one teaspoon of baby food peas into one cup of water. I usually add a drop of liquid vitamin supplement, and often for good measure, I'll add a small amount of some fatty acid enrichment mixture such as Super Selco. Then I put it all in a small resealable bottle like the kind used for soda water and shake well." ("How to Raise and Train Your Peppermint Shrimp, Second Edition, A Hobbyist's Guide to Raising Saltwater Aquarium Shrimps From Egg to Adult, April Kirkendoll, Lysmata Publishing, 2009). </em>Ich suche das Babynahrung-Gestell im Migros nach Kartoffeln und Erbsen ab, aber Schweizer Babies scheint weder das Eine noch das Andere f&uuml;r sich alleine zu munden. Das einzige was ich in der Art finde ist Kartoffel-Erbsen-Poulet-Pur&eacute;e aber so harten Tobak will ich den zahnlosen Artemia-Babies noch nicht zumuten. Das "Gem&uuml;se Allerlei" von Hipp scheint mir besser geeignet zu sein: Es hat zus&auml;tzlich auch noch M&ouml;hren und Raps&ouml;l drin und ersteres sorgt f&uuml;r ein scharfes Zyklopenauge und letzteres gibt sch&ouml;ne Artemiahaut. (Ich habe mich auf der Fahrt nach Hause schon auf einen dieser kultigen "Hipp - Baby an Bord"-Kleber gefreut, aber da war keiner drin in der Flasche; schade, h&auml;tte mir so einen gerne auf den Kreiseltanks geklebt).<br /><br />Nach dem Anr&uuml;hren des Artemia-Baby-Breis verabreiche ich, aus Mangel an grossgewachsenen Artemien, eine Portion meinen Copepoden und gebe davon auch direkt in den Larvenkreisel zu den Wurdies (diese sind ein paar Stunden sp&auml;ter, tats&auml;chlich sch&ouml;n rot gef&auml;rbt, die Karotten zeigen also Wirkung).<br /><br />Dann fahre ich von zu Hause wieder los, denn ich bin auf 20 Uhr zu Thomas nach Hettlingen eingeladen. Er hat sein Becken seit 1 Monat in Betrieb und das interessiert mich nat&uuml;rlich brennend. Vielleicht muss ich meine Ansichten zu Schnellstart von Becken und der Absenz von Lebendsteinen wirklich &uuml;berdenken: Das Becken ist mit <a href="http://realreefrock.com/" rel="external">Real Reef Rocks</a> eingerichtet mit wenig Lebendgestein und trotz der kurzen Standzeit, sieht es pr&auml;chtig aus. Sind meine Ansichten tats&auml;chlich &uuml;berholt? Sind die heutigen Bakterienprodukte in der Tat so gut, dass sich Lebendsteine und eine Einfahrphase er&uuml;brigen? Ich bleibe nach wie vor kritisch und will erst noch mehr Becken sehen, auch nach l&auml;ngeren Zeitspannen, um mein (Vor)urteil zu revidieren. Technisch ist im Unterschrank  alles tipptopp montiert, man merkt, dass Thomas vom Fach ist. Gib 2 Meerwasseraquarianern ein Becken, eine Flasche Wein und ein iPad und die Zeit vergeht wie im Fluge! Wie ich dann um 22:30 zu Hause ankomme, sind die Ersatzhalter f&uuml;r den Heizstab von Patrice fertig gedruckt und ich kann die Saugnapfhalter einkleben. Wahnsinn, was ich in den letzten 5 Stunden alles gemacht habe, ich glaube ich werde dar&uuml;ber mal ein Buch schreiben oder noch besser eines dieser neumodischen Blogs einrichten wo ich &uuml;ber meine kleinen t&auml;glichen Geschehnisse rund ums Aquarium berichten kann.<br /><br /><h2>Es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal vor dem Regal mit Babynahrung gestanden bin</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8361" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8361.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Schuld ist April: Nicht der Monat, sondern April Kirkendoll</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235197" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235197.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Artemiafutter sollte eine Woche lang im K&uuml;hlschrank haltbar sein (wobei keine Garantie, dass es dann auch noch f&uuml;r Menschenbabies bek&ouml;mmlich ist)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235189" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235189.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich die Sauce meinem eigenen Baby verf&uuml;ttern w&uuml;rde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235190" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235190.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwischen Zubereitung von Babynahrung und dem Besuch bei Thomas konstruiere ich noch rasch einen Halter f&uuml;r Heizst&auml;be</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Heater Clip Bild B" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/heater-clip-bild-b.png" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das neue Becken von Thomas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235172" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235172.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Hammerkoralle steht sehr gut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235173" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235173.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Polypenbild ist erstaunlich f&uuml;r ein Becken, welches erst 2 Monate steht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235178" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235178.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Krusties</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235179" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235179.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich bin kein Freund von Vortech-Pumpen, aber die neue Generation ist deutlich leiser als die alte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235182" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235182.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Technikbecken ist vorbildlich aufger&auml;umt, die Elektrik und Elektronik vom Wasser getrennt; da findet auch ein gestandener Aquarianer nichts zu meckern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5235186" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5235186.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Meine Riffaquarium-Nemos laichen wieder&#x21;</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-22T15:19:42+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160522.html#unique-entry-id-57</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160522.html#unique-entry-id-57</guid><content:encoded><![CDATA[Seit ich mit Fischzucht begonnen habe, haben meine Amphiprion Ocellaris im Riffbecken das Laichen eingestellt. Anita meinte nat&uuml;rlich sofort: "Die Fische sp&uuml;ren, dass du Ihnen die Jungen wegnimmst!" Fische m&ouml;gen intelligenter sein, als die meisten Leute annehmen, aber solche Gedankeng&auml;nge traue ich Ihnen dann doch nicht zu. Immerhin muss ich aber zugeben, dass es Anita war, die letzte Woche pl&ouml;tzlich unter dem Stein im Riffbecken das Gelege entdeckt hat. Grosser Jubel bei uns im Haus, wenn ich auch etwas eingeschnappt bin, dass nicht ich das Gelege entdeckt habe&hellip; ;-)<br /><br />Um die Nemos nicht wieder mit meinem "Larvenklau" zu frustrieren, habe ich auf das Absch&ouml;pfen der Larven verzichtet. Ich konnte das Gelege sowieso nicht datieren und h&auml;tte wohl 4 oder 5 Abende auf der Lauer liegen m&uuml;ssen. Wenn sie nun wirklich wieder aktiv werden, dann wird das n&auml;chste Gelege nicht lange auf sich warten lassen. Am Freitag, als Voni bei mir ist, merkt er schon, dass der Bauch von Frau Nemo ziemlich angeschwollen ist, es k&ouml;nnte also nicht mehr lange dauern, bis die Eier reif zum Ablegen sind. So kam es dann auch und seit gestern Nachmittag klebt ein oranges Gelege unter der Tischkoralle! Den n&auml;chsten Sonntag- und Montagabend habe ich mir in der Agenda dick angestrichen!<br /><br />Da sich das Gelege von aussen nicht gut fotografieren l&auml;sst, hole ich die Nikon Coolpix hervor, lade erst mal die Batterie und mache damit ein paar Unterwasseraufnahmen. Die Sch&auml;rfe der Aufnahmen l&auml;sst zwar etwas zu w&uuml;nschen &uuml;brig, aber doch erlaubt es neue Einblicke in meine kleine Unterwasserwelt.<br /><br />Am Freitagnachmittag bemerke ich, wie auf dem Sitzplatz immer wieder Wespen an meinen Gartenm&ouml;bel rummachen. Ich habe diese zwar vor ein paar Tagen, als ich schon mal Wespenalarm hatte, kontrolliert, aber konnte kein angeklebtes Nest entdecken. Es ist dann wieder Voni, der sich nicht nur mit Amphiprion Ocellaris, sondern auch mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Wespe" rel="external">Vespala Germanicas</a> auskennt: Auf der Unterseite meiner Gartenm&ouml;bel sind L&ouml;cher und die Wespen kleben nat&uuml;rlich ihr Nest nicht einfach unter einen Gartenstuhl, sondern benutzen das Innere der Rohre als ihre Behausung. Provisorisch klebe ich am Freitagabend die L&ouml;cher mit Gafferband zu, was dann zu grossen Protestst&uuml;rmen der anfliegenden Wespen f&uuml;hrt. Nichtsdestotrotz mache ich weiter, bis auch das letzte Loch abgeklebt ist.<br />Entweder hat das Tape nicht gehalten oder die Wespen sind so schlau wie Nemos, jedenfalls sehe ich heute, wie Wespen unter dem gel&ouml;sten Klebeband durchkriechen und weiterhin frisch und fr&ouml;hlich in meinen Gartenst&uuml;hlen nisten. Der 3D-Drucker im Hause erspart den Kammerj&auml;ger und so konstruiere ich kleine "Wespenzapfen" um die L&ouml;cher zu verschliessen.<br /><br /><br /><h2>Nach &uuml;ber einem Jahr Abstinenz laichen meine beiden Nemos im Riffbecken wieder</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1031.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>fleischiger Traum in Rot</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1052" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1052.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meinen Ricordea Florida geht es besser als auch schon: Allerdings war der ganze Stein vor Jahren mal voller Ricardeas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1055" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1055.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Hammerkoralle ist voll der Hammer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1043" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1043.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sch&ouml;n gr&uuml;n meine Hirnkoralle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1036" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1036.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine meiner 3 Funghias</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1041" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1041.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>auch die zweite Funghia steht gut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1042" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1042.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die grosse Funghia steht grad nicht so gut im Saft, vielleicht zu viel Licht so auf dem Riffdach</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1051" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1051.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Traum in Giftgr&uuml;n</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1044" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1044.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ganz neue Perspektiven mit der Unterwasserkamera</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1064" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1064.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eingang ins Reich des Knallkrebses </h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN1033" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/dscn1033.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Fishgimmick in eigener Sache: Stopfen f&uuml;r die L&ouml;cher in meinen Gartenm&ouml;bel um Wespen fernzuhalten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Wespenzapfen V1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/wespenzapfen-v1.png" width="800" height="382" /><br /><br /><h2>Diese 4 Zeilen OpenSCAD-Code gen&uuml;gen, um den "Wespenzapfen" zu konstruieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="OpenSCAD" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/openscad.jpg" width="304" height="228" /><br /><br /><h2>So ein kleines Teil ist in 13 Minuten gedruckt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5225153" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5225153.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine sehr unelegante L&ouml;sung und mit sowas lassen sich Wespen nicht austricksen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5225155" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5225155.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da staunt selbst die schlauste Wespe und fliegt frustriert weiter. Ein Tipp: "Meine Nachbarn haben auch Gartenm&ouml;bel aber keinen 3D Drucker&hellip;.!" (frei nach Hl. St. Florian)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5225168" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5225168.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Fische mit Identit&#xe4;tskrise</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-20T16:40:27+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160520.html#unique-entry-id-56</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160520.html#unique-entry-id-56</guid><content:encoded><![CDATA[Durchleiden meine Fische im Teenagerbecken grad eine Identit&auml;tskrise? Einer der Nemos hockt mit Vorliebe in der Garnelenh&ouml;hle und einer seiner Kumpels sucht Unterschlupf im k&uuml;nstlichen Seeigel, der eigentlich f&uuml;r die Banggais da drin ist. Die Banggais wiederum lieben es sich in der N&auml;he der Polypen der Anemone aufzuhalten. Ich bef&uuml;rchte, wenn das so weitergeht, wird die Nachbarkatze mich bald anbellen!<br /><br /><br /><h2>Was bitte macht ein Ocellaris in meiner Garnelenh&ouml;le?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205094" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205094.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Spielst du jetzt Wurdemanni oder was?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205109" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205109.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und ihr Banggais kuschelt mit der Anemone, H&auml;&auml;&auml;&auml;?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205124" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205124.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Clownfisch geh&ouml;ren in Anemonen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205120" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205120.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Garnelen in H&ouml;hlen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205139" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205139.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und Schnecken an Scheiben!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5205146" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5205146.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Die Herstellung von Glaskonfetti</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-19T21:50:09+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160519.html#unique-entry-id-55</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160519.html#unique-entry-id-55</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin dem Karneval nicht besonders zugeneigt, was wohl daran liegt, dass ich in einer Gegend aufgewachsen bin ohne ausgepr&auml;gte Faschingskultur. Ausserdem werde ich beim Genuss von Alkohol immer m&uuml;de und w&uuml;rde einen fastnachtsm&auml;ssigen Dauereinsatz vom Urknall/Zapfenstreich/Morgenstraich bis Aschermittwoch sowieso nicht durchstehen. Als Fastnachtsunkundiger weiss ich aber dennoch, dass Konfetti zum Faschingstreiben geh&ouml;rt wie Ping zu Pong.<br /><br />Nun sehen aber schweizweit alle Konfetti gleich aus und stammen allesamt aus derselben <a href="https://www.youtube.com/watch?v=7vm5hzrcrPM" rel="external">Konfettifabrik in N&auml;fels</a>. Nun mag der geneigte Leser einwerfen, dass es sehr wohl unterschiedliche Konfettis g&auml;be und diese schliesslich auch in den Farben Pink, Blau, Gelb und Gr&uuml;n einiges an Abwechslung bieten w&uuml;rden. Legt nun ein Fastnachter Wert auf Individualit&auml;t, dann soll er sich nicht nur ein massgeschneidertes Kost&uuml;m zulegen, sondern auch seine eigenen Konfetti fabrizieren. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man jetzt Konfetti aus Laubs&auml;geholz auss&auml;gen, Konfetti aus Zinn giessen oder Konfetti auf dem 3D-Drucker drucken, aber heute versuche ich mal etwas ganz Spezielles: Ein Konfetti aus Glas, ein Swarovski-Konfetti sozusagen!<br /><br />Da eines meiner Aufzuchtbecken einen Sprung in der Scheibe hat, eignet sich dieses gut als Rohmaterial herzuhalten. Tats&auml;chlich erweist sich die Sache als weniger schwierig wie angenommen und nach 10 Minuten halte ich ein sch&ouml;nes, rundes Glaskonfetti in den H&auml;nden. Als Abfallprodukt habe ich nun ein weiteres Loch im schadhaften Zuchtbecken und k&ouml;nnte jetzt theoretisch das defekte Becken durch ein Neues ersetzen&hellip;<br /><br /><h2>Wer w&uuml;nscht sich nicht so sch&ouml;ne Kristallkonfetti f&uuml;r den n&auml;chsten Fasching? Solche aus Papier hat ja jeder!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195077" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195077.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Man braucht dazu eine St&auml;nderbohrmaschine und einen Lochschneider mit Diamantbeschichtung f&uuml;r Fliesen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195058" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195058.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Fast ohne Druck und tiefer Drehzahl wird das Konfetti aus dem Glas geschliffen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195063" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195063.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwischenkontrolle und Erneuerung des K&uuml;hlwassers</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195066" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195066.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Bohrer sei zwar ein Trockenbohrer aber in Glas ist es wohl besser den Schleifvorgang nass zu bewerkstelligen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195061" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195061.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, das Konfetti ist ausgeschnitten: Zur&uuml;ck bleibt nur ein schn&ouml;des Loch im Glas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195067" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195067.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Damit das Glaskonfetti beim Tunneldurchstich nicht zerbricht, polstere ich die Unterseite des Beckens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195069" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195069.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na gut, zur&uuml;ck bleibt ein Loch im Glas, was soll man als Aquarianer schon mit sowas anfangen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195071" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195071.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am besten eine PVC-U Tankdurchf&uuml;hrung rein, damit man das Loch nicht mehr sieht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5195073" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5195073.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Mein Morgenritual im Keller</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-17T19:44:22+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160517.html#unique-entry-id-54</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160517.html#unique-entry-id-54</guid><content:encoded><![CDATA[Ich stehe jeden Morgen um 6:30 auf und wackle als erstes schlaftrunken in den Keller um eine halbe Stunde lang "Zuchtarbeit" zu machen. Um als Hobbyz&uuml;chter Resultate zu erzielen, muss man konsequent das Pflegeprogramm jeden Tag durchziehen: Egal ob man Lust hat, erk&auml;ltet, &uuml;berm&uuml;det oder verkatert ist: Schl&uuml;ssel zum Erfolg ist Best&auml;ndigkeit und jeden Tag auf's Neue seine Pfleglinge pflegen. Ich zeige heute mal nur das "Pflichtprogramm", die K&uuml;r in Form von Scheiben reinigen, Technik entkalken oder geschredderte Anemonenreste aus einer Str&ouml;mungspumpe kratzen (ist mir heute passiert), lasse ich wohlweisslich weg.<br /><br />Diese erste halbe Stunde im Keller, immer noch im Pijama (die Fotostrecke heute habe ich am Abend zu Illustrationszwecken aufgenommen) ist mein Start in den Tag und danach f&uuml;hle ich mich jeweils fit f&uuml;r meinen Arbeitstag: Das, was ich ja im Keller mache ist nicht Arbeit, sondern Hobby!<br /><br /><h2>Wenn ich den Keller betrete, begutachte ich erst mal alle Becken: Sind noch alle Bewohner da? Hat es Nachwuchs gegeben? Ist irgendwo ein Leck?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5174994" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5174994.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Als Erstes sorge ich f&uuml;r sauberes Wasser: Manueller Wasserwechsel am stand-alone Kreisel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5174997" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5174997.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Schlauch kommt in ein Sieb was verhindert, dass ich Larven absauge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175001" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175001.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das sind ca. 3 Liter Wasser aus 9 Liter, also 1/3</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175004" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175004.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In diesem 120 Liter Fass steht mein anger&uuml;hrtes Salzwasser aus Osmosewasser und Tropic Marin Classic Salz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175005" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175005.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Becken wieder mit Frischwasser auff&uuml;llen, schonender w&auml;re, dies mittels Beh&auml;lter und Schlauch tr&ouml;pfchenweise zu machen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175006" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175006.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einfacher geht der Wasserwechsel in den Kreiseltanks, die an der Zuchtanlage angeschlossen sind. Erst den Stutzen entfernen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175009" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175009.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und durch das Ablaufsieb ersetzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175010" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175010.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Wasserwechsel kann beginnen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175011" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175011.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hahn &ouml;ffnen und die Sp&uuml;lung beginnt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175014" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175014.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach etwa 5 Minuten ist alles Wasser ersetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175013" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175013.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt beginnt die Raubtierf&uuml;tterung: Absieben von Brachionus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175016" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175016.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Guten ins T&ouml;pfchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175017" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175017.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schlechten (sprich das Wasser) ins Kr&ouml;pfchen (meinen "Aquarienspucknapf")</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175019" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175019.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem das Zooplankton mit Phytoplankton gef&uuml;ttert wurde, erg&auml;nze ich den Pegel in allen Reaktoren mit Frischwasser. Jetzt messe ich den Nitratgehalt der Phytokultur</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175023" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175023.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und gebe bei Bedarf Planktond&uuml;nger (F/2 L&ouml;sung) dazu</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175022" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175022.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das sind eingelegte Artemianauplien vom Vortag: Sch&ouml;n mariniert in <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/Fisch-und-Planktonzucht/Futterorganismen-und-Plankton/Zooplankton-und-Artemien/aqua-biotica-orange-10-g::6763.html" rel="external">Aqua Biotica Orange+</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175029" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175029.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich sp&uuml;le die angereicherten Nauplien mit Salzwasser aus der Spritzflasche</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175030" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175030.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit der Pasteurpipette oder verl&auml;ngerten Spritze bekommen die gr&ouml;sseren Tiere einen Schuss Nauplien</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175033" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175033.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle Gef&auml;sse immer vor und nach Gebrauch gut auswaschen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175035" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175035.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kultur, unter der die K&uuml;bel stehen, war gestern Morgen dran, also ist nun die auf der rechten Seite an der Reihe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175028" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175028.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>den "Vorlauf" nehme ich nicht, da sind meist Artemiaschalen oder ungeschl&uuml;pfte Zysten drin</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175036" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175036.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>W&auml;hrend die Artemien aus dem Reaktor laufen, bleibt Zeit um Frostfutter aus dem Tiefk&uuml;hlschrank zu nehmen um diese aufzutauen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175038" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175038.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; aber rechtzeitig abdrehen, oben kommen n&auml;mlich die Schalen. Verpasst man den Zeitpunkt, ist die Artemiaproduktion des Tages versaut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175040" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175040.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ein paar Tropfen der Anreicherungsl&ouml;sung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175041" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175041.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pipette wird mit Salzwasser gesp&uuml;lt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175042" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175042.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In ca. einer Stunde, wenn ich geduscht, gek&auml;mmt, parf&uuml;miert und deodoriert aus dem Haus gehe, haben die Nauplien schon etwas vom Anreicherungsmittel aufgenommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175043" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175043.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den Reaktor sp&uuml;le ich mit heissem Wasser, das dr&uuml;ckt den Bakerienlevel etwas runter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175045" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175045.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>alle paar Tage, wenn der Reaktor schon deutlich riecht, desinfiziere ich ihn mit Javelwasser (Warum nur haben alle meine Pyjamaoberteile an der linken Schulter eine ausgebleichte Stelle? Das liegt sicherlich nicht daran, dass ich den Reaktor immer zwischen Schulter und Hals einklemme um unten den Hahn zu &ouml;ffnen um diesen mit Javelwasser durchzusp&uuml;len&hellip;.)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175046" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175046.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den gesp&uuml;lten Reaktor mit 1 Liter Salzwasser bef&uuml;llt und jetzt ein Schuss AF430 Artemianauplien aus dem Tiefk&uuml;hler</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175047" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175047.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ein paar K&ouml;rnchen Anreicherungsmittel </h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175048" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175048.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich verwende ein Produkt von Mrutzek: Das Aqua Biotica Green</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5175049" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175049.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Frostfutter ist zwischenzeitlich auch aufgetaut und nun verf&uuml;ttere ich es den gr&ouml;sseren Tieren und den Bewohnern des Riffbeckens</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="P5175050" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5175050.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Erweiterung der Aufzuchtanlage um 3 Acrylic Kreisel Tanks</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-14T17:16:55+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160514.html#unique-entry-id-53</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160514.html#unique-entry-id-53</guid><content:encoded><![CDATA[Im Verlauf dieser Woche baue ich die obere Etage meiner Aufzuchtanlage aus. Bislang waren oben 4 Rechteckbecken, welche allerdings im stand-alone-Modus liefen, sprich nicht am Kreislauf angeschlossen waren. Die Wartung solcher Becken ist m&uuml;hsam, Wasserwechsel geht nur mit Schlauch und ich musste st&auml;ndig die Salinit&auml;t &uuml;berpr&uuml;fen, da die Verdunstung auf das kleine Wasservolumen grossen Einfluss hat. Also verrohre ich auch die obere Etage der Anlage und mache oben 4 Zul&auml;ufe, welche sich mit Kugelhahnen regulieren lassen. Hinten kommen 3 Abl&auml;ufe hin, die in ein zentrales Rohr m&uuml;nden und ins Technikbecken gef&uuml;hrt werden. Ich habe den Ausbau so ausgelegt, dass ich wahlweise 3 Kreiseltanks oder auch 4 Rechteckbecken anschliessen kann (Dazu m&uuml;sste ich allerdings noch einen zweiten Ablaufstrang bauen, den ich gegen den jetzigen auswechseln kann).<br /><br />Derzeit lasse ich die Anlage aber oben mit 3 meiner Acrylic Kreisel Tanks laufen in welche ich hinten ein Loch gebohrt habe. Das bohren in Acryl geht relativ einfach, man muss nur auf tiefe Drehzahl und wenig Druck achten, damit das Material nicht schmilzt.<br /><br />Derzeit habe ich zwei Kreisel mit Lysmata Wurdemanni Larven gef&uuml;llt, mit ca. 100-150 Tieren in der zweiten Lebenswoche. Noch eine weitere Woche und dann sollten die Tiere durch die finale Metamorphose gehen und somit das Portal zur sessilen Welt durchschreiten: Dann sind sie richtige kleine Garnelen und nicht mehr diese Zwischendinger mit &uuml;berlangen Scheren und Stielaugen, die sich von Str&ouml;mungen, Gezeiten und Wellen durch den Ozean tragen lassen.<br /><br /><br /><h2>Meine Aufzuchtanlage in der Gesamtansicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144731" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144731.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />I<h2>ch habe die obere Etage jetzt auch am Wasserkreislauf angeschlossen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144730" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144730.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die roten R&ouml;hrchen sind gebogen und austauschbar: So kann ich die Kreiseltanks auch gegen 4 Standardbecken tauschen oder z.B. Zwei Kreisel und ein Rechteckbecken anschliessen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144732" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144732.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In diesem Kreisel wimmeln ca 100-150 Wurdemanni Larven in der 2. Lebenswoche</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144733" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144733.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hahn aufdrehen und der Wasserwechsel in den Kreiseln passiert automatisch: Eine grosse Zeitersparnis bei der t&auml;glichen Pflege</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144734" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144734.