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<title>My RSS Feed</title><link>https://www.andreas-horvath.ch/index.html</link><description>Hot News&#x21;</description><dc:language>en</dc:language><language>en</language><dc:date>2017-12-29T15:25:43+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Fri, 6 Jan 2017 19:01:01 +0100</lastBuildDate><item><title>Verwurmter Absch&#xe4;umer</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-29T15:25:43+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171229.html#unique-entry-id-54</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171229.html#unique-entry-id-54</guid><content:encoded><![CDATA[Das Gute an der "Zeit zwischen den Jahren" ist, dass man nicht viel los hat, Geschenkbeschaffungsstress ist vor&uuml;ber und alle Verwandte, die einen sehen m&ouml;chten, sind besucht. Man hat also Zeit um die vielen Dinge zu erledigen, welche man allzu gerne aufschiebt: Dazu geh&ouml;rt auch die gr&uuml;ndliche Reinigung und das Entkalken des Absch&auml;umers. Nat&uuml;rlich sch&auml;umt dieser auch dreckig ab, aber bestimmt nicht mehr mit der gleichen Leistung, wie wenn er sauber geputzt dasteht!<br /><br />Ich weiss nicht, wann ich ihn zum letzten Mal geputzt habe, aber dieses Mal ist er voller Kalkr&ouml;hren der Kalkr&ouml;hrenw&uuml;rmer. Die Dinger sind scharfkantig und wenn man anschliessend ins Essigs&auml;uregef&auml;ss fasst, merkt man schmerzhaft, wo man sich &uuml;berall an der Hand kleine Verletzung zugef&uuml;gt hat. Ich denke es war kurz nach dem Einzug in mein Haus, also Ende 2011, wie ich 10 Liter Essigs&auml;ure in der Apotheke bestellt habe. Ich habe horrend viel bezahlt daf&uuml;r, wenn ich mich richtig erinnere etwa 140 Franken: Apothekerpreise halt! Die Anschaffung hat sich aber mehr als bezahlt gemacht: Ich verwende die S&auml;ure nach wie vor, diese schlummert in einem geschlossenen Kunststoffbecken im Unterschrank des Technikbeckens vor sich hin. Die S&auml;ure ist, trotz hundertfachem Einsatz immer noch hochpotent und &auml;tzt mir innerhalb einer halben Stunde s&auml;mtliche Kalkr&ouml;hren, Kalkrotalgen und diese fiesen braunen Wurmh&ouml;hlen von allen meinen Teilen. Die Suppe sieht zwar zugegebenermassen nicht mehr sehr appetitlich aus und meinen unter dem Christbaum vorgefundenen emaillierten gusseisernen Chinesischen Teekrug m&ouml;chte ich darin nicht entkalken.<br /><br /><br /><h2>Egal wie schmutzig die Red Dragon Pumpe ist, sie versieht ohne Murren ihren Dienst an meinem Absch&auml;umer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291641" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291641.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zerlegt und grob gereinigt kommt sie im mein nunmehr 6 j&auml;hriges Essigs&auml;urebad</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291643" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291643.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich widme mich dem Absch&auml;umer: Am Boden sammelt sich Fischsch&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291651" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291651.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Absch&auml;umertopf hat an der hellen Seite Kalkrotalgen angesetzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291645" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291645.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diesen Stummelschraubenzieher habe ich nur zum L&ouml;sen dieser einen Schraube angeschafft, sonst brauch' ich das Ding nie</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291648" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291648.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Kalkschalen dieser R&ouml;hrenw&uuml;rmer sind scharf wie Messerklingen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291653" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291653.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Absch&auml;umerabteil putze ich mit der Klinge</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291654" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291654.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei dieser Gelegenheit entkalke ich auch die Sonden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291655" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291655.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles ist wieder zusammengebaut und an seinem Platz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC291657" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc291657.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>4 Garnelen und eine Grundel</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-16T18:55:07+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171216.html#unique-entry-id-53</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171216.html#unique-entry-id-53</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Nachmittag fahre ich nach Konstanz um Tee zu kaufen und gehe noch bei Pascal vorbei. Eigentlich brauche ich nur einen K&uuml;bel Tropic Marin Salz aber 4 Wurdemanni Garnelen und eine Randalli Partnergrundel haben mir sch&ouml;ne Augen gemacht und gerufen: Nimm uns mit, Nimmt uns mit!<br /><br />Mit den 4 Garnelen, ich habe mir eiertragende Tiere einpacken lassen, will ich wieder mit der Zucht anfangen (jetzt wo meine Brachionus Kultur so gut l&auml;uft) und die Randalli Partnergrundel wird zum Partner meines Knallkrebses im Riffbecken werden. Da ich aber schlechte Erfahrungen gemacht habe mit dem Nachsetzen von Tieren in mein doch sehr etabliertes Aquarium, setze ich die Grundel erst mal in die Zuchtanlage, wo sie sich vom Transportstress erholen kann. Im grossen Becken der Zuchtanlage ist derzeit nur ein Pseudochromis in Schutzhaft und dieser ist friedlich und wird die Grundel in Ruhe lassen.<br /><br />Die vier Garnelen gebe ich je eine in einen Kreiseltank und je eine in ein Rechteckbecken meiner Zuchtanlage: Wenn sie dann die Larven entlassen haben, d&uuml;rfen sie f&uuml;r wilden Sex und zum Verspeisen von Glasrosen zu den jungen Nemos ins Teenagerbecken.<br /><br /><br /><h2>Der obere Teil meiner Tr&ouml;pfchenautomatik ragt ins Technikbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC161580" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc161580.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der untere Teil h&auml;ngt in einem Salzk&uuml;bel und l&auml;sst sich mittels Klemme fein dosieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC161582" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc161582.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>4 Wurdemanni Garnelen (welche genaue Art, wird sich noch weisen) und eine Randalli Partnergrundel (<a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/413_Amblyeleotris_randalli.htm">https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/413_Amblyeleotris_randalli.htm</a>)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC161586" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc161586.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe von Pascal vier eiertragende Garnelen bekommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC161598" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc161598.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Die ideale Leuchte f&#xfc;r&#x27;s Algenrefugium</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-14T12:52:48+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171214.html#unique-entry-id-52</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171214.html#unique-entry-id-52</guid><content:encoded><![CDATA[Wenn Blogger, Facebooker, Youtuber, Instagr&auml;mmer oder kurz neudeutsch: "Influencer" &uuml;berschw&auml;nglich positiv &uuml;ber ein Produkt berichten, dann l&auml;uten bei mir s&auml;mtliche Alarmglocken: "Du hast offenbar einen neuen Sponsoringvertrag bekommen und r&uuml;hrst jetzt die Werbetrommel! Das ist billige Schleichwerbung, unmoralisch und ethisch verwerflich! Aus mir spricht da nat&uuml;rlich der blanke Neid, denn zu gerne w&auml;re ich auch ein Influencer und w&uuml;rde t&auml;glich vom Postboten mit neuen Gratislieferungen irgendwelcher Produkte &uuml;berrascht, &uuml;ber die ich in meinem Blog berichten soll. Leider ist dem nicht so und wenn der Postbote klingelt, so wie heute, dann nur darum, weil ich online was bestellt und mit barer M&uuml;nze (im &uuml;bertragenen Sinne zu verstehen, meist benutze ich Paypal oder meine Kreditkarte) den vollen Endkundenpreis bezahlt habe.<br /><br />An der Fisch und Reptil in Sindelfingen sah ich am Stand von Zoo K&ouml;lle zwei Tunze LED-Leuchten, die aussahen wie meine Tunze Fullspectrum LED, allerdings in weisser Geh&auml;usefarbe. Ich dachte, dass Tunze da ein neues Design auf den Markt gebracht hat, aber ich liess mich eines Besseren belehren. Der Verk&auml;ufer hat mir etwas umst&auml;ndlich erkl&auml;rt, dass die weissen Leuchten f&uuml;r Leute mit schmalem Geldbeutel gedacht seien, Ach so, dass heisst die Schwarzen Leuchten sind die teuren, fancy, super-douber Leuchten, w&auml;hrend die Weissen Einsteigermodelle sind. Der Preis abz&uuml;glich der 20% Messerabatt war sehr attraktiv und so kaufte ich mir vor zwei Wochen eine Tunze LED white Eco Chic 8821 um mein Algenrefugium zu beleuchten. Gleichzeit habe ich das Refugium ganz nach rechts (sprich an den Anfang) meines Technikbeckens verlegt (siehe Blog-Eintrag vom 4. Dezember 2017).<br /><br />Der Erfolg war durchschlagend: Schon nach wenigen Tagen konnte ich starkes Algenwachstum feststellen, die Algen sind voller Sauerstoffblasen und sind somit mit Vollgas am Photosynthese machen! Um das Wachstum noch weiter steigern zu k&ouml;nnen, habe ich mir darum noch eine zweite Leuchte bestellt (diesmal leider ohne den Messerabatt).<br /><br />Die zweite Leuchte platziere ich ans Ende meines Technikbeckens, an die Stelle, wo fr&uuml;her mein Refugium war. Auf diese Weise kann ich das Wachstum unter denselben Lichtverh&auml;ltnissen vergleichen zwischen ungefiltertem Wasser und Algen, welche im Wasser nach dem Absch&auml;umer und Vliessfilter, wachsen. Die bessere der beiden Stellen werden ich dann w&auml;hlen um da ein Refugium der Superklasse einzurichten mit Eco Chic Licht von oben und Eco Chic Licht von unten: Die Algen sollen sich f&uuml;hlen wie auf der Sonnenbank im Solarium!<br /><br /><h2>Die Tunze LED White Eco Chic 8821</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141558" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141558.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Unboxing ist unspektakul&auml;r</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141559" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141559.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Herzst&uuml;ck ist der Balken mit der Elektronik und den LED's, in dieser Ausf&uuml;hrung ausschliesslich weisse LED's</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141563" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141563.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das 12V DC Steckernetzteil ist nichts besonderes</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141564" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141564.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Clou liegt im Haltemagneten: Einmal Quer&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141567" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141567.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einmal L&auml;ngs an der Seite ohne Kabel&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141569" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141569.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und einmal L&auml;ngs auf der Seite des Kabels</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141570" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141570.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Leuchte gibt ordentlich Licht: Schneeweisses Licht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141571" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141571.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Die Leuchte kann sowohl &uuml;ber wie auch unter Wasser betrieben werden!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141579" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141579.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich konnte bereits einmal Algen ernten zwei Wochen nachdem ich die neue LED-Leuchte eingesetzt habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141574" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141574.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Vertex Illumilux mag f&uuml;r's Nano-Riffbecken gut sein, f&uuml;r's Algenrefugium ist sie nicht erste Wahl und wandert auf bis auf Weiteres in die Schublade</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC141576" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc141576.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Borstenwurm im Kindergarten</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-10T11:24:45+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171210.html#unique-entry-id-51</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171210.html#unique-entry-id-51</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe nichts gegen B&auml;ren, Alligatoren, W&uuml;rgeschlangen und sonstige Raubtiere, aber dennoch m&ouml;chte ich sie nicht im Kindergarten sehen. Ich bin auch von der n&uuml;tzlichen Funktion von Borstenw&uuml;rmen im Riff und Riffbecken &uuml;berzeugt, aber dennoch geh&ouml;ren sie nicht in das Becken wo ich meine kleinen Nemos aufziehe! Ich habe mich auch schon gewundert, dass unter dem Brocken Lebendstein immer ziemlich viel loser Sand liegt. Der Verdacht lag nahe, dass da innen im Stein ein Knallkrebs oder Borstewurm lebt und kontinuierlich sein Apartment erweitert.<br /><br />Heute beim F&uuml;ttern sehe ich pl&ouml;tzlich den Borstenwurm in voller L&auml;nge sich seinen Wurmbauch vollschlagen. Die Pinzette lag nicht weit und so habe ich mir das Kerlchen gepfl&uuml;ckt, in eine Plastikt&uuml;te gepackt und im K&uuml;bel entsorgt.<br /><br />Youtube-Video: <a href="https://youtu.be/qwlil3tJ6-s" rel="external">https://youtu.be/qwlil3tJ6-s</a><br /><br /><h2>Wer keine eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abgottschlange" rel="external">Boa Constrictor</a> im Kindergarten will, m&ouml;chte auch keinen Borstenwurm in der Zuchtanlage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC101531" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc101531.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zum Gl&uuml;ck habe ich eine lange Pinzette - von Hand w&uuml;rde ich den Wurm besser nicht anfassen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC101532" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc101532.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Batterie zur Veranschaulichung der Gr&ouml;ssenverh&auml;ltnisse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC101537" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc101537.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In den Borsten steckt das Nesselgift</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC101544" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc101544.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nicht mal seine Mutter findet ihn sch&ouml;n!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC101555" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc101555.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Neuansetzen der Phytoplanktonkultur</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-09T09:20:49+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171209.html#unique-entry-id-50</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171209.html#unique-entry-id-50</guid><content:encoded><![CDATA[Mein Phytoplanktonreaktor sieht arg verlangt aus: Offensichtlich f&uuml;hlen sich in der beleuchteten und mit D&uuml;nger gen&auml;hrten L&ouml;sung nicht nur Nannochlorpsis wohl, sondern auch andere Algenst&auml;mme lieben das Milieu und breiten sich aus. Alle paar Monate gilt es also in die H&auml;nde zu spucken und die Kultur neu anzusetzen.<br /><br />Ich lasse die Planktonl&ouml;sung durch eine Kaskade von immer feineren Siebe in ein Gef&auml;ss laufen: Bis auf ca. 2 Liter, welche ich bereite stelle, kommt die Algenl&ouml;sung in meine diversen Becken: Heute ist Veggietag! Daraufhin sp&uuml;le ich den Reaktor mit heissem Wasser und reinige ihn mit einem Haushaltsschwamm. Erst wenn er optisch komplett sauber und mehrfach gesp&uuml;lt ist, kommt der Desinfektionsgang. Ich habe mal in der Anleitung eines Desinfektionsmittels f&uuml;r kommerzielle Fischzucht gelesen, da bevor etwas desinfiziert werden kann, es erst gr&uuml;ndlich mit herk&ouml;mmlichen Reinigungsmitteln wie Schwamm, B&uuml;rste etc. sauber gereinigt werden muss. Dann kommt das Desinfektionsmittel rein und dieses muss eine Weile lang einwirken, damit es alle Bakterien abt&ouml;tet. Ein Desinfektionsmittel ist ja nichts anderes als Gift und dieses muss nat&uuml;rlich erst die Zellw&auml;nde aller Lebewesen durchdringen, damit es wirken kann. F&uuml;r uns Hobbyanwender hat sich Javelwasser und eine Einwirkzeit von 5-10 Minuten bew&auml;hrt. Das Ziel ist es ja nicht, das Gef&auml;ss v&ouml;llig steril zu machen, sondern die Keimzahl so weit als m&ouml;glich zu reduzieren.<br /><br />Nach dem Desinfizieren sp&uuml;le ich den Reaktor mehrfach und selbstverst&auml;ndlich auch den Ablasshahn. Ich will ja nicht sp&auml;ter Chlorreste in meiner Kultur haben - dieses wird dem Wachstum der Algen kaum f&ouml;rderlich sein. Wie der Reaktor dann wieder sauber vor mir steht, f&uuml;lle ich ihn mit dem Rest der Phytoplanktonl&ouml;sung, welche ich erneut durch Siebe laufen lasse. Nun f&uuml;lle ich den Reaktor mit angemachten Salzwasser, bis die L&ouml;sung eine hellgr&uuml;ne Farbe angenommen hat. Dies heisst nun, dass die Planktondichte wieder tief ist und sich dieses wieder wacker vermehren kann.<br /><br />Ganz zum Schluss einen Schuss Phytoplanktond&uuml;nger, ein gesch&auml;tzter Teel&ouml;ffel davon wird gen&uuml;gen.<br /><br /><h2>Das Riffbecken wird mit 6 Liter Phyotplanktonl&ouml;sung eingegr&uuml;nt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091505" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091505.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Igitt, da hat sich ein gr&uuml;nlicher Belag auf den Reaktorw&auml;nden gebildet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091506" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091506.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt weiss ich, woraus Gr&uuml;ntee gemacht wird&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091507" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091507.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst mal mit heissem Wasser absp&uuml;len; das Gr&ouml;bste geht damit schon mal weg</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091509" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091509.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Reaktor (wie auch mein Absch&auml;umer) passt in kein Waschbecken, darum der Schlauch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091512" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091512.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Schwamm erledigt den Rest</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091511" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091511.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem der Reaktor (inkl. dem Auslasshahn) gr&uuml;ndlich geputzt ist, wird er desinfiziert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091513" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091513.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem sauberen Schwamm verteile ich das Javelwasser an den Reaktorw&auml;nden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091514" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091514.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nachdem der Reaktor gut gesp&uuml;lt ist, ist er bereit f&uuml;r die Wiederbef&uuml;llung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091518" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091518.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Planktonl&ouml;sung siebe ich mehrfach; ich will da kein Zooplankton drin haben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091520" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091520.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>2 Liter der gesiebten L&ouml;sung sind jetzt im Reaktor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091521" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091521.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich f&uuml;lle mit Salzwasser so weit auf, bis die L&ouml;sung nur noch hellgr&uuml;n ist</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091522" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091522.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Noch ein Schuss Phytod&uuml;nger und jetzt kann sich die Population ohne Dichtestress wieder vermehren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091526" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091526.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Draht/Perlonalgen entwickeln sich gut unter der S&uuml;sswasserleuchte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC091516" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc091516.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Drahtalgen auf Steroid</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-04T17:18:50+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/13ac1c726544b36eda70fddc0cc329b6-49.html#unique-entry-id-49</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/13ac1c726544b36eda70fddc0cc329b6-49.html#unique-entry-id-49</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe bislang immer die Theorie vertreten, dass die Anordnung der Filter im Technikbecken keine Rolle spiele. Mein Argument ist, dass das Wasser ja permanent zirkuliert und wird ein Schmutz- oder N&auml;hrstoffpartikel/Molek&uuml;l halt nicht im ersten Durchgang erfasst, dann halt im Zweiten, Dritten oder n-ten Durchlauf. So weit, so gut, es bleibt aber eine Theorie. Da ich etwas Handlungsbedarf habe, da in meinem Technikbecken die Draht/Perlonlagen nicht richtig wachsen wollen, ich aber neulich mal wieder etwas Fadenalgenwachstum im Becken hatte (zu viel Pelletfutter verabreicht), liegt es also nicht an der N&auml;hrstofflimitierung. Da bleiben zwei Faktoren: Licht und Position des Refugiums im Technikbecken.<br />Da ich an der Fisch & Reptil eine TUNZE S&uuml;sswasser LED gekauft habe (dasselbe Prinzip wie die TUNZE Vollspektrumleuchte, aber zu einem Drittel des Preises), ist die Gelegenheit gekommen: Ich wechsle also gleich beide Faktoren: Neues Licht und verlege das Refugium ganz an den Anfang des Technikbeckens.<br /><br />Vergleichsfoto ist gemacht, ich bin gespannt, wie die Algen in ein bis zwei Wochen aussehen.<br /><br /><br /><h2>Das Algenrefugium wandert 3 Abteile nach rechts</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC041502" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc041502.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bislang war das Refugium ein Abteil vor der R&uuml;ckf&ouml;rderpumpe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC041498" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc041498.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt kommt es ins erste Abteil des Technikbeckens, gleich da wo das Wasser vom Aquarium reinfliegt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC041499" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc041499.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Neu beleuchte ich die Algen mit einer Tunze S&uuml;sswasser LED</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC041500" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc041500.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Pilgerreise nach Sindelfingen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-12-03T18:21:22+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171203.html#unique-entry-id-48</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171203.html#unique-entry-id-48</guid><content:encoded><![CDATA[Allj&auml;hrlich haben Anita und ich am ersten Wochenende im Dezember ein festes Programm in der Agenda: Wir stehen am Samstagmorgen zeitig auf, fahren 2 Stunden lang mit dem Auto nach Sindelfingen, gehen an die Fisch & Reptil (heuer hat Anita den Besuch eines nahe gelegenen Einkaufszentrums den Fischen und Reptilien vorgezogen), am Abend besuchen wir im Apollotheater in Stuttgart ein Musical (dieses Jahr "<a href="https://www.stage-entertainment.de/musicals-shows/bodyguard-stuttgart.html" rel="external">Bodyguard</a>") und am Sonntag gehen wir in Stuttgart an den Weihnachtsmarkt.<br /><br />Die Fisch und Reptil h&auml;lt keine &Uuml;berraschungen bereit: Die St&auml;nde sind mehr oder weniger die gleichen wie letztes Jahr, stehen auch etwas am gleichen Ort und haben in etwas das gleiche Angebot. Dennoch lohnt sich die Pilgerreise und jeder Meerwasseraquarianer sollte Mekka einmal in seinem Leben - oder auch &ouml;fters - besucht haben. Man kann hier die grossen Namen der Szene einmal live erleben, mit den Herstellern quatschen und sich Tipps holen. Die Preise sind in Ordnung, wenn auch dieses Jahr mit dem Wiedererstarkten des Euros, das Angebot f&uuml;r uns Schweizer nicht mehr ganz so attraktiv ist. Ich kaufe mir eine S&uuml;sswasser-LED-Leuchte von TUNZE mit 20% Messerabatt um meinen Draht/Perlonalgen im Refugium einen Wachstumsschub zu verpassen.<br /><br />Das Musical am Abend gef&auml;llt uns beiden sehr gut. Nat&uuml;rlich kommen die beiden S&auml;ngerinnen nicht an eine Whitney Houston ran, aber diese Messlatte liegt ja auch astronomisch hoch. Die Darstellerinnen von Rachel und Nikki Marron halten sich aber ausgezeichnet. Die Stimme von Rachel Marron ist sehr gef&uuml;hlvoll und untermalt die leisen Passagen mit wundersch&ouml;nem Soul. Die S&auml;ngerin der Rolle von Nikki Marron hat mehr Volumen und Druck in ihrer Stimme - die beiden erg&auml;nzen sich also ideal.<br /><br />Wir n&auml;chtigen im <a href="http://www.hotel-moehringerhof.de/" rel="external">Hotel M&ouml;hringer Hof</a>, welches knapp 2 Kilometer vom Apollotheater entfernt liegt. Die Strecke ist zu Fuss gut zu schaffen und Anita schl&auml;gt sich mit ihren Pumps gut - keine Ahnung warum ihr Frauen in solchen Schuhen rumlaufen k&ouml;nnt!? Wir M&auml;nner w&uuml;rden da nach 2 Schritten schon auf die Nase fallen und wenn nicht, nach 5 Schritten mit Blasen an den F&uuml;ssen die Dinger entnervt in die B&uuml;sche schmeissen und in Socken ins Musical gehen. F&uuml;r den R&uuml;ckweg nach der Vorf&uuml;hrung g&ouml;nnen wir uns dann aber ein Taxi; ich will nicht riskieren, dass sich meine Holde einen Kn&ouml;chel bricht!<br /><br />Die Nacht ist kurz und wir stehen zeitig auf, wollen wir den Weihnachtsmarkt doch nicht im Gedr&auml;nge geniessen. Das Fr&uuml;hstst&uuml;cksbuffet am n&auml;chsten Morgen ist reichhaltig und gest&auml;rkt nehmen wir die Fahrt nach Stuttgart unter die R&auml;der.<br /><br />Weihnachtsm&auml;rkte haben in der Schweiz eigentlich keine Tradition. In Winterthur, wo ich aufgewachsen bin, gab es fr&uuml;her den "Chlausmarkt", aber der war nur an einem Tag im Dezember. Mit dem ganzen Import fremder Festlichkeiten wie z.B. Halloween und vermutlich bald auch Thanksgiving, haben in den letzten 15 Jahren auch Weihnachtsm&auml;rkte in den gr&ouml;sseren Schweizer St&auml;dten Fuss gefasst. Die urspr&uuml;ngliche Bedeutung der Weihnachtsm&auml;rkte, findet man aber nur in Deutschland: Man l&auml;uft in der K&auml;lte rum und giesst becherweise Gl&uuml;hwein in sich rein! Eigentlich eine ganz vortreffliche Vorwand um sich schon am Sonntagvormittag herrlich zu betrinken!<br /><br />Die Heimfahrt ist unspektakul&auml;r und wir wechseln einmal den Fahrersitz: Nach den 4 Stunden in der K&auml;lte - wohlgemerkt ohne Gl&uuml;hwein - &uuml;berf&auml;llt uns eine bleierne M&uuml;digkeit, kaum sind wir im warmen Auto auf der monotonen Autobahn unterwegs.<br /><br />Ein sch&ouml;nes Wochenende ist vor&uuml;ber: Sindelfingen, wir kommen n&auml;chstes Jahr wieder!<br /><br /><h2>Wie jedes Jahr: Das erste Wochenende im Dezember rot im Kalender ankreuzen: Fisch & Reptil in Sindelfingen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021447" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021447.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Messehalle mit professionellen Ausstellern und auf der Balustrade die Hobbyz&uuml;chter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5458" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5458.jpg" width="800" height="296" /><br /><br /><h2>Bjorn und Christian von Meerwasser Live TV</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021478" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021478.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Klaro machen wir ein Selfie zu Dritt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5459" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5459.jpg" width="800" height="601" /><br /><br /><h2>Das Jelly-Flap Kreiselbecken habe ich schon letztes Jahr gesehen: Interessanterweise ist der Quallen-Hype vorbei&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021488" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021488.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>&hellip; im Jelly-Flap sind nur Garnelen und Schnecken: Aber Snail-and-Shrimp-Flap t&ouml;nt nicht so gut!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021493" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021493.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die K&auml;ferhalter sind wohl noch etwas verschrobener als wir Meerwasseraquarianer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021486" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021486.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>aber nicht ganz so schlimm wie die Tausendf&uuml;sslerhalter!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021484" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021484.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tausendf&uuml;ssler nein danke: Mir graut's schon beim Gedanken an deren Fusspflege!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021485" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021485.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r Feinschmecker gibt es hier frisch zubereitete Insekten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021482" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021482.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Heizst&auml;be mit integriertem Thermometer sind wirklich spitze!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021479" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021479.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Bioballwaschmaschine habe ich auch im Einsatz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021477" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021477.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Muscheln sind sch&ouml;n und einigerma&szlig;en zahlbar: Aber f&uuml;r uns Schweizer ein No-Go wegen CITES</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021475" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021475.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier mal eine Gesamtaufstellung des Lebendfuttersortiments: Haribo f&uuml;r Fische in 12 verschiedenen Geschmacksrichtung!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021473" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021473.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt gibt es Bacto-Balls auch in Blau und diese heissen dann "Living Blue Balls" - die passen nicht nur in diese Spirale, sondern w&uuml;rden auch perfekt in einen <a href="https://www.fishgimmicks.com/de/gimmicks-fuer-das-aquarium/48-bacto-reef-balls-box.html" rel="external">Bacto Reef Ball Box von Fishgimmicks</a> passen *wink*</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021472" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021472.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Man k&ouml;nnte auf der Messe auch Fische kaufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021469" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021469.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rollenvliessfilter sind im Trend</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021468" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021468.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieses hier ist sehr gross und dickwandig: Vermutlich f&uuml;r den Teich gedacht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021467" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021467.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>"Schatz, ich bin im Keller, muss den Keilriemen am Filter wechseln!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021466" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021466.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieser hier ist echt innovativ!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021463" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021463.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Motor ist in der Achse eingebaut: Ziemlich clever!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021465" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021465.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>gesteuert wird er mit diesem Bedienteil</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021464" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021464.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was sieht da mein H&uuml;hnerauge?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021458" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021458.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Garnelenr&ouml;hren aus transparentem Acryl: Auf die Idee kam ich auch schon!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021460" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021460.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Druckdosen aus PVC; Wie schafft es der Produzent, die Dinger so g&uuml;nstig anzubieten? Ich weiss, was es bedeutet all die L&ouml;cher zu bohren, Gewinde zu schneiden und die Messigteile einzeln einzudrehen.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021457" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021457.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die China-Ventile sind nicht sehr gut, da geht zu viel Druck verloren, aber die Messingt&uuml;llen sind spitze!