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach dem D20 Hahn kommt ein 90 Grad Winkel, ein St&uuml;ck durchsichtiges PVC-Rohr und dann eine Endkappe mit gebohrtem 6mm Loch. Das rote R&ouml;hrchen ist nur gesteckt und damit austauschbar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144735" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144735.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Abl&auml;ufe habe ich mit 90 Grad B&ouml;gen und Reduzier-T-St&uuml;cken gemacht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144736" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144736.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Trotz Trenngitter hat die Familienzusammenf&uuml;hrung der Picassos nicht funktioniert: Die Fische passen durch die Maschen und attackieren sich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144739" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144739.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach ein paar Minuten trenne ich die beiden Fische wieder: Das wird so nichts!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5144743" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5144743.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Andy's Aquaristik Shop in Ehrendingen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8298" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8298.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tja, so ein Warnschild w&auml;re im Meerwasser auch angebracht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8296" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8296.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich kaufe einige interessante Sachen, die ich in anderen Gesch&auml;ften noch nie gesehen habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8299" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8299.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Mehr Sex dank Windstille?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-11T22:42:11+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160511.html#unique-entry-id-52</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160511.html#unique-entry-id-52</guid><content:encoded><![CDATA[Noch immer laichen meine Zuchtpaare im Keller nicht. Erst dachte ich ja, dass die Tiere noch nicht geschlechtsreif sind. Seit ich aber das Paar von Thomas im Becken habe, weiss ich, dass dies nicht die Ursache ist: Bei Thomas haben die Tiere regelm&auml;ssig gelaicht, bei mir im Keller die Ei- und Spermienproduktion sofort eingestellt. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, ob es daran liegen k&ouml;nnte, dass kein Tages- und Mondlicht in den Keller dringt, aber dies dann als zu esoterisch wieder verworfen. Meine Vermutung ist, dass die Tiere unter Stress stehen und sich deswegen nicht fortpflanzen. In jedem der 3 Beckenabteile habe ich je eine Tunze Str&ouml;mungspumpe der kleinsten Sorte. Weil die Becken aber doch so klein sind, kleiner als jedes Nano-Becken, ist die Str&ouml;mung immer noch sehr stark. K&ouml;nnte es sein, dass dies ein Stressfaktor ist? Wer den ganzen Tag gegen den Strom schwimmen muss, ist am Abend zu ausgepumpt f&uuml;r Sex und will nur schlafen. Also nehme ich die 3 Str&ouml;mungspumpen aus den Becken, reinige sie und lagere sie ein.<br />Nun habe ich allerdings etwas Bedenken, dass wegen zu wenig Oberfl&auml;chenbewegung gel&ouml;ster Sauerstoff im Wasser knapp werden k&ouml;nnte und will dem entgegenwirken. Ein 20er Rohr ist schnell abgel&auml;ngt, entgratet und 4 L&ouml;cher mit dem 4mm Holzbohrer reinbohren. Mit einem 90 Grad Winkel auf das Auslassrohr gesteckt und schon sprenkelt es fr&ouml;hlich aus den 4 L&ouml;chern. Wow, so einfach h&auml;tte ich mir das nicht vorgestellt und habe mir w&auml;hrend des Bohrens schon Gedanken gemacht, dass ich auf dem 3D-Drucker Endkappen f&uuml;r die Rohre produzieren muss. Es funktioniert aber auch mit offenem Rohr wunderbar und da die Winkel nur gesteckt und damit drehbar sind, kann ich mit dem Winkel den Wasserfluss durch die L&ouml;cher fein einstellen.<br /><br /><br /><h2>Den ersten "Sprinkler" mache ich 10cm lang</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114699" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114699.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>den n&auml;chsten mache ich 15cm lang, noch immer fliesst Wasser aus allen L&ouml;chern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114704" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114704.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>bei 20cm ist die kritische Grenze &uuml;berschritten und nicht mehr alle L&ouml;cher haben gen&uuml;gend Wasserdruck</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114706" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114706.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eigenlob stinkt zwar aber ich muss sagen: Sie gef&auml;llt mir gut meine Aquariensprinkleranlage!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114703" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114703.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anemonen stehen viel besser ohne die Str&ouml;mungspumpen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114709" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114709.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><h2>Auch im Becken links stehen die Anemonen gut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114711" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114711.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>im mittleren Becken versteckt sich die Anemone noch sch&uuml;chtern unter dem Stein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114716" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114716.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Acanthochromis kommen zur Angew&ouml;hnung ins Bypass-Becken, sp&auml;ter sollen sie ins Riffbecken ins Wohnzimmer, die anderen Tiere stehen zum Verkauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5114713" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5114713.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Licht aus in meiner H&#xf6;hle bitte&#x21;</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-07T07:45:39+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160507.html#unique-entry-id-51</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160507.html#unique-entry-id-51</guid><content:encoded><![CDATA[Im Gegensatz zu meiner Amboinensis-Zucht, von der nach einer Woche kein Tier mehr &uuml;brig ist, laufen die Wurdemannis bis jetzt sehr gut: Die &auml;ltesten Tiere in der Zuchtanlage haben jetzt schon diese &uuml;berlangen Beine bekommen und k&ouml;nnen sich gut in der Schwebe halten und nach Futter jagen.<br /><br />Ich habe ja vor ein paar Wochen Clips konstruiert, um aus PVC-U-Rohren Garnelenh&ouml;hlen zu bauen. Ich habe noch eine Test-H&ouml;hle-erstellt mit 2 R&ouml;hren aus Asylglas und zweien aus grauem PVC-U. Das Resultat ist eindeutig: Lysmatas verschm&auml;hen die transparenten R&ouml;hren und setzen sich ausschliesslich in die grauen. F&uuml;r die Tiere bedeutet Schatten resp. Dunkelheit wohl Sicherheit und ob sie unter einem Stein oder in einer H&ouml;hle sind, merken sie gar nicht. Auf jedem Fall sind meine <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/home/30-modular-shrimp-home.html" rel="external">Modular Shrimp Homes </a>aus Plexiglas f&uuml;r uns Menschen nett anzusehen, f&uuml;r die Garnelen sind sie untauglich.<br /><br /><h2>Ich habe derzeit 3 Becken mit Wurdemanni-Larven: Zwei Kreisel Tanks und dann noch das Rechteckbecken im Kreislauf der Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074572" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074572.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Filigrane, kleine Spidermen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074562" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074562.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die n&auml;chsten Larven sind schon am br&uuml;ten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074597" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074597.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Shrimp Homes bew&auml;hren sich: Die durchsichtigen R&ouml;hren nebenan werden verschm&auml;ht, die Garnelen suchen also den Schutz der Dunkelheit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074594" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074594.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wurdi schaut mich mit seinen Stielaugen an</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074606" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074606.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Acanthochromis gehen gut an feines Frost- und Staubfutter und k&ouml;nnten sich in einem Gesellschaftsbecken durchsetzen: Sie sind verkaufsbereit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5074580" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5074580.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Im letzten Leben war ich wohl eine Kellerassel</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-05T16:19:13+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160505.html#unique-entry-id-50</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160505.html#unique-entry-id-50</guid><content:encoded><![CDATA[Nachdem ich heute sehr fr&uuml;h mit Anita bei wundersch&ouml;nem Fr&uuml;hlingswetter und pr&auml;chtiger Aussicht auf den Untersee eine Stunde joggen war, fahre ich nach Konstanz um da bei der Pickpoint-Tankstelle mein Paket abzuholen. Ich habe PVC-U Teile bestellt um die obere Ebene meiner Zuchtanlage an den Kreislauf anzuschliessen. Den Rest des Nachmittages verbringe ich, trotzt Sonnenschein, im k&uuml;hlen Keller und bin am kleben. Um mein schlechtes Gewissen deswegen zu beruhigen, gehen Anita und ich heute Abend noch ein zweites Mal joggen und die frische Luft geniessen (und meine Lungen von den bewusstseinserweiternden D&auml;mpfen von Tangit zu befreien).<br /><br /><h2>Ein Wunder, dass ich mit meiner Panzerfaust am Zoll nicht rausgenommen wurde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054521" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054521.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst mal alles auspacken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054522" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054522.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das wird dann gem&auml;ss Zeichnung mal mein Ablaufstrang</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054532" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054532.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und aus diesen Teilen werde ich die Zul&auml;ufe zusammenkleben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054533" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054533.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rohrclips und Abstandhalter f&uuml;r die Montage der Rohre</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054534" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054534.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Werkzeug liegt bereit, der Spass kann beginnen (Hobby ist ja nicht Arbeit!)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054538" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054538.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die fertig abgel&auml;ngten Rohre: Rechtwinklig geschnitten, innen und aussen entgratet und mit dem Schwamm unter fliessendem Wasser gereinigt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054539" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054539.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>3 T-St&uuml;cke mit verj&uuml;ngtem Abgang und ein Bogen am Ende gibt den Ablauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054540" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054540.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mittels Skizze errechne ich die korrekten L&auml;ngen: Es ist zu beachten, dass die Rohre zur Verklebung in die Fittinge eingesteckt werden, also l&auml;nger sein m&uuml;ssen als das fertige Werkst&uuml;ck</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054543" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054543.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Zulaufstrang ist fast fertig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054546" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054546.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Abl&auml;ufe kommen hinten an die Becken und werden mit einem 90 Grad Bogen nach unten abgeleitet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054547" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054547.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei den Zul&auml;ufen w&auml;hle ich transparentes PVC-U. Habe damit bislang noch keine Erfahrungen und m&ouml;chte es ausprobieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054548" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054548.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Werk von 3 Stunden messen, rechnen, abl&auml;ngen, entgraten, entfetten, kleben und zusammenstecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5054550" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054550.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />Eine Fishgimmicks-Spezialanfertigung: Eine Wandhalterung f&uuml;r ein <a href="https://www.greisinger.de/files/upload/de/produkte/kat/k16_043_DE_oP.pdf" rel="external">Greisinger GLF100 Leitwertmessger&auml;t</a><br /><img class="imageStyle" alt="P5054553" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5054553.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Did you know? - Karte aus Australien</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-03T12:45:50+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160503.html#unique-entry-id-49</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160503.html#unique-entry-id-49</guid><content:encoded><![CDATA[Wie sch&ouml;n: Anita und ich haben heute eine Karte von Voni und Valentina bekommen, die gerade auf vorgezogener Hochzeitsreise in Australien sind: Auf diesem Weg (vielleicht lest ihr ja dieses Blog wenn euch zwischen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Great_Barrier_Reef" rel="external">Great Barrier Reef</a> und <a href="http://www.crystalinks.com/ayersrock.html" rel="external">Ayers Rock</a> grad langweilig ist?) herzlichen Dank und weiterhin sch&ouml;ne Ferien!<br /><br /><h2>Alles was auf der Karte steht, stimmt: Den Text hat offenbar ein Experte geschrieben!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5034519" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5034519.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>It never rains in Southern California - in Felben-Wellhausen aber schon</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-05-01T15:01:50+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160501.html#unique-entry-id-48</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160501.html#unique-entry-id-48</guid><content:encoded><![CDATA[Alle Fische und Larven sind versorgt, die Werkstatt aufger&auml;umt, meine Pflanzen eingetopft, alle Rechnungen bezahlt, die Buchhaltung nachgef&uuml;hrt und gegessen habe ich auch schon: Was also tun an einem verregneten Sonntagnachmittag? Zum Gl&uuml;ck steht ja da ein St&uuml;ck Korallenriff im Wohnzimmer und da gibt es immer was zu schauen und zu photographieren!<br /><br /><br /><h2>Meine Ocellaris im Riffbecken wollen auch mal wieder fotografiert werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014455" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014455.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Lausebengel hat ein schelmisches L&auml;cheln aufgelegt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014463" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014463.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>"Aufh&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;&ouml;ren mich anzublitzen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014464" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014464.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Jetzt bin ich halt eingeschnappt"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014499" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014499.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"My anemone is my castle"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014508" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014508.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Majest&auml;tisch gleitet der Schwarzbandpreussenfisch durchs Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014514" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014514.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der sch&ouml;nste Einsiedlerkrebs in meinem Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5014518" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p5014518.jpg" width="800" height="599" />]]></content:encoded></item><item><title>Entropie im Bastelraum</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-30T18:04:53+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160430.html#unique-entry-id-47</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160430.html#unique-entry-id-47</guid><content:encoded><![CDATA[Die Entropie in meiner Werkstatt (oder eher Bastelecke im Aquarienkeller) ist mehr als m&uuml;hsam: Ich bin ein ordentlicher und strukturierter Mensch und die stete Unordnung, die in den letzen 6 Jahren wegen dem Entropiegesetzt zugenommen hat, nervt mich. Heute ist Er&ouml;ffnung eines neuen Coop Einkaufszentrums ins Weinfelden und es gibt 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Des weiteren habe ich einen Gutschein f&uuml;r 10-fache Treuepunkte von Coop: Die Gelegenheit ist gut, jetzt oder nie! Ich gehe zu den Werkb&auml;nken, w&auml;hrend sich Anita ins Gartencenter verzieht. Wie dann mein Einkaufswagen unter der Last der Tischplatten und -Beine und der anderen Sachen, welche ich in meinen Wagen packe, &auml;chzt und ich einen Achsbruch vermeiden m&ouml;chte, suche ich Anita. Sie hat inzwischen ein paar Pfl&auml;nzchen und T&ouml;pfe gefunden und auch ihr Wagen f&uuml;llt sich zunehmend. Da sie ihre Eink&auml;ufe noch nicht beendet hat, schnappe ich mir beim Eingang noch ein Plastikk&ouml;rbchen und f&uuml;lle diese mit den Esswaren f&uuml;r das Wochenende. Anita l&auml;sst sich dann noch 3 T&ouml;pfe mit Pflanzen volltopfen - einer gratis Sonderaktion am Er&ouml;ffnungstag - und dann fahren wir endlich mit unserem Tross an Einkaufswagen und K&ouml;rbchen zur Kasse.<br /><br />Durstig vom Einkaufen, genehmigen wir uns je eine Flasche Mineralwasser und ich mir dann noch draussen eine Bratwurst. Die Bratwurst ist rasch gegessen, denn im Hintergrund ist Kliby und Caroline zu h&ouml;ren, was den Genuss des kulinarischen Eigenstellungsmerkmals aus St. Gallen etwas schm&auml;lert. Die Wurstverk&auml;ufer sind offenbar allesamt hardcore-Sankt-Galler, denn meine Frage nach Senf wird mit einem absch&auml;tzigen L&auml;cheln quittiert: "Du Antichrist, weisst du denn nicht, dass man zu einer Olmabratwurst keinen Senf isst!?" Klar weiss ich, dass die Sankt Galler ihre W&uuml;rste ohne Senf essen, aber ich bin ja im Pass Appenzeller, gef&uuml;hlter Z&uuml;rcher und nach Wohnsitz Thurgauer und da w&uuml;rze ich die Fadheit des Kalbserzeugnisses halt gerne mit gemahlenen Senfsamen in Tuben: Das lass ich mir doch von so ollen Exil-Sankt-Gallern in der Weinfelder-Diaspora nicht ausreden!<br /><br /><h2>Aus zwei Tischplatten und zwei Gestellen baue ich einen Werkbank f&uuml;r Dremels&auml;ge und St&auml;ndebohrmaschine</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304418" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304418.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Werkzeuge sollen alle an die Wand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304421" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304421.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Lochplatte ist rasch montiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304424" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304424.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Bohrh&auml;mmern in Beton hinterl&auml;sst Spuren: Die Luft ist ges&auml;ttigt mit pulverisiertem Beton</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304425" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304425.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Als sich die Nebelschwaden verziehen, zeigt sich meine Werkstatt in neuem Glanz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304431" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304431.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Endlich habe ich mein Werkzeug im &Uuml;berblick und immer in Griffn&auml;he</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304433" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304433.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Koffer mit Maschinen, Schrauben, D&uuml;beln, Batterien etc. kommen unter den Werkbank mit den Maschinen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304436" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304436.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Boxen sind zur Ablage von Krimskrams, was sonst &uuml;berall rumsteht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304438" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304438.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rechts neben die Dremel-S&auml;ge kommt dann eine St&auml;ndebohrmaschine hin, die muss ich aber erst kaufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4304437" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4304437.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Fixerstube oder Dialysezentrum</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-28T14:37:52+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160428.html#unique-entry-id-46</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160428.html#unique-entry-id-46</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Bestellung von <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/" rel="external">Mrutzek</a> ist heute eingetroffen: Darin enthalten ist eine medizinische Grundausstattung drin, die jedem Fixerst&uuml;bli oder Dialysezentrum gut stehen w&uuml;rde: Pasteurpipetten, Spritzen und Mikrofilter. Die Pasteurpipetten sind gut geeignet zur F&uuml;tterung oder der Entnahme von Proben aus Gef&auml;ssen. Die Spritzen brauche ich zur F&uuml;tterung meiner Tiere. Die Mikrofilter will ich vor meine Pyhto-, Zoo- und Artemiakulturen schalten, um Verunreinigungen durch die Luft zu vermeiden.<br /><br />So viele Aquarianer mit ihren Refraktometern, so viele unterschiedliche Messwerte!. Der grosse Vorteil von Spindeln zur Dichtemessung war, dass diese bin&auml;r reagierten: Entweder kaputt (das lange, d&uuml;nne Glasrohr war pr&auml;destiniert zum abbrechen) oder aber ganz und genau. Die Kalibrierung wurde herstellerseitig mittels Gewichten vorgenommen und prinzipbedingt hat sich diese auch nach Jahren nicht ver&auml;ndert. Refraktometer hingegen verf&uuml;gen &uuml;ber eine Kalibrierschraube und meist auch ein passendes Mini-Schraubendreherchen. Weil nun jeder Aquarianer denkt, dass er locker mal sein Refrak mit Osmosewasser nullen m&uuml;sse um es genauer zu machen, kommen grosse Unterschiede im relevanten Messbereich um 35 o/oo zu Stande. Es kommt doch auch niemand auf die Idee ein Fieberthermometer im Eiswasser bei 0 Grad zu kalibrieren? Im Zweifelsfall hilft hier nur das Nachmessen und Kalibrieren mit einer Meerwasser Multireferenz, welche wenigstens ein paar Monate lang f&uuml;r Genauigkeit sorgt. In meiner Schublade liegen zwei Multireferenzen verschiedener Hersteller und - man w&uuml;rde es nicht denken - variieren in der gemessenen Dichte bereits um 2 o/oo. Vermutlich ist da Wasser durch die Kunststoffflasche verdunstet und eine der beiden Referenzen (oder beide) stimmen nicht mehr. Jetzt habe ich eine Frische und werde die beiden Fl&auml;schchen aus der Krabbelschublade wegschmeissen.<br /><br />Ein Beutel Marine Copepoden ist in der Bestellung auch dabei: Meine zwei Copi-Kulturen sind mir abgest&uuml;rzt. Die 90ml der Copepodenkultur verd&uuml;nne ich auf 2 mal gut 250ml, gebe einen Schuss Phytoplankton dazu und stelle es in der K&uuml;che vor's Fenster. Ich hoffe die Kultur hat sich bis zum Wochenende verdoppelt und ich kann diese weiter teilen und vermehren.<br /><br /><br /><h2>Mit dieser Ausstattung k&ouml;nnte ich bei mir zu Hause ein Fixerst&uuml;bli oder Dialysezentrum er&ouml;ffnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4284408" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4284408.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Zylinder, links vom Hahn ist ein Mikrofilter drin</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4284410" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4284410.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer misst, misst viel Mist - eine (frische!) Multireferenzl&ouml;sung verschafft im Zweifelsfall Klarheit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4284412" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4284412.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich teile die 90ml Copepdenkultur auf zwei 250ml Gef&auml;sse und werde die Population in meiner K&uuml;che hochfahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4284415" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4284415.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Warum laufen meine Brachis so gut?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-27T00:06:47+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160428.html#unique-entry-id-45</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160428.html#unique-entry-id-45</guid><content:encoded><![CDATA[In letzter Zeit sind meine Brachionus-Kulturen richtig aufgebl&uuml;ht. Den Grund, warum es jetzt so gut klappt und ich am Anfang Schwierigkeiten hatte die Tiere zu vermehren, weiss ich nicht. Vermutlich habe ich jetzt einfach alle entscheidenden Parameter optimiert. Diese sind:<br /><ul class="disc"><li>Regelm&auml;ssige Erneuerung des Wassers in der Kultur</li><li>die richtige Menge Licht</li><li>die richtige Menge Luft und</li><li>die richtige Menge Phytoplankton-Futter.</li></ul><br />Auf jedem Fall weiss ich, dass ich fr&uuml;her zu wenig gef&uuml;ttert habe: Ich habe mich vom gr&uuml;nlichen Eindruck der Reaktoren t&auml;uschen lassen: Das war nicht freischwimmendes Phytoplankton im Wasser, sondern vor allem auch festsitzende Algen an den W&auml;nden des Zylinders. Gr&uuml;n mag zwar Gr&uuml;n sein, aber f&uuml;r die Brachis stehen nur diejenigen Phytoplanktons als Nahrung zur Verf&uuml;gung, welche ihnen ums Maul schwimmen. Sie haben ja keine Saugr&uuml;ssel, Scheren, Z&auml;hne oder dergleichen um die Algen vom Acryl zu knabbern. Um jetzt die richtige Futterdosierung zu finden, schaue ich von oben in den Zylinder und kann so die Farbe des Wassers besser beurteilen. Ich gebe jetzt jeden zweiten Tag einen halben bis einen Liter dichte Phytoplanktonl&ouml;sung in die Brachi-Reaktoren und erg&auml;nze das Wasser mit einem Liter frischem Salzwasser. Das heisst, ich kann jeden zweiten Tag zwei Liter Brachionus-L&ouml;sung absieben und diese meinen Jungtieren verf&uuml;ttern. Es hat sich eingependelt, dass ziemlich genau nach einem Monat der Reaktor unansehnlich wird, sich darin Fadenalgen bilden und dann wasche ich ihn gr&uuml;ndlich aus, desinfiziere diesen mit Javel-Wasser und bef&uuml;lle ihn neu mit abgesiebtem dem Inhalt der anderen R&ouml;hre.<br /><br />Wenn man was eine Weile lang gemacht hat, stellt sich offenbar was ein, das man landl&auml;ufig "Erfahrung" nennt. Dumm ist nur, dass man das selber nicht merkt und einfach Sachen beginnt richtig zu machen ohne gross dar&uuml;ber nachzudenken. Wenn ich also mit einem Meerwasseraquarianer spreche, den ich &uuml;berzeugen m&ouml;chte sich doch auch in der Zucht von Tieren zu versuchen, mache ich Aussagen, dass die Kultivierung von Brachionus doch ganz einfach sei; ein paar PET-Flaschen, bisschen Luft, bisschen <a href="http://www.nyos.info/produkte/products.php?prid=phyto_maxx" rel="external">Nyos PhytoMaxx</a> aus der Flasche und gut ist. In Tat und Wahrheit habe ich &uuml;ber ein Jahr t&auml;gliche &Uuml;bung gebraucht bis ich die Zucht dieser Zooplanktons einigermassen in den Griff bekommen habe. Wenn mir also ein langj&auml;hriger Z&uuml;chter sagt, die Aufzucht von Wurdemanni Garnelen sei recht einfach, dann weiss ich doch, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe und dieser mit spitzen Steinen besetzt ist und mancher Dornenbusch am Wegrand steht.<br /><br />P.S. An die Programmierer von RapidWeaver: K&ouml;nnt ihr bitte die eingebaute Rechtschreibhilfe im n&auml;chsten Upgrade dahingehend anpassen, dass sie mir nicht andauernd beim Schreiben das Wort "Brachi" durch "Brache" und das Wort "absieben" durch "abseilen" ersetzt? Ich habe schon 100x bei diesen W&ouml;rtern auf "Learn Spelling" gedr&uuml;ckt aber euer Programm weigert sich standhaft zu akzeptieren, dass ich hier kein Landwirtschafts-Blog f&uuml;hre mit Abhandlungen &uuml;ber Fruchtwechsel und auch keines &uuml;ber Klettersport!<br /><br /><h2>Meine Brachionus-Kultur ist gesund: Mehr als die H&auml;lfte der Tiere tragen ein Ei. Fr&uuml;her hatte ich oft Tiere mit 2, 3 oder gar mal eines mit 5, keine Ahnung weswegen sich jetzt eine Ein-Kind-Politik durchgesetzt hat?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_21_0632" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_21_0632.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Ein schwangeres Brachi-Weibchen: Ein ziemlich fettes Exemplar, fast schon eine Brachi-Matrone!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_04_28_0643" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_04_28_0643.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Eine Kuh mit zwei K&auml;lbchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_04_28_0645" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_04_28_0645.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Was aussieht wie ein R&uuml;ssel, ist im biologischen Sinne ein Fuss</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_04_28_0652" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_04_28_0652.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>In dem Fall, werden die zwei Spitzen vorne wohl Zehen sein (im biologischen Sinne)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_04_28_0665" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_04_28_0665.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Morsende Fische</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-24T14:23:30+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160424.html#unique-entry-id-44</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160424.html#unique-entry-id-44</guid><content:encoded><![CDATA[Draussen l&auml;sst der Fr&uuml;hling auf sich warten. Wie ich vorher kurz aus dem Fenster schaue, fielen dicke Schneeflocken vom Himmel. Anstatt also im Liegestuhl im Garten zu liegen und an einem eisgek&uuml;hlten Pina Colada zu nippen, gehe ich in den Keller um ein paar Fotos meiner Tiere zu machen. Das Punkt-Strichmuster auf den Acanthochromis ist doch recht markant, schickt er uns Menschen da allenfalls eine Meldung aus der Fischwelt fast wie im Film "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0118884/" rel="external">Contact</a>"?<br /><br /><h2>Freudig inspizieren die Amboinensis das sauber geputzte Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244345" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244345.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Garnelenlarven im Innern der Eiern sind schon zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244348" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244348.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf diesem Bild sieht man gut die Aufh&auml;ngepunkte der Schreitbeine</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244319" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244319.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Grumpy Fish</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244353" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244353.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einem geschenkten Fisch schaut man nicht ins Maul</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244372" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244372.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf dem Fisch steht in Morsecode geschrieben: "SXE"; will er uns damit etwas sagen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244364" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244364.