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021456" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021456.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Druckdose im Einsatz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021453" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021453.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aquarien aus der Kategorie "Leifschteil"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021450" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021450.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese Kugel - ohne Wasser - finde ich recht cool</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5462" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5462.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Geschmack sind die Dinger nicht und ich frage mich, wie die aussehen wenn da mal ein paar Algen drin sind?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5461" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5461.jpg" width="800" height="1066" /><br /> <br /><h2>Wie putzt man da die Scheibe? Vermutlich mit der Kreditkarte im Kreis rumschaben.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5460" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5460.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Ich sitze mich dann noch in einen Vortrag</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5469" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5469.jpg" width="800" height="304" /><br /><br /><h2>Ein Biochemiker erkl&auml;rt die Biochemie der Korallen und Zooxanthellen - leider habe ich den Anfang verpasst</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021497" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021497.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch f&uuml;r die Kleinen wurde gesorgt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PC021495" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pc021495.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der fr&uuml;he Vogel f&auml;ngt den Wurm - aber um 10 Uhr muss man noch nicht beim Weihnachtsmarkt in Stuttgart sein - der &ouml;ffnet erst gegen 11</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5471" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5471.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weihnachtsmarktimpression</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5485" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5485.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Einmal mehr war es bitterkalt und ich unter der Jacke nur mit T-Shirt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5487" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5487.jpg" width="800" height="1064" /><br /><br /><h2>Die Dekorationen sind gut gemacht - nicht nur lieblos hingetuckerte Fichtenzweige wie bei uns</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5481" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5481.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kr&auml;uterbonbons in H&uuml;lle und F&uuml;lle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5479" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5479.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe mich immer schon gefragt, was Buddhisten an ihre Weihnachtsb&auml;ume h&auml;ngen&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5475" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5475.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weihnachtsmarkt in der Stuttgarter Innenstadt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5474" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5474.jpg" width="800" height="248" /><br /><br /><h2>Sag ich doch!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5473" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5473.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Weihanchtsm&auml;rkte sind ein guter Vorwand um sich schon am Sonntagvormittag mit angew&auml;rmtem Alkohol zu berauschen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5502" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5502.jpg" width="800" height="313" /><br /><br /><h2>So eine ger&auml;ucherte Lachstranche sieht lecker aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5496" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5496.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Makrelen am Stock - Wir sahen eine Gruppe Asiaten, die haben ihre Makrele mit Esst&auml;bchen verputzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5494" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5494.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wir haben eine Sitzgelegenheit gefunden und dazu Schupfnudeln mit Sauerkraut und Speck</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5493" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5493.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>&hellip; als Nachspeise ein Br&ouml;tchen mit Rostbratwurst</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_E5499" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_e5499.jpg" width="800" height="1066" />]]></content:encoded></item><item><title>Nemo und Dory &#xfc;berall</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-11-26T10:54:50+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171126.html#unique-entry-id-47</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171126.html#unique-entry-id-47</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin ja sonst dem Finding-Nemo-Dory-Kitsch durchaus zugeneigt, aber dass mich die Beiden bei einem Besuch im Baumarkt auf Schritt f&uuml;r Schritt verfolgen, ist schon etwas penetrant. Immerhin ist die Bef&uuml;rchtung, dass das Sequel des Films einen Nachfrageboom nach Goldfischgl&auml;sern mit Clownfischen und Palettendoktoren ausl&ouml;sen w&uuml;rde, nicht eingetreten. Offenbar hat sich seit den 0er Jahren, als der Film "Finding Nemo" in den Kinos lief, doch ein bisschen was ver&auml;ndert in Sachen Umwelt- und Riffschutz. Wegen dem &Uuml;berangebot im Baumarkt, konnte ich dem Kaufreiz widerstehen; allerdings ereilte mich der Gedanke, wie es w&auml;re einen ganzen Haushalt inkl. M&ouml;bel nur in Dory/Nemo-Design zu kaufen? Ich bin &uuml;berzeugt, dass die Hollywood-Merchandising-Maschinerie dies durchaus w&uuml;rde m&ouml;glich machen: Nemo-Zahnb&uuml;rste, Dory-Kamm, Nemo-Tasse, Nemo-Geschirr und In der Kinderzimmerabteilung der M&ouml;belh&auml;user gibt es bestimmt St&uuml;hle, Tische und Betten im entsprechenden Design, Tischt&uuml;cher, Teppiche und Bettw&auml;sche sowieso!<br /><br /><h2>Finding Dory Nachtlicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5395" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5395.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Finding Dory Tischlampe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5394" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5394.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Finding Dory Kopfh&ouml;rer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5392" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5392.jpg" width="800" height="1066" />]]></content:encoded></item><item><title>Wie viel Bullshit steckt in diesem Blog?</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-11-17T17:58:56+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171117.html#unique-entry-id-46</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171117.html#unique-entry-id-46</guid><content:encoded><![CDATA[Ich war diese Woche an einem Symposium in Interlaken. Einer der Referenten nahm Bezug auf den <a href="http://www.blablameter.de/index.php" rel="external">Blabla Meter</a> und hat verschiedene Texte verglichen. Da will ich mich nat&uuml;rlich nicht ausnehmen und habe, kaum zu Hause angekommen, gleich meine letzten 3 Blogeintr&auml;ge auf ihren Bullshitgehalt getestet. Ich bin beruhigt, die Text sind weitgehend bullshitarm und die Menge an Bullshit ist in Vergleich zu den Reden zweier Schweizer Politiker, fast hom&ouml;opathisch.<br /><br /><br /><h2>Der Blog-Eintrag &uuml;ber Unterlassene Hilfeleistung hat einen Blabla-Index von 0.09</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Blablameter A" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/blablameter-a.jpeg" width="796" height="834" /><br /><br /><br /><h2>Auch der Blog-Eintrag &uuml;ber Teilung der Nemos kommt mit einem Index von 0.09 ordentlich weg</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Blabla Meter C" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/blabla-meter-c.jpeg" width="789" height="835" /><br /><br /><h2>Der Beitrag vom 15. Oktober &uuml;ber den grossen Tag im Leben eines Anemonenfisches ist rekordverd&auml;chtig blablafrei</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Blabla Meter B" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/blabla-meter-b.jpeg" width="790" height="836" /><br /><br /><h2>Die 1. August Rede von Bundesrat Johann Schneider-Ammann enth&auml;lt da schon die dreifache Menge an Bullshit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Blabla Meter Schneider Amann" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/blabla-meter-schneider-amann.jpeg" width="800" height="824" /><br /><br /><br /><h2>Die Albisg&uuml;etlirede von Altbundesrat Christoph Blocher schl&auml;gt alle Texte: Ein Bullshitfaktor von 0.25!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Blabla Meter Albisguetlirede" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/blabla-meter-albisguetlirede.jpeg" width="800" height="824" />]]></content:encoded></item><item><title>Unterlassene Hilfeleistung und Wink mit dem Zaunpfahl</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-11-14T21:15:34+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171114.html#unique-entry-id-45</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171114.html#unique-entry-id-45</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe mich seit meinem Urlaub in &Auml;gypten vom Kaffee- zum Teetrinker entwickelt. Erstens sind Tees in den Aromen vielseitiger und ausserdem erhoffe ich mir hierdurch ein stabileres Nervenkost&uuml;m, einen tieferen Puls und damit einhergehend bessere Leistungen im Apnoetauchen. Wenn man nun aber den ganzen Tag tassenweise Tee in sich hineinsch&uuml;ttet, dann muss man ja zwischendurch ja auch wieder seinen K&ouml;rper von &uuml;berfl&uuml;ssiger Fl&uuml;ssigkeit befreien. Ihr versteht, was ich meine? So besuche ich also am Sonntagabend unaufgeregt und mir nichts B&ouml;ses denkend, dasjenige Zimmerchen meines Hauses, welches das allerkleinste von allen ist, eine T&uuml;re hat, Sichtschutz am Fenster und zweckdienliches Mobiliar aus Keramik vom Sanit&auml;rinstallateur eingebaut und ans Rohrleitungssystem angeschlossen. *zwinker* *zwinker* Meine Leser, nicht auf den Kopf gefallen, k&ouml;nnen nat&uuml;rlich l&auml;ngstens erahnen, von welchem "Zimmerchen" ich spreche. Jedenfalls sitze ich gem&uuml;tlich auf dem Italienischen M&ouml;belst&uuml;ck, in meinem Falle eines aus dem edlen Hause <a href="https://www.catalano.it/" rel="external">Catalano</a> und lasse den Resten des Jasmintees freien Lauf, als ich pl&ouml;tzlich von draussen die aufgeregte Stimme von Anita vernehme: "Chummchummchumm schn&auml;ll!" Da ich eher der gem&auml;chliche Typ bin und mich wenn ich mit heruntergelassenen Hose dasitze, nicht gerne stressen lasse, denke ich: "Was denn, so aufgeregt, meine Liebste, ich kann ja nachher zur&uuml;ckspulen und die Szene nochmals anschauen". Von draussen ert&ouml;nen aber alsbald ihre Rufe: "schn&auml;llschn&auml;llschn&auml;ll chumm!" Ich vermute, dass sich das Nachbarsk&auml;tzchen in mein Wohnzimmer verirrt hat, aber auch das ist kein Grund sich nicht die Hose ordentlich zuzukn&ouml;pfen, die Wassersp&uuml;lung zu bet&auml;tigen und sich die H&auml;nde zu waschen. Wie ich neulich in einem Artikel im <a href="http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Ich-wasch-die-Haende-nur--wenn-das-Papier-reisst--13232350" rel="external">20 Minuten</a> gelesen habe, wasche sich ein unerwartet hoher Prozentsatz der Schweizer Bev&ouml;lkerung nachher (nach was wohl?) nicht die H&auml;nde und sowas tut man nicht auch nicht wenn draussen die Welt untergeht. "Chumm, schn&auml;ll, chumm!", erschallt es von draussen. Nun ist auch mir nicht entgangen, dass meine Freundin ihre Rufe mit einer ordentlichen Prise Alarmismus untermalt hat. "Ei, das K&auml;tzchen wird sich doch nicht auf meiner Auslegeware &uuml;bergeben oder hat sich gar mein Schatz beim Apfelsch&auml;len in den Finger geschnitten?". Meine H&auml;nde sind zwischenzeitlich getrocknet, das Handtuch sauber aufgeh&auml;ngt und nun gehe ich eiligen Schrittes ins Wohnzimmer.<br /><br />Anita steht wie angewurzelt vor dem Aquarium, fuchtelt wie wild mit den Armen in der Luft rum und japst: "Ujujujujuj, Nemo, Nemo, Nemo, Bod&auml;!" Ich schaue zu Boden und tats&auml;chlich liegt da der japsende, kleine Nemo, der sich in Apnoetauchen &uuml;bt. Vorsichtig mit beiden Handfl&auml;chen nehme ich den kleinen Kerl vom Boden und lasse ihn wieder in sein Element gleiten. Nemo sinkt wie ein Herbstblatt zu Boden und ist sichtlich hypoxisch: Vom <a href="https://www.aidainternational.org/" rel="external">AIDA</a>-Schiedsrichter w&uuml;rde es da heissen: "Red Card!" Neben mir japst auch Anita nach Luft und Worte und stammelt: "Oh nei, oh nei, oh nei, ich han en n&ouml;d ch&ouml;nne aalange!" Da ich weiss, dass ein Teil meiner Leserschaft, des Schweizerdeutschen nicht m&auml;chtig ist, folgt hier die &Uuml;bersetzung ins Hochsprachliche: "Oh nein, oh nein, oh nein, ich konnte ihn nicht anfassen!" Anita ist grosse Tierfreundin, Teilzeitvegetarierin, tr&auml;gt keine Pelzkragen und k&ouml;nnte keiner Fliege was zu leide tun, aber japsend zuschauen wie ein Fisch einen neuen Staticrekord aufstellt, das kann sie! Da kann ich mir nur erhoffen, sollte mich mal ein Herzinfarkt oder Stromschlag ereilen, jemand grad auf meinem Klo sitzt, den sie japsend herbeirufen kann!<br /><br />Der Grund f&uuml;r des Fisches k&uuml;hnen Sprung aus dem Becken ist unschwer auszumachen: Wird der Kleine doch, immer noch etwas hypoxisch bel&auml;mmert und von Sambakr&auml;mpfen geplagt, gleich vom gr&ouml;sseren Anemonenfisch aufs Gr&ouml;bste attackiert. Wie dieser innerhalb einer Minute seine dritte Angriffswelle lostritt, vertreibe ich ihn mit dem langen PVC-Rohr, welches ich zum Rumstochern im Sand verwende und griffbereit im Unterschrank liegt. Klein-Nemo muss ins Asyl, im Riffbecken kann ich ihn nicht lassen. Er l&auml;sst sich dann auch, von seinem Aufenthalt an der Luft immer noch angeschlagen, auf Anhieb einfangen und so setze ich ihn zum Nemoaufwuchs ins Kellerbecken. Der erneute Stress macht ihm Anfangs zu schaffen und er japst wieder wild nach Luft (also eigentlich japst er ja nach Wasser) und verdr&uuml;ckt sich in die Ecke. Seine Haut ist auf einer Seite, wohl auf derjenigen auf der er auf dem Steinzeug gelegen ist, etwas fleckig und ein weisses P&uuml;nktchen ist in seinem Auge auszumachen. Ich gebe etwas <a href="https://www.microbelift.com/product/aquatic-stress-relief/" rel="external">MicrobeLift Aquatic Stress Relief</a> ins Wasser und bei den nunmehr folgenden halbst&uuml;ndlichen Kontrollen, zeigt er zunehmende Besserung. Heute ist er schon wieder ganze der Alte und schwimmt freudig zwischen den kleinen Clownteenies in der Anemone rum.<br /><br />Von einem treuen Leser bekomme ich den Hinweis, dass wenn ich heute keinen Artikel poste, ich eine rekordm&auml;ssig-noch-nie-dagewesene Blogpause von einem ganzen Monat eingelegt haben werde. Danke f&uuml;r den Hinweis, Florian, einen ganzen Monat ohne Blogberieselung will ich dir und den anderen verbleibenden Lesern (sofern denn noch welche da sind?) nat&uuml;rlich nicht zumuten und mache darum heute, wie ihr es euch von mir gewohnt seid, einmal mehr aus einer M&uuml;cke einen Elefanten.<br /><br /><img class="imageStyle" alt="PB141432" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pb141432.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_5198" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_5198.jpg" width="800" height="599" /><br /><br /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Ein grosser Tag im Leben eines Anemonenfisches</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-10-15T11:58:42+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171015.html#unique-entry-id-44</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171015.html#unique-entry-id-44</guid><content:encoded><![CDATA[Da ich heute Abend nach Paris fliege um da an einem 3-t&auml;gigen Security Assessment Rede und Antwort zu stehen, mache ich am Sonntagmorgen, noch im Pijama, eine 2-St&uuml;ndige Session im Keller: Ich messe die wichtigsten Parameter meines Riffbeckens und entnehme eine Wasserprobe f&uuml;r eine externe ICP-OES Analyse. Dann setze ich die 6 Nemo-Kinder aus dem Kreiseltank in das Teenagerbecken, denn da ist seit gestern eine Anemone! Wie toll ist das denn: Das "Dreckige Dutzend" w&auml;scht sich innig in der Anemone als h&auml;tten sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht.<br /><br />Meine Reaktoren haben schon ziemlich Schlamm und Fadenalgen angesetzt und es ist Zeit die Beh&auml;lter zu reinigen, zu desinfizieren und die Kulturen neu anzusetzen. Ich entnehme einen guten Liter jeder Kultur, lasse diese mehrfach durch Siebe laufen, untersuche das Resultat unter dem Mikroskop und setze damit und frischem Salzwasser neue Kulturen an in den gereinigten Reaktoren.<br /><br />Jetzt ist es Mittag geworden, die Sonne zeigt sich: Zeit f&uuml;r einen kleinen Tauchgang im See!<br /><br /><h2>Mein 3 Planktonreaktoren bed&uuml;rfen der Reinigung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151271" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151271.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Inhalt wird mehrfach gesiebt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151270" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151270.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den Bodensatz kippe ich weg</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151281" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151281.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Probe f&uuml;r die Begutachtung unter dem Mikroskop</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151280" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151280.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alles nur verklumpte Phytoplanktonzellen, die Probe ist nicht von Zooplankton "verseucht"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151276" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151276.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst wird der Reaktor mit heissem Wasser und Schwamm gut gereinigt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und dann mit Durgol entkalkt und desinfiziert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151286" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151286.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nun fahre ich die Reaktoren langsam wieder hoch; es wird ein paar Wochen dauern, bis ich die Kulturen wieder auf 10-12 Liter aufgebaut habe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151336" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151336.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich messe seit langem wieder einmal KH, PO4 und NO3. Mit den Werten von 7, 0.1 mg/L und 3mg/L bin ich zufrieden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151282" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151282.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein grosser Tage im Leben eines Anemonenfisches: Einzug in die Anemone!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151329" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151329.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein sch&ouml;nes Bild: 12 gesunde, kleine Nemos in einer Anemone</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151299" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151299.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich hoffe die Anemone wird von den Kleinen nicht zerkuschelt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151293" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151293.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>s&uuml;sser, kleiner Fratz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="PA151275" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa151275.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Teilung der Nemos</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-10-01T16:43:07+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171001.html#unique-entry-id-43</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20171001.html#unique-entry-id-43</guid><content:encoded><![CDATA[Moses konnte vielleicht das Meer teilen, ich kann daf&uuml;r Nemos teilen. Wie ich am Donnerstagabend aus dem Urlaub nach Hause komme, stelle ich erfreut fest, dass meine Nemo-Babies (nunmehr 1 Monat alt) nicht nur ordentlich gewachsen sind, sondern das auf sonderbare Weise aus vorher 9 Tieren, nun 12 da sind. Die Fischchen schwimmen jetzt sch&ouml;n zusammen in der Gruppe, sodass ich sie besser z&auml;hlen kann.<br /><br />Nachdem ich das mittlere meiner Aufzuchtbecken gereinigt habe und sich da schon eine sch&ouml;ne Population von Kleinstlebewesen entwickelt hat, setze ich die H&auml;lfte der Gruppe, also 6 Tiere, um. Ich bin gespannt, ob ich einen Unterschied in der Entwicklung der beiden Gruppen feststellen werden kann.<br /><br />Die Kleinen, welche ich Kreiseltank verbleiben, kuscheln sich s&uuml;ss an den Heizstab. Offenbar haben die Kleinen das instintive Verlangen, sich hinter Strukturen zu verstecken. Zu diesem Zweck hat die Gruppe einen Keramikblumentopf bekommen, den sie allerdings bislang noch nicht als Behausung f&uuml;r sich entdeckt haben.<br /><br />Bald wird es so weit sein und die Fische bekommen eine Anemone!<br /><br /><img class="imageStyle" alt="PA011231" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa011231.jpg" width="800" height="600" /><img class="imageStyle" alt="PA011222" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/pa011222.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Nemo-Babies und defekter Motor</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-09-17T11:51:58+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170917.html#unique-entry-id-42</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170917.html#unique-entry-id-42</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Morgen mache ich mein Aquarium ferienbereit. Das heisst ich tausche den Adsorber und die Aktivkohle, reinige die Absch&auml;umer und f&uuml;lle mein Wasserfass mit frischen Salzwasser auf. Am n&auml;chsten Donnerstag bin ich eine Woche in &Auml;gypten auf Freitauchsafari und da will ich beruhigt sein, dass zu Hause alles in Ordnung ist. Da bei meinem Naumann Vliesfilter die letzte Vliesrolle aufgebraucht ist, reinige ich diesen und verpacke ihn f&uuml;r den Versand nach &Ouml;sterreich (ich habe ihn ja nur zum Ausprobieren bekommen). Ich nehme meinen Rollermat Vliesfilter in Betrieb, stelle aber fest, dass der Motor nicht mehr dreht. Also mache ich mich an die Fehlersuche. Hat das Netzteil noch Strom? Leider kann ich mein Digitalmultimeter nicht finden (habe ich es meinem Sohn ausgeliehen?) und so behelfe ich mit einer LED. LED leuchtet, das heisst das Netzteil liefert Strom. Auch am Motoranschluss leuchtet die LED, wenn ich den Schwimmer bewege, es muss also am Motor selber liegen. Dieser l&auml;sst sich recht einfach ausbauen, das Zahnrad ist nur aufgedr&uuml;ckt und so liegt er bald auf meiner Werkbank. Wie ich es doch hasse, wenn bei den Motoren das Geh&auml;use mit umgedrehten Blechlaschen gehalten wird. Einmal ge&ouml;ffnet und man kriegt die Dinger nie mehr richtig geschlossen! Als der Motor offen vor mir liegt, sehe ich, dass das Getriebe wider Erwarten rostfrei und gut gefettet ist. Dennoch l&auml;sst es sich keinen Millimeter drehen. Erst nachdem ich das Getriebe zerlegt habe und wieder zusammensetze, dreht es wieder: Da hat sich wohl ein Zahnrad verkantet. Ich baue den Motor wieder ein, mache die Schlusskontrolle und bin froh, dass alles wieder funktioniert. Dennoch werde ich einen Ersatzmotor bestellen, denn es ist nicht sicher, wie lange er noch laufen wird.<br /><br />In meinem Larvenkreisel schwimmen 8 gesunde, orange Nemobabies, welche heute ihren 15. Geburtstag feiern! Welch sch&ouml;ner Anblick; ich hoffe, dass Anita meine Kleinen gut pflegt w&auml;hrend meinem Tauchurlaub.<br /><br /><br /><h2>Die Nemo-Babies sind heute 15 Tage alt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9171124" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p9171124.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>8 zuckers&uuml;sse, orange Babies</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9171129" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p9171129.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Motor meines Rollermat Vliesfilters dreht nicht mehr</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9171130" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p9171130.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diesmal ist es nicht Rost: Das Getriebe ist gut gefettet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9171131" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p9171131.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Platte mit dem Getriebe ist nur eingedr&uuml;ckt und l&auml;sst sich einfach entfernen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P9171133" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p9171133.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Planktonkulturen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-08-20T16:47:27+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170820.html#unique-entry-id-41</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170820.html#unique-entry-id-41</guid><content:encoded><![CDATA[Weil das Nemopaar von Voni wieder fleissig br&uuml;tet, bringe ich meine Planktonkulturen wieder auf Vordermann. Phytoplankton, vermutlich Nannochloropsis Salina, habe ich noch und je eine Kultur Copepoden und Brachionus starte ich neu mit Zuchtans&auml;tzen von <a href="http://plankton-shop.ch/" rel="external">plankton-shop.ch</a>. Bereits nach ein paar Tagen haben sich die Kulturen gut etabliert und ich habe die Reaktoren gut zur H&auml;lfte voll mit recht dichten Kulturen.<br /><br />Jetzt nur noch den richtigen Moment erwischen zwischen meinen Terminen, der Geburt des Kindes von Voni und Valentina und dem Schlupf der Nemos.<br /><br /><h2>von links nach rechts: Brachionus, Copepoden und Nannochloropsis Salina</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011082" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011082.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Als Brachionus zwischen Algenkugeln lebt es sich wie im Schlaraffenland</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11615" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11615.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Bei guter Ern&auml;hrung werden auch viele Nachkommen gezeugt: Dieser Brachionus br&uuml;tet gleich 3 Eier auf's Mal</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11621" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11621.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Brachionus heisst auch "R&auml;dertier", weil es mittels zweier "Zahnr&auml;der" kontinuierlich einen Wasserstrom Richtung Mund erzeugt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11640" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11640.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Eine Copepoda (wohl Tisbe)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11642" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11642.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Das Auge des Tigers in der Mitte leuchtet Rot; nicht umsonst heissen die Tiere auch Cyclops</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11644" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11644.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Zyklopeneier in Grossaufnahme</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_11650" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_11650.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item><item><title>Geburtstagsbastelei</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-08-19T15:02:24+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170819.html#unique-entry-id-40</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170819.html#unique-entry-id-40</guid><content:encoded><![CDATA[Da mein Ohr immer noch nicht v&ouml;llig gesund ist, schenke ich mir zum Geburtstag keinen coolen Apnoetauchgang in einem kristallklaren Bergsee, sondern bet&auml;tige mich als Elektriker. Motiviert von den beiden selbstmontierten RJ45-Dosen im Keller, wage ich mich heute daran an der bestehenden Hausinstallation herumzufummeln. Ich m&ouml;chte im Obergeschoss einen Ethernet-Anschluss hinbringen, damit ich da einen kabelgebundenen Access-Point betreiben kann. Ich habe verschiedene WLAN-Repeater und Powerlan-Adapter ausprobiert aber so richtig stabil l&auml;uft keines dieser Dinger. Als erstes schraube ich in meinem Schlafzimmer die Elektrodose auf, darin befinden sich eine 3-fach-Stromsteckdose, zwei Leerdeckel und 4 Rohre. Aus einem Rohr kommen die Stromkabel aus dem Keller, die sind tabu. Dann sind da noch zwei Leerrohre, welche ich zwar mit der Saite sondiere aber nicht herausfinde, wo die schlussendlich m&uuml;nden. Vielleicht sind das Wurml&ouml;cher, durch welche man, wenn man nicht h&ouml;llisch aufpasst, in einer anderen Galaxie landet? Da ich kein Handtuch dabei habe (ein zwingendes Utensil f&uuml;r intergalaktische Reisen, wie man im Handbuch "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Per_Anhalter_durch_die_Galaxis" rel="external">Per Anhalter durch die Galaxis</a>" nachlesen kann), lasse ich die beiden Leerrohre aussen vor und sondiere das Rohr, aus welchem ein Telefonkabel und ein Koaxialkabel kommen. Es gelingt mir auch nach mehreren Anl&auml;ufen nicht, die Saite ganz durchzustossen aber von der L&auml;nge her scheint es mir, als w&uuml;rde das Rohr bis ganz in den Keller f&uuml;hren. Mit Einsatz von Kabelrohrspray gelingt es mir das Koaxialkabel etwas nach oben ziehen zu k&ouml;nnen, sodass ich im Keller eindeutig sehen kann, wo das Rohr m&uuml;ndet. Ich binde das Ende des Koaxialkabels an den Anfang meines Cat6-Kabels um es so durch das Rohr nach oben zu ziehen. Irgendwas scheine ich nicht richtig gemacht zu haben, denn das Kabel hat ziemlichen Widerstand, die Verbindung reisst und ich ziehe das Koaxialkabel leer oben aus dem Rohr. Nun gut, Koaxialkabel kommt aus der Anfangszeit des Rundfunks und ich glaube nicht, dass in den n&auml;chsten 50 Jahren eine Technologie auf den Markt kommt, wo pl&ouml;tzlich wieder im Haus verlegte Koaxkabel der Renner sein werden. Da sich jetzt nur noch das Telefonkabel im Rohr befindet, komme ich mit der Saite ganz nach unten, kann daran mein Cat6-Kabel befestigen und bringe es im 3. Anlauf (ich bin ja nur Hobby-Elektriker&hellip;!) durch das Rohr nach oben. Der Schweiss l&auml;uft an mir in B&auml;chen runter, es ist ein warmer Sommertag und ich muss, da ich keinen Elektrikerlehrling dabei habe, dauernd die Treppen runter und hoch steigen um das Kabel einzuziehen.<br /><br />Das Anschliessen des Kabels geht dann recht flott von der Hand und wenig sp&auml;ter habe ich einen funktionierenden Internet-Anschluss im Schlafzimmer an welchen ich meinen Airport h&auml;nge um da das Signal &uuml;ber WLAN auszusenden.<br /><br />Da ich mir noch einen 8-Port-Switch gekauft habe, kann ich die gesamte Hausinstallation vereinfachen. Im Keller habe ich das Fiber-Modem, von welchem ich Telefon, das Signal f&uuml;r die Fernseh-Set-Top-Box (diese hat einen Ethernet-Anschluss, muss aber an einen dedizierten Port des Fiber-Modems geh&auml;ngt werden. Keine Ahnung ob diese in einem eigenen VLAN h&auml;ngt oder auf diese Art COS/QOS implementiert wird?) und das rohe Internet bekomme. Mit dem "rohen Internet" (das heisst ohne Firewall und mit vom Provider konfigurierter Private-IP) gehe ich auf meinen zentralen Access-Point. Da dieser nur &uuml;ber 4 Ethernet-Anschl&uuml;sse verf&uuml;gt, speise ich hieraus den 8-Port-Switch der dann das Internet-Signal &uuml;ber Ethernet im Haus verteilt. Im B&uuml;ro im Erdgeschoss dann ein Access-Point im Bridge-Mode und ein weiterer Access-Point (der Apple AirPort) im Bridge-Mode im Obergeschoss. So weit ist das nun alles sauber, mit einer kleinen Ausnahme: Am zentralen Switch h&auml;ngt noch ein PowerLAN-Modul, welches Internet &uuml;ber das Stromnetz in den Aquarienkeller bringt um da das WLAN-Signal zu verbreiten f&uuml;r die &Uuml;berwachungskameras und die Aquaillumination Prime &uuml;ber dem Bypassbecken. Im Unterschrank des Riffbeckens dann noch ein PowerLAN-Modul, an welcher der Aquaillumination Director h&auml;ngt zur Steuerung der Lampen &uuml;ber dem Hauptbecken.<br /><br /><h2>Wenn man die Saite rauszieht und das Kabel ist noch dran, jubelt der Elektriker</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011072" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011072.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese RJ45-UP-Dose, gekauft im Jumbo, verlangt nach abisolierten Dr&auml;hten und einem kleinem Schraubenzieher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011075" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011075.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Verbindung steht!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011076" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011076.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Habe bei der Gelegenheit zwei Koaxialkabel aus meiner Hausinstallation entfernt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011077" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011077.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer will, kann haben; liegt bei mir in der Kiste mit Elektroschrott und wandert n&auml;chstens mal in der Entsorgungsstelle </h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011078" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011078.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Meine Waschmaschine hat kein WLAN</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-08-17T23:10:03+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170817.html#unique-entry-id-39</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170817.html#unique-entry-id-39</guid><content:encoded><![CDATA[Ich gebe zu, es handelt sich um ein 1. Welt-Problem aber meine intelligente Waschmaschine verf&uuml;gt &uuml;ber kein WLAN-Modul sondern nur &uuml;ber einen Ethernet-Anschluss. Manche werden sich jetzt fragen: "Na und, meine Waschmaschine hat nur Strom, Wasser und Abwasseranschluss, was also soll des Rumges&uuml;lze?" Es ist nun mal so, dass ich bewusst den kleinen Aufpreis beim Kauf der Waschmaschine in Kauf genommen habe, dass diese VZUG-HOME enabled ist. Ich finde die Vorstellung, dass ein Haushaltsger&auml;t &uuml;ber Internet-Anschluss verf&uuml;gt, faszinierend. Ich kann mich noch gut erinnern, dass vor 20-25 Jahren schon das Beispiel des "intelligenten K&uuml;hlschranks, der selber Milch bestellt" herumgereicht wurde und heute sind wir tats&auml;chlich so weit, dass normale Haushaltsger&auml;te &uuml;ber das Internet kommunizieren k&ouml;nnen. Nat&uuml;rlich h&auml;lt sich der Nutzwert meiner intelligenten Waschmaschine in Grenzen, aber dennoch ist die Push-Nachricht auf dem Handy n&uuml;tzlich, welche einen wissen l&auml;sst, dass zu Hause jetzt die Waschmaschine die W&auml;sche fertige gewaschen hat.<br /><br />Bisher habe ich die Waschmaschine &uuml;ber ein Patchkabel an einem Power-LAN-Modul angeschlossen, was zwar funktioniert, aber halt doch eine sehr unelegante L&ouml;sung ist. Dies insbesondere, weil sich im gleichen Kellerraum meine gesamte Hausinstallation befindet mit Glasfaser-Modem, Access Point und Patchk&auml;stchen - leider aber 3 Meter von der Waschmaschine entfernt.<br /><br />Des weiteren ist es so, dass mein WLAN im Keller so seine Macken hat. Obschon ich eigentlich vom Fach bin und schon x-fach an der Konfiguration rumgefummelt habe (oder gerade deswegen?), l&auml;uft das WLAN nicht sonderlich stabil und nur mit geringem Durchsatz. Da sich im Kellerraum auch mein Mikroskop und darin angeschlossen mein Windows-Notebook befindet, ist das schon seit einiger Zeit ein stetes &Auml;rgernis. Ich habe mir schon l&auml;nger gesagt, dass ich da mal ein Cat6-Kabel verlegen m&ouml;chte, aber das Vorhaben hat es nie in die Top-10 meiner Pendenzen geschafft. Da ich nun zwei Wochen Ferien habe, Anita f&uuml;r ihre Buchhaltungspr&uuml;fung b&uuml;ffelt und ich wegen Geh&ouml;rgangsentz&uuml;ndung nicht tauchen kann, ist mir langweilig. Die Baum&auml;rkte der n&auml;heren und weiteren Nachbarschaft habe ich allesamt schon abgeklappert und das Sortiment studiert, gestern habe ich die Garage gek&auml;rchert, das Auto staubgesaugt und das Sitzpolster eingesch&auml;umt. Das Altglas, die leeren Bierdosen und Karton sind auch entsorgt. Die Tunze Stream 3 ist entkalkt und neue Kulturen mit Phytoplankton, Copepoden und Brachionus habe ich auch angesetzt. Ausserdem habe ich meine Unterwasserfotoausr&uuml;stung zum Verkauf ausgeschrieben: <a href="https://www.ricardo.ch/kaufen/sports/tauchen/lampen-und-fotografie/unterwasser-kameraausruestung/v/an932254996/">https://www.ricardo.ch/kaufen/sports/tauchen/lampen-und-fotografie/unterwasser-kameraausruestung/v/an932254996/</a> . Ganz sch&ouml;n was erledigt, aber langsam gehen mir die Arbeiten aus. Jetzt habe ich nur noch Hemden b&uuml;geln und Unkraut j&auml;ten auf meiner Pendenzenliste und diese Aktivit&auml;ten schiebe ich gerne m&ouml;glichst weit raus.<br /><br />Aus diesem Grunde ergreife ich heute die Gelegenheit und decke mich im Obi mit Cat-6 Kabel, Cat-5e AP-Dosen (wie ich mich noch erinnere, ist Cat-5e im Wesentlichen dasselbe wie Cat-6), Elektrorohren und Montagematerial ein. So gegen 17 Uhr mache ich mich an die Arbeit und verlege Rohre, bohre L&ouml;cher, d&uuml;ble und schraube Rohrclips an die Wand. Gegen 19 Uhr ist dies so weit erledigt, dass ich die Arbeiten unterbrechen kann um etwas zu essen. Nach dem Abendessen (Reis mit Sbrinz Reibk&auml;se und Salat) ziehe ich dann das Kabel durch die Rohre und schliesse diese an. Vor diesen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schneidklemme" rel="external">Schneidklemmen</a> und dem LSA-Auflegewerkzeug habe ich einigermassen Respekt, beschr&auml;nkt sich doch meine Erfahrung hiermit auf das &uuml;ber-die-Schulter-gucken . Nachdem die erste Scheu abgelegt ist, merke ich, wie einfach die Technik eigentlich ist, und bringe mit nur leichtem Gegenwind (bei einer Dose habe ich zwei Kabel vertauscht) beide Dosen zum Laufen.<br /><br /><h2>Sind die Rohre erst mal verlegt und das Kabel eingezogen, kann ich die Dose setzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011044" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011044.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Von Vorteil ist, wenn man nicht allzu farbenblind ist: Ist das jetzt weiss/braun oder weiss/orange?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011047" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011047.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei den Dosen liegt ein LSA-Auflegewerkzeug dabei (LSA kommt von ohne L&ouml;ten, ohne Schrauben, ohne Abisolieren)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011048" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011048.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein s&uuml;sses, kleines Patchpanel ist schon fast voll belegt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011052" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011052.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Haustechnikwand wirkt einigermassen aufger&auml;umt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011063" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011063.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Notebook, welches ich unter anderem zum Mikroskopieren brauche, hat jetzt einen Ethernet-Anschluss und muss sich nicht mehr mit den Unzul&auml;nglichkeiten meines WLANs rum&auml;rgern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011054" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011054.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>2-Phasen Dose 400V, normale 230V Dose und RJ-45 f&uuml;r Waschmaschine und Tumbler</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011057" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011057.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Super, meine Waschmaschine ist wieder online!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011058" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011058.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Waschmaschine h&ouml;rt auf den Namen "Waschb&auml;r"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3948" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3948.png" width="750" height="1334" /><br /><br /><h2>Den Koax-Antennenverst&auml;rker habe ich bei der Gelegenheit ausgebaut denn meine TV-Box l&auml;uft seit geraumer Zeit &uuml;ber Internet. Wer will, kann ihn gratis abholen oder ich schicke ihn gegen Portoerstattung.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011065" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011065.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>&#xc4;rger mit DHL</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-08-07T20:25:45+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170807.html#unique-entry-id-38</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170807.html#unique-entry-id-38</guid><content:encoded><![CDATA[Am 18. Juni 2017 bekomme ich eine Fishgimmicks-Bestellung aus Deutschland f&uuml;r einen Acrylic Kreisel Tank und ein paar Zubeh&ouml;rteile. Ich bin in der Folgewoche abwesend und schaffe es darum erst am folgenden Samstag das Paket aufzugeben. Damit meine Kundin ihren Kreisel schnellstm&ouml;glich bekommt, gebe ich das Paket in Konstanz auf, sodass sie es normalerweise zwei Tage sp&auml;ter in den H&auml;nden halten kann.<br /><br />Dem war leider nicht so, die Zustellung verz&ouml;gerte sich und meine Kundin erkundigt sich telefonisch bei DHL &uuml;ber den Verbleib des Pakets. Sie wird dahingehend informiert, dass auf der Adressetikette eine falsche Strasse angegeben sei, das Paket somit nicht zugestellt werden k&ouml;nne und bereits unwiderruflich unterwegs zur&uuml;ck zum Absender sei. Ich &auml;rgere mich &uuml;ber meine Nachl&auml;ssigkeit mit der Adresse und informiere meine Kundin, dass ich ihr unverz&uuml;glich ein Ersatzpaket schicke, damit sie nicht l&auml;nger warten m&uuml;sse. Also fahre ich erneut nach Konstanz, verzolle das Paket und schicke auch dieses auf die Reise - diesmal mit der korrekten Adresse. Nat&uuml;rlich ist es &auml;rgerlich und DHL hat offenbar wenig Anstrengungen unternommen um die Adressatin ausfindig zu machen. Der Name und der Ort in Google eingegeben, h&auml;tte die Adressatin n&auml;mlich eindeutig identfifizert. Einige Wochen sp&auml;ter bekomme ich dann einen Avis der Schweizer Post, dass ein internationales Paket auf mich warte und die Zustellgeb&uuml;hr 20 CHF betrage. Am n&auml;chsten Tag hole ich das Paket ab und bin nun einigermassen &uuml;berrascht: Die Adresse ist vollst&auml;ndig, korrekt und leserlich auf dem Adresskleber: wtf, k&ouml;nnen die denn nicht lesen?<br /><br /><h2>Viel Platz f&uuml;r zus&auml;tzliche Kleber ist nicht mehr frei</h2> <br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3487mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3487mod.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />Einigermassen erstaunt kontaktiere ich nun meine Kundin, welche &uuml;brigens mein 2. Paket problemlos erhalten hat und frage sie, ob sie sich erkl&auml;ren k&ouml;nne, warum das Paket, trotz korrekter Adresse, nicht habe zugestellt werden k&ouml;nnen. Sie ist ebenso erstaunt wie ich, sagt mir, dass ihre Klingel professionell vom Hausmeister beschriftet sei und sie in den letzten 7 Jahren, seit sie an dieser Adresse wohne, nie Probleme mit der Brief- oder Paketzustellung gehabt habe.<br />Da hat DHL offenbar ziemlichen Mist gebaut und somit ersuche ich DHL um eine Stellungnahme und m&ouml;chte meine Kosten erstattet bekommen. Fehler k&ouml;nnen passieren und nur wenn sich Kunden beschweren, kann man diesen auf den Grund gehen. Also gehe ich auf die Website von DHL und f&uuml;lle am 18. Juli 2017 ein Beschwerdeformular aus, dessen Inhalt ist:<br /><br /><em>E-Mail:&nbsp;info@andreas-horvath.ch<br />Rufnummer: +41 79 249 5712<br />Nachricht vom Kunden:<br />Guten Tag!<br />Ich habe obiges Paket verschickt und heute wurde es mir zur&uuml;ckgeschickt mit der Begr&uuml;ndung "Der Empf&auml;nger war nicht zu ermitteln: Name nicht auf Klingel/Briefkasten".<br />Ich halte folgendes fest:<br />- die Adresse ist korrekt auf dem Paket angegeben<br />- die Adresse ist leserlich in&nbsp;Grossbuchstaben geschrieben<br />- eine&nbsp;Google-Suche mit Namen und Postleitzahl der Empf&auml;ngerin f&uuml;hrt zu 3 Treffern auf der ersten Seite<br />- die Klingel/der Briefkasten der Empf&auml;ngerin ist professionell beschriftet und die Empf&auml;ngerin wohnt seit 7 Jahren an dieser Adresse und hatte noch nie vorher&nbsp;Zustellprobleme mit Post oder Paketen<br />Mir sind folgende Zusatzkosten entstanden:<br />- 6.99 EUR Porto<br />- 20&nbsp;CHF f&uuml;r die Entgegennahme des&nbsp;r&uuml;ckgesendeten Pakets.<br />Teilen Sie mir bitte mit, was hier schief gelaufen ist und wie sie gedenken mir meine Kosten zu verg&uuml;ten.<br />Freundliche&nbsp;Gr&uuml;sse<br />Andreas&nbsp;Horvath&nbsp;</em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><em><br /></em></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><em><br /></em></span>Nun passiert erst mal nichts, aber die wollen den Fall ja bestimmt minuti&ouml;s untersuchen und nehmen den Zustellbeamten jetzt erst mal ins Kreuzverh&ouml;r und lassen ihn &uuml;ber Wasser laufen: Kann er das, dann ist er ein Hexer und wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt, geht er unter, war er wohl unschuldig und der Allm&auml;chtige m&ouml;ge ihn zu sich nehmen.<br /><br />2 Tage sp&auml;ter, am 20. Juli 2017, erhalte ich nun folgende eMail:<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><em>Guten Tag, Herr&nbsp;Horvath,<br />vielen Dank f&uuml;r Ihre Nachricht.<br />Bitte entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt bei Ihnen melde.<br />Es tut mir leid, dass Ihre Sendung ihr Ziel nicht erreicht hat und zur&uuml;ckgesandt wurde.<br />Zur Pr&uuml;fung der Ursachen f&uuml;r die R&uuml;cksendung ben&ouml;tigen wir den Einlieferungsbeleg sowie einen Nachweis der Sendungsaufschrift, aus dem die Adressierung der betroffenen Sendung und der&nbsp;R&uuml;cksendevermerk des Zustellers ersichtlich sind. Sie haben hierzu die M&ouml;glichkeit, uns z.B. ein Foto der Sendung per E-Mail zukommen zu lassen.<br />Vielen Dank.<br />Beste Gr&uuml;&szlig;e<br />xxxx xxxxxxxxxx<br />Kundenservice<br />DHL Paket GmbH</em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span>Dieses Mail macht mich nun erneut stutzig: Will da DHL etwa auf Zeit spielen und den Beschwerdef&uuml;hrer weich kochen? Die haben doch die verf***** Sendungsnummer, wozu brauchen die den Einlierfungsbelegt und ein Foto vom Paket h&auml;tten die doch vor der R&uuml;cksendung auch selber machen k&ouml;nnen. Na gut, ich will der Nachforschung ja nicht im Wege stehen und den Einlieferungsbeleg habe ich sowieso in meiner Buchhaltung abgelegt und ein Foto vom mit Klebern vollgepappten Paket ist auch rasch gemacht. Also antworte ich gleichentags:<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><em>Frau xxxx<br /><br />Anbei schicke ich Ihnen<br /><br />- Foto des Einlieferungsbelegs<br />- Detailfoto der Adresse auf dem Beleg<br />- Uebersichtsbild des an mich zur&uuml;ckgesandten Pakets mit allen Klebern<br />- Foto der Klingel von Frau xxx der Adressatin<br /><br />Freundliche Gr&uuml;sse<br />A.Horvath<br /></em><em><br /></em><img class="imageStyle" alt="IMG_3495mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3495mod.jpg" width="800" height="1066" /><em><br /></em><em><br /></em><img class="imageStyle" alt="IMG_3491" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3491.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><img class="imageStyle" alt="DSC_4583mod" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dsc_4583mod.jpg" width="800" height="1422" /><br /><br /><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span>Am 26. Juli 2017 erhalte ich dann erneut ein Mail vom DHL "Kunden"dienst, wobei ich mir jetzt erlaube den Begriff "Kunde" in "Kundendienst" in G&auml;nsef&uuml;sschen zu setzen. Aber bildet euch selbst ein Urteil:<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><em>Guten Tag, Herr&nbsp;Horvath,<br />vielen Dank f&uuml;r&nbsp;Ihre&nbsp;Nachricht.&nbsp;Bitte&nbsp;entschuldigen&nbsp;Sie,&nbsp;dass ich mich erst jetzt&nbsp;bei&nbsp;Ihnen melde. Wie&nbsp;Sie uns mitteilen, wurde&nbsp;Ihre&nbsp;Sendung unberechtigt zur&uuml;ckgesendet.&nbsp;Hierf&uuml;r&nbsp;bitte ich&nbsp;Sie um&nbsp;Entschuldigung. Nat&uuml;rlich habe ich mich sofort&nbsp;darum gek&uuml;mmert und die&nbsp;Kollegen vor&nbsp;Ort informiert.&nbsp;Sie werden&nbsp;daf&uuml;r sorgen,&nbsp;dass so etwas m&ouml;glichst nicht mehr passiert. Wenn&nbsp;Sie hierzu&nbsp;Fragen haben,&nbsp;dann melden&nbsp;Sie sich&nbsp;einfach &ndash; meine&nbsp;Kollegen und ich sind gerne f&uuml;r&nbsp;Sie&nbsp;da.&nbsp;Damit wir&nbsp;Ihr&nbsp;Anliegen schneller&nbsp;bearbeiten k&ouml;nnen, nennen&nbsp;Sie uns&nbsp;bitte die&nbsp;Vorgangsnummer xxxxx.<br />&nbsp;<br />Beste Gr&uuml;&szlig;e<br />xxxxx xxxxx<br />Kundenservice<br />DHL Paket GmbH</em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span>Das ist doch jetzt eine Standardantwort, die mit keinem Wort auf meine zwei Anliegen eingeht. Zur Erinnerung, in meiner Beschwerde hat "Kunde" doch geschrieben: <em>"Teilen Sie mir bitte mit, was hier schief gelaufen ist und wie sie gedenken mir meine Kosten zu verg&uuml;ten." </em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><em><br /></em></span><br />Jetzt komme ich langsam in Fahrt, und antworte gleichentags:<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><em>Frau xxxxx<br />Besten Dank f&uuml;r Ihr eMail. Mit Verlaub, Ihre Antwort befriedigt mich nicht.<br />In meiner Beschwerde habe ich klar zum Ausdruck gebracht, dass weder ich als Absender noch die Adressatin einen Fehler gemacht haben. Nebst den Umtrieben, die ich und die Adressatin hatten, sind mir zus&auml;tzliche Portokosten in H&ouml;he von 26.99 EUR entstanden. In Ihrem Mail legen Sie nicht dar, wie es zum Fehler auf Seiten DHL gekommen ist und erw&auml;hnen nicht, wie Sie meine Zusatzkosten zu verg&uuml;ten gedenken.<br />Gerne erwarte ich Ihre Antwort bis am Freitag 28.7.2017 und verbleibe in der Zwischenzeit freundlich.<br />Andreas Horvath<br /><br />fishgimmicks<br />Andreas Horvath<br />Fischerlistrasse 8<br />CH 8552 Felben-Wellhausen<br />+41 79 249 57 12<br />info@andreas-horvath.ch<br />https://www.fishgimmicks.com<br /></em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span>Am 3. August 2017 erhalte ich dann wiederum ein Mail von DHL. Diesmal ist dem Mail eine PDF angeh&auml;ngt mit einem ordentlichen Brief drin; offenbar habe ich jetzt bereits Support Stufe 2 erreicht mit meiner Hartn&auml;ckigkeit. Im Schreiben steht:<span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br /></span><em>Vorgangsnr. xxxxx<br />-<br />bcbmcsc@deutschepost.de<br />03.08.2017<br />Ihre Beschwerde vom 25.07.2017 zu der Sendungsnummer xxxxx<br /></em><em><br /></em><em>Guten Tag, Herr Horvath,<br />vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie m&ouml;chten für die Rücksendung Ihres Paketes die Kosten erstattet haben. Gerne haben wir für Sie recherchiert und festgestellt: Ihre Sendung konnte nicht an den Empf&auml;nger in Deutschland zugestellt werden und wurde deshalb an Sie in die Schweiz zurückgesendet. Nach unseren Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen PAKET/EXPRESS (NATIONAL) ist bei einer vereinbarten inl&auml;ndischen Bef&ouml;rderung eine Absenderangabe in Deutschland erforderlich. Dies war in Ihrem Fall nicht gegeben. Wir bitten um Ihr Verst&auml;ndnis, dass wir die angefallenen Kosten deshalb nicht erstatten k&ouml;nnen.<br />Wenn Sie hierzu noch Fragen haben, dann melden Sie sich einfach - wir sind gerne für Sie da. Damit wir Ihr Anliegen schneller bearbeiten k&ouml;nnen, nennen Sie uns bitte die Vorgangsnummer 1-2720366161.<br />Beste Grüsse<br />i. A.<br />xxxxx<br /></em><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><br />Okay, da haben Sie nat&uuml;rlich einen Punkt. Ich habe nationales Porto bezahlt, also erfolgt die R&uuml;cksendung an die Absenderadresse in der Schweiz zu meinen eigenen Kosten, das kann ich akzeptieren. Aber ist euch etwas aufgefallen? Ich m&ouml;chte nochmals meinen urspr&uuml;ngliche Beschwerde zitieren, da steht n&auml;mlich: "</span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; "><em>Mir sind folgende Zusatzkosten entstanden:<br />- 6.99 EUR Porto<br />- 20&nbsp;CHF f&uuml;r die Entgegennahme des&nbsp;r&uuml;ckgesendeten Pakets."<br /></em></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; ">Die 20 CHF Schadenersatz hat DHL ausger&auml;umt, aber geht mit keinem Wort auf die 6.99 EUR nationales Porto ein. So nicht, Freundchen, ich setze mich erneut an den PC und schreibe zur&uuml;ck. Allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen zitieren kann ich n&auml;mlich auch:<br /><br /></span><em>Frau xxxx<br />In Punkt 4 "Leistungen der DHL&ldquo; Abschnitt 1 Ihrer Allgemeiner Gesch&auml;ftsbedingungen steht: DHL bef&ouml;rdert die Sendungen zum Bestimmungsort und liefert sie an den Empf&auml;nger ab.<br />Da DHL das Paket aufgrund eigenen Verschuldens nicht beim Empf&auml;nger abgeliefert hat, hat sie die Leistung nicht erbracht und ist somit in Verzug. DHL schuldet mir somit das Entgelt f&uuml;r die Bef&ouml;rderung von 6.99 EUR.<br />Ich bitte Sie mir den Betrag auf mein Konto: <br />[meine Kontoinformationen|<br />zu &uuml;berweisen. Ich erwarte den Zahlungseingang innert 10 Arbeitstagen bis sp&auml;testens 17. August 2017.<br />Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br />Andreas Horvath<br /><br />fishgimmicks<br />Andreas Horvath<br />Fischerlistrasse 8<br />CH 8552 Felben-Wellhausen<br />+41 79 249 57 12<br />info@andreas-horvath.ch<br />https://www.fishgimmicks.com<br /></em><br /><br />Wenigstens muss ich diesmal nicht lange auf die Antwort warten, diese kommt n&auml;mlich schon am n&auml;chsten Tag:<br /><br /><em>bcbmcsc@deutschepost.de<br />04.08.2017<br />Ihre Beschwerde vom 25.07.2017 zu der Sendungsnummer 357410194060<br />Guten Tag, Herr Horvath,<br />vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut uns leid, dass Sie mit unserer Antwort nicht einverstanden sind. Wir versichern Ihnen, dass wir Ihrem Anliegen sorgf&auml;ltig nachgegangen sind und intensiv<br />recherchiert haben. Darüber hinausgehende Recherchen sind leider nicht m&ouml;glich. Deshalb bitten wir Sie um Verst&auml;ndnis, dass wir Ihnen auch heute kein anderes Ergebnis als in unserem Schreiben vom 03.08.2017 mitteilen k&ouml;nnen. Eine Haftung für den vorliegenden Fall schlie&szlig;en unsere Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen aus. Wenn Sie künftig wieder mit unserem Service zufrieden sind, freuen wir uns. Wenn Sie hierzu noch Fragen haben, dann melden Sie sich einfach - wir sind gerne für Sie da. Damit wir Ihr Anliegen schneller bearbeiten k&ouml;nnen, nennen Sie uns bitte die Vorgangsnummer xxxxx<br />Beste Grüsse<br />Ihr Kundenservice<br /><br />Allgemeine Informationspflicht nach &sect; 37 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG): Sollte eine Beilegung unserer Streitigkeit in o. a. Angelegenheit mit diesem Schreiben<br />nicht gelungen sein, sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, Sie auf die zust&auml;ndige Verbraucherschlichtungsstelle hinzuweisen: Schlichtungsstelle Post (Referat 318), Bundesnetzagentur, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn, E-Mail-Adresse: schlichtungsstelle-post@bnetza.de, Website: http://www.bundesnetzagentur.de, Telefon: +49 228 14 2222 Wir nehmen jedoch nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor der oben genannten Verbraucherschlichtungsstelle teil.<br /></em><span style="font:12px Times-Roman; "><br /></span>DHL hat jetzt also auf stur geschaltet und verweist mich an die Schlichtungsstelle. Das ganze Theater jetzt noch da weiterzuziehen ist dann selbst mir zu bl&ouml;de und so wechsle ich das Medium: Ich rufe auf die angegebene Nummer an und verlange m&uuml;ndliche Auskunft. Die Dame am Telefon liesst sich in meinen Fall ein und kann dann spontan meine Frage, warum mir denn das Porto von 6.99 EUR nicht verg&uuml;tet wird, keine Antwort geben. Sie bittet mich zu warten, sie m&uuml;sse das abkl&auml;ren. Nach einigen Minuten Wartezeit kommt die Dame zur&uuml;ck und bietet mir einen Coupon-Code an womit ich ein Nationales Paket aufgeben k&ouml;nne. Ich akzeptiere das Angebot und bedanke mich, bringe dann aber meinen Unmut, dass mir diese L&ouml;sung erst jetzt am Telefon und in keinem der Schreiben angeboten wurde, zum Ausdruck. Die Dame betont, dass mir dies aus Kulanzgr&uuml;nden gew&auml;hrt werde und vermittelt mir damit den Eindruck, dass ich auf die Entsch&auml;digung eigentlich keinen Rechtsanspruch h&auml;tte. Dies schm&auml;lert zwar meine Genugtuung aber die Sache ist mir jetzt zu bl&ouml;de geworden und somit nehme ich halt diesen Kulanzcoupon, w&uuml;nsche ein sch&ouml;nes Wochenende und lege auf. Immerhin bleibt mir die Befriedigung, meinem &Auml;rger mittels ausf&uuml;hrlichem Blogeintrag Luft verschaffen zu k&ouml;nnen.<br />]]></content:encoded></item><item><title>Austauschmotor</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-07-29T09:03:17+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170728.html#unique-entry-id-37</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170728.html#unique-entry-id-37</guid><content:encoded><![CDATA[Wie im letzten Beitrag geschrieben, ist der Motor meines Absch&auml;umerreinigers in die ewigen Jagdgr&uuml;nde eingegangen. Zum Gl&uuml;ck finde ich einen Ersatzmotor bei <a href="http://www.shop-meeresaquaristik.de/?language=en" rel="external">Mrutzek</a> und dieser trifft vor ein paar Tagen bei mir ein. Bevor ich den Motor montiere, treffe ich Vorkehrungen, dass dieser so lange wie m&ouml;glich im Trockenen seinen Job verrichten kann: Salzwasser kann ja so gemein sein zu Motoren! Ich entferne alle O-Ringe, wobei mir ein kleines Plastikteil aus meiner U/W-Fotoausr&uuml;stung gute Dienste leistet: Zur Not k&ouml;nnte man auch die Platinum-American-Express-Karte verwenden, sofern man hat. Ich reinige die O-Ringe unter fliessendem Wasser und entferne mit einem feuchten Papier den Dreck aus den Nuten so gut es geht (Die Elektronik ist nicht vollst&auml;ndig vergossen, ich kann also nicht den ganzen Deckel unter Wasser sp&uuml;len). Die O-Ringe bekommen einen Hauch Silikonfett verpasst, damit sie weitere 10 Jahre lang ihren dichtenden Dienst verrichten k&ouml;nnen.<br /><br />Das Wiederaufsetzen des Deckels ist etwas knifflig und bei der Montage bricht mir die Elektronikeinheit, die am Deckel angeklebt ist, ab. Ich klebe Sie mit UHU Repair Max wieder ein und lasse die Klebestelle unter Druck einer Schraubzwinge ein paar Stunden trocknen. Am Abend vollende ich dann mein Werk und nehme den Absch&auml;umerreiniger wieder in Betrieb.<br /><br /><br /><h2>Abschaum quillt aus dem Loch im Deckel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011001" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011001.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ratespiel: Welcher Motor ist alt, welcher neu?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011007" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011007.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Werkzeug f&uuml;r O-Ring Pflege</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011013" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011013.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas knifflig den O-Ring da rauszubekommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011009" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011009.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>O-Ringe und Deckel sind sauber geputzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011015" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011015.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist etwa die Silikonmenge f&uuml;r ein bis zwei O-Ringe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011016" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011016.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle O-Ringe sind wieder an ihrem Platz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011018" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011018.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Motor ist eingebaut und die K&uuml;hlerhaube geschlossen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011020" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011020.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Karosserie und Fahrwerk sind auch wieder dran</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011021" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011021.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt schnurrt er wieder wie ein K&auml;tzchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1011022" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1011022.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Alte Liebe rostet doch</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-07-23T10:26:30+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170723.html#unique-entry-id-36</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170723.html#unique-entry-id-36</guid><content:encoded><![CDATA[Es gibt viele Lebensweisheiten, doch die meisten stimmen nicht:<br />- Voller Bauch studiert nicht gern; was f&uuml;r ein Unsinn, noch weniger angenehm studiert es sich mit knurrendem Magen!<br />- Zu viele K&ouml;che verderben dein Brei; Wer so was von sich gibt, hat noch nie einen Blick in eine Hotelk&uuml;che geworfen: Da sind Dutzende K&ouml;che am Werken und ich habe noch nie einen verdorbenen Brei serviert bekommen<br />- Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen; wer so was glaubt, soll an einem sch&ouml;nen Sonntag mal in den Himmel schauen in der N&auml;he eines Fallschirm&uuml;bungsplatzes<br />- Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiss nie was man bekommt; hier handelt es sich wirklich um eine Weisheit, da kann man nicht dagegen wettern (niemand will sich mit <a href="http://www.imdb.com/title/tt0109830/" rel="external">Mama Gump</a> anlegen!)<br /><br />In diesem Beitrag beleuchten wir den Spruch "Alte Liebe rostet nicht" etwas genauer. Seit gesch&auml;tzten 6 oder 7 Jahren bin ich Besitzer eines <a href="https://youtu.be/nYv--RCAgTc" rel="external">Vertex Vectra Absch&auml;umerreinigers</a>. Das Ding ist zweifellos alt aber es sorgt f&uuml;r gr&ouml;ssere Reinigungsintervalle an meinem Absch&auml;umer (jeweils Sonntags ist bei mir Absch&auml;umerreinigungstag) und f&uuml;r gleichbleibend gute Absch&auml;umerleistung. Weil es seinen Dienst still und ohne Murren verrichtet, liebe ich meinen Vertex Vectra heiss. Vor etwa 2 Jahren oder so, ist mir allerdings aufgefallen, dass sich in seinem Innern Kondenswasser breit macht. Wasser, insbesondere Salzwasser, und Elektronik sind wie Hund und Katz und darum zerlege ich den Vectra, reinige gr&uuml;ndlich seine Innereien und sein Gekr&ouml;se und spendiere ihm ein Silikagel-Beutelchen von meiner U/W-Kameraausr&uuml;stung. So weit so gut, der Vectra macht seither, von einer Schaltuhr gesteuert, alle paar Stunden f&uuml;r eine Minute seine Runden und schabt den Schmutz vom Steigrohr meines Absch&auml;umers.<br /><br />Weil heute Sonntag ist, ist Absch&auml;umerreinigungstag, und so entleere ich die G&uuml;lle aus meinem Absch&auml;umer, reinige den Deckel und das Steigrohr. Nachdem alles blitzeblank ist, setze ich den Deckel auf den Absch&auml;umer und dr&uuml;cke, wie ich das routinem&auml;ssig nach jeder Reinigung mache, die Ein-Taste an meiner Schaltuhr. Nichts passiert. Ich dr&uuml;cke nochmals aber der Vertex Vectra zuckt nur weidwund. Er wird doch nicht etwa seinen Odem ausgehaucht haben? Ich zerlege meine alte Liebe und wie ich den Motor freilege weiss ich: "Alte Liebe rostet doch!"<br /><br />Ich versuche mit Kriech&ouml;l den Motor wieder zum Leben zu erwecken, er hat ja immerhin noch etwas Kammerflimmern, aber meine Hoffnung ist nicht allzu gross. Ich setze mich an meinen Mac und schicke Tante Google auf die Reise mit der Suchanfrage "Vertex Vectra Ersatzteile". Schon ein paar Hundertstelsekunden sp&auml;ter, kommt die Tante mit einem ganzen Korb voller Resultate. Tats&auml;chlich bekommt man die ganze Motoreinheit (diese wird gesondert von den Deckeln verkauft) f&uuml;r Betr&auml;ge um 190 CHF/EUR. Bei Mrutzek werde ich f&uuml;ndig, denn da gibt es auch den Motor alleine f&uuml;r 52.90 EUR. Als Lieferzeit ist "nach individueller Absprache" angegeben, was mich etwas beunruhigt. Ich habe geh&ouml;rt, dass es bei Vertex einen Besitzerwechsel gegeben hat und finde den Vectra auch nicht mehr auf deren Website. Ich hoffe Mrutzek kann noch einen Ersatzmotor f&uuml;r mich auftreiben, ansonsten werde ich z&auml;hneknirschend f&uuml;r 190 CHF meine alte Liebe ersetzen m&uuml;ssen.<br /><br /><br /><h2>Der Vertex Vectra Absch&auml;umerreiniger liegt zerlegt auf der Werkbank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1010996" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1010996.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Silicagel-Beutelchen hat nicht viel gebracht - respektive ich h&auml;tte es h&auml;ufiger wechseln sollen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1010997" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1010997.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich versuche mit Spr&uuml;hl&ouml;l den Motor wieder zum Leben zu erwecken - vermutlich k&ouml;nnte ich ihn auch k&uuml;ssen und er w&uuml;rde sich eher in einen sch&ouml;nen Prinzen verwandeln</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1010993" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1010993.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wer solchen Schaden vermeiden will, sollte diese O-Ringe &ouml;fters fetten oder ersetzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1010995" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1010995.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Bushido l&#xe4;sst mich h&#xe4;ngen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-07-06T00:25:51+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170705.html#unique-entry-id-35</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170705.html#unique-entry-id-35</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin diese Woche von Montag bis Mittwoch in Berlin an einer Konferenz &uuml;berI nformationssicherheit. Vermutlich k&ouml;nnen sich die wenigsten etwas darunter vorstellen was denn das ist. Vereinfacht gesagt, kann man sagen, dass es bei Informationssicherheit darum geht, die Verf&uuml;gbarkeit, die Vertraulichkeit und die Integrit&auml;t von Informationen in einer Organisation sicherzustellen. Da die meiste Information in Unternehmen heute auf Computern gespeichert und verarbeitet werden, geht es nat&uuml;rlich meistens um die Sicherheit von IT Systemen aber das Thema ist breiter und umfasst zum Beispiel auch die &Uuml;berpr&uuml;fung von Referenzen von Bewerbern im Einstellungsprozess oder das Management von Subunternehmern.<br /><br />Die Konferenz bietet spannende Vortr&auml;ge und interessante Gespr&auml;che mit Verantwortlichen von Informationssicherheit in anderen Betrieben und L&ouml;sungsanbietern. Die Veranstaltung endet heute kurz nach 16 Uhr und da mein R&uuml;ckflug erst um 21:25 ist, bleibt mir dazwischen ausreichend Zeit f&uuml;r Aktivit&auml;ten. Die &uuml;blichen Sehensw&uuml;rdigkeiten habe ich bereits am Montag nach der Anreise abgeklappert einschliesslich des Sealife mit der Fahrt im Fahrstuhl durch das 1 Million Liter Meerwasser fassende Aquarium im Atrium des angrenzenden Hotels. Mir verbleiben zwei Optionen: Ich k&ouml;nnte an der Rezeption fragen, ob ich, trotz dass ich schon am Morgen ausgecheckt habe, das hoteleigene Spa benutzen k&ouml;nnte um meine Apnoefertigkeiten zu trainieren oder aber ich nehme mir ein Taxi und lasse mich 40 Minuten in die vom Flughafen abgewandte Seite der Stadt fahren um dem vor nicht allzu langer Zeit er&ouml;ffneten Meerwassergesch&auml;ft des Rappers Bushido einen Besuch abzustatten. Da ich Hip Hop zugeneigt bin (wenn auch nicht der Musik von Bushido) und ich meinen Lesern wieder einmal einen ordentlichen Blog-Eintrag schulde, verzichte ich zugunsten von Bushido aufs Luftanhalten und setze mich ins n&auml;chste Taxi.