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der einzige &Uuml;berlebende von Valentinas Schlupf ist etwas einsam: Daf&uuml;r bekommt er immer einen vollen Futtertrog und meine ganze Aufmerksamkeit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4244394" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4244394.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Nachrichtenlose Verm&#xf6;gen bei Swisscom Mobile</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-22T14:23:14+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160422.html#unique-entry-id-43</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160422.html#unique-entry-id-43</guid><content:encoded><![CDATA[Wie neulich Thomas bei mir auf Besuch ist, zeige ich ihm stolz wie ich mein Aquarium gegen Stromunterbruch sch&uuml;tze: Zur Demonstration simuliere ich einen Stromausfall und ziehe den Stecker der Alarmanlage aus der Dose. "Sooo, jetzt kommt dann gleich ein SMS, welches den Stromausfall anzeigt!", sage ich. "Gleich kommt es&hellip;.", wenig sp&auml;ter und nach etwa 5 Minuten: "Ohhh, da kommt wohl nichts mehr". Ich und meine grosse Schnauze! Die Alarmanlage hat versagt. Ich versuche sie wieder in Gang zu setzen, aber sie will nicht. Heute nehme ich sie mir genauer zur Brust und beginne systematisch den Fehler zu suchen. Erst will ich testen, ob die Pre-Paid-SIM-Karte noch geht. Allerdings ist im Ger&auml;t so eine Mini-SIM aus dem letzten Jahrhundert und diese passt nicht in mein iPhone. "Da muss doch irgendwo noch mein altes Blackberry liegen", denke ich noch aber die Suche in der Krims-Krams-Schublade im Schlafzimmer ist erfolglos. Da f&auml;llt es mir wieder ein: Da war doch so eine karitative Althandy-Einsammelaktion im Gesch&auml;ft, wo ich in einem Anfall von Ordnungswut alle meine alten Handies inkl. Ladekabeln, propriet&auml;ren Kopfh&ouml;rern und Lederetuis in einen grossen K&uuml;bel geworfen habe. Ich k&ouml;nnte jetzt aus meiner Mini-SIM mittels Nagelschere eine Micro-SIM machen, aber dann br&auml;uchte ich einen Adapter um die Karte wieder in die Alarmanlage einstecken zu k&ouml;nnen. Vielleicht kann ich ja im Web den Status der Karte &uuml;berpr&uuml;fen? Ich gehe an den Computer und finde tats&auml;chlich eine Seite von Swisscom-Mobile um deren Natel Easy Karten managen zu k&ouml;nnen: Ich gebe die Telefonnummer der Karte ein und muss anschliessend die PIN, die mir Swisscom-Mobile auf die Nummer geschickt hat, eingeben. Nur kann meine dumme kleine Alarmanlage aber keine SMS anzeigen und vermutlich hat sie das SMS ja auch nicht erhalten. Also rufe ich auf die Swisscom-Mobile Helpdesknummer an und tats&auml;chlich "werden sie da geholfen". Die Auskunft, die ich nach langer Zeit in der Warteschlange (w&auml;hrend ich den Geschirrsp&uuml;ler ausr&auml;ume) erhalte, lautet, dass die Karte &uuml;ber ein Jahr nicht benutzt wurde und somit ung&uuml;ltig ist. Reaktivieren liesse sie sich nicht. Ich ahne die Antwort bereits, aber frage noch: "&hellip;. und mein Guthaben ist wohl futsch", welche bejaht wird. Ich bin ja nicht so der emotionale Typ, welcher seinen Frust an schlecht bezahlten Helpdesk-Mitarbeitern ausl&auml;sst und auch Fluchen unterlasse ich um nicht wertvolle Cumulus-Punkte im Fegefeuer zu verlieren und so belasse ich es mit einer rhetorischen Anschlussfrage: "&hellip; und das steht vermutlich auch so in ihren AGB's?". Auch diese Frage bejaht der freundliche Herr nach kurzem Z&ouml;gern, der Typ ist echt mit allen Wassern gewaschen: Chapeau!<br /><br />Man stelle sich die folgende Situation vor: Eines Tages sieht man ein paar Herren von AMAG vor seiner Garage stehen, die daran sind das eigene Auto auf einen Anh&auml;nger aufzuladen. "Was bitte machen Sie mit meinem Wagen?". Daraufhin der eine Herr: "Ach wissen Sie, Sie haben Ihren Wagen ein Jahr lang nicht benutzt und nun ist er verfallen und wir holen ihn ab!". Ich etwas irritiert: "Ahhh, darf ich wenigstens noch meine Sachen aus dem Handschuhfach haben?". Der Herr im blauen Overall: "Nein tut mir leid, das geht leider nicht, ihr Guthaben ist ebenfalls verfallen!" Absurd? Ja mag sein aber genau dies macht doch Swisscom-Mobile (und auch die anderen Pre-Paid Anbieter) mit uns! Ist doch eigentlich eine elende Frechheit, oder nicht?<br /><br />Gelassenheit heisst, das Unabwendbare zu akzeptieren und so gehe ich heute zu <a href="https://www.fust.ch/" rel="external">Dr. Dipl. Ing. Prof. Mag. Fust</a> um mir eine neue SIM-Karte zu kaufen. Eigentlich will ich aus Wut diesmal keine von Swisscom-Mobile aber da f&auml;llt mir ein, dass Anita immer klagt, dass ihr Sunrise-Handy in meinem Keller nicht funktioniert. Also nehme ich wieder eine Karte von Swisscom-Mobile und lade 50 CHF Guthaben drauf. Ich setze mir einen halbj&auml;hrlich wiederkehrenden Reminder in die Agenda "<em>Alarmanlage testen sonst verf&auml;llt diese verfickte SIM-Karte</em>" damit sich die Geschichte nicht in einem Jahr wiederholt.<br /><br /><br /><h2>Ohne Handbuch geht nichts: Intuitives User Interface geht anders&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4224168" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4224168.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anlage hat wenig Kn&ouml;pfe, konfiguriert wird sie &uuml;ber SMS-Befehle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4224170" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4224170.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt funzt sie wieder meine Strom&uuml;berwachung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4224173" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4224173.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Test-SMS sind angekommen: Die Anlage ist wieder scharf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4224175" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4224175.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Deutschland sucht den Superstar und Picasso flippt aus</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-18T07:26:45+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160418.html#unique-entry-id-42</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160418.html#unique-entry-id-42</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend bin ich bei Dennis, der wegen Weltreise sein Becken aufl&ouml;st, und kaufe einen Kofferfisch, zwei Mandarins, f&uuml;nf Wurdemanni Garnelen und ein St&uuml;ck einer Briaerium Hamrum Koralle. Zu Hause angekommen, beim Anpassen, teile ich gedanklich die Fische in Becken auf. Kofi, der Kofferfisch kommt nat&uuml;rlich ins Riffbecken, Ehrensache! Das Picasso-Nemo-Paar, soll mit der Kupferanemone ins Riffbecken: Vielleicht bringe ich sie da zum Laichen. die Teenager-Nemos kommen ins Aufzuchtbecken links zusammen mit den beiden Mandarinfischen. Diese sollen sich stressfrei an mein Wasser gew&ouml;hnen k&ouml;nnen, sp&auml;ter kommen sie dann schon noch ins Riffbecken.<br /><br />Erst bringe ich den Stein mit der Kupferanemone und den beiden Steinkorallen ins Riffbecken. Da sich das bestehende Nemopaar seit Jahren rechts-hinten befindet, setze ich den Stein nach links vorne. Ich denke die 80cm Distanz und die Riffs&auml;ule dazwischen werden die Tiere als Reviergrenze akzeptieren. Dann bringe ich die beiden Picassos ins Riffbecken. Die anderen Fische beachten die Neuank&ouml;mmlinge gar nicht, ganz im Unterschied zu Fischen, die ich sonst nachgesetzt habe. Kann es sein, dass die Fische, weil sie seit Monaten in demselben Wasser schwimmen, schon "Aquariengeruch" angenommen haben und man sich olfaktorisch bereits kennt? Das Weibchen ist sehr ruhig und schwimmt um die ihr zugewiesene Anemone rum, w&auml;hrend das M&auml;nnchen sich mutig in der ganzen Wassers&auml;ule in der linken-vorderen Ecke bewegt. Anita und ich setzen uns vor den Fernseher und schauen die Aufzeichnung von Deutschland sucht den Superstar. Nach einer Weile, es kommt grad eine eher langweilige Darbietung, blicke ich ins Becken und sehe, dass sich das Picasso-M&auml;nnchen schon in der Mitte des Beckens befindet und das etablierte Nemo-M&auml;nnchen ihn aufgeregt wegzuverscheuchen versucht. Er schwimmt ihm mutig entgegen, dr&auml;ngt ihn ab und attackiert den weissen Eindringling mit dem Mund. Das Ureinwohner-M&auml;nnchen ist deutlich gr&ouml;sser als der Picasso und so denke ich, dass letzterer bald klein beigeben wird und sich schmollend in seine Anemone zur&uuml;ckzieht und gut ist. W&auml;hrend im Fernseher die Stars und Sternchen ihre Lieder tr&auml;llern, steigt die Aggression im Becken nebenan: Das Picasso-M&auml;nnchen macht min&uuml;tlich neue Territorial&uuml;bergriffe und in der Zeit zwischen zwei Attacken, streitet er heftig mit seinem eigenen Weibchen. Mist, was habe ich da nur angerichtet!!!? Ich vermute, dass beim M&auml;nnchen der Testosteronspiegel nun so hoch ist, dass er auch die bestehende Rangordnung mit seinem Weibchen vergessen hat und nun zum Superstar werden will! Wie die Situation sich nicht beruhigt, muss Dieter Bohlen eingreifen und so greife ich beherzt mit dem Netzchen ins Becken und - oh Wunder - ich erwische beide Picassos mit einem Schwung: Tja, wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte aufs Finale.<br /><br />Ich bringe die beiden Streith&auml;hne nach unten in ihr angestammtes Becken: Vielleicht kommt das M&auml;nnchen in seiner angestammten Umgebung wieder zur Ruhe? Kommt er aber nicht: Kaum aus dem Netzchen entlassen, sind die beiden in einen Kampf verwickelt wie zwei Bulldoggen. Das M&auml;nnchen kommt in die Arrestzelle und soll &uuml;ber Nacht sein M&uuml;tchen abk&uuml;hlen: Ich fange ihn raus und gebe ihn ins Becken mit den Banggais. Ruhe ist im K&ouml;rbchen und DSDS kann weiterlaufen.<br /><br />Am Morgen fange ich das M&auml;nnchen aus dem Banggai-Becken und gebe es wieder zu seiner Angetrauten: Jeder hat eine zweite Chance verdient und die Nacht hat ihn bestimmt resozialisiert. Hat sie aber nicht und sogleich beginnt er wieder den Hahnenkampf. Ich weiss, es ist nicht gerecht, aber diesmal fange ich das Weibchen und gebe dieses zu den Banggais: Vielleicht muss ich die zwei f&uuml;r ein paar Tage getrennt halten, um dann wieder einen neuen Versuch der Familienzusammenf&uuml;hrung zu starten.<br /><br /><h2>Noch schwimmen die beiden Picassos friedlich im grossen Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4173959" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4173959.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sie werden von Anfang an von den anderen Fischen in Ruhe gelassen: Ist es weil sie schon Stallgeruch angenommen haben? Schliesslich schwimmen sie im Keller in demselben Wasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174051" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174051.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ist sie nicht eine Sch&ouml;nheit?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174073" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174073.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einmal hoch, dann wieder runter&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174152" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174152.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Weibchen ist friedlich und l&auml;sst sich nach zwei Stunden in der Anemone nieder</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174120" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174120.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Feilenfisch ist ganz aufgeregt: "Frische Glasrosen, wie lecker!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174080" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174080.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Glasrosen sind das Wienerschnitzel jedes Feilenfisches"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4174162" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4174162.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich arbeite an einer Weiterentwicklung der <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/zubehoer-fuer-zuechter/17-light-trap.html" rel="external">fishgimmicks Light Trap</a>: Die "Light Trap Air"!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4163883" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4163883.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Larven werden aktiv mittels Luftheber ins Innere der Falle transportiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4173916" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4173916.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Garnelenanatomie vor Tischgrill</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-15T18:06:09+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160415.html#unique-entry-id-41</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160415.html#unique-entry-id-41</guid><content:encoded><![CDATA[Bei mir steht heute Raclette mit Tischgrill auf dem Men&uuml;plan: F&uuml;r Anita als Landtiervegetarierin (genau genommen isst sie keine herzigen Tiere mit Fell, denn Gefl&uuml;gel ist sie nicht abgeneigt) habe ich 4 Tiger Prawns gekauft. Da Frauen ja &uuml;blicherweise mit etwas Versp&auml;tung (bei Anita in der Regel 30-40 Minuten) eintreffen, bleibt mir nach den Vorbereitungsarbeiten noch etwas Zeit f&uuml;r Garnelenanatomie in XXL und um diesen Blog-Eintrag zu schreiben.<br /><br />Nachtrag: Weit gefehlt, meine Freundin ist immer f&uuml;r &Uuml;berraschungen gut: Heute kam Anita 15 Minuten zu fr&uuml;h und hat mich in Flagranti mit noch harten Pellkartoffeln und am iMac diesen Blog-Eintrag schreibend &uuml;berrascht. Ich kann meine Leser versichern: Die Tiger-Prawn-Abdomen schmeckten hervorragend und die Kombination von Raclettek&auml;se mit Stilton Blauschimmelk&auml;se ist der Burner f&uuml;r jede Raclette-Party!<br /><br /><h2>Das Essen steht bereit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4153869" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4153869.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>5 Paar Schwimmbeine (Pleopoden) </h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4153872" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4153872.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Uropoden und in der Mitte das Telson</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4153875" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4153875.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Von Garnelen und Rittern</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-14T14:04:57+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160414.html#unique-entry-id-40</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160414.html#unique-entry-id-40</guid><content:encoded><![CDATA[Ritter und Garnelen haben etwas gemeinsam: Sie leben in einem Panzer! Mag so ein Panzer aus Eisen oder Chitin zwar &auml;usserst praktisch sein bei der Abwehr feindlicher Angriffe, so beschwerlich ist dieser will man seine Blase leeren oder sich dem Burgfr&auml;ulein in amour&ouml;ser Absicht n&auml;hern. Ich weiss zwar nicht, wie Garnelen pinkeln, aber alle grossen Ereignisse in einem Garnelenleben sind begleitet von H&auml;utungen: In der Larvenphase gibt es ca. alle 2 Tage eine H&auml;utung in der es manchmal nur zu Gr&ouml;ssenwachstum kommt, dann und wann aber auch zur Entwicklung neuer K&ouml;rperteile wie Antennen, Abdominalsegmente oder Beine. Will sich eine Garnele vermehren, dann kann sie das nur kurz nach der H&auml;utung, wenn der darunterlegende Panzer noch weich ist. Auch der Schlupf der Larven ist jeweils von einer H&auml;utung gefolgt, oft auch direkt wieder mit einer Befruchtung noch in derselben Nacht. So eine H&auml;utung muss f&uuml;r eine Garnele also sein wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag zusammen und das ganze regelm&auml;ssig alle 2 Wochen.<br /><br />Diese Nacht finde ich im Lysmata Amboinensis Becken einen Garnelenpanzer und das Wasser voller Larven. Diesmal versuche ich die Methode des Absaugen mittels Taschenlampe und Schlauch und gebe die Larven in den Kreisel Tank mit einer grossen Portion Brachionus.<br /><br /><h2>Der Garnelenpanzer h&auml;ngt noch an der Garderobe und im Wasser schwimmen die Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4143864" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4143864.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Mit M&#xfc;ckenleichen gef&#xfc;ttertes Zooplankton</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-12T15:04:16+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160412.html#unique-entry-id-39</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160412.html#unique-entry-id-39</guid><content:encoded><![CDATA[Weil jetzt der Fr&uuml;hling einkehrt ist, will ich wieder einen Versuch einer Freiland-Zooplanktonkultur starten. Beim letzten Versuch, es war das eine Glasvase auf dem Sitzplatztisch, hat mir ein pl&ouml;tzlicher K&auml;lteeinbruch das Plankton dahingerafft. Der Platz auf dem von mir ungenutzten Balkon w&auml;re ideal, nur wie bekomme ich das Gef&auml;ss, wenn es dann mal gef&uuml;llt ist, wieder runter? Einfach Salzwasser ausleeren und es in den Garten fliessen zu lassen, scheint mir in Anbetracht der erw&uuml;nschten Blumen- und Rasenpracht, wenig angebracht. Auch der Platz vor dem Hauseingang scheidet aus, denn w&uuml;rde das Gef&auml;ss vermutlich von Brieftr&auml;gern, Staubsaugervertretern, spendensammelnden Nachbarskindern oder den Zeugen Johovas beim Warten vor meiner Haust&uuml;re, als Spucknapf oder gar Pissoir missbraucht werden. Auch will ich meinen Nachbarn, die sich gerne rauchend auf ihrem Sitzplatz aufhalten und mir mit ihrem wunderbar rosa bl&uuml;henden Baum die Aussicht vers&uuml;ssen, den Anblick eines blauen Fasses den ganzen Sommer 2016 lang, ersparen. Als einzig gangbarer Standort kommt der Platz neben der Garageneinfahrt in Frage: Da scheint am Abend die Sonne drauf, er ist gesch&uuml;tzt vor Regen, der Ablaufschacht ist gleich daneben, der Gang vom Keller ist nicht weit entfernt (sollte es da mal reichlich Plankton zu ernten geben) und der Platz ist vor den Blicken meiner Nachbarn einigermassen gesch&uuml;tzt. <br /><br />Erst will ich ein blaues 60 Liter Fass nehmen, sehe aber wieder davon ab: Licht heisst Leben und das Gef&auml;ss sollte m&ouml;glichst viel Tages- und Sonnenlicht abbekommen. Also nehme ich eine Spielzeugkiste von IKEA mit ca. 25 Liter Volumen, welche ungenutzt in meinem Keller rumsteht. Ich f&uuml;lle es mit Salzwasser und gebe dazu einen guten Liter Brachionusl&ouml;sung und einen Liter Phytoplanktonkultur hinein. Schon kurze Zeit sp&auml;ter, finde ich ein paar brustschwimmende M&uuml;cken auf der Oberfl&auml;che: Tja, Pech gehabt, du dummes, kleines Insekt: Unter dir bringen sich die Brachionen in Stellung, reproduzieren sich erst mal bis auf Garnisonsst&auml;rke und dann fallen sie von unten &uuml;ber dich her und schlagen sich ihre kleinen Brachi-B&auml;uche mit deinen Eingeweiden voll!<br /><br /><h2>Harmonisch f&uuml;gt sich die Zooplanktonkultur neben dem Garagentor ins architektonische Gesamtkonzept ein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4123862" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4123862.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die ersten M&uuml;cken haben sich in selbstm&ouml;rderischer Absicht ins Gef&auml;ss gest&uuml;rzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4123863" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4123863.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ocellaris Fotosession</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-10T16:25:50+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160410.html#unique-entry-id-38</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160410.html#unique-entry-id-38</guid><content:encoded><![CDATA[Am Vormittag fahre ich mit Anita nach Neuhausen am Rheinfall, wir parkieren das Auto und joggen dann am n&ouml;rdlichen Rheinufer entlang bis zum Kraftwerk in Rheinau. Anschliessend st&auml;rken wir uns im Restaurant des Hallenbades und nehmen dann eine Stunde sp&auml;ter den Bus nach Marthalen und von da den Zug zur&uuml;ck zum Rheinfall. Da wir noch Kraftreserven haben und ein schlechtes Gewissen wegen der Pommes Frites in Rheinau, steigen wir schon beim Schloss Laufen am Rheinfall aus und joggen als Dreingabe zus&auml;tzlich noch die 2.5 Km zur&uuml;ck zum Parkplatz in Neuhausen.<br /><br />Nach anschliessendem Bad und einem Schl&auml;fchen im Garten bin ich zu schlapp um gr&ouml;ssere Putzaktionen in den Becken zu machen uns so nehme ich die Kamera hervor und mache Aufnahmen von den Nemos. Die Paarbildung gestern musste dann am Abend noch korrigiert werden und nun habe ich wieder 3 Paare, welche sich vertragen und auch die Jungfische nicht allzu stark drangsalieren.<br /><br /><br /><h2>Endlich ist wieder Frieden eingekehrt im Nemobecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103803" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103803.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Ich habe mich versteckt und keiner sieht mich!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103825" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103825.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Kuckuck, hier bin ich!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103827" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103827.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Jugendbande</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103813" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103813.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Flossens&auml;ume werden zunehmend dunkler</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103843" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103843.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Ocellarisweibchen von Thomas ist ganz dunkelorange</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103833" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103833.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>"Hier bin ich die Chefin!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4103809" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4103809.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>M&#xe9;nage &#xe0; trois</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-09T14:36:35+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160409.html#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160409.html#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[Um meinen Nemopaaren mehr Diskretion zu bieten, will ich heute die Seitenscheiben mit PVC-Platten blickdicht machen. Ich fahre erst zum Jumbo und dann zum Coop Bau+Hobby nach Frauenfeld. Bei letzterem finde ich schwarze 3mm PVC-Platten, welche f&uuml;r meinen Zweck gut geeignet sind. Um die Platten zuschneiden zu k&ouml;nnen, mache ich mich auf die Suche nach einer Dekupiers&auml;ge. Als ehemaliger Flugzeugmodellbauer weiss ich die Universalit&auml;t dieses Werkzeuges zu sch&auml;tzen. Ich hatte mal eine <a href="http://www.proxxon.com/de/micromot/28092.php" rel="external">Dekupiers&auml;ge von Proxxon</a>, die aber nach meinem Auszug in Henggart im dortigen Bastelraum blieb. Jumbo hat zwar eine g&uuml;nstige Dekupiers&auml;ge, aber diese ist arg wackelig und von minderer Qualit&auml;t. Bei Coop Bau+Hobby finde ich die gleiche Dekupiers&auml;ge, die ich fr&uuml;her mal hatte und entscheide mich f&uuml;r diese: Never change a winning team! Zu Hause s&auml;ge ich die PVC-Platte mit der neuen S&auml;ge auf die richtige Gr&ouml;sse zu. Ich setze die Anemonen ins Nachbarbecken und siedle auch die Fische um. Dann entleere ich das mittlere Becken (das Wasser kippe ich gleich ins Technikbecken, es l&auml;uft ja im Bypass) reinige es gr&uuml;ndlich und trockne die Scheiben. Mit etwas transparentem Aquariensilikon klebe ich die PVC-Platten ein. Dank Adh&auml;sion haften die Platten gut am Glas, ich dr&uuml;cke es &uuml;berall an und bef&uuml;lle das Becken gleich wieder: Der Wasserdruck wird die Platten gleichm&auml;ssig ans Glas dr&uuml;cken (stimmt das &uuml;berhaupt? Was, wenn etwas Wasser hinter die Platte kriecht, gleicht das den Druck der Wassers&auml;ule nicht aus?).<br /><br />Die 4 erwachsenen Nemos scheinen sich gut zu verstehen und kuscheln sich zusammen in die Anemone. Erst fange ich den gr&ouml;ssten Amphiprion, das dunkle Weibchen ein und setze sie wieder ins mittlere Becken. Doch welcher der drei ist nun das passende M&auml;nnchen? Ich denke, es ist das zweigr&ouml;sste Tier, welches auch ziemlich dunkel ist. Ich fange es ein und setze es zum Weibchen. Wenige Minuten sp&auml;ter sehe, ich, wie sich das verbleibende Nemopaar im Becken rechts gegenseitig piesackt. "Macht nur ihr zwei, das ist wohl vor-Balz-Gehabe!", denke ich erst. Wenig sp&auml;ter merke ich aber, dass der Aggressionspegel steigt und die Situation zu eskalieren droht: Die beiden Fische haben sich gegenseitig mit den M&uuml;ndern verbissen und k&auml;mpfen gegeneinander. Das war wohl keine so gute Idee und so fange ich einen der beiden Streith&auml;hne raus und setze ihn ins Becken in der Mitte. Dieser wird sofort akzeptiert und scheint sich ins Harem einzuf&uuml;gen.<br /><br />Sp&auml;ter am Abend, &auml;ussert Anita ihre Bedenken: Eine wacklige Dreiecksbeziehung und ein Nemo muss jetzt pl&ouml;tzlich alleine durch's Leben qu&auml;len? Das geht ja nun mal gar nicht und somit &auml;ndern wir gemeinsam nochmal den Setup. Erst geben wir alle kleineren Tiere (die vermeintlichen M&auml;nnchen) ins Becken ganz Rechts und warten ab, ob sich das ein P&auml;rchen bildet. Zwei gleichartig gef&auml;rbte Ocellaris kuscheln sich in der Anemone und greifen abwechselnd das dritte Tier, in Dunkelorange an. Also schnappe ich den Aussenseiter und gebe ihn zum dicken Weibchen in der Mitte. Es wird nur kurz drangsaliert und dann scheint es okay zu sein. Offenbar habe ich mit meiner un&uuml;berlegten Aktion das Ranggef&uuml;ge massiv gest&ouml;rt und die Nemos brauchen jetzt eine Weile um diesen Intervention zu verdauen. K&uuml;nftig werde ich es unterlassen, erwachsene Tiere zusammenzubringen, das gibt nur &Auml;rger und Unruhe.<br /><br /><h2>Die Ablaichbecken sind jetzt blickdicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4093740" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4093740.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>M&eacute;nage &agrave; Trois Nemos</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4093746" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4093746.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"So, jetzt ist ausgestritten, jetzt muss du Mama spielen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4093750" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4093750.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"H&ouml;rt auf zu streiten: Meine Anemone? Deine Anemone? Anemone ist f&uuml;r uns alle da!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4093768" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4093768.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Irren ist menschlich&#x2c; Garnelenanatomie und Strumpfratgeber f&#xfc;r Frauen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-04-03T11:33:30+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160403.html#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160403.html#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[Diese Woche war bei mir viel los: Am Dienstag bin ich nach Paris geflogen um in einem Chateau ausserhalb Paris einen Workshop zu leiten. Am Dienstagabend erreicht mich dann eine Whatsapp-Nachricht von Dennis, dass er Ocellaris-Larven absch&ouml;pfen konnte und ich k&ouml;nnte morgen kommen um diese abzuholen. Ich freue mich nat&uuml;rlich sehr und bitte Dennis, die Larven so gut als m&ouml;glich, bis am Freitag am Leben zu erhalten. Am Freitagabend fahre ich dann nach Sennhof zu Dennis und blicke erstaunt in das Litermass mit den Larven drin: Ich kann da keine Nemolarven erkennen! Einzig ein paar St&auml;bchen stehen da stoisch in der Wassers&auml;ule. Dennis versichert mir, dass er die Larven herausgefischt hat und das Nemogelege dann weg war. Wie wir die Larven genauer inspizieren, wird klar, dass es sich um Larven seines Seenadelpaares handeln muss. Ich h&auml;tte nicht gedacht, dass sich Seenadeln in Gesellschaftsbecken halten lassen, aber bei <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/63_Doryrhamphus_janssi.htm" rel="external">Doryrhamphus janssi</a> sei dies als einzige Seenadelart m&ouml;glich. Ich freue mich nat&uuml;rlich doppelt und hoffe sehr, dass ich ein paar der Larven durchbringen kann.  Allerdings sind die Larven schon bei Dennis nicht sehr aktiv und nur etwa 5 reagieren, wenn wir sie mit der Pipette anpusten. Bei mir zu Hause zeigen dann nur noch etwa 2 Larven Reaktionen und so erstaunt es nicht, dass am n&auml;chsten Morgen keine mehr am Leben ist. Dennis hat die Larven zwar mit Frost-Plankton gef&uuml;ttert, aber ich zweifle, dass diese R&ouml;hrenm&auml;uler unbewegte Nahrung aufnehmen: Seenadeln seien, wie Seepferdchen, ganz heikle Esser. Wie ich gelesen und geh&ouml;rt habe, betrachten sie ihr Futter lange, beobachten deren Bewegungen, &uuml;berlegen es sich noch zweimal und saugen dann das Futtertier nach reiflicher Abw&auml;gung aller Vor- und Nachteile dann vielleicht mit einem Ruck ein. Ich kann mir darum nicht vorstellen, dass sich Seenadellarven mit gefrostetem Plankton w&uuml;rden &uuml;berlisten lassen: Es w&auml;re ja so sch&ouml;n, w&auml;re dann die Aufzucht dieser Tiere relativ einfach m&ouml;glich. Ich gehe also davon aus, dass die verbleibenden Larven schon stark geschw&auml;cht sind und r&auml;umte ihnen von Anfang an nur geringe &Uuml;berlebenschancen ein. Leider l&ouml;st Dennis sein Becken auf, da er mit seiner Frau auf Weltreise geht, aber vielleicht gibt es ja vorher noch einen Schwung Seenadellarven?<br /><br />Am Freitagmorgen ist das Becken mit den Lysmata Amboinensis dann voller Larven. Ich sch&ouml;pfe diese ab und gebe sie in ein Extrabecken und in eine hohe IKEA-Vase. Ich weiss, dass die Aufzucht der Larven extrem schwierig ist und selbst <a href="https://www.linkedin.com/in/april-kirkendoll-077541b" rel="external">April Kirkendoll</a>, deren Buch ich gerade lese (<a href="http://www.amazon.com/Raise-Train-Peppermint-Shrimp-Edition/dp/0966778448" rel="external">How to Raise & Train Your Peppermint Shrimp</a>) hat es nicht geschafft die Larven durch die letzte Metamorphose zu bringen. Kirkendoll vermutet, dass ein chemisches Signal, z.B. einer bestimmten Alge oder Koralle, diesen Lysmatae das Signal zur letzten Metamorphose gibt. Die einzige erfolgsversprechende Methode sei, in der Natur zu beobachten, in welchen Umgebungen sich die Lysmata Amboinensis Garnelen aufhalten und dann systematisch p&uuml;rierte Algen- oder Korallen aus dieser Umgebung ins Becken zu geben und zu schauen, ob der Saft dann in einem Becken die finale Metamorphose ausl&ouml;se. Da ist noch viel Forschungsaufwand n&ouml;tig und mit Hobbymethoden nicht zu schaffen.<br /><br />Am Samstagabend gehe ich zu Thomas nach Hettlingen. Thomas baut seinen 60er W&uuml;rfel ab um ein gr&ouml;sseres Becken in Betrieb zu nehmen. Thomas ist Leser meines Blogs und schenkt mir sein Ocellaris-Paar, welche zuverl&auml;ssige Dauerlaicher sind. Wie ich dann bei Thomas in Hettlingen ankomme, sind die beiden Ocellaris schon herausgefangen und warten in einem Extra-Becken auf mich. Mit im Becken ist ein grosser Brocken Lebendstein, an dem ein gut entwickeltes Gelege klebt. Nicht genug damit, ich bekomme auch noch mehrere Kupferanemonen! Thomas hat schon einmal etwa 50 Kauderni-Larven durchgebracht und m&ouml;chte in seinem neu ausgehobenen Keller in Zukunft dann auch eine Zuchtstation betreiben. Ich freue mich schon darauf, Thomas mit ein paar Tipps und Planktonans&auml;tzen zur Verf&uuml;gung zu stehen, wenn er dann mit seiner Zuchtstation loslegt. Zucht funktioniert im Team einfach besser und wenn man nicht allzu weit auseinander wohnt, ist das sehr von Vorteil.<br /><br />Sp&auml;ter am Abend kommt dann Valentina, Verlobte von Voni (Philippe) aus Steckborn zu mir, um sich eine Anemone zu holen. Die Anemone im Becken von Philippe ist eingegangen und damit ihre Nemos was zum Baden und Kuscheln haben, w&auml;hrend die beiden Turteltauben vor der Hochzeit 4 Wochen in Australien herumreisen, biete ich ihr eine Ersatzanemone an. Erst wollte ich Valentina eine meiner braunen Anemonen schenken, aber eine Kupferanemone ist nat&uuml;rlich viel sch&ouml;ner und so darf sie sich eine der Kupferanemonen von Thomas aussuchen. Valentina, ihre Freundin Adeline, Anita und ich geraten dann ins Plaudern, wir trinken was, dann essen wir Pizza und Salat und ehe es wir uns versehen ist es schon nach Mitternacht.<br /><br />Weil ich n&auml;chste Woche schon wieder im Ausland sein werde, diesmal zieht es mich f&uuml;r eine Security Konferenz nach Madrid, mache ich die Str&ouml;mungspumpe anemonensicher. Weil es mir peinlich ist, am Sonntag an der Tanke zwei Pack Damenstr&uuml;mpfe zu kaufen (ich h&auml;tte den Einkauf noch mit einem 6-Pack-Bier, Zigarren und Z&uuml;ndkerzen erg&auml;nzt, damit es etwas m&auml;nnlicher aussieht), bitte ich Anita um zwei Paar ausgediente Strumpfs&ouml;ckchen. Diese bekomme ich dann auch prompt und ich frage mich, nach welchen Kriterien Madame ihre Str&uuml;mpfe ausser Dienst stellt. Bei uns M&auml;nner ist es ganz einfach: Werden schwarze Socken grau oder haben sie Mottenl&ouml;cher, dann wandern sie in den Hausm&uuml;ll oder den Komposthaufen (wofern man(n) Baumwollsocken tr&auml;gt). Die vier Str&uuml;mpfe von Anita sind aber noch durchwegs schwarz und auch frei von L&ouml;chern, da muss Frau also andere Kriterien anwenden: Deren Geruch vielleicht? Wenn das Muster aus der Mode kommt? Wenn der Nylon zu fuseln beginnt? Da kann sich Mann nur am Kopf kratzen, die Entschl&uuml;sselung dieser Geheimnisse, wird uns ewig verwehrt bleiben! Daf&uuml;r werde ich nun Frauen ein Geheimnis verraten, welches zwar jeder Mann, aber offensichtlich keine Frau kennt: Wir M&auml;nner finden Knies&ouml;ckchen unsexy, wir M&auml;nner finden Strumpfhosen noch unsexier, sexy finden wir halterlose Str&uuml;mpfe oder am besten gleich Strapse! Wenn wir M&auml;nner also Frauen w&auml;ren, w&uuml;rden wir dauernd mit Strapsen und in Minir&ouml;cken rumlaufen. Es muss einen Grund geben, warum ihr Frauen das nicht macht&hellip;? <br /><br /><h2>Clevere L&ouml;sung von Dennis: Ein Einh&auml;ngebecken Marke "Tupperware" mit Bel&uuml;ftung f&uuml;r die Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8030" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8030.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der vergr&ouml;sserten Aufnahme wird es klar: Das ist nicht wirklich eine Nemolarve!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_8032" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_8032.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Die "Barbies" (Acanthochromis) sind jetzt schon doppelt so gross wie als ich sie bekommen habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033716" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033716.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Lysmata Amboinensis Larven sind nur etwa halb so gross wie die der Lysmata Wurdemanni</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033720" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033720.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einen Tag nach der Niederkunft h&auml;utet sich die Garnele um gleich wieder befruchtet zu werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033694" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033694.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>die 3 Antennenpaare und das Rostrum an der "Stirn" der Garnele sind gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033701" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033701.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>so, jetzt sollte es allen klar sein: Allerdings sind die Antennen nicht ganz einfach zuzuordnen: Zum Gl&uuml;ck sind wir aber auch keine Biologiestudenten vor der Semesterpr&uuml;fung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033701mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033701mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schreibbeine sind vorne, die Schwimmbeine hinten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033706" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033706.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vorne ist der Cephalothorax und hinten (Feinschmecker kennen das Teil) das Abdomen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033706mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033706mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Netterweise zeigt uns die Garnele jetzt noch ihre Uropoden und der/die/das Telson</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033707" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033707.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es heisst DAS Telson (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Telson" rel="external">Wiki: Das Telson ist der letzte, den After tragende K&ouml;rperabschnitt der Gliederf&uuml;sser</a>)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033707mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033707mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Garnele kratzt sich gerade an den Eiern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033709" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033709.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von Thomas bekomme ich mehrere Kupferanemonen. Ich setze diese in Blument&ouml;pfchen, da f&uuml;hlen sie sich erfahrungsgem&auml;ss am wohlsten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033683" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033683.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die zwei Amphiprion Ocellaris von Thomas kommen ins Teenagerbecken: Trotz Transportstress beginnt das M&auml;nnchen am n&auml;chsten Tag wieder mit der Pflege des Geleges (ich frage mich, ob man die Eier als Kukuckskinder auch einem anderen Nemopaar unterjubeln k&ouml;nnte&hellip;)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033670" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033670.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die &Auml;uglein der Larven sind schon gut zu sehen, vermutlich schl&uuml;pfen sie Mitte n&auml;chster Woche, wenn ich in Madrid an einer Security Konferenz bin</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033673" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033673.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So ein Strumpfs&ouml;ckchen erreicht auf der Sexyness-Skala von 1-10 eine glatte 0.2!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033728" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033728.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle Str&ouml;mungspumpen sind jetzt bestrumpft und damit anemonensicher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033733" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033733.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Madame braucht klare Instruktionen: "Nix", "wenig Frost" und "Artemia" sind kurze, pr&auml;gnante Handlungsanweisungen (die Ausrufungszeichen l&auml;sst man aber besser weg&hellip;)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033735" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033735.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich werde ihr zwei oder drei Hobby Artemiaschalen hinstellen: Da kann Anita dann aus dem Vollen sch&ouml;pfen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4033736" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p4033736.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Herzinfarkt durch Artemia-Fett</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-28T13:45:13+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160328.html#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160328.html#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[Ich nutze die freien Tage &uuml;ber Ostern und mache jeden Tag ein paar Stunden Reinigungsarbeiten im Keller. Heute ist das ehemalige Becken der Acanthochromis dran, die ich gestern in ein Nachbarbecken umgesetzt habe. Ein Tier ist leider an Schock gestorben: Es hat sich nach dem Umsetzen wie irre ein paar Mal um die eigenen Achse gedreht und ist dann tot umgefallen. Ich habe gelesen, dies h&auml;nge mit Fetteinlagerungen durch Artemia-F&uuml;tterung zusammen: Durch das Zuviel an Fett, sind wohl die Synapsen &uuml;berreizt und selbst eine kleine St&ouml;rung kann in t&ouml;dlicher Panik enden. Die anderen Tiere haben das Umsetzen aber gut &uuml;berstanden, beim n&auml;chsten Mal werde ich vorsichtiger sein.<br /><br /><h2>Der Saum an der Schwanzflosse des Amphiprion Ocellaris ist gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283527" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283527.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In einer Anemone ist es am sch&ouml;nsten, ist diese dann noch in einem Blument&ouml;pfchen, ist das Wellness-pur!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283536" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283536.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieser kleine Amphiprion &uuml;bt sich schon in Brutpflege und reinigt das T&ouml;pfchen und zupft die Anemone zurecht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283578" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283578.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle Nemos sind schon da, alle Nemos, alle!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283634" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283634.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch die Zuchttiere haben je eine Anemone ins T&ouml;pfchen bekommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283647" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283647.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Trachyphyllia geoffroyi ist richtig fleischig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283561" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283561.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Schwarm Acanthochromis hat erst einen Ausfall zu beklagen: Herzinfarkt wegen Umsetzen mit dem Netzchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283583" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283583.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zuckers&uuml;ss die kleinen Scheisserchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283601" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283601.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Schau mir in die Augen, Kleines</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283616" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283616.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aquarienwand in meinem Keller</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283625" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283625.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283639" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283639.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Riffbecken im Wohnzimmer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3283649" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3283649.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Aufzuchtbecken lieber kahl als gem&#xfc;tlich</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-25T09:28:09+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160325.html#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160325.html#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[Nach in den letzten 2 Wochen 3 kleine Nemos spurlos verschwunden sind, entschliesse ich mich das Aufzuchtbecken radikal umzugestalten: Es wird nur noch minimalistisch eingerichtet mit Blument&ouml;pfchen und, falls ich eine losbekomme, einer Anemone in einem Blumentopf. Auf diese Weise sehe ich sofort, wenn wo eine Glasrose w&auml;chst und kann dieser den Garaus machen. Da die 3 Becken im Bypass zum Riffbecken laufen, wird dieses immer wieder durch Glasrosen kontaminiert. Die intensive F&uuml;tterung mit Artemia und feinem Frostfutter sorgt daf&uuml;r, dass die Glasrosen kr&auml;ftig wachsen und sich dann auch mal an einem Fischchen vergreifen: So nicht, ihr Glasrosen, von jetzt an wird zur&uuml;ckgeschossen!<br /><br /><br /><h2>Die 3 Bypass-Becken sind geputzt und minimalistisch eingerichtet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3253417" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3253417.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich weiss, euch fehlt die Anemone zum kuscheln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3253419" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3253419.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Vorher war das Becken aber gem&uuml;tlicher!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3253447" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3253447.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Einsiedler aus der Hausbesitzerszene hat sich in der Nisth&ouml;hle niedergelassen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3253428" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3253428.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Wurdemannis sollten eigentlich f&uuml;r Glasrosenfreiheit sorgen, tun sie aber nicht!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3253436" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3253436.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Panem et Circenses</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-22T21:10:06+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160322.html#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160322.html#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA["Brot und Spiele", so kommt es mir heute vor, als ich den Entscheid f&auml;lle, das Becken mit den Schwimmgarnelen f&uuml;r die heute Nacht erwarteten Nemo-Larven freizumachen. Die Schwimmgarnelen waren gut, um mich in der Aufzucht von Garnelenlarven zu &uuml;ben, aber heute werden sie als Fischfutter enden. Wenn ich in der Vergangenheit Schwimmgarnelen in Beuteln kaufte, hatte ich nie Skrupel, diese zu verf&uuml;ttern. Heute aber, nach monatelanger Intensivpflege, Beobachtung und liebevoller Aufzucht der Kleinen, komme ich mir mies vor, die Tiere den L&ouml;wen zum Frass vorzuwerfen. Vielleicht, so hoffe ich, sind ein paar der Garnele schlau genug um den Angriffen der Fische auszuweichen und sich an einen gesch&uuml;tzten Ort zur&uuml;ckzuziehen. Tats&auml;chlich ist es dann so, dass die Garnelen sich gut durchsetzen k&ouml;nnen: Sind halt clevere und schnelle Tiere, die den tr&auml;gen Angriffen meiner verfetteten Fische locker Paroli bieten k&ouml;nnen! Die Banggais sind dann aber doch auch geschickte Raubfische und schnappen sich nach und nach ein paar der Garnelen. Sogar der Mirakelbarsch kommt hervor und holt sich ohne Aufregung eine grosse Schwimmgarnele und nimmt diese, quer im Maul wie die Katze eine Maus, in seine H&ouml;hle, um sie in Ruhe zu verspeisen.<br /><br />In meinem schlauen Buch &uuml;ber Fischzucht lese ich, dass die meisten Larven es nicht gerne haben, wenn Licht von der Seite kommt. Man solle die Aufzuchtbecken also auf 3 Seiten mit dunkler Folie bekleben oder die Scheiben von aussen bemalen. Einen Kreiseltank und ein Becken habe ich vor ein paar Tagen auf Darkroom umger&uuml;stet, heute kommt das ehemalige Schwimmgarnelenbecken dran: Es soll innen Blau werden.<br /><br />Voni, Meerwasseraquarianer und Z&uuml;chter aus Steckborn, weilt zwar derzeit in Australien, aber dank seiner Verlobten, sollte ich heute oder vielleicht auch morgen, zu einer gr&ouml;sseren Anzahl von Nemo-Larven kommen. Die beiden Becken stehen bereit, Brachioni sind reichlich vorhanden und ich warte auf den Anruf von Valentina gegen 22:40&hellip;<br /><br /><h2>Ich brauche das Becken mit den Schwimmgarnelen f&uuml;r den erwarteten Nemo-Schlupf. Die Kleinen sind alles Nachzuchten.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223178" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223178.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schwimmbeine sind gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223201" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223201.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beute und J&auml;ger; die Garnele war schneller!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223196" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223196.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kein besonders geschickter J&auml;ger</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223307" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223307.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Hirsche im Revier sind die Banggais</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223378" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223378.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nemo, als Pazifist, beteiligt sich nicht an der Garnelenjagd</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223385" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223385.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2><a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/906_Thalassianthus_aster.htm" rel="external">Thalassianthus aster - Seeaster oder Stern-Meerblume</a>: Das Tier nesselt angeblich stark und kann sich unkontrolliert ausbreiten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223367" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223367.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Juwel Poster Fix um die R&uuml;ckwandfolien aufzukleben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223392" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223392.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Raufkleckern und mit dem Pinsel auf dem Glas verteilen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223390" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223390.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Folie auflegen, mit dem Spachtel glattdr&uuml;ckend und die R&auml;nder abschneiden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223388" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223388.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe jetzt einen blauen und einen schwarzen Darkroom f&uuml;r die Nemolarven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223393" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223393.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine beiden Neuanschaffungen sorgen im Keller f&uuml;r Farbe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3223397" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3223397.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wurdejungs kommen zu Wurdemama</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-19T09:36:05+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160319.html#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160319.html#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.fishandpets.ch/" rel="external">Fish&Pets</a> in Genf, gef&uuml;hrt von einem Bekannten von mir, h&ouml;rt leider auf mit Meerwasseraquaristik. Schon wieder ein Meerwassergesch&auml;ft weniger in der Schweiz. Es gibt Tiere zum halben Preis zu kaufen und so bestelle ich vor zwei Wochen zwei Lysmata Wurdemanni, eine Trachyphyillia Geoffroyi und eine Fungia Green Ultra. Wie abgemacht wird mir heute fr&uuml;h das Paket aus Genf mit Mond-Service geliefert. Die Tiere sind vorbildlich eingepackt: Styroporbox, darin ein noch warmes Heatpack und dann die Tiere einzeln in Doppelbeutel und dazu noch eine schwarze Folie zur Verdunkelung. Damit sich die Garnelen festhalten k&ouml;nnen, ist sogar ein St&uuml;ck Plastikgitter eingepackt. Die Fungia ist unter Wasser noch in Plastik eingewickelt, damit nichts abbrechen kann: So muss Lebendtierversand sein!<br /><br /><h2>Die beiden Wurdejungs kommen zu einer werdenden Wurdemama</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3193163" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3193163.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Fungia Green Ultra</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3193154" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3193154.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/632_Trachyphyllia_geoffroyi.htm" rel="external">Trachyphyllia Geoffroyi</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3193167" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3193167.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich maure beide Tiere auf eines St&uuml;ck Lebendstein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3193172" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3193172.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem &uuml;brigen Reef Bond bastle ich gleich noch ein Nemo-Ablaich-Badezimmer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3193173" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3193173.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Der Glasschneider und Reef Bond im Haus erspart den Plattenleger</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-18T11:06:03+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160318.html#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160318.html#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[In meinem schlauen Zuchtbuch lesen ich, dass man paarungsunwillige Fischpaare zum Laichen bewegen kann, wenn man die Zuchtbecken spartanisch einrichtet und ihnen eine Kachel im 45 Grad Winkel an der R&uuml;ckwand zur Verf&uuml;gung stellt. Sollen sie haben, an ein paar Kacheln soll es mir nicht liegen. Ich stelle dann aber fest, dass hiesige Baum&auml;rkte (in der Schweiz sind diese eben, im Gegensatz zu Deutschland, keine echten Baum&auml;rkte, sondern mehr so Hobby-Werkzeug-Gesch&auml;fte) keine Wandplatten im Sortiment haben, zumindest nicht Coop Bau und Hobby und Jumbo auch nicht. Obi h&auml;tte vielleicht welche, aber da wollte ich nicht auch noch hinfahren. Aber schliesslich gibt es in Frauenfeld die Firma Allmendinger und das ist ein Baustoffh&auml;ndler f&uuml;r Profis. Ich schildere mein Anliegen und der Verk&auml;ufer am Tresen meint, dass er nur 20x10cm Platten an Lager habe: Weisse Standard-Kacheln halt. Wir gehen ins Lager und die Platten sind, ausser dem Format, genau das, was ich suche. Also nehme ich 10 Platten und auf dem Weg zur&uuml;ck zur Kasse, sagt mir der Verk&auml;ufer, dass sich das Ausstellen einer Rechnung nicht lohne, ich solle einfach einen Betrag in die Kaffeekasse geben. Ich bekomme meine Platten also sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r ein Trinkgeld!<br /><br />Das Zerteilen der Platten bereitet keine Schwierigkeiten, ich stelle dann aber fest, dass die Konstruktion im Wasser dann doch nicht so gut h&auml;lt. Ich will ja nicht riskieren, dass meine Baute mitten im Liebesakt zusammenkracht und sich die Nemos eine Beule am Sch&auml;del holen und f&uuml;r den Rest ihres Liebeslebens traumatisiert werden. Darum mache ich mich an eine feste Konstruktion unter Verwendung von Reef Bond. Tja, als Meerwasseraquarianer braucht man vielerlei Qualit&auml;ten und F&auml;higkeiten, unter anderem die eines Plattenlegers!<br /><br /><h2>Ein Stapel 10x20cm Wandplatten f&uuml;r ein Trinkgeld</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183101" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183101.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><h2>Mit dem Glasschneider sollen sich die Platten gut trennen lassen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183104" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183104.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In einem Zug kr&auml;ftig anritzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183105" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183105.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas auf dem Kratzer rumh&auml;mmern damit sich Spannungsrisse bilden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183107" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183107.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>An die Tischkante legen und nun mit vollem K&ouml;rpereinsatz die Platte brechen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183108" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183108.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na, wer sagt's denn!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183110" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183110.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Nu habe ich einen ganzen Stapel 10x10cm Platten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183111" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183111.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas W&auml;ssern kann nie schaden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183115" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183115-2.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, fertig ist's mit eurem Feng Shui Heim, jetzt wird die Bude spartanisch eingerichtet und auf Sex getrimmt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183119" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183119.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na, jetzt kuckt ihr, aber! H&auml;ttet euch ja vorher schon mal um Nachwuchs k&uuml;mmern sollen, als die Bude noch heimelig eingerichtet war</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183122" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183122.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Um Bergwerksunf&auml;lle zu vermeiden, mache ich eine Version, welche mit Reef Bond verklebt ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183129" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183129.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Wurdemanni-Garnele macht ihrem Englischen Namen alle Ehre: Peppermint Shrimp!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183146" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183146.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von Markus bekomme ich 18 <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/126_Acanthochromis_polyacanthus.htm" rel="external">Acanthochromis Polyakanthus</a> Riffbarsche</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183148" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183148.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Klein sind sie zuckers&uuml;ss mit ihren schwarz/gelben Streifen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183149" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183149.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sie tragen blaue Lidschatten diese kleinen Barbies</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3183150" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3183150.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie kann man Z&#xfc;chten lernen?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-11T09:40:03+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160311.html#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160311.html#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[Wie kann man eigentlich Z&uuml;chten lernen? Im Prinzip ist das ja nichts anderes, als fr&uuml;her, als wir in der Schule sassen und der Lehrer oder die Lehrerin uns etwas &uuml;ber Primzahlen, den Subjunctive (weiss noch jemand wie der geht???) oder &uuml;ber den Felgenaufzug auf der Reckstange erz&auml;hlte. In einer ersten Phase eignen wir uns Wissen an, dies kann &uuml;ber eine Lehrperson, ein Buch, eine Zuchtanleitung oder einen Kollegen erfolgen, der uns zeigt wie er erfolgreich Fischlarven absch&ouml;pft oder Plankton kultiviert. Nun geht es daran, dass wir selber zu &uuml;ben beginnen: Wir versuchen das Gelernte anzuwenden, werden pl&ouml;tzlich feststellen, dass es doch nicht so einfach ist wie es aussah als es der Turnlehrer vormachte, wir machen Fehler und haben vielleicht aber auch erste Erfolge. Nun verfeinern wir unsere Methoden, probieren verschiedene Alternativen aus, werden mutiger, machen neue Fehler und haben hoffentlich weitere Erfolgserlebnisse. Nun kommt das Wichtigste: Wir m&uuml;ssen Feedback bekommen &uuml;ber das was wir tun und diese R&uuml;ckmeldung entsprechend verarbeiten und umsetzen. Hier kommt nun die Schwierigkeit: Wie soll ich lernen Fische zu z&uuml;chten, wenn ich nun alle paar Monate Larven habe? Der Feedback-Loop zwischen Erfolg/Misserfolg und der Umsetzung ist viel zu lange und bis wir wieder soweit sind, haben wir schon vergessen was gut funktioniert hat und was zu einem Fehlschlag f&uuml;hrte.<br /><br />Mir ging es &auml;hnlich mit der Unterwasserfotografie. Wie ich nach der Ausbildung und ein paar Dutzend Tauchg&auml;ngen meine taucharischen F&auml;higkeiten auf einen akzeptablen Stand gebracht habe, wollte ich nat&uuml;rlich auch mal tolle Unterwasserfotos nach oben bringen. Also habe ich mir eine Unterwasser Analogkamera (es war eine zu damaliger Zeit spitzenm&auml;ssige Nikonos) gemietet und damit munter Unterwasserbilder gemacht. Nach dem Urlaub habe ich voller Vorfreude die Bilder entwickeln lassen und als ich dann eine Woche sp&auml;ter die Ausbeute in den H&auml;nden hielt, folgte auf Begeisterung nun Ern&uuml;chterung: Die H&auml;lfte der Bilder war unscharf, falsch belichtet, verwackelt und sonst wie technisch unzul&auml;nglich und die andere H&auml;lfte zeigte Reste von Schwanzflossen, leere L&ouml;cher wo vor kurzem noch Fische hervorlugten und Unterwasserlandschaften, die auch h&auml;tten vom Mond oder Mars stammen k&ouml;nnen. Bis nun aber ein Jahr sp&auml;ter der n&auml;chste Tauchurlaub anstand, hatte ich nat&uuml;rlich schon l&auml;ngstens vergessen, was ich alles falsch gemacht habe und dementsprechend fielen auch im Folgejahr die Resultate aus. Erst viele Jahre sp&auml;ter, als Digitalkameras immer besser und erschwinglicher wurden, habe ich mir ein Geh&auml;use gekauft und ging nun mit der Digitalkamera unter Wasser. Da ich nun nach jeder Aufnahme das Resultat direkt auf dem Monitor sah und sp&auml;ter auf dem Tauschschiff auch gross am PC betrachten konnte, begann ich auf der Lernkurve zu steigen und langsam einigermassen brauchbare Resultate hervorzubringen.<br /><br />Genau dieselbe Schwierigkeit hat ein Fisch oder Garnelenz&uuml;chter: Wir brauchen einen kontinuierlichen Nachschub an Larven um eine rasche R&uuml;ckmeldung zu erhalten was gut funktioniert und was halt eben nicht funktioniert. Mit den Wurdemanni-Larven bin ich nun so weit, dass ich etwa alle 3 Tage frische Larven zum Absch&ouml;pfen habe. Ich versuche nun die Larven in verschiedenen Beh&auml;ltern (Rechteckige Becken, Kreiselbecken oder heute auch in einer hohen IKEA-Vase) aufzuziehen und schaue, wo ich die meisten Larven durchbringe. Ich habe jetzt auch die Kapazit&auml;t um wenig aussichtsreiche Varianten zu versuchen, wie z.B. PVC-Rohre im Becken um zu sehen, ob sich Larven allenfalls darin oder darauf zum Schutz zur&uuml;ckziehen. Leider ist es nun so, dass dies eine gewisse Menge an Technik voraussetzt um parallel nebeneinander verschiedene Optionen auszuprobieren. W&uuml;rde ich diese Aufzuchtvarianten n&auml;mlich nacheinander machen, dann w&uuml;sste ich nicht, ob ein Erfolg/Misserfolg allenfalls auch durch Ver&auml;nderungen im Futter, der bakteriellen Belastung oder sonstigen Einflussfaktoren hervorgerufen w&uuml;rden.<br /><br />Leider habe ich derzeit keine Amphiprion-Zuchtpaare, welche laichen w&uuml;rden. Das Paar im Becken hat nach Jahren regelm&auml;ssigen Laichens das Projekt Nachwuchs zu erzeugen, aufgegeben und die zwei Zuchtpaare im Keller sind wohl noch nicht geschlechtsreif. Darum bin ich derzeit auf Larven angewiesen, die ich von anderen Meerwasseraquarianern bekomme. Wenn also jemand &uuml;ber Nemos verf&uuml;gt, die laichen, bin ich dankbarer Abnehmer von Larven!<br /><br />Derzeit bin ich daran das Buch "<a href="http://www.amazon.com/Complete-Illustrated-Breeders-Marine-Aquarium/dp/1890087718" rel="external">The Complete Illustrated Breeders' Guide to Marine Aquarium Fishes</a>" zu lesen. Das Buch ist gut geschrieben und spannend zu lesen, ich verschlinge die Information da drin f&ouml;rmlich. Leider ist das Buch auf Englisch und obschon ich der Sprache einigermassen m&auml;chtig bin, muss ich dauernd Vokabular nachschlagen, das mir die Z&uuml;chter-Begriffe auf Englisch einfach nicht gel&auml;ufig ist wie: spawn (laichen), broodstock (Brutbestand), livebearers (Lebensgeb&auml;rende) etc. <br /><br /><br /><h2>Zwei Aufzuchttanks f&uuml;r Wurdemanni-Larven: Gleiches Wasser, etwas andere Str&ouml;mung und im Becken links ein Versteck aus PVC-R&ouml;hren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113046" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113046.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Kreisel Tanks mit unterschiedlicher Str&ouml;mungsst&auml;rke</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113084" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113084.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Wurdemanni-Larve nach einer Woche</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113055" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113055.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wurdemanni-Larven nach 3 Wochen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113076" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113076.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Ocellaris-Zuchtpaar, welches allerdings noch nicht laicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113088" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113088.