<br /><br />Ich unterhalte mich mit dem Taxifahrer, einem in Deutschland geborenen t&uuml;rkischst&auml;mmigen 36-J&auml;hrigem und gl&uuml;hendem Anh&auml;nger von Pr&auml;sident Erdogan. Da ich gerne die Informationsblase zuweilen verlasse, h&ouml;re ich aufmerksam seinen Argumenten zu. Dass Erdogan in seinem Land eine Krankenversicherung f&uuml;r alle eingef&uuml;hrt hat, wusste ich nicht, das w&auml;re also eine Art "Erdogancare". Der Konflikt mit den Kurden sei befriedet und die PKK eine mit aller Sch&auml;rfe zu verfolgende Terrororganisation, werde ich von meinem Fahrer aufgekl&auml;rt. Da ich zwei wichtige Grunds&auml;tze beherzige, die da sind 1) Jeder darf seine eigene Meinung haben und 2) Fange mit deinem Taxifahren keinen Streit an, verl&auml;uft die Fahrt zu Bushido friedlich und harmonisch. Ich vereinbare mit dem Fahrer, dass er auf mich wartet und ich maximal eine halbe Stunde im Gesch&auml;ft verbringen werde, w&auml;hrend er sein versp&auml;tetes Mittagessen oder vorgezogenes Abendbrot isst.<br /><br />Endlich am <span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; color:#262626;"><a href="http://intoblue.de/" rel="external">Hindenburgdamm 56</a></span><span style="font:13px Arial, Verdana, Helvetica, sans-serif; color:#262626;"> </span>angekommen, bin ich ob der diskreten &auml;usseren Erscheinung des Ladens etwas irritiert. Meine Erwartung war die eines Aquarienpalasts mit Glamour, Protz, Musik, Scheinwerferlicht und einem fetten Rausschmeisser mit Goldkette vor der T&uuml;re. Na gut, man soll ein Gesch&auml;ft nicht nach seiner &auml;usseren Erscheinung beurteilen, wie auch nicht einen Pr&auml;sidenten nach seinem Umgang mit Presse und Meinungsfreiheit! Ich schreite beherzt ins Innere des Ladens und sehe da zwei Mini-Bushidos am Tisch sitzen und gelangweilt reden. Im Gesch&auml;ft stehen zwei gegen 5 Meter lange Acrylbecken am Boden und dann noch weitere Becken an den W&auml;nden. Die Becken sind bis auf wenige Muscheln leerger&auml;umt, dreckig, aussen voller Salzr&auml;nder und der ganze Laden sieht aus wie kurz nach dem Schlussverkauf. Nachdem ich sehr irritiert die Becken abgelaufen bin und um die Ecke in den Nebenraum linse ob da noch weitere Becken stehen, werde ich vom b&auml;rtigen Bushido-Verschnitt angesprochen, ob er mir helfen k&ouml;nne. Ich verneine und meine, dass ich mich nur mal umschauen w&uuml;rde um dann aber wenig sp&auml;ter anzuf&uuml;gen: "Bauen Sie grad um?" Daraufhin meint  der b&auml;rtige Rapper: "N&ouml;, wir h&ouml;ren auf!". Ich, etwas verdutzt: "Ach, ist der Laden nicht gut gelaufen?", woraufhin der tappende Ladenh&uuml;ter entgegnet: "Doch, aber keine Lust mehr". Na gut, denke ich, da kann man nix machen, verabschiede mich und stehe, sehr zur Verwunderung des gl&uuml;henden Erdoganverehrers, zwei Minuten sp&auml;ter wieder auf der Strasse.<br /><br />Mein Fahrer meint, dass er gut mit seiner Vesper warten k&ouml;nne und er dieses auch am Flughafen, nachdem er mich abgesetzt habe, verzehren k&ouml;nne.<br /><br />Falls also meine Leser n&auml;chstens in der Hauptstadt des gr&ouml;ssten Kantons der Schweiz weilen m&ouml;chten, meine Lonely Planet Tipps:<br />- das Sealife ist einen Besuch wert nur schon wegen der Fahrt durch das Hotelbecken per Fahrstuhl<br />- "Into the Blue" hat keine Lust mehr und Bushido ist im Laden auch nicht anzutreffen sondern nur zwei seiner b&auml;rtigen Rowdies<br />- nie mit Taxifahrern streiten, die sitzen am l&auml;ngeren Hebel (sprich Steuerrad)<br /><br /><h2>Ich kann auch ganz seri&ouml;s gucken, wenn n&ouml;tig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3352" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3352.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Weil sich die wenigsten etwas unter Informationssicherheit vorstellen k&ouml;nnen, hier eine strukturierte &Uuml;bersicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3354" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3354.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was den Parisern ihr Arc de Triomphe, ist dem Berliner das Brandenburger Tor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3294" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3294.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Bild vom Schild am Checkpoint Charly darf in keiner Berlin-Doku fehlen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3349" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3349.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Haieier im Sealife</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3329" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3329.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Technisch ist das Bild grottenschlecht (die Frontkamera des iPhone 6s bei schlechten Lichtverh&auml;ltnissen &auml;tzt) aber zeigt, dass ich gerne mit Fischen schmuse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3328" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3328.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit dem Fahrstuhl durch 1 Mio Liter Meerwasser fahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3332" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3332.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Into The Blue - Das Meerwassergesch&auml;ft von Rapper Bushido</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3363" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3363.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>And now to something completely different...</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-06-15T20:47:53+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170615.html#unique-entry-id-34</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170615.html#unique-entry-id-34</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin mir durchaus bewusst, dass es sich hier um ein Meerwasserblog handelt und die Mehrzahl meiner Leser sich ausschliesslich aus dem Grund hier aufhalten, um etwas &uuml;ber Meerwasseraquaristik zu lesen. Grunds&auml;tzlich halte ich mich ja auch dran und wenn ich mal was Themenfremdes zu berichten haben, dann drehe und wende ich es wie ein H&uuml;tchenspieler, bis ich irgendwann der thematische Link zur Meerwasseraquaristik herbeigezaubert habe. Heute solle es aber mal anders sein und ich erlaube mir einen Artikel zu schreiben, der rein gar nichts mit Meerwasseraquaristik zu tun hat - ausser, dass er von einem Meerwasseraquarianer geschrieben wird und in einem Meerwasserblog steht.<br /><br />Wie ich gestern sp&auml;t nach Mitternacht meinen Gesch&auml;ftskalender f&uuml;r heute checke, stelle ich mit Schrecken fest, dass heute f&uuml;r 8:30 ein Conference-Call angesagt ist, bei dem ich &uuml;ber einen relativ komplexen Sachverhalt referieren muss. Irgendwie ist mir der Termin unter dem Radar durchgeflogen, denn normalerweise bereite ich solche Sachen rechtzeitig vor. Also bin ich heute um 5 Uhr aus den Federn und habe mich noch im Pijama und mit Kaffeetasse vor's Notebook gesetzt und 2 Stunden lang Folien gezeichnet. Dann ab unter die Dusche, mit dem Auto ins B&uuml;ro und rechtzeitig f&uuml;r 8:30 habe ich dann mit meinen Folien die Zuh&ouml;rer (darunter meinen Chef) eingelullt und einen einigermassen kompetenten und vorbereiteten Eindruck hinterlassen. Zum Gl&uuml;ck sieht man PowerPoint-Folien nicht an, dass die Tinte noch nicht ganz trocken ist und dass sie in aller Eile im Pijama erstellt wurden.<br /><br />Da ich n&auml;chste Woche im Jura einer Klasse Gymnasiasten die Basics von Wirtschaftskunde beibringen werde, muss ich noch ein paar Sachen im Gesch&auml;ft aufgleisen und bin erst um 19:30 aus dem B&uuml;ro gekommen. Entsprechend hatte ich auf der Heimfahrt schon Hunger und da ich den Zeitpunkt der Nahrungszufuhr nicht durch Kochvorg&auml;nge hinausschieben wollte, hielt ich an der Tankstelle um mir ein leckeres Abendbrot zu kaufen. Meine Gel&uuml;ste haben mich schon auf der Autobahn zum festen Entschluss gebracht, dass mein K&ouml;rper heute nach die essentiellen Spurenelemente wie sie nur in kalten Cervelats, frischem Brot, Senf und Majon&auml;se und Bier vorkommen, bedarf. Die Bestandteile meiner Mahlzeit waren wie immer an der Tanke vorr&auml;tig und, immer zu Neuem bereit, habe ich die neuste Kreation der hiesigen Brauerei Feldschl&ouml;sschen gekauft: Ein Weizen Blanche Modern Wheat!<br /><br />Zu Hause angekommen, war dann meine Mahlzeit schnell vorbereitet und ich setzte mich voller Erwartung an den Tisch. Das Brot knusprig, die Majon&auml;se und der Senf in zwei gleichkrossen Tupfen auf dem Keller und ich war bereit mich dem Genuss dieser einfachen und sehr typischen Mahlzeit der deutschsprachigen Schweiz, hinzugeben. Ein herzhafter Biss in den Cervelat und ich schauderte: WAS IST DAS DENN? Der Cervelat war geschmacklich nicht viel anders, als ich es gewohnt bin, aber das haptische Erlebnis des Abbeissens dieser knackigen K&ouml;stlichkeit ging dieser Wurst v&ouml;llig abhanden. Der Biss war lau, die Z&auml;hne fanden keinen Halt und war in etwa mit dem Biss in eine reife Banane vergleichbar. Ich schaue die Wurst an, aber optisch ist sie tadellos, wenn auch mit L&ouml;chern wie bei einem K&auml;se. Ich versuche noch einen Biss, vielleicht habe ich ja zuf&auml;lligerweise auf eine Reihe von L&ouml;cher gr&ouml;sseren Durchmessers gebissen? Aber nichts da, die Wurst bleibt im Biss lasch wie ein St&uuml;ck Nigiri-Sushi ohne Fisch. "Die haben wohl den Lieferanten gewechselt", geht es mir durch den Kopf und ich &uuml;berpr&uuml;fe das Etikett der Wurstverpackung: Die Wurst ist von <a href="https://www.bell.ch/de/" rel="external">Bell</a>, dem gr&ouml;ssten und renommiertesten Anbieter von Fleischwaren in der Schweiz. Erst als ich den Text auf der Verpackung lese, sehe ich, dass es sich um eine Gefl&uuml;gelwurst aus H&uuml;hnchen handelt. Ich liebe H&uuml;hnchen ganz, gebraten, als Nugget, vom Grill, Pouletschenkel, Pouletfl&uuml;gel, Buffalo Chicken Wings ganz besonders, ich koche mit H&uuml;hnerbr&uuml;he und gebratene H&uuml;hnerhaut finde ich etwas vom Besten &uuml;berhaupt. Aber warum kommt ein Metzger auf die Idee, einen Cervelat aus H&uuml;hnern zu machen? Ob dies eine Art Integrationswurst ist, damit der kleine Y&uuml;ksel auf der Schulreise auch seinen Cervalat am Stecken ins Feuer halten kann ohne sich wegen seines Verzichts auf Schweinefleisch rechtfertigen zu m&uuml;ssen? Und warum liegt sowas in der Tanke in Griffh&ouml;he im K&uuml;hlregal und ist nicht auff&auml;llig gekennzeichnet (zum Beispiel durch das Konterfei eines Huhns), damit nicht dem Schweinefleisch zugeneigte Christen versehentlich in leere L&ouml;cher beissen?<br /><br />Na gut, ich will ja nicht so sein: Die Wurst schmeckte nicht &uuml;bel und &uuml;ber den fehlenden Biss kann man ja hinwegsehen.<br /><br />In freudiger Erwartung liess ich die Bierdose zischen um mir auf den Schreck einen ordentlichen Schluck des Weizenbiers in den Rachen zu giessen. "Gluck, gluck, gluck" und statt "ahhhhhh" kommt nun aber ein "uuuuuhhh" und dies mit verzerrtem Gesicht. Wieso ist das Bier so mies, liegt da eine tote Maus in der B&uuml;chse? Das Bier hat einen h&ouml;chst befremdlichen Geschmack, der erst im Nachhinein im Abgang &uuml;berdeutlich zu sp&uuml;ren ist. Der Geschmack an sich ist undefinierbar. Ich schaue mir die Dose genauer an und lese die Inhaltsangabe: Ich stutze bei den Orangenschalen und frage mich, was Orangenschalen in einem Bier zu suchen haben? Der Geschmack erinnert aber auch nicht entfernt an Zitrusfr&uuml;chte und so lese ich weiter: "Koriander"! Wer zum Kuckuck kommt nur auf die Idee Koriander, ein Gew&uuml;rz, welches ich in der indischen K&uuml;che durchaus sch&auml;tze, in ein Bier zu kippen? Ich wage sogar zu behaupten, dass ich nicht nur ein Mitl&auml;ufer bin in der Gilde derer, die Indische K&uuml;che lieben, sondern zu deren Vorreitern geh&ouml;re. Meine 2 Jahre Aufenthalt in England haben meine Sinne gesch&auml;rft f&uuml;r allerlei Curries und somit auch zwangsl&auml;ufig f&uuml;r Koriander. Wenn auch in einem typischen indischen Lokal an der Bricklane in London pro Tag mehrere Kilogramm Korianders verarbeitet werden, bin ich &uuml;berzeugt, dass kein ehrw&uuml;rdiger Indischer Koch auf die Idee kommen w&uuml;rde, Koriander ins Bier zu kippen. Warum macht ein Mensch das, wenn nicht aus purem Sadismus? Ich schlage vor, dass Feldschl&ouml;sschen ihr Marketing auf das Kundensegment der BDSM-Szene ausrichtet, damit Dominas ihren Kunden Gef&uuml;hle h&ouml;chster Ekstase zuf&uuml;gen k&ouml;nnen durch die schlichte Anweisung: Trink das Bier aus der orangen B&uuml;chse!"<br /><br />Ich bin wirklich nicht heikel und auch kein Kostver&auml;chter. Ausser Rahmspinat (insbesondere welchen mit einem Spiegelei obendrauf) esse ich alles und im Wesentlichen beklage ich mich auch nicht, wenn mal etwas nicht so supergut gekocht ist. Dass ich aber in derselben Mahlzeit zweimal so kulinarisch auf die Schippe genommen werde, ist einmalig. Auf jedem Fall haben meine Leser jetzt, wenn auch nicht in aquaristischer Hinsicht, einen Wissensvorsprung herausgeholt: Um <a href="http://www.feldschloesschen.ch/weizen" rel="external">Feldschl&ouml;sschen Weizen Blanche Modern Wheat</a> und das "Bell Pouletfleischerzeugnis ger&auml;uchert" sind grosse B&ouml;gen zu ziehen! Von dieser Regel soll nur abgewichen werden, wenn man Blog-Autor ist und einem grad kein aquaristisches Thema einf&auml;llt um dar&uuml;ber zu schreiben.<br /><br /><h2>Sieht doch ansprechend aus das Feldsch&ouml;sschen Weizen Blanche Modern Wheat</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6150716" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p6150716.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>wtf hat Koriander mit dem Reinheitsgebot zu tun?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6150718" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p6150718.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Cervelat aus Federvieh - ist das etwa eine Tarnwurst?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6150724" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p6150724.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Was in unseren Seen so zu finden ist</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-06-06T21:44:35+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170606.html#unique-entry-id-33</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170606.html#unique-entry-id-33</guid><content:encoded><![CDATA[Bei einem meiner Apnoetauchg&auml;nge am Freitag entdecke ich in etwa 2 Meter Wassertiefe ein kleines, rechteckiges, schwarzes K&auml;stchen. Ich hebe es auf und betrachte es: Das K&auml;stchen scheint mit Klebeband zugeklebt zu sein und an der L&auml;ngsseite kommt ein verdrillter Draht zum Vorschein. Ich weiss nicht was es ist, aber mein erster Gedanke ist: Das ist ein Sprengk&ouml;rper mit Reissz&uuml;nder! Da ich das Ding nun schon in meiner Hand halte und es noch nicht explodiert ist, kann ich es ja auch ruhig aus dem Wasser nehmen und einen erweiterten Augenschein nehmen. Also nehme ich das B&ouml;xchen mit und lege es in einigen Metern Abstand der sonnenbadenden Anita auf die Hafenmauer. Meiner Ausr&uuml;stung entledigt und mit Brille inspiziere ich das K&auml;stchen: Es ist &uuml;berraschend schwer, ob es sich um einen Akku oder ein Ballastgewicht der hier &ouml;fter anwesenden Modellschiffler handelt? Ein Akku kann es nicht sein, denn dann m&uuml;ssten ja beide Pole zu sehen sein. Ballastgewicht ist auch unwahrscheinlich, denn zu welchem Behuf w&uuml;rde man da einen verdrillten Draht anbringen?<br /><br />Da ich meinen Fund ja nicht gut auf der Hafenmauer liegen lassen kann, nehme ich ihn im Kofferraum mit nach Hause. Im schlimmsten Fall ist es eine Art Rauchgranate oder Feuerwerksk&ouml;rper und so lange ich nicht am Draht ziehe und das Teil einigermassen pfleglich behandle, wird es mir schon nicht in der Hand hochgehen. Das K&auml;stchen mit unbekanntem Inhalt kommt erst mal ins Sp&uuml;lbecken in meiner Garage und geht da auch mal zwei Tage lang vergessen. Erst am Sonntag f&auml;llt mir das K&auml;stchen wieder ein und ich untersuche es erneut. Nach Schweizer Armee sieht es nicht aus, da w&auml;re doch irgendwo eine Beschriftung, eine Nummer oder zumindest ein Schweizerkreuz eingepr&auml;gt. Mit einem Teppichmesser l&ouml;se ich die Reste des zerfallenen Klebebandes und &ouml;ffne den Deckel. In der Erwartung, dass sich mir jetzt etwas Metallschrott oder sonst ein Inhalt, der R&uuml;ckschluss auf die Funktion des K&auml;stchens offenbart, wird entt&auml;uscht. Das Innere ist mit einer homogenen, rosafarbenen Masse gef&uuml;llt, die etwa die Konsistenz von Gips hat. Jetzt, wo klar ist, dass es sich hier nicht um das Werk eines Bastlers, sondern ein industrielles Produkt handelt, r&uuml;ckt die These von der Rauchgranate wieder in den Vordergrund.<br /><br />Obschon ich nicht gerne Beh&ouml;rden mit meinen Spinnereien bel&auml;stige, beschliesse ich ein paar Fotos des Gegenstandes zu machen und dieses zur Abkl&auml;rung der Blindg&auml;ngermeldestelle zu schicken. Tats&auml;chlich verf&uuml;gt diese, wie eine kurze Internetrecherche ergibt, &uuml;ber eine Mailadresse und so schreibe ich in etwa eine Kurzversion dessen, was ich hier schon einleitend geschrieben habe.<br /><br />W&auml;hrend des Restes vom Sonntag und Pfingstmontag bin ich etwas am&uuml;siert, dass auf mein Mail an diese Notfallbeh&ouml;rde keine Antwort erhalte. Die Schweizer Luftwaffe ist nur w&auml;hrend der B&uuml;rozeiten operativ und so wird es auch mit der Blindg&auml;ngermeldestelle sein: Wer also an einem sch&ouml;nen Wochenende beim Wandern &uuml;ber Bergwiesen bei der Mittagsrast seinen Allerwertesten versehentlich auf eine Blindg&auml;nger setzt, sein Missgeschick bemerkt, vor Schreck zur Salzs&auml;ule erstarrt und dessen Weib Lot dann per Handy den Fund meldet, hat sich bis am n&auml;chsten Werktag 08:00 zu gedulden, bis er auf beh&ouml;rdliche Hilfe hoffen kann.<br /><br />Heute Vormittag, ich bin gerade auf einem Conference Call zum Thema Security Dashboard, bekomme ich einen Anruf auf mein Handy von einer unbekannten Handynummer. Da sich in letzter Zeit die Krankenkassen-Callcenter immer fiesere Tricks ausdenken, um uns zum R&uuml;ckruf zu bewegen, denke ich mir nichts weiter dabei. Zu allerletzte w&uuml;rde ich annehmen, dass eine offizielle Meldestelle der Schweizerischen Eidgenossenschaft &uuml;ber keine Festnetzanschl&uuml;sse verf&uuml;gt. Wie ich also sp&auml;ter auf die Nummer zur&uuml;ckrufe und mich gedanklich schon darauf einstelle einen dreisten Krankenkassenverk&auml;ufer zu verw&uuml;nschen, meldet sich die Blindg&auml;ngerfundmeldestelle. "Ach ja, Herr Horvath, Sie sind ja derjenige, der den Nebelk&ouml;rper gefunden hat!" Ich bin einigermassen verbl&uuml;fft und frage, ob es sich also tats&auml;chlich um einen Explosivk&ouml;rper handle. In der Tat: Was ich gefunden habe sei ein "Nebelk&ouml;rper 300g Nbk" der Schweizer Armee. "Und wie kommt so ein Nebelk&ouml;rper in den Untersee bei Steckborn?", meine etwas naive Frage. Die habe, wie meistens in solchen F&auml;llen, wohl ein Armeeangeh&ouml;riger im Dienst entwendet und sich dann sp&auml;ter entschlossen, das Ding zu entsorgen. Man kann nun dem Verursacher zu Gute halten, dass er einen Ort f&uuml;r seine Entsorgung gew&auml;hlt hat, wo normalerweise keine Kinder rankommen aber die deutlich bessere Handlungsalternative w&auml;re es gewesen, das Teil beim n&auml;chsten Polizeiposten oder Kaserne abzugeben. Ich gehe davon aus, die Beh&ouml;rde h&auml;tte Nachsicht gezeigt angesichts der sp&auml;ten Reue und die Sache w&auml;re ohne weitere Konsequenzen erledigt gewesen. Das Ding einfach in den See zu schmeissen - aus den Augen aus dem Sinn - zeugt nicht gerade davon, dass dich deine Milit&auml;rzeit zum Mann gemacht hat!<br /> <br />Der nette Herr von der Blindg&auml;ngermeldestelle bietet mir nun an, eine Patrouille der Milt&auml;rpolizei bei mir vorbei zu schicken um das Teil abzuholen oder ich k&ouml;nne es im Zeughaus Frauenfeld abgeben. So lange ich nicht am Draht ziehen w&uuml;rde, sei der Gegenstand nicht sonderlich gef&auml;hrlich. Obschon ich den Gedanken verlockend finde, meine Nachbarn zu irritieren in dem ein Auto der Milit&auml;rpolizei vor meinem Haus parkiert, m&ouml;chte ich Ger&uuml;chten &uuml;ber eine allf&auml;llige Radikalisierung des ansonsten friedlichen Spinners an der Fischerlistrasse 8 keine Nahrung bieten und schlage vor, dass ich den Nebelk&ouml;rper bei n&auml;chster sich bietender Gelegenheit ins Zeughaus bringe.<br /><br />Nach dem Anruf suche ich mit Google die Adresse des Zeughauses in Frauenfeld und sehe mir in Google-Maps an, wo ich hinfahren muss. Da es zwischenzeitlich 12:20 geworden ist und wie der Blick auf die &Ouml;ffnungszeiten best&auml;tigt, h&auml;lt sich offenbar nebst der Luftwaffe und der Blindg&auml;ngermeldestelle auch die Eidgen&ouml;ssischen Zeugh&auml;user (die irgendwann in den letzten Jahren in "Retablierungsstellen" umgetauft wurden) strikte an B&uuml;rozeiten. Ich hoffe hier jetzt keine milit&auml;rischen Geheimnisse auszuplaudern, aber falls eine fremde Macht beabsichtigt zu Luft, zu Lande oder zu Wasser in die Schweiz einzudringen um unsere sch&ouml;nen Alpen zu annektieren, habe ich hier einen Tipp f&uuml;r euch, der garantiert daf&uuml;r sorgen wird, dass euer Vorhaben von Erfolg gekr&ouml;nt sein wird: Legt den Angriff auf's Wochenende oder auf den Zeitraum zwischen 11:30 und 13:30 und ihr werdet auf wenig Gegenwehr stossen&hellip;<br /><br />Am fr&uuml;hen Nachmittag rufe ich auf die Retablierungsstelle Frauenfeld , Armeelogistikcenter Hinwil, Retablierungsstelle PA an. Da ich lange genug Dienst gemacht habe, stelle ich mich gedanklich auf Folgendes ein: Eine vom Rauchen von <a href="http://www.cigarworld.de/zigarillos/sonstige-herkunft/brissago-originale-30000750_1223" rel="external">Brissagos</a> angerauhte M&auml;nnerstimme wird abheben und in breitestem Berndeutsch in den Ohrh&ouml;rer aus Bakelit raunen: "Z&uuml;&uuml;&uuml;&uuml;ghuuus Frouefeld - Wachtmeischter H&auml;&auml;&auml;&auml;berli - was w&ouml;lleder?". Ich werde entt&auml;uscht, respektive positiv &uuml;berrascht: Eine helle und freundliche Frauenstimme nimmt ab und informiert mich, dass sie bereits heute Vormittag von der Meldestelle &uuml;ber mein baldiges Erscheinen informiert wurde. Sie wisse zwar selber nicht, was sie mit dem Ding anfangen solle aber im Haus gegen&uuml;ber sei die Milit&auml;rpolizei und sie werde meine muschelbewachsene Granate nach Erhalt pronto eigenh&auml;ndig &uuml;ber die Strasse tragen; die Jungs da seien fix und w&uuml;ssten bestimmt wie damit zu verfahren sei.<br /><br />Morgen 8 Uhr, werde ich also mein Rauchgran&auml;tchen wieder los; ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht&hellip;<br /><br /><br /><h2>Ein einfaches schwarzes Kunststoffb&ouml;xchen, aber der Draht macht mich stutzig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3032" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3032.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Dem Muschelbewuchs nach, d&uuml;rfte das K&auml;stchen ein paar Monate im See gelegen haben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3031" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3031.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Wie ich das K&auml;stchen &ouml;ffne, erh&auml;rtet sich meine Vermutung: Das ist kein Bastelwerk eines Modellschifffahrers, sondern ein industrielles Produkt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_3033" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_3033.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Man kann ja nicht immer nur mit dem Kopf unter Wasser sein</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-06-05T12:38:28+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170605.html#unique-entry-id-32</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170605.html#unique-entry-id-32</guid><content:encoded><![CDATA[Ich liebe es in der Schweiz zu leben: Alles ist perfekt organisiert, die Landschaft ist sch&ouml;n und abwechslungsreich, die Leute umg&auml;nglich und zuverl&auml;ssig; was will man mehr? Einen klitzekleines Wunsch h&auml;tte ich anzubringen, liebe Schweiz: K&ouml;nntest du nicht die Jahreszeiten etwas umorganisieren? Mein Vorschlag w&auml;re der Folgende: Der Winter ist hart, mit Schnee und Temperaturen unter Null Grad vom 1. Dezember bis um 28. Februar. Ab 1. M&auml;rz ist Fr&uuml;hjahr mit singenden V&ouml;geln, bl&uuml;henden Blumen und knospenden B&auml;umen und dauert bis 30. April. Ab 1. Mai ist Sommer mit Temperaturen &uuml;ber 20 Grad, im Juli/August ist es richtig heiss mit 30 Grad und mehr und die Badesaison endet am 30. September. Ab 1. Oktober bis 30. November ist Herbst mit farbigen W&auml;ldern, K&uuml;rbissen und jungem Wein. Leider wissen wir Nord/West und Ostschweizer aber, dass dies nur ein Traum ist und der Sommer allzu kurz. Das Wetter kann ich nicht &auml;ndern, nur mich selber: Aus diesem Grunde habe ich mir vorgenommen schon ganz fr&uuml;h die Tauchsaison zu starten und so lange zu tauchen, bis es einfach nicht mehr geht. So habe ich auch das Pfingswochenende meist am und unter Wasser verbracht: Gestern mit vormitt&auml;glichem Monoflossentraining im Schwimmbad, dann einer Laufrunde mit Anita von Steckborn auf den H&uuml;gel bis Berlingen und zur&uuml;ck und anschliessend etwas Tieftauchtraining im Untersee. Heute allerdings ist das Wetter tr&uuml;b und l&auml;dt nicht dazu ein am See zu verweilen. Also verbringe ich den Vormittag damit meine Bypassbecken nacheinander zu entleeren und gr&uuml;ndlich zu reinigen. Nach gut 2 1/2 Stunden Arbeit erstrahlen die Becken wieder in neuem Glanz. Jetzt rasch unter die Dusche (ich bin ganz verschwitzt und habe mir 2-3 Ladungen Salzwasser &uuml;ber den Latz geleert) und dann kommt Anita. Den Rest des Tages werden wir auf der Pferderennbahn in Frauenfeld verbringen, wo ich hoffe, heuer mein sauer verdientes Geld endlich auf das richtige Pferd zu setzen und nicht auf so eine lahme M&auml;hre wie letztes Jahr&hellip;<br /><br /><br /><h2>Meine 3 Bypass-Becken sind wieder tipptopp sauber</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6050704" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p6050704.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Etwas Sandsturm im Riffbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P6050710" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p6050710.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Kampf der Prokrastination</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-05-27T09:44:06+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170527.html#unique-entry-id-31</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170527.html#unique-entry-id-31</guid><content:encoded><![CDATA[Manch einem Leser wird der Begriff "Prokrastination" vielleicht nicht gel&auml;ufig sein, ich bin aber &uuml;berzeugt, dass alle sehr genau mit die T&auml;tigkeit, welche durch den Begriff bezeichnet wird, vertraut sind: Bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prokrastination" rel="external">Prokrastination</a> handelt es sich um das Aufschieben unangenehmer Dinge. Die einen prokrastinieren den Besuch im Fitnessstudio, andere das Ausf&uuml;llen ihrer Steuererkl&auml;rung und vermutlich gibt es auch Leute, die das Gassif&uuml;hren ihrer 5 Pudel prokrastinieren und sich daraufhin wundern, warum ihre Besucher darauf bestehen, die Gummistiefel anzubehalten, wenn sie zum Bridge-Abend kommen.<br /><br />Auch wenn es meinen Lesern so erscheinen mag, dass ich meine Aquarien ordentlich im Schuss halte, einigermassen p&uuml;nktlich zur Arbeit erscheine, regelm&auml;ssig Sport treibe, ab und zu dieses Blog &agrave; jour bringe und das Apnoetauchen regelm&auml;ssig betriebe, kann ich euch versichern: Auch mir ist der Vorgang der Prokrastination nicht fremd. Seit &uuml;ber einem Jahr zum Beispiel betrete ich mein Haus nur durch die Garage und ignoriere somit, dass ich den Vordereingang nur noch unter beherztem Einsatz einer Machete, mir einen Weg durch das wuchernde Unkraut schlagend, betreten k&ouml;nnte. Ich kann nur schwer hoffen, dass da nicht fleischfressende Pflanzen darunter sind und sich im Gestr&uuml;pp die Gebeine des DHL-Kuriers verbergen. Vor zwei Wochen bin ich sogar nicht davor zur&uuml;ckgeschreckt, in sch&auml;ndlicher Art und Weise Kinderarbeit zu unterst&uuml;tzen! Ich habe das Angebot des Nachbarjungens nicht emp&ouml;rt ausgeschlagen, bei mir f&uuml;r 15 Franken die Stunde Gartenarbeit zu verrichten, sondern bin dankend darauf eingestiegen und habe ihn gleich zu einer 3-st&uuml;ndige Unkrautsession verpflichtet. Leider ist dann der Junge zum vereinbarten Zeitpunkt nicht erschienen, weil er wohl Besseres zu tun hatte, von seinen Eltern ermahnt wurde nicht bei seinem faulen Nachbarn f&uuml;r einen Hungerlohn k&ouml;rperliche Schwerstarbeit zu verrichten oder sich das Geld f&uuml;r Handy, iPod oder Fahrstunden anderweitig beschafft hat. <br /><br />Meinen Kollegen im B&uuml;ro d&uuml;rfte auch nicht entgangen sein, dass ich schon seit Monaten mein Sakko im Gesch&auml;ft nicht ausziehe, um darunter meine ungeb&uuml;gelten Hemden zu verbergen. T-Shirts ziehe ich seit Beginn des Jahres jeweils nur ungeb&uuml;gelte vom Stapel in der Waschk&uuml;che an, ausser ich mache mich auf zum Besuch beim Pfarrer, gehe ins Theater oder zur Arztvisite.<br /><br />Weil ich nun aber neulich feststelle, dass mich meine Nachbarn auf Facebook entfreundet und meterhohe Palisadenw&auml;nde um meinen Garten gezogen haben und es klimatisch bedingt unm&ouml;glich wird, mit Veston in die Kantine zu laufen, erkl&auml;re ich den heutigen Samstagvormittag zum Anti-Prokrastinations-Tag!<br /><br />Die ersten zwei Stunden verbringe ich schwitzend im Garten und reisse alles aus, was nicht einigermassen teuer und vom G&auml;rtner gepflanzt aussieht. "Habe ich mal Schachtelhalme ges&auml;t?", geht es mir durch den Kopf: "Wohl eher nicht, also raus damit!". "Hat da der G&auml;rtner was zwischen das Immergr&uuml;n gesetzt, oder ist das Unkraut?". Meinen Nachbarn, welche sich zwischenzeitlich auf ihren Sitzpl&auml;tzen eingefunden haben um dem sonderbaren Treiben zuzusehen, liefe ich eine glaubw&uuml;rdige Erkl&auml;rung, weswegen ich meinen Garten so verwahrlosen lasse. Ich ziehe die Invaliden-Show ab, in dem ich mich immer wieder mit schmerzverzerrtem Gesicht aufrichte und &auml;chzend ans Kreuz fasse. Zwischendurch wische ich mir auch theatralisch den Schweiss aus dem Gesicht, huste und t&auml;usche damit Kurzatmigkeit vor.<br /><br />Nach getaner Gartenarbeit habe ich vor zu duschen und daraufhin das Gebirge (Berg w&auml;re untertrieben) ungeb&uuml;gelter W&auml;sche in Angriff zu nehmen. Bevor ich dies aber tue, muss ich erst diesen Blog-Beitrag schreiben, ein Video auf YouTube vom gestrigen Tauchgang hochladen, meinen neuen Fernseher (der alte ging mir gestern kaputt und wurde durch ein neues UHD, HDR, Android, 55-Zoll Ger&auml;t ersetzt) programmieren, die News des Tages lesen, vielleicht etwas Internet-Recherche zur Erkennung und Behandlung von Prokrastination betreiben, was Kleines essen, einen Kaffee trinken und ein Schl&auml;fchen auf dem Sofa machen&hellip;<br /><br /><h2>Diesen Berg B&uuml;gelw&auml;sche w&uuml;rde auch Reinhold Messner nicht mehr ohne Sauerstoffflasche besteigen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5270701" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5270701.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe alles ausgerupft, was nicht nach Immergr&uuml;n aussieht; ich hoffe ich habe keine sonstigen Nutzpflanzen erwischt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5270697" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5270697.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>PVC-U im Haus ersetzt den Kleiderb&#xfc;gel</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-05-14T09:30:16+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170514.html#unique-entry-id-30</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170514.html#unique-entry-id-30</guid><content:encoded><![CDATA[Heute, Sonntagmorgen, ereilt mich, noch im Pijama, ein Kreativit&auml;tsschub: Da ich gestern im Schwimmbad Streckentauchen war und heute wieder gehen m&ouml;chte, stellt sich das Problem, dass meine Neoprenehose noch immer nass ist. Da nasse Anz&uuml;ge sich nicht nur kalt anf&uuml;hlen, sondern auch wie bl&ouml;d an der Haut kleben, sodass man mit den Beinen kaum reinkommt, muss Abhilfe her. Mein 3mm Anzug ist zweiteilig: F&uuml;r das Oberteil ist gesorgt, daf&uuml;r gibt es im Tauchbedarf extrabreite und stabile Kleiderb&uuml;gel. Das Problem stellt sich viel mehr mit der Hose, die ohne Knick h&auml;ngen sollte, damit diese m&ouml;glichst schnell trocknen kann.<br /><br />Ich gehe in den Keller und setze mich vor meine Kiste mit den PVC-U Restteilen, welche noch von verschiedenen Aquarienprojekten &uuml;briggeblieben sind. Langsam kristallisiert sich eine Idee, ich suche die Teile zusammen und werde fast f&uuml;ndig. Einzig ein T-St&uuml;ck fehlt mir, aber ein solches kann ich mit einer Querbohrung durch ein Reduzierst&uuml;ck auch selber bauen. Gesagt, getan, ich nehme den Stufenbohrer und erstelle ein T-St&uuml;ck. Das Schneiden der Rohre geht flott von der Hand  und da ich ja kein Wasser durch die Rohre pumpen werde, erspare ich mir das Entgraten und bin auch beim Entfetten der Klebestellen nachl&auml;ssig. Nach einer guten Stunde Bastelarbeit ist mein Neoprenehosenkleiderb&uuml;gel fertig und die Hose kann trocknen.<br /><br /><h2>Sonntagmorgendliche Bastelarbeit im Keller</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5140676" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5140676.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Abl&auml;ngen der Rohre</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5140678" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5140678.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beim Verkleben darf ich in diesem Fall ruhig etwas nachl&auml;ssig sein: Die Verklebungen m&uuml;ssen nicht druckfest und noch nicht mal dicht sein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5140682" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5140682.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Sieht etwas komisch aus mein Kleiderb&uuml;gel, aber er sollte funktionieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5140687" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5140687.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tataaaa: Hose h&auml;ngt und kann jetzt trocknen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5140691" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5140691.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Vlies nach einem Tag Betrieb</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-05-06T09:44:46+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170506.html#unique-entry-id-29</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170506.html#unique-entry-id-29</guid><content:encoded><![CDATA[Heute ein kurzes Update in Sachen Rollenvliesfilter und Las Vegas Strassenschild: Der Vliesfilter hat &uuml;ber Nacht ganze Arbeit geliefert und &uuml;ber eine L&auml;nge von 30cm Schmutz aus dem Wasser geholt. Vermutlich hat der Filter jetzt einiges aufzuholen, da ich ja vor einer Woche der Rollermaten ausser Betrieb gesetzt habe.