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Putzergarnelen tragen Eier, aber die Aufzucht der Larven sei extrem schwierig; hierf&uuml;r muss ich also erst an den einfacheren Wurdemanni-Larven lernen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113089" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113089.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Nemo Teenagerbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113093" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113093.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Picasso-Zuchtpaar denkt im Moment auch noch nicht daran f&uuml;r die Arterhaltung zu sorgen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3113099" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3113099.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wie kann man etwas suchen&#x2c; von dem man nicht weiss&#x2c; wie es aussieht?</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-07T22:40:19+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160307.html#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160307.html#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[Die Frage ist schon fast philosophisch: Wie kann man nach etwas suchen, von dem man nicht weiss, wie es aussieht? Da bekommt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen eine ganz neue Bedeutung: Man durchw&uuml;hlt den Heuhaufen so lange, bis man auf etwas st&ouml;sst, dass anders aussieht als der ganze Rest (das Heu). Ich durchst&ouml;bere heute Abend unter dem Mikroskop mehrere Proben aus meinen Stephanieae-Reagenzgl&auml;sern und finde jede Menge Nadeln, aber daf&uuml;r kein Heu. Die Nadeln sehen aus wie diese kleinen Weizensamen, die einem am Pulli h&auml;ngen, wenn man im Fr&uuml;hsommer durch ein Weizenfeld l&auml;uft. J&uuml;rgen Drews, d&uuml;rfte diese Dinger bestens bekannt sein; siehe <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lMr0f6ZcpLw" rel="external">hier</a>. Bei gr&ouml;sserer Vergr&ouml;sserung wecken diese kleinen Biester Assoziationen von Wasserwaagen. Sachte driften diese Wesen im Wassertropfen unter dem Deckglas herum und lassen sich von mir ausgiebig beobachten. Dazwischen sehe ich kartoffelf&ouml;rmige, transparente Ein- oder Mehrzeller, die ich beim letzten Mal noch m&ouml;glicherweise f&uuml;r Schneckenlarven gehalten habe: Heute zeigen sich mir diese als gew&ouml;hnliche Pantoffeltierchen, also Schnecken sehen anders aus!<br />Wie ich dann eine Struktur entdecke, die aussieht wie kaputte Eier in einem Eierkarton, wird mir klar, dass diese Pantoffeltierchen auch von der Gr&ouml;sse her nicht in mein Suchmuster passen. Die Schneckenlarven m&uuml;ssten mindestens 10x gr&ouml;sser sein. Ich finde dann noch ein paar leere Schneckenh&auml;user, was meine These bez&uuml;glich Gr&ouml;sse st&uuml;tzt: Die Eischalen haben in etwa die Abmessungen der Eischalen.<br /><br />Nach fast 2 Stunden breche ich die Suche ab: Nicht eine einzige Schnecke konnte ich entdecken: Wo sind die Kleinen denn alle hingekommen?<br /><br /><h2>Ich entdecke st&auml;bchenf&ouml;rmige "Irgendwas" unter dem Mikroskop: Ich tippe es sind Diatome?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_07_0572" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_07_0572.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Irgendwie erinnern mich die Dinger an Weizensamen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_07_0578" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_07_0578.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>In st&auml;rkerer Vergr&ouml;sserung sehen sie aus wie Wasserwaagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_07_0600" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_07_0600.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das sieht mir nach aufgebrochenen Stephanieae-Eierschalen aus: Ein erster Hinweis aufgrund der Gr&ouml;sse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_07_0623" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_07_0623.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Dann ein Schneckenh&auml;uschen, ich muss also nach was Ausschau halten, dass gr&ouml;sser ist als eine Eischale und ein Schneckenh&auml;uschen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_07_0624" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_07_0624.jpg" width="800" height="532" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Vermutete Stephanieae Larven und Garnelenpuzzle</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-03-05T10:04:20+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160305.html#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160305.html#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[Ich lege die Reagenzgl&auml;ser mit den Stephanieae-Gelegen regelm&auml;ssig unter das Mikroskop. Da bewegt sich schon was, aber sind das wirklich die Schneckenlarven oder einfach Ciliaten? Meine paar Tage Abwesenheit in Paris haben ein paar der Wurdemanni-Larven genutzt um sich weiter zu entwickeln und riesenlange Scheren zu entwickeln. Gestern Morgen war das Ablaichbecken auch wieder gerammelt von von Wurdemanni-Larven, ich kann die Aufzucht also weiter optimieren.<br /><br /><br /><h2>Die Stephanieae-Gelege halte ich in Reagenzgl&auml;sern im beheizten Wasserbad</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3033042" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3033042.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sind das wirklich Stephanieae-Larven oder allenfalls nur Ciliaten?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Stephanieae" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/stephanieae.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Wurdemanni-Larven haben ultra-lange Greifzangen entwickelt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3033021" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3033021.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sie sind schon viel zu gross um unter das Mikroskop zu passen; darum habe ich eine Wurdemanni-Larve aus Einzelbildern zusammengepurzelt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Wurdemanni Garnele" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/wurdemanni-garnele.jpg" width="800" height="260" /><br /><br /><h2>Die Stielaugen der Wurdemanni-Larve sind beachtlich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_03_04_0558" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_03_04_0558.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die bestellten Magnete sind eingetroffen: Ich arbeite an einer Version des Fruit Twisters, der sich mittels Magnet an der Scheibe befestigen l&auml;sst</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3043043" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p3043043.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Magnetic Fruit Twister w&uuml;rde in etwa so aussehen; ich bin aber noch am Verbessern des Designs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Magnetic Fruit Twister V3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/magnetic-fruit-twister-v3.png" width="800" height="376" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ziehung des Gewinners der Logi Circle Kamera</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-27T16:20:59+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160227.html#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160227.html#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[Die grosse Gewinnerziehung des Logi Circle Wettbewerbes fand aus organisatorischen Gr&uuml;nden nicht wie angek&uuml;ndigt am Freitag statt ("organisatorische Gr&uuml;nde" t&ouml;nen doch besser als "Hatte gestern einen harten Tag im B&uuml;ro und voll verpennt am Abend noch diese Verlosung zu machen") sondern wurde auf Samstagnachmittag verschoben. Schon am Samstagmorgen hat das Wettbewerbskomitee, bestehend aus mir selber, die 32 eMails mit den richtigen Antworten s&auml;uberlich zweimal gefaltet, damit Fortuna dann sp&auml;ter das Siegerlos ermitteln kann. Ich mache schon mal eine Vormischung und lasse die gefalteten Lose dann in der Urne, alias blaue Salatsch&uuml;ssel, bis zur Ziehung ruhen. Es freut mich festzustellen, dass das Bildungsniveau meiner Leser stratosph&auml;renm&auml;ssig hoch ist: Es kam nicht eine einzige falsche Antwort rein und klaro: Logitech ist eine Schweizer Firma, denn wer hat's erfunden? Die richtige Antwort ist also C wie Citrone.<br /><br />Um das sch&ouml;ne Wetter geniessen zu k&ouml;nnen, fahren Anita und ich erst mal ins T&ouml;sstal nach Steg um das H&ouml;rnli zu erklimmen (das H&ouml;rnli ist der h&ouml;chste Punkt des Kantons Z&uuml;rich. Stimmt das eigentlich? Ist es allenfalls nur der h&ouml;chste Punkt des T&ouml;sstals? H&ouml;chster Punkt eines Tals klingt aber auch irgendwie komisch&hellip; also, jetzt hab' ich: Wir erklimmen das H&ouml;rnli, den h&ouml;chsten Punkt des H&ouml;rnli-Massivs!) Wir w&auml;hlen die S&uuml;droute, um bei einem pl&ouml;tzlichen Wetterumbruch, sowas geht ja rasend schnell im Gebirge, nicht im Notbiwak in der Wand &uuml;bernachten zu m&uuml;ssen. Z&uuml;gig erreichen wir das Basislager 1, wo wir uns mit Tee aus der Thermosflasche erw&auml;rmen. Die steile Passage &uuml;ber den Tanzplatzgrat meistern wir ohne uns anzuseilen und erreichen noch vor Mittag planm&auml;ssig das Basislager 2. Wir verzichten auf die guten Dienste der Sherpas und wechseln hier auch nicht unsere Sauerstoffflaschen. Nach kurzer Pause nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Unterwegs, ich h&auml;nge gut gesichert an meinem Rucksack, kommt ein B&uuml;si vorbei, welches sich aber von uns nicht streicheln lassen will; vermutlich leidet das arme Tier an der H&ouml;henkrankheit. Als wir gerade das steilste St&uuml;ck passieren, w&auml;re ich fast ausgerutscht und wie mein Blick in die Tiefe f&auml;llt, sp&uuml;re ich kurz den k&uuml;hlen Hauch des Todes im Nacken, ich kann aber wieder Tritt fassen an einem Felsvorsprung. Wir befinden uns nun bereits in der Todeszone und der Sauerstoffmangel macht jeden Schritt zur Strapaze. Ausgezehrt vom steilen Aufstieg und der d&uuml;nnen Luft erreichen wir kurz vor 13 Uhr den Gipfel. Das H&ouml;rnli ist geschafft! Mit Tr&auml;nen in den Augen fallen wir uns ersch&ouml;pft in die Arme. Die M&uuml;hen und Strapazen liegen hinter uns und der Ausblick entsch&auml;digt f&uuml;r die Entbehrungen. Jetzt aber nur nicht leichtsinnig werden, denn hier oben auf dem schmalen Grat kann der kleinste Ausrutscher den sicheren Tod bedeuten. Mit letzter Kraft schaffen wir es, uns Pl&auml;tze an der w&auml;rmenden Sonne zu sichern. Um diese Zeit wimmelt es hier schon von alten Leuten, Joggern und Kleinkindern, keine Ahnung wie die alle hier hochgekommen sind&hellip;.? Bei Gerstensuppe, Sauser und Nussgipfel tanken wir wieder Kr&auml;fte f&uuml;r den Abstieg.<br /><br />Wieder zu Haus, kontrolliere ich erst alle Zehen: Es sind noch alle dran und ohne K&auml;ltebrand, was auch nicht erstaunt bei Temperaturen um 8 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen um den gl&uuml;cklichen Gewinner oder die gl&uuml;ckliche Gewinnerin des Wettbewerbes um die Logi Circle Kamera zu ziehen. Ich stelle die blaue Salatsch&uuml;ssel mit den gefalteten Teilnahmebl&auml;ttern auf den Fussboden und lasse Anita die Zettel ein zweites Mal gr&uuml;ndlich durchmischen. Dann darf sie das Gl&uuml;ckslos ziehen und h&auml;lt mir den aufgefalteten Zettel in die Kamera: Eine Logi Circle Kamera geht an Claudia Steger, Herzliche Gratulation, Claudia! Die Kamera bringe ich gleich am Montagmorgen zur Post, viel Spass damit!<br /><br />Damit geht der Wettbewerb zu Ende und die Teilnahmeemails wandern ins Altpapier. Solltet ihr nun aber k&uuml;nftig eMails mit Angeboten von preisg&uuml;nstigem Viagra, Cialis oder Investitionsm&ouml;glichkeiten in Nigeria bekommen, dann kann ich versichern, dass ich eure Adressen nicht weitergegeben habe! Sollte dies trotzdem der Fall sein, dann m&uuml;ssen das die Schulkinder aus dem Dorf gewesen sein, die hier alle paar Monate, anstelle in der Schule zu sitzen und Algebra und Franz&ouml;sisch zu b&uuml;ffeln, das Altpapier einsammeln. Da hat einer dieser Racker wohl eine M&ouml;glichkeit gefunden sein Taschengeld aufzubessern!<br /><br />Da ich mich die letzten Tage etwas vitaminarm ern&auml;hrt habe, freue ich mich nun die blaue Salatsch&uuml;ssel wieder zweckgem&auml;ss in Dienst zu stellen.<br /><br /><h2>Beim Tanzplatz sehen wir in der Ferne ein Yak weiden; Zum Gl&uuml;ck ist es weit weg, denn so ein Tier sieht harmloser aus als es ist!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7714mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7714mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auf den ersten Blick wirkt der Gipfel idyllisch: Hier oben ist ein Mensch dem Himmel aber n&auml;her als der Erde und ein Fehltritt auf dem schmalen Grat kann t&ouml;dlich enden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7717" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7717.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schneebrille sch&uuml;tzt den Alpinisten vor UV-Strahlen und der Helm vor Steinschlag</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7724mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7724mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Heute Morgen habe ich fein-s&auml;uberlich die 32 eMails mit den richtigen L&ouml;sungen gefaltet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2272998" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2272998.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gl&uuml;cksfee Anita mischt die Lose im Salatpot. Meiner Aufforderung, dass Lottofeen im Fernsehen immer &auml;rmellose Kleider tragen, wollte sie nicht nachkommen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2273000" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2273000.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sie zieht das Gewinner-eMail&hellip;. die Spannung steigt &hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2273002" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2273002.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gleich steht der Gewinner oder die Gewinnerin der Logi Circle Kamera fest! Das Fernsehorchester spielt jetzt einen Tusch&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2273004" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2273004.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kamera geht an Claudia Steger!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2273005" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2273005.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Stephanieae Breeder XL</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-23T19:53:52+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160223.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160223.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[Das Gute an meiner Zuchtstation ist, dass es nun jeden Tag etwas zu sehen oder zu tun gibt. Fast t&auml;glich habe ich entweder ein Gelege von den Stephanieae-Schnecken, ich darf Wurdemanni-Garnelen absch&ouml;pfen oder zusehen wie sich die 9 kleinen Nemos, die jetzt einen Monat und einen Tag alt sind, entwickeln. F&uuml;r die Reifung der Stephanieae-Schneckeneier habe ich einen Halter f&uuml;r Reagenzgl&auml;ser konstruiert um diese ins Becken einh&auml;ngen zu k&ouml;nnen. Auf diese Weise werden die Eier auf 25 Grad temperiert, sind aber dennoch in unbelastetem Wasser und ich kann sie tropfenweise mit Glasrosenschleim f&uuml;ttern. Weil ich mir nicht sicher bin, ob das Wasservolumen in den Reagenzgl&auml;sern ausreicht (es stehen wieder ein paar Gesch&auml;ftsreisen an), konstruiere ich noch eine vergr&ouml;sserte Version (den Stephanieae Breeder XL) f&uuml;r 250ml Schott-Bechergl&auml;ser. Ich nehme den ersten Stephanieae Breeder XL aus dem 3D Drucker, der Druck ist tadellos gelungen, schneide die zwei M5-Gewinde f&uuml;r die Nylonschrauben, schreibe das Glas an und gebe mit der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Pasteur_pipette" rel="external">Pasteurpipette</a> das Gelege von gestern in den Becher.<br /><br />Gestern Abend kann ich lange nicht einschlafen. Also nehme ich mein iPad und beginne Artikel &uuml;ber Garnelen zu lesen. Man will sich ja nicht als Unkundiger outen und von Garnelenkopf und Garnelenbauch reden! Der Vorderteil der Garnele heisst "Cephalothorax" und die Segmente hinten (das was wir Feinschmecker so lieben vom Grill mit etwas Knoblauch und Oliven&ouml;l) heissen "Abdomen". Ganz hinten, sozusagen die "Schwanzflosse" sind dann die "Uropoden" (kleine Eselsbr&uuml;cke: "Um was k&uuml;mmern sich denn Urologen?")  Dann sollte man auch die Schwimm- und Schreitbeine voneinander unterscheiden k&ouml;nnen. Nun kann man sich also locker in einen Garnelenbiologenkongress einschleichen und wird nicht gleich nach 5 Minuten am Stehempfang mit Ap&eacute;ro Riche als Garnelenunkundiger entlarvt! Dass man Garnelen auch mit Knoblauch und Oliven&ouml;l mag, sollte man in solch erlauchter Gesellschaft &uuml;brigens auch besser f&uuml;r sich behalten&hellip;<br /><br /><h2>Der 3D-druckfrische Stephanieae Breeder in Gr&ouml;sse XL</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232939" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232939.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Probeweise erst mal aussen ans Becken geh&auml;ngt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232943" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232943.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Stephanieae Breeder XL eingeh&auml;ngt ins Zuchtbecken: Temperaturgeregelt k&ouml;nnen sich die Eier im unbelasteten Wasser entwickeln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232947" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232947.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Wurdemanni-Larve hat sich grad mit Copepoden den Cephalothorax vollgeschlagen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232951mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232951mod.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Die &auml;u&szlig;ere Anatomie einer Garnele: R = Rostrum, A1 = 1. Antennenpaar, A2 = 2. Antennenpaar, Mx3 = 3. Maximillienpaar, P1-P5 = 1.-5. Schreitbeinpaar, Pl1-Pl5 = 1.-5. Schwimmbeinpaar, U = Uropoden, T = Telson, C = Carapax, 1-6 = Abdominalsegmente</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Anatomy_of_a_shrimp_3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/anatomy_of_a_shrimp_3.jpg" width="800" height="600" /><br />(Quelle: Von <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34799710" rel="external">J C D - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18410512</a><br /><br /><h2>Zwei Pionier-Nemos aus dem 22.Januar-Schlupf schnuppern das erste Mal den Duft des weiten Ozeans - im Teenagerbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232986" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232986.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Na ja, die Begr&uuml;ssung durch die grossen Br&uuml;der f&auml;llt eher lauwarm aus: "Weg da, ihr Babies, die Anemone geh&ouml;rt uns Grossen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2232982" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2232982.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Wurdemanni-Larve in Grossaufnahme</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-21T10:40:27+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160221.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160221.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend gegen Mitternacht schl&uuml;pfen wieder eine gr&ouml;ssere Anzahl Lysmata Wurdemanni Larven. Heute pipettiere ich eine aus dem Becken und lege sie unter das Mikroskop. Ich beeile mich, denn in so einem Wassertropfen wird die Larve wohl nicht lange &uuml;berleben, vor allem nicht, wenn diese durch das Licht des Mikroskops aufgeheizt wird. Nach wenigen Minuten sind die Aufnahmen im Kasten und die Larve darf zur&uuml;ck zu ihren Kumpels ins Aufzuchtbecken.<br /><br /><h2>Der Vorderk&ouml;rper wird dominiert von den beiden riesigen Augen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_21_0534" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_21_0534.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Antennen der Garnelenlarve</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_21_0530" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_21_0530.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Der Schwanz ist nach oben gebogen, wie bei einem Skorpion. In der Bildmitte als Gr&ouml;ssenvergleich ein Brachionus mit Eiern; ich denke von der Gr&ouml;sse her, ist er als Futter f&uuml;r die Wurdemanni-Larve geeignet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_21_0533" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_21_0533.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><br /><h2>Eine Sternschnuppe, schnell, w&uuml;nscht euch was!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2212924" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2212924.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Glasrosenschleim zum Fr&#xfc;hst&#xfc;ck&#x2c; Rock &#x27;n&#x27; Roll im Fahrstuhl</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-20T09:53:11+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160220.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160220.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[(die nach 1970 geborenen, werden den Titel dieses Beitrags nicht verstehen: H&ouml;rt also den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FH8lu5OYdpk" rel="external">Sound der 70er</a> im Hintergrund, w&auml;hrend ihr diesen Beitrag liest)<br /><br />Zum Fr&uuml;hst&uuml;ck bereite ich den Stephanieae-Schnecken einen leckeren Brei aus Glasrosenschleim zu: Tja, wer z&uuml;chten will, muss sein Klientel verw&ouml;hnen! Ich habe schon versucht die Glasrosen mittels eines Kunststoffd&uuml;bels zu zerdr&uuml;cken, aber das geht nicht sehr gut. Also probiere ich es heute mit einer Schraube: Die Oberfl&auml;che ist aber zu glatt, da sollte ein Rillenmuster rein. Ich werde mich dann heute an den PC setzen und einen fishgimmicks Glasrosenzerdr&uuml;cker konstruieren nach dem Design eines Caipirinha Limettenstampfer.<br /><br />In einem Reagenzglas werden die Eier der Aeolidiella Stephanieae Schnecken ganz braun: Ich sauge eine ab und lege sie unter das Mikroskop. "Oh, staun!", die Schecke lebt und hat ein H&auml;uschen! Das adulte Tier ist vermutlich dermassen getr&auml;nkt von Glasrosennesselgift, dass sie sp&auml;ter die H&auml;uschen nicht mehr braucht. Die Evolution hat sich wohl gesagt: "Wozu die Energie aufwenden um ein H&auml;uschen zu produzieren, wenn uns eh niemand frisst?" Als Larve muss sich die Schnecke aber vermutlich noch gegen Angreifer sch&uuml;tzen und was w&auml;re besser geeignet als ein stabiles H&auml;uschen aus Kalk?<br /><br />Sp&auml;t am Abend, es ist Mitternacht, gehe ich noch in den Keller und tats&auml;chlich: Im Becken mit den 4 schwangeren Wurdemanni-Garnelen wimmelt es von Wurdemanni-Larven. Diesmal setze ich den Schlupf nicht in den Kreisel Tank, sondern in das Nachbarbecken, welches im gleichen Wasserkreislauf ist, und f&uuml;ttere mit 1 Liter Brachionus und einem Liter Copepoden. Den Video findet ihr: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=H7V_k459MwI" rel="external">hier</a>.<br /><br /><br /><h2>Ich zermansche die Glasrosen mit einer Schraube: Etwas unelegant, ich werde einen fishgimmicks Glasrosenstampfer nach dem Vorbild eines Caipirinha-St&ouml;ssels entwickeln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202806" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202806.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r die nach 1998 Geborenen, welche noch keine harten Drinks trinken d&uuml;rfen: So sieht ein Caipirinha-St&ouml;ssel aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Caipirinha Stoessel" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/caipirinha-stoessel.jpg" width="800" height="535" /><br /><br /><h2>Meine Stephanieae-Eier</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202808" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202808.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wasserwechsel in den Reagenzgl&auml;sern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202810" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202810.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein paar Tropfen Glasrosenschleim</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202812" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202812.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Rest ist f&uuml;r die Mutties</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202813" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202813.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Leeeeecker!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202814" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202814.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Mampf, Mampf, besser als Cornflakes!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202823" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202823.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aus rotem PVC-Rohr habe ich eine Wurdemanni-H&ouml;hle gebaut</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202833" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202833.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Nemo-Kinder kriegen nat&uuml;rlich keinen Glasrosenschleim, sondern verlangen Artemia-Steaks zum Fr&uuml;hst&uuml;ck</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202843" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202843.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein ungleiches aber s&uuml;sses Paar</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202876" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202876.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kreisrund der Fleck auf der rechten Seite des Perculas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2202861" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2202861.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Larve der Aeolidiella Stephanieae Schnecke hat ein H&auml;uschen, dieses geht nach der Umwandlung verloren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_20_0522" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_20_0522.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Um Mitternacht, 90 Minuten nach Lichterl&ouml;schen ist mein Wurdemanni-Becken voller Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7660mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7660mod.jpg" width="800" height="608" /><br /><br /><h2>Ich &uuml;berf&uuml;hre sie ins Becken mit den Schnecken-Reaganzgl&auml;sern und f&uuml;ttere sie mit Brachionus und Copepoden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2212904" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2212904.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Copepoden sind wohl zu gross f&uuml;r die kleine Garnele</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="P2212894" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2212894.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Geschlechtsbestimmung bei Banggai Kardinalbarschen</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-19T09:09:06+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160219.html#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160219.html#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[In einer Meerwasser-Facebook-Gruppe postet jemand ein Bild zur Geschlechtsbestimmung von Banggais. Das ist hochinteressant, m&ouml;chte ich doch gerne ein Zuchtpaar aus meinen 5 Tieren zusammenstellen. Da wo bei den Weibchen die Eierst&ouml;cke liegen, ist die schwarze Linie von der Schwanzflosse unterbrochen. Rasch mache ich Bilder von meinen Banggais im Zuchtbecken:  Mist, es scheint als h&auml;tte ich eine reine M&auml;nnergruppe! Dies erstaunt auch nicht, habe ich doch mal irgendwo gelesen, dass mehrheitlich M&auml;nnchen exportiert werden und die Weibchen w&uuml;rden im Ursprungsland f&uuml;r eigene Zuchtbem&uuml;hungen behalten.<br /><br /><br /><h2>aha, so einfach ist also die Geschlechtsbestimmung bei Banggai Kardinalbarschen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Pasted Graphic" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/pasted-graphic.jpg" width="432" height="451" /><br /><br /><h2>Demnach m&uuml;sste dies ein Bock sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192616mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192616mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und dieser hier: Auch ein Banggai-Hahn!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192633mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192633mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aber der Kleine da, das ist bestimmt ein &hellip;.. Mist, schon wieder ein Kater! Mit dieser Gruppe kann ich einen Darkroom er&ouml;ffnen, aber keine Fischzucht!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192634mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192634mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei Clownfischen ist das viel einfacher, die zeigen sich in geschlechtlichen Fragen flexibler. Bei diesem Paar gibt es aber leichte Kommunikationsschwierigkeiten: Das grosse Weibchen spricht nur Perculanisch und das kleine M&auml;nnchen nur Ocellari. Ich hoffe beide k&ouml;nnen wenigstens ein paar Brocken Amphiprionisch&hellip;.?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192619" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192619.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>S&uuml;ss, mein kleiner Kindergarten mit 9 Welpen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192587" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192587.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Stephanieae-Schnecke w&auml;chst zusehends. 3 Tiere sind mir aber aus unerkl&auml;rlichen Gr&uuml;nden eingegangen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192605" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192605.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Methode des Schneckenlaichbr&uuml;tens: Mal sehen, ob es klappt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192600" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192600.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Entt&auml;uscht mich nicht, sonst mache ich ein Schneckenomelette aus euch!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192602" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192602.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Wurdemanni-Larven drehen ihre Runden im Kreiseltank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2192638" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2192638.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Logi Circle Kamera zu gewinnen&#x21;</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-18T21:01:11+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160218.html#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160218.html#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Manchmal gibt es Lichtblicke im tristen Alltag eines Bloggers: Schreiben, schreiben, schreiben, fotografieren, schreiben und wieder fotografieren aber dann kommt eines Tages ein eMail rein von einer Werbeagentur, die Blogger sucht, welche bereit sind eine neue Kamera zu testen und dar&uuml;ber zu berichten! Wie dann nebst der Testkamera, noch eine weitere Kamera in Aussicht gestellt wird, welche ich bei einem Leserwettbewerb vergeben soll, bin ich schon ganz Feuer und Flamme. Gestern Abend liegt dann auch das Paket mit den beiden Kameras vor meiner Haust&uuml;re. Erst erledige ich pflichtbewusst meine Pendenzen, packe den Einkauf in den K&uuml;hlschrank, wische die Sauerei von der undichten Mozzarella-Verpackung vom Fussboden auf, packe eine Fishgimmicks-Bestellung ein, starte einen neuen 3D-Druckauftrag und setze einen Topf auf den Herd mit Kartoffeln f&uuml;r das Abendessen. Noch w&auml;hrend ich koche (okay, die Zubereitung von Pellkartoffeln mit dreierlei K&auml;se - auf Schweizerdeutsch "Geschwellti mit Ch&auml;s" - kann man eigentlich nicht wirklich als Kochen bezeichnen), packe ich die Logi Circle aus. Die Verpackung ist vorbildlich gestaltet, da ist kein Gefutzel und kein Gefitzel mit Blisterplastik z&auml;h wie Kruppstahl der nur unter Einsatz schweren Ger&auml;tes aufgeht: Folie weg, Oberteil wegheben und die Kamera l&auml;chelt einem entgegen: Chic! Der besondere Clou an dieser Kamera ist, dass sie drahtlos funktioniert: Drahtlos in beiderlei Hinsicht, ohne LAN-Kabel - und dies ist die Innovation - auch ohne Stromkabel! Die Kamera hat einen Akku eingebaut und dieser soll 12 Stunden lang f&uuml;r Videospass in und ums Haus sorgen (ums Haus nur soweit das WLAN geht). Clever gel&ouml;st ist auch die Ladestation: Die Kamera wird auf einen Ring gestellt, dieser wird magnetisch festgehalten und zwei Kontakte greifen in zwei Schienen und sorgen f&uuml;r Stromfluss. Das ganze sieht aus, als w&uuml;rde die Kamera kontaktlos geladen, was aber nicht wirklich der Fall ist. Dennoch finde ich die L&ouml;sung &uuml;beraus gelungen.<br /><br />Das Einrichten der Kamera mit meinem iPhone funktioniert wirklich sehr einfach: Die Kamera an der Unterseite einschalten, auf das blaue Licht warten, App runterladen und schon wird die Kamera von der Software erkannt. Meine Kamera saugte dann auch noch gleich einen Firmware-Update runter, was mir etwa Luft verschaffte um den K&auml;se auszupacken und den Tisch zu decken. Wie ich dann aber auch noch mein iPad mit der Kamera verbinden will, stosse ich auf Schwierigkeiten: Erst nach einem Factory-Reset der Kamera l&auml;sst sich diese auch vom iPad konfigurieren. Schlussendlich habe ich dann aber auf beiden Ger&auml;ten gleichzeitig das Bild von der Kamera.<br /><br />Die Aufl&ouml;sung der Kamera ist dann aber ein kleiner D&auml;mpfer: Ich habe Full-HD erwartet, aber die Kamera scheint dies nicht zu k&ouml;nnen. Je nach Verbindungsgeschwindigkeit wird die Aufl&ouml;sung und Framerate (Anzahl Bilder pro Sekunde) dynamisch angepasst und liegt bei meinem WLAN bei gesch&auml;tzten 1024x768 und vielleicht 16fps. Es ist zu hoffen, dass Logitech hier noch nachbessert.<br /><br />Die Funktion des Tagesres&uuml;mees ist ziemlich cool: Man kann sich auf dem iPhone die Aufzeichnungen des Tages im Zeitraffer anzeigen lassen. Ich habe die Kamera mit Blick auf's Aquarium stehen lassen und war ziemlich erstaunt zu sehen, dass mein Segelflossendoktor die ganze Nacht auf ist und stereotyp vor der Frontscheibe seine Runden dreht. Ich habe das Video auf YouTube geladen, wer also meinem Doktor bei seinen n&auml;chtlichen Spinnereien zuschauen m&ouml;chte, kann das <a href="https://youtu.be/fBdyJA00-yY" rel="external">hier</a> tun.<br /><br />Jetzt fehlt nur noch eine geeignete Halterung um die Kamera am Aquarium zu befestigen, da werde ich ja wohl ein fishgimmicks-Teil konstruieren m&uuml;ssen.<br /><br />Aber jetzt zum Teil, auf den alle gewartet haben: <strong>Die Verlosung einer Logi Circle Kamera im Wert von 229 CHF!</strong><br /><br />Es gibt eine Wettbewerbsfrage zu beantworten und mir die richtige Antwort bis Freitag 26.2.2016 12:00 per email an <a href="mailto:info@andreas-horvath.ch?subject=Wettbewerbsfrage">info@andreas-horvath.ch</a> zu schicken. Alle richtigen Antwortemails kommen in meine blaue Salatsch&uuml;ssel und meine Freundin Anita wird am Freitagabend, noch bevor sie Lindenstrasse schauen darf, als Gl&uuml;cksfee amtieren und den gl&uuml;cklichen Gewinner ziehen. Ein Notar wird nicht anwesend sein aber Gott sei mein Zeuge, dass ich nicht bescheisse und meine Hand soll verdorren wenn ich mich selber ziehe und anschliessend die Kamera auf eBay verscherble. &Uuml;ber den Wettbewerb wird keine Korrespondenz gef&uuml;hrt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und Leute, die mit mir verwandt oder verschw&auml;gert sind, d&uuml;rfen nicht mitmachen.<br /><br />Die Wettbewerbsfrage lautet: In welchem Land hat die Firma Logitech ihren Gesch&auml;ftssitz?<br /><br />A) Nordkorea<br />B) Vatikan<br />C) Schweiz<br /><br />Wie gesagt: Einsendeschluss ist der 25.2.2016 12:00, m&ouml;ge meine Inbox von euren richtigen Antworten &uuml;berquellen!<br /><br /><br /><h2>Das Auspacken macht schon mal Freude, wie bei einem iPhone</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2172548" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2172548.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter "Circle Logitech" finde ich die IOS App im Apple App Store</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2172555" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2172555.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Installation ist wirklich kinderleicht - sein WLAN-Passwort sollte man aber schon wissen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2172558" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2172558.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aufl&ouml;sung ist nicht Full-HD; Logitech schweigt &uuml;ber die effektive Aufl&ouml;sung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1550" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_1550.png" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Aquarium gut im &Uuml;berblick w&auml;hrend ich diesen Blog-Eintrag schreibe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2172563" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2172563.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Unbek Krebs</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-17T07:47:45+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160217.html#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160217.html#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[Vor ein paar Jahrzehnten, ich war noch Teenager, sassen meine Schwester und ich vor dem Fernseher und schauten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aktenzeichen_XY_%E2%80%A6_ungel%C3%B6st" rel="external">Aktenzeichen XY ungel&ouml;st</a>. Damals war die Sendung der Freitags-Gassenfeger und kann wohl als Vorl&auml;ufer der heutigen Reality-Shows bezeichnet werden: Der Fernsehzuschauer in der Rolle des Helfers der Polizei beim L&ouml;sen ungekl&auml;rter Verbrechen. Das Verfolgen der Sendung war schon ein Must-Do damals, ansonsten w&auml;re man am n&auml;chsten Morgen auf dem Schulhof themenm&auml;ssig im Abseits gestanden. Dummerweise lief die Sendung sehr sp&auml;t am Abend, vermutlich um Schulkinder wie mich davon abzuhalten, die Sendung zu schauen&hellip; Auf jedem Fall muss meine Schwester dann w&auml;hrend der Sendung eingenickt sein und wachte in dem Moment auf, wo ein Schwarz/Weiss-Bild eines Mannes auf dem Schirm zu sehen war mit der Unterschrift "unbek. Toter". Daraufhin meine Schwester im Halbschlaf: "Was ist denn das f&uuml;r ein komischer Name: Unbek Toter?"<br /><br />Na ja, der Unterhaltungswert der Geschichte mag f&uuml;r einen Aussenstehenden &uuml;berschaubar sein, auf jedem Fall hat sie Eingang gefunden in den Fundus der Horvath'schen Familiengeschichten und wird gelegentlich bei Familientreffen aus der Klamottenkiste gekramt und erz&auml;hlt. Heute fr&uuml;h, bei der allmorgendlichen Pflege meiner Fische und Larven im Keller, wurde ich an die Geschichte erinnert: Im einen Becken in der Aufzuchtanlage, welches ich gestern geleert und geputzt habe und leer im Kreislauf mitl&auml;uft, sehe ich heute Morgen ein paar Larven. Ich hole eine mit der Pipette raus und lege sie unter das Mikroskop: Es ist eine Krebs- oder Garnelenlarve aber keine, die ich bislang gesehen habe. Lysmata Amboinensis habe ich keine im Kreislauf, daf&uuml;r zwei eiertragende Wurdemannis. Diese haben aber ihre Eier noch unter dem Bauch und ausserdem wie h&auml;tten es die Larven durch das Ablaufsieb, durch den Kreislauf, durch zwei Mikrofilter-Socken, durch die Str&ouml;mungspumpe bis in das leere Becken schaffen sollen? Wenn es Wurdemanni-Larven w&auml;ren, w&uuml;rde ich dann nicht auch welche im Becken nebenan finden m&uuml;ssen? Da sind aber keine. K&ouml;nnten es Larven der Einsiedlerkrebse sein? Irgendwelche Larven aus den Lebendsteinen? Letzteres scheint mir die wahrscheinlichste L&ouml;sung, immerhin h&auml;tten die Larven dann nur die Str&ouml;mungspumpe &uuml;berleben m&uuml;ssen: Knallkrebslarven etwa? Auf jedem Fall fange ich etwa 8-10 Larven raus, f&uuml;lle den einen Kreiseltank und gebe sie rein und Brachionus/Artemia-Mix dazu. Ich beschrifte den Kreiseltank mit "unbek. krebs" und erlebe diesen Flashback zur&uuml;ck in meine Jugend.<br /><br /><h2>Unbek Krebs von oben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_17_0496" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_17_0496.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Unbek Krebs von der Seite</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_17_0499" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_17_0499.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Der Schwanz von Unbek Krebs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_17_0500" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_17_0500.jpg" width="800" height="532" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Qualipet&#x2c; Wurdemanni und Kugelblick</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-15T19:57:32+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160215.html#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160215.html#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[Am Samstag bin ich mit Anita in Z&uuml;rich in einem M&ouml;belgesch&auml;ft. Auf dem Heimweg frage ich sie dann, ob wir noch bei Qualipet in Dietlikon vorbeischauen w&uuml;rden, es g&auml;be da seit ein paar Monaten eine Meerwasserabteilung. Der Kompromiss sieht dann folgendermassen aus: Erst lade ich Anita in Stettbach beim Conforama aus, fahre dann zu Qualipet und hole sie nachher wieder in Stettbach ab. Wo jetzt genau der Kompromiss liegt, ist mir jetzt auch nicht so klar, irgendwie klang das am Samstag so&hellip; Jedenfalls kann ich ungest&ouml;rt bei Qualipet st&ouml;bern und Anita st&ouml;bert Tische und St&uuml;hle bei Conforama. Es gibt 3 Meerwasserverkaufsbecken, dann noch zwei Showbecken und ein paar Laufmeter Meerwasserzubeh&ouml;r. Die Preise f&uuml;r die Fische sind in Ordnung und so kaufe ich mir 3 Banggai Kardinalbarsche f&uuml;r meine Zuchtanlage.<br /><br />Am Sonntag hole ich bei Voni noch seine Restbest&auml;nde an Lebendgestein und richte damit das Becken in der Aufzuchtanlage ein. Je ein Brocken kommt noch zu den Amphiprions und der Rest geht ins Technikbecken der Aufzuchtanlage. Ein grosser Stein, der aber auch ziemlich schwarz aussieht, passt nirgendwo rein und wird am Dienstag im Kehricht entsorgt werden.<br /><br />Heute Nachmittag, in Winterthur ist heute ein lokaler Feiertag, kommt Philipp vorbei und l&auml;sst sich von mir noch ein paar Brocken Lebendgestein aufdr&auml;ngen. Das grosse Ding und die Styroporbox will er aber auch nicht, also kommt das Ding morgen fr&uuml;h an die Strasse.<br /><br />Seit ein paar Tagen bin ich damit besch&auml;ftigt eine Anleitung zu schreiben zur Kontrolle des Algenwachstums und der Reduktion von Nitrat- und Phosphat-Werten. Aktuell habe ich Version 4 und diese ist im Downloadbereich zu finden: <a href="http://www.andreas-horvath.ch/downloads/files/Algen%20im%20Meerwasseraquarium%20V4.pdf" rel="external">http://www.andreas-horvath.ch/downloads/files/Algen%20im%20Meerwasseraquarium%20V4.pdf</a><br /><br /><h2>3 Meerwasser Fischverkaufsbecken bei Qualipet in Dietlikon</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7591mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7591mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dann noch zwei Meerwasser Schaubecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7592" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7592.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><h2>Der Meerwasser-Eyecatcher mit viel Farbe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7597" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7597.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein paar Red Sea Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7596" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7596.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich nehme lieber Korallenblumen, die sind weniger heikel&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7595mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7595mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So eine blutige Axt muss ich mir f&uuml;r Halloween zulegen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7593mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7593mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit den 3 Banggais, zwei Amphiprions und 3 Einsiedlerkrebsen, ist das Becken in der Aufzuchtanlage noch locker besetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152525" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152525.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schwimmbeinchen sind gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152507" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152507.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ganze Trauben voller Wurdemannieier</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152511" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152511.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das sieht nach reicher Larvenausbeute aus!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152513" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152513.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Aufzuchtanlage aus der Froschoptik</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152533" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152533.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Wurdemanni-Becken wirkt riesig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152536" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152536.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Kreiseltank ist rund auch mit dem Fischauge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152538" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152538.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Blick ins Riffbecken mit dem Fischauge darf auch nicht fehlen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2152541" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2152541.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Morgendliche Karusselfahrt mit Schaschlikspiess und Wassermelone</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-11T07:41:09+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160211.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160211.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[Bei der allmorgendlichen Routine im Keller, sehe ich, dass sich die Palaemonetes Varians Garnele, welche seit dem 14.1.2016 Eier tr&auml;gt, &uuml;ber Nacht geh&auml;utet hat und jetzt eierlos im Ablaichkasten herumflitzt. Ich suche das Aufzuchtbecken nach Larven ab, kann aber keine entdecken&hellip;? Wie ich die Garnelenhaut aus dem Wasser fische, sehe ich, dass noch eine sch&ouml;ne Anzahl von Eiern am Panzer unter den Beinen h&auml;ngen. Warum h&auml;utet sich die Garnele bevor ihre Larven geschl&uuml;pft sind? Da muss was mit dem Timing arg durcheinander gekommen sein. Wurde die Garnelenmama zu fett, sodass ihr der Panzer vom Leib platzte? Konnte sie ihre Eier nicht aus der Panzerhaut befreien um sich weiter um die Brutpflege zu k&uuml;mmern?<br /><br />Ich lege die Garnelenhaut mitsamt den Eiern unter das Mikroskop und sehe, dass die Zellfl&uuml;ssigkeit in einigen Eiern pulsiert. Mit zwei 0.4mm-Injektionsnadeln (von welchen ich mir eine ganze Schachtel zur Reinigung der D&uuml;se des 3D-Druckers angeschafft habe) trenne ich die Eier vom Chitinpanzer. Unter dem Mikro versuche ich dann noch ein Ei mit Hilfe der Nadeln zu &ouml;ffnen, was mir misslingt. Vielleicht w&uuml;rde die Aktion am Abend, nach Konsum eines Glases Cabernet besser gelingen, aber gleich so nach dem Aufstehen mit nichts als einer Tasse Kaffee im Magen? Mir kommt es so vor, als w&uuml;rde ich auf dem Karussell sitzen und m&uuml;sste mittels zweier Schaschlikspiesse eine Wassermelone zerteilen!<br /><br /><h2>In machen Eier sehe ich noch das Garnelenblut pulsieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_11_0493" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_11_0493.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das sind die Gr&ouml;ssenverh&auml;ltnisse unter dem Mikroskop: Die Nadel hat 0.4mm Durchmesser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_11_0494" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_11_0494.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Erst mal die Eier vom Chitinpanzer trennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2112477" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2112477.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist schon mal gegl&uuml;ckt, zwischen den Eier hat es aber noch Garnelenbeine und -f&uuml;hler</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2112478" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2112478.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Besser schaffe ich die Trennung nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2112479" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2112479.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schnecken und Eintauschpercula</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-10T22:43:23+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160210.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160210.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Aeolidiella Stephanieae h&ouml;ren nicht auf Eier zu legen. Es scheint sich zu bewahrheiten: Man verf&uuml;ttert eine Glasrose und ein paar Stunden sp&auml;ter hat man Eier. Ob das bei H&uuml;hnern auch so einfach ist? Um nicht den &Uuml;berblick zu verlieren, beginne ich die verschiedenen Gelege mit Klebeetiketten zu markieren.<br />Gestern Abend kam Sandra mit ihrer Tochter vorbei um sich zwei Nemos aus meiner Zucht auszusuchen. Sie hatten zwei Perculas, von denen einer verstorben ist. Weil Percula mit Ocellaris nicht sonderlich gut zusammen gehen, habe ich angeboten den Amphiprion Percula zu &uuml;bernehmen im Austausch gegen einen jungen Ocellaris. Den Percula, der &uuml;brigens eine sehr besondere Zeichnung hat, setze ich erst mal ins grosse Becken der Zuchtanlage. Irgendwo werde ich schon eine Anemone f&uuml;r ihn finden und - noch viel wichtiger - einen Partner f&uuml;r ihn.  <br /><br /><h2>Ich beginne die Schneckengelege anzuschreiben, sonst verliere ich den &Uuml;berblick</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102448" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102448.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ziemlich perfekt die Spirale, ich bin mir nicht sicher, ob ich die mit meinem Menschenhirn so sch&ouml;n zeichnen k&ouml;nnte&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102433" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102433.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><h2>Die Eier sind im Bauch der Schnecke zu sehen. Ob Links von der Schnecke eine weitere Schnecke ist, oder ob dies ein neues Gelege ist, kann ich nicht erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102445" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102445.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Amphiprion Percula hat hinten einen perfekt-runden Fleck und am Kopf ein Backenb&auml;rtchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102452" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102452.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Seine linke Seite ist nicht ganz so spektakul&auml;r, aber sch&ouml;n ist er schon</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102453" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102453.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sch&ouml;n orange mein kleiner Nemo am 21. Tag seines Lebens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2102438" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2102438.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Die unschlagbaren Vorteile der Schneckenphotographie</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-08T22:50:53+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160208.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160208.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[Fotographie ist ja seit etwa 40 Jahren eines meiner Hobbies. In meiner photographischen Karriere habe ich Portraifotografie gemacht, Landschaftsfotografie, Tierfotografie, Architekturfotografie, Studiofotografie, Sportfotografie und was weiss ich noch f&uuml;r Fotografie. Die alleedankbarsten Motive habe ich aber erst heute im zarten Alter von 50 Lenzen entdeckt: Schneckenfotografie! Gegen&uuml;ber der Fotografie von Rennpferden, Moto-Cross Maschinen und spielenden Kindern haben Schnecken einen unsch&auml;tzbaren Vorteil: Sie halten still! Nun gut, wird sich der Leser denken, Fotografie von Fr&uuml;chten, Teeschalen und Windlichtern halten doch auch still, also was ist da so besonderes dran? Schnecken halten still aber dennoch bewegen sie sich, sie winden sich, sie strecken sich, sie turnen rum, machen Faxen oder fallen sogar &uuml;ber ihresgleichen her um sich dem Liebesspiel hinzugeben! Habt ihr schon mal zwei Tassen beim Liebesspiel gesehen? Bananen das Victory-Zeichen machen? Seht ihr: Darum habe ich heute Schneckenfotografie zu meiner liebsten Fotografiesparte gemacht!<br /><br /><h2>Die Aeolidiella Stephanieae wirft sich in Siegerpose und macht mit den F&uuml;hlern das Victory-Zeichen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082363" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082363.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hallo Stephanie, ich heisse Stephan, manchmal auch Stephanie, wollen wir kleine Schneckchen machen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082374" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082374.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gesunde Stephanieae seien gesund, demnach hat diese hier ein Wehwehchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082370" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082370.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sehr dunkel dieser Nemo und deutlich ist das Orange zu erkennen: Aber wo ist seine weisse Binde?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082375" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082375.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei diesem Ocellaris hat die Verwandlung zum Fisch bereits eingesetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082377" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082377.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nichts zu sehen von der Kopfbinde bei diesen Larven. Was sind das f&uuml;r Artemia-Eischalen da in der Ecke, hat da wer bei der F&uuml;tterung unsauber geschafft?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2082383" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2082383.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Stephanie&#x27;s Schneckenlaich</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-07T11:52:34+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160207.html#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160207.html#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Glasrosenfressenden Schnecken aeolidiella stephanieae haben am Freitag, bereits einen Tag nach dem Einsetzen, das erste Mal gelaicht: Ich bin begeistert! Meine Neugier l&auml;sst mir keine Ruhe und so nehme ich mittels Pipette das Gelege aus dem Becken (es klebt an der hinteren R&uuml;ckwand) und lege es unter das Mikroskop.  Die Eier sind spiralf&ouml;rmig in einer Art Schlauch hingeklebt und - oh Wunder - in der Mitte entdecke ich eine mikroskopisch kleine Glasrose. Kann das Zufall sein oder legt die Schnecke ihre Eier gezielt um eine Glasrose, damit ihr Nachwuchs gleich was zu fressen hat? Dient der Glasrosenschleim allenfalls den Eiern schon w&auml;hrend der Entwicklung als Futter?<br /><br /><h2>Die Laichschn&uuml;re der <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/756_Berghia_stephanieae.htm" rel="external">Aeolidiella Stephanieae</a> werden spiralf&ouml;rmig an vertikale Fl&auml;chen geklebt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_07_0478" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_07_0478.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Oh, in der Mitte eine klitzekleine, junge Glasrose. Ist das Zufall oder hat die Schneckenmama ihre Eier gleich um den ersten Futtertopf herum gelegt?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_07_0489" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_07_0489.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Im Innern der Glasrose bewegen sich kleine K&uuml;gelchen. Was mag das wohl sein?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_07_0491" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_07_0491.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Ich setze die Laichschnur in ein Glas ins Aufzuchtbecken; so kann ich sie gut im Auge behalten. Kleben mag sie nicht mehr.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2072349" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2072349.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So klein ist das Eispir&auml;lchen in Natura</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2072353mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2072353mod.jpg" width="800" height="600" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Tubifex in Grossaufnahme</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-05T10:23:45+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160205.html#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160205.html#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Die Golden Agers unter meinen Lesern werden sich an den Film "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0082971/" rel="external">J&auml;ger des verlorenen Schatzes</a>" erinnern. Ja, genau: Der Typ mit der Peitsche und die Blondine welche in St&ouml;ckelschuhen durch H&ouml;hlen tippelt. In dem Fall gab es zwei Szenen, an die ich beim heutigen Blick durch's Mikroskop erinnert wurde. Die erste Szene ist eine grosse, reich gedeckte Tafel irgendwo in Hinterasien, wo lauter Grusligkeiten serviert werden. Zum Hauptgang kommt dann zum Gl&uuml;ck was einigermassen Appetitliches, n&auml;mlich ein dampfender Pferdekopf. "Na, ja, so schlimm ist das nicht", wird sich der Kinozuschauer gedacht haben: "von dem Kopf w&uuml;rde ich immerhin was probieren". Allerdings entpuppt sich der Kopf dann aber nur als H&uuml;lle f&uuml;r den eigentlichen Hauptgangs: Wuselnde Aalbabies welche sich zu Hunderten im heissen Pferdekopf tummeln. Der Regisseur hat es offensichtlich auf den Ekel der Zuschauer vor wuseligen Tieren abgesehen, dann in einer sp&auml;teren Szene muss der Held der Geschichte, ein Arch&auml;ologieprofessor mit Cowboyhut, sich in eine H&ouml;hle abseilen um da ein verstecktes Relief einer Stadt zu finden. Wie er sich da abseilt und der Schein seiner Taschenlampe den Boden erfasst, erkennt er, dass der Boden der H&ouml;hle &uuml;ber und &uuml;ber mit wuselnden Schlangen bedeckt ist. Das Tolle an uns Aquarianern ist nun, dass wir um solche Gruseleffekte zu bekommen, nicht ins Kino sitzen m&uuml;ssen, sondern dies bequem zu Hause mit Blick durch's Mikroskop erleben d&uuml;rfen!  Ich finde heute Morgen in der Ecke des Stephanieae-Zuchtbeckens einen Borstenwurm, den ich entferne. Etwas sp&auml;ter sehe ich dann, dass in der besagten Ecke des Aquariums sich immer noch etwas Oranges an die schwarze Silikonnaht dr&uuml;ckt. Mit der Pipette sauge ich das orange Dingsbums an und lege es unter das Mikroskop. Was ich zu sehen bekomme, will ich meinen Lesern (zumindest denen mit starken NervenI) nicht vorenthalten!<br /><br />Ich poste ein paar Bilder im aquaristikforum.ch und bekomme schon ein paar Stunden sp&auml;ter Aufkl&auml;rung: Es handelt sich nicht etwa um einen Wurm mit seinen Wurmjungen, sondern um einen sogenannten <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2880_Cirratulidae_sp01.htm" rel="external">Spaghettiwurm</a> mit seinen Tentakeln: <a href="http://nathistoc.bio.uci.edu/Annelids/Cirratulid.htm">http://nathistoc.bio.uci.edu/Annelids/Cirratulid.htm</a><br /><br /><h2>Dieses orange Gewusel finde ich in der Ecke des einen Aufzuchtbeckens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2052315" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2052315.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein dicker, fetter Wurm in der Mitte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_05_0443" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_05_0443.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>&hellip; umgeben von wuselnden kleinen, orangen Blindschleichen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_05_0446" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_05_0446.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Haben die Kleinen heute Smarties zum Fr&uuml;hst&uuml;ck gegessen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_05_0451" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_05_0451.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Sowas w&uuml;nscht man nicht in seinen Fr&uuml;hst&uuml;cksflocken zu finden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_02_05_0452" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_02_05_0452.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Stinkebad gegen W&#xfc;rmer</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-04T19:52:25+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160204.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160204.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[Pablo, der Picasso-Percula, hat W&uuml;rmer. Schon seit er bei mir ist, sehe ich, dass ab und zu F&auml;den aus seinem After h&auml;ngen. Hierbei handelt es sich um Wurmteile und offenbar schafft es Pablo nicht, diese Parasiten aus eigener Kraft loszuwerden. Heute ist es so weit und ich will handeln: Pablo und Olga bekommen ein Entwurmungsbad in Tremazol. Gem&auml;ss Anleitung sollte eine einmalige Behandlung von 20 Minuten in doppelter Konzentration von Tremazol gen&uuml;gen um den l&auml;stigen Darmbewohnern den Garaus zu machen. Ich bereite einen Salzk&uuml;bel vor, f&uuml;lle diesen mit 15 Liter Wasser aus dem Bypassbecken, ziehe zwei 1ml Spritzen Tremazol auf und gebe die &ouml;lige Fl&uuml;ssigkeit in den K&uuml;bel. Dann noch eine R&ouml;hrchen rein durch welches ich kr&auml;ftig Luft perlen lasse. M&uuml;helos fange ich Pablo und setze ihn f&uuml;r 20 Minuten in den K&uuml;bel. Um seinen Stresspegel niedrig zu halten, kommt noch der Deckel rauf und ich verlasse den Keller. Wie ich nach 20 Minuten nach Pablo sehe, bettelt er mich mit seinen dicken Lippen durch die Wasseroberfl&auml;che an: "Lass mich raus Mann, ich will nicht da drin sein!" Da die Zeit um ist, fange ich ihn mit dem Netzchen und setze ihn in einen zweiten K&uuml;bel, wo ich ein paar Liter Aquarienwasser drin habe. Er soll m&ouml;glichst wenig Tremazol ins Becken bringen, darum wird er jetzt gesp&uuml;lt. Ich reinige auch das Netzchen unter fliessendem Wasser und fange daraufhin Olga. Sie hat nat&uuml;rlich schon die Hilferufe von Pablo vernommen und weigert sich standhaft gefangen zu werden. Nach dem 10.Versuch gelingt es mir dann aber doch sie zu fangen und sie kommt jetzt in den linken K&uuml;bel. Jetzt Pablo zur&uuml;ck ins Becken und nach 20 Minuten und anschliessender Sp&uuml;lung darf auch Olga wieder ins heimische Becken. Zur Belohnung, dass sie so tapfer durchgehalten haben, bekommen beide eine Extraportion Flockenfutter!<br /><br />Die Post hat mir heute die bestellten 4 T5 R&ouml;hren geliefert. 2 R&ouml;hren waren kaputt und die anderen 2 verdienten nach 4 Jahren Dienst ersetzt zu werden. Jetzt ist es wieder sch&ouml;n hell um die Phytoplanktonkultur und dieses kann wachsen.<br /><br /><br /><h2>Bei Bandw&uuml;rmern sollte eine einmalige Tremazolbehandlung reichen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042294" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042294.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In einen Salzk&uuml;bel gehen gut 15 Liter Wasser, also gebe ich 2ml Tremazol dazu</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042293" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042293.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Links ist der K&uuml;bel mit dem Tremazol, rechts der K&uuml;bel zum Fischsp&uuml;len</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042280" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042280.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>20 Minuten sind um, jetzt kommt der Sp&uuml;lgang</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042296" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042296.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Komm, Olga, du hast es &uuml;berstanden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042297" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042297.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier kannst du das stinkige Zeugs wieder abwaschen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042298" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042298.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach 2 Minuten sp&uuml;len darf Olga zur&uuml;ck zu Pablo, dieser hat die Prozedur schon hinter sich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042300" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042300.