<br /><br />Das Las Vegas - Schild ist fertig geklebt, oberfl&auml;chlich gesp&uuml;lt und darf ab heute eines meiner Aufzuchtbecken zieren: Die Kaudernis schauen der Sache noch etwas kritisch entgegen, w&auml;hrend die Nemos sagen: "Den Roulettetisch bitte an diese Wand stellen und die Pokerecke ist hier hinten!"<br /><br /><h2>Nach einem knappen Tag Betrieb hat der Rollenvliesfilter schon eine Menge Dreck aus dem Wasser geholt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5060669" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5060669.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der ganze Dreck h&auml;tte biologisch abgebaut werden m&uuml;ssen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5060671" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5060671.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das kitschigste Aufzuchtbecken weit und breit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5060674" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5060674.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fliegende Nemos&#x2c; Las Vegas und Rollenvliesfilter</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-05-05T17:05:35+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170505.html#unique-entry-id-28</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170505.html#unique-entry-id-28</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend sind Anita und ich zur Geburtstagsfeier von Voni eingeladen. Bei der DHL-Annahmestelle, wo ich heute ein Fishgimmicks-Paket aufgebe, handelt es sich um einen Geschenk- und Ballonshop. Vorsichtig frage ich, ob er allenfalls einen Ballon mit Fischen, Nemos oder Dorys drauf hat. "Na freilich" lautet die Antwort, "Dory aus dem 2. Teil des Films ist etwas teurer wegen Lizenzgr&uuml;nden und den Nemo aus dem 1. Teil musste ich aus dem Sortiment nehmen, denn da gab es wegen dem Lizenzstreit eine R&uuml;ckrufaktion aber ich habe noch Marlin mit seinem Sohn Nemo zusammen auf einem Ballon, darf ich Ihnen den aufblasen?" Der Ladenbesitzer scheint sich in den Angelegenheiten von Hollywood bestens auszukennen und so finde ich es angebracht, zu erw&auml;hnen, dass ich den Film zwar gut finde aber es sich beim Nemoballon um ein Geschenk f&uuml;r einen befreundeten Meerwasseraquarianer handle. Ich will nicht weiter ausf&uuml;hren, schliesslich weiss Voni noch nichts von seinem Geschenk. Das Risiko, dass er aber knapp 2 Stunden bevor er seine grosse Party schmeisst, noch mein Blog besuchen wird, sch&auml;tze ich als gering ein und so weihe ich meine Leser bereits in die &Uuml;berraschung ein.<br /><br />Bei Riedle im Aquarienladen bleibt mein Blick an Aquariendekos h&auml;ngen. Wie ich mein erstes S&uuml;sswasserbecken eingerichtet habe, wollte mein Sohn da unbedingt einen Sch&auml;del, ein Schiffswrack oder zumindest eine Schatztruhe versenken. "Nix da, Silvan, das Aquarium soll nat&uuml;rlich aussehen und nicht wie eine Kitschkiste!". Nunmehr sind wie beide &auml;lter geworden, Silvan interessiert sich nicht sonderlich was ich an Deko in meinen Aquarien drin habe und ich bin auf's Alter hin etwas liberaler und toleranter geworden in Hinblick auf Kitsch in meinen Becken. Warum also nicht die wunderbare Ortstafel von Las Vegas in einem meiner Aufzuchtbecken versenken?<br /><br />Dann hole ich auf dem R&uuml;ckweg noch beim Paketservice in Konstanz meine bestellten PVC-Teile ab. Mit den Teilen baue ich einen Adapter um meine bestehende Theiling-Pumpe am Vliesfilter von Sven Naumann anzuschliessen. Der Filter funktioniert anstandslos und beginnt alsbald die Arbeit aufzunehmen, wie ich am braun gef&auml;rbten Vlies entnehmen kann.<br /><br />Wie ich zu Hause ankomme, f&auml;llt mir die T&uuml;te mit der Nevada-Tafel aus der Hand. Als ehemaliger Modellflieger ist die Reparatur eine Kleinigkeit. Gerade f&uuml;r einen weniger talentierten Modellflieger, ist das Anmischen von 5-Minuten-Epoxy Routine, die auch bei Regen und Sturm im Freien irgendwo in den Bergen flott von der Hand geht. Ich will gar nicht wissen, wie viele Packungen an 5-Minuten-Epoxy ich in meiner Modellfliegerkarriere durch die Luft habe fliegen lassen. Etwas Epoxy draufgeschmiert und das H&ouml;henleitwerk h&auml;lt und so wird auch das Las Vegas - Schild in K&uuml;rze meine Kaudernis zum Spielen verf&uuml;hren k&ouml;nnen.<br /><br /><h2>Mein Mitbringsel f&uuml;r Vonis Geburtstagsparty</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050570" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050570.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Welcom. to Fabulous Las Veg.. Nevada</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050576" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050576.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r einen ehemaligen Modellflieger ist 5-Minuten-Epoxy anr&uuml;hren etwa so wie Z&auml;hne putzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050577" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050577.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gut vermischen und der Kleber ist bereit zum auftragen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050578" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050578.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, jetzt ist das Schild wieder komplett</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050579" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050579.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich baue mir einen Adapter von Theiling-Pumpe auf Naumann-Filter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050583" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050583.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den 90-Grad Winkel habe ich nur gesteckt, die Passung ist eng genug</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050588" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050588.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Keramikkachel zur Simulation von "Hochwasser"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050589" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050589.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Pegel in der Reaktorkammer steigt und erreicht den &Uuml;berlauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050590" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050590.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Tataaaaa: Das Schaufelrad dreht sich und frisches Vlies wird nachgezogen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050594" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050594.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In den 10 Minuten, die ich zum Fotografieren brauche, hat sich das Vlies schon merklich braun verf&auml;rbt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P5050598" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p5050598.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Frauen sind komisch</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-29T09:59:25+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170429.html#unique-entry-id-27</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170429.html#unique-entry-id-27</guid><content:encoded><![CDATA[Da ich annehme, dass sich meine Leserschaft zu 97.8% aus M&auml;nnern zusammensetzt, habe ich es gewagt diesen reisserischen Titel &uuml;ber den Blog-Eintrag zu setzen. Aufgrund der demoskopischen Zusammensetzung der Konsumenten dieses Blogs muss ich wohl keine gr&ouml;sseren Shitst&uuml;rme erwarten. Auch bin ich mir gewiss, dass die &uuml;berwiegende Mehrheit meiner Leser zustimmend nicken werden und denken: "Klaro, Alter, das wissen wir schon lange; wurde aber auch Zeit, dass dies mal jemand niederschreibt!". Um aber auch die Handvoll Leserinnen nicht im Ungewissen zu lassen, wie ein Mann auf eine so verwegene Aussage kommt, m&ouml;chte ich hier erz&auml;hlen, was sich gestern Abend in meinem Keller zugetragen hat.<br /><br />Als Anita zu mir kam und wir uns gegenseitig &uuml;ber die Erlebnisse der Woche berichtet haben, erz&auml;hlte ich ihr vom Rollenvliessfilter, den ich zu Testzwecken bekommen habe und zeigte ihr die Bilder vom Blog-Eintrag vom 27. April 2017. Wenig sp&auml;ter machen wir uns auf, um in Frauenfeld im <a href="https://www.lumimart.ch/de/standorte/Frauenfeld%20Allmend%20TT/s/4694_POS" rel="external">Lumimart</a> eine <a href="http://www.philips.ch/c-p/7199460PH/hue-tischleuchte" rel="external">Philips Hue Bloom</a> zu kaufen. In der Wohnung von Anita gibt es noch einen Winkel, der noch nicht Mood-Light-m&auml;ssig in wechselnden Farben erleuchtet ist und dem soll Abhilfe geschaffen werden. Nun m&ouml;gen meine m&auml;nnlichen Leser denken, dies sei ein ganz treffliches Beispiel zur Erkl&auml;rung der Aussage im Titel, aber dem ist nicht so. Habt Geduld, ihr Geschlechtsgenossen, ich bin erst bei der Einleitung der eigentlichen Geschichte.<br /><br />Anita und ich sind also in meinem Keller um Schuhe und Jacke anzuziehen, denn draussen ist es ja trotz kalendarischem Fr&uuml;hling winterlich kalt ("Petrus, iss ein Snickers!"). Im Vorbeigehen am Aquarienkeller erblickt Anita den Rollenvliessfilter und meint: "Ach, ich dachte der sei gr&ouml;sser!".<br /><br />Erneut werden meine m&auml;nnlichen Leser denken: "Ei, das ist ein ganz vortreffliches Beispiel daf&uuml;r, dass Frauen komisch sind, gut gemacht mein gesch&auml;tzter Lieblingsblogger! Uns allen war klar, dass Frauen nicht einparken k&ouml;nnen aber dass sie nicht imstande sind aufgrund von Fotos die realen Abmessungen eines Gegenstandes zu ermitteln, war uns unbekannt". Worauf ich aber erneut entgegne: "Habt Geduld, Br&uuml;der, bei einer Geschichte kommt immer erst die Einleitung und dann der Hauptteil und zum Schluss die Pointe, das war schon bei Ovid so, bei Shakespeare sowieso und soll auch in meinem Meerwasserblog nicht anders sein."<br /><br />Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen, beende ich nun die Einleitung und komme zu Hauptteil. Wer allzu ungeduldig ist, k&ouml;nnte jetzt nat&uuml;rlich spicken im Wissen, dass am Ende des Hauptteils - so sicher wie das Amen in der Kirche - die Pointe kommen wird. Aber erstens ist eine Pointe nur dann eine Pointe, wenn zuvor der Hauptteil gelesen wurde und zweitens lesen wir ja bei einem Krimi auch nicht die letzte Seite zuerst. Nun also genug geschwurbelt auf der Metaebene, jetzt folgt der lange erwartete Hauptteil, gefolgt von der Pointe:<br />Inzwischen haben Anita und ich den Aquarienkeller betreten und stehen vor dem Filter. Ich habe den Deckel, setze das Wasserrad in Schwung und anerkennend nimmt Anita davon Kenntnis, dass sich die Vliesrollen in Bewegung setzen. Ich bin bereits erstaunt, dass ein weibliches Gesch&ouml;pf so viel Interesse an Technik zeigt! Ich m&ouml;chte den Bogen nicht &uuml;berspannen und erspare ihr weitere Ausf&uuml;hrungen &uuml;ber die spezifischen Qualit&auml;tsmerkmale des Naumann-Filters im Vergleich zum Theiling-Rollermat unter besonderer Ber&uuml;cksichtigung der Kompaktbauweise. Stattdessen mache ich einen Schritt in Richtung T&uuml;re, schliesslich m&ouml;chten wir ja noch vor Ladenschluss in diesem Lampenmarkt sein. Anstatt nun aber, erleichtert meinem Aquarienkeller zu entkommen, hinter mir herzulaufen, bleibt Anita vor den Ablaichbecken stehen und ruft: "Das ist ja mega sch&ouml;n! Traumhaft!!!"<br /><br />Ich schaue Anita fragend an. Will sie mich auf den Arm nehmen? Die Becken sind voller Glasrosen, das eine &uuml;berdeckt mit Cyanobel&auml;gen und im anderen wuchern l&auml;stige Fadenalgen. Eine gr&uuml;ndliche Reinigung der Becken ist &uuml;berf&auml;llig und schon seit geraumer Zeit lade ich keine G&auml;ste mehr ein, denn der Zustand meiner Aufzuchtbecken ist mir im h&ouml;chsten Masse peinlich. Anita aber bleibt fasziniert vor den Becken stehen und sagt, nun im Tonfall h&ouml;chster Entz&uuml;ckung: "Fantastisch, wie eine Trolllandschaft! Das traumhafte Gr&uuml;n und davor die knallorangen Clownfische!"<br /><br />Eigentlich hatte ich vor, das lange Wochenende zu nutzen um meine Aufzuchtbecken zu entleeren, die schleimigen Bel&auml;ge vom Glas zu kratzen und die Riffkeramiken gr&uuml;ndlich zu reinigen. Jetzt bin ich mir nicht sicher ob ich am Vorhaben festhalten soll um dann Schelte zu kassieren f&uuml;r die Zerst&ouml;rung der m&auml;rchenhaften Landschaft meiner kleinen Trolle?<br /><br /><h2>Meine 3 Ablaichbecken sind in einem erb&auml;rmlichen Zustand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290542" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290542.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dies ist gem&auml;ss Anita eine "traumhafte Trolllandschaft zum Verweilen f&uuml;r das Auge"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290535" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290535.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch dieses Becken, voller Cyanos, ist gem&auml;ss Anita wundersch&ouml;n anzusehen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290523" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290523.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich reinige meinen Theiling Rollermat</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290545" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290545.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpe verlangt dringend nach einem kr&auml;ftigen Schluck Essigs&auml;ure</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290544" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290544.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht der Vliesfilter aus, wenn die beiden Rollen entfernt sind</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290549" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290549.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Achse der Schmutzrolle ist steckbar, so l&auml;sst sich die Rolle einfach entfernen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290551" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290551.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht das verbrauchte Vlies aus: Sauber aufgerollt und stinkt auch nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290552" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290552.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Den Kalkr&ouml;hrenw&uuml;rmern scheint es auf der Rolle zu gefallen: Ist wohl wie Karussell fahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290550" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290550.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Innereien sind entfernt, das Geh&auml;use entkalke ich mit <a href="http://www.durgol.com/de-de/?gclid=CjwKEAjw85DIBRCy2aT0hPmS1jkSJAC1m9UvcZQFudqDoRjn89WLt1409UqpeIP-PrYeTjNOokBc9hoC0N3w_wcB&=" rel="external">Durgol</a> (dem Standard Entkalkungsmittel in der Schweiz) und Schwamm. Den Glassteg habe ich eigens f&uuml;r den Rollermat anfertigen lassen (und hat mich ein Schweinegeld gekostet)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290553" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290553.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Rede: Jeder Stahl, egal wie hochwertig die Legierung ist, beginnt im Salzwasser irgendwann zu rosten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290559" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290559.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Innere des Elektronikgeh&auml;uses ist zwar trocken, aber ich traue dem Frieden nicht, ist doch das Geh&auml;use nicht spritzwasserfest gedichtet. Zur Sicherheit gebe ich einen Beutel Silikagel rein. Die Strombuchse ist bereits heftig korrodiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290557" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290557.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Theiling Rollermat ist geputzt, gesp&uuml;lt, getrocknet und vorerst ausser Betrieb gestellt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290568" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290568.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Ehre in meinem Technikbecken f&uuml;r sauberes Wasser zu sorgen, geh&ouml;rt bis auf Weiteres dem Naumann Vliesfilter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290561" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290561.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Beim der Aufstellung in meinem Technikbecken musste ich etwas tricksen: Damit sich der Auslass links befindet, musste ich den Filter verkehrt herum auf die Glasstege (von denen ich einen unterlegen musste) stellen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4290564" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4290564.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Vliesfilter von Naumann-Technik</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-27T17:52:44+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170427.html#unique-entry-id-26</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170427.html#unique-entry-id-26</guid><content:encoded><![CDATA[Sven Naumann von <a href="http://www.naumann-technik.at/" rel="external">Naumann-Technik.at</a> kontaktiert mich in Bezug auf meinen Theiling Rollermat Vliesfilter. Sven hat einen Rollenvliesfilter konstruiert und fragt mich nach meinen Erfahrungen mit Theiling. Grunds&auml;tzlich bin ich mit meinem Rollermaten zufrieden und er leistet mir gute Dienste. Zu bem&auml;ngeln habe ich aber, dass sich der Theiling, sobald er mit Wasser gef&uuml;llt ist, verformt und somit der Deckel nicht mehr schliesst. Die Bauform des Theilings ist sehr hoch, was den Einsatz in einem Unterschrank schwierig macht; bei mir im Keller aber keine Rolle spielt.<br /><br />Das Prinzip eines Rollenvliesfilters ist ja, dass Wasser durch ein Vlies fliesst (diese Formulierung k&ouml;nnte als Vorlage f&uuml;r einen Zungenbrecher dienen, in der Art von: "Ferdinand Villiger filmt wie das fiese Filament durch das Vlies fliesst") und sobald dieses zusetzt, der Wasserpegel steigt und somit neues Vlies nachgezogen wird bis sich der Pegel wieder senkt. Interessant ist nun, wie unterschiedliche Konstrukteure das gleiche Prinzip unterschiedlich implementieren: Bei Herrn Theiling hebt der steigende Pegel einen Schwimmerschalter, welcher einen Elektromotor schaltet. Bei der Konstruktion von Sven Naumann fliesst bei steigendem Pegel Wasser durch ein Rohr und treibt ein Schaufelrad an, welches &uuml;ber eine Untersetzung Vlies nachzieht. Welche Konstruktion ist nun besser? Aus meiner Sicht haben beide Prinzipien ihre Vor- und Nachteile. Seit ich sehe, dass der Stromanschluss an meinem Theiling zu korrodieren beginnt, tendiere ich dazu, der mechanischen L&ouml;sung von Sven Naumann den Vorzug zu geben.<br /><br />Was beim Vliesfilter von Naumann-Technik gleich auff&auml;llt, ist sein Gewicht. Geliefert wurde er mir per UPS in einer Kartonschachtel, welche innen mit Holz und Styropor ausgekleidet ist. Dem Boten von UPS habe ich zwischenzeitlich einen Strauss Blumen geschickt und hoffe, dass er sich von seinem Bandscheibenvorfall rasch erholen wird. Das Teil ist 22 Kg schwer und auch der blanke Filter ohne Verpackung bringt ein ordentliches Gewicht auf die Waage. Die Verwendung massiver Kunststoffplatten bietet viel Stabilit&auml;t aber der Preis ist Gewicht und damit hohe Versandkosten. W&auml;hrend der Theiling Rollermat im Preis unschlagbar ist (ich sehe ihn derzeit <a href="https://www.aquapro2000.de/Aquarium-Filter-Technik/Vlies-Filter/Theiling-Rollermat-Vliesfilter::10997.html" rel="external">hier</a> f&uuml;r 329.90 EUR), schl&auml;gt beim Kunden eines Naumann-Vliesfilters das Herz h&ouml;her wenn er die saubere Verarbeitung, die clevere Konstruktion und das hochwertige Material sieht. Gem&auml;ss <a href="http://www.naumann-technik.at/aquaristik/vliesfilter/vliesfilter-vm/" rel="external">Webseite von Naumann-Technik</a>, schl&auml;gt der VM155/G in grau mit 699 EUR und das Modell in Weiss mit 809 EUR zu Buche. Die Frage, ob der mehr als doppelte Preis gegen&uuml;ber dem Rollermat gerechtfertigt ist, ist nicht einfach zu beantworten. Von der Funktion her werden beide Filter f&uuml;r klares Wasser ohne Schwebeteilchen sorgen. Genau gleich wie auch ein <a href="https://royalexclusiv.net/" rel="external">Royal Exclusive</a> Absch&auml;umer nicht wesentlich anders oder besser absch&auml;umt als ein Produkt zu einem Drittel des Preises oder eine <a href="http://www.abyzz.de/de/produkte/pumpen/" rel="external">Abyzz Pumpe</a> das Wasser nicht anders bewegt als ein No-Name-Produkt aus Fernost. Ich bin &uuml;berzeugt, dass die Vliessfilter von Naumann-Technik ihre Kunden finden werden: Wichtig ist, dass die Vorz&uuml;ge des Produktes im Markt erkl&auml;rt werden und der Marketing-Mix stimmt.<br /><br />Ich hoffe, dass ich &uuml;ber das verl&auml;ngerte Wochenende Zeit finden werde um mein Technikbecken so umzubauen, dass ich den neuen Vliessfilter in Betrieb nehmen kann um damit Praxiserfahrung zu sammeln. Stay tuned, ich werde weiter berichten!<br /><br /><h2>Der Vliesfilter VM 155/W-Weiss von Naumann-Technik</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270440" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270440.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die offiziellen Masse sind 61.5cm L&auml;nge (resp. Breite), aber ich komme auf nur 56cm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270441" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270441.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>nach Herstellerangabe ist er 33cm tief, das kommt in etwa knapp hin</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270442" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270442.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit den F&uuml;ssen ist der Vliesfilter etwa 47cm hoch, also etwas weniger als die Herstellerangabe von 50cm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270443" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270443.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die F&uuml;sse lassen sich abschrauben und so passt der Filter auch in die meisten Unterschr&auml;nke</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270499" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270499.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Einlass ist f&uuml;r eine 50mm Verrohrung ausgelegt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270486" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270486.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Auslass hat Nennweite 20mm</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270485" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270485.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Deckel ist gefr&auml;st, eine ziemlich aufw&auml;ndige L&ouml;sung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270446" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270446.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Schaufelrad sticht mir gleich ins Auge: Das ist ja eine geniale L&ouml;sung des Antriebproblems!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270453" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270453.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Zahnr&auml;der sind aus richtig dickem Nylon, so ein Teil wird kein Karies bekommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270447" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270447.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>S&auml;mtliche Achsen und Aussparungen sind nach dem gleichen Prinzip konstruiert: In eine Aussparung kommt ein Formteil, welches &uuml;ber eine Nylonschraube gesichert wird: Das h&auml;tte man mit L&ouml;chern durch die W&auml;nde einfacher l&ouml;sen k&ouml;nnen. Warum hat sich der Hersteller f&uuml;r dieses aufw&auml;ndige System entschieden?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270454" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270454.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Entfernt man die Schraube, kann man das Formteil entfernen und die Achse liegt frei</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270455" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270455.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Auch hier dasselbe Prinzip</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270457" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270457.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>nun kann man die Achse aus dem Rahmen nehmen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270458" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270458.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Schlitz im PVC-Rohr vermag weniger zu gefallen. Sind diese Madenschrauben aus Titan? Aus meiner Erfahrung rostet auch der beste Stahl irgendwann unter Salzwassereinfluss</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270459" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270459.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Funktion der L&ouml;cher in den Seitenw&auml;nden ist mir ein Mysterium</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270479" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270479.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Lochplatte ist das Herzst&uuml;ck des Filters: An dieser Stelle fliesst das Wasser durch das Vlies</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270473" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270473.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Machen wir uns ans Einlegen des Vlieses</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270462" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270462.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Naumann verwendet die gleichen Vilesrollen wie Theiling</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270466" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270466.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Eine Stahlachse? Da melde ich meine Bedenken an: Titan oder Keramik w&auml;re wohl besser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270463" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270463.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Intuitiv (eine Anleitung gibt es noch nicht) lege ich das Vlies erst mal oben drauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270470" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270470.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt kommen die beiden roten Achsen zum Einsatz; sie gleiten in einer Nut: Das gef&auml;llt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270475" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270475.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt diese beiden Schieber: Nur welcher kommt wo hin? Der Zweck der Aussparung verschliesst sich mir. Produktionstechnisch h&auml;tte ich beide Schieber identisch gemacht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270468" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270468.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schieber sind an ihrem Platz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270478" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270478.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die beiden Achsen kommen oben in die Nuten, sie verhindern den Knick des Vlieses und sorgen f&uuml;r samtweichen Lauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270474" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270474.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Anfang des Vlieses wird auf die Achse des Antriebsrades geklebt: Der Streifen in der Mitte sorgt f&uuml;r Haftung des Klebebandes</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270460" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270460.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So, jetzt ist das Vlies eingelegt, das Prinzip ist einfach; Wasser fliesst in die Reaktionskammer ein und durch die Schwerkraft durch das Vlies nach unten. Ist das Vliess zugem&uuml;llt, steigt der Pegel und das Wasser treibt das Wasserrad an</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270492" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270492.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dank der transparente Scheibe vorne ist das Innenleben des Filters gut zu beobachten. Des weiteren kommt man gut an die Rollen, selbst in einem engen Unterschrank</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270497" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270497.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So sieht der Vliesfilter von unten aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270498" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270498.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieses Teil ist nach dem Zusammenbau &uuml;brig geblieben: Hat das eine Funktion oder ist das ein Produktionsabfall?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4270503" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4270503.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Die Schnittmenge von Meerwasseraquarianer&#x2c; Taucher und Modellflieger</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-26T12:21:00+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170426.html#unique-entry-id-25</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170426.html#unique-entry-id-25</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend gehe ich mit Joel seit langem wieder einmal SCUBA-Tauchen. Seit ich mit Apnoe-Tauchen begonnen habe, habe ich das Tauchen mit Flasche (nichts anderes heisst n&auml;mlich SCUBA-Tauchen: SCUBA steht f&uuml;r "Self Contained Underwater Breathing Apparatus" zu gut Deutsch etwa "Autonomer Unterwasser Atem Apparat") nur noch sp&auml;rlich ausge&uuml;bt und obschon es sich mit dem Tauchen &auml;hnlich verh&auml;lt wie mit dem Fahrrad-Fahren n&auml;mlich "einmal gekonnt, verlernt man es nicht mehr" merke ich schon, wie mir die Routine abhangen gekommen ist. Die fehlende Routine merkte ich schon am Morgen fr&uuml;h beim Packen meiner Tauchsachen und dem Gef&uuml;hl, welches mich den ganzen Tag begleitet hat, dass ich einen wesentlichen Ausr&uuml;stungsgegenstand vergessen habe. Da f&uuml;r den Abend starker Regen angesagt ist, w&auml;hlen wir "WZT" am Z&uuml;richsee als unseren Divespot. W&auml;hrend jemand, der des Tauchens unkundig ist, naiv behaupten wird: Ob es regnet oder nicht, spielt doch beim tauchen keine Rolle, nass wird man ja sowieso, muss ich hier widersprechen. Erstens sind wir Trockentaucher, das heisst wir tauchen im Trockentauchanzug und zweitens spielt es beim Umziehen vor und nach dem Tauchgang eine entscheidende Rolle, ob einem Petrus auf's Hemd pisst oder nicht. Der Tauchplatz WZT ist navigatorisch ein ganz einfacher Anf&auml;ngertauchplatz: Vom Einstiegspunkt, wo eine bequeme Stahltreppe mit Gel&auml;nder ins Wasser f&uuml;hrt, nimmt man Kompasskurs auf die &auml;usserste Boje und taucht dann dem Grund entlang den eingestellten Kurs von 210 Grad. Auf einer Tiefe von etwas 12 Metern st&ouml;sst man auf eine quer verlaufende R&ouml;hre, der man nach rechts folgt und dann nach etwa 200 Meter auf eine h&ouml;lzerne Plattform, die bis auf den Grund von 30 Metern geht, st&ouml;sst. An der Plattform l&auml;sst man sich in die Tiefe fallen und tauch dann exakt nach Norden um auf ein Wrack eines Holzboots zu stossen. T&ouml;nt ganz simpel und habe ich dutzende Male in den letzen 30 Jahren so gemacht. Allerdings nicht so gestern.  Eine der Folge, meiner 51 Lenze ist nicht nur, dass meine Stirne proportional immer mehr Platz in meinem Gesicht einnimmt, sondern auch, dass ich gestern die Zahlen an meinem Kompass, der sich in ung&uuml;nstiger N&auml;he zu meinen altersweitsichtigen Augen am rechten Handgelenk befindet, nicht mehr richtig ablesen konnte. Der Leser wird sich wundern, wie ich denn die Uhrzeit an meinem Handgelenk ablesen kann, wenn ich doch schon so maulwurfsm&auml;ssig gealtert sei? Erstens trage ich f&uuml;r gew&ouml;hnlich eine Gleitsichtbrille aber unter Wasser ist meine Taucherbrille nur auf Weitsicht korrigiert und zweitens verk&uuml;rzt das Wasser auch noch die optische Distanz, sodass der rechte Arm, der wegen dem Trockentauchanzug auch in eher ung&uuml;nstigem Winkel zu beugen ist, einfach viel zu Nahe beim Gesicht ist, dass ich da diese kleinen Zahlen sicher erkennen h&auml;tte k&ouml;nnen. Um die Sache abzuk&uuml;rzen: Vermutlich habe ich statt 210 Grad nur 110 Grad oder vielleicht auch 10 oder 300 Grad abgelesen, jedenfalls haben wir die R&ouml;hre verfehlt und sind im Hafenbecken gelandet. Das w&auml;re weiter auch nicht so schlimm gewesen, wenn man mal davon absieht, dass auch in der Schweiz der Seegrund eines Hafenbeckens sauberkeitsm&auml;ssig nicht ganz auf dem f&uuml;r Parkanlagen und Einkaufspassagen &uuml;blichen Niveau ist. Wir kamen also in den Genuss des Naturerlebnisses der Betrachtung zweier geklauter Fahrr&auml;der, unz&auml;hliger leerer Bierflaschen, Eimern, eines Papierkorbes, eines Rock Shock Federgabel und sonstigen Zivilsationsm&uuml;lls. Dass aufgrund nachl&auml;ssiger &Uuml;berpr&uuml;fung meiner Halsmanschette ein stetes Rinnsal kalten Wassers in meinen Trockentauchanzug lief, erst meine Brust, dann meine Unterhose und schlussendlich meine Socken durchn&auml;sste, trug weiter dazu bei, dass ich mich fortan vermehrt auf's Apnoetauchen konzentrieren werde.<br /><br />Das eigentliche Thema dieses Blog-Eintrages soll aber etwas anderes sein: Beim anschlie&szlig;enden Aufw&auml;rmen in einer Pizzeria in D&uuml;bendorf wurde mir im Gespr&auml;ch mit Joel bewusst, dass wir nicht nur, wie bislang schon bekannt, zwei Hobbys gemeinsam haben: Das Tauchen und die Meerwasseraquaristik, sondern auch das Modellfliegen. W&auml;hrend Joel noch aktiver Modellflieger ist, habe ich das Hobby vor knapp 10 Jahren aufgegeben. Im Gespr&auml;ch k&ouml;nnen wir dann locker weitere 5 Meerwasseraquarianer nennen, welche sich ebenso der Modellfliegerei fr&ouml;nen. Nun ist das Ph&auml;nomen, dass es grosse Schnittmengen gibt bei gewissen Hobbys wie z.B. den Reitern und Hundehaltern, durchaus bekannt und oft auch naheliegend: Reiter m&ouml;gen die Natur und Tiere, also m&ouml;gen sie auch Hunde. Taucher m&ouml;gen Wasser und Fische, also liegt es nahe, dass sie auch Meerwasseraquarianer werden. Aber was zum Kuckuck ist die Gemeinsamkeit zwischen Meerwasseraquarianern und Modellfliegern?