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Hey Alter, mach nie wieder so einen Scheiss: Das Zeugs stinkt wie die Pest und wir kriegen das nie mehr von den Schuppen runter!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042302" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042302.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"In meinem Bauch rumort es so komisch, ich glaube ich muss Wurmleichen pupsen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042307" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042307.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die 4 R&ouml;hren haben jahrelang ihren Dienst &uuml;ber dem Technikbecken und beim Phytoplankton verrichtet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042284" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042284.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Als Konfiguration w&auml;hle ich: 2 x Special Plant und 2 x Amazon Day</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle R&ouml;hren sind wieder eingebaut. Die Prozedur erinnert mich an die gute, alte T5-Zeit mit dem 6 monatigen Wechsel der H&auml;lfte der R&ouml;hren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042286" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042286.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es werde Licht und es ward wieder Licht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2042291" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2042291.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schwangerschaftstest bei der Lysmata Amboinensis</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-03T22:26:58+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160203.html#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160203.html#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[Am 31.1.2016 habe ich die beiden <a href="http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1180_Lysmata_amboinensis.htm">Lysmata Amboinensis</a> Weissbandputzergarnelen im Bypass-Becken der beiden Zucht-Ocellaris zusammengesetzt. Bereits 2 Tage sp&auml;ter finde ich die leere Schale eines Tieres an der Str&ouml;mungspumpe. Wie von Joe noch am Sonntag telefonisch besprochen, paaren sich Lysmatas ausschliesslich nach der H&auml;utung. Ist der Panzer erst mal hart, tragen die armen Garnelen einen Keuschheitsg&uuml;rtel aus Chitin und m&uuml;ssen sich bis zum n&auml;chsten Ganzk&ouml;rperstrip in Enthaltsamkeit &uuml;ben. Na gut, so ein Panzer mag ja im Gefecht viele Vorteile haben aber sexuell ist es schon ein ziemlicher Abturner. Schon im Mittelalter wusste ja jeder Ritter: Bevor man auf die Burg zur Prinzessin steigt, zieht man sich leichtes Tuch an und h&auml;ngt das Eiserne an den R&uuml;stungsb&uuml;gel.<br /><br />Die Lysmata-Garnelen sind zwittrig und wenn sich zwei Tiere synchron h&auml;uten sind, k&ouml;nne es sogar sein, dass beide Tiere gleichzeitig Eier tragen. Das mit der kreuzweisen Befruchtung hat bei meinem Garnelenpaar zwar noch nicht geklappt aber schon einen Tag sp&auml;ter sehe ich am Bauch eines der Tiere einen dunklen Schatten. Sie wird doch nicht etwa&hellip;.? Also muss jetzt ein Garnelen-Schwangerschaftstest her: Diesen habe ich aus Ricardo, er steht auf einem Stativ, braucht 230V Wechselspannung und wird hinter dem Tier aufgestellt: Vor dem Tiere stehe ich mit dem Makroobjektiv und warte, bis sie dieses strategisch g&uuml;nstig f&uuml;r die R&ouml;ntgenaufnahme positioniert hat. "Klick" und das entlarvende Foto mit Durchlichtblitz ist im Kasten: Positiv, das Tier tr&auml;gt Eier!<br /><br />Ich weiss, dass die Aufzucht der Lysmata Amboinensis Larven unendlich schwer sein soll. Die Larven durchlaufen mehrere Larvenstadien und die diversen H&auml;utungen w&uuml;rden nur gelingen, wenn sich das Tier vertikal in einer tiefen Wassers&auml;ule bewegen kann. So viel zur Theorie, vielleicht klappt es ja auch anders? Die Gl&uuml;hbirne w&auml;re noch heute nicht erfunden, h&auml;tte Edison auf all die Leute geh&ouml;rt, die meinten, dass eine Gl&uuml;hbirne nicht funktionieren k&ouml;nne.<br /><br />Nach der Arbeit hole ich in Embrach 8 Aeolidiella Stephanieae Schnecken ab. 5 sind f&uuml;r mich und sollen die Grundlage einer Zuchtkolonie bilden, 3 sind f&uuml;r Steven, der am Abend noch vorbeikam um diese bei mir abzuholen.<br /><br /><h2>Diese <a href="http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1180_Lysmata_amboinensis.htm" rel="external">Lysmata Amboinensis</a> ist nicht schwanger; daf&uuml;r droht ihr eine Vaterschaftsklage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032240" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032240.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bingo: Der Schwangerschaftstest ist bei dieser Amboinensis-Lady positiv!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032270mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032270mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer ein schlechtes Ged&auml;chtnis hat, soll sich halt Notizen machen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032255" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032255.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2><a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/756_Berghia_stephanieae.htm" rel="external">Aeolidiella Stephanieae</a> Schnecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032259" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032259.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Einsiedlerkrebse geniessen offenbar ihren Kletterturm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032264" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032264.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sich verstecken zu k&ouml;nnen, scheint ein Grundbed&uuml;rfnis vieler Tiere zu sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032267" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032267.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Heeee, wieso sind da nur noch 11 Nemos? Bei der letzten Volksz&auml;hlung wart ihr noch 15! Hat da ein paar von euch mit den Glasrosen gespielt? (ich habe jetzt eine Wurdemanni-Garnele ins Becken gesetzt, damit sich dies nicht wiederholt)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2032257" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2032257.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Schlangen mal anders</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-02-02T18:28:59+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160202.html#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160202.html#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Kaum komme ich nach der Arbeit nach Hause, sehe ich den Schlangenseestern, wie er ganz vorne an der Scheibe im Sand liegt und offenbar was sucht. Das Handy ist zur Hand, also mache ich ein paar Bilder und einen Video, bevor er abhaut. Heute ist ihm aber nicht nach einem raschen Abgang und so kann auch noch die Spiegelreflexkamera holen und ein paar Bilder schiessen. Es kommt noch besser, denn er bleibt sogar, als ich in den Keller gehe um den Studioblitz zu holen: Heute ist er wohl ganz kamerageil, ich komme mir vor wie im Dschungelcamp! Wird er zutraulich auf seine alten Tage? &Uuml;blicherweise kriege ich ja nur ein paar seiner Beine zu sehen, warum nur ist er heute so offenherzig? Mich d&uuml;nkt, er hat Hunger, werde ihm heute mal ein paar Crevetten g&ouml;nnen.<br /><br /><h2>Der Schlangenseestern ist das gr&ouml;sste Tier in meinem Aquarium - gemessen an der Spannweite</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022122" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022122.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der K&ouml;rper hat etwa die Gr&ouml;sse einer Kinderhand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022120" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022120.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieser verwegene Kerl hat sich ein cooles Tribal-Tattoo stechen lassen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022142" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022142.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Eiman", sagt der Schlangenseestern (Das ist ein interner Familienjoke, die regul&auml;ren Leser m&ouml;gen es mir nachsehen)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022148" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022148.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wie eine Raupe oder Tausendf&uuml;ssler schl&auml;ngeln sich die 5 Arme des Seesterns durchs Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022152" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022152.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>im Copepodenbecken ist ein Gangbang am laufen: Schamlos, diese Biester!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022163" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022163.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"f&uuml;r die anderen ist es nur ein Tonf&uuml;sschen, f&uuml;r mich der h&ouml;chste Whirlpool der Welt!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022183" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022183.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am 11. Tag ist noch nichts von der Kopfbinde zu sehen: Die aktuellen Ocellaris-Larven hinken in ihrer Entwicklung hinter dem letzten Schlupf her</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022193" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022193.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine der beiden Weissbandputzergarnelen hat sich heute geh&auml;utet: Jetzt ist sie empf&auml;ngnisbereit!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2022210" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p2022210.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Kamin sorgt f&#xfc;r stabile Salinit&#xe4;t</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-30T16:51:51+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160130.html#unique-entry-id-11</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160130.html#unique-entry-id-11</guid><content:encoded><![CDATA[Die Osmose-Nachf&uuml;llung f&uuml;r mein Aufzuchtanlage funktioniert nicht richtig. Der Umstand, dass sich das Technikbecken der Aufzuchtanlage ca. 70 unter dem Osmosebeh&auml;lter befindet, stellt mich vor besondere Herausforderungen. Wenn ich die normale Pumpe des Tunze Osmolators verwende (es handelt sich wohl um eine zweckentfremdete Scheibenwaschwasserpumpe aus dem Automobilbedarf), dann l&auml;uft wegen dem Gef&auml;lle st&auml;ndig Wasser nach, auch wenn die Pumpe steht. Die h&auml;tte verheerende Folgen, insbesondere, wenn ich gleichzeitig die UOA laufen lasse: Das Technikbecken der Zuchtanlage w&uuml;rde &uuml;berlaufen, die Salinit&auml;t nach unten abrauchen, alle Larven, Garnelen etc. in die ewigen Jagdgr&uuml;nde eingehen und dann w&uuml;rde sich erst der Keller, dann das ganze Untergeschoss und nach einer Woche auf Gesch&auml;ftsreise in Paris, wohl auch ganz Felben-Wellhausen mit Osmosewasser f&uuml;llen. Um den Untergang der Menschheit zu verhindern, lasse ich mir also eine Alternative einfallen: Ich ersetze die Originalpumpe durch eine Peristaltikpumpe (die ich mit der Zuchtanlage bekommen habe). Diese Pumpe hat den Vorteil, dass sie systembedingt bei Stillstand den Schlauchquerschnitt abklemmt und somit kein Wasser nachlaufen kann. In der Anleitung der Peristaltikpumpe wird zwar davor gewarnt, dass diese je nach Stellung des Rotors nicht 100% dicht sei, in der Praxis funktioniert dies aber zuverl&auml;ssig und das Restrisiko h&auml;tte ich getragen. Um nun diese Peristaltikpumpe, welche mit 230V l&auml;uft, am Osmolator betreiben zu k&ouml;nnen, brauche ich die schaltbare Steckdose von Tunze. Gesagt getan und das Problem des nachlaufenden Wassers ist behoben. Allerdings habe ich nun ein neues Problem: Die F&ouml;rderleistung der Peristaltikpumpe ist deutlich niedriger, als die der Scheibenwischerpumpe und wegen des langen Schlauches, gelingt es der Pumpe nicht innerhalb n&uuml;tzlicher Frist den Sollpegel im Technikbecken wiederherzustellen. Die &uuml;berragende Intelligenz des Osmolators, die ihm Herr Tunze eingebaut hat, denkt sich nun: "Hallo, was denn los? Ich lasse seit 5 Minuten Wasser laufen und der Pegel stellt sich nicht ein, da ist wohl was nicht koscher und ich h&ouml;re besser auf zu pumpen bis mir der Meister sagt, was ich tun soll!" und diese in den Fehlermodus setzt. Sie zeigt nun durch Leuchterlassen einer roten LED einen Fehler an und verweigert ihren Dienst bis auf weiteres.<br /><br />Die Folge des ganzen ist, dass mir die Sanit&auml;t in der Nachzuchtanlage aufgrund der Verdunstung stetig ansteigt und ich diese m&uuml;hsam von Hand wieder korrigieren muss. So kann man nicht effizient z&uuml;chten, es muss eine automatische L&ouml;sung her! Meine n&auml;chste Idee ist, dass ich wieder auf die urspr&uuml;ngliche Scheibenwischerpumpe wechsle, aber parallel zu dieser ein Magnetventil lege, welches unter Strom den Weg f&uuml;r das Wasser freigibt, aber sobald der Osmolator den Strom kappt, das Nachfliessen des Wassers sicher verhindert. Die L&ouml;sung ist zwar nicht sehr elegant, aber sie sollte funktionieren. Also mache ich mich auf zu <a href="http://seaplanet.ch/" rel="external">Seaplanet</a> um ein Magnetventil zu kaufen.<br /><br />Wie ich Davide erkl&auml;re, weswegen ich jetzt dieses Magnetventil brauche, versteht er sofort mein Problem und zeigt mir eine sehr elegante L&ouml;sung: Vom Technikbecken, welches zu tief liegt, zieht er ein Rohr nach oben, wie eine Art Kamin, in welches dann in gen&uuml;gender H&ouml;he der Nachf&uuml;llschlauch das Wasser reinfliessen lassen kann. Wow, das nenn' ich mal eine elegante L&ouml;sung: Man l&auml;sst quasi das Wasser aus grosser H&ouml;he ins Technikbecken laufen und damit es nicht rumspritzt, fasst man es in ein Rohr! Davide gibt mir des weiteren den Tipp, statt Luftschlauch die Nachf&uuml;llanlage mit Druckschlauch zu bauen: Wo er recht hat, da hat er recht, wir reden hier immerhin von einer Wassers&auml;ule von knapp 1.5 Meter, die auf das R&uuml;ckschlagventil dr&uuml;ckt! Danke Davide f&uuml;r deine guten Tipps: Ich hoffe es st&ouml;rt dich nicht, dass ich diese jetzt hier ausplaudere damit auch andere Aquarianer davon profitieren k&ouml;nnen.<br /><br /><br /><h2>Eine 12V Scheibenwischerpumpe mit Netzteil holt sich das Wasser aus dem Osmoseabteil des Technikbeckens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302061" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302061.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&uuml;ber gebogene R&ouml;hrchen und ein R&uuml;ckschlagventil geht das Wasser im Druckschlauch auch die Reise</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302059" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302059.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; um 2 Meter weiter rechts auf 2 Meter H&ouml;he in das rote Rohr zu laufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302058" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302058.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; um schlussendlich ins Technikbecken der Aufzuchtanlage zu pl&auml;tschern und f&uuml;r gleichm&auml;ssige Salinit&auml;t zu sorgen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302056" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302056.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Seit sie von der <a href="http://www.aquaillumination.com/lighting/prime/" rel="external">AI Prime</a> beleuchtet wird, strahlt die Anemone wieder im Bypass-Aufzuchtsbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302063" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302063.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich werde die beiden Weissbandputzergarnelen mal f&uuml;r eine Weile in einem Becken zusammenf&uuml;hren: Vielleicht klappt es ja mit dem Nachwuchs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302034" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302034.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Futterzeit f&uuml;r die Nemo-Teenies!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302044" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302044.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"ich, ich, ich!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302041" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302041.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den Nemo-Larven im Kreiseltank geht es ausgezeichnet. Ich habe die verbleibenden 3 Tiere aus dem Rechteckbecken nun auch in den Kreisel gesetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302071" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302071.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nur noch wenige Tage, dann ist das Larvenleben pass&eacute;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302084" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302084.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hirnkoralle im Riffbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302024" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302024.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Tr&auml;nenkoralle (cynarina lacymalis) habe ich von Gustavo aus der Whatsapp-Chatgruppe gekauft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302021" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302021.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem die Anemone innert 2 Monate einmal ums ganze Becken herumgewandert ist, ist sie nun zur&uuml;ck am alten Platz: Zuhause ist es halt doch am sch&ouml;nsten!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302014" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302014.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Schau mir in die Augen, Kleines!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1302015" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1302015.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Rosskastanie&#x2c; Pacman und Brachioni in der Phytokultur</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-27T07:49:40+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160127.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160127.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[Der d&uuml;mmste Bauer hat bekanntlich die gr&ouml;ssten Kartoffeln: Der d&uuml;mmste Phytoplanktonz&uuml;chter hingegen bringt eine dichte Brachionus-Kultur hin in einer offenen Blaset-Ikea-Vase&hellip;. Meiner derzeit best-laufende Brachionuskultur ist in der Tat nicht in einem meiner Hightech Acryl-Reaktoren, sondern in der offenen Glasvase, wo ich eigentlich Phytoplankton kultivieren wollte. Ich wollte die Phytokultur schon neu ansetzen, weil grosse, dunkle Algenfetzen in der L&ouml;sung schwammen, da merkte ich, dass die Kultur voller Brachionus ist! Unter dem Mikroskop zeigte sich dann aber, dass in der Kultur auch <a href="http://www.google.com/doodles/30th-anniversary-of-pac-man" rel="external">Pacman</a> zu finden ist (Artemiaeierschalen) und sogar eine Rosskastanie (ich habe keine Ahnung, was das f&uuml;r ein Tier oder Wesen da drin ist). Na ja, mir soll es egal sein, Reinkultur hin oder her, Hauptsache ich habe reichlich Futter f&uuml;r meine ca. 30 Ocellaris-Larven.<br /><br /><h2>Zugegeben: Eine Reinkultur ist das nicht, aber daf&uuml;r ein friedliches Stelldichein von Artemiazysten und Brachionen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_27_0435" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_27_0435.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Vom Winde verweht: Pacman in der Pyhto/Brachikultur. Habe ich da mal genossen beim Hantieren mit Artemiazysten?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_27_0432" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_27_0432.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Der runde Golfball k&ouml;nnte eine Artemiazyste sein: Aber was ist dieses haarige Ding, welches es festh&auml;lt? Eine Rosskastanie?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_27_0430" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_27_0430.jpg" width="800" height="532" /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Kreiseltank vs. Zuchtbecken</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-25T21:47:43+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160125.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160125.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe Larven in 3 normale Aufzuchtbecken gegeben und dann noch etwa 30 St&uuml;ck in den Kreiseltank. Das Resultat nach 4 Tagen sieht folgendermassen aus:<br /><ul class="disc"><li>in einem Aufzuchtbecken sind nur noch 3 Larven, ich setze diese ins Nachbarbecken</li><li>in einem Aufzuchtbecken entwickeln sich die Larven gut (ca. 35 St&uuml;ck)</li><li>in einem Aufzuchtbecken sind noch ca. 10 Larven</li><li>im Kreiseltank kann ich keine toten Larven entdecken und die Larven sind deutlich dunkler als in den 3 normalen Becken</li></ul>Ganz offensichtlich ist der Kreiseltank f&uuml;r die Entwicklung der Larven f&ouml;rderlich. Meine Vermutung ist, dass die konstante, starke Str&ouml;mung viel sauerstoffreiches Wasser zu den Larven bringt und gleichzeitig den Futterreiz permanent aufrechterh&auml;lt. Die Larven stellen sich wie Forellen im Bach gegen die Str&ouml;mung und das Futter f&auml;hrt ihnen permanent vor dem Maul vorbei. Obschon die Larven wohl im Kreiseltank dauernd Schwimmleistung erbringen m&uuml;ssen, scheint sie dies in der Entwicklung nicht zu hemmen, sondern ganz im Gegenteil: Sie haben wohl einen h&ouml;heren Stoffwechsel und so lange Futter da ist, geht es den Larven insgesamt besser.<br /><br />Ich vermute, nach der Umwandlung der Larven, wenn die pelagische (sprich in der Str&ouml;mung treibende) Phase der Entwicklung zu Ende ist, f&uuml;hlen sich die Larven in einem Aufzuchtbecken mit Ausstr&ouml;mer wohler.<br /><br />Auf <a href="http://www.tutti.ch/basel/tiere/fische/angebote/ai-prime-led-nano-fuer-meerwasser-becken_8742620.htm" rel="external">tutti.ch</a> habe ich eine gebrauchte Aqua Illumination Prime gefunden. Die Anemonen im Bypass-Aufzuchtbecken sind permanent auf Wanderschaft, respektive haben sich geteilt: Es war ihnen schlicht zu dunkel und dies f&uuml;hrte zu Stress. Ich habe mich f&uuml;r die AI Prime entschieden, da sich diese von der Steuerung her nahtlos mit meiner AI Sol Blue und AI Hydra 52 &uuml;ber dem Hauptbecken integrieren l&auml;sst: Eine App auf dem Handy/iPhone zur Steuerung aller meiner Lampen!<br /><br /><h2>Im Aufzuchtbecken ist die Str&ouml;mung turbulent und chaotisch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1251988" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1251988.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Kreiseltank ist die Str&ouml;mung st&auml;rker, aber laminar und somit gleichm&auml;ssig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1251993" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1251993.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Resultat ist positiv: Die Larven richten sich gegen die Str&ouml;mung aus und lassen sich das Futter ins Maul tragen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1252007" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1252007.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&Uuml;ber die Zucht/Teenagerbecken kommt eine AI-Prime Lampe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1251973" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1251973.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Zuchtanlage l&#xe4;uft auf Hochtouren&#x2c; Tag 2 und 3 der Nemolarven</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-23T17:33:52+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160123.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160123.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern und Vorgestern durfte ich sp&auml;tabends noch zu Voni nach Steckborn fahren um Ocellaris-Larven zu holen. Voni wird l&auml;ngere Zeit im Ausland sein und kann darum die Larven nicht aufziehen. Nur zu gerne nehme ich diese in meine Obhut, bin ich doch jetzt aufger&uuml;stet f&uuml;r die Larvenaufzucht im grossen Stil, aber mir fehlen schlicht die Larven. Der erste Schlupf kam am Donnerstag und wir dachten beide, dass es sich nur um den &uuml;blichen "Vorschlug" handelt mit einem knappen Dutzend Larven. "Irrtum, sprach der Igel", denn als ich gegen 23 Uhr bei Voni eintraf, hatte er schon gut 150 Larven gesch&ouml;pft. Am Freitag dann, es waren immer noch viele Eier zu sehen, fiel der Schlupf dann deutlich kleiner aus, aber auch noch gut 50 Larven.<br /><br />Meine Woche war intensiv, am Donnerstag war auch noch Tayfun von aquariumfreaks.tv <img class="imageStyle" alt="aquariumfreaks-tv" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/aquariumfreaks-tv.jpg" width="155" height="21" /> bei mir und hat mit mir eine Reportage &uuml;ber Fishgimmicks gedreht. Das Video ist hier zu finden: <span style="font:14px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; color:#ACACAC;"><a href="https://youtu.be/gEAbUl556E4" rel="external">https://youtu.be/gEAbUl556E4</a></span><br /><br /><br /><h2>Wir beginnen die Tour ganz Links: Pablo und Olga in ihrem Gemeinschaftsbecken mit der Weissbandputzergarnele. Pablo hat Olga k&uuml;rzlich schon amour&ouml;s angebalzt, ich hoffe, dass da bald mal was geht.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231903" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231903.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dann kommen die 15 rotznasigen, kleinen Ocelallaris-Raufbolde</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231911" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231911.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Monsieur sorgt f&uuml;r Sauberkeit und Wohlbefinden bei den beiden Ocellaris</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231914" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231914.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anemone hat sich geteilt und Herr und Frau Ocellalris haben jetzt getrennte Schlafzimmer: Gem&auml;ss einer k&uuml;rzlich von mir gelesenen Studie, sollen Paare mit getrennten Schlafzimmern mehr Sex haben als diejenigen, welche sich ein Bett teilen.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231921" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231921.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt gehen wir von links nach rechts und von oben nach unten durch die Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231957" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231957.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; und dann noch die beiden Kreiselbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231956" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231956.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ganz links oben ist ein Becken mit Artemia/Copepden und dann folgt schon das Schwimmgarnelenbecken der Gruppe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231959" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231959.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dann kommt ein Becken mit Garnelenlarven und dann das Becken mit der schwangeren Schwimmgarnele</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231939" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231939.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der zweiten Reihe, erst das Becken mit den Wurdemanni und dann 3 Becken mit jungen Ocellaris. Interessant ist, dass es scheint, als w&uuml;rden die Larven den Boden abgrasen. Ich werde diesen bewusst nicht saubermachen und schauen ob die Nahrung den Larven bekommt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231964" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231964.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im linken Kreisel tummelt sich der Schwimmgarnelennachwuchs</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231948" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231948.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Schwimmgarnele hat wohl was Braunes gegessen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231946" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231946.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Gruppe von Ocellaris-Larven ziehe ich im Kreiseltank ganz rechts auf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1231951" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1231951.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Palaemonetes varians Larven und Nachtwache</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-20T00:14:54+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160120.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160120.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[Am Montag vor einer Woche habe ich Mist gebaut: Ich habe den Kreiseltank mit der schwangeren Schwimmgarnele (Palaemonetes varians) im Ablaichkasten obendrin nicht abgedeckt. Die Unaufmerksamkeit ist mir nach der morgendlichen F&uuml;tterung passiert, war wohl mal wieder auf dem letzten Dr&uuml;cker um ins B&uuml;ro zu kommen. Wie ich also nach Hause komme und alle Becken kontrolliere, ist die Schwimmgarnele mit den Eiern nicht mehr im Becken: Da finde ich das arme Ding schon ziemlich eingetrocknet neben dem Kreiseltank liegen! Erst mal nehme ich das Tier und werfe es wieder ins Becken, es wird wohl nichts mehr n&uuml;tzen aber auch nicht schaden. Ich ziehe mich um und gehe wieder in den Keller runter. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung, dass die Larven in den Eischalen &uuml;berlebt haben. Ich fische die Garnelenleiche wieder aus dem Becken und lege sie auf einen Objekttr&auml;ger und halte sie unter's Mikroskop: Tats&auml;chlich, durch die klare Eischale kann ich sehen, wie die Larven zucken! "Schwester! Bereiten sie den OP vor, Skalpell, Schere, Tupfer! Dr. Grey, holen die Babies!" (Wenn ich am kochen bin, schaut Anita meist fern und da l&auml;uft oft so eine Serie&hellip;)<br /><br />Mit Hilfe einer frischen Klinge eines feinen Teppichmessers gelingt es mir die Eier von der Unterseite des Bauches des toten Tieres zu kratzen und betrachte nun auch diese unter dem Mikro: Es zuckt noch immer, die Larven leben. Ich versuche dann noch unter dem Mikroskop eine Eischale zu &ouml;ffnen, aber daf&uuml;r reichen meine feinmotorischen F&auml;higkeiten nicht aus und spiegelverkehrt zu arbeiten, macht die Aufgabe nicht leichter. Ich gebe die Eier zur&uuml;ck ins Kreiselbecken und hoffe, dass vielleicht die eine oder andere Larven auch ohne m&uuml;tterlicher Pflege &uuml;berleben wird.<br /><br />4 Tage sp&auml;ter, also letzten Freitag, ich bin zur&uuml;ck von einem Workshop in M&eacute;ry (Paris) und blicke ins Kreiselbecken: Ja, wer sagt's denn, da kreisen doch mehrere, gesunde, junge Palaemonetes-Larven im Kreis herum! Mein erster Kaiserschnitt an einer Garnele ist gelungen. Wegen meiner Nachl&auml;ssigkeit gelobe ich hiermit feierlich nie mehr Gambas vom Spiess zu essen!<br /><br /><h2>R.I.P. Garnelenmama</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1111709" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1111709.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Ich habe Mist gebaut, aber ich versuche es wieder gut zu machen!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1111713" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1111713.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>9 Tage sp&auml;ter: Kr&auml;ftige Garnelenteenies schwimmen lustig im Kreis herum!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1201880" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1201880.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachts zeigt sich die Echinopora Lamellosa angriffs- oder verteidigungslustig: Die Kampftentakeln sind voll ausgefahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1201893" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1201893.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Eine Kuh macht Muh&#x2c; viele K&#xfc;he machen M&#xfc;he</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-17T11:57:50+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160117.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160117.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Zuchtanlage l&auml;uft schon beinahe auf Hochbetrieb: In den 3 Bypass-Becken sind je ein Zuchtpaar Amphiprion Ocellaris und Amphiprion Percula Picasso und in der Mitte die 15 Teenager Amphiprion Ocellaris. Wasserwechsel, Salinit&auml;t und Temperatur sind dank Bypass-System kein Thema, aber nat&uuml;rlich m&ouml;chten die Fische 2 Mal t&auml;glich (oder gerne auch &ouml;fter) gef&uuml;ttert werden. In der Zuchtanlage habe ich 3 stand-alone Becken mit Palaemonetes Varians Schwimmgarnelen in verschiedenen Stadien und dazu noch ein Becken mit erwachsenen Artemia gemischt mit Copepoden. Weitere 4 Becken sind am Technikbecken angeschlossen, wovon derzeit erst eines in Betrieb ist mit den 3 Wurdemanni Garnelen. Zum Gl&uuml;ck steigt der Aufwand nicht linear mit der Anzahl der Becken, sonst w&auml;re die Aufgabe kaum zu bew&auml;ltigen. Die t&auml;gliche Pflege ist vielleicht eine gute Stunde und dazu noch ein gr&ouml;sserer Einsatz am Wochenende. Heute reinige ich den grossen Phyto- und Zooplanktonreaktor, desinfiziere die Gef&auml;sse und setze neue Kulturen an. Des weiteren gebe ich den Inhalt der einen Garnelenzucht in den Kreiseltank Prototyp II, den ich am Freitagabend mit Fedex bekommen habe, um diesen im Vergleich zum Prototypen I zu testen.