<br /><br />Im Gespr&auml;ch &uuml;ber der Pizza entwickeln wir eine Theorie, dass sowohl Meerwasseraquarianer wie auch Modellflieger gerne basteln und Technik m&ouml;gen - das ist schon mal ein erster Erkl&auml;rungsversuch. Etwas gewagt ist die Erkl&auml;rung, dass Modellflieger, wie auch Meerwasseraquarianer darin ihre Befriedigung finden, komplexe Systeme zu steuern und somit eigentliche Kontrollfreaks sind&hellip;! Um unsere &Uuml;berlegungen mit einer Feldstudie zu st&uuml;tzen: Gibt es unter meinen Blog-Lesern noch weitere Modellflieger? Taucher? Kaninchenz&uuml;chter? Hobbyk&ouml;che? Kaffeerahmdeckelisammler? Meldet euch bei mir mit allen euren Hobbys und ich werde das Material zusammentragen und &uuml;ber weitere Gemeinsamkeiten unserer Hobbys berichten.<br /><br />Ich oute mich als erstes. Nebst Meerwasseraquaristik habe ich folgende Hobbies:<br /><br />- Apnoetauchen<br />- Joggen<br />- SCUBA-Tauchen (wenn auch nur auf Sparflamme)<br />- Fotographie<br />- Video<br />- Bloggen<br />- Kochen<br />- fr&uuml;her Modellfliegen]]></content:encoded></item><item><title>Bauernregel f&#xfc;r Fischz&#xfc;chter</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-09T09:24:39+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170409.html#unique-entry-id-24</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170409.html#unique-entry-id-24</guid><content:encoded><![CDATA[Jeder von uns kennt Bauernregel, so wie zum Beispiel diejenige f&uuml;r den morgigen Tag: "<a href="An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, da s&auml;e Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar." rel="external">An Ezechiel, dem 100. Tag nach Neujahr, da s&auml;e Leinsamen, dann gedeiht er wunderbar.</a>" Den meisten Lesern d&uuml;rfte aber bislang wohl unbekannt gewesen sein, dass es auch Fischz&uuml;chterbauernregeln gibt, welche uns mit Rat durch das Jahr f&uuml;hren. Eine wichtige Regel lautet:<br /><blockquote><p>"Willst du, dass deine Fischzucht im Sommer geht, richte die Aussenplanktonkultur, wenn der Kirschbaum in Bl&uuml;te steht.</p></blockquote><br />Streng getreu dieser alt&uuml;berlieferten Regel, welche seit Generationen von Fischz&uuml;chtermund zu Fischz&uuml;chterohr weitergegeben wird, habe ich meine Outdoor-Mischplanktonkultur in Betrieb genommen. Noch sind die N&auml;chte zwar kalt, aber es hat sich schon ein gr&uuml;ner Bodensatz gebildet und einzelne Zooplankt&ouml;ner sind schon zu entdecken. Wenn dann die Temperaturen weiter steigen, wird die Kultur explodieren und ich werde t&auml;glich frisches Plankton ernten k&ouml;nnen.<br /><br /><br /><h2>Meine Outdoor Planktonkultur mit sonnenstandsgesteuerter Bel&uuml;ftung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4090436" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4090436.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Am Boden hat sich schon eine sch&ouml;ne Mulmschicht gebildet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4090437" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4090437.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Wozu ein 3D Drucker sonst noch gut ist</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-07T10:51:51+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170407.html#unique-entry-id-23</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170407.html#unique-entry-id-23</guid><content:encoded><![CDATA[Bei meinem letzten Tauchurlaub, das war wenn ich mich richtig besinne im November 2016, ist mir bei einem Tauchgang aufgefallen, dass einer der Kn&ouml;pfe an meiner Olympus-Unterwasserkamera nicht mehr funktionierte. Es war der Drehknopf um z.b. im "View-Mode" durch die Bilder zu bl&auml;ttern oder den Autofokuspunkt zu verschieben. Etwas &auml;rgerlich zwar aber zur Not kann man auf diese Funktionen auch verzichten. Wieder an Bord habe ich das Geh&auml;use untersucht und bemerkt, dass ein Knopf aus Hartgummi kaputtgegangen ist. Der Knopf, im Innern des Geh&auml;uses, diente der Kraft&uuml;bertragung des Drehreglers an der Aussenseite zum entsprechenden Drehknopf an der Kamera. Den Rest des Urlaubs habe ich also ohne diesen Knopf gemacht.<br /><br />Wieder zu Hause, habe ich dann bei einem Fachgesch&auml;ft f&uuml;r Unterwasserfotografie ein Ersatzteil bestellt. Ich musste wiederholt nachfragen und endlich bekam ich dann diese Woche (also &uuml;ber 5 Monate sp&auml;ter) Bescheid, dass Olympus die Ersatzteilversorgung f&uuml;r mein Geh&auml;use eingestellt hat und selbst von den Silikondichtungen, die ich ebenfalls bestellt habe, sei nur noch eine aufzutreiben gewesen. Ich habe noch 2 S&auml;tze Silikon-O-Ringe in Reserve, aber wenn die Ringe dann mal verspr&ouml;det sein werden, kann ich mein Geh&auml;use bestenfalls noch als Blumentopf benutzen! Sehr &auml;rgerlich, wie ich finde; Olympus l&auml;sst da seine Kunden sitzen. Leider kann ich keine O-Ringe selber drucken, aber wenigstens das Ersatzteil sollte ich in der Lage sein nachzubauen.<br /><br />Gestern setze ich mich also an den Computer, messe die Reste des gebrochenen Hartgummirades aus und konstruiere das Teil in OpenSCAD. Heute ist es dann so weit und ich kann das Teil im Geh&auml;use einbauen: Ich muss noch eine Korrektur vornehmen aber dann im zweiten Anlauf passt das Teil und die Kamerafunktion l&auml;sst sich wieder bedienen: Wie toll ist das denn: Ein 3D Drucker ist f&uuml;r mehr zu gebrauchen als damit Fishgimmicks zu produzieren!<br /><br /><br /><h2>Mein Olympus PT-E06 Unterwassergeh&auml;use</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070400" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070400.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hier ist ein Teil abgebrochen und ich kann unter Wasser nicht mehr alle Funktionen der Kamera bedienen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070399" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070399.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Schublehre im Haus erspart den Ersatzteillieferanten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070396" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070396.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach dem 2. Anlauf passt das Teil: Ist das nun Rapid Prototyping oder einfach ungenau gemessen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070404" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070404.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vorne das Ersatzteil, hinten das gebrochene Werkst&uuml;ck</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070406" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070406.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Plastikteil passt genau auf die eckige Achse</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070410" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070410.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Festschrauben&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4070415" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4070415.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Freude herrscht: Mein selbstgedrucktes Ersatzteil funktioniert!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0255" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0255.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Ein komischer Termin in meiner Agenda</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-04T21:53:06+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170404.html#unique-entry-id-22</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170404.html#unique-entry-id-22</guid><content:encoded><![CDATA[Heute habe ich einen sonderbaren Termin in meiner Agenda: Nein, ich rede nicht vom "NA BB3B Security Stream Regional Kick-Off and Diologue" und auch nicht von den beiden 121-Meetings mit Jean-Christophe und Kader (Das ist in diesem Fall ein franz&ouml;sischer Vorname und keine Funktionsbezeichnung). Ein paar erkl&auml;rende Worte f&uuml;r meine Leser, die mit dem global vernetzten Wirtschaftsgebaren des 21. Jahrhunderts nicht vertraut sind: Bei einem 121 ("One to One") handelt es sich um ein Meeting unter 4 Augen, typischerweise zwischen einem Vorgesetztem und seinem Mitarbeiter, Klassischerweise als "Mitarbeitergespr&auml;ch" bezeichnet. Es gibt aber auch 121-Meetings zwischen zwei Kollegen, um sich &uuml;ber Gesch&auml;ftsabl&auml;ufe, wichtige Projekte, den neusten Tratsch aber manchmal auch &uuml;ber Gott und die Welt austauschen. Im "normalen Gesch&auml;ftsleben" trifft man sich beim Mittagessen in der Kantine oder l&auml;uft mit der Kaffeetasse in der Hand ins B&uuml;ro nebenan. In global Unternehmen finden diese Treffen halt distanzbedingt in der Regel &uuml;ber Telefon- und Videokonferenzen statt und diese werden dann als "121" bezeichnet und entsprechend als wiederkehrende Termine im Kalender eingetragen.<br /><br />Bevor ich hier nun aber l&auml;nger &uuml;ber komische Zahlen, die eigentlich Online-Kaffeekr&auml;nzchen sind, schwadroniere, will ich die Aufmerksamkeit meiner Leser auf den heutigen 21-Uhr-Termin in meinem Kalender lenken: "Alarmanlage testen". Treue Leser m&ouml;gen sich erinnern, wie mir vor einer Weile und zu meinem grossen &Auml;rger die SIM-Karte in meiner Alarmanlage inklusive Guthaben abgelaufen ist, weil ich diese f&uuml;r zu lange Zeit nicht benutzt habe. Wenn ich mich recht besinne, habe ich damals einen Vergleich gezogen, wie es w&auml;re, wenn eines Tages der AMAG-Verk&auml;ufer bei einem aufkreuzen w&uuml;rde um das Auto aus der Garage abzuholen, denn man "habe es leider f&uuml;r 12 Monate nicht benutzt und gem&auml;ss unseren Allgemeinen Gesch&auml;ftsbedingungen ist ihr Auto jetzt verfallen und wir holen es nun ab um es zu verschrotten". Um also zu verhindern, dass sich bei mir die AMAG, respektive Orange-Verk&auml;ufer in der Garage oder Keller zu schaffen machen, habe ich mir damals besagten wiederkehrenden Termin in die Agenda gesetzt. Organisation sei ja eine meiner St&auml;rken, aber da soll der Leser selber urteilen! Also steige ich, nachdem ich eine Folge von "<a href="http://www.3plus.tv/episode/bumann-der-restauranttester/gasthof-kreuz" rel="external">Bumann der Restauranttester</a>" angesehen habe, in den Keller und schalte die hinterste Steckdosenleiste, an welcher die Alarmanlage h&auml;ngt, aus. Gespannt warte ich ein paar Sekunden und schon kommt das rettende "Piep-Piep" von meinem Handy. Ich schalte den Strom wieder ein und "Piep-Piep" kommt auch wieder die Meldung, dass die Stromversorgung wiederhergestellt wurde. Alles bestens und der Orange Zentralrechner weiss nun, dass die SIM-Karte weiterhin in Gebrauch ist und nicht etwa im Innern eines gestohlenen Handys auf dem Meeresgrund liegt und den Borstenw&uuml;rmern als Laichsubstrat dient.<br /><br /><h2>Was es mit der Zahl 121 auf sich hat, erf&auml;hrt der Leser im Text</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040392" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040392.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Strom aus und warten was passiert&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040380" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040380.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Super, der Test hat geklappt: Meine Visortech-Alarmanlage schickt mir ein SMS auf's Handy</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040387" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040387.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Organisation ist das halbe Leben und keinen Kabelsalat zu haben, w&auml;re die andere H&auml;lfte&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040381" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040381.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Alarmanlage &uuml;berwacht die Netzspannung, f&uuml;r mehr brauche ich sie nicht: Einbrecher verjage ich mit einem Baseballschl&auml;ger</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040382" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040382.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Versorgungsl&uuml;cke ist gestopft und die Amp&egrave;rek&auml;fer kriechen wieder durch die Pumpen und Leuchten meines Technikbeckens</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P4040389" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p4040389.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Acropora-Nachhilfe von Florian</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-03T21:44:41+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170403.html#unique-entry-id-21</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170403.html#unique-entry-id-21</guid><content:encoded><![CDATA[Von Florian, eifrigem Leser meines Blogs, bekomme ich heute eine WhatsApp-Nachricht bez&uuml;glich meinem gestrigen Blog-Eintrag: Meine beiden f&auml;lschlicherweise als "Acropora" titulierten Bilder, seien Montipora Digitata (ich habe die Bilder&uuml;berschriften im gestrigen Beitrag zwischenzeitlich korrigiert). Ich oute mich gegen&uuml;ber Florian (und hiermit auch gegen&uuml;ber allen anderen Lesern), als Flasche in Bezug auf SPS-Bestimmung! Meine bisherige Regel lautete in etwas: Flach = Montipora, Fingerf&ouml;rmig verzweigt=Acropora und Fingerf&ouml;rmig verzweigt aber spitzig=Seriatopora (hystrix). Nun ja, es ist an der Zeit, dass ich mich eines besseren belehren lasse und Florian hat mir eine Bestimmungshilfe gegeben in Bezug auf Acropora:<br /><br />Bei einer Acropora sitzt jeder Polyp auf einem eigenen Kanal oder auch Sch&auml;lchen! Weil ich mir das nie und nimmer merken kann und es auch nicht unbedingt jedem klar ist, was unter einem Kanal oder Sch&auml;lchen zu verstehen ist, habe ich mir folgende Eselsbr&uuml;cke ausgedacht: Jede Polypen sitzt auch seinem eignen, kleinen "&Auml;stchen" und:<br /><br /><strong>&Auml;</strong>stchen = <strong>A</strong>cropora<br /><br />Bei meiner Recherche mit der Google Bildersuche nach "Acropora" bin ich dann aber doch auf verschiedene Acroporabilder gestossen, wo nicht jede einzelne Polype auf einem &Auml;stchen sass.  Entweder ist die Eselsbr&uuml;cke halt doch nicht allgemeing&uuml;ltig (d.h. es stimmt nur f&uuml;r wenige Unterarten der Acroporen) oder vielleicht gibt es noch ganz viele andere Meerwasseraquarianer wie ich, die in der Bestimmung von SPS Flaschen sind und falsch beschriftete Bilder ins Web posten (immerhin leben wir ja im Jahr der "Alternate Facts").<br /><br /><h2>Dieses Bild (welches ich aus dem Internet geklaut aber immerhin eigenh&auml;ndig beschriftet habe) soll den Sachverhalt verdeutlich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Acropora 2" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/acropora-2.jpg" width="586" height="397" /><br /><br /><h2>Hier noch dasselbe in Violett</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Acropora 1" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/acropora-1.jpg" width="488" height="364" />]]></content:encoded></item><item><title>Hustende Entdeckung in der Nacht</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-04-02T10:51:12+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170402.html#unique-entry-id-20</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170402.html#unique-entry-id-20</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin in der Nacht hustenderweise aufgestanden um mich in der K&uuml;che mit Hustensaft zu versorgen. Beim Vorbeilaufen am Aquarium sehe ich im Schein des Mondlichts, dass sich mein Seeigel in voller Tarnung ganz oben an der Frontscheibe festgemacht hat. Am Morgen hat er den sch&ouml;nen Platz mit Aussicht zwar verlassen, ist aber immer noch recht fotogen an der Seitenscheibe. Also hole ich meine Pocket-Unterwasserkamera und schiesse ein paar Bilder von ihm. Sind Kamera und Arme erst mal nass, kommen nat&uuml;rlich auch noch meine Korallen in den Genuss fotografiert zu werden.<br /><br /><h2>"Meine Tarnung ist genial, denn keiner sieht mich!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0224" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0224.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Gr&uuml;n in Gr&uuml;n</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0249" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0249.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>so ganz gut sieht die Montipora Digitata nicht aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0247" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0247.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>R&ouml;hrenkoralle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0244" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0244.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Heute ist meine Anemone "blasig" drauf</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0243.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Rote Montiplatte</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0239" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0239.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hirnkoralle</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0236" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0236.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>etwas wenig Polypen pro Quadratzentimeter</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0235" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0235.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Montipora Digitata</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0233" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0233.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Muscheln und LPS zicken seit etwa einer Woche; muss mal wieder Wasserwerte messen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="DSCN0232" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/dscn0232.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Salzwasserdusche am Morgen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-03-26T10:36:58+02:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170326.html#unique-entry-id-19</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170326.html#unique-entry-id-19</guid><content:encoded><![CDATA[Weil ich mit Anita auf 9 Uhr zum Joggen abgemacht habe, stelle ich den sonnt&auml;glichen Wecker auf 7 Uhr. Als mein iPhone dann seinen Weckton erklingen l&auml;sst, bin ich noch im Tiefschlaf und realisiere erst eine halbe Stunde sp&auml;ter, dass in der Nacht auf Sommerzeit umgestellt wurde und ich somit eine halbe Stunde fr&uuml;her als sonst aus dem Schlaf gerissen wurde. Weil ich weiss, dass sich auch Anita von ihrem iPhone wecken l&auml;sst, bin ich guter Dinge, dass auch sie die Zeitumstellung mitbekommen hat und einigermassen p&uuml;nktlich um 9 Uhr auf der Matte stehen wird. Also n&uuml;tzt alles nichts und ich stehe auf. Nach dem Genuss einer grossen Tasse Kaffes lege ich mich auf's Sofa und beginne mich in die ISO-Norm 27000 zu vertiefen. Bei dieser Norm geht es um das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC-27000-Reihe" rel="external">Information Security Management System (ISMS)</a>. Wir starten ein entsprechendes Projekt in meiner Firma und ich mache im Mai meine Zertifizierung. Falls alles klappt, bin ich dann "Zertifizierter ISO27000 Lead Implementer". Nach dem ich etwas gepaukt habe, will ich, bevor Anita kommt, im Keller nach dem Rechten sehen und meine Fische f&uuml;ttern.<br /><br />Mein Teenager-Nemo im Kreiseltank soll, wie jeden Morgen, ein Sieb voll Brachionus/Copepoden bekommen. Wie immer ziehe ich den Reaktor nach vorne - doch dann nimmt das Ungl&uuml;ck seinen Lauf! Ich steht verdutzt da und ein Schwall von Salzwasser schiesst mir entgegen, durchn&auml;sst meine Pijama-Hose, l&auml;uft meine Beine runter und f&uuml;llt unangenehm das innere meiner Croqs-Pantoffeln. Ich brauche eine Schrecksekunde um zu realisieren, was passiert ist: Beim Hervorziehen ist der Deckel vom Reaktor gefallen, hat den Hahn vorne ageschert und nun schiessen unaufhaltsam 10-12 Liter Salzwasser aus dem lecken Reaktor. Den Hahn auf's Loch dr&uuml;cken n&uuml;tzt nichts aber wenigstens kann ich mit dem Litermass einen Liter des Wassers auffangen. Den Rest lasse ich laufen, der Schaden ist eh schon passiert und viel schlimmer kann es nicht werden. Ich werfe ein Handtuch auf den Boden und betrachte den Schaden. In solchen Situationen beh&auml;lt man besser die Ruhe, fluchen n&uuml;tzt nichts und gibt nur extra Rosenkr&auml;nze bei der n&auml;chsten Beichte! Es ist durchaus auch angebracht ein paar Sekunden &Uuml;berlegung bez&uuml;glich der eigenen Sicherheit aufzuwenden: Kann ich mich in diese Pf&uuml;tze stellen oder steht evtl. alles unter Strom, denn Salzwasser leitet ja bekanntlich und ich stehe da barfuss mitten drin. Sind meine H&auml;nde trocken oder hole ich mir, beim Einstecken des Nasssaugers einen t&ouml;dlichen Schlag? Ich halte es hier wie der <a href="https://www.youtube.com/user/CrazyRussianHacker" rel="external">CrazyRussianHacker</a>: "Safety is your number one priority!"<br /><br />Zum Gl&uuml;ck steht der Nassauger nicht weit weg und so beginne ich das Wasser vom Boden aufzunehmen. Ich wasche meine Croqs aus, entsorge den irreparabel kaputten Reaktor, sp&uuml;le das Handtusch mit Leitungswasser, nehme den Boden feucht auf, leere den Nassauger, putze den Tisch und gebe den Liter der Planktonl&ouml;sung in einen der verbleibenden Reaktoren.<br /><br />Da steht auch schon Anita in voller Joggingausr&uuml;stung vor der T&uuml;re und ich ziehe mich rasch an, um sie nicht weiter warten zu lassen.<br /><br />Wenn man mit dem Auto versehentlich ein Huhn &uuml;berf&auml;hrt, war das Immer die beste Legehenne des Bauern und man muss mindestens 100 Franken Entsch&auml;digung hinbl&auml;ttern (wohingegen ein fertig gebratenes Poulet inkl. Pommes Frites und Ketchup keine 15 Franken kostet; irgendwie fehlt mir da die Logik). Bei Fischz&uuml;chtern ist das &auml;hnlich: Wenn ein Reaktor kaputtgeht, dann war das immer die bestlaufende Kultur mit dem h&ouml;chsten Ertrag von Copepoden und Brachionus, einmal mehr <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz" rel="external">Murphy's Law</a>! Ich hoffe, dass ich in einer meiner beiden verbleibenden Zooplanktonreaktoren eine &auml;hnlich gut laufende Kultur hinbringen kann. Vermutlich ist es ja so, dass eine Kultur immer dann gut l&auml;uft, wenn man regelm&auml;ssig aus ihr entnimmt und entsprechend frisches Wasser nachf&uuml;llt.<br /><br /><h2>10 Liter Salzwassercopepodenbrachionusl&ouml;sung ergiessen sich &uuml;ber mich, den Tisch und den Kellerboden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260351" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260351.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was w&uuml;nscht man sich mehr an einem Sonntagmorgen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260355" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260355.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der herabfallende Deckel hat wie eine Guillotine den Flansch gek&ouml;pft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260353" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260353.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Glatter Durchschuss</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260354" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260354.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Nasssauger ist ein MUSS in jedem Aquarianerhaushalt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260359" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260359.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Einen Liter Brachionuscopepodenl&ouml;sung konnte ich noch retten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260356" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260356.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt habe ich zwar nur noch 3 Reaktoren aber daf&uuml;r mehr Platz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3260357" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3260357.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Kann man als Endkunde direkt beim Grossh&#xe4;ndler kaufen?</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-03-15T14:06:57+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170315.html#unique-entry-id-18</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170315.html#unique-entry-id-18</guid><content:encoded><![CDATA[Ich habe den Titel des heutigen Blog-Eintrags mit Bedacht gew&auml;hlt: Die Betonung liegt auf dem Wort "Kann" und gemeint ist, ob es technisch und vom Ablauf her funktioniert als Endkunde seine Fische direkt beim Grossh&auml;ndler zu kaufen und nicht ob dies sinnvoll ist.<br /><br />Betrachten wir erst, wie &uuml;blicherweise Fische zu uns nach Hause kommen: Die Tiere werden in ihren Herkunftsl&auml;ndern gefangen oder gez&uuml;chtet und erreichen dann &uuml;ber mehre Stationen den Exporteur. Via Luftfracht erreichen die Tiere dann den Grossh&auml;ndler in Europa. Ich gehe davon aus, dass dieser die Fische erst in Quarant&auml;nebecken haltert und diese dann nach ein paar Wochen per Post an die H&auml;ndler liefert. Die Pakete kommen beim H&auml;ndler an, die Tiere werden ausgepackt, in die Verkaufsbecken gegeben und unter Umst&auml;nden bereits nach ein paar Stunden oder Tagen wieder in S&auml;cke verpackt, wir fahren sie mit dem Auto zu uns nach Hause, passen die Tiere unseren Wasserwerten an und geben diese dann in unser heimisches Aquarium. Jeder Meerwasseraquarianer soll wissen, dass dieser lange Weg f&uuml;r die Tiere enormen Stress bedeutet und vermutlich auf jeder Station ein Teil der Tiere verenden und aussortiert werden. Die meisten werden auch die Erfahrung gemacht haben, dass Fische, erst mal in unserem Aquarium angekommen, eine hohe Sterblichkeitsrate haben und erst wenn sich ein Fisch 2-3 Wochen in unserem Becken etabliert hat, man davon ausgehen kann, dass er &uuml;ber dem Berg ist.<br /><br />"Gibt es denn zu diesem Ablauf keine Alternative, eine Art abgek&uuml;rztes Verfahren", wird sich da mancher Meerwasseraquarianer denken. Durch Zufall erfahre ich, dass zumindest ein Grossh&auml;ndler in Europa auch &uuml;ber einen Direktverkaufskanal, allerdings unter einem anderem Firmennamen, verf&uuml;gt. Das heisst, wir als normale Meerwasseraquarianer k&ouml;nnen direkt beim Grossh&auml;ndler einkaufen. Um zu testen, wie das funktioniert, bestelle ich online am Sonntag 5. M&auml;rz 2017 zwei Baggergrundeln, zwei Mandarinfische und einen Stein mit roten Scheibenanemonen. Eineinhalb Wochen lang h&ouml;re ich nichts und ich sehe bewusst davon ab, nachzufragen; es geht mir schliesslich um einen Test. Gestern Nachmittag, ich bin im B&uuml;ro grad in einer Sitzung, erhalte ich zwei Anrufe auf's Handy von einer mir unbekannten Nummer. Wie ich dann eine Stunde sp&auml;ter zur&uuml;ckrufe, wird mir mitgeteilt, dass meine Sendung unterwegs sei - Im ersten Moment begreife ich nicht, um was es hier geht und nehme an, es handle sich um die Bettw&auml;sche, die ich ebenfalls vor kurzem online bei Amazon bestellt habe. Etwa eine Stunde sp&auml;ter erhalte ich ein eMail, dass man mich erfolglos habe versucht zu erreichen und das Paket sei jetzt unterwegs, werde morgen bei mir eintreffen und ich solle sicherstellen, dass jemand das Paket entgegennehmen k&ouml;nne. Hmmmm&hellip;.. Was nun, wenn ich jetzt im Ausland oder sonstwo w&auml;re? Offenbar wird, auch wenn der Kunde nicht explizit zustimmt, das Paket auf die Reise geschickt.<br /><br />Sp&auml;ter am Abend erhalte ich dann die Tracking-ID von UPS und verfolge nun den weiteren Weg des Pakets. Die Tiere machen den Umweg &uuml;ber K&ouml;ln, was wohl der n&auml;chstgelegene Flughafen ist und erreichen tats&auml;chlich heute fr&uuml;h kurz nach 8 Uhr R&uuml;mlag (das liegt in der N&auml;he des Flughafen Z&uuml;richs) in der Schweiz. Ich arbeite heute von zu Hause aus und warte geduldig bis der UPS-Wagen vorf&auml;hrt. Kurz nach Mittag erhalte ich einen Anruf auf's Handy von einer mir unbekannten Person: Er sei von der Firma Knobel und h&auml;tte da ein Paket mit lebenden Fischen f&uuml;r mich. Es dauert etwas, bis ich begreife, dass es sich bei der Firma Knobel nicht um einen Transporteur handelt, der mir nun das Paket bringen will, sondern um eine ortsans&auml;ssige Maschinenbaufirma, die nebst den eigenen 5 UPS-Paketen von heute, gleich auch noch meine Fische hat entgegennehmen d&uuml;rfen! Da hat der UPS-Fahrer ja einen riesen Mist gebaut! Ich kann irgendwie nicht glauben, dass das nur ein Versehen war, sondern vermute, dass dies durchaus g&auml;ngige Praxis sein k&ouml;nne, frei nach dem Motto: "Was soll ich so eine doofe Adresse suchen, das ist ja im gleichen Dorf, die werden sich schon irgendwie organisieren!" Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber was man so liest &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in der Paketlogistikszene, es w&uuml;rde mich nicht wundern.<br /><br />Auf jedem Fall war der Empf&auml;nger bei der Firma Knobel so nett meine Handynummer ausfindig zu machen (zum Gl&uuml;ck steht diese ja im Telefonbuch) und hat mir angerufen. Nicht auszudenken, was da alles h&auml;tte schief gehen k&ouml;nnen!<br /><br />Auf jedem Fall sind die Tiere nun lebend bei mir angekommen und auf den ersten Blick scheinen sie okay zu sein. Die Wassertemperatur ist mit 18.8 Grad schon sehr grenzwertig und es wird sich zeigen, ob sie die erste Woche in meinem Becken &uuml;berleben werden.<br /><br />Technisch funktioniert der Import vom Grossh&auml;ndler also: Der Preisvorteil ist offensichtlich, ob dieser Weg f&uuml;r die Tiere schonender ist, ist so eindeutig nicht zu beantworten. Das ein solches Vorgehen, wenn es dann Schule macht und von vielen Meerwasseraquarianern praktiziert wird, den Meerwasserh&auml;ndlern schaden wird, ist offensichtlich: Schon heute sei am Verkauf von Fischen kaum was zu verdienen, berichten mir mehrere H&auml;ndler, was nun, wenn auch noch die Umsatzzahlen einbrechen wenn die Kunden k&uuml;nftig direkt beim Grossh&auml;ndler bestellen?<br /><br /><h2>Das Paket hat Gesten um17:16 den Grossh&auml;ndler verlassen und ist um 13:16 in Felben-Wellhausen an der falschen Adresse abgegeben worden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150348" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150348.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Paket ist &auml;usserlich unbesch&auml;digt und solide verpackt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150326" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150326.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Saubere Beschriftung: Ob es was n&uuml;tzt, steht auf einem anderen Blatt geschrieben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150327" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150327.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Frachtpapiere und der Hinweis wegen CITES: Sehr gut!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150328" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150328.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Anleitung ist in Deutsch und sehr gut geschrieben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150330" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150330.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wow: Eine Isoliermatte aussen, dann eine "Rettungsdecke"&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150332" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150332.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>ganz innen dann gut gesch&uuml;tzt die einzelnen T&uuml;ten mit den Tieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150335" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150335.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die dickwandigen Beutel sind doppelt mittels Klemmen verschlossen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150337" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150337.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>erste Baggergrundel: Lebt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150341" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150341.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zweite Baggergrundel: Lebt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150338" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150338.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der erste Mandarin: Lebt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150339" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150339.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der zweite Mandarin: Lebt!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150336" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150336.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Stein mit den roten Scheibenanemonen: Der Stein sieht gut aus, von den Anemonen ist nichts zu sehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150340" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150340.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein leerer, aufgepumpter Beutel als Platzhalter: Saubere Sache!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150342" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150342.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wassertemperatur von unter 19 Grad bei Ankunft, das ist sehr grenzwertig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150344" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150344.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Anpassen soll 45-55 Minuten nicht &uuml;bersteigen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3150346" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3150346.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>5&#x25; Romantik&#x2c; 95&#x25; Putzen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-03-12T07:20:44+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170312.html#unique-entry-id-17</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170312.html#unique-entry-id-17</guid><content:encoded><![CDATA[Vielleicht gibt es unter meinen Lesern ein paar Romantiker, die mal Tierpfleger, Raubtierdompteur oder Hobby-Fischz&uuml;chter werden wollen oder noch immer diesen Traum haben. Auch ich stelle mir manchmal vor, wie sch&ouml;n der Beruf des Tierpflegers doch sein m&uuml;sse: Man k&ouml;nne den ganzen Tag mit jungen Pandab&auml;ren kuscheln, die sich ganz tollpatschig benehmen&hellip; Die Realit&auml;t sieht aber wohl anders aus, so viel kann ich aus meiner bescheidenen Erfahrung als Meerwasserfischz&uuml;chter berichten: Romantik und Tierliebe machen h&ouml;chstens 5% aus, die restlichen 95% bestehen aus Putzen, Reinigen, Waschen, Desinfizieren und Schrubben.<br /><br />Heute steht nebst den &uuml;blichen Arbeiten die Reinigung eines meiner Planktonreaktoren an. Des weiteren verrate ich mein kleines Geheimnis, wie ich gleichzeitig Artemianauplien von ihren Schalen trenne und diese mit Omega-3-Fetts&auml;uren anreichere.<br /><br /><h2>Der Planktonreaktor ist komplett veralgt und bedarf der Reinigung</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120291" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120291.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich siebe das Plankton aus, das Wasser kommt in den Ausguss</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120295" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120295.