<br /><br /><br /><h2>Im Nemo-Teenagerbecken sind ganz viele, kleine M&auml;ulchen zu stopfen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171764" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171764.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Wir wollen Futter! Wir wollen Futter! Wir wollen Futter!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171797" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171797.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Her mit den Buletten - ohne Proteine, keine Eier!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171769" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171769.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Pablo, der Picasso, versucht mit dem Hundeblick etwas Futter zu erbetteln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171773" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171773.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Olga, Pablo's Frau, zeigt mir ihre kalte Schulter. Hunger hat sie aber trotzdem.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171775" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171775.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Bitte, bitte, bitte: Wirf da oben diese Flocken rein!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171776" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171776.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kupferanemone ist noch in den Lehr- und Wanderjahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171779" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171779.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wenigstens muss ich mich bei der Bypass-Aufzuchtanlage nicht um Salinit&auml;t und Wasserwechsel k&uuml;mmern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171814" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171814.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei den Garnelenbecken ist regelm&auml;ssig die Salinit&auml;t zu &uuml;berwachen, die Palaemonetes Varians m&ouml;gen es gerne k&uuml;hl und brackig, also bekommen sie Salinit&auml;t 20-25 und die Heizst&auml;be sind ausgesteckt, die Temperatur liegt bei knapp 20 Grad</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171815" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171815.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Tonf&uuml;sschen aus dem Coop Bau&Hobby sind ideale Garnelenh&ouml;hlen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171831" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171831.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gestern Abend sind die Palaemonetes Varians geschl&uuml;pft: Ich sch&auml;tze es sind etwa 20 Larven</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171826" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171826.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die beiden Fishgimmicks Acrylic Kreisel Tank Prototypen im Einsatz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1171838" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1171838.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Garnelenparade</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-10T13:24:37+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160110.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160110.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[Die Felgengarnele im Brutkasten im Aufzuchtbecken macht mit ihren Hinterbeinen wellenartige Bewegungen und es sieht aus, als wolle sie die Eier "massieren" um ihrem Nachwuchs zu helfen die Eischale zu knacken. Ich denke, heute Abend d&uuml;rfte es so weit sein, dass die Garnelenlarven schl&uuml;pfen.<br /><br />Auch die Wurdemanni-Garnelen haben sich gut eingelebt und ihre Pl&auml;tze fest verteilt: Eine sitzt kopf&uuml;ber im Blumentopf, die andere auf der Konsole, welche ich auf dem 3D-Drucker gebaut habe und die Dritte hat das Nachsehen und versucht dauernd den Blumentopf zu entern. Morgen gehe ich mal in den Baumarkt und kaufe noch ein paar T&ouml;pfe in verschiedenen Gr&ouml;ssen: Mir scheint, sowohl Fische wie auch Garnelen, erwachsen oder noch im Larvenstadium, f&uuml;hlen sich in einer Behausung wohler als im freien Wasser.<br /><br /><br /><h2>Die &Auml;uglein der Felsengarnelenbabies am Bauch der Mutter sind schon gut zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101662" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101662.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kratzt sich dieses M&auml;nnchen grad an seinen Kronjuwelen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101665" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101665.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Eier hat das Weibchen aus dem Nest geworfen: Der Blick durch's Mikroskop erkl&auml;rt auch warum: Die sind alle leer. Unbefruchtet vielleicht oder abgestorben?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101651" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101651.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Garnelenlarve ist jetzt 6 Tage alt: Sie hat schon alles dran, was eine Garnele so braucht. Als Gr&ouml;ssenvergleich beachte man die Artemianauplien um sie herum</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101678" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101678.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei meiner 3 Wurdemanni-Garnelen in ihrem Zuchtbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101574" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101574.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Nach dem Posing werde ich den Blumentopf entern, schau, dass du das draufhast!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101585" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101585.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Aaaatckeeeeee!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101594" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101594.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Nix da, Hitzkopf, der Blumentopf ist mir!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101633" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101633.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Streitet ihr euch nur, ich mache es mir auf der Konsole des Ammonikalarms gem&uuml;tlich!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101602" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101602.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Hier oben sitze ich in der ersten Reihe!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101645" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101645.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Legt los, Jungs, ich will Brot und Spiele!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1101706" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1101706.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Es scheint, als habe ein F&uuml;hler die Eih&uuml;lle bereits durchbrochen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_10_0417" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_10_0417.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Zusammengerollt in "Embryohaltung" entwickelt sich die Larve im Ei: Der Schwanz ist zwischen den Augen zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_10_0422" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_10_0422.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Eine Marine Copepode mit etwa 25 Eiern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_10_0406" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_10_0406.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><br /><h2>Ich montiere zus&auml;tzliche Lampenfassungen in der oberen Etage meiner Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7389" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7389.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich muss noch geeignete Leuchtmittel finden: Der Strahler ganz rechts wird viel zu heiss und da verbrutzle ich mir den Unterarm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7393" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7393.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Felsengarnelenlarven am 3. Tag</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-07T22:46:50+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160107.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160107.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[Meine Felsengarnelenlarve feiert heute ihren 3. GeburtsTAG. Zeit, ihr mit meiner <a href="http://www.olympus-global.com/" rel="external">Olympus</a> auf den Leib zu r&uuml;cken! Die Larve ist einigermassen fotogen, aber zuckt noch zu stark rum, sodass der Autofokus meiner Kamera ins Pumpen ger&auml;t. Am liebsten w&uuml;rde ich sie mit <a href="http://www.prittworld.ch/de/prittworld-home/eltern/produkte/pritt-multi-fix.html" rel="external">Pritt Hafties</a> am Glas festmachen, die Biester! Bemerkenswert an den Garnelenlarven ist, dass sie sich, wenn es pressiert, r&uuml;ckw&auml;rts bewegen: Mit schlagenden Bewegungen ihres Schwanzes erzeugen sie R&uuml;ckstoss um sich im Nullkommanix aus dem Staub zu machen. Dasselbe Verhalten habe ich bei meinen Tauchg&auml;ngen in <a href="http://www.steckborn.ch/" rel="external">Steckborn</a> mit den etwa fingerlangen Krebsen beobachtet: Erst laufen sie gem&uuml;tlich vorw&auml;rts &uuml;ber den Bodenschlick, doch kaum r&uuml;ckt man ihnen auf die Pelle, machen sie sich r&uuml;ckw&auml;rts aus dem Staub schneller als ein mit <a href="http://wd40.com/" rel="external">WD40</a> ge&ouml;lter Blitz!<br /><br />(ist euch aufgefallen, dass ich neuerdings in diesem Blog ganz diskret Product-Placement mache?)<br /><br /><h2>Felsengarnelenlarve von oben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1071496" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1071496.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Handstand, das ist nicht schwer!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1071500" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1071500.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dann wieder auf der Seite liegen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1071513" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1071513.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Stielaugen sind markant</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1071518" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1071518.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Nachf&#xfc;llautomatik f&#xfc;r die Nachzuchtanlage</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-06T00:05:30+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160106.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160106.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Weiter gehen die Arbeiten an der Nachzuchtanlage: Heute ist wieder Bohren und Kabel verlegen angesagt. Ein Tunze Osmolator soll &uuml;ber eine noch zu beschaffende Tunze Schaltsteckdose eine Aqua Medic 3000 Peristaltikpumpe steuern. Etwas Sorge bereitet mir, dass das Technikbecken der Aufzuchtanlage nicht wie &uuml;blich ebenerdig mit dem Osmosebecken steht, sondern 70 Zentimeter tiefer. Wenn also die Peristaltikpumpe mal nicht ganz schliessen sollte, dann tr&ouml;pfelt der Inhalt des ganzen Osmosebeckens (oder wenn ich grad am Osmosewasser produzieren bin, der Inhalt des gesamten Wassernetzes von Felben-Wellhausen) ins Technikbecken mit fatalen Folgen f&uuml;r s&auml;mtliche Larven. Allenfalls h&auml;nge ich noch ein Magnetventil hinter die Peristaltikpumpe, sodass diese unter Strom die Leitung &ouml;ffnet. Hat einer meiner Leser vielleicht eine bessere Idee?<br /><br /><h2>Als erstes h&auml;nge ich das Profilux-Display wieder an die Wand: Seit der Verlegung der Rohre f&uuml;r die Teenagerbecken, hing es nur lose rum (das gr&uuml;ne Strandtuch soll verhindern, dass M&ouml;rtel und Staub ins Technikbecken f&auml;llt)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051456" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051456.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mittels Kunststoffrohr und einem Tunze-Halter sauge ich Wasser vom Grund des Osmoseabteils</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051474" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051474.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Aqua Medic SP3000 Peristaltikpumpe h&auml;ngt an der Wand mit geschalteter Steckdose. Der Schlauch mit dem Osmosewasser teilt sich das Rohr mit den Stromkabeln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051473" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051473.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Rohr f&uuml;hrt oben &uuml;ber die Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051477" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051477.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Stromkabel biegen auf H&ouml;he der Steckdose ab, der Wasserschlauch f&uuml;hrt weiter nach unten. Will jemand wissen, was in der grauen Kunststoffbox steckt?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051480" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051480.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bloss der &Uuml;bergang von 3 Dr&auml;hten auf 3-adrige Litze: Jetzt aber Deckel zu!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051463" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051463.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Kabel f&uuml;r die Sensoren und der Schlauch f&uuml;hren zum Technikbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051482" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051482.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Drei <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/855_Lysmata_wurdemanni.htm" rel="external">Lysmata Wurdemanni</a> durften heute das Aufzuchtbecken ganz links in Beschlag nehmen: Liebet und mehret euch mit eurer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dreiecksbeziehung" rel="external">M&eacute;nage &agrave; Trois!</a></h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1051487" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1051487.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Tag 0 der Felsengarnelen und 4 Meerwasserhacks</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-04T16:45:52+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160104.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160104.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[Heute fr&uuml;h beginnt wieder der Ernst des Lebens: Nach 3 Wochen Urlaub f&auml;llt mir das Aufstehen nicht besonders leicht. Ich gehe runter in den Keller, mein erster Blick gilt der Aufzuchtanlage: Kein Wasser &uuml;berlaufen, das ist ja schon mal ein Erfolg! Ich zerkleinere Futterflocken im M&ouml;rser und gebe dieses mit aufgetauten Fischeiern und Mysis in die verschiedenen Becken. Ich blicke in das Becken mit der Gruppe <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/822_Palaemon_elegans.htm" rel="external">Palaemon Elegans</a>, da bleibt mein Auge an etwas kleben: H&uuml;pft da eine Garnelenlarve durchs Becken? T&auml;usche ich mich und ist das nur eine tote Mysis? Ich stelle die Luftzufuhr ab, womit das Wasser im Becken bald still steht: Das kleine Wesen h&uuml;pft immer noch rum, also keine Frostmysis! Mein Herz springt: Mit einem Plastikbecher gelingt es mir rasch die Larve einzufangen. Ganz aufgeregt gehe ich zum Mikroskop, sauge die Larve mit einer Pipette an und gebe sie mit etwas Wasser auf einen Objekttr&auml;ger. Mit kleinster Vergr&ouml;sserung unter das Mikroskop und Bingo! mir strahlt ein kleine, lebende Garnele entgegen! Ich mache rasch ein paar Mikroskopfotos und gebe die Larve in eines der anderes Becken. Mit dem Becher kann ich eine weitere Larve einfangen, aber mit Licht lassen sie sich nicht richtig anlocken (was aber daran liegt, das noch verschiedene andere Lichtquellen in meinem Keller leuchten). Also mache ich kurzen Prozess und fange die erwachsenen Tiere mit dem Mini-Kescher und gebe diese in ein drittes Becken. Gl&uuml;cklich kann sich sch&auml;tzen, wer &uuml;ber mehrere vorbereitete Becken verf&uuml;gt! Jetzt muss ich mich aber beeilen, ich will ja nicht gleich am ersten Arbeitstag des neuen Jahres sp&auml;t im B&uuml;ro erscheinen!<br /><br />Wie ich am Abend nach Hause komme, finde ich in allen 3 Becken kleine Garnelenlarven. Selbst im Becken mit den erwachsenen Tieren, sind einige Larven auszumachen. Entweder sind die Garnelen doch nicht so kannibalische Wesen oder die Larve war schnell genug um den hungrigen M&auml;ulern der Grossen zu entwischen.<br /><br />Am fr&uuml;hen Abend fahre ich nach Rossr&uuml;ti um den gebrauchten Vertex Omega 130 Absch&auml;umer von Bernhard zu kaufen. Der Absch&auml;umer ist nur 55.2cm hoch und somit passt er gut in mein Gestell rein. Leider habe ich nicht so viel Zeit wie wir Gespr&auml;chsstoff haben, denn ich muss um 19 Uhr bei Voni in Steckborn sein, um bei ihm Lebendsteine abzuholen. Unterwegs erreicht mich noch ein WhatsApp von Voni, dass ich ein Beh&auml;ltnis f&uuml;r sein Phytoplankton mitnehmen soll. Ich habe noch einen leeren 5 Liter Kanister Scheibenwaschwasser im Auto, den ich bislang zu faul zum Entsorgen war, wenn ich ihn gut sp&uuml;le, wird das zur Not gehen. Voni hat dann aber zum Gl&uuml;ck noch ein paar PET-Flaschen und so "kochen" wir die Planktonsuppe ein, damit sie bequem in zwei PET-Flaschen passt (wir lassen die 20 Liter Wasser durch eine 20 Mikrometer-Sieb laufen und leeren dieses immer wieder in einen bereitgestellten Beh&auml;lter mit Wasser).<br /><br />Den Kofferraum voller Sachen f&uuml;r meine Aufzuchtanlage fahre ich durch die Nacht zur&uuml;ck nach Felben-Wellhausen. Der &ouml;kologische Fussabdruck, den meine Fischzucht hinterl&auml;sst, ist so gross wie der eines Yetis mit Taucherflossen: einmal Felben-Rossr&uuml;ti f&uuml;r die 2 Ocellaris, dann zweimal Felben-Bern und zur&uuml;ck f&uuml;r die Anlage, dann Felben-Gossau SG f&uuml;r die 2 Picassos, dann noch Felben-Volketswil f&uuml;r die Anemone und heute Felben-Rossr&uuml;ti-Steckborn-Felben. Ich hoffe, dass ich mit meinen Zuchten so viel Erfolg haben werde, dass ich das produzierte CO2 durch Reduktion der Meilen um Nemos, Wurdemanni Garnelen und Stephanieae Schnecken aus Indonesien in die Schweiz zu fliegen, irgendwann kompensieren kann.<br /><br />Wer mit offenen Augen in anderer Aquarianer Unterschr&auml;nke schaut, sieht immer wieder gute Ideen: Ich nenne diese "Meerwasserhacks" in Anlehnung an <a href="https://www.youtube.com/watch?v=29iVnf5ja5c&list=PLat_oTO7cmoxjCBqOAnLK2MpBCKepg6aK" rel="external">Lifehacks</a> ("Safety is number one priority!") und stelle heute deren vier vor.<br /><br /><h2>Ein m&auml;nnliche Felsengarnele</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041382" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041382.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Weibchen mit ein paar ungeschl&uuml;pften Jungen unter ihren Hinterbeinen; die &Auml;uglein sind gut zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041398" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041398.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer findet die Larve?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041314" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041314.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sogar der Schwanz ist zu erkennen, allerdings nicht mit blossem Auge (zumindest nicht mit meinen Augen)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041330" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041330.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Unter dem Mikroskop ist die ganze Sch&ouml;nheit des Tieres zu erkennen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_04_0386" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_04_0386.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Meerwasserhack 1: Bei Bernhard sehe ich eine kreative Idee und praktische Umsetzung eines Drahtalgenk&auml;figs aus Lichtleiterplatten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7364" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7364.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meerwasserhack 2 (wieder von Bernhard): Will man den Absch&auml;umer reinigen, gibt man einen Spritzer Knoblauch&ouml;l ins Technikbecken und der Absch&auml;umer h&ouml;rt schlagartig auf Schaum zu produzieren (Das &Ouml;l ver&auml;ndert die Oberfl&auml;chenspannung des Wassers)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_7365" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/img_7365.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von Voni bringe ich eine ganze Tonne Material mit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041403" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041403.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aus einem Salzk&uuml;bel voll Zooplanktonmix filtrieren wir 2 Liter eingedickte Planktonsuppe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041411" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041411.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mal schauen was da so kreucht und fleucht in Vonis Zoococktail</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041424" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041424.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Brachionen mit dick gef&uuml;llten B&auml;uchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_04_0401" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_04_0401.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Von diesem Mehrzeller hat es auch etliche in der Suppe: Ein Zyklop, aber was f&uuml;r einer? Joe, du kennst diesen Gesellen doch bestimmt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_04_0387" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_04_0387.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Hat jemand eine Idee was diese wabenartige Struktur sein k&ouml;nnte? Ist da Voni etwa ein Wespennest in die Planktonkultur gefallen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2016_01_04_0398" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/2016_01_04_0398.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Meerwasserhack 3: Der n&auml;chste Meerwasserhack kommt von Andreas, meinem Namensvetter aus Bern: Die Leuchten mit Test Powerstrips an die Wand festmachen. Ich bin aber etwas skeptisch ob diese an meiner Kellerwand halten werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041429" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041429.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Anschrauben kann man diese Leuchten nicht: Also befolge ich den Rat von Andreas</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041432" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041432.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Leuchten f&uuml;r das Phytoplankton und eine f&uuml;r die Brachis. Letztere brauchen zwar keine Festtagsbeleuchtung aber es ist praktisch wenn man dank R&uuml;ckbeleuchtung den Zustand der Kultur gleich sehen kann</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041434" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041434.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&Uuml;ber das T-St&uuml;ck leite ich CO2 aus der Flasche in die Phytoplanktonkultur. Damit zu Meerwasserhack 4: Gem&auml;ss Markus k&ouml;nne man mit Marmor und Salzs&auml;ure ganz einfach CO2 produzieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041437" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041437.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Schaltuhren IP44 Spritzwassergesch&uuml;tzt, gibt es f&uuml;r wenig Zaster bei Coop Bau und Hobby</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041438" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041438.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tag 0 der Einfahrphase meiner Zuchtanlage beginnt: Ich setze die Lebendsteine von Voni ein und dazu noch einen B&uuml;schel Draht/Perlonalge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041452" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041452.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die vier oberen Becken sind isoliert, sprich nicht im Kreislauf drin: Ich mache dann da noch Lampenfassungen rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041449" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041449.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich bin mir noch unschl&uuml;ssig, was ins grosse Becken im Kreislauf rein soll? Vielleicht ein paar Banggai-Kardinalbarsche? Seepferdchen? Das Wasser ablassen und einen Goldhamster einsetzen? Eine K&ouml;nigspython? Ein Zwergpony?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041444" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041444.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Vertex  von Bernhard ist nicht sehr hoch und kann darum bequem aus- und eingebaut werden. Noch kommt der Schaum nicht bis ganz oben: Er ist f&uuml;r 17-23cm Wasserstand ausgelegt, m&uuml;sste also passen. Vermutlich muss sich auf der Innenseite des Konus erst Biofilm aufbauen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1041443" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1041443.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein weiteres Nemopaar zieht ein: Olga und Pablo</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-02T19:01:12+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160102.html#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160102.html#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[In einem Online-Inserat stosse ich auf eine Verkaufsanzeige von Picasso-Nemos. Nach kurzem eMail-Verkehr werden wir uns handelseinig und ich kann die Tiere heute in Gossau SG bei Sandra und Stefan abholen. Die beiden Amphiprion Percula sp. Picasso haben bislang zwar noch nicht gelaicht, ich hoffe aber, dass die zwei bei guter Ern&auml;hrung und Haltung bald so weit sein werden. Viel Ablenkung haben die beiden ja nicht im Aufzuchtbecken, ausser den ganzen Tag Anemonensurfen. Da wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Picasso" rel="external">Pablo</a> doch hoffentlich bald amour&ouml;se Gef&uuml;hle f&uuml;r <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Olga_Stepanowna_Chochlowa" rel="external">Olga</a> entwickeln, eines Abends das Licht sanft dimmen, Kerzen anz&uuml;nden, die Kuschelrock-CD einlegen und sich mit zwei Gl&auml;sern Sekt auf's Anemonensofa setzen, Olga etwas Gef&uuml;hlsvolles ins Ohr fl&uuml;stern, ihre Flosse halten, an ihrem Ohrl&auml;ppchen knabbern und&hellip;<br /><br /><h2>Pablo und Olga reisen voneinander getrennt von Gossau SG nach Felben-Wellhausen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021238" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021238.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Nicht schlecht die Bude, was meinst du mein Schatz?" fragt Pablo</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021242" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021242.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Gute Wohnlage aber die Nachbarn sind alle halbw&uuml;chsige Teenies!", antwortet Olga: "Ich hoffe die fahren nicht die ganze Zeit mit ihren Mofas rum und machen Party!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021243.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Daf&uuml;r haben wir eine Putzfrau, Masseurin und Dermatologin nur f&uuml;r uns alleine!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021257" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021257.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Hey, musst du gleich jetzt ein Foto machen wo ich am kacken bin?", "Sorry Pablo, aber hast du allenfalls W&uuml;rmer?"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021263" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021263.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Im Appartement links wohnen die Picassos, in der Mitte ist das Jugendheim und rechts im Reiheneinfamilienhaus wohnen Herr und Frau Amphiprion-Ocellaris</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021252" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021252.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weiter rechts der Hort, der Kindergarten und die Schule f&uuml;r die Kinder der Familien Picasso und Amphiprion-Ocellaris. Den unteren Teil der Anlage sp&uuml;le ich derzeit noch mit Leitungswasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1021253" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1021253.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Essigs&#xe4;ure gegen Kater</title><dc:subject>Blog 2016</dc:subject><dc:date>2016-01-01T17:48:42+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160101.html#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/Blog_20160101.html#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Heute fr&uuml;h schlafen wir mit Unterbruch bis Mittags. Ich w&auml;re bereit f&uuml;r eine Joggingrunde, aber Anita m&ouml;chte noch etwas warten, da der Wetterbericht erst zwischen 14 und 15 Uhr Sonne angesagt hat. Also gehe ich in den Aquarienkeller und entkalke das grosse Becken der Zuchtanlage. Andreas hat es als Riffbecken betrieben, ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich da drin halten werde. F&uuml;r den Anfang vielleicht einfach ein sehr grosses Algenrefugium?<br />Ich sp&uuml;le das Becken erst mit Leitungswasser, da noch etwas Sand drin ist. Ich kann es gerade noch alleine heben und auf den Waschtisch legen. Mit dem Schlauch und der Brause komme ich gut innen ans Becken uns kann es so sp&uuml;len. Dann tauche ich den Schwamm in die Essigs&auml;ure und reinige damit die verkalkte R&uuml;ckwand. Wie ich meinen Kopf beim Reinigen &uuml;ber das Becken beuge, steigt mir eine Essigwolke - oder sollte ich es Essiggewitter nennen - in die Nase. Schlagartig ist mein Neujahrskater verflogen!<br /><br />Sp&auml;ter am Nachmittag fahren wir nach Eschenz um da eine Runde zu joggen. Vom Hafen Eschenz joggen wir auf die Insel Werd und dann weiter bis Stein am Rhein. Pl&ouml;tzlich f&uuml;hle ich mich sehr ausgepumpt und kraftlos, also gehen wir ein St&uuml;ck. Sind das jetzt die Nachwirkung vom Chilenischen Cabernet von gestern oder die Essigs&auml;ure?<br /><br /><br /><h2>im Kunststoffbeh&auml;lter im Vordergrund bewahre ich seit Jahren 10 Liter Essigs&auml;ure auf: Es ist noch immer hochaktiv gegen Kalk</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011224" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011224.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Kalk am Glas l&auml;sst sich m&uuml;helos aufl&ouml;sen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011226" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011226.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Entkalkt, gesp&uuml;lt - jetzt kommt der Trockengang</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011232" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011232.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Becken von Andreas erstrahlt in alter Frische</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011233" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011233.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die PVC-Teile habe ich gestern geklebt, die sind jetzt gut durchgetrocknet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011234" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011234.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ja, ich weiss: Ich sollte meinen Werkbank wieder mal aufr&auml;umen!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011235" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011235.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Glasdurchf&uuml;hrungen habe ich bewusst falsch rum montiert (das Gewinde sollte aussen und der Gummi innen sein), ich hoffe aber, das es trotzdem dicht sein wird. Das Problem rostigen Werkzeuges, kennen wohl auch andere Meerwasseraquarianer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011237" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2016/files/p1011237.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item></channel>
</rss>