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt den Reaktor komplett innen und aussen mit heissem Wasser reinigen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120308" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120308.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Frisches Salzwasser rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120309" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120309.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Phytoplankton als Futter f&uuml;r das Zooplankton</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120310" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120310.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mal sehen, was sich da in meinem Sieb so tummelt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120299" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120299.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>eine tragende Copepode</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_03_12_1271" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_03_12_1271.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>noch eine Copepode</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_03_12_1269" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_03_12_1269.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Die Kultur ist gut, damit l&auml;sst sich weitermachen: Der Inhalt des Siebes kommt also wieder in den Reaktor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120311" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120311.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ernte der Artemianauplien</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120316" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120316.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich f&uuml;lle eine Artemiaschale mit Salzwasser</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120314" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120314.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Da kommt jetzt das Anreicherungsmittel rein</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120315" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120315.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>und zum Schluss die Artemianauplien mit den Schalenresten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120319" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120319.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nun kann ich den ganzen Tag angereicherte Nauplien garantiert ohne Schalen ernten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120322" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120322.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Kraftfutter f&uuml;r die &auml;lteren Nemos</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3120323" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3120323.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Batikfastnacht</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-03-07T13:38:12+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170307.html#unique-entry-id-16</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170307.html#unique-entry-id-16</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern war Fastnachtsmontag und das heisst f&uuml;r alle, die in der Stadt Winterthur arbeiten: Feiertag! Die Winterthurer haben diesen arbeitsfreien Tag eingef&uuml;hrt, um auf die gleiche Anzahl Ferientage zu kommen wie die Z&uuml;rcher, denn diese haben jeweils einen halben Tag frei am <a href="https://www.sechselaeuten.ch/" rel="external">Sechsel&auml;uten</a> und am <a href="https://www.knabenschiessen.ch/" rel="external">Knabenschiessen</a>. Da ich weder fastn&auml;chtlichem Treiben, noch dem Verbrennen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sechsel%C3%A4uten" rel="external">B&ouml;&ouml;ggen</a> und schon gar nicht wehrsportlicher Bet&auml;tigung Halbw&uuml;chsiger zugetan bin, frage ich mich, was ich an diesem Tag unternehmen soll. Ich k&ouml;nnte das Tele auf meine Kamera schrauben, nach Winterthur fahren und beim Fastnachtsumzug ein paar Stimmungsbilder schiessen. Ich w&auml;ge die Vor- und Nachteile dieses Vorhabens ab: Gesch&auml;tzte 10-20 brauchbare Bilder verkleideter Narren im Regen, die ich nie mehr ansehen werde, stehen gegen 100-200 Konfettis, welche ich f&uuml;r die n&auml;chsten 12 Monate in meinen Hosenumschl&auml;gen, Schuhen, Mantelkr&auml;gen und in den Ritzen der Autositze finden werde: Das tue ich mir nicht an!<br /><br />Ich wollte f&uuml;r meine Tochter schon l&auml;nger ein Bett kaufen, da sie, wenn sie bei mir schl&auml;ft, noch seit ihren Kindertagen auf einer auf dem Boden liegenden Matratze schl&auml;ft. Meine Tochter ist jetzt 15 und auch wenn sie immer wieder beteuert, dass sie bei mir gut schlafe, muss jetzt ein ordentliches Bett her. Zu meinem Erstaunen finde ich per Webrecherche raus, dass das Bett "<a href="http://www.micasa.ch/de/moebel/schlafen/betten/betten/bett-tom/pp.403071100000" rel="external">TOM</a>" bei <a href="http://www.micasa.ch/de/cms/frontpage" rel="external">Micasa</a> Winterthur an Lager ist und das im Industriequartier Gr&uuml;ze gelegene Gesch&auml;ft, trotz des fastn&auml;chtlichen Treibens in der Innnenstadt, offen hat. Also fahre ich nach Winterthur und kaufe das Bett samt Inhalt. Der Ausdruck "Bett mit Inhalt" umfasst das eigentliche Bett, also den Bettrahmen, den Einlegerahmen (in der Schweiz besser bekannt unter der Bezeichnung "L&auml;ttliroscht") und die Matratze. Meines Wissens fallen die Decke, die Kissen, deren Bez&uuml;ge, die Tochter und deren Handy technisch gesehen nicht unter die Definition von "Bettinhalt"; das heisst diese Dinge sind gesondert zu erwerben, respektive im Falle der Tochter, zu zeugen.<br /><br />Des weiteren erstehe ich weisse Bettw&auml;sche f&uuml;r mein eigenes Bett; denn in der Zwischenzeit habe ich mich entschieden, wie ich den Tag ausf&uuml;llen werde: Ich will Batik machen, bekannt aus der Flower-Power-Zeit der 70er! Das Prinzip beruht darauf, dass man die Textilen mit Schn&uuml;ren oder Gummib&auml;ndern abschn&uuml;rt und an diesen Stellen dann weniger Farbe angenommen wird, als bei den umverschn&uuml;rten Stellen. Ich schaue mir entsprechende YouTube-Videos an, aber sehe dann davon ab mir eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=PbjWkiQ5DtI" rel="external">4 farbige Spirale im Regenbogenlook </a>zu machen: Lieber was Einfaches zum Anfangen als was Komplexes, was ich verpatze und dann komplett unansehnlich aussieht und f&uuml;r die verbleibenden 40 Jahre meines irdischen Gastspiels in den Tiefen meines Kleiderschrankes vor sich hin mottet.<br /><br />W&auml;hrend die zu W&uuml;rsten gebundenen Kissen- und der Deckenbezug in der Farbe liegen, gehe ich ins Hallenbad um ein paar Runden unter Wasser zu schwimmen. Die sich anbahnende Erk&auml;ltung und mein schmerzendes linkes Ohr, h&auml;lt mich aber davon ab an meine Grenzen zu gehen und ich h&ouml;re nach einer halben Stunde frustriert wieder auf. Wieder zu Hause, sp&uuml;le ich die Bettw&auml;sche und lasse diese zweimal bei 30 Grad in der Waschmaschine laufen: Ich m&ouml;chte ja nicht eines Morgens mit Blau/Rotem-Batikabdruck in meinem Gesicht aufwachen, weil die Kissen abgef&auml;rbt haben&hellip;<br /><br />Heute morgen sind dann alle Bettbez&uuml;ge trocken und kommen zum ersten Mal zum Einsatz: Die Gelegenheit ist gut, denn der ausgiebige Aufenthalt im k&uuml;hlen Keller gestern, zusammen mit dem Besuch des Hallenbades haben mir den Rest gegeben: Heute bleibe ich hustend, mit laufender Nase und Gliederschmerzen zu Hause und h&uuml;te mein neues Batikbett.<br /><br /><br /><h2>Als Batik-Anf&auml;nger entscheide mich f&uuml;r ein ganz einfaches Muster. Auf YouTube gibt es unz&auml;hlige Anleitungen f&uuml;r mehrfarbige Spiralmuster</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060268" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060268.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zwei Salzk&uuml;bel, Gummihandschuhe, eine Schere und zwei Beutel Farbpulver</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060271" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060271.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Idee ist, dass ich Blau und Rot gegen die Mitte kapillarisch aufsaugen lasse - dies klappt aber nicht ganz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060279" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060279.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Also tunke ich die beiden H&auml;lften je in die Farbl&ouml;sungen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060280" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060280.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Nach einer guten Stunde im Farbbad, sp&uuml;le ich die Bez&uuml;ge unter fliessendem Wasser. Jetzt kommt die Nagelschere zum Einsatz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060282" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060282.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle Gummis und Schn&uuml;re vorsichtig wegschneiden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060283" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060283.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Und nochmals gut sp&uuml;len</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060281" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060281.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ab in die Waschmaschine um die &uuml;brige Farbe zu entfernen - zwei Waschg&auml;nge, denn sicher ist sicher</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3060284" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3060284.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>F&uuml;r einen Anf&auml;nger gar nicht mal so schlecht, finde ich</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3070285" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3070285.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zur Genesung lege ich mich ins Batikbett</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3070288" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3070288.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Ausserirdisches Technikbeckenputzen</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-03-05T15:03:59+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170305.html#unique-entry-id-15</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170305.html#unique-entry-id-15</guid><content:encoded><![CDATA[Jedes Mal, wenn ich f&uuml;r etwas &uuml;ber zwei Wochen keinen Blogeintrag mehr schreibe, flammt unter meinen Lesern wieder das Ger&uuml;cht auf, dass ich von Ausserirdischen entf&uuml;hrt wurde. Irgendwie l&auml;sst sich das Ger&uuml;cht einfach nicht aus der Welt schaffen: Ich weiss gar nicht, woher das kommt? Glaubt mir, Leute, ich habe auch noch einen Job zu machen, musste zweimal hintereinander nach Paris und habe letzte Woche einen Workshop geleitet. Daneben pflege ich ja den Tauchsport, gehe ab und zu mal joggen (Heute war ich mit Anita bei blauem Himmel und schneeweissen Wolken zwischen Eschenz und Stein am Rhein am rennen), dann muss ich hie und dann Sachen in meinem Haushalt erledigen, Hemden b&uuml;geln, meiner Mutter anrufen, die Steuererkl&auml;rung ausf&uuml;llen und - Ja, auch Blogger leben nicht nur von Luft und Liebe zum Schreiben - auch mal auf's Klo. Wenn ich das ganz so zusammenz&auml;hle, komme ich auf ungef&auml;hr 23 Stunden 57 Minuten, die ich t&auml;glich nicht aufs Bloggen aufwende und da dauert es dann halt schon mal 2-3 Wochen, bis wieder gen&uuml;gend Minuten angespart sind, dass es wieder f&uuml;r einen Beitrag reicht. Ich kann mich ja dann auch nicht einfach an den PC setzen und etwas &uuml;ber Gott und die Welt zu schwurbeln, sondern meine Leser wollen handfeste aquaristische Tatsachen am liebsten auch mit Bildern illustriert. Also muss ich mich im Mindesten mit der Kamera vors Becken setzen oder halt im Keller etwas Action machen. Heute mache ich also Kelleraction, in dem ich das Klarwasserabteil des Technikbeckens putze. <br /><br />Der Begriff "Klarwasserabteil" mag etwas irref&uuml;hrend sein, da da drin alles andere als Klarheit herrscht: Ein chaotisches Durcheinander von PCV-Fittingen, Glasrosen, Borstenw&uuml;rmern, Kalkrotalgen und Bio Pellets. Erst mal alles raus, dann die Pumpe ausbauen, die Rohre entfernen und alles mit dem Schwamm reinigen und sp&uuml;len. Dann kommen die Teile f&uuml;r eine halbe Stunde in mein Essigs&auml;urebad und werden daraufhin abermals gesp&uuml;lt, mit dem Schwamm geputzt und wieder gesp&uuml;lt. Alles in allem war ich sicher zwei Stunden besch&auml;ftigt und jetzt l&auml;uft alles wieder wie gewohnt.<br /><br />Ausserdem m&ouml;chte ich noch anf&uuml;gen, dass es doch h&ouml;chst unwahrscheinlich ist, dass Ausserirdische, sollten sie tats&auml;chlich die Erde besuchen, ausgerechnet mich aussuchen f&uuml;r ihre Experimente. Die Ausserirdischen k&ouml;nnten sich ja ganz einfach im Vorbeiflug in unser Internet einklinken und ein bisschen in meinem Blog schm&ouml;kern: Da m&uuml;sste gen&uuml;gend Material zu finden sein, was die Ausserirdischen zur&uuml;ck zur Vega funken k&ouml;nnten, ohne erst m&uuml;hsam zu landen, mich zu suchen, zu bet&auml;uben, auf ihr Raumschiff zu schaffen und dann wieder zur&uuml;ckzubringen. Ausserdem soll es ja extrem unwahrscheinlich sein, dass der Blitz zweimal am selben Ort einschl&auml;gt: Warum also sollen die Ausserirdischen immer wieder mich entf&uuml;hren, einmal reicht doch!<br /><br />Nachdem ich diesen Beitrag hochgeladen habe, packe ich meine Badesachen, da ich im Hallenbad Frauenfeld noch 500m tauchen will. Das Becken hat eine L&auml;nge von 25 Metern, was ich ohne Flossen und mit Taucherbrille und Nasenklammer grad einigermassen schaffe. Wenn ich mich am Anfang kr&auml;ftig abstosse, brauche ich 18 Armz&uuml;ge um meine physische Existenz (respektive das, was die Vega-ner (ich benutze den Trennstrich um klar zu machen, dass ich hiermit nicht "Veganer" meine) von mir &uuml;brig gelassen haben), ans andere Beckenende zu bef&ouml;rdern. Heute will ich mal versuchen, ob ich die Gleitphasen etwas verl&auml;ngern kann, um es allenfalls mit 16 oder 17 Z&uuml;gen zu schaffen. Ich hoffe, dass heute die meisten Leute mit Putzen, Bloggen, Joggen oder sonstwie besch&auml;ftigt sind, sodass ich in Ruhe meine Unterwasserbahnen ziehen kann.<br /><br /><h2>Heute will ich das Klarwasserabteil meines Technikbecken putzen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050240" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050240.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ansaugsieb, Bacto Ball Box und diverse PVC-Teile um Glasrosen anzulocken, kommen in einen Salzeimer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050241" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050241.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Bio Pellet Kreisel will auch gereinigt werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050246" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050246.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Er l&auml;sst sich super-einfach zerlegen: Cooles Design!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050247" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050247.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpe, um die Bio Pellets in Rotation zu halten, ist mit Schmodder und Pellets verstopft</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050243.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Abyzz 200 l&auml;uft seit Jahren ohne zu murren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050245" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050245.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ab und zu entkalken und die Pumpe schnurrt wie ein K&auml;tzchen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050253" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050253.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die L&auml;ufereinheit ist nicht mal sehr schmutzig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050251" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050251.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Oha, mein Not&uuml;berlauf w&auml;re bald mal zugewachsen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050256" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050256.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein 120 Liter Fass, in welchem ich mein Salzwasser lagere, muss gesp&uuml;lt werden</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050261" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050261.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wieso kommt da so braunes Zeugs raus? Ist wohl eine Mischung aus Salzr&uuml;ckst&auml;nden und Staub</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050263" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050263.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>etwa 4.2 Kg Salz rein, dann Osmosewasser und dann die Salinit&auml;t genau einstellen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P3050265" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p3050265.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Unser kleines Geheimnis...</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-25T08:43:56+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170225.html#unique-entry-id-14</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170225.html#unique-entry-id-14</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend kommt Anita ganz unerwartet mit einem Geschenk angelaufen: Ich werfe einen kurzen Blick nach draussen, aber es ist noch nicht August und Weihnachten war doch auch erst grad, was also k&ouml;nnte das sein? Ein unterj&auml;hriges, spontanes &Uuml;berraschungsgeschenk, wie sch&ouml;n ist das denn! Im Paket sind neben zwei T-Shirts eine Fischunterhose! Nun bitte ich aber meine Leser diese Information bitte diskret zu handhaben: Sollten wir uns also in einem der &ouml;rtlichen Aquariengesch&auml;fte, bei einer Vernissage oder einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bar_Mitzwa" rel="external">Bar Mitzwa Feier</a> begegnen, dann bitte ich davon abzusehen mich laut rufend zu begr&uuml;ssen: "Hallo Andreas, tr&auml;gst du deine Fischunterhose?"<br /><br /><h2>Fischunterhose von Pepe Jeans</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2250237" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2250237.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Ablenkung wegen MIrakelbarsch</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-18T09:30:17+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170218.html#unique-entry-id-13</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170218.html#unique-entry-id-13</guid><content:encoded><![CDATA[Heute, Samstagmorgen, habe ich ein volles Programm: Um 11 Uhr habe ich in Lindau abgemacht um einen Acrylic Kreisel Tank auszuliefern und anschliessend sollte ich noch bei Seaplanet vorbei um zwei K&uuml;bel Salz zu kaufen. Um 15 Uhr habe ich mit Anita in M&auml;rstetten abgemacht um mit ihr eine Runde in der Sonne auf dem Ottenberg zu joggen. Derzeit liegt zwar noch dicker Nebel aber gem&auml;ss Wetter-App sollte es am Nachmittag sch&ouml;n sein, das lassen wir uns nicht entgehen! Vorher muss aber noch der Geschirrsp&uuml;ler ausger&auml;umt und das Dreckgeschirr von gestern Abend einger&auml;umt werden. Dann muss ich noch meine Fische f&uuml;ttern und im Aufzuchtbecken einen Wasserwechsel machen. Des weiteren will ich meine Leuchte &uuml;ber dem Aquarium runternehmen und alle 5 Aqua Illumination Module auseinanderschrauben, putzen und ein defektes Modul ersetzen. Ob ich das alles an einem Tag auf die Reihe bekomme???<br /><br />Der Mirakelbarsch macht mir einen Strich durch die Rechnung: Wie ich gerade nach dem Geschirrsp&uuml;ler ausr&auml;umen ins Becken blicke, hat er sich ganz vorne an der Frontscheibe auf einer Koralle positioniert und scheint sich entweder in der LED-Sonne zu r&auml;keln oder ist am Schlafen. Diese Gelegenheit bietet sich nur einmal: Also laufe ich in den Keller und hole den Studioblitz samt Stativ und die Spiegelreflex. Wie ich dann alles aufgestellt und verkabelt habe, hat es sich der Mirakulix anders &uuml;berlegt und sich wieder in die hinteren Gefilde zur&uuml;ckgezogen. Fieser, kleiner Kerl! Da ich das ganze Equipment schon aufgestellt habe und mein Zeitplan durcheinandergebracht wurde, kann ich auch gleich ein paar Bilder von meinem Aquarium machen und diesen Blogeintrag schreiben.<br /><br /><h2>Die Scolymia setzt sich erfolgreich gegen die Cynaos durch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2180222" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2180222.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein besseres Bild bekomme ich nicht hin vom Mirakelbarsch, dabei lag er so sch&ouml;n an der Frontscheibe</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2180215" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2180215.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Meine Tridacna durfte gestern vom Aufzuchtbecken ins Riffbecken umziehen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2180211" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2180211.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Segelflossendoktor</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2180209" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2180209.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Mikropipette</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-16T21:20:39+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170216.html#unique-entry-id-12</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170216.html#unique-entry-id-12</guid><content:encoded><![CDATA[Markus von <a href="http://black-fish.ch/">http://black-fish.ch/</a> organisiert in unserer WhatsApp-Gruppe eine Sammelbestellung g&uuml;nstiger Mikropipetten. Wie ich heute von meiner Gesch&auml;ftsreise nach Paris zur&uuml;ckkomme, liegt das Paket von Markus schon bereit. Bei einer Mikropipette handelt es sich um ein Ger&auml;t um geringe Fl&uuml;ssigkeitsmengen rasch und genau abmessen zu k&ouml;nnen. Vorne kommt an die Mikropipette eine Wegwerfspitze ran, welche in die Fl&uuml;ssigkeit eingetaucht wird. Dann dr&uuml;ckt man oben einen Stempel nach unten, l&auml;sst los und die Spitze f&uuml;llt sich mit der genau abgemessenen Menge Fl&uuml;ssigkeit. Das Ger&auml;t selber kommt mit dem Medium nicht in Kontakt und bleibt somit trocken und sauber. Die Spitzen sind f&uuml;r Einmalgebraucht gedacht, je nach Fl&uuml;ssigkeit k&ouml;nnen diese aber auch mehrfach verwendet werden.<br /><br />Mikropipetten gibt es fest eingestellt f&uuml;r verschiedene Mengen, das Modell wie ich es habe gibt es in Ausf&uuml;hrungen von 5um (das sind 0.05ml) bis zu 1250um (das sind dann 12.5ml). Es gibt auch verstellbare Mikropipetten, wo man die Fl&uuml;ssigkeitsmenge an Drehr&auml;dchen einstellen kann, diese kosten dann aber schon gegen 100 CHF. Einen Nachteil haben systembedingt aber alle Mikropipetten: Im Gegensatz zu Spritzen kann man nicht eine Teilmenge abmessen: Will ich also 4.2ml eines Triton-Elements pro Woche in mein Becken geben, dann muss ich die 1ml Mikropipette 4x aufziehen, dann eine 0.1ml Pipette zur Hand nehmen und auch diese 2 x aufziehen. F&uuml;r ungerade Werte also nicht sehr praktikabel. Wenn es aber darum geht immer wieder dieselbe Fl&uuml;ssigkeitsmenge rasch abmessen zu k&ouml;nnen, dann sind diese Dinger unschlagbar. Mal sehen, wo ich sie beim aquaristischen Alltag benutzen kann?<br /><br /><h2>Das Paket mit der Mikropipette und den 1000 Ersatzspitzen ist angekommen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160167" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160167.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich habe den MM-100 bestellt, um damit 1ml abmessen zu k&ouml;nnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160169" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160169.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Ersatzspitzen sollen f&uuml;r eine gute Woche aquaristischen Alltags reichen&hellip;.</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160170" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160170.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ich mache einen ersten Test der Mikropipette: Karminessigs&auml;ure, wegen seiner sch&ouml;nen Farbe, ist gut geeignet um den Vorgang fotografisch zu dokumentieren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160174" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160174.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Spitze in die Fl&uuml;ssigkeit tauchen und den Stempel ganz nach unten dr&uuml;cken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160175" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160175.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>In der Spitze befindet sich jetzt genau 1ml der Fl&uuml;ssigkeit: Genau im Sinne von plus/minus 0.3% und das ist f&uuml;r unsere Verh&auml;ltnisse mehr als genau)</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160178" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160178.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Durch Erneuten Druck auf den Stempel wird die Fl&uuml;ssigkeit aus der Spitze gepumpt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160181" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160181.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Mikropipette kommt erst mal in meine Triton Giftk&uuml;che </h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2160185" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2160185.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Zu Besuch bei Korallen-Haus.ch</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-10T15:33:18+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170210.html#unique-entry-id-11</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170210.html#unique-entry-id-11</guid><content:encoded><![CDATA[Stefan Heim mach in der <a href="http://shop.korallen-haus.ch/de/" rel="external">Korallen-Haus</a> WhatsApp-Gruppe einen Aufruf f&uuml;r eine Sammelbestellung von Einsiedlerkrebsen und Schnecken. Da die Preise attraktiv sind, melde ich mich f&uuml;r 40 Einsiedler und 20 Schnecken. Die Bestellung kommt zustande und ich kann die Tiere heute in Gossau abholen. Beinahe w&auml;re ich zum Privathaus von Stefan gefahren, da ich davon ausging, dass sich sein Laden, den er im Dezember er&ouml;ffnet hat, im Keller seines Wohnhauses befindet. Dem ist aber nicht so, denn das Navi lotst mich zum Hauptverkehrskreisel von Gossau. Ob ich die Adresse falsch eingegeben habe? Von blauen Licht oder dem pinkfarbigen Logo vom Korallen-Haus ist n&auml;mlich nichts zu sehen. Also fahre ich erst mal auf einen Parkplatz und &uuml;berpr&uuml;fe im Web, wie die Adresse lautet: Sankt Galler Strasse 25 in Gossau, das m&uuml;sste sich gem&auml;ss Navi gleich auf der anderen Seite des Kreisels befinden. Also fahre ich wieder durch den Kreisel und finde einen freien Parkplatz neben dem Sunrise Store. "Hey, da steht ja der beschriftete Wagen von Stefan, also kann es nicht weit sein!". Ich schaue links, ich schaue rechts, aber Korallen-Haus ist nicht zu finden. Nebenan steht ein Haus, das umgebaut wird: Ob da wohl der Laden entstehen soll? Aber er hatte doch k&uuml;rzlich mal Er&ouml;ffnung oder irre ich mich? Schlussendlich rufe ich Stefan an und sage, dass ich vor seinem Auto stehe. Auf einmal steht Stefan auf der Strasse und winkt: Der Laden befindet sich n&auml;mlich nur 10 Meter von mir entfernt mit dem Eingang auf der R&uuml;ckseite vom Sunrise Store. Damit seine Kunden den Laden k&uuml;nftig einfacher finden, plant Stefan ein Standschild an der Strasse  aufzustellen.<br /><br />Der Laden ist aufger&auml;umt und praktisch eingerichtet. Stefan gew&auml;hrt mir auch einen Blick hinter seine Kulissen und ich darf die Filteranlage im Nebenraum anschauen. Alles ist durchdacht aufgebaut, Kompliment!<br /><br />Ich lasse mir meine bestellten Einsiedler und die Schnecken einpacken und nehme zus&auml;tzlich noch 3 Grosse <a href="http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/2388_Conomurex_luhuanus.htm" rel="external">Kegelfechterschnecken</a>, welche Cyanos fressen sollen: Da bin ich ja mal gespannt.<br /><br /><br /><h2>&hellip; Nach Hause zu Heim ins Korallen-Haus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1719" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1719.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Das Gesch&auml;ft befindet sich beim Kreisel in Gossau auf der R&uuml;ckseite vom Sunrise-Store</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1720" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1720.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Stefan vor dem Eingang vom Korallen-Haus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1708" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1708.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>So pr&auml;sentiert sich der Laden wenn man reinkommt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1710" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1710.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Laden ist etwa 12 Meter tief und 5 Meter breit</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1717" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1717.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Stirnseitig die Anlage mit Schnecken, Garnelen und Einsiedlerkrebsen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1715" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1715.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>An der L&auml;ngsseite die grosse Aquarienanlage; die Technik befindet sich in einem Nebenraum hinter der Wand</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1713" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1713.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Regal mit der MicrobeLift Palette und daneben ein Gestell mit diversen Wasseraufbereitungsprodukten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1714" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1714.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Korallenbecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1712" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1712.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ein Gestell mit den Triton-Produkten</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1711" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1711.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Stefan Heim</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1716" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1716.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>Meine bestellten Einsiedlerkrebse und Schnecken vor dem Einsetzen in meine Becken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1722" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1722.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Spende mich&#x21;</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-09T07:36:10+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170209.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170209.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[Hallo Leute! Ich habe ein ehrgeiziges Projekt begonnen und m&ouml;chte Klavierspielen lernen! Da jetzt einige Ausgaben auf mich zukommen, so ein Klavier ist ja recht teuer, dazu noch die Kosten f&uuml;r Klavierstunden, Noten usw. suche ich Sponsoren. Falls ihr auch Klaviermusik m&ouml;gt, tretet doch dem Verein "Piano Friends and Supporters" bei: Eine Jahresmitgliedschaft kostet nur 50 CHF. Mit einem j&auml;hrlichen Beitrag von 100 CHF werdet ihr "Personal Supporter of Andreas' Piano Project" und mit einem einmaligen Beitrag von 1'000 CHF erlangt ihr "Gold Supporter Status" und ich schreibe euren Namen mit einem Edding Goldstift auf meinen Notenst&auml;nder.<br /><br />Kommt euch das irgendwie Spanisch vor? Warum nur scheint das v&ouml;llig normal zu sein, wenn sich jemand hobbym&auml;ssig mit der Nachzucht von Meerwassertieren besch&auml;ftigen m&ouml;chte? Ihr werdet es nicht glauben, aber gestern wieder bin ich auf das Facebook-Profil eines Meerwasseraquarianers gestossen, der sinngem&auml;ss etwa obigen Text gepostet hat. Ich kenne auch Zuchtvereine, die mehr oder weniger darauf aus sind zu g&uuml;nstigen Konditionen einzukaufen und sich mit der Gr&uuml;ndung des Vereins einen offiziellen Anstrich zu geben ("Ich bettle nicht f&uuml;r mich, aber es ist f&uuml;r den guten Vereinszweck").<br /><br />Ob die Nachzucht von Meerwassertieren tats&auml;chlich dem Artenschutz dient, kann ja schon mal hinterfragt werden. Es w&uuml;rde ja auch niemand ernsthaft behaupten wollen, dass die Nachzucht von Tanzb&auml;ren zum Zwecke der Belieferung von Zirkussen dem Artenschutz dient, oder? So lange es aber Meerwasseraquaristik gibt, kann man ja zumindest sagen, dass Nachzuchten wenigstens eine schadenbegrenzende Funktion haben. Ich will ja gar nicht das Bestreben Tiere nachzuz&uuml;chten schlecht reden und ermuntere jeden Meerwasseraquarianer es mir gleich zu tun und sich darin zu versuchen: Die Nachzucht bereitet viel Freude, man lernt viel dabei, man lernt viele Leute kennen und wenn man Erfolg hat, kann man mit dem Verkauf von Tieren den finanziellen Aufwand zum Teil kompensieren. Wieso nun aber jemand auf die Idee kommt, sich sein Vorhaben von anderen finanziell unterst&uuml;tzen zu lassen, ist mir ein R&auml;tsel. Falls ihr nicht dieser Meinung seid, steht euch nichts im Wege mir gr&ouml;ssere Summen zu &uuml;berweisen aber Klavier spielen werde ich trotzdem nicht.<br /><br />Wenn ihr euch im &uuml;brigen fragt, warum es bei diesem Blog keinen <a href="https://www.paypal.com/ch/webapps/mpp/merchant" rel="external">Paypal</a>- oder <a href="https://flattr.com/" rel="external">Flattr</a>-Spendenbutton gibt, dann wisst ihr jetzt den Grund.]]></content:encoded></item><item><title>Nachzucht von Sulu Seenadeln</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-06T05:02:26+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170206.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170206.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[Im <a href="http://www.aquaristikforum.ch/" rel="external">aquaristikforum.ch </a>verkauft Peter Sulu-Seenadeln aus Schweizer Nachzucht. Da mein Sulu-Paar, welches ich im Sommer gekauft habe, leider pl&ouml;tzlich unauffindbar waren, will ich erneut einen Versuch wagen. Mein letztes Paar hat sich im Bypass-Becken wohl gef&uuml;hlt, war dann aber dem Stress im Riffbecken vermutlich nicht gewachsen. Ich m&ouml;chte mir wieder ein Paar zulegen um diese im Aufzuchtbecken zu halten. Wer weiss, vielleicht schaffe ich es sogar, dass ich Nadelnachwuchs bekomme?<br /><br />Nach der Arbeit, fahre ich direkt von Winterthur Richtung Aargau. Anbetracht dessen, dass die Strecke Winterthur - Z&uuml;rich und anschliessend der Nordring Richtung Westen am Feierabend neuralgische Staustrecken sind, fahre ich zeitig los um der Verkehrslawine zu entgehen. Dies gelingt mir auch einigermassen, sodass ich nach einer guten Stunde Fahrt in <a href="https://www.google.ch/maps/place/Walde,+5046/@47.2822803,7.9629629,11.57z/data=!4m5!3m4!1s0x4790226d6d27b0d3:0x6c9816dcd9c0890!8m2!3d47.26201!4d8.10915?hl=en" rel="external">5046 Walde</a> ankomme. Auf den letzten Kilometern der Strecke, quer durch die H&uuml;gellandschaft im Hinterland von Sch&ouml;ftland, sind die Felder und Wiesen zugeschneit.<br /><br />Bei Peter angekommen, zeigt er mir erst sein Seepferdchen- und Sulubecken, welches neben dem Riffbecken steht. Das Seenadelm&auml;nnchen tr&auml;gt unterhalb seiner Bauches wieder Eier, es d&uuml;rfte also bald wieder Nachwuchs geben. Die Tragzeit betrage, wie bei den Ocellaris 8 Tage und die Larven werden auch etwa eine Stunde nach Lichterl&ouml;schen freigelassen und k&ouml;nnen mittels Taschenlampe oder Lichtfalle abgesch&ouml;pft werden. Im Keller hat Peter das Technikbecken vom Riffaquarium und daneben schwimmen Sulu-Seenadeln in zwei Gr&ouml;ssen munter in einem 60 Liter Becken. Was f&uuml;r ein toller Anblick!<br /><br />Mit 2 Seenadeln und etwas Brachionusl&ouml;sung im Gep&auml;ck trete ich die R&uuml;ckfahrt an. Der Verkehr l&auml;uft jetzt z&uuml;gig und etwa 75 Minuten sp&auml;ter, komme ich zu Hause an und kann die Seenadeln meinem Wasser anpassen und anschliessend ins Aufzuchtbecken zu einem Nemopaar geben.<br /><br /><h2>Das Sulu-M&auml;nnchen hat Eier unter dem Bauch</h2><br /><img class="imageStyle" alt="17-02-06_18-18-20" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/17-02-06_18-18-20.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Sulu-Kindergarten im Keller</h2><br /><img class="imageStyle" alt="17-02-06_18-29-10" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/17-02-06_18-29-10.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Bei einigen Tieren scheint der Bauch eingeschn&uuml;rt; ob das ein Geschlechtsmerkmal ist?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="17-02-06_18-29-05" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/17-02-06_18-29-05.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fish &#x26; Tipps #4 ist jetzt online</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-02-05T17:24:38+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170205.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170205.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend bekomme ich ein WhatsApp von Tayfun, dass er die Folge #4 von Fish & Tipps nun hochgeladen habe. Es ist grad Ap&eacute;ro-Zeit und so &ouml;ffne ich eine Dose Chilli-Kerneln&uuml;sse und mache eine Flasche Rotwein auf. Anita und ich setzen uns vor den Fernseher und ich streame die Folge vom iPad &uuml;ber Apple Airplay auf's Apple TV-K&auml;stchen, welches am Fernseher h&auml;ngt. Ist ein komisches Gef&uuml;hl so vor dem Fernseher zu sitzen und sich selber zu sehen. "Ich kratze mich schon wieder am Arm!", "Was nuschle ich da?", "Schwarz macht tats&auml;chlich schlank, das sollte ich h&auml;ufiger tragen", sind so die Dinge, die mir durch den Kopf gehen, w&auml;hrend wir N&uuml;sschen essen und Wein trinken.<br /><br />Anschliessend schauen wir "Deutschland sucht den Superstar" und am&uuml;sieren uns &uuml;ber diese M&ouml;chtegern-Stars die nicht singen k&ouml;nnen, nuscheln, sich verlegen kratzen und denken wenn sie Schwarz tr&uuml;gen, w&uuml;rden sie am Bildschirm schlanker wirken&hellip;<br /><br /><br /><h2><a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-4-mit-andreas-horvath-meerwasseraquaristik-in-den-sozialen-medien/" rel="external">Folge #4 von Fish & Tipps zum Thema Meerwasseraquaristik und Soziale Medien</a></h2><br /><a href="http://www.aquariumfreaks.tv/fish-tipps-4-mit-andreas-horvath-meerwasseraquaristik-in-den-sozialen-medien/" rel="external"><img class="imageStyle" alt="Fish &#38;#38; Tipps #4 Logo" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/fish-0026-tipps-00234-logo.jpeg" width="800" height="527" /></a>]]></content:encoded></item><item><title>Nemos von Voni</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-31T00:43:26+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170131.html#unique-entry-id-7</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170131.html#unique-entry-id-7</guid><content:encoded><![CDATA[Philippe, vielen auch als "Voni" bekannt, schreibt mir, dass er ein Ocellaris-Gelege hat, welches den Berechnungen nach am Montagabend schl&uuml;pfen sollte. Gegen 23 Uhr schreibt mir dann Voni aber, dass sich keine Larve hat blicken lassen und so hoffen wir auf heute. Tats&auml;chlich bekomme ich dann kurz vor 23 Uhr ein WhatsApp mit Inhalt "Kommst du?". Ich mache mich dann gleich auf den Weg und wie ich dann in Steckborn eintreffe, sind die Larven schon alle abgesch&ouml;pft und stehen in einem Salzk&uuml;bel in der K&uuml;che bereit. W&auml;hrend wir &uuml;bersch&uuml;ssiges Wasser per Schlauch und Schutzsieb in ein Gef&auml;ss absaugen um es zur&uuml;ck ins Becken zu geben, h&ouml;re ich komische Ger&auml;usche, unter dem Herd? Tanzen unter Vonis Herd etwa die M&auml;use? Die M&auml;use entpuppen sich dann als Hund von Valentina und Voni, der aufgeregt unter dem Herd die &Uuml;berreste der Pfannkuchen oder R&uuml;hreier, die Voni zubereitet hat, aufleckt. Voni zeigt mir dann pantomimisch, wie er jeweils mit elegantem Schwung aus den Handgelenken den Inhalt seiner Pfannen zu wenden pflegt&hellip; Ein Spitzenkoch also! Bei den Ocellaris-Larven gibt es zum Gl&uuml;ck nichts zu wenden und wir schaffen es das &uuml;bersch&uuml;ssige Wasser abzulassen, ohne dass Larven unter dem Herd landen und zu Hundefutter werden.<br /><br />Zu Hause angekommen, teile ich die Larven auf zwei Gef&auml;sse auf: Etwa die H&auml;lfte der Larven kommen in einen freien Kreiseltank und die andere H&auml;lfte in ein Dennerle Becken. Bei beiden Becken lasse ich &uuml;ber Nacht das Licht brennen, gebe Phytoplankton dazu bis das Wasser leicht gr&uuml;nlich scheint und f&uuml;ttere mit Brachionus, Copepoden und frischgeschl&uuml;pften Artemia-Nauplien. Die Nauplien habe ich im grossen Reaktor erbr&uuml;tet und lasse diese aber noch kurz durch deie schwarze Hobby/Dohse Artemiaschale laufen, damit ich sicher keine Eischalen zu den Fischlarven gebe. Je ein Heizstab in die Becken und die Salinit&auml;t &uuml;berpr&uuml;fen: Jetzt kann ich beruhigt ins Bett gehen!<br /><br /><h2>Die H&auml;lte der Larven darf Karussell fahren</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2010158" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2010158.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Hallo kleiner Nemo!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2010159" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2010159.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>die zweite H&auml;lfte kommt ins Dennerle Rechteckbecken, denn man soll nie alle Eier in einen Korb legen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2010162" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2010162.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit diesen Reaktoren br&uuml;te ich die Artemianauplien aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2010164" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2010164.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Artemiaschale ist gut geeignet zur Trennung von Nauplien und Schalen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P2010163" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p2010163.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Fish &#x26; Tipps #4 Meerwasseraquaristik und Social Media</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-26T23:42:26+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170126.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170126.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[Heute Abend sind Tayfun von <a href="http://www.aquariumfreaks.tv/" rel="external">aquariumfreaks.tv</a> und Markus von <a href="http://black-fish.ch/" rel="external">black-fish.ch</a> bei mir um die Folge #4 von Fish & Tipps abzudrehen. Wir f&uuml;hren eine kontroverse Debatte zum Thema "Meerwasseraquaristik und Social Media". Es handelt sich um ein Streitgespr&auml;ch zwischen Markus und mir um den Stellenwert von B&uuml;chern, Aquarienvereinen, Diskussionsforen, Gruppenchats und Facebook. Bei Facebook sind wir uns ziemlich einig, dass die Frage- und Beratungsqualit&auml;t meist gegen Null tendiert. Beim Thema B&uuml;cher haben wir geteilte Auffassung: Markus schm&ouml;kert f&uuml;r sein Leben gerne in Aquarienb&uuml;chern, w&auml;hrend ich mir Informationen lieber aus dem Netz ziehe. Seht selber wie Markus und ich um Argumente ringen, was das beste Medium f&uuml;r Meerwasseraquarianer ist. Die Diskussion wird moderiert vom aquariumfreaks.tv Anchorman Tayfun.<br /><br />Nachdem die Kameraleute mit ihren Stativen, die Beleuchter mit ihren Lampen, die Visagistinnen mit ihren Puderquasten und der Regisseur mit seinem Klappst&uuml;hlchen abgezogen sind, kehrt bei mir wieder Ruhe ein. Das hochqualifizierte Post-Produktion-Team wird jetzt das Video nachbearbeiten und das Heer von Toningenieuren den Sound aufpeppen. In anderen Worten: Tayfun wirft seinen Amiga an, schneidet alle Szenen raus wo wir in der Nase popeln oder am Gem&auml;cht kratzen und l&auml;dt anschliessend das Video per Akustikkoppler ins Netz. Das d&uuml;rfte zirka eine Woche dauern: Wir k&ouml;nnen uns also schon freuen!<br /><br /><h2>Wo Argumente nicht helfen, da fliegen die F&auml;uste!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Standbild3" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/standbild3.jpeg" width="800" height="509" /><br /><br /><h2>Ich debatiere mit Markus grad &uuml;ber Diskussionsforen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Standbild5" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/standbild5.jpeg" width="800" height="558" /><br /><br /><h2>Markus h&auml;lt nicht viel von Facebook</h2><br /><img class="imageStyle" alt="Standbild4" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/standbild4.jpeg" width="800" height="633" /><br /><br /><h2>Ein Blick hinter die Kulissen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1484" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1484.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Wirken Cerithium Echinatum Nadelschnecken gegen Cyanos?</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-24T18:57:30+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170124.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170124.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[Gestern Abend bin ich bei Philippe von <a href="https://www.korallen-phil.ch" rel="external">korallen-phil.ch</a> in Kreuzungen.Ich kenne Philippe vom Meerwasser-WhatsApp-Gruppenchat und seit Mai betreibt er einen kleinen Laden im Keller seines Wohnhauses. Beim Besuch seines Webshops stosse ich auf <a href="https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/5145_Cerithium_echinatum.htm#kattyp5" rel="external">cerithium echinatum</a> Nadelschnecken, welche gegen Cyanos helfen sollen. Obschon mich Philippe darauf hinweist, dass er selber nicht beobachten konnte, dass die Schnecken wirklich Cyanos fressen, will ich selber einen Versuch starten und kaufe 10 Schnecken. Zu Hause stelle ich meine Fischfalle ohne Deckel mit der &Ouml;ffnung nach unten in den Sand und lasse die Schnecken darunter frei. Auf diese Weise will ich feststellen, ob die Cyanos unter dem Frassdruck der Schnecken tats&auml;chlich zur&uuml;ckgehen oder nicht.<br /><br />Wie ich dann heute von der Arbeit nach Hause komme, bin ich ziemlich erstaunt: In der Tat hat es unter der Fischfalle scharf abgegrenzt deutlich weniger Cyanos als rundherum! Bevor ich nun in Euphorie ausbreche und im Facebook die strategische Wunderbombe im Kampf gegen Cyanos ausrufe, will ich erst meinen Versuchsaufbau analysieren: Unter dem Glas sind nebst den Schnecken auch andere Bedingungen als rundherum: Es gibt keine Str&ouml;mung unter dem Glas und weil sich auch schon Schwebeteilchen auf dem Glas abgesetzt haben, dringt auch weniger Licht auf den Sand als rundherum. Des weiteren filtert Glas die UV-Anteile des Lichtes. Vielleicht ist es auch einfach nur der Effekt, dass ich die Umweltbedingungen f&uuml;r die Cyanos unter der Haube ge&auml;ndert habe und diese nun darauf verschnupft reagieren? Ideal w&auml;re es, wenn ich eine zweite identische Fischfalle h&auml;tte, um daneben gleichzeitig einen Vergleichstest zu machen k&ouml;nnte. Da ich aber nur &uuml;ber eine Falle verf&uuml;ge, muss ich die Gegenprobe anders machen: Ich werde die Schecken aus der Fischfalle nehmen und diese um ein paar Zentimeter versetzen. Wenn nun auch da die Cyanos zur&uuml;ckgehen, dann geht der Effekt nicht auf's Konto der Schnecken.<br /><br />Morgen wissen wir mehr&hellip;<br /><br /><h2>Die Fischfalle mit den Nadelschnecken</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1240126" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1240126.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Vor allem gegen hinten ist zu erkennen, dass rund um die Fischfalle deutlich mehr Cyanos sind als drinnen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1240130" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1240130.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Tunze Turbelle Stream 3</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-21T14:16:48+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170121.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170121.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin heute mal wieder bei <a href="https://www.aquaristik-pascal.de/" rel="external">Aquaristik Pascal</a> in Konstanz. Eigentlich bin ich schon am Gehen, da fragt mich Pascal, ob ich die <a href="https://www.tunze.com/NC/de/katalog/katalog-ii.html?type=1&user_tunzeprod_pi1%5Bpredid%5D=-infoxunter064" rel="external">Turbelle Stream 3</a> von Tunze schon gesehen habe. "Im Video schon und auf Bildern, aber noch nie live", antworte ich. Er zeigt mir dann die Pumpe in einem seiner Becken und diese macht augenscheinlich ordentlich Wind zwischen den Korallenst&ouml;cken. Was mir dann aber gleich auff&auml;llt, ist, dass der Pumpenk&ouml;rper im Pulsbetrieb merklich hin und her schwankt. Ich frage Pascal, wie es um die Wartbarkeit steht, da in dieser Hinsicht die von mir verwendete <a href="http://www.maxspect.com/index.php?option=com_content&view=article&id=87&Itemid=480&lang=en" rel="external">Maxspect Gyre</a> grottenschlecht ist. Pascal nimmt eine neue Pumpe aus der Schachtel und zerlegt dies auf dem Tresen. Hier mag das Produkt von Tunze nun zu punkten: Der Motorblock ist vollst&auml;ndig vergossen und auch der Rotor und Propeller sind fest miteinander verbunden. Bei dieser Pumpe ist Tunze nun auch von den weissen Keramikachsen abger&uuml;ckt, die in diesen weissen Keramiklagern stecken welche wiederum in die Gummipuffer kommen. Jeder der das kennt, weiss, dass die Gummidinger allzu oft zerquetscht werden und diese mitsamt der Keramiklager die Tendenz haben in den Ausguss zu kullern. Ich habe von Betreibern von Kl&auml;ranlagen geh&ouml;rt, dass diese Eimerweise diese Tunze-Teile aus ihren Rechen holen um sie dann auf eBay an Meerwasseraquarianer zu verkaufen. Auff&auml;llig viele Mitarbeiter von Kl&auml;ranlagen fahren &uuml;brigens die Sportmodelle von BMW und Audi&hellip;<br /><br />Die gute Wartbarkeit und damit wenig &Auml;rger beim Reinigen der Pumpen bringen mich dann dazu, dass ich mir so ein Teil kaufe. Einmal mehr zeigt sich, dass ich gegen die Kunst eines guten Verk&auml;ufers nicht immun bin.<br /><br />Nachdem ich die Pumpe zu Hause eingehend auf der K&uuml;chenkombination untersucht und fotografiert habe, setze ich diese in die rechte hintere Ecke meines Aquariums. Die Haltekraft der Magnethalter scheint mir bei meinem 19mm Glas doch etwas schwach zu sein, dass ich von ein paar kurzen Tests abgesehen, davon absehe die Pumpe da zu montieren. Also kommt die Pumpe an den Schacht und die Haltemagnete an das 13mm Glas des Schachtes. Auch hier ist es aber so, dass sich schon nach kurzer Zeit die Pumpe aus der Senkrechten nach hinten neigt und somit der Strahl nach oben zeigt. Also kommt die Pumpe bis ganz an die Seitenscheibe, was dann allerdings zum Scheibenputzen nicht mehr ganz so ideal ist. Gem&auml;ss Tunze-Seite gibt es st&auml;rkere Magnethalterungen zu dieser Pumpe. Allenfalls passen ja auch die Magneten der &auml;lteren Turbelles; werde mal in meinem Keller nachsehen.<br /><br />Die Pumpe macht ordentlich Druck in meinem Becken, scheint mir gef&uuml;hlsm&auml;ssig aber unter der Leistung der Maxspect Gyre 150 zu liegen. Erst muss ich noch mit den Einstellungen herumspielen, denn ich habe die perfekte Welle zum surfen noch nicht hinbekommen.<br /><br /><br /><h2>Die Tunze Turbelle Stream 3 liegt auf meiner K&uuml;chenablage</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210082" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210082.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ist sch&ouml;n verpackt das Ding: Von der Frischhaltefolie um den Motorblock rum mal abgesehn</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210083" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210083.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Alle Teile liegen vor mir</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210084" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210084.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Erst mal inspiziere ich die Magnethalterung mit Gummipuffern</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210085" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210085.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ob die Gummipuffer im Praxiseinsatz halten?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210086" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210086.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpe ist recht schwer und wirkt hochwertig</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210087" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210087.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>4 Clips halten verdrehsicher den Pumpenkopf: Sie sehen stabil genug aus, dass sie nicht grad wegbrechen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210088" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210088.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Wie s&uuml;ss: Das Strumpfband von Bambi liegt bei!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210090" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210090.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Halteplatte f&uuml;r die Gummipuffer kann man wegnehmen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210091" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210091.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ob die allerdings ein Leben lang halten, wage ich zu bezweifeln. Gut ist, dass die Ersatzteilversorgung von Tunze i.d.R. auch nach Jahren noch klappt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210094" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210094.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit Spucke kriege ich die Gummipuffer in die L&ouml;cher: Sehr wohl ist mir dabei aber nicht: Gibt es da technisch keine bessere L&ouml;sung?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210095" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210095.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Der Rotor und der Propeller bilden eine Einheit: Zum Gl&uuml;ck keine dieser Keramikachsen und den Tunze-&uuml;blichen in Gummi gelagerte Keramiklager!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210092" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210092.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das ist ja mal clever: Die Achse wird unten von einer Halbkugel gest&uuml;tzt</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210097" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210097.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Diese lagert in einer Kunststoffpfanne: Leider wieder so ein Verlier-Teil ("Mist, schon wieder durch das Abflusssieb geflutscht!")</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210098" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210098.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mit etwas Kraft dr&uuml;ckt man den Rotor nach unten bis er einrastet</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210099" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210099.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Das Entfernen des Siebaufsatzes bereitet etwas Kopfzerbrechen: Einfach mutig mit etwas Kraft daran ziehen, dann geht es ab: In dieser Konfiguration hat die Pumpe die h&ouml;chste Leistung, allerdings in axialer Richtung und wer will das schon?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210100" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210100.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dieser Aufsatz lenkt den Wasserstrahl um 90 Grad ab</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210101" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210101.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Die Pumpe ist zwar kleiner, als ich gedacht habe, aber so richtig diskret ist ihr &Auml;usseres dann doch auch nicht</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210105" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210105.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Grosser Kritikpunkt: Sichtbarer Kabelsalat wegen nicht-steckbarem Kabel</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1210108" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1210108.jpg" width="800" height="600" /><br /><br />]]></content:encoded></item><item><title>Austern mit Inhalt</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-14T15:23:51+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170114.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170114.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[Mein Sohn, ern&auml;hrt sich sehr typisch f&uuml;r einen 17-J&auml;hrigen: Er bezieht seine Bau- und Betriebsstoffe im Wesentlichen aus Pizza, Spaghetti, Eiscreme, Schokolade und Keksen. Was mich einigermassen erstaunt ist, wie er bei dieser unausgewogenen Di&auml;t und ohne Sonnenlicht, frischer Luft und Dauerberieselung von iPhone, YouTube, Instagram und Co. dennoch schulische H&ouml;chstleistung zu erbringen vermag und dar&uuml;berhinaus einen Kopf gr&ouml;sser als ich gewachsen ist. Vermutlich ist aufgrund evolution&auml;rer Anpassungen an das Informationszeitalter ein K&ouml;rper eines Jungendlichen des 21. Jahrhunderts in der Lage raffinierten Zucker direkt in Knochen- und Muskelzellen und Lateinvokabeln umzuwandeln.<br />Eine kulinarische Besonderheit hat Silveraufzuweisen: Er liebt Austern! Da ich die Zufuhr von maritimem Protein in den Monaten, die auf "r" enden als f&ouml;rderungsw&uuml;rdig erachte, kriegt er dann und wann ein halbes Dutzend dieser Leckereien als Vorspeise serviert.  So stehen auch heute, als Vorspeise vor der selbstzubereiteten Pizza Margherita, Austern auf unserem Speisezettel. Damit mein Sohn, sollte mich der Blitz beim Joggen erschlagen oder mich ein <a href="https://www.flixbus.com/" rel="external">Flixbus</a> beim &Uuml;berqueren der Strasse &uuml;bersehen, nicht auf Austern verzichten muss, bringe ich ihm bei, wie man diese Dinger &ouml;ffnet. In Paris gibt es viele Restaurants, wo draussen unter einem Vordach die Meeresfr&uuml;chteplatten zubereitet werden. Vor diesen St&auml;nden verweile ich hin und wieder und betrachte das geschickte Tun der Meeresfr&uuml;chtezubereiter (ob das wohl ein Beruf ist, den man richtig erlernen kann mit Abschluss und so?). Daraufhin habe ich mir dann so ein Austernmesser zugelegt und mir autodidaktisch das &Ouml;ffnen beigebracht. Mittlerweile bin ich schon recht gewandt darin und habe mir bislang das spitze Messer auch noch nicht zwischen die Handkn&ouml;chelchen gerammt. So will ich nun mein Wissen der n&auml;chsten Generation weitergeben, sodass noch viele Horvath-Teenagern sich an dieser K&ouml;stlichkeit erfreuen k&ouml;nnen.<br /><br />Also &ouml;ffnen und schl&uuml;rfen wir abwechslungsweise Austern in der K&uuml;che, w&auml;hrend ich die Pizza belege. Bei einer der Auster stossen wir auf unerwarteten Inhalt: In der Auster versteckt sich allerdings keine Perle, sondern eine kleine Krabbe. Ohne jetzt gross recherchiert zu haben, um was f&uuml;r eine Krabbe es sich da handeln k&ouml;nnte, gehe ich davon aus, dass es eine auf Austern spezialisierte Krabbe handelt, die es durch einen Trick (vielleicht l&auml;hmt sie kurzfristig ihren Wirt mittels eines Krabbenopiats?) versteht in die ge&ouml;ffnete Auster zu steigen um diese dann von Innen langsam zu verspeisen. Bei unserem Exemplar der Krabbe muss dann allerdings etwas schief gelaufen sein, denn sie wurde im Innern der Muscheln gefangen und dann aus der Normandie bis in den Coop Gr&uuml;ze Winterthur verschifft um schlussendlich - und das ist nun ein richtiger 6er im Lotto f&uuml;r die Krabbe - in der K&uuml;che eines Meerwasseraquarianers zu landen! Die Krabbe kommt mitsamt der angefressenen Auster, die weder mein Spr&ouml;ssling noch ich essen m&ouml;gen, in mein Aquarium. Falls meine Theorie stimmt, handelt es sich bei der Krabbe um einen Nahrungsspezialisten und ich bef&uuml;rchte ohne regelm&auml;ssige Zufuhr von <a href="http://www.bienmanger.com/1F2648_Huitres_Fines_Claires_Marennes_Oleron.html" rel="external">Marennes-Ol&eacute;ron N 1</a>, wird der Kleine bei mir zu Grunde gehen. Hoffen wir, dass er sich an Frostfutter gew&ouml;hnen kann: Zwischendurch soll er, wenigstens zwischen September und Februar, ab und zu eine Auster bekommen!<br /><br /><h2>Das Austernmesser in Aktion</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1149958" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1149958.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Was sehen wir denn da: Eine Krabbe in der Auster!</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1149953" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1149953.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Mein Segelflossendoktor mag Austern fast so gerne wie mein Sohn</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1149969" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1149969.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Junkie on Tour - Jetzt bitte keine Verkehrskontrolle&#x21;</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-07T17:56:24+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170107.html#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170107.html#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[Ich bin heute Nachmittag am Mac besch&auml;ftigt meinen Jahresabschluss von Fishgimmicks zu machen. Ich habe zwar theoretische Kenntnisse von Buchhaltung aber mir fehlt die Praxis und so versuche meine Rohmaterialien, die ich in der Bilanz als Aktive habe, in die Erfolgsrechnung umbuchen. Wie &uuml;blich bei solchen Sachen vergeht die Zeit wie im Fluge und dann ist es schon 15:30. Dabei will ich doch heute noch Karton entsorgen und bei <a href="http://seaplanet.ch/flash/meerwasseraquaristik.aspx" rel="external">Seaplanet</a> vorbei und Thomas eine bestellte <a href="https://www.fishgimmicks.com/en/gimmicks-for-fish-tanks-/48-bacto-reef-balls-box.html" rel="external">Bacto Reef Balls Box</a> ausliefern. In Windeseile packe ich mein Auto voll mit alten Kartenschachteln und entsorge diese an der Entsorgungsstelle im Dorf. Dann fahre ich nach Winterthur und gehe zu Seaplanet. Es ist grad ruhig im Laden und so geraten Davide und ich ins Gespr&auml;ch, wor&uuml;ber ich schon wieder die Zeit vergesse. Nicht wie angek&uuml;ndigt um 16:15, sondern erst um 16:45 treffe ich dann bei Thomas in Hettlingen ein. Sein Becken steht hervorragend und seine Korallen springen mich in grellen Farben an. Wenn ich da an mein Becken zu Hause denke, welches grad arg mit Cyanos zu k&auml;mpfen hat, k&ouml;nnte ich richtig neidisch werden! Auf zwei Steinen hat Thomas auch rote Bel&auml;ge, die sehr &auml;hnlich aussehen wie meine. Ich ziehe davon eine Probe in eine 2ml Spritze auf und werde diese zu Hause unters Mikroskop legen.<br />Auf dem Weg nach Hause gehe ich noch an der Tankstelle vorbei um Brot zu kaufen f&uuml;r das K&auml;sefondue heute Abend. Wie ich aussteige, f&auml;llt mein Blick auf den Beifahrersitz mit der aufgezogenen Spritze. Was wenn jetzt ein Polizeifahrzeug neben mir parkiert und deren Blick in mein Wageninneres f&auml;llt? Wie glaubw&uuml;rdig wird meine Beteuerung, dass ich in der Spritze eine Probe von Cyanobakterien drin habe, ausfallen?<br />F&uuml;r den Rest des Weges bis nach Hause, platziere ich die Spritze diskret unter dem Brotlaib.<br /><br />Die Untersuchung zu Hause zeigt, dass die Bel&auml;ge gleich aussehen wie meine und offensichtlich Cyanobakterien sind. Zumindest sehen sie gleich aus wie diejenigen auf den Bilder, die ich auf dieser Website finde: <a href="http://archiv.korallenriff.de/algen2003.html">http://archiv.korallenriff.de/algen2003.html</a> <br />Thomas und ich wenden beide die Bacto Reef Balls an und ich habe auch im Internet gelesen, dass einige Anwender der Bacto Reef Balls &uuml;ber Cyanos klagen. In meinem Fall vermute ich, dass die Bacto Balls Depots aufgel&ouml;st haben denn  meine N&auml;hrstoffwerte haben sich um den Faktor 10 reduziert (Nitrat war heute bei 3mg/L und Phosphat bei 0.07mg/L). Das Auftreten von Cyanos betrachte ich als Zeichen, dass sich in meinem Becken etwas zum Guten ver&auml;ndert und auf dem Weg zu einem n&auml;hrstoffarmen Millieu, treten halt tempor&auml;r Cyanos auf - auf jedem Fall kein Grund zur Panik.<br /><br /><h2>Das Corpus Delicti auf dem Beifahrersitz</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1342" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1342.jpg" width="800" height="1066" /><br /><br /><h2>"Nein, Herr Polizist, da sind nur Cynobakterien drin" - "Ja, ja, das behaupten sie alle, wir nehmen sie jetzt erst mal fest&hellip;!"</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1346" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1346.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Zuhause gebe ich die Bel&auml;ge von Thomas auf einen Objekttr&auml;ger</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1347" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1347.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dann kommt ein Deckglas drauf, die Linsen jedes Mikroskops sind f&uuml;r diese normierten Glasscheibchen korrigiert</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1348" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1348.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Jetzt das ganze unters Mikroskop legen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1349" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1349.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Dank Kamera auf dem Trinokularanschluss, kann ich gleich Bilder machen und habe diese dann gleich auf dem Computer</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1350" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1350.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Ja, so sehen Cynobakterien aus</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_07_1249" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_07_1249.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Zwei Cyanof&auml;den und eine herumschwimmende Ciliate</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_07_1250" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_07_1250.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Bei starker Vergr&ouml;sserung erkennt man kleine Punkte (vermutlich die Zellkerne) und die Membran zwischen den Zellen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_07_1252" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_07_1252.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>So sehen die Bel&auml;ge in meinem Becken aus - ziemlich deftige Rote Pest im Moment</h2><br /><img class="imageStyle" alt="IMG_1351" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/img_1351.jpg" width="800" height="600" />]]></content:encoded></item><item><title>Finding Brachi</title><dc:subject>Blog 2017</dc:subject><dc:date>2017-01-06T19:03:29+01:00</dc:date><link>https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170106.html#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">https://www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/Blog_20170106.html#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA[Obschon ich Anemonenfische durchaus viel Sympathie entgegenbringe, muss ich heute auch mal auf eine schreiende Ungerechtigkeit aufmerksam machen: Hat jemand schon mal Copepoden-Rucks&auml;cke gesehen? Tiger-Pods Radiergummis? Oder etwa Brachionus-Lippenpomade? Ich fordere Gerechtigkeit f&uuml;r alle Tiere des Meeres und fordere darum: "Es muss Schluss sein mit der Bevorzugung von Anemonenfischen!"<br /><br /><h2>Anemonenfische sind zweifellos bestens geeignet zur Dekoration von Lippenbalsams</h2><br /><img class="imageStyle" alt="P1069932" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/p1069932.jpg" width="800" height="600" /><br /><br /><h2>Aber auch ein Brachionus-Lippenstift w&uuml;rde sich gut verkaufen</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_06_1229" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_06_1229.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Ein Herz f&uuml;r Brachionus sollten alle haben</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_06_1232" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_06_1232.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Aufgrund ihrer Transparenz k&ouml;nnte man Brachionus auf alle m&ouml;glichen Gegenst&auml;nde drucken: Brachi-Tassen, Brachi-Schirme, Brachi-Taschen&hellip;</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_06_1243" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_06_1243.jpg" width="800" height="532" /><br /><br /><h2>Copepoden sind derzeit von Hollywood noch unentdeckt: Was haltet ihr von Coppi, dem Tigerpod, der durchs Korallenriff irrt um seine Eltern zu suchen?</h2><br /><img class="imageStyle" alt="2017_01_06_1245" src="https:/www.andreas-horvath.ch/Blog-2017/files/2017_01_06_1245.jpg" width="800" height="532" />]]></content:encoded></item></channel>
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